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DeutJdjc» Reich.

Berlin, 6. August. Die 25jährige Wiederkehr des für die deutschen Waffen so ruhmvollen TageS der Schlacht von Weißenburg ist an zahlreichen Orten Deutschlands durch entsprechende Gedenkfeierlichkeiten in patriotischer und erhebender Weise begangen worden. Unter denselben ragten namentlich die Festlichkeiten in Weißenburg selbst und weiter in Saarbrücken hervor/ die unter Theil- nahme vieler tausender alter Krieger von 1870 vollzogene Saarbrückener Festfeier galt allerdings mehr der glänzenden Erstürmung der Sptcherer Höhen durch die Deutschen. Von den rednerischen Kundgebungen, welche der vergangene Sonn­tag zeitigte, ist wohl die Rede des Großherzogs von Baden auf dem zu Karlsruhe abgehaltenen Krieger- vereinStage die bedeutendste. In ihr besprach der um das deutsche EinheitSwerk so hochverdiente badische Herrscher die Factoren, welche 1870 die Deutschen zum Siege geführt. Er erinnerte an die großen und unsterblichen Verdienst? Kaiser Wilhelms I., wies auf die das deutsche Offiziercorps auSzeichnende seltene Gewiffenhaftigkeit und auf die Dis ciplin und Hingebung deS deutschen Heeres hin und knüpfte hieran die Mahnung, es möge die Heranwachsende Jugend unseres Vaterlandes tu Liebe und Gehorsam erzogen werden. Im Ferneren betonte der Großherzog, daß 1870 dem hoch- seligen Kaiser Wilhelm ein Stratege wie Moltke, ein Staats­mann wie Bismarck, ein militärischer Organisator, Heer­führer wie der damalige 5kronprinz Friedrich Wilhelm und Prinz Friedrich Karl von Preußen zur Sette gestanden seien. Zum Schlüsse mahnte Großherzog Friedrich zum Festhalten an dem, was auf den Schlachtfeldern Frankreichs errungen worden fei.

Neueste Nachrichten.

Wolffs telegraphisches Eorrespondenz-Bureau.

Berlin, 6. August. DieBerliner Correspondenz" schreibt: Durch Verfügung vom 3. August wurden für Ostpreußen, Westpreußeu, Pommern, Brandenburg, Posen, Schlesien, Sachsen, Schleswig und die Regierungsbezirke Cassel und Wiesbaden mit gleichzeitig genehmigten Satzungen LanowirthschaftSkammern errichtet.

Berlin, 6. August. Die Feier des Sch lacht tag e S von Spichern und Wörth hat an vielen Orten statt­gefunden. In Frankfurt a. O. wurde eine Parade der ganzen Garnison abgehalten. Auch in München fand eine größere Feierlichkeit statt.

Glah, 6. August. DaS tm Marxgrund an der österreichischen Grenze errichtete Denkmal für die 1807 ge­fallenen Preußen und Bayern wurde heute unter Betheiligung deutscher und österreichischer Kriegerveretne eingeweiht. Die Festrede hielt Major Tietze aus Neurode. Prinzregent Luitpold von Bayern sandte ein BegrüßungStelegramm.

Saarbrücken, 6. August. Die Jubelfeier des SchlachttageS wurde mit Glockenläuten, Blasen von Chorälen vom Rathhause und Böllerschüffen eingeleitet. Ein Festzug von 2000 Kriegern begab sich zur Gedenkfeier an die Gräber der gefallenen Kämpfer. Auf dem Festplatze findet ein großes Volksfest statt. Abends wird ein Fackelzug mit Illumination stattfinden. Der Zuzug von Deputationen der Veteranenvereine mit Kränzen zu den Denkmälern auf Sptcheren dauert fort.

Meiningen, 6. August. Die Personenfahrpost zwischen Wasungen und Oepfershausen ist kurz vor Unterkatz einen Abhang hinuntergestürzt. Der Postwagen wurde demoliert. Der Jnsaffe, ein Lehrer Völker aus Unterkatz, ist an den erlittenen Verletzungen gestorben.

