Ausgabe 
10.5.1895 Erstes Blatt
 
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= Neuheit ! =

4227

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Hebamme.

o. Gagern.

4185

durch die Exped. d. Bl.

iFenerhßslattoog

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Reichsbankuebeuftelle.

Feigell, i. V.

Robert Haas

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neben den Marttlauben sofort oder später zu vermiethen. 153

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Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.

^roßherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

_________Gnauth._______

Temperatur der Lahn und Lnst nach Reaumur gemessen am 9. Mai, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags Master 11«/»«, Luft 13o im Schatten.

Rübsamen'sche Bade- und Schwimmanstalt.

Verkehr, £anö» und Volkswirthschaft.

,**, Dtehmartt in Stehen. Der gestrige Ochsenrnarkt war schlecht beiaoren- Auher ca. 10 dis 15 Stück Mastochsen 1. Qual., n,C^KA 1 P 100 Ko. lebend Gewicht abgtnaen, waren

ca. 50 Zugochsen am Markt, welche mit Mk. 700 bis 800 pro Paar verkauft wurden. Der Austrieb von Schweinen, vorherrschend Ferkel und Lauser, war sehr bedeutend. Es waren 1200 bis 1400 Stück am Markt und entwickelte sich besonders hierin ein flotter Handel, da Markt von Landleulen sehr stark besucht war und fich unter diesen starke Kauflust zeigte. Trotzdem blieben die Preise für kiese SBaare "iedrig. Für fette Maare, die nur verschwindend vorhanden roar'innltoen 1)16 00 für Vogelsberger einige Pfennige mehr

*00 Ko. lebend Gewicht gezahlt. Ferkel wurden mit Mk. 42 bi3 46 pro Paar gehandelt. Nächster Markt am 21. dis 22. Mat d. I.

S Nieder.Moos, 7. Mat. Der heute hier abgehaltene erste sogenannte Ziegen markt für unfern Ort war ziemlich gut be- fa^ren und zwar mit etwa 70 Stück Saanenztegen und ca. 150 Stück Schweinen. Im Ganzen wurden nur etwa 8 Stück Schweizer- r'ESe» oeitauft. Zuchtziegen kosteten das Stück 60-80 Mk., 14 Tage dis 3 Wochen alte Zicklein das Stück 15-25 Mk. An Schweinen waren meistens junge Ferkel da, welche auch alsbald verkauft wurden, e v. , hierin waren ziemlich hoch. Das Paar junae Ferkel 5-6 Wochen alt, kostete 35-40 Mk., 6-7 Wochen alt 40-48 Mk. Nur einzelne Zuchtschweine waren noch vorhanden, welche weniger gesucht wurden, das Stück kostete 60-70 Mk. Fette Schweine sind im Preise sehr zurückgegangen. Ein zweiter Markt findet nach er; tbeilter Genehmigung jedenfalls erst im September 1895 statt Der Krämermarkt war sehr befucht.

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Bekanntmachung.

Betr.: Die land- und forstuttrlhschaftliche Berufsgenoffenschaft für das Großherzogthum Hessen.

Die von Großh. Kreisamt Gießen in Nr. 105 desGießener An- zeigers" erlassene Bekanntmachung in obigem Betreff bringen wir nach­flehend zur Kenntniß der Grundbesitzer hiesiger Gemarkung.

Gießen, den 6. Mai 1895.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth.

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Bekanntmachung.

Die Geschäftsräume der Reichsbanknebenstelle befinden fich vom 10. ds. Mts. ab

Westanlage Nr. 17 parterre.

Gießen, den 9. Mai 1895.

Bekanntmachung, betreffend: Verwerthung der Gras- und Kleenutzung von den Wegen rc. in der Gemarkung Gießen.

Die rubricirten Gras und Kleenutzungen sollen Dienstag, den 14. Mai d. Js. versteigert werden und zwar:

a) Vormittags 9 Uhr mit Zusammenkunft am Neu- städtcrthor die Kleenutzung von zwei Grundstücken am Wismarerweg, sowie von dem oberen Theile des Friedhofs;

b) Nachmittags 2 Uhr im Saale des alten Rath Hauses die Grasnutzung von sämmtlichen städtischen Wegen. Gießen, den 9. Mai 1895.

42441 Ein unmöblirteS Zimmer, mir ober ohne Küche, sofort zu oermietben.

Marktstratze 32.

Bekanntmachung.

r. Die Steigerer von Holz im Diftrict Philosophenwald, für welches die Abfuhr bis 1. d. Mts. bestimmt war, werden aufgefordert, das noch im Walde sitzende Holz so gewiß bis zum 20. d. Mts. ab-- foprcn zu lassen, als sonst Anzeige gegen sie erhoben werden wird.

