Ausgabe 
14.7.1895 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

w

kl

ifltn TheiPss oindel, eW ft nm doch mit

ob dir Amrdr enthalte, tiilib Ein Solinger i der ihn Mft i

aßt die

'6 neuen Ober» denden Äürgrr- «bald eine un= Itch vergeflen -

hat dstsMchtt verzehrt?" - e!" ir- M Sflamr'e in der

5«

en.

Aus MüluM Bte Freouevr U» i indem ro^ Hörern, daE ommt Berlin ® EeDwtiN jertWe >mg 443, ®tr [172 ÄS gSberg 246, i 215, Jen- Jg «edtltostudrr Her 1894/95 < M

WxtM » i eüi MorFg ag kommen,^ i tonnen.

4 in ganr D.y hil md - Die' , itzk), chen (12 ool- jjon »»jy h»

Mm""' Mfl Mutt ' ' ®<««Ä , uni dj, ,7 «uät t| " ®i>t ji

ftta* , et toüth.

»Merknr"

tragen ,gt«rttn£ 1 N<

"'rt itm

'b°° jene»

Getvinnst bentttfen, daß

Singen, föu® glaublich, S« desselben 70 Jahre der. i8t/ daß ihr

Großvater heirathete in, m eine Tochter "b- Er hatte und sich ber, ' starben, ohne nicht, daß sein ohrn Alter hei- e Tochter wurde von 98 Jahren de ihrer ültesteo

ser rtfera

C-wl-e, DA [$j{

-ruvga Z W einer-LUL

t ni flrIr '«= M Srebol°,^'

aSjsq

OelfaureS «mmonium alS vorzügliche- Rei«ig«ngS- »tttel. ImBull ok Pharm, wird über Darstellung und Vcr- Wndung des Ammoniumoleats Folgendes berichtet: Dasselbe ist keine feste Verbindung, sondern nur zum Theil chemisch, zum andern Lh-tl mechanisch vereinigt. Man stellt es durch Schütteln von 1 Th. Oelsäure mit 1 Th. Spiritus und 14 Th. Salmiakgeist her. Oie Flüssigkeit läßt man in Ruhe so lange stehen, bis die Ver- Ihitlung vollständig geschehen und die Flüssigkeit klar geworden ist. Das fertige Product kann dann beliebig mit Master oder Salmiak­geist verdünn! werden Zur Reinigung von Glasgegenständen benutzt man eine Mischung von 2 Th. gepulvertem Bimstein, 3 Th. illautem Ammonium und 11 Th. Salmiakgeist. Für Gesptnnste, Solche usw. soll sich nachstehende Komposition vorzüg'ich eignen: 21h. ölsaures Ammonium, 2 Th. Salmiakgeist, 1 Th. Aether, 1 Th. Chloroform und 5 Th. Benzin.

verkehr, Land, und Volkrwtrthschaft.

Glatze«, 13. Juli. Marktbericht. Aut dem heutigen Mcheumarkt kostete: Butter pr. Vfd- * 0,800,90, Hühnereier kT.St. 56 2 6t 0 4, Enteneier pr. St 67 H, Gänseeier pr- St

10-12 4, Käse pr. St. 5-8 4, Käsematte pr. 6t 8 4, Lrbfeu pr. Ater 15 4, Ansen vr. Ater 26 4, Tauben pr. Paar Jfc 0,60 bis 0,75, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,20, Hahner pr. Stück x 1,001.30, Enten pr. St. 1,802,00, Ochsevfleisch pr. Pfd. 72-76 4, Kuh-u Rindfleisch pr. Pfd. 66684, Schwein« fleisch pr. Wd. 6070 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 6068 4, Hammelfleisch pr. M. 6070 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 7,00-8,00 JL, Wettzkraui pr- Stück4, Zwiebeln pr. Centn er 9,0010,00 JL, Milch n. Liter 1620 4, Kirschen pr. Pfund 1220 4-

Gietze«, 13. Juli. Auf dem am 9. d. M. dahier abgehaltenen Viehmarkt waren aufgetrteben: 1625 Stuck Rindvieh und 484 Stück Schweine Trotzdem daß sich schon am Tage vor dem Markte ein lebhafter Handel entwickelte und auch viele Verkäufe abgeschlossen wurden,

Technische Fortschritte.

