Ausgabe 
12.11.1895 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

litten, der seineJungfrau von Orleans" diese Retterin Frankreichs, rufen läßt:

Nicht? von Verträgen, nicht- von Ü bergabe!

Der Retter naht, er rüstet sich zum Kampf.

Dor Orleans soll das Glück des Feindes scheitern.

Wenn das Victor Hugo wüßte! Er würde :Der Himmel schickt uns Trost! Gott ist mit Frankreich !" so laut schreien, ba§ die deutschen Alpen erzitterten, aber nicht die deutschen

Männer. (MontagSztg.)

unb ptöHttjjUCk».

Gieße», den 11. November 1^96.

* Empfang. Seine König!. Hoheit der Groß Herzog empfingen am 9. November den Oeconom Zimmer von der Bingmühle bei Lauter.f

* Vortrag der Colonial-Sefellschaft. Ueber den für nächsten Donnerstag Abend angekündtgteu Redner erfahren wir Nachstehendes: Hugo von Francois, Premier- licutenant, wurde am 12. Mat 1861 zu Reichenbach t. Schl., als Sohn des bet Erstürmung der Spicherer Höhen am 6. August 1870 gefallenen Generals v. Francois geboren. Nach feinem Austritt aus dem CadettencorpS wurde er dem 1. Magd. Jnf.-Reg. Nr. 26 überwiesen und 1886 in dem­selben Adjutant. Im Mat 1889 entsandte ihn daS AuS wärtige Amt mit der ersten 21 Mann starken Schutztruppe nach Südwestafrtka. Dort befand er fich in der Eigenschaft als Stellvertreter des Führers der Truppe und zeitweise des CommtffarS. Innerhalb der Truppe war er beauftragt mit allen die Ausbildung und die Verwaltung betreffenden Angelegenheiten. Während der Jahre 1889 und 1890 war er S'ationSchcf von TsaobiS und StationSchef in Windhoek vom October 1890 bis zu feiner Rückkehr nach Deutschland »m Juni 1894. Er nahm thätigen Antheil au der Errich­tung der Stationen TsaobiS, HeußiS und besonders Klein- und Groß-Windhoek, machte verschiedene Reisen im Herero- und Nama- Lande und war in steten Beziehungen mit den Herero-Häuptlingen Maharero, Manaffe, Kambasembt, Kahi- m:ma, sowie mit Hendrik Witbooi und den Bastards. Im Juli 1892 kam er für zwei Monate nach Deutschland, um sich zu verhetrathen und führte seine Frau nach Windhoek. Die von ihm eingesandten Berichte gaben mit Veranlassung zum Einschreiten gegen Hendrik Witbooi. In dem Kriege gegen diesen nahm er als Compagnieführer theil, au der Erstürmung von HoornkranS am 12. April 1893, an den Gefechten bei HoornkranS im Mai 1893, an dem Gefecht bet Windhoek im Juli 1893, an dem Gefecht am rothen Berge am 2. October 1893, am Zuge gegen die Lambert- und Goklaö-Hottentotten im Februar und März 1894 und bei den Gefechten an der Nau Kluft im Mai 1894. Einige seiner Berichte sind im Colonialblatt erschienen. Er ist Ver- faffcr deS soeben veröffentlichten Werkes: ,Nama- und Da- mara, Deutsch Südwestafrika."

** Dresdener Gesammt Barsteüung. Ein hochintereffanter Gastspiel Abend steht uns für Donnerstag den 14. November im Leib'schen Saale bevor. DaS in ganz Deutschland gleich der Meininger und Münchener Ensemble- renommirte Dresdener Ensemble, welches an allen großen Theatern Deutschlands, wir nennen nur Leipzig (Stadttheater), Bremen, BreSIau, Cöln, Elberfeld, Magdeburg, Hannover, Halle, Königsberg, Danzig, wahre Triumphe feierte, wird hier in Anschluß an Marburg einmal am Donnerstag gastiren. Zweifellos dürfte dieser Theaterabend auf gleich künstlerischer Höhe wie der Frankfurter stehen, und eS ist wohl auzu- nehmen, daß die Betheiligung eine außerordentlich große sein wird. Wir erwähnen noch, daß Frl. Bernhardt zweimal je zehn Abende von Sr. Hoheit dem Herzog von Sachsen- Altenburg sein Hostheater zu einem Ehren Gastspiele über­lasten erhielt, eine Auszeichnung, welche nur dem Meininger Ensemble zu Theil wurde. Wir dürfen diesem glänzenden Gastspiel-Abend deßhalb das vollste Jatereffe entgegenbringen. BilletS sind von heute ab bei Herrn Cha liier zu ent- »ehmen. ES empfiehlt fich jedenfalls frühzeitige Sicherung der BilletS.

