Sein Gegenkandidat K. Karl, der aus der letzten nicht bestätigten Wahl al- Sieger hervorgegaogen war, erhielt 55 Stimmen. ES stimmten 80 pCt. der Wahlberechtigten ab.
W. Boa der Nidda, 9. AprU. Jetzt zeigt es sich, daß der Frostschaden an der Wintersaat doch nicht so bedeutend ist, alS 'man vor Kurzem aunahm. In vielen Lagen kann überhaupt kein Schaden coustatirt werden. Gelitten hat aber Sheriff hier und da doch etwas. Die Winterfrucht hat sich in letzter Zeit bei der günstigen Witterung sehr gut entwickelt. Der ewige Klee hat an einzelnen Orten stark gelitten, an anderen wieder gar nicht. Ersteres ist namentlich da der Fall, wo mau die alte Regel außer Acht ließ, diesen Klee von Anfang September an nicht mehr zu mähen oder durch Schafe kahl abfresien zu lasten. Der hierdurch verursachte geringe FutterauSfall wird höchstwahrscheinlich durch einen guten Ertrag der Wiesen wieder vollständig ausgeglichen.
dd. Darmstadt, 10. April. Nachdem auch in Baden aus den Kreisen der Gewerbetreibenden die Klagen über das staatliche Bergebungswesen immer lauter geworden find, hat nunmehr die badische Regierung an die Baubehörden Weisungen ergehen lasten, wonach bestimmt wird, daß bet umfangreichen Ausschreibungen von Bauarbeiten und Lieferungen diese derart zu zerlegen find, daß auch kleineren Gewerbetreibenden und Handwerkern die Betheiligung möglich ist mit dem Anfügen, daß bet solchen größeren Bauten, bei denen nach Befinden der bauleitenden Behörde die Arbeiten und Lieferungen in für fich abgeschloffenen Gruppen, wie z. B. nach Stockwerken, einzelnen Lieferungsgegenständen u. dgl. verdungen werden sollen, auch die Ausschreibungen nach diesen Abtheilungen getrennt zu erfolgen haben. Ferner sollen es sich die Bauinspecttonen angelegen fein laffen, sich über die Leistungsfähigkeit der Bewerber thunlichst genau zu unterrichten und namentlich über nicht bekannte oder zweifelhafte Bewerber durch Einforderung von Zeugnissen über auSgeführie Arbeiten und Lieferungen, durch Erkundigungen über die bisherige Beschäftigung oder in sonst geeigneter Weise über die Verhältnisse derselben sich zu verlässigen zu suchen. Angebote, welche nicht im verhältniß zu den Preisen stehen und welche ohne Schädigung deS Bewerbers eine tüchtige Ausführung nicht erwarten laffen, sollen der bauleitenden Behörde ausdrücklich bezeichnet werden. Die nach Lage deS Falles, jedoch nur ausnahmsweise zulässige Berücksichtigung solcher niedriger Gebote bedarf jeweils eingehender Begründung. In Betreff der Auszahlung der Guthaben wurde verfügt, daß abgesehen von der Bewilligung angemeffener Abschlagszahlungen, die den Unternehmer unbestritten zustehenden Endguthaben sofort nach Feststellung der Ver- dienstabrechnung, ohne daß daS Ergebniß der Prüfung der Endabrechnung der Großh. Baudirection abgewartet wird/zur Anweisung zu gelangen haben und daß Rechnungen für kleinere bauliche Unterhaltungen alsbald nach Fertigstellung der Arbeiten einzuverlangen sind und die Prüfung und Anweisung dieser Forderungen thunlichst zu beschleunigen ist. Bezüglich der Bestimmungen über die Bevorzugung badischer Bewerber wurde angeordnet, daß a) soweit leistungsfähige und tüchtige badische Bewerber vorhanden find, diesen bei niedrigeren oder gleichen Angeboten, unbedingt der Vorzug zu geben ist- b) bei höheren, im Verhältniß zum Gesammtbetrag jedoch nur geringe Unterschiede zeigenden Angeboten tüchtiger badischer Bewerber, soll d^e thunlichste Berücksichtigung dieser Angebote gegenüber den niedrigeren Forderungen außer badischer Bewerber in der Art eintreten, daß nach Befinden der bauleitenden Behörde den badischen Bewerbern der Vorzug eingeräumt wird- c) wo nicht nach der Besonderheit der Bauarbeiten eine Ausnahme begründet erscheint, haben gleichwerchtge Bewerbungen der einzelnen am Ort der Ausführung oder in dessen Nähe wohnenden Gewerbetreibenden vor den entfernter Wohnenden den Vorzug- d) Anträge auf völlige Ausschließung badischer Unternehmer sind in den Dorlageberichten an die bauleitende Behörde eingehend zu begründen.