«ine neue praktische Art, Decken z« bauen, (stönen'.che Rippendecken.) Als eine neue Deckenart bei Häuser- fcauten und als billigen Ersatz der üblichen Balkendecken empfiehlt die Actien-Gesellschaft für Manterbauten bei Spannweiten von 4,5 btz 6,5 m nach Vorschlag des Herrn Bauinspector Könen Decken, »eiche gebildet werden durch Träger, Normalprofil 8, in 25 cm Ab­stand gelegt, zwischen welche 13 cm hohe Rippenplalten eingelegt »erben. Die Oberkante wird zur Aufnahme des Dtelenbeleges durch Cemmtbeton ausgeglichen und bedarf die Unterseite nur der Bemalung, wenn man nicht die Rippen durch Bretter verdecken will. Diese Construction zeichnet sich durch das geringe Gewicht von 200 kg pro Quadratmeter und den billigen Preis von 700 bis 900 Mk., dagegen eine große Tragfähigkeit von 2500 bis 3000 kg pro Quadrat­meter aus. Für den neuen Theateranbau des Kroll'schen Etablisse­ments in Berlin sind 3000 qm, für die Hamburger Freihafen- Lagerhaus Gesellschaft 5000 qm Decken nach dieser Construction her- zestellt worden. L- T

- Blaue Anlatzfarbe für «ifen. Eine dem natürlichen Anlassen ähnliche Färbung erzielt man nach derZ. f. Maschinen b. irvd Schlosseret", wenn die blanken Etsengegenstänte in ein Gemisch einer Lösung von 140 Gr. unterschwefligsaurem Natron mit 1 Liter Nasser und 35 Gr. essigsaurem Bleioxyd in 1 Liter Wasser gelegt Derben und die Mischung allmählig bis zum Sieden erhitzt wird. L. Z.

Sletztes Gesammt-Tableau der Ereigniffe, die mit der Neubegründung s deutschm Kaiserreichs abschlosten.

^Der Stein per Welfen". In dem soeben erschienenen 34. Hefte dieser beliebten populär-wissenschaftlichen Revue, welche im Hictleben'schen Verlage (Wien) erscheint, sind einige lesenswerthe Abhandlungen enthalten, von welchen wir NowackS Schlagwetter- Üeorie und o.UrbanitzkyS fachliche Ausführungen über Erdmagnetismus unb Erdstrom besonders hervorheben. Fast alle größeren Abhand- lunflen find reichlich mit Abbildungen versehen, so vornehmlich L AbelS Architecturstudie Statuen und Monumentalbrunnen. Als technische Neuheit veröffentlicht das Heft eine durch Abbildungen unterstützte Befchreibung der neuen Typen-SetzmaschtneManoline , bekanntlich eine der sensationellsten Erfindungen aus^jüngster Zett. Den Abschluß bilden Artikel über das Celluloid, die künstliche Kreide und verschiedene kleine (illustrirte) Mtttheilvngen über Damen-Rad- fahren, einen neuen photographischen Stereoskop-Apparat, über Blitz­röhren und physikalische Experimente u. dgl. Sehr instructto ist eine größere Abbildung, welche das Innere des Hofsalonwaggons des Großherzogs von Oldenburg oorstellt. A^s in Allem: Die Zeitschrift zeigt sich in ihrer bekannten Unermüdlichkeit, ihren Lesern immer wieder Neues und Interessantes in gefälliger Form und durch »ildwerke ausreichend unterstützt darzubteten.

