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13.3.1895 Erstes Blatt
 
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Alahrsschwrinr, RhUwtttt btflünftifit. Btntn, tlneötnbuna \um s° wehr auf ün8, Jte gcherv vorüber. ^Wetter boifanben. oxtimenten um 10 die ehr, btnn die Kartoffel- 18 bebeutenb aufwärts. 110 Doppelcentner zezru ruar. Die Fruchlpreije >e vor einem. Monate, evangel. Länder­en um VilO Uhr und derjenige der Ehno- dre Wiederzulas« >g unb DrschWafsung. trichrnffattung Namens hlt btnitlbtn der Thnobe daran erinnert wie bir der evangelischen Sich gefügt haben.' Die 6t- lische Kirche so schwere 'itmalS verlöschen. Der rt an bin gleichen, im einstimmige Annahme.

lutschen ReichLtagrS iw nt wichtigen Frage sei it atnte geworden, unb Front gemacht werden. Mto6wmyLW6 l M bvt W ttnngü. n btn ^rsumimur. Tiw batholiken flehe auf dem- Breibert glaubt, daß der enz der Synode gehöre, ne deS Dr. Beeidest an« de in die Weiterberathung ,e Wittwen- und Waisen- E vom Ausschuß empsoh- ebilligten Abänderungew m Montag.

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Mittwoch den 13. März, Abends 6 Uhr, in der Stadtkirche: III. Passtonsandacht: Pfarrer Dingeldey.

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oll auf dem hiesigen Ortsger ,

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Nächsten Donnerstag den 14.

>. M. sollen im hiesigen Gemeinde­wald im Diftrict Gesang und Helgen­wald versteigert werden:

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Fichten-Derbstangen von 8 bis 14 cm Durchm., bis 13 m Länge, 80 fm; zu Sparren geeignet, Fichten-Reisstangen; zu Leiter­bäumen geeignet.

Der Anfang ist Morgens 91/2 Uhr im Gesang.

Ferner tommt von Nachmittags 2 Uhr an im District Heegdeck zur Versteigerung, zunächst der Kreisstraße SteinbachAnnerod:

40 rm Kiefern-Knüppelholz, 1060 Kiefern-Reisholzwellen,

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Der Gerichtshof verurtheilte den Angeklagten Zimmer zu der niedrigsten zulässigen Strafe 1 Jahr Gefängmß, den Angeklagten Wiegand zu 2 Jahren Zuchthaus, Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre und dauernde Unfähigkeit Beider, vor Gericht eine eidliche Aussage zu machen oder als Sachverständige zu fungiren.

deutend herabgesetzten Preis n, offerlrea

Geschwister Aron,

aller Art.

Sämmtliche Sachen sind sehr gut erhalten.

I. A.:

Schneider, Ger.,Taxator. 2137

Mittwoch den 13. Mär? I. I.,

Nachmittags 2 Uhr.

werden im Bieker'schen Saale Neu- tadt versteigert: t t

Sophas, Commoden, Klerderschränke, 11 vollst. Betten. 1 Brandkiste, 1 gr. O-lgernälde, versch. Stahlstiche und Oelbtlder, 1 Partie Specerei» und Wollenwaaren, Cigarren u. a.

2126 Geitzler, Gerichtsvollzieher.

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Anerkannt bester und aus­giebigster Kaffeezusatz. Cetera!! vorrätbi».

Vor J'iehannungen wird gewarnt

Zimmer erklärt weiter, der Wiegand habe ihn schon früher ein Mal In einer anderen Sache zu einem Meineide verleiten te011 '©et Angeklagte Wiegand schildert den Streit, den er am fraglichen Abend mit seinem Stiefsohn und seiner Ehe­frau gehabt, wobei die Körperverletzung, welche vor dem Schöffengericht in Vilbel unter der Anklage stand, ihm von Schüttler beigebracht worden sein soll, er bestreite t, den Zimmer zur Abgabe eines falschen Eides verleitet zu haben, bestreitet ferner das Versprechen der Uhr. D'eWurst- stullen habe er ihm ebenfalls nicht gegeben. Zimrmr habe ihm mitgetheilt, er habe die Vorgänge wahrend des Streue mit angesehen. Ferner sei es unwahr, daß er den Z mmer schon früher wegen der Abgabe eines falschen Zeugnisses.an­gegangen^habe. Auf Antrag deS Verthetdigers, Herrn Rechts anwalt Dr. Stein conftatirt der H-rr Vorsitzende aus den Acten, daß Wiegand zwei Mal nut 5 und 7 Tagen im Jahre 1894 vorbestraft ist.

