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anuar. Ein seltenes Fetz kus Rosenbaum hier enen Hochzeit, und r im Alter von 81 und )a6 Fest wurde Im engsten Kindern und 18 Enkeln
iefem Jahre feiert Herr Priester'Jubilöum. )ie bti uns abg^altture echt btfdtbigtnbt greife licht nur erreicht, \*x Haden oder anch tteWe iTttt^e, woher t6 tommt, Wetterau: Reichelsheim, । anderen Orten fommen, Feldarbeiten noch nicht be- en absahren, wodurch die n Brennmaterial gelaugt«. : Nacht von Sonntag auf >e6 Georg Göbel VI., Sdtebstahl verübt. Der Hoftaithe stehenden Leiter ster an der Frontseite bei es unteren Stockwerks/ t» en konnte, da di? Insasse« oberen Stockwerke hab», schplatte und entnahm der nitn-n 30 M«!
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Dchüleriune», die augenblicklich nicht etotrete« tonnten, werden in einigen Tagen noch nachkommen. Somit wird dann die Zahl 12, wie auch im vorigen Halbjahre, erreicht werden. Die Angehörigen der Mädchen nahmen mit großem Jntereffe von der gesammten Einrichtung der Schule Einficht. D. Z.
△ Mainz. 8. Januar. Der Rhein geht hier seit heute Morgen in seiner ganzen Breite mit dünnem Treibeis, während an dem rechten User Maineis in dichten Schollen vorübertreibt. Mit Ausnahme der kleinen Trajectboote, die den Verkehr mit Kastel vermitteln, ist die Schifffahrt so gut wie eingestellt und beeilen sich die Schiffe, die Häfen aufzusuchen. Ber- ploffene Nacht sank hier die Temperatur auf 8 Grad unter Null, bei leichtem Schneefall stieg dieselbe im Laufe des Tages auf 4 Grad unter Null, um gegen Abend wieder merklich zurückzugehen. — Von Seiten der hiesigen demokratischen Partei wie auch von den Socialdemokraten werden Protest Versammlungen gegen die Umsturzvorlage vorbereitet. Die erstere Partei steht dieserhalb bereits um Ueberlaffung der „Stadthalle" in Unterhandlung und hat sich auch schon mit hervorragenden auswärtigen Persönlich feiten der demokratischen Partei inS Benehmen gesetzt, die als Redner hterherkommen sollen. — Auf dem hiesigen Hauptpostamt herrschte heute Morgen große Geldnoth. Der die Hauptkaffe unter sich habende Beamte hatte nämlich gestern Abend die Kaffenschrankthüre zugeschlagen, ohne zu beachten, daß die Schlüffel zu dem Kaffenschrank in dem Schrank selbst waren. Da die Schlüffel außer dem Schloß auch die Riegel zu dem Kaffenschrank zu öffnen haben, stand man heute Morgen rathloS vor dem verschloffeneu Kaffen- schrank, so daß man beim Ausgang der Geldbriefträger in ziemlicher Verlegenheit um Geld war und man die Hülfe -er Reichsbank in Anspruch nehmen mußte.
WormS, 8. Januar. Das Treibeis nahm im Laufe des gestrigen Nachmittags und Abends derart zu, daß die Schiffbrücke abgefahren werden mußte. ES stehen nur noch je drei Joche an den beiden Ufern. Bei der zu- Nehmenden Kälte hat sich auch heute noch das Treibeis ver« «ehrt. Den Verkehr zwischen beiden Ufern unterhalten zwei Vampsbote und eine Nähe. Das Wasser ist um weitere b Ctm. gefallen, sodaß heute der Wafferftand minus 0,20 m beträgt.
bk-Met drr Ijmigrrnbm und frierende» Vögel im Schnee!
Vermischtes.