$it Lehre von der Eleetrieität und deren p-aetifche Verwendung von Ingenieur Th. Schwartze. Mit 153 Abbtld- Mgrn. Preis 10 Mk. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Dieses Luch ist in der Absicht geschrieben worden, den neuesten wtssenschast- ltch-n Ergebnissen der Electricität^lehre mit Rücksicht auf die Electro- tudntk Rechnung zu tragen und zum Theil eigenen Anschauungen drs Verfaffers Ausdruck zu geben. Der Verfaffer ging von der Ansicht aus, daß an Büchern, welche die Electricitätslehre in der herkömmlichen Weise behandeln, kein Mangel ist und daß anderseits in dm Anschauungen über das Wesen der Electricität von Seiten hedeutender Glectriker eine Umwälzung angebahnt wird, indem ernste Sebenfen gegen gewisse übliche Begriffsbildungen und Formeln der Lehrbücher vielseitig erhoben werden. Der Verfasser stellte sich ins­besondere auch die Aufgabe, die Eleclricitätslehre im Sinne Faradays in möglichste Uebereinstimmung mit den allgemeinen phyfikalischm Grundsätzen zu bringen, indem unzweifelhaft in der Natur alle Vor­gänge einem einheitlichen, einfachen Gesetzthum unterliegen. Bei alledem haben die gegenwärtig noch üblichen Anschauungen im practischen Theile des Buches Berücksichtigung gefunden, indem durch die neueren Anschauungen nur die Begriffsbtldungen, aber keineswegs die ge- hräuchlichen Regeln und Rechnungsformeln der Electrotechnik beeinflußt »erben.

Unter den Verlags - Unternehmungen der neuestm Zeit nehmen die Jllntzrtrte« BolkS-Au-gaden von Meisterwerke« -Mischer und au-ländtfcher Klafftter (Verlag der Literatnr- verke Minerva, Berlin W., Cornetiusstraße 5) einen hervor- nflenben Rang ein und beanspruchen die größte Beachtung aller Sücherfreunde. Auch dem verwöhntesten Geschmack wird hier volle (genüge geleistet, die typographische Ausstattung ist mustergiltig, die Illustrationen von bestechendem Reiz. Wir stehen nicht an, zu er­klären, daß für den beispiellos niedrigen Preis von 10 Pfg. die Lieferung, 20 Pfg. das Doppelheft, wohl kaum etwas Aehnliches dem Hubtikum bisher geboten worden ist; auch dem wenig Bemittelten »irb hier die Gelegenheit gegeben, sich mit geringen Opfern in den Atsih einer guten und hübschen Hausbibliothek zu setzen. Uns liegen die ersten Hefte von Goethe's Gedichten vor, welche jetzt im Erscheinen begriffen sind; bisher sind erschienen: Schiller: Gedichte, Tell Jungfrau Braut von Messina. Goethe: Hermann nnb Dorothea Götz von Berlichingen. Kleist: Zerbrochene Krug Kätbchen von Heilbronn. Shakespeare: Lear Kauf­mann von Venedig Hamlet Romeo und Julia. Tegner: Frithjofssagt. - Uhland: Gedichte. Wer sich von der Ausstattung der Bände überzeugen will, verlange Probehefte, welche in jeder Buchhandlung, sowie vom Perlage selbst erhältlich sind.

waren die Preise bei Jungvieh gedrückt, nach Fettvieh und Kälbern war größere Nachfrage, bet Schweinen hielten sich die Preise den früheren gleich. Nächster Markt Dienstag den 23. und Mittwoch den 24. d. M., am letzterm Tage auch Krämermarkt.

Leben-Versicherungs - Gesellschaft zu Leipzig, auf Gegenseitigkeit gegründet 1830 (alte Leipziger). Es sind vom 1. Januar bis Ende Juni 1895 3189 Versicherungen über 23184000 Mk. beantragt worden, 42 Versicherungen über 280 300 Mk. mehr als im gleichen Zeiträume des Vorjahres. Als gestorben wurden in derselben Zeit angemeldet 465 Mitglieder, die mit 2 877 350 Mk. versichert waren. Der Versicherungsbestand stellte sich Ende Juni 1895 auf 63100 Personen mit 442 Millionen Mark Versicherungs­summe, das Vermögen auf 128 Millionen Mark. Für fällig gewordene Versicherungssummen sind bis jetzt auSgezahlt 88 Millionen Mark, als Dividenden an die Versicherten gewährt 43 Millionen Mark; Dividendenreserven in Höhe von 22 Millionen Mark liegen zur weiteren Vertheilung an die Verfichertm bereit. Bei der alten Leipziger Gesell­schaft, die eine reine Gegenseitigkeitsanstalt ist, fließen alle Ueberschüsse den Versicherten wieder zu. Die Dividende der letzteren beträgt für die länger als fünf Jahre bestehenden Versicherungen im laufenden Jahre 42pCi. der ordentlichen Jahresprämie und bei abgekürzten Ver­sicherungen außerdem l'/zpCt. der Summe der gezahltm Zusatz­prämien, was mit Rücksicht auf anderweite Auslastungen über diesen Punkt hier ausdrücklich heroorgehoben werden mag. Würde eine Dividende auf die Zusatzprämie nicht gezahlt, so wäre der Dtvi- dmdensatz auf die ordentliche Jahresprämie noch wesentlich höher als 42 pCi. ____________

