Ausgabe 
15.11.1895 Erstes Blatt
 
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Joseph Brand II. zu GernSheim in Anerkennung des von demselben bet der unter eigener Lebensgefahr ausgeführten Rettung des Konrad Meister auS Gernsheim vom Tode des Ertrinkens bewiesenen besonnenen und muthvollen Ver- halten- eine Geldprämie, dem Schlaffer Karl Bund er zu Darmstadt, in Anerkennung des von demselben bei der unter eigener Lebensgefahr auSgeführten Rettung der Louise Wasenmüller auS Darmstadt vom Tode des Ertrinken» bewiesenen besonnenen und muthvollen Verhaltens die Rettungs­medaille, und dem Schreiner Jacob Roßkopp III. zu Kostheim in Anerkennung des von demselben bei der unter eigener Lebensgefahr auSgeführten Rettung der Barbara Daschmann zu Kostheim vom Tode des Ertrinkens be­wiesenen besonnenen und muthvollen Verhaltens eine Geld­prämie zu verleihen geruht.

Schuldienst Nachrichten. Am 23. October wurde dem Schullehrer Hermann Dörr zu Strebendorf die Lehrer- stelle an der Gemeindeschule zu Lehnheim, Kreis Alsfeld, am 26. Ocrober wurde dem Schullehrer Leonhard Stöhr zu Climbach eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Lon­dorf, Kreis Gießen, an demselben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Ludwig Schäfer aus Klein-Bieberau eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Pfaffen Beer­furth, Kreis Erbach, übertragen,- an demselben Tage wurde der auf eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Offenbach präsentirte SchulamlSaSpirantJohannes Brunner au- Groß - Zimmern für diese Stelle bestätigt,- am 30 October wurde dem SchulamtßaSpiranten Wilhelm Diehl aus Hoch-Weisel eine Lehrcrstelle an der Gemeindeschule zu Rendel, Kreis Friedberg, an demselben Tage wurde dem SchulamtSaspiranien Heinrich Balzer auS Gießen die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Schwabenrod, Kreis Alsfeld, an demselben Tage wurde dem Schul- amtSaSpiranten Gustav Ritter aus Lehnheim eine Lehrer­stelle an der Gemeindeschule zu Bretzenheim, Kreis Mainz, übertragen.

* * UniverfitiitS-Nachricht. Unser hessischer Landsmann, Herr Professor Dr. He nrich Braun in Königsberg, der seine akademische Lausbahn an unsrer LandeSuniverfität begonnen hat und späterhin den Lehrstuhl der Chirurgie an den Universitäten Jena, Marburg und Königsberg inne hatte, har, wie derDarmst. Ztg." von hier gemeldet wird, einen Ruf als Nachfolger des nach Berlin an Bardelebens Stelle berufenen Profeffor König in Göttingen angenommen. Professor Braun wird bereits im December von Königsberg nach Göttingen übersiedeln.