Gießen, den 6. Mai 1895.

Heidelberg. 1

Auskunft erthelltdieFriedhof-CommiaeioiL

4123] Em rnöblirtes Zimmer zu ver- mtetben._________Schützenstrabe 17

4079] Freundl. rnöbl. Zimmer mit, auch ohne Cabtnet zu oerm. Bleichstr. 15, II.

nd zeigten, in welch' hohem Maße der Achtung und «er- I -brung der leider in der Blüthe seiner Jahre Dahtngeschie- oene gestanden hat. Nachdem um 3 Uhr die Einsegnung der Reiche im Trauerhause stattgefunden hatte, setzte fich der Trauerzug nach dem städtischen Friedhof in Bewegung. Am Portal des Friedhofes hatten sich Staatsminister Finger, Oberbürgermeister Morne weg, Mitglieder des Ministe­riums und der Baubehörden, sowie die Abordnungen der Orts» gewerbevereine des Großherzogthums und eine große Anzahl Leidtragender aus dem Bürgerstande eingesunden, und welche nunmehr dem Dahingeschiedenen die letzte Ehre erwiesen und f1 seinem Grabe folgten. In trefflicher Rede schilderte Herr Pfarrer Petersen die hervorragenden Eigenschaften deS Verblichenen als Beamter und als Mensch, der jederzeit be­reit war, dem Handwerk sowie dem gejammten hessischen Gewerbestand seine Kraft zu widmen. Hierauf legten Kränze u't Widmungen am Sarge nieder und widmeten Nachrufe: Geh. Baurath Sonne für die Centratstelle für die Ge­werbe, Dr. Schroed er für den engeren und weiteren Aus- s büß des LandesgewerbvereinS, Prof. Müller für die Baugewerbeschule, Director Gärig für die Fachschule für Elfenbeinschnitzerei in Erbach i. O. Ferner legten Kränze ineder die Vorsitzenden der OrtSgewerbevereine zu Mainz, Offenbach, Gießen, Worms, Singen, Alsfeld, Langen, Isen- bürg, Bensheim, Michelstadt, Darmstadt u. A., sowie daS Corps Teutonia, das durch Chargtrte vertreten war. Tief- ergriffen verließ die Trauerversammlung den Friedhof in dcrn Bewußtsein, einen echten deutschen Mann zur letzten Ruhestätte geleitet zu haben.

Dermischte Anzeige».

Sektion Gieße».

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Cranßberg-Wrnterstein-Frtedbcrg. f424'_ Abfabrt 6M früh- Retourbillet Butzbach.

BekanmMLchrmg.

Die Grundbesitzer, welche ihren Grundbesitz entweder ganz oder theilweffe nicht selbst bewirthschaften, werden hierdurch aufgefordert, bei ver Bürgermeisterei derjenigen Gemeinde, in deren Gemarkung die Grund- .iücke liegen. bis zum 1. Juni l. Js. schriftlich oder mündlich zu Protokoll den Antrag zu stellen, daß der aus die Steuercapitalien ihrer Grundstücke oder einzelner derselben entfallende Beitrag zur Bcrufsgenoffen- schast von einem Anderen, als Betriebsunternehmer zur Zahlung Ver­pflichteten, erhoben werde. Die Anträge müssen auch die nöthigen An- gaben über die Pachterträgniffe der einzelnen Loose enthalten.

Sodann wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nach § 10 ber Verordnung vom 11. Juli 1888 von nachoerzeichneten Objecten ein Beitrag zur Berufsgenoffenschaft nicht erhoben wird:

1. von Grundstücken, welche zu einem land- oder forstwirthschaftlichen Be­trieb überhaupt nicht gehören;

2. von allen Gebäuden nebst zugehörigen Hofräumen, Haus- und Zier­gärten ;

3. von Grundstücken von Betrieben, deren Sitz außerhalb des Landes gelegen ist;

4. von steuerpflichtigen Grundstücken, deren land- und forstwirthfchaftliche Benutzung dauernd eingestellt ist, sei es, daß jede Nutzung ausgehört hat, sei es, daß an Stelle der land- oder forstwirthschaftlichen eine gewerbliche Benutzung getreten ist (z. B. Verwandlung^eines Ackers in einen Steinbruch).

Diejenigen Grundbesitzer, welche derartige Befreiungsgründe, die sich o?r amtlichen Kenntniß entziehen, geltend machen können, werden auf- gefordert, die Befreiung bei der Bürgermeisterei derjenigen Gemarkung, in welcher das Grundstück gelegen ist, bis zum 1. Juni l. Js. zu beantragen.-=

Gießen, den 2. Mai 1895.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

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.och heul- an »ne _ Das aber wollen behaupten, daß es nu

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