Ausgabe 
13.10.1895 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

der Consum am 7. September, mit 887,000 Kubikmeter, herunter 266,200 Kubikmeter Quellwafser. Diese enormen Wasiermaflen, die etwa einen Würfel von 86 Meter Seiten­länge darstellen, repräsentiren einen Verbrauch von etwa 285 Liter pro Kopf der Einwohnerzahl, eine Ziffer, welche daS bei Wafferleitungsanlagen übliche Normalquantum etwa um ein Drittel übersteigt. (Mitgetheilt vom Internationalen Patentbureau Carl Fr. Reichelt, Scrltn NW.)

Funfmarkstucke als Knopfe. Eine Berliner Local« Corresondenz berichtet:In den Schaufenstern unserer großen ConfectionSgeschäfte sieht man alsneueste Errungen- »chaft" ein Damenjaquet ausgestellt, das wahrscheinlich den Protest der Männerwelt Hervorrufen wird. Die Knöpfe an diesem Producte einer launischen Mode find ächte Fünfmark- stücke, drei an der Zahl, die man durch angenietete Oesen in Knöpfe umgewandelt hat.

* Die Werkstatt eines Mannes, der die Refitenzstadt Berlin mit po etischen Ergüssen versorgt, befindet sich in der Chauffeestraße. Dort lieft man an einem Hause auf einem mit zierlicher Schrift angebrachten Pappschild folgende Ankündigung:Um auch den unbemittelten Leuten zu dienen, fertige ich gerne allerhand Gedichte und Tafellteder, einfach und schwungvoll, je nach Wunsch. Dieselben werden auch von mir selbst in entsprechender Toilette vorgetragen, wenn eS verlangt wird. DaS Honorar für meine Gedichte kann in Raten gezahlt werden, wenn eine genügende Anzahlung geleistet wird." An eine solche kaufmännische Behandlung der Dichtkunst haben wohl Goethe und Schiller niemals gedacht.

* Der Glückliche. Ein deutscher Prinz macht seine Hochzeitsreise. Am herrlichsten Frühlingsnachmittage sitzt er mit seiner reizenden jungen Frau da droben im bayerischen Hochgebirge in der lauschigen Einsamkeit eine- Tannenwaldes. Obs wohl auf Erden zwei andere Sterbliche gibt, die so selig sind, wie ich und Du!" ruft er, nach oben blickend. Ein Wort giebt daS andere. Man ergeht sich in theoretischen Betrachtungen aller Art und kommt zu dem Schluffe, daß eS für die Möglichkeit des Glückes gleichgiltig sei, ob man in der Hütte oder im Palaste wohne. Wie daS Paar eben im besten Plaudern ist, kommt ein junger Bauer lustig singend des WegeS daher.Geliebter", raunt die Prinzessin ihrem Gatten in'S Ohr,laß und den Landmann fragen, ob er auch daS Glück kennt, wie wir!" Er winkt den Land- mann heran.Sagt, mein Freund," beginnt der Prinz, nachdem er den Menschen durch einige Vorfragen vertraulich gemacht,seid Ihr eigentlich glücklich?"Wie meint der Herr daS?"Nun, ob Ihr mit Eurem Schicksal zufrieden seid?"Freilich," versetzte der Bauer,i wüßt nit, was mir abging. I hab' mei gutes Auskommen, Frau und Kind sind Gott sei Dank gesund, Effen und Trinken schmeckt mir und von Sorgen und Aerger weiß i halt nix."So," sagte der junge Prinz behutsam,aber besinnt Euch einmal, habt Ihr im Ernste gar keine Sorgen? Erwächst Euch nie und nirgends ein Verdruß?"Daß i nöt wüßt! Höchstens, nun ja, das steht richtig. Manchmal ja . . ." Die Prinzessin horchte auf.Nun," ermunterte der Prinz, sprecht ungentrt. WaS habt Ihr zu klagen?"Ja," sagte der Bauer, sich hinter dem Ohr kratzend,manchmal hab' ich halt WaS mit meim Weib! Schauen'S so am Sonntag. Unter der Woch' gang t halt nöt viel ins WirthshauS- oder wenn i gang', trink' i halt ein ober zwei GlaS. Des Sonn­tags aber Ihr wißt halt, wie'S da geht. Da fitzt man bei'eim guten Freund, und da kommt zu zwei Gläsern daS dritte und wenn der Förster kommt, trinkt mer auch a viertes ober a fünftes, unb bann kommt ber Herr Lehrer, der gar a lustiger Herr ist, unb da trinkt mer a sechstes unb a siebtes, unb zuletzt kommt ber Feldgendarm, der hat an Durscht, über den geht gar nix, unb da trinkt mehr a acht'S unb a neunt'S unb manchmal auch a zehnt'S und a elft'S . . . Unb wann i nun gar a zwölft'S trinke, komme heim unb bin a bissel fibel, bann fängt mei Weib an zu keifen unb zu räfonniren!"WaS", unterbricht ihn bte Prinzessin entrüstet,Ihr wollt Eure arme Frau noch an- klagen, wenn sie über Euch schändlichen Trunkenbold in Ver­zweiflung geräth? Ihr seid ja auf ganz abscheulichem Wege!

