Kola, 13. December.
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zesse des LandeSdirectorS Klein, sowie des Direktors der
wesentlich ab, was nm so mehr onzuerkennen sein dürfte, als dem Bau-Ausschuß für die Ausführung seiner Arbetre» nur 4 Monate Zeil znr Verfügung standen, innerhalb welcher nicht nur die Festbauten errichtet, sondern auch der ganze Festplatz, einschließlich deS JuxplatzeS an der Steinstraße, geschaffen werden mußte. Die zuletzt genannte Summe 6m the'lt sich wie folgt: 1. FeftballeundHaupteingang 19,161.25 M., 2. Ausschmückungen 2,219,72 Mk., 3. Wafferleitung und Beleuchtung 3,382.44 Mk., 4. Einfriedigungen, Ueberbrllck- ungen rc. 619.75 Mk., 5. Herstellung, bezw. Schaffung des FeftplatzeS 856 44 Mk., 6. Unvorhergesehenes 1,818.10 Mk-, 7. Vorturnertribüue 726.36 Mk. Summa 28 78406 Mk.
8« dem heute begonnenen Pro- I Provinz Oberbeffen wegen Tödtung feines Cowmilitonev I und Weichen somit vom ursprünglichen Voranschlag *,w ......... Se* Keller von W-tzlar im Zweikampf zu 2>/z Jahren Festung i .....
Brauweiler Anstalt, Schellmann, gegen den Rrdacteur dec „Rheinischen Zeitung", Hofrichter, ist eme große Anzahl tu- und ausländischer Preßvertreter erschienen. Ge-
Der aus der Feftkaffe für die Bauten und Ausschmückungen erforderliche Zuschuß beträgt 26,117 30 Mk.
** GabelSberger Stenographen Berei» Gießen. Auch t» bescheidener Sphäre kann Ersprießliches geleistet werden, da» bewies uns der am 12. December gelegentlich der 33. Jahresversammlung verlesene Bericht über daS ab gelaufene Vereinsjahr. Der GabelSberger Stenographen Verein zählt 60 Mitglieder. Die UnterrichtScurse waren von ca. 20 Schülern besucht- auch in der Gewerbeschule hielt unser vereinslehrer Herr stud. math. Nennsttel einen EursnS ab. Ebenso wird — Dank den Bemühungen unsere- Herrn Wilhelm Wagner —der Kaufmännische Verein in seiner Fachschule unserer Kunst neue Jünger anwerben. — Die Neuwahl deS Vorstandes zeigte die größte Einmüthigkeit der BeretnSangebörtgen, eS gingen aus der Wahl hervor: 1. vor- staub Herr Reallehrer Alb ach und zwar zum 20. Male- 2. Vorstand Herr Kaufmann Th. vaubel- 1. Schrift- führer Herr etud. math. Nennsttel; 2. Schriftführer Herr Kaufmann Bix- Rechner Herr Agent Hochreuther- BÜcherwart Herr Kaufmann Gg. Marx- ZeitungSwart Herr Bürgermeistereigehilfe Heinr. Bickel) von de» I Verhandlungen deS Abends wollen wir nur verratdeu, daß analog der 1895 so gelungenen Feier auch für 1896, und zwar Anfang Februar, eine hübsche Familien Unterhaltung geplant ist, verbunden mit der Geburtstagsfeier unseres Alt- metfterS GabelSberger und dem 20 jährigen Jubiläum unseres Vorstandes Herrn Albach. — Wir können die Bestrebungen des Vereins nur lobend anerkennen und laden alle ihm noch fernstehenden Jünger GabelSberger» recht herzlich zum Beitritt ein. Biele wenige machen ein viel, vereinte Kräfte führen zum Ziel!
** Eröffnung der Jrreuklinik. Nachdem nunmehr in ver- floffener Woche von der Firma Göhrtg & Leuch», Darmstadt, der 2. Dampfkessel (9 Atmosphären) für die pfychia- irische Klinik hier eingeliefert, steht fest, daß deren Eröffnung Mitte Januar erfolgt.
** Strafkamwerfitzuug. Gestern verhandelte die Strafkammer gegen den mehrfach wegen Körperverletzung vor- bestraften Lorenz Schmidt von Oppenrod. Derselbe hat ohne eine eigentliche Ursache den Fuhrmann Leinweber daselbst mit einem scharfen Instrument auf das Unmenschlichste verarbeitet und, nachdem er ihn dadurch wehrlo» gemocht, hatte der Unmensch noch den Hund auf sein Opfer gehetzt, welcher dasselbe jämmerlich zerfleischte. Die Staatsbehörde beantragte 2»/2 Jahre Gefängwß. Der Gerichtshof ging aber noch hierüber hinaus und erkannte auf 3 Jahre.
