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9.2.1895 Erstes Blatt
 
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«eier al« Leberecht. Beide köstliche Figuren voller Leben«. Wahrheit. Rächst denen nennen wir Frau Reiner« (Alwine), die leider etwa« zu leise sprach, sonst aber da« unschuldige junge Ding sehr ansprechend spielte. Herr Otto war al« Albrecht Lonau nicht recht in seinem Fahrwasser, verdient aber gelobt zu werden. Fräulein Egger als seine Frau vermochte nicht immer den richtigen Ton sür diese nicht letchte «olle za finden. Herr Geisel spielte den dummen Gartner, burschen mit viel Natürlichkeit. Auch Fräulein Patuschka als Babette genügte. Nächsten Montag wird die bttannte Schauspielerin Thessa Klinkhammer inMadame San« VLne", dem neuen Sardou'schen Lustspiel, das an allen Bühnen mit grohem Erfolg gegeben worden ist, hier gastiren. Herrn Reiner«, der sür dieses Stück besonder« durch die Anfertigung neuer Costllme einen bedeutenden Kostenaufwand gehabt hat, ist ein volle« Haus sehr zu wünschen.

Das 1897er mittelrheiaische Turnfest. AuSHomburg v. d. H. wird derFrkf. Ztg." geschrieben, man hege dort in turnerischen Kreisen die Absicht, da« Mittelrheimsche Turn- fest im Jahre 1897 zu übernehmen. Das ComitL verfügt schon heute über 70000 M. Garantiefonds, 3000 M. baar and etwa 900 Freiquartiere.

bchlitteuunfall. Gestern Nachmittag gegen 4 Uhr jagte ein Pferd mit Schlitten ohne Führer, von der Mar- burgerstratze kommend, durch die Stadt. Am Marktplatz rannte das Pferd gegen die Apotheke und zerschellte den Schlitten, sodaß e« kurz darauf eingesangen werden konnte. Dir Führer des Schlitten« hatte in der Marburgerstraße, woselbst er zu schnell gefahren sein soll, unfreiwilligen Abstieg nehmen mllsien, jedoch ohne hierbei Schaden zu erleiden.

* * Brod Revifioa. Gestern fand durch die Polizei eine Biodrevision bezüglich des Gewicht« bei auswärtigen Bäckers die Brod in hiesige Stadt liefern, statt. Mindergewicht wurde nur bei einigen Laiben constatirt.

* Postperfonalnachrichteu. Versetzt ist der Postassistent Boxhelmer von Mainz nach Alsfeld. Angestellt sind der Postpracticant Weidner als Postsecretär in Darmstadt, die Postassistenten Jach mich in Bingen und Beiz in Mainz. De Postassistenten Tillmann in Büdingen, Kehrer in Darmstadt, Dietrich und Sehrt in Offenbach (Main) find zu Ober-Postasfistenten, der Ober-Postassistent Walter ist zum Bureauassistenten ernannt worden.

* Aus der kirchlichen Statistik sür das Grotzherzogthum Hessen für das Jahr 1893 heben wir hervor: Von 4837 rein evangelischen Ehen, welche geschloffen wurden, sind 50 ohne kirchliche Trauung geblieben, also 1,03 Procent. Die meisten Ausfälle zeigen die Decanate Darmstadt, Offenbach, Gießen und Mainz. Von den gemischten Ehen zwischen Evangelischen und Römisch-Katholischen haben 47,8 Procent* die evangelische Trauung erhalten, nämlich 485 und 955, das sind gegen das Vorjahr 3,7 Procent weniger. Der Rest von 470 umfaßt Diejenigen, bei denen die katholische Trauung stattfand, und Diejenigen, bei denen die kirchliche Trauung ganz unterblieb. Von 464 evangelischen Männern, welche in gemischte Ehe traten, haben sich 204 dazu ver- standen, die katholische Trauung anzunehmen oder auf die kirchliche Trauung verzichtet, darunter in Starkenburg 66 von 173, in Rheinhessen 138 von 275. Ihnen stehen von 491 evangelischen Frauen, welche in Mischehen traten, 200 gegenüber, die evangelisch getraut worden sind. Bon den Kindern aus Mischehen mit Katholischen hat etwa« mehr al« die Hälfte die evangelische Taufe erhalten, nämlich 1627 von 3225 im Ganzen, darunter 1035 von evangelischen Vätern (unter 1637 im Ganzen), 592 von evangelischen Müttern (unter 1588 im Ganzen), doch haben fick 602 evan­gelische Männer dazu verstanden, ihre Kinder der katholischen Kirche zu überlaffen, wo nicht die Taufe ganz unterblieb. Die in den vierteljährlichen Berzeichniffen aufgeführten kirch­lichen Schenkungen und Stiftungen betrugen, soweit Werth­angabe vorliegt, 129 098 M. 96 Pfg. (im Vorjahr 53 735 M. $ Pfg.)