Zwölf GlaS? Unb daS erzählt Ihr mir mit lachenbem Munde? Bedenkt Ihr denn gar nicht, daß bei solchem Lebenswandel schließlich der ganze Hausstand rückwärts geht, daß die Kinder mißrathen, wenn der Vater ihnen dieses schändliche Beispiel gibt? Könnt Ihr denn nicht vergnügt sein ohne diese gräßlichen Ausschweifungen?" Da stößt der Bauer den Prinzen augenzwivkernd mit dem Ellbogen in die Seite und sagt mit verftänbnißvollem Blick auf die er­glühende Prinzessin:Accurat die nämliche Hexe wie mei Marie?" Spricht- unb verläßt mit einem Jobler den Schauplatz.

* Folgenbe zeitgemäße Anzeige finbet fich in einem Berliner Blatt:Dummer gesucht. Als Mitspieler für ein LotterielooS suchen wir, um enblich zu gewinnen, einen Dummen. Derselbe hat Befähigungsnachweis zu führen, indem er bis zum ersten großen Gewinn daS Lotteriegeld auSlegt."

* Offen. Sie:Aber, Adolar, laß dich doch einmal zu Pferd photographiren!" Er (SonntagSreiter):Aber mein Engel, wie kann ich da 'n freundliches Gesicht machen."

itniverjitäts Nachrichten.

An der «Berlin er Universität waren bisher Damen mit Genehmigung des Ministers nur el« Hospitantinnen zu den Vorlesungen zugelassen worden. Jetzt erhebt eine regelrecht vor- gebtlbete Dame Anspruch, immatricullrt unb bet dec philosophischen Facultät eingeschrieben zu werben; sie ist im Besitz eines Retse- ZeugntsseS aus Sigmaringen und hat bereits in Zürich einige Semester studtrt. Bis jetzt hat die akademische Behörde sich über den Fall noch nicht schlüssig gemacht.

AMg aus den StanöexmtMtegiftmi

>n Stavt

Softelote.

Septbr.: 25. Ludwig Weber, Bäcker dahier, mit Margarethe Weller Hierselbst. October: 7. Georg Lutz, Schuhmacher zuKefenrod, mitMaria Hofmann zu Streitberg. 8. Karl Oskar Weißbach, Schloffer dahier, mit Elisabethe Bietz zu Harbach. 10. Heinrich Wilhelm Gröninger, StationS-Diätar zu Bebra, mit Anna Christine Emilie Nau von hier. 11. Michael Bayersdorf, Kaufmann zu Hanau, mit Jeanette Löser hierselbst.

Nüelchließrrrracrr.

October: 9. Friedrich Landmann, Pfarrverwalter zu Merlau, mit Clara Helene Bertha Luise Mathilde Caroline MöbiuS hierselbst. 9. Friedrich August Oswald Schröder, Kupserschmied zu Montigny, mit Katharine Helene Heller hierselbst. 9. Bahnarbeiter Heinrich Konrad Georg Johannes Berg unb Katharine Friederike Henriette Gerlach hierselbst.

Geborene.