München, 6. August. Unter überaus zahlreicher Be- theiligung legte heute Nachmittag der bayerische Beteranen- Verein am Grabe des Generals v. d. Tann auf dem hiesigen nördlichen Friedhöfe einen prachtvollen Lorbeer- kcanz nieder. Dabei hob Hauptmann Tanera in einer kurzen Ansprache die Verdienste des Generals v. d. Tann um die bayerische Armee hervor. Nach einem stillen Gebete bewegte sich der Deteranenzug nach den auf demselben Fried­höfe bclegenen reichgeschmückten Gräbern der tm Kriege 1870/71 in München verstorbenen französischen Gefangenen, woselbst der erste Secretär des Vereins, Forgettz, einen zweiten prächtigen Lorbeerkranz mit blau­weißer Schleife unter folgenden Worten niederlegte: Im Auftrage deS bayerischen Veteranenvereins München lege ich diesen Lorbeerkrauz auf dem Grabe der Franzosen nieder. Auch sie kämpften und starben für das Vaterland. Sie waren zwar unsere Feinde/ im Tode gibt eS aber weder Freund noch Feind. Wir weihen ihnen ein stilles Gebet. Noch lange umstand eine große Menge die beiden Gräber. Den Schluß deS heutigen Gedenktages bildet ein großes, vom bayerischen Vererauenverein veranstaltetes Fest auf dem Löwenbräukeller.

Wörth, 6. August. Schon der erste Zug um 8 Uhr brachte zahlreiche Gäste, meist Veteranen, viele mit Kranz­spenden für die Gräber von Kameraden. Um 9 Uhr fand die Einweihung deS Denkmals des hessischen JägerbataillonS Nr. 11 bei Morsbrunn statt, welches im Jahr 1870 dort 5 Offiziere und 64 Mann verloren batte. DaS Bataillon war durch aclive und ehemalige Offiziere, eine Jägerdeputation, Oberjäger und Jäger, ver­treten, Mitkämpfer waren über 100 anwesend, ebenso der Verein alter Jäger in Esten mit der Fahne, sowie der Kriegerverein Wörth mit der Fahne. Dor dem Denkmal hielt erst ein evangelischer, daraus ein katholischer Feldgeist­licher eine Festpredigt, worauf der Commandeur feS elften JägerbakaillonS, Oberstlieutenant Emm ich, die Einweihung vornahm und mit einem Hoch auf den Kaiser schloß, woraus die MusikHeil dir im Siegerkranz" spielte. Prächtige Kränze wurden am Denkmal niedergelcgt. Baurath Haak, der Schöpfer des Denkmals, erhielt zum Dank eine Bronce-

statuette, einen Jäger in Feldausrüstung darstellend. Die Feier nahm bei günstigem Wetter einen erhebenden Verlauf. Um 10 Uhr gaben drei Batterien des Feldartillerie-Regi­ments Nr. 31 Geschützfalven ab. Die Offiziere hielten An­sprachen an die Mannschaften und erklärten das Schlacht­feld. Um 11 Uhr begab sich der Zug mit der Musik des KriegervereinS Wörth und mit den Gästen nach dem Kaiser Friedrich - Denkmal, woselbst Dr. Brandt- Wörth für die fremden Gäste die Erklärung deS Schlachtfeldes übernahm. Mastenhaft trafen Kränze ein, besonders prächtige von der Großherzogin von Baden für daS Armeedenkmal und von der Provinztalhauptstadt Pofen für das Denkmal des 58. Infanterie-Regiments.

Paris, 6. August. Der Ertrag der in dir ecten Steuern im Juli d. I. ergab im Vergleich zu den Steuer­eingängen desselben Monats >m Vorjahr ein Mehr von 6,216,000 Franken trotz der vergleichsweisen Verminderung der Zolleinnahmen um 1,861,000 Franken.

Loudon, 6. August. Der Sozialist Friedrich Engels ist Montag Abend gestorben.