** ßitCMB Althoff. Die Vorstellungen finden allgemein den Beifall des Publikums, was die gestrigen Sonntags- Vorstellungen bewiesen. Die gute Ausführung des stets reichhaltigen Programms verdient besondere Beachtung und ist der Besuch deS CircuS empfehlenSwerth.

*P Vom S. Mittelrheinkreis der deutschen Turnerschaft. Die Dorturnerschule de» 9. MittelrheinkreiseS, welche gestern in Wiesbaden stattfand, war von Gauturnwarten sehr stark besucht. ES wurde von Vormittag 10 Uhr bis Nachmittags 3 Uhr geturnt, und beschlossen, daS VereinSwettturnen im Kreis vorerst provisorisch einzusühren und practisch zu er­proben, ob diese Turnart der bisherigen Musterriegenbildung vorzuziehen sei. Der Bericht Über das Gießener Kreisturnfest konnte der vorgerückten Zett wegen nicht erstattet werden, doch wurde bemerkt, daß der bei diesem Fest zur Verfügung gestandene Raum als Turnplatz für ein KreiSfeft nicht ge- "üge, resp. zu klein gewesen sei, und nach dieser Richtung für die Folge weiter gehende Ansprüche als bisher gestellt werden müßten.

Kriegerdenkmäler im Krohherzogthn« Hessen. ES dürfte die nachstehende Notiz, da auch Gießen demnächst au Errichtung eines Kriegerdenkmal» ernstlich herangeht, all- gemein interessiren. In Heffen stehen in 219 Orten Krieger- benfmfiler; 81 Gedenktafeln in Kirchen, Rathhäusern rc. find zum Gedächtniß an die Woffenthaten der Armee angebracht. Für diese Denkmäler und Gedenktafeln wurden im Ganzen verausgabt Mk. 317,790, wobei das Landeskriegerdenkmal nicht in Betracht gezogen ist. Worm» hat da» kostbarste Denkmal errichtet und hierfür Mk. 40,000 aufgewendet, dann folgen Offenbach (Mk. 20,000), Alzey (Mk. 18,000), Mainz, Siegerkranz (Mk.8500), Laubach (Mk. 5500), Pfed- derSheim (Mk. 5500), Osthofen (Mk. 5000), Mombach (Mk. 4000), Bensheim (Mk. 3500), Ortenberg und Siefers­heim mit je Mk. 3200. Die anderen Denkmäler kosten fämmtlich unter Mk. 3000.

**nn Die Taodstummeu «ustalte« in Sroßherzagthun Hessen zu BenSheim und Frtedberg hatten im Schul­jahr 1894/95 folgenden Bestand: DaS Lehrerpersonal an der Anstalt zu Friedberg bestand aus einem Direktor, vier ordent­lichen, einem provisorischen, einem HülfSlehrer und einer Jndu- ftrielebrerin, zusammen acht. Die Zahl der Zöglinge, die in 22 Pflegehäusern in der Stadt untergebracht waren, betru, Ende 1894/95 20 Knaben und 27 Mädchen, zusammen 47. Don dieser Gesammtzahl find auS Starkenburg 5, Ober» Hessen 33, Rheinhessen 7, auS Bayern 2, evangelisch waren 44, israelitisch 3. An der Anstalt zu BenSheim find fol­gende Lehrkräfte thätig: ein Director, fünf ordentliche, ein HülfSlehrer, drei ReltgionSlehrer und eine Jnduftrielehrerin. Die Zahl der Zöglinge betrug inSgesammt 40 Knaben und 32 Mädchen. Dieselben waren in 62 Pflegehäusern unter­gebracht. Von dieser Zahl waren 43 auS Starkenburg, 3 auS Oberheffen, aus Rheinhessen 24, auS Preußen 1 und aus Baden 1. Katholisch waren 39, evangelisch 31, israe­litisch 2 Zöglinge. Taubgeboren waren 42, durch Krankheit taub geworden 30 Zöglinge.