* AuS Schlesien, 6. Januar. Zu ausgiebiger Beschäftigung der Handweber in den Kreisen Waldenburg und Land es Hut ist vom Kriegsmtnisterlum die außerordentliche Beschaffung von Wäschestücken für Kasernen und Lazarethe in Höhe von 120 000 Mark genehmigt worden. Auch ist den
TorpSbekleidungSämtern wiederholt die Weisung zugegangen, bei den bevorstehenden Verdingungen von Leinen- usw. Stoffen für den Truppenhaushalt diejenigen Fabrikanten, welche Handweber beschäftigen, thnnlichst zu berückfichligen.
* Freiburg a. d. Unstrut, 7. Januar. Bei einem Einbruch im hiesigen Amtsgericht sind, wie der „Kreuz- zeitung" gemeldet wird, 70000 Mark Werthpopiere gestohlen worden.
* Goldap, 8. Januar. Auf dem Heimwege von der Jagd wurde ein Gefreiter der 10. Compagnie deS 7. Jn- fanterie-RegimentS von einem Feldwebel derselben Compagnie durch einen Schuß in den Rücken getödtet. Der Feldwebel mußte zu seiner eigenen Sicherheit verhaftet werden, weil er sich das Leben nehmen wollte.
Verkehrt, £att6» rrrrd Volkswtrthschaft.
Köln, 29. December. Die Rheinisch Westsälischen Thomas- phosphaisabriken, Actten-Gesellschast Köln und Berlin und die Westdeutschen Thomasphospbatwerke Köln machen bekannt, daß sie die Preise für ihre Tbomatzschlackenmehle pro 1895 ganz erheblich ermäßigen. Bei einer Garantie für wenigstens 70p6t. Cltratlöslich- keit der Photzphoriäure beträgt der Preis vom 1. Januar 1895 pro Kilogramm Phosphorsäure nur noch 21,/a und 207t Psg. (bisher 23 und 22 Pfg.). Die genannten Fabriken haben fich zu solcher Preisermäßigung in Hinsicht aus die bedrängte Lage der Landwirth- schaft bereit gesunden und zwar sollen die ermäßigten Preise auch dann ihre Giltigkeit behalten, wenn die Staaisbahnen die erhoffte Frachtermäßigung eintreten lassen sollten. Das Entgegenkommen der Tbomasphosphatfabriken wird bet den Landwirthen sicherlich volle Würdigung finden.
Landwirthschaftliche Winke und Rathschläge.
Entgegnung.
In dem Aussatz „Landwtrthscha'tl.che Rathschläge ic.N dieser Zeitung Nr. 304 und 305 war ein Artikel über Jagdverhältniffe geschrieben, der nicht unerwidert bleiben darf, denn sonst könnte mancher Bauer glauben, der betr. Schreiber hätte wirklich Recht!
ES bandelt sich in dem Artikel in erster Linie darum: soll der Bauer die Jagd selbst ausüben? Man ist nun nach den vielen Erfahrungen überall zu der Einsicht gekommen, daß dem Landwirth, deffen Betrieb auf ihn selbst angewiesen ist, nichts mehr schadet, als Jagd. Er betreibt dieselbe meist mit Leidenschaft, stets aus Eigennutz und vernachläisigt dadurch seine Landwirthschast!
Zweitens wird angegeben, weshalb er die Jagd selbst ausüben soll, nämlich weil das Wild zuviel Schaden thue und dieser nicht genügend ersetzt würde! Jeder Jäger und Landwirth weiß, daß Hasen und Rehe nur in seltenen Fällen wirklichen Schaden im Feld thun — ein Greßener Jäger, der in Rheinhessen zur Jagd eingeladen war, wo viele Hunderte von Haien geschossen wurden, fragte einen dortigen Bauern, ob hier W'ldschadenansprüche gemacht würden, worauf ihm dieser erwiderte: ^Nee, das müßte eine ärmliche Gemeinde sein, die die „paar" Hasen nicht ernähren könne!" — meist sind es die Schafe gewesen, die ja fast nur vom Raub leben. Wirklicher WUdschaden wird von einer Eommisston abtaxirt und sofort bezahlt und ist vielfach überschätzt.
Gar nicht zu glauben ist nun, daß fich die Gemeinden bei den jetzig:n hohen Jagdpachisummen schlecht stehen sollen!
