Ausgabe 
12.4.1895 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Heinrich Seegers aus Burgdorf und Michael Franz Schmitt aus Reinhardfachfen. Die Sträflinge trugen AnftaltSlleidung. Arnold ist 25 Jahre alt, 1,65 Meter groß, gesetzt, hat braune Haare, braune Augen, sehr große Nase, frische Gesichtsfarbe, Anflug von blondem Schnurrbart, Stichnarbe am linken Oberschenkel und mehrere Narben auf dem Kopfe. Seegers ist 27 Jahre alt, 1,71 Meter groß, gesetzt, hat blonde Haare, dunkelblaue Augen, lange spitze Nase, frische Gesichtsfarbe, keinen Bart, Sommersprosien auf der Stirn und Schußnarbe in der Magengegend. Schmitt ist 31 Jahre alt, 1,51 Meter groß, gesetzt, hat braune Haare, braune Augen, große Nase mit Höcker, frische Gesichtsfarbe, keinen Bart, Glatze auf Vorderkopf, Warze auf der rechten Stirnseite und Narbe auf der linken Stirnseite.

Seligenstadt, 9. April. Die Wirthe sollen unter sich einen Vertrag abgeschlossen haben, nach welchem diejenigen Wirthe, welche bei der bevorstehenden Bürgermeisterwahl Freibier usw. verabreichen, in eine Strafe von 50 Mk. ver­fallen sollen. Das Vorgehen verdient allseitige Nachahmung.

Mainz, 9. April. Ein Mann, der gestern Nachmittag mit Frau und Kindern die Eisenbahnbrücke passirte, sprang plötzlich von derselben herab in den Rhein, um in selbst­mörderischer Absicht seinem Leben ein Ende zu machen. Zu­fällig unterhalb der Brücke sich aufhaltende Schiffer eilten mit einem Nachen herbei und es gelang ihnen, den Lebens­müden dem naffeu Element zu entreißen. D. Z.

Frankfurt o. M., 10. April. Der Verein Frank­furter Droschkenbesitzer beschloß mit dem Tage der Einführung der Taxameterdroschken ermäßigte Taxen für Etnzelfahrteu eintreten zu laffen. Nach demFrank­furter Generalanzeiger" haben diejenigen Lohnkutschereien, welche Taxameterdroschken einführten, ihren Kutschern 30 pEt. der Tageseinnahme* proponirt. Die Kutscher verlangen Mk. 2.50 resp. 3 Mk. Tageslohn. Die Lohnkutscher lehnten die Forderung ab, worauf gestern Arbeitseinstellung erfolgte.

* Nicht zu früh heiralhen. Das Wort:Jung gefreit, hat noch Niemand gereut" soll fernerhin für die Beamten der Frankfurter Actiengesellschaft für Feuer-Versicherung Deutscher Phönix" seine Geltung verlieren. Die Direction deSPhönix" hat eine Warnung vor allzufrühem Heirathen an ihre Beamten gerichtet. Zum Schluffe heißt es:Wir ordnen daher hiermit an, daß jeder Beamte, der die Absicht hat, sich zu verheirathen, uns dies rechtzeitig zu seinen Personalacten mittheilt, damit wir im Stande sind, zu erwägen, ob wir auf seine ferneren Dienste noch reflectiren."

* Lrda, 9. April. Neulich berichteten die Zeitungen von Riesen in der Volksschule. Die Schule zu Erda zählte einen Schüler zu den ihrigen, der das seltene Maß von 1,77 Meter zeigte. Er ist geboren den 6. April 1881.

* Dillenburg, 12. April. Wie aus dem Jnseratentheil dieses Blattes hervorgeht, findet der nächste Vieh- und Krammarkt in hiesiger Stadt am Donnerstag, den 18. d. M. start. Ein schöner, geräumiger Marktplatz ist zu die­sem Zwecke in der Oberstadt am Ltndenweg in Verbindung mit dem sogenannten Brandplatze eingerichtet und mit Ständen zum Anbinden des Viehes versehen worden. Stand­geld wird für letzteres nicht erhoben, auch werden an einem jeden Markttage die nöthigen Stallungen zur Unterbringung des Viehes in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes bereit gestellt. Auf dem Marktplatz befindet sich ein gut einge­richtetes NestaurartonSlocal.