Cowes, 6. August. Heute früh 9 Uhr begab sich der Kaiser an Bord der auf der hiesigen Rhede liegenden Wörth" und hielt aus Anlaß des heutigen Gedenktages eine Ansprache, in der er hervorhob, wie in dieser Schlacht zu Beginn deS Feldzuges schon die Einigung der deutschen Stämme zum Ausdruck gekommen fei. Darauf brachte der Commandant Prinz Heinrich ein Hoch auf den Kaiser auS. Gegen 10 Uhr unternahm der Kaiser eine Segelparthie mit demMeteor". DieHohenzollern", sowie die deutschen und englischen Kriegsschiffe haben zu Ehren deS Geburts­tages des Herzogs von Sachsen-Coburg geflaggt.

Teheran, 6. August. (Meldung des Bureau Reuter.) Nach einem Telegramm aus TabrtS ist die Ruhe daselbst wiederhergestellt.

Shanghai, 6. August. DerMercury" veröffentlicht eine Depesche aus Futschu vom heutigen Tage, nach welcher die Lage der Europäer infolge der offen zur Schau getragenen feindseligen Gesinnung der Eingeborenen eine kritische sei. Chinesische Beamten erklärten, wenn eine Er­hebung stattfinde, würde es ihnen nicht möglich sein, dieselbe zu unterdrücken. Die Provinz Fuklon befindet sich im Auf­stande und die amerikanische Mission in Fung Fuk sei ver­brannt worden. ES sei telegraphisch um Entsendung von Kanonenbooten zum Schutze der Ausländer gebeten worden.

Depeschm des Bureau ,£>eroQ)*.

Berlin, 6. August. DemLocalanzetger" wird aus Kassel gemeldet, daß die Kaiserin mit dem Kron­prinzen und Prinz Eitel Friedrich nur vierzehn Tage auf Schloß WilhelmShöhe verweilen wird. Der Auf­enthalt soll ausschließlich der Erholung gewidmet sein.

Berlin, 6. August. DemBerliner Tageblatt" wird auS Hamburg gemeldet, daß im Stadttheil Elmsbüttel das 12jährige Kind einer daselbst wohnenden Familie in der Nacht von SamStag zu Sonntag unter choleraähnlichen Symptomen erkrankt ist. Die Krankheit nahm bald den Character der asiatischen Cholera an und das Kind starb am Sonntag Mittag. Festgestellt ist, daß dastelbe ungekochtes Leitungswasser getrunken hatte. Auch die Geschwister deS Kindes erkrankten unter ähnlichen Erscheinungen, jedoch ohne ernstliche Folgen. Wie das genannte Blatt erfährt, ist bei dem hiesigen ReichsgesundheitSamt über einen in Hamburg beobachteten Cholerafall noch nichts bekannt.

Berlin, 6. August. Die kirchliche Feier deS Sedantages, welche bekanntlich in Aussicht genommen war, wird nun thatsächlich Sonntag Den 1. September in der evangelischen Landeskirche der preußischen Monarchie statt- finden, nachdem unter den leitenden Behörden eine dahin­gehende Vereinbarung erfolgt ist.

Berlin, 6. August. Im Anschluß an die Ende vorigen MonatS hier stattgefundene Handwerker-Conferenz treten in den nächsten Tagen Regierungs-Commiffare noch­mals mit Deputationen der hanseatischen Handwerker-Ver- eintgung in Lübeck zu einer Berathung zusammen.

Berlin, 6. August. Anläßlich der durch die Blätter gegangenen Meldung, daß RechtSanwalt Schreiber in BreSlau vor Gericht mitgetheilt habe, daß der Mörder der Else Groß ermittelt sei und sich im Jrrenhause be­finde , fragte die hiesige Criminalpolizet diesbezüglich in BreSlau an. Nun ist die Nachricht eingegangen, daß die betreffende Mutheilung völlig unbegründet sei und daß jeder bestimmle Anhalt zur Ermittelung des Mörders fehle.

