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Darmstadt.
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Verletzung beigebracht hatte, wegen Körperverletzung mit tödlichem Erfolg zu verantworten. Er wurde zu 4 Jahren Gefängniß verurtheilt.
Ä Mainz. 10. October. In Folge des langsamen Lteigel.s des Rheines haben heute die Schiffe der Köln- Düsseldorfer Gesellschaft ihre Fahrten wieder ausgenommen. Obwohl im Ganzen bis jetzt nur ein Wachsen des Waffers um ca. 14 Cent'meter eingetreten, hat sich ra'ch die Schiff fahrt auf dem Rhein wieder belebt und sieht man seit heute Morgen in schneller Reihenfolge sowohl einzelne Güterschiffe, wie auch lange Schleppzüge thal« und bergwärts fahren. Während der Zeit, in welcher die Sch'fflahrt durch das kleine Waffer gehemmt war, hat der Güterverkehr auf den beiderseitigen rheinischen Bahnlinien eine solche Ausdehnung genommen, daß trotz des Einlegens zahlreicher Extragüt-.rzüge der Verkehr nicht bewältigt werden konnte und auf einzelnen Ska'ionen große Güteransammlungen lagern. — Gemäß Beschluß der hessischen Anwälte!ammer werden die hiesigen Anwälte von dem ersten November an die Sonntagsruhe zur vollständigen Durchführung bringen und ihre Bü- reauS an Sonn- und Feiertagen für Jedermann geschloffen halten.
Dermifd?it£
* Eine sozialdemokratische Herzogin. Aus Breslau wird geschrieben: Eine ständige Besucherin deS sozialdemokratischen Parteitages ist eine schlanke, dunkelblonde Dame im Alter von etwa 40 Jahren. Sie trägt eine knall- rothe, seidene Blouse, schwarzes Kleid und ein dunkles, kleines Jägerhütch-n. Wie mitgetheilt wird, ist diese Dame eine eurige Parteiqenolsin und Gattin des hiesigen sehr wohlhabenden Arztes Dr. Wtllim, der sich einer auSgebreiteten Praxis erfreut. Seine soeben beschriebene Gattin entstammt dem württembergischen Königshause. Im Gothaischen Almanach wird sie aufgeführt alS Herzogin Pauline Mathilde Jka von Württemberg, geboren am 11. April 1854. Am 1. Mai 1880 legte sie den Titel Herzogin ab, und erhielt durch Königliche Verleihung den Namen „von Ktrchbach".
Diese eigenartige ehemalige Herzogin soll eigenthümliche Schrullen haben. In früheren Jahren war lhre Passion daS Halten von Ziegen, Kaninchen und Katzen. Mit der ersteren Gattung von Thteren soll sie oftmals in den Straßen BreS- lauS spazieren gegangen sein. Seit einigen Jahren, hat sie sich auf die Politik geworfen, und war sehr bald in den Rethen der Sozialdemok aten angelangt. Sie soll sehr gebildet sein. Ihr Aeußeres ist geistvoll, ober keineswegs schön zu nennen. Sie soll sehr wohlthätig, und auch Mutter dreier bildschöner Knaben sein.
* Dresden. 7. October. Bei einem Schadenfeuer ti seiner Villa ist der Inhaber der bekannten hiesigen großen Seifenfabrik, Herr Georg Küntzelmann, verbrannt.
* Karlsruhe, 9. Ociober. In Offenburg wurde der Landwtrrh Ehret, der vor 14 Jahren sein Anwesen angezündet und sich, von GewiffenSbiff-n geplagt, im September dieses Jahres selbst dem Gericht gestellt hat, vom Schwurgericht zu einem Jahr Zuchthaus verurtheilt, zu gleicher Zett aber der Gnade des GioßherzogS empfohlen.
* Karlsruhe. 10. October. In Weisweil bei Krenzingen erschlug ein Dienstknecht eine Magd auS unbekannter Ursache und warf die Leiche in den Rhein. Hierauf sprang er selbst nach, wurde aber wieder heraus- gefischt.
* Chicago, 9. October. In einer Vorstadt überfielen fünf maSkirte Männer einen electrischen Tramwahwagen, raubten den Paffagteren insgefammt 600 Dollar, sowie sämmtliche Werthsachen. Diejenigen, welche sich zur Wehr setzten, wurden verwundet. Die Räuber entflohen.