* Coucert in Marburg. Wie aus dem heutigen Jnseraten- theil ersichtlich, findet nächsten Samstag den 16. ds. MtS. das erste diesjährige Concert des Akademischen Concert-VereinS zu Marburg statt, lieber die in demselben mitwirkende Solistin Miß Fanny DavieS entnehmen wir derOberh. Zeitung" Folgendes: Die Dame ist aus der Schule Clara Schumanns hervorgegangen und hat ihre Ausbildung in Deutschland genoffen. Nach Beendigung dieser wandte sie sich jedoch nach ihrer englischen Heimath zurück, wo es ihr gelungen ist, sich die Sympathien ihrer Landsleute in derartig hohem Grade zu erwerben, daß man sie heute die erste und beliebteste Pianistin Englands nennen darf. In Deutschland ist sie verhältnißmäßig selten aufgetreten, und auS diesem Umstande erklärt es sich, wenn ihr Name hier nicht so bekannt ist, wie in England. Da» Programm, welches sie gewählt hat, gestattet ihr, alle Vorzüge ihres Spiels in glänzender Weise zu entfalten: vollendete Wieder­gabe eines klassischen ConcertS, Leidenschaft und Kraft, innige klare Cantilene und blendende Virtuosität. Nicht unbemerkt wollen wir laffen, daß wir eS einer besonderen Lieben»- Würdigkeit der Künstlerin zu danken haben, wenn sie hier spielt, und daher sprechen wir die Hoffnung auS, daß ihr hier in Marburg ein herzlicher Empfang zu Thetl werden möge. Ueber das reichhaltige und fernere Programm schreibt das­selbe Blatt: Etngeleitet wird daS Concert durch die dritte der drei populär-klassischen Ouvertüren Webers (Freischütz, Oberon und Euryanthe), der dann daS Beethoven'sche Clavier- concert op. 58 G-dur mit Orchesterbegleitung folgt. Zum ersten Mal gelangt dann noch auS Richard Wagners letztem WerkeParsifal", das der Componift und Dichter ein Bühnenweihfestspiel nannte, derCharfreitagSzauber" für Orchester zum Vortrag. Den Schluß des ConcerteS bildet die ebenso liebliche als großartig schöne ^-dur - Symphonie von Beethoven. In Ansehung deffen, daß daS Orchester gegen 50 Musiker zahlt, und daß Herr UniverfitätS-Musik­director Jenner durch zahlreiche Proben die sorgsältigste Einstudirung ermöglicht hat, unterliegt eS keinem Zweifel, daß dieses Concert sich allen früheren in würdigster Weise anreiben wird. Wir wollen nun nicht unterlaßen, die Musikfreunde hiesiger Stadt auf dieses Concert besonders aufmerksam zu machen, da die Eifenbahnzüge zur Hin« und Rückreise günstig gelegen find.

* * Marine Verein. Anläßlich deS 25 jährigen Gedenk­tage» des Kampfes deS deutschen Kanonenboote» Ttcteor* unter dem Commando deS jetzigen Admirals Knorr und dem franzöfischen AvisoBouvet" in den Gewäffern von Havanna, sandte der hiesige Marine-Verein ein Glückwunschschreiben an den Herrn Admiral. In einem an den Verein gerichteten Schreiben drückt Admiral Knorr demselben seinen herzlichsten Dank für die ihm dargebrachten Glückwünsche auS.

PermilcHo.

Berlin, 13. November. Sin neues Opfer des Bauschwindels ist der 57 Jahre alte Malermeister Eduard Müller geworden. Derselbe hatte sich durch große Verluste, die er bei verschiedenen Bauten erlitt, ein Nervenleiden zugezogen. Gestern Vormittag erhängte sich iun derselbe in seiner Wohnung an der Schnur seine» Schlaf- rocke-. Seine Frau fand ihn erst al» Leiche vor.

Bon der Mosel, 12. November. DerN eue" hat, kaum im Faffe, schon ein Opfer gefordert. Al» der Winzer Conrad Oftermann in Dusemond gestern Morgen ahnungslos feinen Gährkeller betrat, stürzte er sofort betäubt zu Boden und war nach wenigen Minuten eine Leiche. Durch die Gährung de« juogen Moste» hatte sich der festgeschloffene Raum mit Gasen gefüllt.

* Ein Cougreß deutscher Seschaft-reisender, die eine 25 jährige Thätigkeit hinter sich haben, wird geplant. ES sollen auf dem Congreß die gegenseitigen Er- fahrungen in der GeschäftSpr axi» auSgetauscht werden, um bei vorkommenden Fällen davon Gebrauch zu machen.