»egen Schaffung einer Wellpostmarke sind, wie da« amtliche Blatt de« italienischen Pnstministeriums mittheilt, zwischen den Staaten de« Weltpostverein« Unterhandlungen im Gange. Die Anregung dazu ist vom deutschen Reich«« postamte ausgegangen. Es geschieht nämttch häufig, daß die Consuln aus ihrem Lande Anfragen erhalten, auf die aber keine Antwort ertheilt zu werden pflegt, weil der AuSkunftbegehrende zu deren Frankierung keine Briefmarke de« Lande« beifügen kann, in dem der Eonsul refidirt. Die Weltpostmarke würde diesem Uebelstande sogleich abhelfen. Nachdem sich, mit Ausnahme der Vereinigten Staaten, alle Länder für die deutsche Anregung ausgesprochen haben, wird die Angelegenheit demnächst einer internationalen Conserenz unterbreitet werden.

M. Melbach, 7. Februar. Obgleich die WitterungS« Verhältniffe in den letzten Wochen für Feldarbeiten nicht be­sonders einladend waren, hat die Verwaltung sür Neben­bahnen auf der Strecke Hungen-Friedberg doch nicht gerastet, denn es wurden AbsteckungSarbeiten zwischen Melbach und Beienheim mehrere Tage lang vorgenommen. Wir schließen gerne daraus, daß alles daran gesetzt wird, die genannte Linie sobald wie möglich fertig zu stellen.

§ Bermuthshain,6. Februar. Wie empfindlich die Kälte im Vogelsberg tst, erbellt u. a. daraus, daß einem Ein­wohner hier das Wasserschiffchen des Ofen« während der Nacht zufror und ein Paar im Wohnzimmer stehende Holz- schuhe so fest angefroren waren, daß dieselben nur mit Ge­walt abgelöst werden tonnten.

Darmstadt, 7 Februar. Der Taglöhner B a l t h. G r e m m, welcher in der letzten Neujahrsnacht den Zimmermann Appel- mann aus Fahrlässigkeit erschoß, wurde von der Straf­kammer wegen der Tödtung zu einem Jahr Gefängniß und wegen des Schießens zu 14 Tagen Hast verurtheilt.

Lampertheim, 6. Februar. Dieser Tage fand im hiesigen Krankenhause da« Kind einer umherziehenden Zigeuner« familie Aufnahme, da e«, Arie constatirt wurde, beide Beine schon seit längerer Zeit erfroren hatte. Die Raben­eltern, die dem armen Geschöpf zur Hebung seines er­barmungslosen Zustande« keinerlei Pflege angedeihen ließen, machten sich, nachdem sie dasselbe untergebracht hatten, schleunigst aus dem Staube. Der Zustand deS Kindes, eines fünfjährigen Mädchens, ist ein solcher, daß eine Amputation vorgenommen werden muß.

Vermischtes.

* Coblenz, 7. Februar. Da« Mosel-Ei« hat sich an mehreren Stellen festgesetzt. Hier bringt der Rhein viel neugesrorene« EiS. Heute früh waren hier 17 Grad Kälte.

vacharach, 7. Februar. Der Rhein ist bi« Lorch- hausen zugefroren. Gegen 10 Uhr kam das Ei« noch­mals in Bewegung, wobei es sich stellenweife hoch auf- thürmte.