** Empfindliche Strafe. Der St-inbruchbesitzer Heinrich Happe in Letmathe ist ein reicher Mann, aber er zahlt nicht gern hohe Steuern. Die Strafkammer in Hagen hat ihn dafür empfindlich gestraft, indem sie ihn wegen falscher Steuererklärung in den Jahren 1892/93 und 1893/94 zu 11,984 Mark Geldstrafe verurtheilte.
** Das KronungSkleid der Czariu ist in Paris bestellt worden, es wird mir Perlen und Gold bestickt und soll 300,000 Mark kosten.
2Cird?(id>e Anzeiger* de* Stabt Giehen.
Evangelische Gemeinde.
GotteSdtenft
Sonntag den 13 October. 18 nach Trinitatis.
Ernte-Dankfest An bet Stadttirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schlosser
Vormittags 11 Ubr: Militärgottetzdienü Pfarrer Dingeldey-
Nachmittags 2*/t Ubr: Kinderkirche. Psmrer Schlosser-
Abends 6 Ubr: Pfarrer Dr. Grein
In den Gottesdiensten: Collecte für den Fonds zum Beft:n der Erneuerung der Stadtki'che
Son> tag den 20 October: Beichte und heil. Abendmahl im Abendaottesdienft lür die MatthSusgem.inde.
Donnerstag den 17. October, Abends 8 Uhr, im Turnsaal der Stadtknabenschule: Bibelstunde. Pfarrer Schlosser.
In der JoharineSkirche.
Vormittags 9'/, Ubr: Pfarrer Dingcldey
Nachmittags 2' , Uhr: Kinberkirche für die Lucasgemeinde: Pfarrer Dinaeldey
Abends 6 Ubr: Pfarrer Dr. Naumann.
Zn den Gottesdiensten: Collecte für die Erneuerung der Stadlkirche.
Die Bibeistunden im Confirmandeisaal der ZohrnneSkirche beginnen in nächster Woche. Dieselben werden an j dem, Montag, Adcnds 8 Utr, gehalten und zwar wochenweise abwechselnd von Pfarrer Dr. Naumann und Pfarrer Dingeldeo
Erste Btvelstunde am Momog, den 14. Oktober, Abends 8 Uhr, im Confirmandensaal: 1 Brief des PetruS, C ip 1: Trostgruß, Hoffnungsziel und Glaubenskrone. Pfarrer Dr. Naumann.
Katholische Gemeinde.
Sonntag, den 13. Oktober 19 Sonntag nach Pfingsten.
Samstag:
Nachmittags um 5 Ubr und Abends um 8 Uh, Gelegenheit zu hl. Beichte.
S 'nntag:
Vormittags von 6</e Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;
, um 6'/, Ubr erste bl. Messe;
„ um 7Vg Uhr Austheilunq der hl. Communion;
„ um 8 Ubr zweite hl- Meffe;
„ um 91/, Ubr Hochamt mit Predigt;
Nachmittags um ßyt Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranzandachl mit Segen
An den Wochentagen ist täglich deS Abends um 6Vt Uhr Rosenkranzandachl mit Segen
Bekanntmachung
an alle Grundbesitzer in der Gemarkung Gießen.
Die Grundbesitzer der Gemarkung Gießen werden benachrichtigt, daß das in Folge der Parcellenvermeffung neuerrichtete topographische Güter- verzeichniß nebst den Parcellenkarten auf dem Gemeindehaufe zu Gießen, Limmer Nr. 9, offengelegt worden ist.
Die Gütergeschoffe oder Zusammenstellungen derjenigen Besitzungen, Welche einem und demselben Besitzer zugeschrieben sind, werden unter die Interessenten ausgetheilt, welche man hierdurch einladet, ihre Bemerkungen innerhalb der vorgeschrtebenen Frist von 6 Wochen abzugeden.
Die Pächter oder sonstigen Geschäftsträger derjenigen Grundbesitzer, welche nicht in der Gemeinde wohnen, werden besonders aufgefordert, letzteren von der Offenlegung obiger Actenstücke Nachricht zu geben oder im Namen derselben nöthigen Falles die Bemerkungen selbst zu machen.
Schließlich wird bemerkt, daß die Offenlegungsfrist von 6 Wochen mit dem 26. November 1895 zu Ende geht und nach Ablauf derselben keilte Reclamatiouen mehr angenommen werden.