Vertilgung -er «irgerliuge. In einem Bericht an den kgl. ungar. Ackerbauminister macht A. Lenzauer interessante Mittheilungen über Versuche, die er zur Vertilgung der Engerlinge angestellt hat. Diese erstreckten sich speciell auf die Vertilgung aus Sandweingärten, doch lassen sie sich zweifellos auch auf anderen belaubten Flächen mit leichterem Boden ausführen. Genannter zog um die neuangelegten Weingärten einen kleinen Graben von 35 bis 40 cm Tiefe und 20 bis 30 cm Breite, füllte diesen Graben mit Dünger von Pferden ober Ochsen voll (Schafdünger ist ausgeschlosten) und gab den ausgehobenen Sand, wenn möglich mit etwas Dünger gemengt, wieder auf den Graben. Ebenso gut kann man gleich den Graben, mit Sand und Dünger gemischt, füllen. Nach Vollendung der Arbeit bezeichne man sich die Richtungen mit Pfählen, damit nach einer Zeit, beim neuerlichen Aufgraben, die Richtungen leicht gefunden werden können. Am günstigsten ist der Erfolg, wenn diese Arbeit im Herbste vorgenommen wird, weil die Engerlinge um diese Zeit wärmere Orte aufsuchen, um zu überwintern. Im Frühjahre grabe man den mit Pfählen bezeichneten Graben wieder auf und entnehme die Engerlinge, die sich in colossalm Mengen von ein- bis dreijährigen Exemplaren augefammelt haben. Diese Procedur wird dann alle 14 bis 30 Tage wiederholt, jedoch ist es rathsam, auch den Boden unter dem Dünger zu durchsuchen, da auch dort größere Mengm von Engerlingen zu finden sind. Bei auf drei kleinen Plätzen mit drei Fuhren Dünger gemalten Versuchen, die im ver­gangenen Herbste angestellt wurden, fand man in diesem Frühjahre 1540 Engerlinge.

Die Au-wavl von Bruteier«. Da bei der Auswahl von Bruteiern zur Hühnerzucht sehr viel Fehler gemacht werden, so seien nach dem Urtheile eines Fachmannes in der L. Z. folgende Klugheitsregeln dabei den Landwirthen und Geflügelzüchtern em­pfohlen: Zu Bruteiern wähle man die Eier der zweijährigen Hennen, da die Eier von ganz jungen Thieren meist klein sind und deshalb auch kleine Hühnchen liefern. Doch dürfen die Eier nicht abnorm groß sein, da die außergewöhnlich großen Eier zwei Dottern ent­halten und, wenn sie überhaupt brutfähig find, Mißgeburten liefern. Ferner darf das Ei nicht zu alt und muß unverletzt fein. Ein Ei mit einem Sprunge zu benutzen, ist nicht empfehlenswerth. Das Ei darf auch nicht beschmutzt sind, soll es nicht das Ausbrüten er­schweren oder im Brüten sich an das Geflügel unlieben. Die (Ster, welche als Bruteier bestimmt fein, dürfen auch nicht lange liegen, weil durch längeres Liegen das innere Eihäutchen zu fest wird und das Hühnchen zu viel Mühe hat, sich aus der Schale zu befreien. Die zum Brüten aufzubewahrenden Eier müffen an einen trockenen Ort kommen und man lege sie ganz so, wie sie im Neste zu liegen pflegen. Auch lege man der Gluckhenne nicht mehr als 15 Eier zum Brüten unter.

Brodpreif e

vom 14. Juli bis 28. Juli 1895.

Der hiefige« Bäcker.

1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......25 Pfg.

