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PariS, 12. September. Gerüchtweise verlautet in

der seit der

Armeecorps ist geplatzt. Der aus beträchtlicher Beinbruch.

Stettin, 12.

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September. Der Ballon des zweiten heule Morgen während des Ausstieges in der Gondel befindliche Offizier stürzte Höhe auf die Erde herab und erlitt einen

1 vorgefchlagene Normal-Arbeitszeit im Bäckergewerbe auS- spricht. Die bisherigen Ausschußmitglieder Eckert-Frankfurt, Borfitzender, Binzer-Frankfurt und Fischer wurden wieder- gewäblt. Nächster BerbandStag 1897 in Offenbach.

Lemberg, 12. September. Die Kaserne deS hiesigen 80. Infanterie-RegimenlS wurde währens der Regiments­manöver durch eine Diebesbande vollständig auSgeraubt. Unter den gestohlenen Gegenständen befindet sich auch die GeoeralSuniform des letzten RegimenrSiuhaberS, des Herzogs von Schleswig-Holstein.

Lern, 12. September. Zu dem Unglück, das sich auf dem Altelsgletscher zugetragen hat, wird gemeldet, daß der Glelscherabsturz Mittwoch früh 4% Uhr erfolgte. Der Luftdruck war enorm. Der Schutt liegt haushoch. Alle sechs auf der Alm befindlichen Personen find getödter worden,- 150 Stück Großvieh find verloren. Die Abfahrt von der Alm sollte Mittwoch Mittag stattfinden.

Rom, 12. September. Der Papst hat den Katholiken Italiens Verhaltungsmaßregeln für den 20. Sep­tember gegeben. Nach denselben haben sich alle Katholiken von den Kundgebungen fern zu halten. Die katholischen Municipalräthe sollen gegen alle Credite stimmen, welche zu dieser Feier verlangt werden. Diejenigen katholiichen Beamten jedoch, welche ohne schweren Schaden der Kundgebung nicht fern bleiben können, dürfen derselben beiwohnen, sollen aber jeden Beifall oder Zustimmung vermeiden.

Finanzwelt, daß Baron AlphonS von Rothschild einiger Zeit durch die heftigen Angriffe, denen er in ... Presse durch die Attentate, die gegen ihn geplant waren, ausgesetzt ist, vollständig entmuthigt ist. Er beabsichtige, die Geschäfte niederzulegen und die Direction seines Hauses seinem Schwiegersöhne Lambert, welcher das Haus in Brüssel leitet, anzuvertrauen.

Rom, 12. September. Bis jetzt find ca. 300 Bürger- meister und 4000 Lehrer aus der Provinz zur Th eil nähme an den Festlichkeiten am 20. September angemeldet. An dem Bolksbanket werden sich etwa 10 000 Personen theiligen.

Gießen, ben 13. September 1395.

* Bon der Universität. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den ordentlichen Profeffor in der medicimschen Facul'ät der LandeS-Univerfitär vr. Robert Bonnet auf fein Nachsachen mit Wirkung vom 1. October d. I. an aus dem Dienste zu entlassen und den außerordentlichen Profeffor an der Universität Marburg Dr. HanS Strahl zum ordentlichen Profeffor in der medictnffchen Faculrät, insbesondere für das Fach der Anatomie, mit Wirkung vom 1. October 1895 an zu er ntnnen und in der gedachten Eigenschaft zu berufen.

* Zur landwirthschaftlichen Ausstellung in Gießen vom 19. bis 22 September 1895. Sehr dankbar zu begrüßen ist daS Entgegenkommen der verschiedenen Eisenbahndirectionen, welches dieselben der landwirthtchaftlicken Ausstellung in Gießen entgegengebracht haben. D,e AuSstellungSthiere und Gegenstände genießen, soweit sie nicht verkauft werden, freien Rücktransport. Die Besucher der Ausstellung haben auf ein-