•• AltetthumSfuude. Am Rheinufer bet Worw» hat man letzthin eine Begräbnißftätte entdeckt, die der jüngeren Steinzeit angehört, also ein Alter von beiläufig 5000 Jahren aufwetst. Das Gräberfeld wird durch den AlterthumSverein in Worms auSgegraben, und die bis jetzt untersuchten 30—40 Gräber zeigten sich noch unberührt. Man fand Waffen und Geräkhe auS Stein, Armringe au» Braunkohle, eine Anzahl hübsch verzierter Gefäße und andere».
M Frau Ottilie Stein, Mannheim, wird am kommenden Montag auf Veranlassung deS Kaufmännischen und Gewerbe- Vereins im „CasL Le>b" über „Das Wesen der Fran, ihre Tugenden und Fehler" sprechen. Da Rednerin in Folge ihre« Bortrageö über die Gebiete weiblichen Erwerbes im letzten Winter, bei welcher sie wohlverdienten Betsall erntete, noch in guter Erinnerung steht, und i» Hinblick auf daS allgemein intereifirmde Thema dürfte auch diesmal starker Besuch, auch Seitens der Damenwelt zn erwarten fein.
** Löwentheater. DaS auf Oswalds Garten befindliche Löwentheater der Fräulein Geschwister Berg erfreut sich recht zahlreichen Besuchs. Die Boxstellungen find interessant durch die vortreffliche Dressur der Wüstenkönige, durch die Eleganz und Sicherheit, welche bei Ausführung der Scenen im Käfige sich vollzieht. Auch die übrigen vorhandenen Thiere, darunter schöne Schlangen, sind sehen»- werth, so daß der Besuch des Theaters besten» empfohlen werden kann. Wie im Jnseratentheil ersichtlich, finden morgen Sonntag die Schlußvorstellungen statt.
*• Weihnachtsgeschenke und NenjahrSgrnße nach Äetrift. Solche können schon jetzt nach dort geschickt werden. Wem daran geligen ist, daß die betreffenden Sendungen erst zur gehörigen Zeit in die Hände de» Empfängers gelangen, hat nur nöthip, auf den Briefumschlag zu schreiben: .To delirer on Christinas day“ (Am WeidnachtStag abzuliesern), oder: „To doliver on Newyears day“ (Am NeujahrStag adzn- liefern). Wer Weihnachtsgeschenke sendet, thut auch gut, in der dazu nöthigen Declaration daS Wort wChriatmaa present* (Weihnachtsgeschenk) htnzuznsügen, da die amerikcmi- schen Zollbeamten, die sonst ziemlich streng vorgehen, bei Sendungen, die augenscheinlich als Weihnachtsgeschenke zu betrachten sind, Rücksicht walten lassen.
trennt von diesem Prozesse wurde zunächst gegen den Bauausseher Czaplewskt verhandelt, der als Beamter der Anstalt Brauweiler ihm unterstellte Gefangene schwer mif} handelt haben soll. Der Zeuge, Director Schellmann, hatte wegen dieser vor fünf Jahren pasfirten vergehen kürzlich Anzeige erstattet. Eine Anzahl Zeugen sagt belastend gegen den Angeklagten auS. Einem 63jährigen Manne hatte Czaplewskt daS Seitengewehr auf dem Kopfe entzwei ge- f-tlagen- auch andere Personen wurden von ihm verwundet. Der Prozeß dürfte Aufsehen erregende Details zu Tage fördern.
Köln a. Rh., 13. December. Gegenüber gegentheiligeu Meldungen versichert die „Köln. volkSztg.", daß das Centrum die gegenwärtige ReichStagSseisiou nicht vorübergehen lassen werde, ohne aus den Reichstagibeschluß bezüglich Zulassung der Jesuiten zurückzukommen. Sollte der Bundesrath die Absicht gehabt haben, durch Aussetzung der Beschlußfassung sich für diese nächste Session Ruhe zu schaffen vor dem unbequemen Antrag, so habe er die Rechnung ohne den Wirth gemacht, vielleicht werde da- Centrum eine Interpellation über den Stand der Angelegenheit einbringen.