♦nn Die für daS Jahr 1894/95 auSgeschlagenen und zur Erhebung überwiesenen biterten Steuers für das Grohherzag- thum Hesse« vertheilen sich in folgender Weise. 1. Einkommen­steuer : Provinz Starkenburg 1,932,088 Mk., Provinz Oder- Hessen 903,007 Mk., Provinz Rheinhessen 2,098,732 Mk., inSgesammt 4,933,827 Mk. 2. Gewerbesteuer: Provinz Starkenburg 371,014 Mk., Oberheffen 150,847 Mk., Rhein- Hessen 474,513 Mk., inSgesammt 996,347 Mk. 3. Grund- steuern: Provinz Starkenburg 1,072,549 Mk., Oberheffen 884,625 Mk., Provinz Rheinhessen 1,144,783 Mk., ins- gelammt 3,101,957 Mk. 4. Capitalrentenfteuer: Provinz Starkenburg 176,570 Mk., Oberhessen 76,085 Mk., Provinz Rheinhessen 155,670 Mk. Die Gesammtsumme der Ein­kommen-, Gewerbe-, Grund- und Capitalrentenfteuer betrug für die Provinz Starkenburg 3,552,221 Mk., Provinz Ober­heffen 2,014,564 Mk., Provinz Rheinhessen 3.873,698 Mk., inSgesammt beträgt der Steuerausschlag für die dtrecten Steuern 9,440,483 Mk.

♦♦nn Die Octroieinnahme« der Städte Mainz, Darm­stadt, Gießen, WormS, Offenbach, Friedberg, Alsfeld und Lauterbach für daS Rechnungsjahr 1894/95 beziffern fich nach Abzug der Rückvergütungen rote folgt: Mainz 534,254 Mk., Darmstadt 512,504 Mk., Offenbach 264,704 Mk., WormS 200,353 Mk., Gießen 92,654 Mk., Friedberg 7093 Mk., Alsfeld 4131 Mk. und Lauterbach 2277 Mk.

Der Setreibemarkt. (BerichtSrooche vom 2. November bis 8. November.) In Folge des immer wieder auftretenden starken Angebotes an Weizen und Roggen ist aus den sammt- lichen Getreidemärkten eine gewisse Ermattung eingetreten, die aber bann stets einer kleinen Belebung Platz macht, wenn nach Weizen ober Roggen Nachfragen auftreten. In Berlin und Leipzig wurden gekauft: Weizen per 20 Centn» zu 135 bis 148 Mk., Roggen zu 116 bis 122 Mk., Gerste zu 114 bis 175 Mk., Hafer zu 115 bi» 148 Mk. Tendenz war auch für Hafer recht matt.

§§ Grebenhain, 8. November. Schon an einem der letzten Sonntage sollte in einem nahegelegenen Walddistrict ein Volksfest gefeiert werden, mußte jedoch infolge der ungünstigen Witterung auf einen der kommenden Sonntage verschoben werden. Auf diesem Volksfest soll ein Schwein am Spieß im Walde gebraten werden.

§ Himbach, 8. November. Der hiesige Handelsmann Simon Fnld hat seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. Seine Frau war vor einigen Jahren eben­falls freiwillig aus dem Leben geschieden.

Darmstadt, 9. November. Der Landwirth Jakob Buscher auS Eich bei WormS drang gestern Abend hier in die Wohnung seiner Schwiegermutter, der Wachtmeisters- wittwe Eierdam, ein und schoß dieselbe mit einem Revolver nieder. Buscher wurde später auf dem Geleise der Main - Nekar - Bahn tobt aufgefunden - der linke Arm war ihm abgefahren, außerdem zeigte die Stirne eine Schußwunde auf.