| faches Biller nach Gießen freie Rückfahrt. Für die ober- hessischen AuSstellungSthiere wird je ein Extrazug der Linie Gieren Fulda und GießenGelnhausen am ersten Tage der Ausstellung fahren, der etwas nach 9 Uhr m Gießen eintrifft. ES sei aber besonders darauf aufmerksam gemacht, daß alle Diejenigen, die dieser Dortheile theilhafrig werden wollen, die Frachtbriefe bezw. die Fahrscheine auf dem Büreau der Au«, stellung, welches sich am Haupleingange der Festhalle auf dem Festplatze befindet, abstempeln laffen müssen. Die Direction der oberhesfischen Eisenbahnen hat ferner freundlichst in Aus- ficht gestellt, am 21. September je einen Extrazug auf ihren beiden Hauptlinien nach Gießen einzuschieben. Also auf zur landwirthschaftlichen Ausstellung zu Gießen am 19. bi* 22. September!

* Mit einem neuen Seitengewehr werden eben in einigen Truppenrheilen Trageproben veranstaltet. Die Waffe stellt sich als eine Art Bajonnet dar, etwas länger und etwa so breit als da» Infanterie-Seitengewehr, daö gegenwärtig im Gebrauch ist. Der Hintere Theil der Parirstange fällt bei der neuen Waffe fort; der Grlff trägt an der Hinter­seite nur einen starken Ring, mit dem das Bajonnet auf dem Gewehrluuf befestigt wird. Der vordere Theil der Parirstange ist dagegen wesentlich länger, als bei den jetzigen Seitengewehren und weit stärker gekrümmt. An der Seite Metallbeschläge fort. In der Säbelrasche wird die Waffe mit einem Lederriemen festgehalren, der an einem an der Scheide befindlichen Metallknopfe befestigt wird.

§§ Lang Gou8, 10. September. In der am 2. d. M. abgehaltenen Generalversammlung de» hiesigen Spar- und Leihkasse-DereinS wurde der bisherige Director A. Henrich, Geometer, derzeit in Gießen wohnend, als solcher wieder gewählt, obgleich derselbe wiederholt den Wunsch auSsprach, daß man ihn wegen seines hohen Alters von diesem ihm lästigen Amt entbinden und einen anderen Director wählen wolle. Diese Wiederwahl ist gewiß ein ehrendes Zeugniß für den Gewählten und beweist, welche» Vertrauen derselbe genießt. Herr Director Henrich gründete I Jahre 1862 al» damaliger Bürgermeister, unter Mit- I Wirkung einiger intelligenter Männer, b,e Spar- und Leih­kasse und wurde damals als Direktor (Lehrer Zeiß al» Rechner) gewählt,- hiernach fand bei Ablauf seiner Amrs- Periode jedeSmal seine Wiederwahl statt; so bekleidete der­selbe schon 33 Jahre dieses Amt mit seltener Pflichttreue in der uneigennützigsten Weise und man kann mir Recht ihm daS Zeugniß geben, daß als Bürgermeister sowohl wie al» Sparkasse-Director das Wohl der Gemeinde stete sein Ziel war. BiS zu der im April de» Jahres 1871 erfolgten Flacht deS Rechners Zeiß (wodurch der Verein um mehr al» 47 000 Mark geschädigt wurde) genoß unser Verein da» größte Vertrauen und war bereits 1869 das Vereinsvermögen (Einlagen, Stammcapital der Mitglieder und Reservefond) auf 340 000 Mark angewachsen, das eigene Vermögen (Stammcapital und Reservefond) betrug 21 000 Mark Durch die umsichtige Leitung deS Herrn Henrich hat sich der Verein das Vertrauen der Einleger wieder erobert und erhalten.