• frreilfirt, •- M., 10. April. Im Zoologischen Garten haben jüngst 4 Löwen daS Licht der Welt erblickt. Dieselben werden von einer Hündin gesaugt und eS ist rührend anzuseheu, mit welcher Zärtlichkeit die Amme ihre Pflegekinder behandelt. Da den jungen Löwen jene Hautfalte im Genick fehlt, woran die jungen Hunde von ihrer Mutter erfaßt und getragen werden, so weiß die Hündin die jungen Wüftenprinzen, die alle Augenblicke auseinander laufen, nicht recht ju packen und eS ist merkwürdig, die komischen Manöver auzusehen, mir denen sie ihre Pflegekinder bändigt. Die Zahl der Löwen deS Frankfurter Garten« ist damit aus 10 gestiegen. Im Ganzen wurden seit Mitte März im Garten 13 Thiere geboren und 43 angekaufr, wobei mehrere Arten, die der Garten noch nie besessen, wie der madagassische Halbmaki und ein Bisamschwein aus Brasilien.
• Frankfurt a. M., 10. April. Die Rennen deS Vereins für Hindernißrennen in Frankfurt a. M. beginnen in diesem Jahre früher als sonst. Schon am 21. April findet NachmistagS 2*/a Uhr der erste, am 28. April der zweite Renntag statt. ES stehen täglich 6 Eoncurrenzen auf dem Programm und zwar 2 Flach', 2 Hürdenrennen und 2 Steeple Chases. Für diese Rennen war am 8. April Nennungsschluß, welcher trotz der frühen Jahreszeit vorzüglich ausgefallen ist, indem im Ganzen 126 Nennungen abgegeben wurden. Die auf der Frankfurter Rennbahn bekannten und beliebten Herrenreiter, voran Rlttmeifter von Heyden-Linden, Pr.-Lt. von Equard, Pr.-Lt. v. d. Knese- beck rc. haben fich betheiligt und eß steht daher, wie immer, guter Sport für daS EröffnungS - Meeting deS Vereins für Hindernißrennen in sicherer Aussicht.
• Mitlheiluugeu über Marinewefeo. A. Reichsmarine. Nach den bis jetzt getroffenen Bestimmungen werden bei der Eröffnung deS Nord-Ostsee-EanalS von Schiffen der deutschen Reichsmarine den Canal Yassiren: Die kaiserl. Macht „Hohen- zollern", S. M. Schiff „Kaiseradler" und S. M. Panzerschiff „Wörth". Die zur Canaleröffnung geladenen fürstlichen Gäste werden auf dem Schnelldampfer des Norddeutschen Lloyd „Kaiser Wilhelm II." untergebracht werden, welcher zu diesem Zwecke vom Norddeutschen Lloyd in Bremen zur Verfügung gestellt ist. Schnelldampfer „Kaiser Wilhelm II." ist in der Linie Genua-Gibraltar-Newyork beschäftigt. — B. Handelsmarine. Der Norddeutsche Lloyd in Bremen hat bekanntlich zum Zwecke der Ausdehnung des Verkehrs mit Brasilien vier neue Dampfer in Bau gegeben, welche der Zwischendecks- und Frachtbeförderung dienen sollen. Die betreffenden Schiffe nehmen keine CajütSpaffagiere, so daß den Zwischendeck- paffagieren daS ganze Promenadedeck zur Verfügung bleibt. Die Schtffe werden mit den neuesten Einrichtungen für Tropenreisen versehen. Der erste dieser Dampfer lief am 23. März auf der Werft deS Dulcan vom Stapel und erhielt den Namen „Crefeld". Dampfer „Crefeld" wird am 11. Mai seine erste Reise von Bremen nach Brasilien antreten.