October: 2. Dem Sergeant Johs. Ortstadt eine Tochter, Anna Margarethe Elisabeth. 2. Dem Fuhrmann Karl Schneider ein Sohn, Philipp Emil. 4. Dem Kaufmann Wilhelm Johs. Kilbinger ein Sohn, Johannes Wilhelm. 4. Dem Schreiner Friedrich Rosenbaum eine Tochter. 5. Dem Locomottvheizer Johannes Michel ein Sohn, Wilhelm. 5. Dem Locomotivheizer Louis Bierau ein Sohn. 6. Dem Anstreicher Friedrich Schupp eine Tochter. 6. Dem Kaufmann Michael Kreiling ein Sohn, Albert Karl. 7. Dem Korbmacher Karl Ringler ein Sohn, Nicolaus. 8. Dem Locomotivführer Otto Ploch ein Sohn, Hugo Rudolf Otto. 8. Dem Kaufmann Wilhelm Fritfch eine Tochter. 8. Dem Obermüller Karl Boldt eine Tochter, Elisabethe Margarethe Ottilie. 9. Dem HilsSbremser Peter Fackiner dn Sohn. 9. Dem Packer Ludwig Peter Bingel ein Sohn, Ludwig Peter Heinrich.

SdtotMu.

October: 5. Luise Löffert, geb. Loh, 50 Jahre alt, Ehefrau von Bahnwärter Konrad Löffert zu Kleinlinden. 6. Wilhelm Moritz Schäfer, 5 Wochen alt, Sohn von Wirth Heinrich Schäfer VII. dahier. 9. Anna Marie Forbach, geb. Walther, 73 Jahre alt, Wittwe von Taglöhner Georg Forbach zu Daubringen. 10. Heinrich Schneider, 1 Monat alt, Sohn von Taglöhner Peter Schneider dahier.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt (Siesten.

Evangelische Gemeinde.

Getränt«.

Matthäusgemeinde.

Den 9. October. Heinrich Konrad Georg Johannes Berg, Bahnarbeiter zu Gießen, und Katharine Friederike Henriette Gerlach, Tochter des verstorbenen Bahnarbeiters Philipp Gerlach zu Gießen.

MarkuSgemeinde.

Den 15. September. Max Hugo Nitzsche, Schlosser in Gießen, und Elisabeth Leonore Kleh, Tochter des verstorbenen Schneiders Ernst Kleh zu Gießen.

Lu kaSaemeind e.

Den 9. October. Oswald Schröder, Kupferschmied zu Montign» und Helene Heller, Tochter deS SchlofferS Johann Georg Heller z« Gießen.

JohanneSgemeinde.

Den 9. October. Friedrich Landmann, Piarroerwalter Merlau, und Clara Helene Bertha Luise Math'lde Caroline Möbta«, Tochter de» LandgerichtSrathS Dr. Friedlich Wilhelm MSbiuS « Gießen.

«tatsttt.

Matthäusgemeinde.

Den 6 October. Dem Glasermeister Heinrich Fillmarm ein Sohn, Heinrich Paul Emil Ernst Ludwig, geboren den 15 Septbr

Denselben. Dem Flaschenbie. Händler AlotS Blum ein Sohn Wilhelm Karl Friedrich, geboren den 16. August.

Den 9. Oclober. Ein unehelicher Sohn, August, geboren be 30. August.

JohanneSgemeinde.

Den 6. October. Dem Schutzmann Peter Zimmer eine Tochtn, Maria Katharine Elisabethe, geboren den 2. September.

Denselben. Dem Taglöhner Georg Schmidt ein Sohn, Heinrich, geboren den 20. August.

Den 11. October. Dem Schreiner Friedrich Drahn ein Sah», August LouiS Emtt, geboren den 17. August.

Militärgemeinde.

Den 6. October. Dem Feldwebel Karl Adolph ein Sohn. Heinrich Ludwig Emil, geboren den 28. August.

Denselben. Dem Feldwebel Heinrich Karl Heimann eint Tochter, Lina, geboren den 31. August.

Beerbtet«.

MarkuSgemeinde.

Den 8. Ociober. Karoline Münch, Tochter deS verstorbenen PrSceptorS Jacob Münch zu Wieseck, 76 Jahre alt, starb den 6. Lctoba zu Wieseck.

JohanneSgemeinde.

Den 6 October. Gustav Koch, Metzger, alt 40 Jahre, starh den 4. October.