* Bonn, 9. April. Ueber den U nglücksfall, der sich gestern spät Abends oberhalb unserer Stadt auf dem Rhein ereignet hat, wird folgendes Nähere bekannt. Zwei Stu- dirende vom Ruderclub RhenuS kehrten von einer Uebungs- fahrt zurück und fuhren in der Dunkelheit gegen einen Dampfer au. DaS Boot schlug um und beide Insassen, deS Schwimmens cbenfo kundig wie des Ruderns, suchten daS Ufer zu erreichen. Dies gelang jedoch nur dem einen, während der andere kurz vor dem Ufer in dem Strom ver­schwand) Der Ertrunkene ist der stud. med. Karl Kreuzer aus Herzogenrath bei Aachen.

* Berlin. 10. April. In dem Vororte Wetßensee ist heute früh ein Fräulein Täimeier in ihrer Wohnung ermordet aufgefunden worden. Der Ermordeten waren die Kleider an der Brust ausgeschnitten. Man vermuthet einen Lustmord. Ein bei ihr wohnender Schlafbursche Namens Klinger fehlt seit heute Morgen.

* Ein feines Geschäft. Zum Preise von fünf Millionen Mark ist in diesen Tagen ein Länderei-Complex inner­halb Berlins erworben worden, der der bisherigen Besitzerin seiner Zeit nur 2100 Thaler gekostet hat. ES sind dies mehrere Grundstücke in Moabit in der Thurmstraße, durch welche Straßenzüge angelegt worden sind. Eine Gesellschaft hat den vorerwähnten Preis gezahlt, um ein neues Stadt­viertel anzulegeu.

* Ai»tzändelchen". Kommt da Ende voriger Woche ein Viehhändler R. aus dem Dorfe B. mit einem Ochfen auf den Hof deS Schlachthauses zu Eschwege, um daS Thier dort zu verkaufen. Der Angabe des Händlers, daß der Vierfüßler 1360 Pfund wiege, setzte ein hiesiger Metzger- meister H., dem da» Thier zum Kauf angeboten ist, Zweifel entgegen und zeigte überhaupt wenig Lust, eia Geschäft mit R. abzuschließen. Da Letzterer aber auf jeden Fall seinen Ochsen an den Mann bringen will, redet er dem Metzger­meister eifrig zum Ankauf und bemerkt hierbei einigemale, H. solle den Ochsen für einen Groschen bekommen, wenn dieser da» angegebene Gewicht nicht habe. Auf Betreiben mehrerer bei dieser Unterredung anwesender anderer Geschäfts- leute wird nun da» Thier auf der Schlachthoswaage gewogen, »nd siehe da, statt der 1360 Pfund ergiebt sich nur ein Ge­

wicht von 1320 Pfund. Metzgermeister H. überreicht nun als Saufgeld den ausbedungenen Groschen und erklärt den Ochsen für sein Eigemhum. R. versucht zwar allerlei Aus­flüchte zu machen, die Sache sei ein Scherz u. dergl. m., H. beruft sich jedoch auf die mehrmals abgegebene Erklärung des R. und führt seinen billigen Ochsen ab. Wie man hört, beabsichtigt R. einen Prozeß anzustrengen, dürfte aber nach der Lage der Sache wenig Glück damit haben, da Metzger­meister H. 5 Zeugen für die gemachten Aussagen R.'S hat.

Die Akademie der Wissenschaft zu Bologna hat einen Preis von 800 Mk. für die beste Abhandlung über neue Vorschläge zur Verhütung und Löschung von Feuersbrünsten ausgeschrieben- der Wettbewerb ist ein internationaler, und müssen die Schriften, die in lateinischer, französischer oder italienischer Sprache abgefaßt sein müssen, bis (Snbe Mai 1896 beim Sekretariat der Academie eingereicht werden. Das Vorgehen ist gewiß sehr lobeuSwerth; nur möchte in Anbetracht des wichtigen Themas der ausgesetzte Preis etwas sehr niedrig erscheinen. (Mitgetheilt vom Internationalen Patentbureau Carl Fr. Reichelt, Berlin N.W.)