* In dem Schwefelbergverk Eartorio in Lercara bei Palermo, in dem kürzlich eine Galerie einstürzte, wurden mehrere Arbeiter unter dem Schutt begraben. Leider stellte sich heraus, daß dieRettungSarbeiten eingestellt werden mußten, weil der Einsturz der anderen Mine droht. 15 Arbeiter befinden sich noch unter den Trümmern, von denen, wie man vermuthet, noch einige am Leben find. Die Unglücklichen sind nun rettungslos dem Tode preisgegeben.

* In Malaga wurden acht Lehrer der benachbarten Stadt Belez verhaftet, die auf der Straße die Mildthäligkeit der Bewohner angerufen hatten. Die Lehrer, die fett läng rer Zeit kein Gehalt mehr bekommen hatten, hatten ihre Schulen gesperrt, und sich dann bettelnd in der Provinz umher­getrieben. Der Gouverneur versprach ihnen jetzt, sie würden ö:e ihnen zukommenden Bezüge erhalten, drohte ihnen aber zugleich an, sie in ein Bett er Asyl einzusperren, wenn sie nochmals beim Betteln betroffen würden.

* Revolution auf telegraphischem Gebiet. In Phila delphia wurde im Der floffenen Monat ein neue» tele­graphisches System erprobt, das im Stande ist, 1000 Worte in der Minute zu übermitteln. Das geschieht auf elektro­chemischem Wege. DaS beste System vermag bis jetzt nicht über 150 Worte in der Minute zu befördern. Die zwischen Newyork und Chicago angestellten Versuche ergaben, daß die anfängliche Geschwindigkeit von 720 Worten zuletzt auf 940 Worte in der Minute bei einer Entfernung von 218 eng­lischen Meilen erhöht wurde. Die Telegramme waren leser­lich und die Kosten werden für 50 Worte auf 25 Pfennig geschätzt. Der Erfinder deS neuen electrochemischen Tele­graphen fegt:Telegramme können zukünftig tn die Brief­kästen geworfen und durch Extraboten, welche von der Centraltelegraphenstation abgesandt werden, gesammelt und nach ihrem Bestimmungsort Übermittelt werden. Zwischen Newyork und Chicago würde man 25 Stunden sparen, die bisher von dem schnellsten Postzuge angewandt wurden, und zwischen Newyork und San Francisco sogar fünf Tage. Die Möglichkeit einer solchen Revolution auf dem Gebiete des Verkehrs ist eine sehr große " Eine andere Meldung tautet: Bei kürzlichen Versuchen mit neuen telegraphischen Apparaten soll es in Philadelphia gelungen sein, 720 biß 940 Worte in ter Minute über eine Linie von 218 Meilen zu senden. Mit den schnellsten bisher bekannten Apparaten können 100 biS 400 Worte per Minute gesandt werden, während cs möglich sein soll, mit der neuen Erfindung 3000 Worte (?) zwischen Newyork und Philadelphia zu befördern. Mit Benützung von zwei Lwien will der Erfinder fähig fein, zum Preise von 3 Cents per Brief alle Briefe, die jetzt zwischen Newyork und Chicago geschrieben werden, durch­schnittlich 50 Worte per Brief, zu telegraphier.