Herr Staatsanwalt Koch geht nach erfolger Zeugenver­nehmung kurz auf das Ergebniß der Beweisaufnahme ein. Es sei fraglos, daß der kaum eidesmündige Zimmer gleich das erste Mal, wo er Gelegenheit hat, vor Gericht eine Be­kundung mit einem Eide zu bekräftigen, wissentlich einen falschen Eid leistet- ganz abgesehen von dem eigenen Gestand, uiß deS Angeklagten sind alle Beweise dafür erbracht. Der öffentliche Ankläger bittet die Geschworenen, die drei an sie gerichteten Schuldfragen zu bejahen.

Der Vertheidiger Herr Rechtsanwalt Holzapfel ist mit der Anklagebehörde der Meinung, daß die Geschworenen die wegen deS Zimmer an sie gerichtete Schuldfrage wegen wissentlichen Meineides bejahen müßten. . Aber für die Verneinung der zweiten Schuldfrage seien doch entschieden günstige Beweismomente vorhanden, nach der Aussage des Pfarrer Lühl habe sein Client seit seiner Confirmation nicht mehr den Einfluß der Religion empfunden, er sei in seiner häuslichen Beziehung auch vernachlässigt worden und dann habe sein Client auch nicht geglaubt, wenigstens behaupte er dies, daß er vom Schöffengericht Vilbel vereidet werden würde, er sei also dort mit seiner Vereidigung überrascht worden und habe nun nicht anders aussagen können, als er vorher schon auf der Bürgermeisterei zu Nieder-E'chbach aus­gesagt hatte. Der Vertheidiger giebt den Geschworenen anheim, die zweite Frage zu Gunsten des Zimmer, der damals kaum eidesmündig gewesen, zu verneinen. Der Vertheidiger, Herr Rechtsanwalt Dr. Stein plaidirt für die Verneinung der wegen des Angeklagten Wiegand gestellten Schuldfrage.

Herr Staatsanwalt Koch präzisirt seinen Standpunkt noch ein Mal wegen der an die Geschworenen gestellten zweiten Frage in Betreff des Angeklagten Zimmer und kommt zu dem Ergebniß, daß diese Frage entschieden bejaht werden müßte. Er widerspricht der Ansicht des Herrn Rechtsanwalt Dr. Stein, als wenn sich die Anklage lediglich auf die Aus-

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stellung bleibt besondere Aufforderung vorbehalten.

Gießen, den 5. März 1895. .

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

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Bekanntmachung.

D°r Hebregister ?io 1895 liegt bei dem Unterzerchnelen für leben Interessenten 8 Tage zur Einsicht offen und können nach Ablaus iueser Frist spätere Reclamationen nicht mehr berücksichtigt werden.

Gießen, 12. März 1895.

Der Vorstand der israelitischen Religwnsgesellschast.

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Bekaantmachaag.

Der Voranschlag der Gemeinde Lumda für 1895/96 ist nochmals fluf dem Bürgermeisterei-Local 8 Tage lang, vom 14. d. M. zur Einsicht offen gelegt.

Lumda, 11. März 1895. .

Großherzogl. Bürgermeisterei.

_______________Schultheiß._________________

Obstverwerthungs Genofsenfchast.

Nachdem die Einzel-Ausschüffe und der Gesammt-Ausschuß chre Arbeiten erledigt haben, findet am

Sonntag den 17. März 1895, Nachmittags 2 Uhr im Saalbau zu Friedberg die k°nstttmrende unb I General-Versammlung statt, zu welcher alle Jnterestenlen hiermit eingeladen werden.

DerAusschuß.

