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9.5.1895 Erstes Blatt
 
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Gnauth daöWort, i« beQXÜBtn; er danke, Versammlung erwählt neuen würden, die int g Gießens möge den größere Städte ihnen n der Versammlung über die Verhältnisse tntiing herantretenden ferner, daß Gießen tretung um Slatl) an« theiten des Gewerbes in dieselben wie die V, et gab dem Wunsche wöge sowohl über den genden geselligen Sex» e dankte NameuS btl ichte die Versammlung, die Bewillkommnung rauf erstattete der Vm- Tätigkeit de« Central- > ging daran! ht vielseitige und auä :e in all den wichtiger hen- eS galt vor alle, iber die Regelung bet ichen Gemeinden infolge ?eit beschnitten wordeo. handelt die btabstchW uerung, d°S Plakat- Gebühr für daö M ,ften, und zwar unter qkeilsanstalten u. f. »/ QT Stellung zn W® *MxxVS. ©ttutr 1«IL :6 '»b,

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unb Köche, das Ausschreiben neu aufzunehmender Mit­glieder tm BerbandSorgan, die BeröffernUchung von Ser» rins.Protokollen und bemerkte schließlich! daß der Gast» wirthstand in hohem Ansehen stehe, indem Collegen sowohl als Landtagsabgeordnete (Seligenstadt), wie zu Gemeinde­ämtern (Bürgermeister zu Groh Gerau) berufen worden. Der Verein fei erfreulich gewachsen, es sei Wunsch Aller, doh er noch weiter wachsen möge, um mit Erfolg die vielerlei Interessen deS Standes wahren, vor allem aber Stellung nahmen zu können gegen einseitige Besteuerung des Gewerbes, gegen schrankenlose Vermehrung der Wirthschasten durch Groß» brauerelen u. s. w.- eS sei alles einzusetzen, um das Ansehen deS Standes zu heben, der Beruf des GastwirtheS sei rin schwerer. Redner schloß seine Ausführungen mit einem Hoch auf den Verband. Der hierauf vorgetragene Kassenbericht wies nach an Einnahmen 1815 Mk. 65 Pfg., an Ausgaben 749 Mk. 52 Pfg., das Vermögen beträgt zur Zeit 1907 Mk. 13 Pfg. Hierauf wurde eingetreten in die Berathung über den 6. Gegenstand der Tagesordnung: Feststellung der Antwort Über die Erhebungen des Reichskanzlers, betreffend die Ruhezeit deS im GaftwirthSgewerbe beschäf» ttgten Personals. Vom Rcichsamte deS Innern sind den BereinSvorständen eine Reihe von Fragen vor» gelegt worden, die unter Mitwirkung einer im Jahre 1893 mit Erhebung über die ArbeitSverhältniffe der in Gasthäusern und Schankwirthschasten beschäftigten Kellner, Kellnerinnen und Kellnerlehrlinge betrauten Commission ausgearbeitet worden sind. Die Fragen beziehen sich: 1) auf die Zahl der einem Verein angehörigen Wirthe und Kellner, 2) auf die tägliche Arbeitszeit der erwachsenen Bediensteten, 3) aus die Arbeitszeit der Bediensteten unter 16 Jahren, 4) auf die Sonntagsruhe, 5) auf das Ein­kommen der Bediensteten, 6) auf Hausordnungen und Straf­gelder, 7) auf die gewerbsmäßige Stellenvermittelung, 8) auf die Zugehörigkeit deS Personals zu Krankenkassen. Zu diesen Fioigen nebst ca. 30 Unterfragen hat der Bund deutscher Gastwirthe bereits Stellung genommen und dieselbe ein­gehend tm BerbandSorgan dargelegt, es handelt sich für den Rhein-Matn-Verband zunächst darum, sich über die Fragen zu äußern und seine Meinung den demnächst stattfindenden Verhandlungen deö Süddeutschen GastwirtheverbandeS zu unterbreiten. Die Versammlung erklärte nach eingehender Berathung ihr Einverständniß mit den Elktärungen deS Bundes- danach soll von einer in gesetzliche Formen ge­brachten, zwangsweisen Regelung der ArbeitSverhältniffe im GastwirthSgewerbe abgesehen und erklärt werden, daß Be» stimmungen über Arbeitszeit, Pausen und Sonntagsruhe, wie sie für andere Gewerbe vorgeschrieben, auf das Gaft­wirthSgewerbe seiner Eigenart wegen nicht anwendbar, viel­mehr unmöglich und in ihren Folgen schädlich, dem Gewerbe neue Schwierigkeiten schaffend, zu bezeichnen seien,- dem Personal entstehe dadurch mehr Nackfthett wie Nutzen, die beute gegebene Ruhezeit sei ausreichend und nur von denen zu bemängeln, die diese Ruhezeit nicht auszunlltzcn verständen; die Einsicht, was dem Personal zur Erhaltung seiner Ge­sundheit dienlich, müsse man demselben selbst überlassen, auf dem Wege freier Vereinbarung ließen sich bestehende Mängel ohne Schädigung beiderseitiger Interessen beseitigen, an der Bereitwilligkeit, Erleichterungen und Verbesserungen zu schaffen, werde es nicht fehlen. Dem Anträge, daß Kellnerlehrlinge zwei Jahre zu lernen haben, wurde zugesttmmt,- dieselben erhalten einen Verbandslehrbrief und sollen vorzugsweise Anstellung finden, ferner soll wegen Er­richtung von Fachschulen für Kellnerlehrlinge das nöthige Material aus Bremen, woselbst eine solche Schule besteht, behufs Information eingeholt werden. Den bei VerbandSmitgliedern Bediensteten sollen neben Dienst» und Arbeitsbüchern wahrheitsgetreue Zeugnisse, vom Ver- bandSvorfitzenden unterzeichnet, ausgestellt werden- dem Bund soll überlassen werden, für treu dienendes Personal Diplome zu verleihen, außerdem soll es den OrtSvereinen freigestellt bleiben, Geldprämien für treue Pflichterfüllung zu ver­leihen. In Betreff der Strauß- und Heckenwirth- schasten, welche dem GastwirthSgewerbe an einzelnen Orten schwere Concurrenz machen, ohne den für Wirthe geltenden Beschränkungen zu unterliegen, wird beschlossen, dahin zu wirken, daß nur der Einzelverschleiß eigenen Ge­wächses vom October bis Januar zu gestatten ist. Der Verband beschließt, bei Großherzogl. Ministerium dieserhalb vorstellig zu werden. Annahme sand weiter der Antrag Darmstadt: DaS BerbandSorgan ist obligatorisch für alle Mitglieder zu halten und jedem Derbandsmitglied auf Vereii Skostcn ohne besondere Hebung hierfür zuzustellen, ebenso eine Verwaltung zu schaffen, die den PreßauSschuß und den mit Arbeiten überhäuften Redacteur des Vereins- orgons unterstützen und entlasten soll. Für Publikationen der Sterbekaffe im Verbandsorgan ist jährlich eine Pauschalsumme zu zahlen. Nach Erledigung einer Reihe von Anträgen

