Ausgabe 
15.9.1895 Erstes Blatt
 
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itterungsbericht vom 13. September.

Sohn. Friedrich Karl Andrea». 5. Dem Ingenieur Peter ThomS , Sohn. Eugen Adolf. 6. Dem Apotheker Hermann Dornberger ein Sohn. 6. Dem Schuhmacher KaSpar Fehl eine Tochter, Auguste

aus den

W« «tadt ew».

Nrrfgedot«.

Abends um 6 Uhr die Stadt. Infolge der MilitärtranSporre batten sämwtliche fahrplanmäßigen Personenzüge auf den Oberhesfischen Bahnen starke Verspätungen. ES mußten aber auch 17 Sonderzüge befördert werden, bet der eingleisigen Strecke eine allerdings ungewöhnliche Leistung.

Die Schalterraume der Postaustalleu werden oft zur Erleb,gung längerer Schriftstücke benutzt. Dadurch wird daS Publikum, das nur kurze Karten oder Postanweisungen schreiben will, ungebührlich aufgehalten. Neuerdings hat nun derPost" zufolge die Postbehörde in Erinnerung ge­bracht, daß die Pulte nur zur Anfertigung kurzer Mit- theilungen benutzt werden dürfen.

* Die Einrichtung derLahnhofSbriefe" ist ein so prac- tischeS HülfSmittel zur Erreichung möglichst schneller Nach­richten, daß ein Hinweis auf dieselbe umsomehr von Interesse ist, als sie den Meisten noch unbekannt ist. Darnach kann ein Empfänger Briefe von einem bestimmten Absender bereits unmittelbar nach Ankunft der Eisenbahnzüge erhalten. Der Empfänger hat deswegen bei der Postanstalt seines Wohn- orts einen Antrag zu stellen. Er erhält dann von derselben ein AuSwetSschreiben, in dem die Namen des Absenders und Empfängers, der Etsenbahnzug, mit welchem die Briefe regel­mäßig befördert werden, und die Zeitdauer angegeben sind. Absender und Empfänger haben sich vorher über den zu wäh­lenden Etsenbahnzug zu verständigen- die Einlieferung muß immer zu demselben Zuge erfolgen. Die Briefe sind durch Um­schläge zu verschließen, welche einen breiten, rothen Rand besitzen und oben in großer Schrift die BezeichnungBahnhofSbrief" tragen- der Name des Absenders ist auf der Rückseite zu verzeichnen. Ebenfalls hat der Absender diese Briefe zu franktren. Der Empfänger muß für die tägliche Abholung je eines mit einem bestimmten Zuge beförderten Bahnhofs- briefes monatlich 12 Mark zahlen.Bahnhofsbriefe" dürfen nur 250 Gramm wiegen.

* Wie bereits früher bekannt gegeben wurde, soll den­jenigen Beteranen, welche zum Festmahl am 18. August in Darmstadt Karten gelöst, aber des Andrangs halber kein Essen erhalten haben, der Betrag zurückoergütet werden. Wer Ersatz wünscht, hat seinem Verein-Vorsitzenden persönlich die Versicherung auf Pflicht und Gewissen abzugeben, daß er weder Speise noch Wein genossen hat. Eine Verzicht- leistung auf Rückvergütung wird, wie man demDarmst. Tagebl." schreibt, gern angenommen, da eS schließlich doch der Verband ist, der den Verlust zu tragen hat. Auf eine Rückvergütung einer nur theilweise erhaltenen Verpflegung kann nicht eingegangen werden. / Den VereinSpräfidenten ist eS zur Pflicht gemacht, darüber strenge zu wachen, daß keine Anforderungen gestellt werden, welche nicht völlig begründet und erwiesen erscheinen.