Homburg v. d tz., 6 August. Die Kaiserin Fried­rich liefe heute früh am Denkmal ihres Gemahls tm Kur­park einen großen Lorbeerkranz mit Trauerschleife und der Aufschrift:Die Kaiserin Friedrich am 6. August 1895 niederlegen.

Ischl, 6. August. Kaiser Franz Josef stattete heute Nachmittag dem König von Rumänien einen Besuch imHotel Elisabeth" ab und hatte mit ihm eine einstündige Unterredung unter vier Augen.

Innsbruck, 6. August. Heute Nacht erfolgte auf der Brennerbahn zwischen den Stationen Steinach und Brixm ein Felssturz unmittelbar vor dem Herunterfahren des nach dem Süden gehenden Personenzuges, Deffen Locomotive nebst einem Gepäckwagen beschädigt wurde. Verletzt wurde Ntemand. DaS (Seletfe konnte sofort wieder frei gemacht werden.

Lemberg, 6. August. In ganz Ostgalizien wurde durch ein furchtbares Hagelwetter in voriger Nacht großer Schaden angerichtet.

Loudon, 6. August. Die Regierung erhielt eine osfictelle Bestätigung der Niedermetzelung englischer Missonare. Augenblickltch finden zwischen dem Ministe­rium de» Auswärtigen und dem britischen Gesandten in Peking über eine eventuelle Intervention der englischen Re­gierung telegraphische Verhandlungen statt.

Loudon, 6. August. Die Königin gab gestern Abend

zu Ehren Kaiser Wilhelms ein großes Diner in Osborne. Der Kaiser erschien im Frack. Auch Salisbury wohnte dem Banket bei. Der Kaiser übernachtete an Bord derHohenzollern".

Loudon, 6. August.Daily Chronicle" melket: Die französischen Mitglieder des G e o g ra p h en-Coo. gresseS weigerten sich, an Bord des Dampfers zu gehn, welcher die Theilnebmer des CongreffeS nach Greenwich bringen sollte. AIS Ursache der Weigerung wurde der Na»r deS Dampfers,Bismarck", angegeben

Loudon, 6. August. Während eines in Brighto, veranstalteten Feuerwerks - sind hundert Pfund Feuerwerks, körper exp l o d tr t. 16Personen sind schwer verletzt, daruu« mehrere lebensgefährlich.

London, 6. August. Wie dieTimes" aus Havana, melden, ist die Situation der Spanier auf Cub, die denkbar traurigste. Marschall Martinez Campos ist in der von 12,000 Insurgenten umzingelten Stadt Bayaw, völlig eingeschloffen. Die Jnsurgentcnsührer Gomez und Maceo haben ihre Streitkräfte vereinigt.

Kopenhagen, 6. August. Die Krankheit dcSKönig» erregt hier große Unruhe. Der König leidet an großeo Schmerzen, welche ihn sehr ermatten. Zwei Aerzte find be­ständig um den Patienten. DaS letzte Bulletin lautet, daß der König die letzte Nacht ruhiger verbrachte und die Schmerz« etwas nachgelaffen haben.

Sofia, 6. August. Die gesummte bulgarische Grenze ist nunmehr mit türkischen Truppen besetzt. Da» Perirn-Gebirge ist behufs Zerstreuung der dort noch existirendev Banden umzingelt, so daß eine vollständige Unterdrückung bei Aufstandes in nächster Zeit zu erwarten ist.

Der Krieg von 1870|71,

geschildert durch Ausschnitte aus ZeitungS-Nummern jener Zeit.

(Nachdruck verboten.)

8. August.

Berlin, 8. August, 9 Uhr 40 Min. Abends. V« Sonntag 8/412 Uhr Abends wird gemeldet: Der Feir.r ging nach der gestrigen Schlacht von Wörth in größter Auf­lösung zurück. Bei N^ederdronn versuchte die franzöfiiche Artillerie zu halten, wurde aber von den Bayern genommen. Der Feind ging auf der Straße nach Bitsch zurück. Wüntem- bergische Eavallerie nahm bei Reichshofen viele Vorräthe und vier Geschütze. Todte und Verwundete bedecken die Rückzugs, ftraße. Das vom Feinde verlaffene Hagenau und Saar- gemünd, sowie Forbach wurden nach leichtem Gefecht von Den diesseitigen Truppen besetzt.