organisatorischer Natur wurde weiter beschloffen, von einer Offene wegen Abschließung von Verträgen gegen Haft­pf licht sch ä den für die Mitglieder deS Verbandes vorerst abzufehen und es jedem Einzelnen zu überlaffen, bei welcher Gesellschaft er sich versichern will. AlS Verbandspräsident wählte die Versammlung Herrn Re in em er-Darmstadt auf zwei weitere Jahre wieder und bestimmte als Ort zur Ab­haltung des nächsten DelegirtentageS Biogen. Nach Erledigung der reichen Tagesordnung wurde die Versamm­lung geschlossen, worauf imPrinz Carl" ein Festessen die Delegirten und Collegen nach ernster, mühevoller Arbeit vereinigte. Ein Theil der Gäste unternahm einen Ausflug nach dem Philosophenwald, der Abend aber vereinigte Alle beim Festconcert in Steins Garten, daS unter Theilnahme der Familienangehörigen sich schließlich bis zu einem Tanz- kränzchen fortspann.

** Sin bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich heute Vormittag an der Rodheimer Straße. Der Bürgermeister von Wilsbach wollte mit seinem Fuhrwerk zum Markt nach Gießen fahren. In der Nähe des Kalkwerks fiel ein Rad auS dem Wagen, was zur Folge hatte, daß daS Pferd in Galopp überging. Der Leiter des Fuhrwerks wollte ab­springen, schlug dabei aber rücklings um, und verletzte sich am Hinterkopf so schwer, daß daS Blut aus Mund, Nase und Ohren hervorquoll. Der Verletzte wurde in die Klinik gebracht.