Glaubt der Arttkelschreiber wirklich, daß es z. B. für die Gemeinde Heuchelheim, wo die Bauern jetzt die Jagd selbst für
3000 Mark auf sechs Jahre haben fauch »nothleidende Landwirthe"?) nicht vortbeilhafter gewesen wäre, die Bauern hätten sÜr ihre paar Hasen nach dieser Z<tt noch ihre 3000 Mark und die Gem-indekaffe noch 3000 Mark dazu von den bisherigen Pächtern, welche schon früher den Werth weit überzahlt hatten?
Aber noch etwas bedarf der dringenden Berichtigung, nämlich die Behauptung: die Bauern würden von den Jagdpächtern auch noch verhöhnt und schlecht behandelt.
Hiergegen müffen sich unsere anständigen, „waid- und mensch- gerechten* Jäger verwahren. Leider bildet allerdings die demokratische Richtung unserer Zeit Leute heran, die all«8 andere deffer thäten als Jäger zu werden, die auch glauben, daß jedes Individuum auch hier gleiche Anrechte habe, aber vom Hegen des WildiS, einem Beobachten, Studiren dieses, sowie der ganzen Natur keine Ahnung haben! Diese Sorte Jäger behandeln wohl auch den Bauer schlecht und diese muß der Schreiber wohl gemeint haben, als er seine Folgerungen verfertigte!
>Ein Jäger und Jagdpächter.
Schiffsnachnichten.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Earl Loos und I. M. Schulhof.
Bremen, 7. Januar. sPer transatlantischen Telegraph.! Der Postdampfer Dresden, Eapttän A. v. Eöllen, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Baltimore angekommen.
Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle in Gießen.
53. Woche. Vom 30. December 1894 bis 5. Januar 1895.
Einwohnerzahl: angenommen zu 22 100 (incl. 1600 Mann Militär) SterblichkettSziffer: 16 47°/« bezw. 7,05 nach AuSfchl. der Ortsfremd«.
Kinder
ES starben an: Zusammen: Erwachsene: tot vom
1. Lebensjahr: 2 —15. Jahr:
Lungenschwindsucht 2 (1) 2 (1) — —
Darmcalatrh 1 — 1 —
Sonstige entzündliche
Erkrankungen der
AthmungS-Organe 2 (1) 2 (1) — —
Neubildungen 2 (2) 2 (2)——
Summa: 7 (4) 6 (4) 1 —
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geb« an, wie viel« der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auSwärtS nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
AirchtteheAnzeigen der evang. Gemeinde.
Donnerstag den 10. Januar, Abends 8 Uhr, im Turnsaal der neuen Stadtknabenschule Bibelstunde. (Mission in Deutsch- Südwestafrika) Pfarrer Schlosser.
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Tausendfaches Lob, notariell beftät., über den Holl. Tabak von B. Becker in Seesen a. H. Ein 10 Pfd. - Beutel fco. 8 Mk. hat die Exp. d. Bl. eingesehen. 7830
Bekanntmachung.
Am Dienstag, den 15. Januar d. Js., findet zwischen 1 und 3 Uhr Nachmittags ein Schießen mit scharfen Patronen nördlich und nordöstlich Kinzenbach mit Schußrichtung auf den Himberg statt. Das Gelände zwischen folgenden Orten ist während dieser Zeit für jeglichen Verkehr gesperrt:
Rodheim a. d. Bieber — Oelmühle — Bahnhof Kinzenbach — Kinzenbach — Schwalben-Mühle — Rodheim a. d. Bieber. Die Straßen Rodheim—Gießen, sowie Waldgirmes—Heina—Bieber sind passirbar.
Gießen, den 8. Januar 1895.
Das Commando
448 des II. Bataillons Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm.
Bekanntmachung.