titaratur unt lUnft

Interessant zu plaudern ist eine Kunst, besonders wenn der Stoff auf materiellem Gebiete liegt. Jede Hausfrau wird detzhalb mit Vergnügen die Artikel über den Einkauf für Küche und Tafel lesen, welche die neue Monatsschrift: , Stein Hau» meine Welt*, Monatsschrift für das geistige und wtrthschaititche Leben der Frau, he»ausgegeben von Jobanna v. Sydow, bringt. (Verlag von Max Pasch, Berlin SW., Ritterstr. 50). Diese Plaudereien enthalten so viel Practtsches und Beachtenswerthes, daß auch die erfahrenste Hausfrau daraus noch Nutzen ziehen kann, da sie durch dieselben in regelmäßiger Folge über alles für den Monat Geeignete, auch über Preise, orienttrt wird. Das November- Heft der besonders die Praxi» der Hauswirtdschaft pflegender Zeit­schrift enthält noch folgende interessante Artikel:Einiges über Ehe­scheidungsrecht in Gegenwart und Zukunft*, von vr. jur. R. Wernicke; Auf der Ofenbank", Familiensktzze von Zoö v. Reuß;Briefe eines Hausfreundes" 2. Gesellschaften und Gesellschaftgeben;Der braune Trank der Levante", von M Nordenwaldt; die Fortsetzung der fesselnden Novelle: Ein Dämon, von E Doering. Neu für jede Hausfrau dürsten dieEnglischen und amerikanischen Koch- recrpte" von S. Olden sein, welche gute fremde Nationalgerichte in die deutsche Küche einfübren möchten. Speisezettel, Plaudereien über den ©arten, Nolizblätter für die HauSwtrthschaft, Kleine Zeitung vervollständigen den reichen Inhalt de» Heftes. Der PreiS ist 50 Pf. oder Mk. 1.60 vierteljährlich.

Vermehr, Cauö- tmfc VoUrrvirthschaft.

LimdnrO, 13. November. Fruchtmarkt. Roth er Weizen X 13,10, weißer Weizen X 13.00, Korn X 9.50, Gerste X 8 60, Hafer X 6.05.

3«t PhoSphatdürrgrrrrg. Jeder erfahrene Landwirth weiß, daß eine richtig angewandte Phosphatdüngung für den Bau der meisten Eulturpflanzen von größter Bedeutung ist und daß die Anwendung von ThomaSphoSphatmehl diesem Zwecke entspricht. Um die Landwirthe aber vor großem Schaden zu bewahren, machen wir darauf aufmerksam, daß nur der Gehalt an löslicher Phosphatsäure den Werth der ThomaSschlacke bedingt und daß die rheinischen, west­fälischen und noch einige andere westdeutsche Werke die beste ThomaS- schlacke mit 75 bis 92 p(St. löslicher Phosphorsäure liefern, während die ThomaSschlacke au6 anderen Werken meistens nur 40 pEi. lös­liche PhoSphorsäure enthält. Außerdem kommen aber auch eine ganze Menge minderwerthtge PhoSphatdüngemittel, welche nur 2 diS 5 oder höchsten» 10 pCt. PhoSphorsäure enthalten, im Handel vor. Der Landwirth muß also dringend davor gewarnt werden, geringwerthtge PhoSphate zu kaufen, weil er sonst da« Geld zum Fenster htnauSwirfl. Der landwirth kaufe nicht allein die Phosphate mit einem bestimmten Gehalt an GesammtpboSvhorsäure, sondern achte zugleich auf einen gewissen Grad von EitratlöSlichkett. Ter großen Wichtigkeit der Sache wegen baden sich die Herren Prof. FreseniuS, Vorsteher der landwirthschastlichen Versuchsstation in Wiesbaden, Prof. Dr. König, Vorsteher de» landwirthschastlichen Verein» in Münster i. W, Prof. Dr. Soxhlet in München,

Dr. Thörner, Vorsteher der Unte'suchungSstation in C»nabrüef. Dir. Suth, Vorsteher der Versuchsanstalt tn Eaffel und ander« landwirtofchaslliche Forscher bereit eifiä t, in allen ZweiselSiLllen neben der Untersuchung auf GesammtphoSphorsäure auch deren Grad von CitratlöSltchkkit zu controliren, um so den Landwirthen volle Gewißheit darüber zu verschaffen, ob fie eS mit gutem, unverfälschtem, hochwirksamen ThomaSphoSphatmehl ober mit einer weniger wirk­samen ober ganz und gar unwirksamen Maare zu thun Haden.

V ekamu» a ch m»g.

Aufschrift der Postsendung«».

Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Bo men bu» gen müssen auf denselben Empfänger und Bestimmungs­ort so genau bezeichnet fein, daß jeder Ungewißheit uorgedeugt wird. Dabei sind na.nenUich folgende Punkte zu beachten:

1. Bei Postsendungen nach größeren Orlen ist in der AnfschrM die Wohnung de» Emp'iürger« möglichst genau onjugeben. Auch ist e» ton Wichtigkeit, daß die WohnungSangabe stet» an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten recht», unmittelbar unter der Angabe de» Bestimmungsorte«, erfolg«

2. Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung deS Empfänger«, der Postbezirk (0 NO. «.), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Ortebe» zeichnungBerlin" zu oermerfen.

3. Gibt e« mtt dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Postverkehr al» maßgebend anzusehen find, ergibt stch «ut demverzeichniß gleichnamiger ober ähnlich lautender Post- orte*, daS zum Preise von 10 Pf. durch Vermittlung jeder ReichS-Postanstall bezogen werden kann.

4. Wenn der im Reichs Postgebtet belegen« Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, defienungeachtet aber nicht all allgemein bekannt anzunehmen ist, fo empfiehlt e« fich, die Loge bei OrtS in der Aufschrift der Sendung noch bei Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe deS Staate« und bei größeren Staaten bei politischen Bezirk« (Provinz, Regierungsbezirk u. s. tn.), h* welchem der Bestimmungsort belegen ist, ober auch die Angab« von größeren Flüssen [(Ober), (Elbe), (Rhein), (Main) »e.j oder von Gebirgen ((Harz), (Riesenaebirge) n.) Nicht minder find zusätzliche Bezeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark). «kJ für den Zweck geeignet

tfenbungen nach Ortschaften ohne Postanstalt if. außer dem eigentlichenBestimmung«ortenoch diejenige Post- anstatt anzugeben, von welcher au« die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll.

6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung tn einem fremde» Poftgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten ixt rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch da« betreffend Land bez. der LandeStheil auf der Sendung anzugeben.

Di« Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einr: schleunigen öeberfunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und e« liegt daher im eigenen Interesse der Absender bte Aufschriften der Smdungev hiernach genau anjufertigen.

kirchliche Anzeigen de* Stadt Gietzen.

Evangelische Gemeinde.

Donnerstag den 14. November, ^Abends 8 Uhr, im Turnsaal der Dtadtknabenschule: Bibelstund«. (Brief de« JacobuS, Cap. 1, Der» 19 bis 27). Pfarrer Schlosser.

Gottesdienst in der Synagoge

Samstag den 16. November:

Vorabend 4" Uhr, Morgen« 9 Uhr, Nachmittag« 8 Uhr, SabbathauSgang 5to Uhr.

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft.

Freitag Abend 4*° Uhr, SamStag Vormittag 8" Uhr, Nach­mittag 3 Uhr, SabbathauSgang 5» Uhr. WochengotteSdienst Morgen« 7 Uhr, Abends 8 Uhr

Witternngsbericht vom 13« November.

Die Depression im Norden zieht langsam aus östlicher Bahn weiter und beherrscht nunmehr ganz Europa mit Ausnahme be« äußersten Ostens; ihr Centrum liegt heute vor der mittel norwegischen Küste. Im Bereich dieser Depression laufen verschiedene Furchen niederen Druckes südwärts durch den ganzen Continent. DaS Welter ist säst überall trüb und haben ausgedehnte Regenfälle stattgefunden. Die Temperaturen liegen noch immer verhältnißmäßig hoch.

vo,aa»ftchtttch» »iitmmet

Trübe» und regne ische», aber immer noch milde« Wetter.

k £ür iianbcl und ^erttehr.

Soeben erschien:

Meyers

Deutsches Derkehrslerikon.

Ein Nachschlagebuch über Poft-, Telegraphen-, Eisenbahn- und SchiffahrtSftationen.

«art-giert 1 Mk. 50 Pf.

Zar Ansicht in jeder Buchhandlung. Prospekte grati«.

Verlag des bibliographischen InkMots kn Leipzig, e \