* Die deutsche Laudesgruppe der 3ntetnationalen krimi­nalistischen Bereinigung wird am 5., 6. und 7. Juni l. JrS. hier ihre vierte Versammlung abhalten. Wir begrüßen sehr, daß durch die Wahl Gießens zum Versammlungs­ort die früheren Versammlungen fanden in Halle a. S. und Berlin statt zum erstenmale den Mitgliedern im Süden und Westen des Reiches und dem dort wohnenden Kreise derer, die sich mit den Bestrebungen und der Thätig- keit der Vereinigung bekannt zu machen wünschen, endlich Gelegenheit geboten ist, an der Versammlung theilzunehmen. Man erwartet deshalb wohl mit Recht eine namhafte Be- theiligung aus den Kreisen der Juristen und Strafanstalts­beamten. Eine Mittheilung und Besprechung der Be- rathungsgegenstände uns vorbehaltend, theilen wir heute be­reits mit, daß als Bcrichterstatter u. A. die Herren Ge­heimrath Dr. Kr oh ne Berlin, Geheimrath Professor Dr. H. Seuffert- Bonn, Reichsgerichtsrath Dr. Olshausen- Leipzig und Strafanstaltsdirector Dr. v. Engelberg- Mannheim bestellt sind. Lauter Namen, die allein dafür bürgen, daß die Verhandlungen sich ebenso belehrend, wie interessant und anregend gestalten werden. Die Tages­ordnung ist durch den Vorstand der Vereinigung und den Ortsausschuß festgestellt, wie folgt: Dienstag 4. Juni 1895 Abends, Empfang im Hotel Prinz Carl. Mittwoch 5. Juni Morgens 9 Uhr Sitzung in der großen Aula der Universität. Nach der Sitzung gemeinschaftliches Mittagsmahl im Hotel Prinz Carl. Abende Concert im Gießener Festsaal. Don­nerstag, 6. Juni, Sitzung wie am vorhergehenden Tag. Nachmittags Ausflug mit Wagen auf die Burg Gleiberg. Freitag, 7. Juni, Vormittags 815 Bahnfahrt nach Butzbach. Don dort aus Besuch der Zuchthäuser Marienschloß und Butzbach. Darauf geselliges Zusammensein in Butzbach. Anfragen und Bestellung von Wohnungen sind bis zum 29. Mai 1895 an Professor Frank in Gießen zu richten. Alle Anmeldungen bittet man möglichst frühzeitig vornehmen zu wollen. Der Ortsausschuß besteht aus den Herren: Landgerichtspräsident Freiherr v. Ricou, Vorsitzender, Professor Dr. R. Frank, Schriftführer unb stellvertretender Vorsitzender, Rechtsanwalt Dr. Fuhr, Provinzialdirector Freiherr v. Gagern, Oberbürgermeister Gnanth, Erster Staatsanwalt Güngerich, Landgerichtsdirector Jöckel.

* Die Schornsteinfeger Innung für das Großherzogthum Hessen hält am Vormittag des 19. Mai d. I. tm Gasthof Zum Schwan" in Darmstadt unter dem Vorsitz des ersten Obermeisters, Herrn Schaub von Seligenstadt, eine außer­ordentliche Generalversammlung ab.

** Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende erste Lchrerstelle an der Gemeinde» schule zu Ettingshausen, Kreis Gießen, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organtstendienst verbunden. Dem Herrn Fürsten zu SolmS-Lich steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wallerstädten, Kreis Groß Gerau, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gerneindeschule zu Ludwigshöhe, Kreis Oppenheim, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk., mit der Stelle ist Organiftendienst verbunden. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinde schule zu Hahnheim, Kr. Oppenheim, mit einem jährlichen

Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. E.ne mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu BtdliS, Kr. BenSheim, mit einem jährl. Gehalte von 1000 Mk.

Vernichte»

* Freiburg i. Schl., 7. Mai. Der Staatsanwalt macht bekannt, daß der Gutsbesitzer Müller aus Riechberg im Walde Überfällen, niedergeschlagen und eines Betrages von 12 600 Mark nebst Werthsachen beraubt worden ist.

* Aus Ostpreußen, 5. Mai. DaS Dorf Jeschonowitz bei Willenberg wurde von einem Brandunglück heim- gesucht. 13 Wohnhäuser und 21 WirthschastSgebäude gingen in Flammen auf, wodurch 19 Familien ihre ganze Habe verloren. Starker Ostwind machte Löschversuche nutzlos.

* Zur Beherzigung mögen, da die Natur jetzt wieder ihren bunten Teppich über die Erde breitet, folgende Dichter­worte empfohlen sein:

Auch sag ich's Euch, 's ist Allen heilig j ht:

Und wer Im Blühen einen Baum verletzt, Der schneidet ein wie in ein Mutterherz: Unb wer sich eine Blume pflückt im Scherz Unb sie bann von sich schleudert sorgenlos, Der reißt ein Kinb von seiner Mutter Schooß, Unb mev .bem Vogel jetzt bie Freiheit raubt, Der sünbiget an eines Sängers Haupt;

®S* '-<5 Unb wer im Frühling bitter ist unb hart, Vergeht sich gegen Gott, ber sichtbar warb

Verkehr, £anfc* unfc Volkswirthfchuft.