** Den Kriegsveteranen ist bekanntlich die Erlaubniß ertheilt worden, über ihren KriegSdenkmllnzen besondere Spangen mit den Bezeichnungen der von ihnen mitge- machten Schlachten zu tragen. Hierbei hat sich aber für viele Combattanten die Unmöglichkeit herausgestellt, für alle Schlachten, an denen sie theilgenommen, die betreffenden Namen anzubringen, weil sie das Recht haben, 8 bis 10 und -um Theil noch mehr Bezeichnungen anzulegen, während auf dem Ordensbande deren höchstens 4 Platz haben. Angesichts dessen wird nun von den Kriegervereinen der Wunsch zum I Ausdruck gebracht, daß den in Frage kommenden Veteranen gestattet werden möge, nöthigenfalls auf je einer Spange zwei Namen zu tragen, vielleicht derart, daß hierzu stet» zwei Schlachten genommen werden, die räumlich und zeitlich kurz auf einander gefolgt sind, und zwar müßte dann die Zusammenstellung durch das Kriegsministerium erfolgen.

Der Getreidemarkt. (Berichtswoche vom 5. bis 12. September.) Die in verflossener Woche eingetretene kleine Besserung hinsichtlich der gedrückten Getreidepreise war nicht von Dauer, da die Anfangs spärlichen Zufuhren zumal in Amerika, Rußland und den Donauländern bedeutend gewachsen sind und von dort große Angebote von Wetzen und Roggen nach Deutschland, England und Frankreich ge­langten, wodurch die Preise für Roggen und Wetzen wieder 1 bis 1V2 yit. per Tonne einbüßten. In Berlin und Leipzig wurde gekauft: Weizen per 20 Centner (eine Tonne) zu 120 bis 142 Mk., Roggen zu 112 bis 118 M?., Gerste 110 bis 165 Mk., Hafer für 115 bis 147 Mk.

kommendste Art. Gar mancher Soldat, der den Vogelsberg nur aus der Beschreibung kannte und mit einem Vorurtheil angerückt kam, sah sich aufS Angenehmste überrascht von der Biederkeit und Freundlichkeit derVogelsberger Bauern", denen allzeit ein Herz im Busen schlägt für Gott, Vater- land und König. Ausnahmen giebt eS allerdings überall, aber sie find so selten, daß sie umsomehr allgemein auffallen würden. Nachdem seit einigen Tagen Artillerieabtheilungen Geländeübungen mir Feuern gegen einen markirteu Feind abgehalren, beginnen nun die Manöver in größerer Ausdehnung. Bereits durchziehen Höhen und Thäler allerlei Truppen­gattungen und die ausgedehnten Wälder des Vogelsbergs hallen in den Morgenstunden wieder von dem Donner der übenden Batterien.

Mainz. 11. September. Der beste Schütze sämmtlicher Pionierbataillone ist der Zahlmeister-Aspirant Unteroffizier Schmidt vom 11. Pionierbataillon in Kastel. Derselbe erzielte mit 7 Schüssen 152 Ringe nnd erhielt dafür den KaiserpreiS, eine goldenr Uhr.

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wjA.rh Oeconom Josef Stahl ein Sohn. Albert

mS6 * *?1 Schuhmann Peter Zimmer eine Tochler. 3. Dem

Schreiner Wilhelm Walter ein Sohn, Heinrich Karl Martin. 4. Dem

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w. Alsfeld, 13. September. Die Lotterie-Commission der Ausstellung kaufte noch folgende Gegenstände von Gießener Ausstellern an: Vom Schlossermeister Marrin Dörr geschmiedete kunstgewerbliche Erzeugnisse, von der Hof- und Universitäts-Druckerei Curt von Münchow 12 Exemplare Hessische Wappenbücher, 12 Exemplare Ge- fdjidjtlidje Grundlage des bürgerlichen Rechts im Groß- herzogthum Hessen, von Prof. Schmidt.