Gießen, den 9. October 1895.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
#114____________________Gnauth.________________________
Alice - Schule.
Der Unterricht im Wintersemester beginnt Montag den 14. October. Die Aufnahme der Schülerinnen erfolgt Morgens 10 Uhr. Vom 15. October bis 15. December findet wieder ein Cursus sür Weihnachtsarbeiten statt.
Nähere Auskunft und vorherige Anmeldung bei
8153 Frl. L. Moeser, Gartenstraße 30.
Concnrsv erfahren.
Ueber das Vermögen des Bäckers Friedrich Schön zu Ruttershausen wird heute, am 10. Oc- tober 1895, Nachmittags 3*/, Uhr, dos ConcurSverfahren eröffnet.
Der Kaufmann Ferdinand Hos- dnann in Gießen wird zum Concurs vermalter ernannt.
Concursforderungen sind bis zum 8. November 1895 bei dem ^.richte anzumelden.
Es wird zur Beschlußfassung über Lie Wahl eines anderen Verwalters, Äer die Bestellung eines Gläu- Dgerausschusses und eintretenden Falls Oer die in § 120 der Concursord- iimg bezeichneten Gegenstände, sowie zur Prüfung der angemeldeten Forde- rnngen auf
Donnerstag den 14. November 1895, Vormittags 11 Uhr, tar dem unterzeichneten Gerichte Ter- wirt anberaumt.
Men Personen, welche eine zur (»ncursmasse gehörige Sache in Besitz gaben oder zur Concursmasse etwas Wldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen eher zu leisten, auch die Verpflichtung mferlegt, von dem Besitze der Sache mb von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem
Concursverwaiter bis zum 24. Oktober 1895 Anzeige zu machen.
Großherzogl. Amtsgericht Gießen. Zim mermann.
Bekannt gemacht:
Der Gerichtsschreiber.
_________I. V.: Dosch. 8456
Submission.
Für die psychiatrische Klinik soll die Lieferung nachbenannter Ver- zehrungs- und Verbrauchsgegenstände u. s. w. auf dem öffentlichen Submissionswege vergeben werden und zwar:
I. Einmalige Lieferung:
6 Ctr. Äepfel,
160 „ gute Speisekartoffeln (mag- num bonum),
3 „ untererdige Kohlraben, 3/< „ obererdige Kohlraben, 2!/2 n Zwiebeln,
3/< „ rothe Rüben,
8/< /, Meerrettig,
3 H Gelberüben,
11 „ Weißkraut,
40 Stück Rothkcaut,
100 „ Wirsing,
50 „ Lauch,
90 „ Sellerie;
II. Lieferung sür den Rest des Etatsjahres 1895/96: 1. von Backwaaren, 2. „ Fleischwaaren,
3. „ Specereiwaaren,
4. u Milch,
5. von Butter und Eier,
6. „ Bier,
7. „ Wein,
8. „ E^S,
9. „ sog. VerbrauchSgegenftänden (Putzmaterialien, Schrupplappen, Bürstenwaaren rc.), 10. „ Schreibmaterialien, 11. „ ca. 5600 Ctr. Coaks, 12. „ ca. 600 Ctr. Kohleu, 13. „ ca. 40 rm Holz, 14. das Reinigen der Wäsche für die Kranken und das Personal, 15. das Reinigen des Küchenheerdes, 16. das Reinigen der Senkgruben und das Fortschaffen des Kehrichts rc.,
17. die Abgabe von Knochen und Gespül,
18. die Abgabe von leeren Flaschen.
Die Bedingungen liegen an den Wochentagen, Vormittags von 9 bis 11 Uhr, auf dem Büreau der psychiatrischen Klinik (neben dem Bau- büreau der psychiatrischen Klinik Frankfurterftr. 103) offen.
Offerten sind versiegelt und mit genauer Aufschrift und Angabe derjenigen pos., auf welche submittirt wird, versehen, bis zum Montag, 21. October 1895, Nachmittags 3 Uhr, auf genanntem Bü.eau einzureichen.
Zuschlag ersolgt am 26. Oktober 1895.
Gießen, den 10. October 1895. Großh. Verwaltungs - Direction der psychiatrischen Klinik.
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Wir beabsichtigen, dem Bedarf ent» sprechend, einen regelmäßigen Om- mbusverkehr von und nach Wieseck einzurichten.
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