* Ueber einen Bergsturz bei Hörberg in Süd-Steiermark, welcher am Donnerstag stattgefunden hat, wird gemeldet: Der Bergsturz setzte eine Maffe von ca. 200000 Kubikmetern schiefrigen Thons in Bewegung. ES wurde ein ganzer, dem Johann AgreS gehöriger Bauernbefitz, bestehend aus einem gemauerten Wohnhaus, zwei Stallg:bäuden und zehn Joch Wiesen und Aeckern, vollständig verschüttet. Ebenso find vierzehn Joch Wiesen- und Gartengrund, deren Tigenthümer Levstik und PreSker sind, verschwunden. Da der Fetstritzbach in Folge deS Bergsturzes verlegt ist und in den Markt zurückzustauen droht, so muß ein neues, 150 Meter langes, 16 Meter breites und 2 Meter tiefes Bachbett gegraben werden, wozu militärische Hilfe erbeten wurde. Der die arme Bevölkerung treffende Schaden beträgt bereit- mehr als 10 000 Gulden. Die Bergrutschung ist nach neuester Mittheilung weiter fortgeschritten und hat eine Ausdehnung von 500 Metern in der Länge und 120 Metern in der Breite erreicht. Fünf Quellen speisen daS Rutschterrain, in deffen Mitte zwei Teiche fich gebildet haben, auS welchen durch gezogene Canäle daS Waffer zu Thal geführt wird. Vier Offiziere und neunzig Mann Pioniere find Freitag Abend in Hörberg eingetroffen. Die Faffung der Quellen
und deren Ableitung in künstlichen Gerinnen soll versucht werden. Die Rutschung tft in der Ebene abermals um zwei Meier vorgeschritten.
♦ Diagnose der Zuckerkrankheit. Unter den verschiedenen Bortragen, welche auf dem dieser Tage in München statt- gefundenen Mediciner-Eongreffe gehalten wurden, sanden vor allem die Mtttheilungen über die auf dem Gebiete der Heilserum - Therapie gemachten Erfahrungen daS Interesse der Congreßtheilnehmer. Wir haben darüber schon kurz berichttt. Nachstdem erfreute sich ein von dem Director deS städtischen Krankenhauses in Frankfurt a. M., Herrn Prof. Dr. von Noordeu, gehaltener Vortrag über die Wichtigkeit der früdzettigen Diagnose der Zuckerkrankheit besonderen Beifall-. Prof, von Noorden machte darauf aufmerksam, von welcher hohen Bedeutung eS sei, die erst ketmende Zuckerkrankheit frühzeitig zu erkennen, da die Aussichten auf Heilung im allerersten AnfangSftadium sehr günstige feien. Die bisherigen Bemühungen, die Diagnose frühzeitig zu stellen, waren von wenig Erfolg und hatten vor Allem mit der Schwierigkeit zu kämpfen, daß die Krankheit erst constattrt werden konnte, wenn dieselbe schon vollkommen entwickelt und fortgeschritten war. Prof. v. Noorden hat nun fettleibigen Gichtikern und Personen, in deren Familie Diabetes häufiger vorkam, gewisse Mengen Traubenzucker gegeben und fand alsdann Ausscheidungen von Zucker tm Harne, während bei Genuß von anderen Nahrungsmitteln Zucker noch nicht auSgeschieden wurde. In dieser Weise ist eS ermöglicht, schon frühzeitig die Disposition zur Zucker- krankhett zu constatiren und dadurch eine Heilung sicherer und leichter zu erwirken, als bei schon entwickelter Krankheit, weshalb auch die Ausführungen Professor von NoordenS von hohem Interesse sein dürsten.