§ «ul dem Vogelsberg. 13. September. Der Vogelsberg sieht, wohl vermöge seines äußerst coupirten Terrains, seiner noch in den Kinderschuhen steckenden Verbindung mit den großen Verkehrsadern, seltener größere Truppenmassen, alS andere Gegenden unsere» engeren und wetteren Vaterlandes. Gegenwärtig aber erhalten die Ortschasten des Vogelsbergs durch die in den Kreisen Alsfeld und Lauterbach st.ufindenden Brigade» und D!»>si°n«m°°er starke Smquaroerungen. , -------- y.mn,«anixarttn. «.Dem

Man sieht hier unsere braven VaterlandSvertheidiger recht Sergeant und RegirnentS-Schuhmacher Andrea« Karl Kräußlich ein gern, trägt gern die unvermeidlichen Störungen bei starken $fceMw4* **'* " c ~ ~

Einquartierungen und behandelt die Soldaten aus die entgegen-

Butzbach. 12. September. Heute früh verabschiedete sich die seither hier garnisontrende dritte EScadron des 2. Großh. Dragoner-RegimentS (Leib-Dragoner) Nr. 24 in aller Stille. Ihr künftiger GarnisonSort ist bekanntlich Darmstadt. Darmst. Ztg.

0. Bad-Nauheim, 13. September. In der Woche vom 6. bis 13. September l. Js. wurden 289 Kurfremde (1894 ----- 166) angemeldet. Hierzu Bestand vom 6. Sep­tember mit 13,432, ergibt eine Gejammt - Frequenz von 13,721 (1894 11,458) Kurfremden, wovon am 13. Sep- ember noch 1628 anwesend waren.

s 6cPH^Lbtr: ^0. Karl Anton Ratmund Gretmer, Apotheker Deichert Hierselbst. 11. Johann Wilhelm Räuber.

Glaser dahier, mit Susanna Lepper hterselbst. 11. Johanne« Appel,

TJaurer dahier, mit Elisabetha Zecher Hierselbst. 11. Wilhelm tjrtebrld) Mühlberger, Architect und Lehrer dahier, mit Anna Elisa-

betha Barthel hterselbst. 13. Ludwig Johannes Schtldwäwter,

Metzger dahier, mit Marie Jacobi hterselbst. 13. Mar Hugo Rieche, Schlosser dahier, mit Marte Elisabeth Leonore Kleh hterselbst.

* Königsbrück, 10. September. Auf eigenthümliche Weise ist hier der Kanonier Brunner ums Leben gekommen. Einer seiner Kameraden hatte im Schlafsaale der Kaserne gelegentlich einer Neckerei einen eisernen Rouleauxftab nach einem anderen Soldaten geworfen, dabei aber den B., I welcher schlief, so unglücklich getroffen, daß diesem der Stab durchs Auge in das Gehin eindrang. Der Soldat blieb von dem Augenblicke an bis zu seinem nach vier Tagen er­folgten Tode gänzlich bewußtlos.

* Dresden, 11. September. In dem Oertchen Krippen in Sachsen ist der Mechaniker Friedrich Gottlob Keller, der Erfinder des Verfahrens, aus Holzstoff Papier herzustellen, gestorben.

* DaS Siferne Kreuz in drei Generatianen. Die Frkf. Kl. Pr." schreibt: Daß der Orden pour le merite sich tn preußischen Osfiziersfamilien förmlich forterbt, ist eine bekannte Thatsache. Seltener dürfte aber der Fall sein, daß das Eiserne Kreuz, deffen Verleihung auch eine zeitlich beschränkte war, sich tn drei Generationen einer Familie vorfindet. Ganz aus unserer Nähe können wir ein solches Vorkommniß berichten. Fabrikant Paul Stark in Offenbach erhielt ebenso rote fein verstorbener Vater, Stabsarzt Dr. Theobald Stark, im Kriege 1870/71 dieses Ehrenzeichen, während sein Großvater mütterlicherseits, Friedrich Grundtke, das Kreuz tm Befreiungskriege erwarb.