@rantftsrt«r Siadttheater.

Infolge deS starken Interesses, welches sich im Publikum für das Gastspiel der italienischen Operngesellschaft, unter Lettin,, MaScagniS, funbgibt, wird dieselbe, nach einer soeben getroffene» Vereinbarung mit der hiesigen Theaterleitung, sich erst Montag den 14. October verabschieden unb noch nach der Vorstellung die Weiter« reise antreten.

Witterungsbericht vom 11. Oetober.

Während daS Centrum der nördlichen Depression auf nord, östlicher «ahn abzieht, ist über West- und Central, Europa daß Baro­meter erheblich gestiegen und erstreckt sich über den südlichen TheU von Irland, Südwest England und den Canal ein barometrische« Max mum keilförmig bis Central-Frankreich herein. Indessen stand der Norden unseres Gebietes heute Morgen noch im Wirkungskreise des nördlichen Minimums und war daS Wetter dottseldst hübe unb regnerisch geblieben. Im süd.ichen Deutschland dagegen war unter der Einwirkung des hohen Druckt« bereits theilwetse« «ufklaren eingetreten. Die Temperaturen sind in ganz Deutschland merklich zurückgegangen.

vora«»fichU1che tBitteran, r

Zunächst wieder etwas beffereS, ziemlich kühles Wetter.

Verkehr, £anfc» und Volkswirthschaft.

Gieße«, 12. October. Marktbericht. Aus dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter vr. Pfd. X 0,800,90, Hühnereier pr. St. 67 H 2 St. 00 Enteneier pr. St 00 A. Gäns* eier pr.St. 00-00H, Käte pr. St. 5-8 A, Käsematte pr. St. 3A Erbsen pr. Liter 15 A Linsen pr. Liter 26 A. Tauben pr. Paar JL 0,50 bis 0,60, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,00, Hahnen pr. Stück 0,500,75, Enten pr. Stück X 1,602,10, Gänse pr. Pfund 0,450.56, Ochsenfleisch pr. Pfd. 72-76 A. Kuh- unb Rindfleisch pr. Pfd. 6668 A. Schweinefleisch pr. Pfd. 60 bi« 70 Ä. Kalbfleisch pr- Md. 64-68 A. Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 A. Kartoffeln Pt. 100 Kilo 4.00-5,00 X, Weißkraut pr. Stück 8-46 H, Zwiebeln Pr. Gentner X 4,004,50, Milch pr. Liter 1620 A. 8wetschen pr. Gentner X 1,001,80.

Gießener Viehmarktberichi. Der am Mittwoch ebge- battene Ochse nmarkt war von fremden Käufern nur wenig besucht Er waren im Ganzen nur ca 120 bi« 150 Stück Vieh aufgetrieben die zu abweichenden Preism nur theilwetse ebgefeht worden sind Der Markt beschränkte sich nur auf Umsätze mit Käufern au« der nächsten Umgebung, e« lag die« daran, weil dieser Markt nur ein eingeschobener war. Der Schweine markt war dagegen de» deutend bester al« da« letzte Ma'. Ersten« war der Austrieb geringer, denn e« waren nur 12<0 bi« 1400 Schweine am Markt und dann war die Nachfrage nach allen Gattungen stark In Folge desten zogen die Preise auch an und ist nur ein ganz geringes Quantum übrig geblieben. Besonder« gesucht waren starke Läufer, welche mit Mk. 50 bis Mk. 70 das Stück bezahlt wurden.

Knabenhandarbeit.

Mittwoch den 16. Octbr. d. I , Nachmittags 3 Uhr, sollen in dem Schulhause am Asterweg (Handwerkerschule) zwei Unterrichtscurse für erziehliche Knabenhandarbeit mit drei« stündiger bezw. sechsstündiger Unterrichtszeit wöchentlich eingerichtet werden.

In dem einen derselben sollen die Schüler mit Papparbeiten und in dem anderen mit Kerbschnittarbeiten beschäftigt werden. Zur Betheiligung an dem Unterrichte können Schüler der Volksschule sowohl, als auch Schüler der höheren Lehranstalten (letztere vom 11. Jahre ab) zugelaffen werden.