Die Prämien der Chicagoer WeltAusstellnog von 189$ find immer noch nicht zur Vertheilung gelangt! Der Vor­stand deS mit der Herstellung der Diplome und Medaillen beschäftigten Bureaus hat die Fertigstellung der Diplome für Ende März versprochen, mit der Ausgabe der Medaillen kann aber erst am 1. Juni begonnen werden. Die unge­wöhnliche Verzögerung, welche für die mit Prämien bedachten Aussteller recht unliebsam ist, wird damit entschuldigt, daß der ursprüngliche Entwurf für den Revers der Medaille vom Eomitee abgelehnt worden wäre. Der erste Entwurf rührt vom Bildhauer Aug. St. GaudenS her. Nach seiner theil- weisen Ablehnung hat ein Münzbeamter, CH. E. Barber, einen neuen Entwurf für den Revers geliefert, welcher die Zustimmung des ComiteeS fand. So wird nunmehr der AverS nach GaudenS, der Revers nach BarberS Entwurf gefertigt werden. Die 23 700 bronzenen Medaillen werden rund 30000 Dollars kosten. Wenn ein Prämiirter eine goldene Medaille vorzieht, so soll ihm eine solche gegen Er­stattung deS Goldwerthes geliefert werden. Bis auf den eingravirten Namen des Ausstellers werden sämmtliche Me­daillen übereinstimmen. Der Entwurf des Diploms, welches in Kiner Art ein Meisterstück sein soll, rührt von einem Newyorker Künstler, Namens W. A. Low, her.

So sehr sich die Schreibmaschine auch bei uns in Deutschland eingeführt hat, so bleibt deren Gebrauch doch noch bedeutend gegen das Vaterland derselben, Nordamerika, zurück, wo gegenwärtig an 400,000 Stück im Gebrauch sein sollen und wo dieselbe selbst bei Behörden und Gerichts- schretbereien vielfach Anwendung findet, wo bet uns hie und da noch der Gänsekiel und blasse Eisentinte herrscht. Der einzige Theil, welcher bei der Schreibmaschine häufig einer Auswechselung bedarf, ist daS farbige Band- auch in diesem Artikel hat sich nun in Amerika eine eigene Industrie mit mehreren großen Bandwebereien gebildet, die nicht» anders wie solche Bänder, mit allen Farbennüancen präparirt, liefern.

CHcrotur und Kauft-

Dem Tage, der einen so mächtigen Wiederball in den Herzen aller Deutschen findet, dem auf den Beginn be» Monats April entfallenden achtzigsten Geburtstage des allverehrten Altreichs­kanzlers, hat die illuftrirte Zeitschrift »VUbtt Sexttb «nd Meer* * ein besonders schönes Zeichen der Verehrung und Huldigung entgegen» gebracht, eine Nummer die sechsundzwanzigste deS laufenben Jahrgangs die fast ganz der Bewillkommnung des so bedeutungs­vollen nationalen Festtags gewidmet ist. Gleich die Stirnseite deS Blattes zeigt in trefflicher Facfimilewiedergabe Lenbachs neueste Farbenskizze des Fürsten, ben eisernen Kanzler im Kürassierhelm barstrllenb, unb etwas weiter reiht sich dieser alS ganzseitiges Hoch- bilb desselben Meisters BiSmarckporträt vom 3. Januar 1895 an. Eine Dichtung von Eduarb Paulus,Aus eine BtSmarckeiche" bietet sich in reicher künstlerischer Umrahmung von G. A. Cloß bar. Ein höchst anztehenber Artikel über bieGetreuen in Jever" lehrt unS in Bilb und Wort nicht nur ben allen Stamm bieser wackeren Vereinigung kennen, fonbern führt uns auch ihre VersammlungSstätte, sowie die eigenartige Ausschmückung berseldm vor, während Hermann LüderS uns an denErinnerungm eines Illustrators" eine Reihe der bcmerkenSwerthesten Scenen aus dem Leben des großen Staats­mannes roiebergiebt. Die Leitung bes Blattes bringt ihm Glück­wunsch in einem Sonberartikel bar, ben ein reizendes IdyllGrüß Gott, Durchlaucht!" illustrirt Auch der sonstige Inhal! des BlalteS unter Anderem die vaterländische DichtungDeimlingS Tochter" von A. Ohorn und ein ArtikelZur Bismarck-Literatur" ist in nähere ober entferntere Beziehung zur Bedeutung de« Tage« gebracht. Ganz besonders darf aus bie vornehm - geschmackvolle Ausstattung ber Nummer unb ben künstlerischen Charakter ihres bildlichen Schmuckes aufmerksam gemacht werden, so bafc bieselbe jebem Vater- lanbsfreunbe ein liebes Erinnerungsblatt an ben festlichen Tag bleiben wirb.