Einem Privatbriefe vom 31. Juli entnimmt die Köln. Ztg." Nachrichten aus Ostafien: Die Hitze ist gegen­wärtig hier (an der Küste von Japan) kaum zu ertragen- in den Kammern unserer Kriegsschiffe herrscht meist eine Temperatur biß zu 40 0 C., so daß ein dauernder Aufent- halt zur Unmöglichkeit wird. Mit der übergroßen Hitze (und wohl auch mit dem Genüsse unreifer Früchte) hängt die Erkrankung zahlreicher Mannschaften auf den deutschen Kriegsschiffen zusammen. Morgen sollen vom Panzerschiff Kaiser" 20 Kranke tn Yokohama ans Land gesetzt werden, ebenso eine Anzahl von derIrene,"Arkona" undPrinzeß Wilhelm". In Shanghai ertrank uns wieder ein Mann, und zwar durch bloßen Leichtsinn. ES war ein Feldwebel von derPrinzeß Wilhelm", welcher Kameraden auf der Irene" einen Besuch abgestattet hatte. Bet dieser Gelegen­heit war wohl etwas stark gezecht worden, und schließlich wurde daS Wagestück von ihnen unternommen, nach der einige Hundert Meter entfernt liegendenPrinzeß Wilhelm" zurückzuschwtmmen. Auf halbem Wege verließen ihn plötzlich die Kräfte und er sank lautlos in die Tiefe. Alles Suchen mit den Booten unter Mithülfe deS electrischen Scheinwerfers war vergebens- erst nach drei Tagen wurde die Leiche von einem französischen Kriegsschiffe gefunden und an Bord gebracht.

* Ländliche Auffassung. Hauernjuuge (berlinern Stadt­herrn zusieht, wie er einer Dame die Hand küßt):Guck, Vota, der frißt schon gar aus der Hand!"

Briefkasten.

Oe. in B. Die Braterei geht am SamStag ben 21., Vormittags 10 Uhr, vor sich. Red.

September: 10. Ferdinand Lichtenthäler, Friseur und Heil- gchulje zu Niederdreisbach, mit Luise Johanna Elisabeth Schäfer zu Gießen. 10. Augustin Nierhoff, Barbier zu Offenbach, mit Sophie

Kohler, geb. Weidner daselbst. 10. Heinrich Konrad Georg Johannes Berg, Bahnarbeiter zu Gießm, mit Katharine Friederike Henriette Gerlach hterselbst. 10. John William Blackadder, Gutsbesttzer zu Ehirnside, Schottland, mit Anna WUson Hierselbst. 11. Wilhelm

Konrad Christian Philipp Lotz, Heizer bei den Oberhessischen Eism- bahnen dahier, mit Karoline Born hterselbst. 11. Karl Schleenbecker Maurermeister zu Krofdorf, mit Elisabeth Maus dahier. 12. JohS Döring, Knecht dahier, mit Elisabetha Katharina Röhm von Frau- rombach. 12. Friedrich Ludwig Jakob Bickhardt, Buchhalter zu Gießen, mit Marte Phtlippine Fruttg bierselbst. 12. Karl Heinrich

S Lang, Buchdrucker zu Friedberg (Hessen) mit Sophie Susanne Holler hterselbst.

Während die Depression tm Norden langsam ostwärts abzteht, hat sich über den brtttschen Inseln ein barometrische« Marimum v« erheblicher Intensität ausgebUdet. Dasselbe breitet sich zwar in öS- "cher Richtung aus, hat jedoch auf dem Continent selbst seit aeste« kaum an Raum gewonnen. Ueber Central-Europa bestehen daher so ziemlich noch die gleichen Lustdruckoerbältnisse fort und dauert dementsprechend auch bei wenig veränderten Temp.-raturen daS heutige Wester an. Stellenweise fielen leichte Niederschläge.

v»ra«»ftchutch« Witterung t

Wolkig und kühl.