Mainz, 10. November. Mainz, welches mit Recht den Ruf genießt, seine zahlreiche Neubauten im Gegensatz zu vielen anderen Städten io großer Solidität auszusühren, hatte nun gestern auch die Katastrophe eines Haus- einsturzeS zu erleben. Ein in der Neustadt unfern de» Zollhafen« errichteter fünfstöckiger Neubau, der bis auf ein Theil der Dachdeckerarbeiten im Rohbau, bereit» vollendet, türzte gegen 2 Uhr gestern Nachmittag mit furchtbarem Getöse zusammen und zwar derart, daß von dem ganzen Bau nur noch eine Seitenmauer stehen blieb. Am Morgen chon hatte man in dem Mauerwerk große Sprünge und Riffe wahrgenommen, weshalb von der Bauleitung für den Mittag Absprießungen angeordnet waren. Kaum hatten ungefähr 30 Mann mit den Absprießungen begonnen, als chon die Mauern in Bewegung kamen und in wenigen Augenblicken der Bau mit dounerähnlichem Getöse in sich j usammenstürzte. Glücklicher Weise hatten fich bis auf einen Dachdecker sämmtliche Arbeiter, al» sich die ersten Anzeichen des drohenden Einstürze» bemerkbar machten, in da« Freie geflüchtet und so ihr Leben gerettet. Der Dachdecker, sonst keine Rettung für möglich haltend, sprang in dem letzten Augenblick von dem ersten Stockwerk auf die Straße und kam so auch glücklich davon. Ein zweiter Dachdecker, ein Familienvater von sech» Kindern, drang, al» der Bau schon im Wanken war, thörichter Weise nochmals in denselben ein, um ein zurückgelassenes Kleidungsstück zu holen. Kaum war der Mann in dem Erdgeschoß, da stürzten auch schon die Mauern und verschütteten alle AuSgänge, sodaß der Unglück­liche unter dem Mauerwerk begraben wurde. Sofort ange­stellte Rettungsarbeiten hatten zur Folge, daß man ermittelte, daß der Verschüttete fich zwischen Gebälk eingezwängt noch lebend in einem Kellergewölbe befand, von wo er fich über feine Rettung mit feinen im Freien befindlichen Arbeit».

genossen verständigen konnte. Da die ftehengebliebene Mau» jeden Augenblick einzustürzen drohte, so waren die Ab- raumungSarbeiten mit den größten Schwierigkeiten verknüpft, zumal man befürchten mußte, daß die Situation de» Ver­schütteten durch Weiterrutschen deS MautrwerkS verschlimmert werde. Während des ganzen gestrigen Nachmittage», die folgende Nacht durch, den heutigen Tag über di» zu dieser Stunde wurden die «ufräumungSarbciten von zahlreichen Arbeitskräften uuabläsfig fortgesetzt, ohne daß man bis jetzt auf den Verschütteten ge­stoßen. DaS letzte Lebenszeichen, da» der Un­glückliche von sich gegeben, geschah zwischen 4 unb 5 Uhr h eute Morgen- seit dieser Zeit wurde au» dem Gewölbe kein Laut mehr ver­nommen und befürchtet man allgemein, daß man den Verschütteten nur noch alS Leiche au» den Trümmern hervo rbring en werde. Heber die Ursache deS Einsturzes circulircn die verschiedenartigste« Gerüchte, welche dem Erbauer de» Hause», einem in den letzten Jahren viel genannten Bauunternehmer, Namen» ©über, schweres Verschulden beimessen. Wa» an den Gerüchten wahr ist, wird er ft die bereit» eingeleitete gerichtliche Unter- fuchung zu Tage fördern. Thatsache ist nur, daß der Bau in sehr leichter Construction und in kurzer Zeit aufgeführt worden ist.

Wetzlar, 9. November. Der fett dem 16. October vermißte Arbeiter Christian Goldberg ist heute Morgen bei der Macrander'schen Mühle au» der Lahn gezogen worden.