Zürich, 13. December. Der hiesige Polizeihauptmann Fischer wurde wegen widerrechtlicher Einsperrung einer Person verhaftet und fein Bureau amtlich geschloffen. Die Angelegenheit erregt in der ganzen Schweiz großes Aufsehen. Fischer machte wegen der im Jahre 1888 an deutsche Social- demokraten gemachten Enthüllungen über Polizeispione viel von sich reden.
Budapest, 13. December. In Dada wollten gestern sechs Personen in einem Boote über die Theiß setzen. Inmitten des Stromes wurden sie vom Sturme überrascht, der Kahn schlug um und alle sechs Personen ertranken. !
Rom, 13. December. Dem Militärmagaziu in Neapel I wurde befohlen, für 6000 Mann sofort die feldmäßige Ausrüstung fertigzustellen.
Riga, 13. December. Der Pastor Eugen v. Mickwitz wurde von dem Fclliner Gericht zur Entfernung aus dem Amte verurtheilt, weil er ein Kind aus gemischter Ehe getauft hatte. Durch kaiserliche Verfügung ist dieses Unheil indeß wieder aufgehoben worden und der Pastor verbleibt in seinem Amte.
Athen, 13. December. In Nord- und Mittelgriechen' land find in der letzten Woche zahlreiche Erdstöße verspürt worden.
verurtheilt wurde, ist nach Verbüßung eines Jahres der Strafe vom Grohherzog begnadigt worden.
•* Prof. Dr. Weiffenbach. Welch hoher Verehrung und allgemeiner Be tebtheit sich Herr Prof. Or.Ferdinand Weiffrnbach in hiesigen Kreisen erfreute, zeigte sich vorgestern bei deffen Begräbniß. Hinter dem mit Kränzen reichqeschmückten Trauerwagen bewegte sich ein stattlicher Leichenzug. Den I leidtragenden Verwandten schloß sich die Burschenschaft Alemannia, deren Ehrenmitglied der Heimgegangene war, mit ihren von nah und fern in großer Zahl erschienenen alten Herren an. Sodann folgten die Burschenschaft Germania, der Verband alter Burschen'chafter in Gießen und Umgegend, daS Lehrercollegium des hiesigen GvmnasiuwS, der Vorstand deS natiosalliberalen Verein- zu Gießen und der Verein akademisch gebildeter Lehrer. Nach der ergreifenden Rede des Herrn Pfarrer Schlosser, der die vielseitige, segensreiche Thätigkeit des verstorbenen in treffenden Wonen hervorhob, legten der Director des Gymnasiums, sowie die Vertreter I obengenannter Corporationen und Vereine prachtvolle Kränze I am Grabe nieder. In ihren Ansprachen gedachten Alle deS Heimgegangenen als eines hochachtbaren, biederen Mannes, der auf jedem Gebiete seines W.rkmS voll und ganz seine I Aufgabe erfüllte.
O Zu Rudolf Leuckardts goldnem Dottorjubiläu«. Der hochbeiagte, aber noch jugendlich kräftige Ordinarius für Zoologie und Zootomie und Director des Zoologischen Instituts und Museums an der Leipziger Universität, Geh. Hofrath Professor Dr. Leuckart, der am 13. December die I 50. Wiederkehr des Tages seiner Doctorpromotion beging, die an der Göttinger Hochschule s. Zt. stattfand, gilt nicht nur als I einer der hellsten Sterne der Leipziger alma mater; als bahnbrechender Forscher auf allen, von ihm harmonisch in Be- ziehnng gesetzten und umfaßten Gebieten der Zoologie, genießt I er schon seit Jahren einen wohlverdienten Weltruf, wie auch I unter die großen Menge feiner von ihm vielseitig und nachhaltig angeregten Schüler zahlreiche, zum Tbetl hervorragende . Ausländer gebären. Mit dem ganz erstaunlichen Ausschwung, welchen die Naturwissenschaft, speciell die Zoologie in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts genommen, ist sein Name für immer verbunden. Bon ihm kann man thatsächlich sagen, daß er die so weitverzweigte DiSciplin der Thierkunde wirklich beherrscht, denn zu keiner Zeit hat er — eine seltene Ausnahme — über die Detailstudien den Blick auf daS große | Ganze verloren. Die tiefe Innerlichkeit der Anschauung, welche am einzelnen Object