2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......50 ,

1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod......23 ,

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod......46 ,

1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot)......21

Roggen-Schwarzbrot) bei Ernst Muth ... 20

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot)......42

Roggen-Schwarzbrod bei Ernst Muth u. W. Amend . 40

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot,......63 ,

Der au-wärttgerr Bäcker.

1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod bei W. Weitzel von Lang-Göns 21 Pfg. Wilh. Fabel von Wiefeck 22

Aug. Deibel von Wiefeck 23

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bet Gg. Ant. Heufervon Gr.-Linden 38 L. Schmidt von Gr.-Ltnden 40

W. Weitzel von Lang-Göns 42

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot) bei Gg. A. Heufer v. Gr.-Ltnden u.

Joh. Kd. Veite v. Kirch-GönS, 36 Louis Schmidt o. Gr.-Ltnden, W. Weitzel v. Lang-Göns

F. Schön v. Ruttershausen, 38 W. Steinmüller v. Lang-Göns

G. Jacoby o. Alten-Buseck 40 Aug. Deibel v. Wteseck 42

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot) bei G. Jacoby v. Alten-Buseck

u. Wilh. Fabel von Wteseck 60 Balth. Christ. Ww. v. Wteseck

Aug. Deibel von Wteseck 63

Der Brodverkävfer.

Dteselbm Preise wie bet den hiesigen Bäckern.

Gießen, den 13. Juli 1895.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

I. V.: Wolff, Regierungs-Affeffor.

A»SMg aus den Stan&tMmtoregiftmi

»er «tadt Bietzen,

»«fgedote.

Juli: 8. Heinrich Meyer, Schreiner zu Frankenthal, mit Katharine Blum dahier. 9 Dr. Paul Eduard B«uno Henneberg, Prosector dahier, mit Amalie Helene Fritze zu Magdeburg. 9. Dr. Heinrich August Siurmfels, Realgymnasiallehrer dahier, mit Catharine Mathilde Emilie Weege zu Frankfurt a. M. 9. Heinrich Haas, Fuhrmann zu Gießen, mit Katharine Nett hierselbst. 9. Marcellus Kurz, Fuhrmann zu Hanau, mit Karoltne Elisabeth Schenck dahier. 11. Johann Heinrich Karl Noll, Buchbinder und Schreibmatertenhandler dahier, mit Anna Henriette Montanus zu Hachenburg 11. Friedrich Karl Otto Raupp, Regterungsbaumeister dahier, mit Helene Emilie Wilhelmine von der Heyden zu Esien. 11. Heinrich Klinkel, Schreiner zu Lollar, mit Pauline Auguste

Josephine Margarethe Wedell zu Treysa 11. Wilhelm Schöck, Tag­löhner zu Holzheim, mit Margarethe Müller daselbst.

«edoreve.

Juni: 30. Dem Sergeanten Heinrich Johann Weber eine Tochter, Elisabeth. Juli: 4. Dem Taglohner Florenz Geffelmeyer eine Tochter, Käthchen Sophie. 5. Dem Eisendreher Heinrich'.Gebauer ein Sohn. 6. Dem Krankenwärter Heinrich Weber ein Sohn, Hans. 8. Dem Kaufmann Eduard Stlbereisen eine Tochter, Eleonore Caroline Babette Elisabeth.

»efforde«e.

Juli: 5. Emil Krause, 58 Jahre alt, Thierarzt zu Thorn. 7. Dr. Gustav Friedrich Spoerer, 72 Jahre alt, Professor zu Potsdam. 7. Johann Soltis, 61 Jahre alt, Orgeldreher von Wetzlar. 8. Auguste Elges, 27 Tage alt, Tochter von Restaurateur Heinrich ElgeS dahier. 9. Adolf Dapper, 5 Jahre alt, Sohn von Schneider Wilhelm Dapper zu Wteseck. 10. Henriette Stein, geb. Held, 40 Jahre alt, Ehefrau von Maurer Robert Stein zu Nisterberg.

Auszug aus den Kirchenbüchern

der Stadt Gietze«.

Svaugelische Gemeinde.

Geraufte.

Matthäusgemeinde.

Den 7. Juli Dem Gärtner Johannes Kuba ein Sohn, Wllhelrn Konrad, geboren den 17 Juni.

Denselben. Dem Schuhmacher Johannes Kneipp eine Tochter, Lina, geboren den 27. Mat.