% A. Georg Falk, Landwirth in Friedberg; Feuerbach, Landwirty in Ockstadt; Philipp Keller IV., Landwirth m Melbach;

Bürgermeister Steinhäuser in Friedberg._________

Steinbach, am 9. März 1895. Großh. Bürgermeisterei Steinbach.

Krämer. 2072

Gebote auf die diesjährige Loh­ernte diess. Gemeindewaldungen sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, hierhin bis ein« schließlich 25. d. MtS. einzureichen.

Nachweisung über die geschätzten Erträge, Verkaufsbedingungen, Karte, über Lage rc. der Schläge können hier eingesehen werden. 2117

Groß-Rechtenbach, 11. März 1895. Das Bürgermeisteramt.

sage deS Zimmer stützte, um die Ueberführung der Schuld des Anstifters herbeizusühren. Kein Richter der Welt würde den Wiegand von dem ihm zur Last gelegten Ver- ««.. «...x * m » brechen freisprechen, m int der Herr Staatsanwalt. ES sei J '6enft ®gjlL 5.-, P. K. Mk. L-,

der dritte Fall von Meineideverbrechen und morgen komme UnbekanM,Mk. 1.50^ Frau E. Hensti

ber vierte an die Reihe, der die Geschworenen beschäftige Ferner gingen bei Herrn R-Lner Doering-in:

und eS sei Pflicht der Geschworenen, zu richten wie es gt ».Ml.-. Ungenannt Mk^ 3-^T- S.

daS Gesetz verlangt. Der Staatsanwalt wiederho t seinen N. N. ta Lch 2 _ u^nmint Mk. 2-, N. N.

Antrag, die drei Schuldfragen zu bejahen. Herr Rechtsanwalt Dr R. Mk. 2.. Anonym 50 Pi., Pir. H.

Holzapfel verzichtet auf das Wort. Nach dreiviertelsiündtger 2.-/ Frl. S. Mk. 2-, F'°u Sck. Mk. 3-, N. N. in Sich Berathung verkündete der Obmann, Herr Langsdorf-Friedberg Mk. 2.-, Frau H. P. Mk. 150, S. U^Mk. 2^-, Bürgermeister den Wahrspruch der Geschworenen dahin, daß alle drei an | Leschhwm,^^ e^erh n t;if ,n'a«nrnarnnmmen.

sie gerichteten Fragen von denselben bejaht seien.-- Mlr 1Q QH

Herr Staatsanwalt Koch beantragte hurauf gegen Aod86Lä6U6 BaStKleKler AL. IO. OU.

Zimmer V/2 Jahr Gesängniß, gegen Wiegand Jahr I gg50 p»r S off z. compl. Robe Taasore unb Shantung-Pongee» Zuchthaus und fünfjährigen Verlust der bürgerlichen Ehren- _ forole schwarz., weiße und 'arbiae -eva-berg-Seide von 60 Pf. «*te Dl° fetten SerUjeiblger ptaidir.en für ein m.tderes |

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halle a. d. S., 11. März. Heute früh halb 8 Uhr wurde der Frauenmöcder Wetze st ein durch den Scharf- richter Reindel hingerichtet.

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12. März Marktbericht Auf dem heutigen «ochmmnrtt kostete: Butter pr. Md-* 0.80 ^85f' ,^bnergtr 2 Stück 1113 A, Enteneier pr. St. 78 Ganseeier pr. ©t ir q, ftaf* dv »t. 5-8 .A, ^äfeme^e or. <Lt- 6 <4, ^rb,cn nr littet 20 3>, Zinsen or. Liter 32 A. Tauben pr. Paar 1.10 t.;a i 3Q Hübner pr. Dtück 1,30 bis > 50, Hahnen pr. ^tfief

1 602,00, Enten pr. St- «4t 1,802,20, Ochsenfleisch pr- Psb.

7478 Kuh- u Rindfleisch pr. Md. 6670 Schweti' fleisch pr.

6472 4, Kal fleisch pr. Md- 64 -66 A. Ha^nrelfleisch pr. Dfd. 60 -70 A, Kartoffeln pr. 100 ^ila 6,507,00 JM*. Weißen, pr Eck Zwiebeln pr. Centncr 6,507,00 JL, Milch

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