Ms. Cassel, 10. November. Heute Mittag durchritte die Schreckenskunde die Stadt, auf der Fulda mitten in der Stadt, unterhalb der Fuldabrücke, habe sich ein entsetz- licheS Unglück zugetragen, e» seien acht, nach einer anderen LeSart fünf Personen ertrunken, der Kcffel de» Boote» sei geplatzt uiw. Wie ich mich an Ort und Stelle informirte, hat daS Gerücht zwar übertrieben, aber da» geschehene Un­glück ist groß unb schwer genug, um in den weitesten Schichten der Bevölkerung Antheilnahme zu erwecken: eS sind drei Personen ertrunken, während vier Personen gerettet werden konnten. Auf dem Deiml er'scheu MotorbootMarie", welches diesen Sommer Hunderte von Luftfahrten nach dergrauen Katze" unternahm und daS 40 Personen aufnehmen kann, unternahmen heute Vormittag i/jll Uhr folgende 7 Herren eine Luftfahrt: Der Vertreter der Gesellschaft Kaufmann F. Tegethof, der Pächter de» BooteS Schlossermeifter I. Lattemann, Steueramts- Kafsirer C. Weitzmann, BootsfÜbrer Maschinist Co ui» Schmidt, Schreiner Wilh Wolf, Schlosser Juliu» Grün berg und Schlosser Jean Bretscher. Man wollte diesmal stromaufwärts nach derNeuen Mühle" fahren, fuhr deshalb von den Bleichen am Weferthvr den Mühlgraben der Vogt'fchen Kunstmühle hinauf. Kaum hatte man die Schleuse passirt, da wurde da» Boot von der starken Strömung die am heutigen Sonntag um so stärker war, als die Bogt'sche Mühle stillstand zu dem großen (von der Fuldabrücke au« sichtbaren) Wehr getrieben; tn dem Be­streben, daS Boot von der Strömung abzudringen, zerriß plötzlich die Kette des Steuerruders und das Motorboot war nun ei« Spielball der wilden Wogen. Auch da« eifrigste Bemühen, mittelst Rudern unb Stangen da» Boot zu lenken, mußte mißlingen und da» Boot trieb, vom Strome erfaßt, dem Absturz des Wehres zu. Ein siebenfacher markerfchütternder Hülfeschrei durchzitterte die Luft, die Leute eilten auf die Brücke, an die Fenster, an die Ufer, tnbeffen ehe sie die Situation erfaßt und Hülfe bringen konnten war das Unglück schon geschehen, daS Boot war über die Stromschnellen quer hinabgestürzt, die Insassen, fich fest umschlungen haltend, waren im Boot drin geblieben, e» kenterte zwar nicht, füllte sich aber sofort voll Wasser und trieb fort. Lattemann, Tegethof, Bretscher unb Wolf sprangen in ben Strom unb versuchten schwimmend eine kleine Insel in der Fulda, den sog.Finkenherd" zu erreichen- ben drei ersteren gelang e», während Wolf ertrank. Weiter unterhalb sprangen Weitzmann und Schmidt auS dem Boote und ertranken beim Versuch, an'S Ufer zu schwimmen, während Grünberg, der fich an da» forttreibende Boot festgeklammert hatte, später von Lohgerber Fröhlich gerettet wurde. Weitzmann hinterläßt drei, Schmidt vier Kinder, Wolf war ledig. Die beiden letzteren Leichen inb noch nicht gesunden.

Briefkasten.

r. B. Ist btS jetzt noch nicht bestimmt: oermuthlich Anfang Januar.

Verkehr,<mb« unb Volkswirts schäft.

GrAnberO, 9 November. Fruchtvreife. öetgen X 15,74, Rom X 14,00, Gerste X 13,00. Haler X 11,38, Erbten X 15,00, Linsen X 14,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Rattoffeln X 0,00, Samen X 00,00.

kirchliche Anzeigen -er evang.Genreinde.

Montag, ben 11. November, Abend» 8 Uhr, Vtbetst«»da im Lonfirmandensaal der IohanneSkttche: Erster PettuSbrief, Ecw. 2: Der Wiedergeborenen Wandel in Christo unb seinem Wort. Pfarrer Dr. Naumann.

□oooooooooooooooooooq ) Q

Verehrte Hausfrau!

s JA Ihnen der Inhalt Ähre» Leinenschranke» a r lieb and Werth, so verwenden Eie zum Waschen unb ) Bleichen fürderhin nur noch da» garanttrt unschädliche, Q s die Wäsche schonende ~ 7616 *

» Dr. Thompson's Scifcupulver 8

j Ueberall vorräthig. Prei» 15 H per '/e-P'b.-Packet. J

□oooooooooooooooooooa

Der beste tfrcunO unb nützlichste Arbeiter in jedem HauöbaUe ,ist ,l?*btt» Wasch-»xtraet^, denn er ist unealbehrl ch beim Wische» und Putzen. Raufen Sie deshalb »Lahn» Wasch fertract* D. B. P. 82424. 8381