* Kreuznach, 7. Februar. Die Kälte wird immer grimmiger. In der letzten Nacht waren hier bis 28 Grad, im Gebirgslande bis 32 Grad unter Null. Obstbäume und Weinberge leiden schwer.

» Bremen, 6. Februar. Die Weser steht von oben ab­wärts bi« Bremen.

* In der preußischen und sächsischen Armee sollen in diesem Winter noch norwegische Schneeschuhe für Versuchs­zwecke eingeführt werden. Dtese Versuche mit Schneeschuhen sollen innerhalb der deutschen Armee bei den preußischen und sächsischen Jägerbataillonen Nr. 1 (Ottelsburg), Nr. 2 (Kulm), Nr. 4, 10 und 14 (Colmar i. E.), Nr. 5 (Hirschberg), Nr. 8 (Schleitstadt), Nr. 12 (Freiberg), Nr. 13 (Dresden), ferner im 2. Bataillon des 2. Hess. Jnf. Regts. Nr. 82 (Goslar) und in der sächsischen UnterosfizierSschule in Marienberg aus- gesührt werden.

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Abend« um 6 Uhr Andacht.

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Lungenentzündung

Sonstige entzündliche

Erkrankungen der

AihmungS-Organe Lungenschwindsucht Angeborene Lebens- schwäche

Alterskrankheit

Sonstige benannte

Krankheiten Unbekannte Krankh.

Katholische Gemeinde.

den 10. Februar. Septuagestma.

Samstag:

47, Uhr und Abend« um 8 Uhr Gelegenheit zur

Sonntag

Nachmittag« um hl. Beichte.

Sonntag:

Vormittag« von 67, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;

am 61/a Uhr erste hl. Meffe;

nm 77- Uhr AuStbeilung der hl. Communion;

um 8 Uhr zweite hl- Meffe;

um 97, Uhr Hochamt mit Predigt;

Wöchentlich« UebnstH» der TodeSfSlle in ließen.

6. Woche. Vom 27. Januar ins 2. Februar 1895. Einwohnerzahl: angenommen zu 22 100 (incl. 1600 Mann Militär). EterblichkeitSztffer: 21,17 7« bezw. 14,11 nach AuSschl. der Ortsfremden.

Kinder

ES starben an: Zusammen: Erwachsene: tot vom

1. Lebensjahr: 2.-15. Jahn

Summa: 9 (3) 6 (2) 3 (1)

Anm. Die to Riemmern gesetzien Ziffern geben «n, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auSwärtS nach aebrachte Kranke fnmwifn.

kirchliche Anzeige« der Stadt Gietzen.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag den 10. Februar. Septuagesimae. Gottesdienst An der riadttirche.

Vormittags 97, Ubr: Pfarrer Schlosser.

Vormittags 11 Ubr: Kmderkirche. Pfa rer Schlosser- Nachmittags 5 Uhr: Psarroerwalter Dr. Grein- Aar Sonntag. 17. Februar, Sexagesimae, findet Beichte und hl Abendmahl im Abendgottetzdienst iür die Matihäusgemeinde statt Anmeldungen hierzu werden Tags zuvor im PfarehauS (Kirchstraße) erbeten. ~ .

Vom Sonntag Sexagesimae, 17. Februar an werden die Abend» gottesdienste um 6 Uhr beginnen.

An der AohanneSkirche.

Vormittags 97> Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Vormittags 11 Uhr: Kindergotiesdienst sür die Johanne«» gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.

NachmiitagsgotteSdienft stehe Siadtkirche. .