R. Reichelsheim t. d. W., 11. September. Der gestrige Schweinemarkt fiel sehr flau auS, die Preise gingen in allen Sortimenten zurück, nur feite Schlachtthiere find sehr begehst und halten gute Preise. Die» hängt damit zusammen, daß die Schweinepest in Rheinhessen auSgebrochen ist, und besonders unter den Mastschweinen zahlreiche Opser fordert. Am Abend nach dem Markte gab eS eine Keilerei, wobei das Messer eine Rolle spielte. Die Halmfutterpreise ziehen, da die Hitze und Dürre sich gleichbleibt, beträchtlich an. Heute haben wir endlich eine Wendung zum Besseren, die Hitze hat nachgelassen, der Himmel ist bedeckt, und etwa» Sprühregen ging nieder. Auch an der Staatsstraße ver­trocknen junge, mit Früchten behangene Obftbäume. Man fängt mit der Kartoffelernte an, was aber sehr widerrathen werden muß, denn die Knollen find ganz heiß und welk in der Erde, weshalb fie sich zum Einkellern durchaus nicht eignen. Man kann jetzt mit Sicherheit auf kühle» Wetter rechnen und sollte darum mindesten» noch eine Woche mit der Kartoffelernte zuwarten.

F. Friedberg, 12. September. Die Zeit der Span­ferkel ist wiedergekommen, wie der gestern bei un» abge- halteue Schwernemarkt beweist. Von allen Selten kam Zuzug der Verkäufer, die in langen Reihen ihre lebendige, grunzende Maare aufgestapelt hatten. Kauflustige waren im Verhältniß zum Angebote nicht viele vorhanden, sodaß die an und für sich gedrückten Preise noch weiter herabsanken. Von Reichelsheim, welches am Dienstag und von Nidda, welches am Montage Schweinemarkt hatte, wurden sinkende Preise gemeldet, wodurch das Geschäft noch ungünstige? be­einflußt wurde. Wer gleich von vornherein losschlug, kam noch am besten weg. Gegen den Septembermarkt 1894 haben die 1895r Preise um 100 pCt. bi» 150 pLt. nach- gelassen. Wir waren dabei, daß ein Bauer drei Stück vier Wochen alte Milchserkel um elf Mark loSschlug, wonach da» Stück (sehr schöne Waare) aus 3 Mk. 67 Pfg. zu stehen kommt. Dazu kann man sich schon eher den Luxus erlauben, ein Spanferkel zu verspeisen. Die übrigen Sortimente: Läufer und Springer kamen, je nach Qualität, auf 20, 24 und 28 Mk. und wenig höher, also kaum auf den halben früheren Preis. Gemästete Schweine sind sehr gesucht- auch in Rheinpreußen soll die Schweinepest viele Opfer fordern. Wenn die Thiere davon befallen werden, verenden sie in wenigen Stunden. Gestern und heute Haden roit Regen, wodurch die Herbstarbeiten eher möglich werden. Das Honig(Latwerge)kochen hat begonnen. DoS Obst hat, der großen Trockenheit wegen, nicht viel Saft. Man ergänzt ihn durch Ausprcssen der Zuckerrüben, welche dieses Jahr sehr zuckerreich sind. Die hiesige Zuckerfabrik beginnt thre Campagne Montag den 23. September d». I».

-o- Blofeld, 12. September. Die Versteigerung deS Gemeindeobste» har stattgefunden und eS find recht befriedigende Preise erzielt worden. Nach ungefährer Schätzung

Loudon, 12. September. De<K,rieg»Minister hat an die beurlaubten freiwilligen Briten ein Armee-Rund­schreiben gerichtet, in welchem er diese ersucht, fich in das Reserve-Corps einschreiben zu laffen. Wenn die Freiwilligen diesem Aufrufe folgen, würde die englische Armee um 250000 Mann verstärkt.

Loudon, 12. September. Der jüngste Record der englischen Eifenbahn-Gesellschaft London-Aberdeen von 63V4 Meilen pro Stunde ist gestern durch eine amerikanische Gesellschaft, welche die Linie Newyork-Buffalo befährt, mit einer Geschwindigkeit von 64% Meilen pro Stunde ge­schlagen worden.

Belgrad, 12. September. Den neuesten Nachrichten zufolge steht die Verlobung des Königs Alexander von Serbien mit der Prinzessin Alexandrine Augusta, Tochter des Herzogs von Mecklenburg-Schwerin, einer Verwandten des Czaren, bevor.