witterrtngOartsfichteir

am 11. April Mittag« 12 Uhr (Wetterhäuschen in ber Sübanlage)

Imeiteeft Die paxftfrtt 8btit lei tzer Ceveewteffcale gibt « Srmn» W MlirHaka txge* ex.

Barometerstand.

Thermometer: wio. 4- 4° R.. max. + 18 R. Hygrometer: Gewitterbilbung.

Witterungsbericht vom 10. April.

Da« barometrische Maximum über Central-Europa hat an Intensität gewonnen unb seinen Bereich zugleich auch über denlSüden unb Südosten be« Erdtheils au«gcbebnt. Dementsprechend herrscht auf dem größten THelle be« Eontinenlo meist heilere« unb mildes Wetter Im Norden von Schottland liegt da« Centrum einer tiefe» Depression, welche ihren Einstuß bi« zu ben deutschen Küstengebieten geltend macht unb über ben britischen Inseln ziemlich lebhafte Loft­

bewegungen verursacht. Die Temperatur liegt in Ceottal-Europ* allgemein wieder etwa« höher al« gestern. Eine beträchtliche Zunahme weist dieselbe an den Hochstattonen auf.

BoravSftchtliche öitterang :

Zunächst vorwiegend helleres und öäbrenb bei Tage» warmeT Wetter.

Kirchliche Anzeige« der Stabt Gietze«.

Evangelischeeaeiibe.

Gottesdienst.

Sonntag ben 14. April. 1. Cflerfeiert«|.

3* bet JohanneSkirche.

Vormittag« 9/» Uhr: Pfarrer Din gelbe 9.

Vormittag« 11 Uhr: Kinderkirche ber Luka «gemeinde. Pfarrer Ding eldey

Nachmittag« 2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Nach dem Gottesdienst: Verthellung der Echotttschen Stiftung-« zinsen in ber Johanneskirche.

Collecte für die Armen unserer Gemeinden.

Montag den 15. April, st. Cflerfeiertag.

3« bet AohaaneSkitMa.

Vormittag« 9/i Uhr: Pfarrer vr. Naumann.

Vormittags 11 Uhr: Kindergotte-dienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.

3* der rhrieddofScapelle.

Nachmittag« 2 Uhr: Pfarrer Dingeldey.

Collecte zum Besten unsere« Kirchenfond«.

Am künftigen Sonntag, 21. April, findet in ber JohanneSkirche Nachmittag« 2 Uhr die Vorstellung und Prüfung der Confirmanden aus der Johannes gemeinde statt.

Kattzvlische (Beeetebe.

Ostersonntag, ben 14. April CharsamStag: Nachmittag« um 4 Uhr unb AdendS um 8 Uhr Gelegenheit zur hl.

Beichte.

Sonntag:

Vormittags von 6 Uhr an Gelegenbeit zur hl. Beichte;

, um 61/1 Uhr erste hl. Messe;

, um 71/1 Uhr AuStheilung der hl. Eommunion;

um 8 Uhr zweite hl. Messe. MilitärgotteSbienst mit Predigt;

um 9*,, Uhr Hochamt mit Prebigt.