Montag den 11. Februar, Abends 8 Uhr: Bibelpunde im Confirmandensaal der Johanneskircke. Erster Brief des Job mne«, Cap 5, von Vers 6 an: Der feste Grund de« Glaubens. Pfarrer Dr. Naumann-

Verein für jüdische Geschichte «nd Literalnr r Wetzneingasse 8, Nachmittags 2 Uhr-

K Hretscher, Gießen W Neustadt 55 empfiehlt Loose aller genehmigten Lotterien. Prompte Zus en düng der Gewinnliste. 1119

Feuerversicherung. Die Aeuerverfichernng«da«k sür Dentschland ,« Gotha, welche im Jahre 1821 auf Geger» iettigkett errichtet ist, hat mit dem Jahre 1894 Vier und Sieben,ig Jahre ihrer gemeinnützigen Thätigkett vollendet. Im Kbre 1894 waren für 4 797 419 900 Mk. (gegen 1893 mehr 135 465 400 Mk.) Versicherungen in Kraft. Die PrSmieneinnahme dieser Anstalt betrug im Jahre 1894: 14 936 916 Mk. 80 Pf. (gegen 1893 mehr 516 877 Mk. 50 Pf. Don der Prämieneinnahme wird in jedem Jahre derjenige Betrag, welcher nicht zur Bezahlung der Schäden und Derwaltungskosten, sowie sür die Prämtenreseroe erforderlich ist, den Ve> sicherten zurückgewährt. Nach dem jetzt veröffentlichten Rechnungsabschlüsse für das Jahr 1894 betrug dieser den Ver­sickerten wieder zufließende Ueberschuß 10 685 792 Mk. 80 Pi-, kfleich 73 pCt. der etngezahlten Prämie. Im Durchschnitt der zwanzig Jahre von 1875 bis 1894 sind jährlich 75,65 pEt. der etngezahlten Prämien an Ueberschuß den Versicherten zurückerstattet. 1210

Bekanntmachung.

Die auf Montag, den 11. ldf. Mts., ausgeschriebene Holz versteigerung im Fernewald findet nicht statt und wird auf Mon­tag, den 18. lfd. Mts., verlegt.

Gießen, 8. Februar 1895.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. 1224

Kttnvhch-Nersteigrruug

im Arnsburger MalLe.

Mittwoch den 13. Februar L I sollen in den Distritten Wetter­berg, Colnhäuser Kopf und Nuß- garten öffentlich versteigert werden: 40 rm Buchen-Scheilholz,

100 rm Buchen-, 35 rm Eichen-,

280

70

1219 Gräfl. Oberförstern.

300

12984

96

30

3

Holz,

rm Buchen«, 45 rm Eichen-, 4 rm Weichholz-Prügelholi, rm Buchen-, 30 rm Eichen- Stockholz,

rm Buchen-, 500 rm Eichen-, 250 rm Nadel-Reiserholz, rm Eichen-Reiserprügelholz, Buchen-Abschnitte (Schnitt- und Wagnerholz) 3.50 fm, rm Kirchbaum-Nutzrollen.

in Arnsburg.

Arnsburg, den 7. Februar 1895.

wiese versteigert werden:

13 Eichen-Stämme mit 3,70 fm,

im Fetdheimkr Walde.

Montag, den 11. Februar l. Js., sollen öffentlich versteigert «erden:

80 rm Buchen«, 3 rm Eichenscheit-

214 Fichten- und Kiefern-Stämme mit 128,80 fm, darunter Schnittholz,

3 rm Nadelh - Prügelholz; 12 rm Buchen-, 3 rm Eichen« und 10 rm

hardsfelderweg.

Anfang daselbst bei Abz. Nr. 752.

Lich, am 7. Februar 1895.

Großh. Bürgermeisterei Lich.

Heller. 1218

Holzverfteigerung ©«nnljol;-»«W ........................

m den MlÜdlMgtll der Stahl Lich. Nadelh. - Stockholz; 13 rm Elchen- Versteigert werden in der Forst- Reiserprügelholz (Baumstützen)- 800 wartei Hinterwald, Distritten Kreppel- rm Buchen-, 900 rm Elchen- und Wäldchen, Lanaebuchen und GänS- ^0 rm Nadelh.-Retserholz.

weid> - Kaufliebhaber für das Rerserholz

Donnerstag bett 14. Februar (meist Durchsorftungs-Reiser) wollen l -k Vormittags 10 Uhr: ! dasselbe g-fl. vorher emsehen.