niemals nur die vereinzelte anatomische Thatsache, niemals die isolirte Erscheinung darstellt I und festhält, sondern stets die reichen Beziehungen zur gelammten Organisation, ihre Entwickelung während des Lebens, ihre Abhängigkeit von der umgebenden Natur gleichzeitig im Auge hat, stempelt Leuckardt zu einem der ersten Meister der Biologie. Die bei weitem meisten seiner Forschungen gelten I der Erforschung des Baues und des Werdens, der ana- tomifch physiologischen Analyse, namentlich der niederen Thierwelt, wie denn schon die heutige Eintheilung derselben aus I ihn zurückzuführen ist. Auf dem verwickelten Gebiete der Fortpflanzungserscheinungen, die jetzt wieder im Vordergründe des naturwissen'chaftlichen Interesses stehen, hat er frühzeitig Klarheit geschossen und vielfach umgestaltend gewirkt. Die I L hre vom PolymorphiSmuS ist Leuckardts Eigenthum, indem er nachwieS, daß z. B. bei gewissen Quallen, die völlig den I Eindruck von Organen eines EtnzelthiereS machenden Nährund Fuhlthiere, Magenschläuche und Schwimmglocken, als I besondere Individuen zu betrachten sind. In diesem Betracht I ist er auch wesentlich betheiligt an der Aufklärung über die wunderbaren Zeugungsverhältnisse der Honigbeeren. Bor allem aber hat Leuckardt auf dem Gebiete der menschlichen I Eingeweidewürmer und Parasiten neue Prospect onen von I allergrößter Bedeutung, auch für da» practische Leben, eröffnet, ja er hat hier ganz neue Grundlagen geschaffen. Als der Gelehrte 1863 den ersten Band seines epochemachenden Werkes „Die menschlichen Parasiten und die von ihnen her- I rührenden Krankheiten^ herauSgab, wußte man von diesen Schmarotzern noch außerordenllich wenig, heute, nach LeuckardtS I wissenschaftlicher Lebensarbeit auf diesem Fe de, gehört die Lehre von den Parasiten zu den wichtigsten Theilen der Biologie, deren Kenntniß kein Mediciner mehr entrathen kann, denn I sie ist eS, die auf die Ursachen gerade der schwersten und I gefährlichsten Krankheiten unerwartete» Licht verbreitet und für die Verhütung und Bekämpfung derselben die Mittel an die Hand gegeben hat. Ueber die Naturgeschichte und die I Lebensbedingungen des BlafenwurmeS und deS Bandwurmes haben Leuckardts mühevolle Beobachtungen und Experimente gründlichst orientirt, mit Virchow hat er die Natur der Trichine aufgehellt und mit allen diesen Forschungen auch vielfach der socialen Hygiene die wesentlichsten Dienste ge- leistet, man braucht bloß an unsere modernen Schlachthäuser, I die Fleischbeschau, die Versorgung der Großstädte mit bacillen- I freiem Triokwaffer und die Unschädlichmachung der städtischen Abwasser zu denken.
22. Mittelrheinisches Kreilturnfest In der am ver- floffenen DienStag abgehaltenen Schlutzfitzung deS Bau- I unö AuSfchmückungS-Ausschusses erstattete der Bor- I sitzende eingehenden Bericht über den Abschluß der Rechnung I tu Einnahme und Ausgabe, und wie- zugleich nach, daß in I Folge der Ueberlaffung der Festbauten an die Landwirth- I fchaftliche Ausstellung ein früherer Rechnungsabschluß nicht I möglich gewesen ist. Der ursprüngliche Voranschlag de» Bau-AusschusseS zeigte in Ausgabe die Summe von 28 500 Mk. Dieselbe wurde vom geschäftsführenden Ausschuß auf 25,000Mk. herabgesetzt, später aber wegen Errichtung einer Vorturner- tribttne rc. auf 26,000 Mk. erhöht- zugleich wurden, um den Hauptvoranschlag in'ö Gleichgewicht zu bringen, 4000 Mk. für Bermiethung der Halle rc. in Einnahme gestellt. Die Schlußrechnung zeigt an Ausgaben inSgesammt 31,114.33 Mk. und an Einnahmen 4997,03 Mk. Die lediglich auf daS Turnfest bezüglichen Ausgaben stellen sich auf 28,784.06 Mk. '
WB. Rot», 14. December. Cardinal Melchers ist heute früh gestorben.