Nachmittags um 2 Uhr Feierliche BeSper.

Nachmittags um 4 Uhr und Abend- um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.

Ostermontag, den 15. April

Vormittag- von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl Beichte.

, um 6V1 Uhr erste hl. Messe.

, um 7/e Uhr AuStheilung der hl. Cornmunion.

um 8 Uhr zweite hl. Messe. MilitärgotteSbienst.

um 9*/t Uhr Hochamt.

Nachmittags um 2 Uhr Festandacht.

Gottesdienst der israelitische« ReligiouSgesellschast.

Freitag Abend 6U Uhr, SamStag Vormittag 8* Uhr, Nach­mittag 3*° Uhr, Sabbathau-gang 8 Uhr.

Betel« für jüdische Geschichte unb Liter stütz

Montag ben 15. unb Dienstag den 16. April: Wetzsteingasse 8, Nachmittag» 2 Uhr. 238

OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO

0 Frühjahrs- u. Sommer-Herren-Kleiderstoffe 0

Q echt englischer, sowie bester deutscher Qualitäten A Hk. t.95

Oper Meter bis Mk. 13.75 versenden in beliebiger Meter- 1118 zahl franco ins Haus

0 Versandtgeschäft Oettinger & Co., Frankfurt a. M

Q ------ Muster umgehend franco ----

□ooooooooooooooo

Unter dem Allerhöchsten Protektorate Er. Kömgl. Hoheit bei Grobherzog«.

Aufruf!

In diesem Sommer werden 25 Jahre verflossen sein, seitdem da- deutsche Volk, zum Kampfe für seine heiligsten Interessen herauSgefordert, zum Schutze des heimischen Herdes, nationaler Ehre und deutscher Gesittung daS Schwert gezogen hat. Groß war daS Ringen, hart der Streit, aber größer noch der Preis: die Einigung der deutschen Stämme unb bie Wiedererrichtung des deutschen Reiches! Zur Erinnerung au diese ruhmreiche Zeit glänzender Waffenthaten hat der Landesverband der hessischen Kriegervereine, die Krieger- kameradschaft Hassia, die Feier eines gemeinsamen Festes be­schlossen und als Festort die Residenzstadt Darmstadt, al» Hauptfesttag den 18. August, den für die hessischen Truppen so bedeutungsvollen Tag von Gravelotte gewählt. Nicht um nochmals Triumphe zu feiern, wollen sich die Krieger von 1870/71 an diesem Festtage zusammenfinden, ihr Sehnen ist vielmehr schon lange auf eine Gelegenheit zur Wiederbegrüh» ung der alten Kameraden gerichtet. Diese Gelegenheit soll daS Fest vermitteln und damit Anlaß bieten, die in schwere« Tagen geschlossene Waffenbrüderschaft, die alten Bande bet Kameradschaftlichkeit und Freundschaft zu erneuern unb fester zu knüpfe«. Den jüngeren Mitgliedern ber Kriegervereine ober soll die Feier eine Aneiferung sein, ben alten Kame­raden nachzustreben, wenn einmal ber Rus an sie ergehe» sollte. So bitten wir alle patriotisch gesinnten Männer, dieses Fest al» ein Fest des ganzen hessischen Volkes gemein­sam mit unS zu begehen zur Neubelebung unb Festigung bei Geistes, ber vor 25 Jahren so Großes bewirkt hat.

Darmstadt, den 8. April 1895.

Der Fest-AuSschuß: (folgen die Unterschriften).

L Heek am er seien hierdurch aus Meßmer» TWu, Englische «ischnng » «t. 1.80 pr. Psd., ganz befonbet« aufmerksam ge­macht. Diese Gorte steht in Folge günstiger Marktlage beim Einkauf diese« Jahr auf einer außergewöhnlich hohen Oualllät«stufe unb wird überall von Keemern kbr gelobt. ProbepaFete 60 Psg bei Eondllor chettter. 3069

A Gletscher, Gießen w Neustadt 55 -w empfiehlt Loose aller genehmigten Lotterten. Prompte Zusendung ber Gewinnliste. 1119