* Im Walde nächst Purkersdors bei Wien wurde die Leiche eines ungefähr 22 Jahre alten Touristen aufgefunden. Der Leichnam wurde an einer WaldeSstelle auf der Strecke zwischen PurkerSdorf und Gablitz entdeckt und aus der Bekleidung wird geschlossen, daß der junge Mann den wohlhabenden Kreisen angehörte. Die Leiche dürfte seit mindestenS zwei Monaten auf jenem Platze gelegen und der Tourist seinerzeit bei strenger Kälte, von Weidling her kommend, an die schon erwähnte WaldeSstelle gelangt, dort ermattet zusammengesunken und erfroren sein. Die Leiche hat theilS von Wetterunbilden, theilS von den hier hausenden Füchsen, welche dieselbe benagten, sehr gelitten. Man fand eine silberne Remontoiruhr nebst einem vierfarbigen Band, auf welchem die Buchstaben F. R. angebracht sind, endlich daS Touristenabzeichen mit der Devise: „Mit Herz und Hand für« Alpen- land." Irgend welche Aufzeichnungen, Briefe u. bergt, wurden nicht gefunden. Da die vorerwähnte Devise diejenige deS Oesterretchischen Touristenclubs in Wien ist, wird angenommen, daß der Verunglückte Mitglied deS genannten Clubs gewesen sei. Seitens des TourtstenclubS wurde jedoch erklärt, daß bei der Leitung eine Anzeige über ein abgängiges Mitglied nicht eingelangt sei._______________
Perfcbr, Ca*b« #nö volkrrvirthschaft.
etwMttta, 10. April. Frachtmarkt Rothcr Skiicn X 12.40, weißer Weizen X 00.00, Korn X 9.40, Gerste X 0.00, Haier X 6 15.
geschichtlich werthvollen Grabdenkmäler so jämmerlich zu । Grunde gehen.
Hat der Wanderer Interesse für Laudwirthschaft, so kann er zu Marienborn viel Nützliches und Anregendes sehen. DaS dortige Pachtgut ist ungemein fruchtbar- eine neue Brennerei mit Zahlapparat, eine Molkerei, prächtiger Viehstand u. a. m. laden zur Besichtigung ein, die der Pächter auf- Bereitwilligste gestattet. Ist dies geschehen, so erreicht man auf dem Fußpfade am Walde her daS Dorf EckariS- Hausen wieder in wenigen Minuten und geht die neue Kreis- straße nach dem Walde zu auf daS jenseits im Thale liegende Dörflein Alt WiederrnuS los. Die Kreisstraße ist bequem angelegt, der Ramm deS Hügels, von schönem Laubwalde geschmückt, ist in einer halben Stunde erreicht und der Weg führt schnell abwärts, da präsentirt sich auf einem Sandstein- Hügel gegenüber die gewaltige Ronneburg.
In dem Dörflein Alt-Wiedermu-, daS nach einem halben Stündchen thalabwärts erreichbar ist, frage man nach dem Farstwart, der den Schlüssel zur Ronneburg besitzt. Der Aufstieg znr Burg ist bequem; man kommt an dem Ronneburger Pachthose vorüber, auf dem u. a. auch Weinbau (der Weinberg liegt auf der Südwestseite der Burg, ihre mächtigen Mauern schützen die Neben gegen rauhe Nord- und Ostwinde) getrieben wird. Ein Weinberg ist für manche» oberhesfische Menschenkind immerhin ein seltener Anblick, weßhalb darauf aufmerksam gemacht wird. Die Au-sicht von dem auch al- Bauwerk sehr interessanten Hauptthurme ist entzückend. Zur Linken, nach Südosten, zeigen sich die wuchtigen Massen deS SpeffartgebirgeS mit dem Hahnenkamm und über Dettingen htnau- da- Johanui-kirchlein in der Nähe von Aschaffenburg.
