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Der Vorstand.
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Todtschlogsv rsuchs zu 3 Jahren Gefängniß verurtheilte. Elshundkcr Tage wird fie also doch noch warten müssen!
Eingesandt.
X. Gieße«, 8. November 1895.
Bei aller Rührigkeit, welche unsere Stadtverwaltung für die Verschönerung der Stadt und dir Verbesserung ihrer VerkehrSanlagen entfaltet, erfreut sich der um die mittlere LudwtgSstraße belegene Stadttheil noch einer etwas stiefmütterlichen Behandlung. Die nächste directe Verbindung mit der inneren Stadt bildet für die Bewohner dieses Stadttheil- die Goethestratze. Wollen sie aber nach einigen Regentagen diefe pafsiren, fo sehen sie sich dort zwischen Wieseck und Sudanlage vor einem terrassenförmig gegliederten sumpfe und sind, wenn sie nicht den Kampf mit dem Morast aufnehmen mögen, zu dem nicht unbeträchtlichen Umweg durch die Bismarck- oder Bletch- straße gezwungen. Und doch ist die Goethestrahe als ein Hauptzugang zur Universität U..er der belebtesten Stratzenzüge der Stadt! — Einen weiteren Grund zur Klage für die Ludwigstraße bildet der Zustand des Ksinqelbaches. Statt, wie geplant, in feiner gemauerten Rinne die Abwässer der anliegenden Fabriken und Häuser schnell zur Wieseck adzuführen, ist er den größeren Theil des Jahres an verschiedenen Stellen thetls absichtlich, theilS durch Zufall abgedämmt; dadurch werden natürlich die auf ihn angewiefenen Gewässer aus- gestaut und belästigen die Passanten und Anlieger durch schlechte Gerüche. WaS kann die einigemal jährlich stattfindende Reinigung helfen, wenn wenige Tage nachher der alte Zustand wieder da ist und nicht durch öftere Revision für dauernde Frethaltung der Wasserrinne gesorgt wird!
Ist es in der Provinzialhauptstadt Gießen denn wirklich nöthig, aus derartige schon Jahre lang bestehende Uebelstände erst durch die Pr.sse aufmerksam zu machen?
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Evangelische Semeinde.
Sonntag den 10. November. 22. nach Trinitatis.
Gottesdienst
I« der Stadttirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schlosser.
vormittags 11 Ubr: Kinderkirche. Pfarrer Schlosser.
Abends 5 Ubr: Pfarrer vr. Grein-
Nachmitta i§ 4 Uhr: Versammlung der neuconfirmrrten Mädchen auS der Matthäusgemeinde in der Altceschule.
Donnerstag den 14. November, Abends 8 Uhr, im Turnsaal der Stadtknabenschule: Bibetstunve. (Brief deS Jacobus, Cap. 1, VerS 19 bis 27). Pfarrer Schlosser-
In der JohanneSkirche.
Vormittag? 9>/, Ubr: Pfarrer Dtngeldey.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche der Lucasgemeinde- Pfarrer Dtngeldey.
Mon'ag, den 11. November, Abends 8 Uhr, Bibelstunde im Confirmandensaal der JohanneSkirche: Erster PetruSbrief, Car Der Wtedergeborenen Wandel in Christo und seinem Wort. Pfa rcr Dr. N aumann.
Katholische Gemeinde.
Sonntag, den 10. November. 23. Sonntag nach Pfingsten.
SamStag:
Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte-
Sonntag:
Vormittags von 61/i Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;
_ nm 6V1 Uhr erste hl. Mefie;
um 7‘/e Uhr Austheiluna der hl. Communion;
„ um 8 Uhr zweit: hl- Messe;
„ um 9»/, Uhr Hochamt mit Predigt;
Nachmittags um 5</2 Uhr Christenlehre; darauf Andacht.
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Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Leihgestern für 1896/97 liegt vom 11. November l. I. acht Tage zur Einsicht der Betheiligten offen.
Leihgestern, am 8. November 1895.
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gegenwärtigen Stadtverordnetensitze ein Compromiß zu «tande zu bringen.____________
Vermachtes
»Hs. Cassel, 5. November. „Eifersucht und Rache", |0 könnte man daS Drama nennen, welches vor dem hiesigen Schwurgericht die Sühne fand. Der Kellner Jako'o Lohr :ca hier, ein Mann von 26 Jahren, aufbrausenden Tempera- «entS, gut bezeugt, bisher unbestraft, war roeqcn Mordversuchs angeklagt. Er harte sich mit der Verkäuferin Marie hähnert bei Buchdruckereidefitzer Land sie del verlobt, dann aus unbegründeter Eifersucht nach einjährigem Brautstand wieder entlobt, darauf Annäherungsversuche gemacht, die aber zurückgewiesen wurden. Hierüber furchtbar aufgebracht, namentlich als er hörte, ein „guter Freund", den er als Vermittler zu feiner Braut geschickt, spiele mit Erfolg den Falschen, rückie er nach einer durchkneipten Nacht mit geladenem Revolver in den Laden und gab in der Absicht, sie zu töbten, mit den Worten: „Fräulein, das ist Ihre letzte Minute", einen Schuß auf seine Braut ab. Das Mädchen sank wie toöt zusammen, der Mörder wurde gefeffelt zur Polizei gebracht. Hier gab er zu Protocoll, daß es ihm am liebsten gewesen, wenn er seine Braut getöbtet hätte. In Wirklichkeit hotte der aufs Herz gezielte Schuß, besten Wi'.kung durch St r.bcr und Corsett gebrochen wurde, nur eine geringe Verletzung hervorgebracht, die Hähnert wurde nach wenigen Tagen geheilt, ohne auch nur ernstlich krank gewesen zu sein. Inzwischen hat sich nun ! — und das ist wohl daß Interessanteste bei dem L'cbcSdro.ma — daS Herz der Schönen dem im Gefängniß schmachtenden ehe maligen Geliebten wieder zugewendet, sie richtete einen Brief an ihn und die dargebotene Versöhnungshand wurde nicht zurückgewiesen, die Verlobung wurde wieder hergestcllt. Die Folge davon war, daß die Brautleute beide vor Gericht wrtnten — Lohr auf der Anklagebank, die Hähnert auf der Zeugenbank. Die w edergewonnene Braut verweigerte auch zu Gunsten LohrS ihr Zeugniß, denn ihr einziger Wunsch , ging dahin, ihren Jakob bald wieder bei sich zu Haden — indessen dies hinderte nicht, daß das Gericht denselben wegen
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SchiffsnachrichteNch
Norddeutscher Lloyd, in Gießen oertreten durch bte Agenten Carl LooS und I. M. Schulhof.
Bremen, 7. Noober. sPer transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Spree, Capiiän W. Willigerod, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist heute, 7 Uhr Morgens, wohlbehalten in New- york angekommen.
Der Postdampier „Nederland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 5. November vohlbehalten in Philadelphia angekornrnen.
Alt-F euerwehr
Einladung für Alle, die je dem Corps der F. St. F. angehört laben, zum 40. Stiftungsfest am
Samstag, den 9. November in Lonys Bierketter.
Anfang 81/i Uhr.
ihn der Witiwe und gestern seine Mutier ß fahren. Obwohl innig in der Sch-e" ein», halbe Stunde he wnrbr baS Wd ;rau muhte nach hi» ge Schulterverletzung
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