Berlin, 12. September. Die Maler Berlins haben in einer Versammlung für das nächste Frühjahr einen General strike in Aussicht genommen. Es wurde be­schlossen, die Einführung des Minimallohnes zu verlangen. Die Erlangung der achtstündigen Arbeitszeit soll eventuell durch einen späteren Strike angestrebt werden.

Stettin, 12.

September. Bei dem heutigen Manöver hatte Prinz Maximilian von Baden daS Unglück, mit dem Pferde zu stürzen. Der Prinz kam unter daS Pferd zu liegen, trug aber keinen Schaden davon.

der Provinzial.GewerbeauSftellung, welche er ein- gehend befichtigte.

Hannover, 12. September. Die zweite öffentliche Der- lammlung der Hauptversammlung des Gustav Idolf-VereinS fand heute wiederum in der Egidienktrche statt. Dieselbe wurde mit einem vom Prälat Habicht ge­sprochenen Gebete eröffnet und demnächst durch den Vor- fitzenden Dr. Fricke - Leipzig der Jahresbericht zur Be­sprechung gestellt, wobei Hofprediger Dr. Rog g e - Potsdam bcm Wunsche Worte verlieh, die Hauptvereine möchten un- geordnete Sammlungen einzelner Gemeinden verhindern. Namens der sür die Dertheilung der Festgaben gewählten Commission berichtete Hofprediger Rogg e-PotSdam. Die Versammlung wendete die große Liebesgabe im Betrage von 18,668 Mk. mit 137 Stimmen der Gemeinde Saarburg in Lothringen zu, während Lutschmin - Schanzendorf in der Provinz Posen und Neustadt in Baden je 6046 Mk. erhalten. Die Versammlung beschloß ferner, daß die nächste Hauptversammlung in Frankfurt a. M. oder in Straß- bürg i. E. tage und daß die definitive Wahl zwischen liefen beiden Orten der Bestimmung de» Centralvorstande» überlassen bleiben solle. Sodann schloß Dr. Fricke die Hauptversammlung mit Gebet.

Bremen, 12. September. Juriftentag. Die Be- rathungen wurden beendigt. Die Plenarversammlung faßte och folgenden Beschluß: Es empfiehlt fich, im Wege der I Gesetzgebung einen wirksamen Schutz gegen den unlauteren Wettbewerb zu schaffen. Die Frage, ob insbesondere durch strafrechtliche Bestimmungen, bleibt späterer Beschlußfassung vorbehalten.

Langres, 12. September. Am heutigen Tage der großen JahreSmanöoer wurde die Reiterei zum ersten Male in dem neuen Felddienste verwendet, indrm sie sich nicht allein auf den AufklärungSdienst beschränkte, sondern die feindliche Reiterei zu vernichten versuchte und eine Schlacht nur mit eigenen Streitkräften lieferte.

Depeschen de» Sutten »Herold".

Berlin, 12. September. Wie derReichsanzeiger" meldet, dat der Kaiser dem Chef deS.Civil-Cabinets, Geheimrath v. Luca nuS, daS Großkrenz des Rothen Adler-OrdenS mir Eichenlaub und Königlicher Krone verliehen.

Berlin, 12. September. DerReichsanzeiger" widmet dem in Stettin weilenden Kaiser Franz Josef heute sympatische Worte, um dem befreundeten Monarchen und treuen Bundesgenossen zu versichern, daß die Anhänglichkeit an das befreundete Nachbarland im Herzen aller guten Deutschen unzerstörbar festgewurzelt ist und daß die Deutschen im Reiche sich mit ihren Brüdern im österreichisch-ungarischen Staat eins wissen in Liebe und Verehrung, die sie den seltenen Herrschertugenden Franz Josefs entgegenbringen. Auch die Nordd. Allg. Ztg." nimmt anläßlich der heute erfolgenden Heimreise des österreichischen Kaisers das Wort und sagt: Der Besuch habe allerdings zunächst den militärischen Hebungen gegolten, aber efl bleibe gewiß nicht ohne Eindruck auf die gefommtc Bevölkerung Deutschlands, wenn man die herzlichen Beziehungen zwischen den befreundeten Monarchen sehe. DaS deutsche Volk und die Völker der habsburgischen Krone hätten I sich längst gewöhnt an das BundeS-Berhältniß, dem sich auch Italien beigesellt habe, als etwas Selbstverständliches und darum blicke man beiderseits mit solchem Vertrauen auf diesen Bund als sicheren Hort des Friedens und eine Gewähr für da« fortschreitende wirthschaftliche Gedeihen. Kaiser Franz Josef gebührt der Dank deS deutschen Volkes dafür, daß er im Verein mit Kaiser Wilhelm den Frieden bis zur Stunde unerschütterlich erhalten hat und weiter zu wahren gewillt ist.