Gerade gegenüber in Starkenburg erblickt man Groß- Steinheim mit seinen noch wohlerhaltenen mittelalterlichen THÜrmen und Mauern. Bei Hellem Wetter zeigt fich am südlichen Horizonte der Odenwald und besonder- der Meli- bokuS. Nach Westen schließt baß TaunuSgebirge baß Pano- ratna ab. WaS nun alles in ber Mainebene zu sehen ist, läßt sich nicht aufzählen. Hanau, bie Thürme unb Fabrikschornsteine von Offenbach unb Frankfurt, zahllose Dörfer unb Marktflecken mit ihren Kirchthürmen, hie unb ba ber Mainstrom, welcher bei Hanau eine westliche Richtung nimmt, Eisenbahnzüge mit ihren weißen Rauchwolken feffeln ben Blick. Wenbet sich der Beschauer nach Osten, so sieht er auf einem Hügel die stattlichen Gebäude deS HerrnhaagS und diesem grabe rechts gegenüber baß weiße Kirchlein ber drei Gemeinden Diebachs, Lorbach und Vonhausen. Ueber den Hügel hinweg trifft der Blick die Buntsandsteinbrüche von Büdingen, den Pfaffenwald mit seinen Weinbergen und daß hohe Rad- weiter nördlich erscheinen die Höhen deS Bogelß- bergeß, bei hellem Wetter soll man den Taufstein sehen, maß unß aber nie gelungen ist.
ES würde zu weit führen, sich über die Geschichte der Ronneburg zu verbreiten. Wer sich dafür interesfirk, dem wird e» ein Leichreß fein, sich daß nöthige Material zu verschalen. Nur soviel sei bemerkt, daß die Ronneburger weibliche Degen waren, benen eß nicht barauf ankam, auch einmal in ein Nonnenkloster einzubrechen unb argen Unfug zu verüben. Man wolle aber nicht versäumen, den groß- artigen Burgbrunnen und verschiedene architectonische Schönheiten in ber Burg eineß Blicke- zu würdigen
Nach Besichtigung der Ronneburg wende der Wanderer
seine Schritte östlich dem Dörfchen Diebach und von die'em weiter dem Herrenhaage zu, wo Graf Zinsendorf viele Jahre lang mit feiner Brüdergemeinde ein fromme- Leben führte. Mehrere Hunden Herrenhuter Brüder sind auf de« nahen Friedhöfe beerdigt und fchlummern der Auferstehung entgegen. Die Gebäulichkeiten und der Brunnen find sehen-- wenh, erstere verfallen immer mehr.
Vom Herrenhaage führt die Straße steil abwän- nach dem Dörfletn Lorbach und von diesem geht» in 25 Minuten am Gymnasium und Krei-amt-gebäube vorüber in- Herz von Büdingen. Der Wanderer findet in der „Walhalla" (bei Hökzinger), sowie tm „Fürstenhofe" oder im „Stern" eine treffliche Aufnahme, denn wa- man bekommt, ist billig unb gut. Daß baß Stäbtlein Büdingen die „Perle de- vogels- berge-" genannt wird und eine Menge Sehen-wÜrdigkeite» besitzt, soll nur vorübergehend erwähnt werden- e- ist der Mühe wenh, ihm allein einen halben, besser noch einen ganzen Tag zu widmen, besonder- wenn man sich für Architektur interefprt. Um 5 Uhr 34 Miv. geht der Zug nach Gießen, man nimmt einfache- Srgänzung-billet Bübingen-Stockheim und trifft 7 Uhr 21 Min. in Gießen ein, nachdem man einen Thell der blühenden Wetterau durchschritten und verschiedene Landschaft-bilder geschaut hat, bie fich nicht so letcht verwischen werden. Heller Sonnenschein muß dabei fein, bann erscheinen Mühe, Zeit und Gelb gering. „Willst Dn immer weiter schweifen, sieh baß Gute liegt fo nah." — Wir wünschen glückliche, fröhliche Fahrt.