Der Umschwung feit kaum drei Wochen ist wunder­bar. Napoleon erklärt und überstürzt den Krieg, er wirst feine Heere an die deutsche Grenze, während Deutschland eist mobil macht. Aber die deutschen Heere eröffnen den Kamps, sie schlagen in biet Treffen und Schlachten die besten Feld- Herren und Heere Frankreichs fast bis zur auflöfun#. Napoleon muß die letzten Kräfte Frankreichs zum Entscheidung kämpfe aufbieten, er muß feine Residenz, die Hauptstadt Paris, in Belagerungszustand erklären und zugleich von de» einberufenen Kammern ungeheuere Opfer erbitten. Seine Decrete verlangen, daß alle waffenfähigen Bürger bis zum 30. Jahre in die Mobilgarde, die Bürger bis zu 40 Jahren in die Nationalgarde (die er fürchtet) eintreten, die Pariser Befestigungen werden Hals über Kopf vollendet gegen den äußeren und inneren Feind. Die Brücke über den Main ist fertig, Deutschland einiger als jemals, alle deutschen Krieger kämpfen begeistert und siegreich unter einem Oberfeldherrn. Freiligrath rühmt in Wahrheit:Schwaben und Preußen Hand in Hand, der Nord, der Süd ein Heer, Wal ist des Deutschen Vaterland, Wir fragens heut nid)? mehr. Ein Geist, Ein Arm, Ein einz'ger Leib, Ein Wille find wir heut! In Berlin bringen sie Napoleon ein Hoch aus, weil tbm Deutschland seine Einigung verdanke, und in Paris kann'S JuleS Richard vomFigaro" wagen, öffentlich zu sagen, die französische Armee sei nur ausgerückt, um BiSrnarck zu fangen, auf daß Frankreich einen Staats­mann habe.

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Gieße», btn 7. August 1896

** Provinzial Coufereuz der evangelischen Geistlichen Ober- heftens. Gestern Vormittag tagte in ©tein6 Saalbau die Provinzial - Conferenz der evangelischen Geistlichen. Prälat D. H abich t-Darmstadt als Vorsitzender eröffnete dieselbe mit einer Ansprache an die etwa 100 Personen zählende Versammlung. Hierauf nahm Pfarrer 1-io. Walz- Lang-GönS daS Wort, um über die äußere Mission uni unsere neueren Colonialverhältniffe mit besonderer Berück­sichtigung der Pflicht, welche ihr aus der heimathlichen Kirche erwächst, zu referiren. Redner vertheidigte die von ihm auf- gestellten Thesen in geistvoller und packender Weise. Hiera» schloß sich eine kurze, aber lebhafte DiScussion und wurde allgemein der Wunsch ausgesprochen, man möge diese Fragt im Auge behalten und besonder- auf der Universität und n dem Prediger - Seminar dieser hochwichtigen Sache Auf- merksamkeit schenken. Ein gemeinschaftliche Mittageffen hiel' die Conferenz-Theilnehmer bis zum spaten Nachmittag zusammen Möge deren Berathungen unserer evangeliichen Kirche zum Heile und zum Segen gereichen.

** Aoschüh' Bilder. Zum letzten Mal bietet fit unseren Mitbürgern übermorgen, Freitag Abend Sl/2 Uhr, die Gelegenheit, einem der vorzüglichen Ottorn ar A»' schütz's chenProjectionsvort rüge beiwohnen zu könne». In den bis j-tzt gehaltenen Vorträgen konnten die Besucher einen Einblick in Wesen, Entwickelung und Bedeutung der Momentphotographie thun, und an Bildern auS der neuestes Zeitgeschichte (aus dem Leben der ersten drei deutschen Kaiser, Manöoerscenen), an Bildern auS dem Landleben und der Thterwelt, sowie endlich an den lebenden Photographien die

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