Für Werkzeuge und Materialien, welche den Schülern während der Unterrichtszeit gestellt werden, sind von jedem derselben zwei Mark zu entrichten; außerdem haben die Schüler der Höheren Lehranstalten noch ein Schulgeld von vier Mark zu bezahlen.

Anmeldungen zum Unterrichte werden znr angegebenen Zeit im genannten -Lchulhause entgegen genommen.

Gießen, den 12. Oclober 1895. 8486

Gnauth, Hahn,

Oberbürgermeister._______________Oberlehrer._________________

Bekanntmachung.

Die Rechnung über Einnahme und Ausgabe der Israel. Neli- gions-Gcmeindc (tzieftcn pro 1894/95 liegt acht Tage lang auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht der Betheiligten offen.

Gießen, den 15. October 1895.

8474 ____S. Heichelheim.

Kunst-Ausstellung*

im Thurmhaus am Brand von Donnerstag den 10. d. Mts. ab wieder geöffnet. 83«8

Holz«Verkauf

aus den Freiherrtich von Nabenau'schen Waldungen

Nachoerzeichnetes im Winter 1895/96 zur Fällung bestimmtes Rutz« und Brennholz soll auf dem SubmifsionSwege verkauft werden.

1) Stämme Eiche ca. 200 fm von 25 cm m. D. aufw. 618 m lang (Bau und Schnittholz.)

2) Stämme Buche ca. 200 fm von 30 cm m. D. aufw. Minimal- lange 5 m (Schnittholz.)

3) Stämme Kiefer ca. 150 fm von 25 cm m. D. aufw. (Bau« und Schnittholz.)

4) Stämme Kiefer ca. 100 fm von 2025 cm m. D.

5) Stämme Fichte ca. 50 fm von 30 cm m. D. aufw. (Schnittholz astrein.)

6) Grubenholz Eichen ca. 30 fm Minimalzopfftärke 6 cm.

7) Kiefer ca. 50 fm bis zu 20 cm m. D.

8) Fichte ca. 150 fm bis zu 20 cm m. D.

9) 500 Stück Hopfenstangen (Fichte).

10) 200 rm Nadelscheitholz 1. Kl. (Kiefer).

11) 300 rm Buchenscheitholz 1. Kl.

Da« Holz lagert ca. 25 Kilometer von den Stationen Londorf, Keffelbach und Odenhausen der Nebenbahn Londorf-Grünberg, die im Frühjahr n. I«. in Betrieb gefetzt wird. Angebote sind bis zum 28. Oc« tober l. I-., Vormittags 10 Uhr verschlossen mit entsprechender Aufschrift versehen bei der unterzeichneten Oberförsterei einzureichen.

Papiermühle (Post Londorf), den 10. October 1895. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau.

8517__Schwerer._________________

SV Prima

garantirt französischer Verschnitt, per Literflasch- x. 2., sowie französische Cognacs unter Ortgtnaloerschluß tn verschiedenen Preislagen. 363

E. Dort, Wallthorftrafte 45.

Mittwoch den 20. November, Nachmittags 3 Uhr,

soll auf dem hiesigen OttSgericht die bem Gemüsehändler Letmrlch »rieh 1. in Gießen gehörige Hofratthe:

Flur I Nr. 360 44 qm im Ttefenweg öffentlich meistbietend versteigen werden

Gießen, den 11. October 1895.

Großh. OrtSgeNcht Gießen.

I. A.: Vogt. 84M

Versteigerung.

Dienstag den 15. Mbr. I. I.,

Nachmittag« 3 Uhr, versteigere ich im »ttbfrr' (Dtartfr platz 20) dahier gegen Baarzahlung: 1) 1 Vetticow unb 1 Regulator- 2) 1 Piantno, lORegulateure, 1 Schreib» secretär, Glaserdandwerk-zeug, Por­zellan- unb GlaSwaaren, 1 goldene und 1 silberne Taschenuhr, verschiedene Möbel und 2 Schaflämmer.

verAei-erang ad. 1 findet be- ad. 2 theilwetse statt.

8422 Boro, Gerichts Vollzieher.

Stähl Schlachthaus.

Freibank. [8442 Hente nnb Montag:

Schweinefleisch nicht labenrein, pr. Pfd. 50 Pfg.