Stockheim, 5. December. Bei der am 1. December stattgehabten VolkSzähl ring fanden sich auf einigen Zählkarten folgende scherzhafte Eintragungen vor. Z. B. auf einer Zählkarte für ein Kind von ungefähr 9 Monaten unter der Rubrik „genaue Bezeichnung deS Hauptberufes" Schreier. Auf einer anderen Zählkarte für eine ledige Weibsperson im vorgerückten Alter, unter derselben Rubrik, Mamsell.
CocaU* tmfc provinzieller.
Gießen, 14. December 1895.
Parlamentarisches. Die Zweite Kammer der Land- stände des GroßherzogthumS tritt, wie die „N. Hess. Bolksbl." aus sicherer Quelle vernehmen, in der zweiten Hälfte deS Monats Januar 1896 zu einer Session und im März zur letzten Sitzung zusammen. Am 31. März künftigen Jahres ist die gesetzmäßige Dauer des 29. Landtags abgelaufen und scheiden dann folgende Herren aus, für welche Neuwahlen stattzufinden haben: I. Abgeordnete der Städte. 1) Otto Wolfskchl, Bankier zu Darmstadt - 2) Arnold Berg- sträßer, Hofbuchhändler zu Darmstadt, beide für den Wahl bezirk Darmstadt. 3) Franz Jöst, Holzschneider zu Mainz - 4) Carl Ulrich, Buchdruckerei Besitzer zu Offenbach, beide für den Wahlbezirk Mainz. 5) August Metz, Rechtsanwalt zu Gießen, für den Wahlbezirk Gießen. 6) Dr. Hermann Weber, Justizrath zu Offenbach, für den Wahlbezirk Offenbach. 7) Hermann Jöckel, Justizrath zu Friedberg, für den Wahlbezirk Friedberg. 8) Carl Gundrum, Gastwirth zu Alsfeld, für den Wahlbezirk Alsfeld. 9) Nikolaus Rein- Hardt, Fabrikant zu Worms, für den Wahlbezirk Worms. 10) Jakob Pcnnrich, Redacteur zu Bingen, für den Wahlbezirk zu Bingen. II. Abgeordnete der übrigen Wahlbezirke. Provinz Starkenburg: 11) Aug. Mühlberger, Privatier zu Darmstadt, für den 2. Wahlbezirk. 12) Dr. August Heidenreich, Director de» Verbandes der hessischen landwirthschaftlichm Consumvereine zu Darmstadt, für den 4. Wahlbezirk. 13) Georg Schönberger, Bier- brauerei-Besitzer zu Groß Bieberau, für dm 6. Wahlbezirk. 14) Jakob Lautz, Sparkafferrechner zu Groß Umstadt, für den 7. Wahlbezirk. 15) Ignatz Metz I., Rechtsanwalt zu Darmstadt, für den 9. Wahlbezirk. 16) Carl Hechler, RegierungS- rath zu Darmstadt, für den 13. Wahlbezirk. 17) Philipp Müller, Gastwirth zu Darmstadt, für den 16. Wahlbezirk. Provinz Oberhessen: 18) Dr. Emil Bogt, Apotheker zu Butzbach, für dm 3. Wahlbezirk. 19) Carl Theodor Schön- feld, Kreisrath zu Schotten, für den 6. Wahlbezirk. 20) Otto Z nßer, Bürgermeister zu Schlitz, für dm 9. Wahl- bezirk. 21) Christoph Muth, Bürgermeister zu Salz, für dm 10. Wahlbezirk. 22) Wilhelm Sturmfels, Gutsbesitzer zu Nidda, für den 11. Wahlbezirk. Provinz Rheinhessen: 23. Johannes Albert Möllinger, Gutsbesitzer zu Pfeddersheim, für dm 1. Wahlbezirk. 24) Dr. jur. Bernhard Schröder zu Darmstadt, für den 6. Wahlbezirk. 25) Oskar Lichtenstein, Gutsbesitzer auf dem Wludhäufer Hof in Rhein- Hessen, für den 9. Wahlbezirk.
e* U»iverfiiat«feier. Am 18. Januar k. I. feiert, wie nunmehr festftehi, unsere Hochschule den 25 jährigen Tag der Wiederkehr der Errichtung deS deutschen Reiches am Bor- mittag durch einen FestactuS in der Aula. Für dm Abend ist ein CommerS vorgesehen.
** Begnadigung. Der Studiosus Seibert von Wetzlar, welcher im December 1894 vom Schwurgericht der