Temperatur der Lahn und Luft

nach Reaumur gemessen am 14. Septbr., zwischen 11 und 12 Uhr Mittals- Wasser 13°, Luft 11'/,° im Schalten.

Rübs amen' sche Bade- und Schwimmanstalt.

I Henriette. 11. Dem Vuchdruckeretbesitzer Emil Sommert ein Sobn Karl Emil. * *

trtortnM.

««Ja SJFi Margar.rbe Horst, 55 Jahre ast, von Ober- RoSbach^ Kreis Friedberg. 8. Phtlippine Marie Röhrig, 5 Monate von Taglöhner Konrad Röhrig dahier. 13. Caroline Wallenfels, 82 Jahre all, Privatin dahier.

Auszug au» Sen «irchenbüchern

Ver Siavt Gieße». Eraugelifche Semetude. Getraute.

MatthäuSgemetnde.

Den 7. September. Gotstteb August Wolff, Kaufmann ii Dortmund, und Auguste Selma Jughard, Tochter de« Gastwirth« Ernst Jughard zu Gießen.

MarkuSgemeinde.

Den 7. September. Ludwig Martin Zöll, Schlosser zu Gießen, lmdEmUie Wacker, Tochter des Schreinermeifter« Jacob Wacker zu Gießen.

LukaSgemeinde.

Den 10. September. Carl Anton Raimund Gretmer, Apotheker und Anna Deichert, Tochter de« verstorbenen Pfarrer« Georg Christian Detchert von Großen-Bufeck.

Johannesgemetnde.

Den 11. September. Johann Wilhelm Räuber, Glaser zu Gießen, und Susanna Lepper, Tochter de« Bahnarbeiter« Georg Lepper zu Großen-Buseck.

_ 2)enfeJ6en. Johanne« Appel, Maurer zu Gießen, und Elisabeth« Zecher, -t echter desv erstorbenen Taglöhner- KaSpar Zecher zu Gießen.

Dmselben. Wilhelm Friedrich Mühlberger, Architect und Lehrer zu Gießm, und Anna Elisabeth Barthel, Tochter des Bildhauer« und GewerbeschullehrerS WUHelm Ludwig Barthel zu Gießm.

Getaufte.

Matthäu-gemeinde.

o) , 8. September. Dem Fabrikarbeiter Carl Hof eine Tochter,

Rosa Betty Gretha, geboren ben 28. Juli.

MarkuSgemeinde.

_ , Dm 8. September. Dem Bahnarbester Johanne« Weitz ein Sohn, Fritz Gotthard, geboren den 5. August.

m ®e^eI,6en- Dem Locomotivführer Carl Braun eine Tochter, Martha Luise, geboren den 21. August.

S?1 *!?601- Dem Milchkutscher Hermann Seibert eine Tochter, Elisabeth Anna Mathilde Johanna Georgine Minna, geborm ben 11. August.

LukaSgemeinde.

i Dm 8. September. Dem Kaufmann Eduard SUbereism eine Tochter, Eleonore Babette Elisabeth Karoline, geboren ben 8. Juli.

Denselben. Dem Friseur Carl Jakob Wegmann eine Tochter, Anna Luise, geboren dm 28. Juli.

Denselben. Dem Schlosser Albert Schnabel ein Sohn, Wilhelm, geborm den 25. Juli.

_ Johannesgemeinde.

Den 8. September. Dem Tapezier Wilhelm MorttzMe« eine Tochter, Anna Katharine Helene, geboren den 6. August.

. Denselben. Dem Schlosser Philipp Meininger ein Sohu, Friedrich, geborm den 13. August.

. Denselben. Dem Kaufmann Gustav Schad ein Sohn, Heinrich Friedrich, geboren dm 29. August.

BMtbigte« JohanneSgemetnde.

_ Dm 8. September. Gustav Patz, Wetnhändler zu Gießm, «II 55 Jahre, starb den 6. September.