Nachdem uns auch in diesem Jahre wieder ein Betrag zur Verfügung gestellt worden ist, um eine Anzahl armer scrophulöser Kinder im nächsten Sommer in der Kinderheilaustalt in Bad-Nauheim unter# bringen zu können, werden alle diejenigen Bewohner des Sparkaffenbezirks Gießen, welche solche kranken Kinder haben und nicht selbst in der Lage sind, die Kosten bestreiten zu können, aufgefordert, sich bei ihrem Pfarramt oder Bürgermeisterei baldigst zu melden. Bei der Anmeldung ist ein ärztliche» Zeugniß vorzulegen, in welchem die Nothwendigkeit einer Badekur bescheinigt sein muß. — Es ist nicht ausgeschlossen, daß Kindern, welche bereit» auf Kosten der Sparkaffe eine Badekur durchgemacht haben, die kosten für eine weitere Kur bewilligt werden können. — Die Pfarrämter imb Bürgermeistereien ersuchen wir, uns die einlaufenden Meldungen mit ben ärztlichen Attesten und einer Bescheinigung über die Bedürftigkeit der detr. Eltern bis längstens Ende Januar k. I. zusenden zu wollen.
Gießen, am 3. December 1894.
Die Direction des Spar- und Leihkaffe-Vereins.
_____________________Grüne berg. 215
Kunstverein.
Die Gemäldeausstellung im Thurmhaus am Braud ist Werktags von 11 bis 1 Uhr, Sonntags von 11 bis 3 Uhr geöffnet.
Mitglieder des Kunstvereins und deren Familienangehörige genießen freien Eintritt, für Nichtmitglieder beträgt der Eintrittspreis: Sonntags 2O Pfg., an Werktagen 50 Pfg. 127
_______._______Der Ausschuß.
Unterzeichnete haben den Verkauf von
la. Süssrahm-Tafelbutter
der Dampfmolkerei Grünberg in Hessen, H. K. Zimmer, toernommen und empfehlen dieselbe stets frisch in hochfein haltbarer Qualität. 427
A. & G. Wallenfels, Markt 21. 8. Kalkhof, Westanlage 2.
Submission.
Die Füllung des Eiskellers unserer Kliniken soll auf dem Wege der Submission vergeben werden.
Offerten, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 12. Jan. d. I., Vormittags 12 Uhr, auf dem Verwaltungsbureau abzugeben.
Die Bedingungen liegen auf letz' terem offen.
Der Zuschlag erfolgt bis zum 13. Januar. 325
Gießen, den 8. Januar 1895. Großh. Verwaltungs - Direction der chirurgisch-ophthalm. Univ.-Klinik.
Bose._______Vossius.
Montag den 14. Januar und Dienstag deu 15. Januar,
Nachmittags 2 Uhr, werden wegzugshalber Sounen- ftraste SS, 3. St. Möbel, als: Stühle, Tische, 1 Sopha, ein» und zweithür. Kleiderschränke, 2 Glasschränke, 1 Bücherschrank, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, 1 Kassenschrank, 1 amerik. Ofen, Buderus-Patcnt, 1 Regulator, 1 Patentstellleiter, Pferdegeschirr, Wurf zeug, Desinfections - Eimer, Actenreale, 2 Betten, Nachttische, Waschtische, 1 Badeeinrichtung für Gustbäder, Lampen, Spiegel, Borhänge, Herrukleider, Küchen- und Hausgeräthe versteigert.
In Auftrag: F. Hoffmann.
Die Sachen können Montag Vormittag von 10 — 12 Uhr gesehen werden.384
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Holzversteigerung in brn IDalbnngrn brr Stabt Ach.
Versteigert werden in der Forst- roartei Hinterwald, Districte Eichwald und UnterspeierlingSkopf:
Donnerstag den 17. Januar, Vormittags IO Uhr beginnend:
83,6 rm Buchen- und Eichen- Scheiter,
105,8 rm Buchen- und Eichen- Knüppel,
3333 Wellen Buchen- und Eichen- Reisig,
410 Wellen Fichten Reisig, in Haufen aufgesetzt,
166,8 rm Buchen- u. Eichen-Stöcke.
Zusammenkunft an der Kreisstraße Lich—Hattenrod.
Anfang im Eichwald.
Lich, am 7. Januar 1895.
Großh. Bürgermeisterei Lich. ___________Heller.________437 Alice-Schute.
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