Denselben. Dem Bahnarbeiter Ludwig Hinterlang ein Sohn, Ernst Friedrich Wilhelm, geboren den 26. Juni.

Markusgemeindc.

Dm 7. Juli. Dem Schneider Christian Petersen ein Sohn, Heinrich Balthaser, geboren den 13. April.

Denselben. Dem Posthilfsboten Georg Pfaff eine Tochter, Lina, geboren den 1. Juli.

Den 11. Juli. Ein unehelicher Sohn, Wilhelm, geboren ben 3. Juli.

Lukasgemeinde.

Den 7. Juli. Dem Schmied Christoph Schmidt ein Sohn, Ernst Ludwig, geboren den 2. Juni.

Johannesgemeinde.

Den 8. Juli. Dem Dachdeckermeister Johann Lapp eine Tochter, Luise Katharine Marie Elisabethe Emilie, geboren den 21. Mai.

Beerdigte.

Auswärtige aus den Kliniken.

Den 8. Juli Emil Krause, Schlachthausinspector in Thorn, 58 Jahre alt, starb den 5. Juli.

Witterungsbericht vom 12. Juli.

Der größte Theil Europas gehört einem ausgedehnten De- presssonsgebiet an, dessen Centrum über der Nordsee liegt. Der Einfluß des niederen Druckes mit trübem, unruhigem und regnerischem Wetter reichte heute Morgen bereits bis zum nördlichen Bayern. Im Südm Deutschlands war am Morgen bei stellenweiser Bewölkung die Witterung noch ruhig, jedoch nahm auch hier im Laufe des TageS bet stark sinkendem Barometer die Luftbewegung einen lebhafteren Character an. Der hohe Druck wurde nach dem Südwestm und dem Süden des ErdtheUs zurückgedrängt.

voran-ftchttiche Witter««« r

Zunächst unruhiges, meist ttübes Wetter mit Niederschlägen und Abkühlung.

Thermometer: min. 95 R., max. + 15° R.

Hygrometerr

Regen und Wind.

wttterHtNgOGHtsfichtG«

am 13. Juli Mittag« 12 Uhr (Wetterhäuschen in der Südanlage).

Barometerstand.

Temperatur der Lahn und Luft

nach Reaumm gemeffen am 13. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags.

Wasser 16°, Luft 13« im Schattm.

Rübf amen'sche Bade- und Schwimmanstalt.

Verlag von J. F. Schreiber in Esslingen bei Stuttgart.

9

Vollständig in 96 Lieferungen ä 60 Pfennig.

IV. Abteilung.

Der Bon des enschlichen Körpers..

10 Tafeln mit 100 Abbildungen.

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen.

: Jede'Buchharidlinig ist im Stande das, Werk zur Ans.Uit vorzuleqen.

I. Abteilung:

Das Tierreich.

91 Tafeln' mit 850 farbigen Abbildungen.

IL Abteilung: Das flanzenreich.

> 54 Tafeln

mit 650 farbigen Abbildungen.

Das Mineralreich 42 Tafeln mit 683 farbigen Abbildungen,

Dr. G. H . v S'( Huberts

M aturgeschiclite der drei D pipLp

VI. mjt der Anatomie des Menschen. llUlV/LlV

2 S ® O Äbblldan9en anf 205 Farbdrucktafeln und 375 Seiten Text.

III. Abteilung:

Unübertroffenes naturgesohichtliches Werk für Schule und Familie.

Besondere Vorzüge dieser Naturgeschichte sind die Bat"J^e^Acrut,♦ farbigen Illustrationen. Bilder und Texte stehen auf der Hohe der ^eit. Autoren ersten Ranges haben daran mitgearbeitet.

Rahe für 8 Pfennige erhält man vor Fliegen, Schnaken Flöhen usw. durch ^Dalma". Für 2 Pfennige davon tobtet alle F,liegen usw. eines Zimmers, der Küche oder Stallung in 3 Minuten unter Garantie. Für Menschen und Hausthiere unschädlich. Glas 30 u. 50 Pfg., dazu gehöriger Patentbeutel 15 Pfg. In allen Am>- theken auf Lager. In Gießen in der Hirschapotheke. 5664