Auswärtige aus den Kliniken.

- Dm 7. September. Wilhelmine Theis geb. Brandenburger, Ehefrau de« Hüttenarbeiters Theodor Theis zu Niederscheld bei Sieg en' alt 47 Jahre, starb dm 5. September.

Verkehr, tanö- nnd t>olt»ivivtbicbaft.

Gieße», 14. September. Marktbericht. Auf dem beutiam Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,05-1,16, Hühnereier pr. Sl. 67 4, 2 St. 00 H, Enteneier pr. St 00 A, Gänfe- der pr. ©t. 0000H, Käse pr. St. 58 A, Käsematte pr. St. 3 A Erbsen pr. Liter 15 H, Linsen pr. Liter 26 H, Tauben pr Baar JL. 0,50 bis 0,60, Hühner pr. Stück 1,00 bis 1,20, Habnen pr. ©lürf JL 0,50-0,75, Enten pr. Stück JL 1,601,80, Ochsenfleisch pr. Pfd 72-76 ^, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 66-684, Schweinesltt ch pr- P d- 60 bis 70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 64-00 4, Hammelfleisch pr- Pfd. 6070 Ai, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4.50-4,00 Jt, Weiß, kraut pr. Stück Zwiebeln pr. Gentner 4,505,50 Mk,

Milch pr. Liter 1620 H, Zwetschm pr. Gentner 2,503,00.

\3 * s\?epteuber/. Die hier und in ganz Oberhesse» wohlbekannte und seit mehr al« einem halben Jahrhundert ein« führte Eichorie». «vd Alruchtraffee-Alabrir vo« Friedrich «»gei' i» RüsselSheim am Mai« wurde our der bedeutendm Deutsch-Nordischen Handels- upo Industrie-Ausstellung in Lübeck mit der einzige» höchste« ««Szeichnvng tn der Branche, nämlich mit der golde«ea Medaille plämiirt. - Dieselbe Auszeichnung wurde der Firma bereits vor einigen Monaten schon in Bochum und auch in Landau (Pfalz) zu Theil.

Lede«Sverstcheru«gS - Gesellschaft ,« Laivata. auf Gegenseitigkeit gegründet 1830 (alle Leipziger). ES sind vom 1 Januar biS Ende August 1895 4225 Versicherungen über 30931400 Mk beantragt worden, 1222000 Mk. mehr als im gleichm Zeiträume de« Vorjahres. Als gestorben wurden tn derselben Zeit anaemdbet 595 Mitglieder, die mit 3 607 850 Mk. versichert warm D^ $nbe «ugust 1895 auf 63 500 Personm m J Millionen Mark Versicherungssumme, daS Vermögm aus 130 Millionen Mark. Für fällig gewordene Versicherungs­summen find bis ictzt auSgezahlt 89 Millionen Mark, al« Divi- dmdm an die Versicherten gewährt 44 Millionm Mark; Dioidmdm- referoen in Höhe von 22 Millionen Mark liegen zur weiteren Dertheilung an die Versicherten bereit. Bei der alten Leipziger Gesell­schaft, die eine reine GegenfeitigkeitSanstalt ist, fließm alle Ueberschüsse dm Versicherten wieder zu. Die Dividende der letzteren beträgt für Ne langer alS fünf Jahre bestehenden Versicherungm im laufmdm Jahr! 42pCt. der ordmtlichen JahreSprämie und bei abgekürzten Ver- stcherungm außerdem D/tpGt. der Summe der gezahlten Rufet- Prämien roa« mit Rücksicht auf anderweite AuSlassungm über dies« Punkt hier ausdrücklich hervorgehoben werdm mag. Würde etm Dividende auf die Zufatzprämie nicht gezahlt, so wäre der Divi. dmdensatz auf die ordmtliche JahreSprämie noch wefmtlich höher al« 42 p(St.

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