1 48 rm Buchen , Eichen- unb! Zusammenkunft Vormittags lvuhr

Kiefern-Scheiter, 113,2 rm Buchen-, Elchen- und

Kiefern-Knüppel,

Kaufliebhaber für das Reiserholz wollen dasselbe gefl. vorher einsehen.

Zusammenkunft: Vorm. 10 Uhr bei Nr. 64, im Distr. Tannengarten, am Steinbruch.

Arnsburg, den 5. Februar 1895.

1170 Gräfi. Oberförsterei, i

ää i Holzversteigerung ÄRunÄT^.tm Gießener Stadtwald, rm Buchen- und Kiefern- Montag den 18. Februar Stöcke. 1895, Vormittags 9/, Uhr

Zusammenkunft an der Nieder- beginnend, sollen im Fernewald, Beffinaener Schneise nächst dem Burk- District Kohlschlag und StrangS-

512 Fichten- und Kiefern Stangen mit 35,30 fm,

3 rm Kirschbaum - Nutzscheitholz, für Drechsler geeignet, 11 Buchen-Scheicholz, 29 Eichen« M

4 Birken-

19 Aspen-

12 Nadel-

46 Buchen-Knüppel,

17 Eichen-

5 Aspen-

51 Nadel«

5 Buchen-Stockholz, 85,4 Nadel-

1930 Wellen Buchen-Reisig,

50 Eichen-

4480 Nadel-

3100 Weichholz.

Die Zusammenkunft ist an der Strangswiese.

Gießen, den 4. Februar 1895. Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth.__1140

6rT®bfrl)flW W-dahiie«.

Die Lieferung von 14C0 Kiefernschwellen für Nebenbahnftre^en frachtfrei Lager­platz AlSfeld soll vergeben werden. Termin für Angebote der 21. Februar. Bedingungen sind beiunsererMagazinever, wattung und den Stationen Alsfeld und Lauterbach einzusehen oder gegen frankirte Einsendung von 20 Pfg. durch unser Secretarlat zu beziehen. Zuschlagsfrtfl 8 Tage.

Gießen, den 7. Februar 1895.

1223 Gr. Direttton

Samstag den 16. Febr.,

Nachmittags 27, Uhr, wird auf htrfigem OrtSger'cht das dem Serma«« Weinberg gehörige Grund­stück:

Flur 25 Nr 158 1187 qm Acker auf der Rodhohl

versteigert-

Großh- Ortsgericht Gießen-

I V: Hoffmann. 12 1

Zwangs - Dkrsteigkrnug.

Montag de» 11. S-bruar 18S5, Nachmittags 2 Ubr,

werden in dem Hause Waüihorffr. 27 gegen Baarzabluna verste'aert:

Metzgereigeräiher 1 Afleischmüble, 1 Knamaschine, 1 Wiege mit Klotz, 1 Wurstkessel ».verschiedenes Metzger. Handwerkszeug; Wirlhschaft-oten» ff'ien r 5 WirthSiische Stühle, Bänke, Bierapparat; MSvelr 1 Sopha.

1 runder Tisch, 1 Weißzeugschronk, 1 Commode, 1 Waschcommode, Spiegel, Bilder, 1 Regulator, 1 Hängelampe, verschiedenes Bett werk, 1 Plü'chmantel, 1 Sckletfstein, 9 Kegel 1 Ottchen, 1 Theke mit Marmorplatte u Waage, 1 E ke gestell von Marmor, 1 «t«» schrank und verschiedenes kl- HauS» geräthe.

Die Versteigerung findet ganz ve» stimmt statt-

Settzler,

1177 Großh- Gerichtsvollzieher.

ScheidenbüÄ-

wenig gebraucht, mit Zubehör zu verkaufen bei

F. Hoffmann, Seltersweg 33.