Berlin, 12. September. DerKreuzzeitung" wird aus Meerholz gemeldet: Hier trifft die Nachricht ein von der zu Heringsdorf staitgefundenen Verlobung des Erbprinzen zu Isenburg-Büdingen mit der Prinzesfin Thekla von Schön­burg-Waldenburg.

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Der Krieg von 1870|71, geschildert durch Ausschnitte aus ZeitungS-Nummern jener Zeit.

(Nachdruck verboten.)

14. September.

Bei heiterer Tafelrunde in Rheims fragte König Wilhelm scherzend:Wie gefielen Sie sich, mein lieber Moltke, als Fürst von Sedan? und Sie, mein lieber Bismarck, als Fürst von Elsaß?"und Lothringen," vollendete der Herzog Ernst, worauf der König schnell entgegnete:Können wir nicht gebrauchen, lieber Vetter!" Der schweigsame Moltke verneigte sich nur stumm, während Bismarck heiter erwiderte:Ich nehme schon den Titel, wenn Majestät nur baß Land nehmen wollen."

In München finden größere Hebungen im Scharf­schießen der mit Kugelspritzen ausgerüsteten Batterien des 1. Artillerie-Regiments statt. Die Feuergeschwindigkeit und Treffsicherheit dieser Waffe ist eine außerordentliche und die französische Mitrailleuse wird weitaus von dieser neuen Art übertroffen. Es können immer je 360 Patronen geladen werden, welche in weniger als einer Minute ab­gefeuert find.

Auch mit griechischem Feuer soll die Vertheidigung der französischen Hauptstadt geführt werden. Wie ein Sorte» spondent desNord" erfährt, hat ein Fabrikant chemischer Producte, ein gewisser Alfred Helouin, dem Krtegsministerium schon vor einiger Zett vorgeschlagen, Petroleum und andere leicht entzündbare vegetabilische und mineralische Stoffe nach Art des griechischen Feuers zu verwenden. Diese Stoffe sollen vor den Forts und in den vor den Wällen angelegten Laufgräben zur Verwendung kommen.

Stettin, 12. September. Den gestrigen und heutigen Iruppcn Operationen wohnten drei französische Offi­ziere in Ctvil bei.

Stettin, 12. September. Die Zahl der vom Kaiser von Oesterreich an Offiziere unb Beamte verliehenen Orden soll etwa 200 betragen.

Hannover, 12. September. Heute Vormittag wurden die Constructionen der im Bau begriffenen Brücke, welche Hannover mit Linden verbindet, probeweise mit 100000 Mauersteinen belastet. Die Brücke widerstand dieser Be­lastung nicht unb stürzte zusammen. Personen wurden nicht verletzt.

BreSlan, 12. September. Wie der hiesigeGeneral­anzeiger" mittheilt, ist die Nr. 213 der socialdemokratischen Volksmacht" wegen des dann enthaltenen Leitartikels: Da» Deutsckuhum der Hohenzollern" confiScitt worden.

Aschaffenburg, 12. September. Der außerordentlich stark besuchte vierte Verband»tag deS Untere erbanbeß Mitteldeutschland» vom freien deutschen Bäcker- verband, Vorsitzender EckertFrankfurt, nahm soeben ein­stimmig eine Resolution Stösel-Bockenheim an, welche sich sehr entschieden gegen die von der Arbeiter-Schutz-Commisfion

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