** Btehmarkt in vießen. Die Preise für srtschmelkenbe und tragende Kühe hielten sich doch, hätten aber bei den sehr gün­stigen Fulterautzsichten noch mehr angezogen, wenn bie sinkende Tenbenz ber Fettviehpreise nicht Einfluß übte. Schon am Montag würben auS ben Ställen und auch gleich nach der Entladung des Viehs größere Posten umgesetzt, trotzbem blieb ber Markt unb besten Austrieb sehr bebeutenb. Mit ben in ben Ställen stehenbm Thieren waren am Markt Kühe Vogelsberger, Simmenthaler unb Wetterauer ca. 800 Stück, Jungvieh »/<Ijäbriß ca. 150180 Stück, Kälber ca. 140175 Stück, Fettvieh 200250 Stück. Kühe notirten 1. Qual.. Mk 450-500, 2. Qual. Mk. 350- 400, 3. Qual. Mark 200300. Besonbers schöne Exemplare würben mit Mk. 550575 bezahlt unb gesucht. Jungvieh halte ben Preis von Mk. 160225 Kälber berechneten durchschnittlich auf Mk. 120 per 100 Kilo lebend Gew'chl. Fettvieh fand 1. Qual. Rinder mit Mk. 128-132, 2. Qual, mit Mk. 116-124, 3. Qual, mit Mk. 108-112 per 100 Kilo Nehmer. Der Handel blieb im Allgemeinen bis zu Ende des Marktes etwas gedrückt, denn ein Hauptcontingent von R-flec- tanten auf frischmelkende Waare, die Wetterauer Kundschaft, fehlte fast am Markt oder kaufte nicht, ber in dortiger Gegend herrschen­den Viehseuchen wegen. Trotzdem wurde ber Markt so ziemlich ge­räumt. (An ber Stanbgelberheberstclle waren bis Schluß beß Marktes für 1200 Stück Rinboieh Stanbzeichen bezahlt.)

Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gieße«

18. Woche. Vom 28. April bis 4. Mai 1895.

Einwohnerzahl: angenommen zu 22 400 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: ll,61%o bezm. 4,64 nach Ausschl. der Ortsfremden.

K i n b e r

ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom

1. Lebensjahr: 2.15. Jahr:

Lungenschwinbsucht 1 (1) 1 (1)

Herzkrankheit 11

Sonstige benannte

Krankheiten 3 (2) 3 (2) -

Summa: 5 (3) 4 (2) - 1 (1)

Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

M Witterungsbericht vom 7. Mai.

Die Luftdruckoertheilung zeigt im Großen unb Ganzen wenig Aenberung. Den Norben bebeckl noch immer ein barometrisches Maximum, welches seinen Kern mit mehr als 780 Mm. über ber mittleren norwegifchen Küste aufweift. In Centraleuropa bleibt ber Luftbruck kleinen Schwankungen ausgesetzt; gegen gestern hat derselbe nur wenig abgenommen. Im Süden unb Sübwesten bagegen ist das Barometer etwas stärker gesunken und haben sich die Druck­unterschiede zwischen dem Nord- unb Sübfuße ber Alpen aus­geglichen, sobaß bie föhnigen Süb- und Südwest-Winbe an den Hoch­stationen aufgehört haben unb daselbst östliche Luftströmung ein­getreten ist. In Central-Europa ist daS Wetter meist wolkenlos unb tragen, zumal im süblichen Deutschland, bie allenthalben auftretenben östlichen Winbe einen ziemlich lebhaften Character. Die Dipresstonen find in Deutschland etwas gesunken.

BorarrSffchttiche Witterung r

Zunächst noch fortdauernd vorwiegend heiteres Wetter mit lebhaften östlichen Winden.

Temperatur der Lahn und Luft

nach Reaumur gemessen am 8. Mai, zwischen 11 unb 12 Uhr Mittags Wasser llVi®, Luft 14Vi° im Schatten.

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Konrad Spiest II. von Lana- sollen im Pfandlocale z'u Gießen - I892r U. I893r Cueser

Konrad Spieß II. von Laug- sollen im Pfandlocale zu Gießen -! Göns ist wegen Geisteskrankheit Seltersweg 11 gegen Baarzahlung i entmündigt worben. Sein Vormund versteigert werben:

ist Philipp Spieß von Lang-Göns., Gießen, den 2. Mai 1895.

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