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Gießen, den 6. December 1895.
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TagesOrdnung: Bericht.
Voranschlag.
Vorstandswohl.
Wahl eines Ehrenm'tgliede».
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Der Vorstand.
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Ordentliche Hauptversammlung
Donnerstag, den 1*4. December 1895, Abends */t9 Uhr
Samstag, den 7. December, Abends N Uhr:
3inritrr Jortrog über die frunMche Hmolufion
10172] ____________________ Der Vorstand.
Danksagung.
Allen Denen, die mir während der Krankheit und Beerdigung meiner Heben Frau so hilfreich zur Seite gestanden, insbesondere den Schwestern für ihre liebevolle Pflege, bem Herrn Pfarrer Dingeldey für die trostreichen Worte am Grabe, so» nne für die reichen Biumenspenden sage ich mtineminnigsten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen
Ludwig Schäfer.
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Neuheiten
Akademische Vorträge.
Dienstag, den 10. d. Mts., präcis 8 Uhr Abends: Prof. Dr. Elbs: Die chemische Arbeit des Lichtes. Eintrittskarten wind in der Ferber’schen Buchhandlung, Stndenton- karten auch beim UniveraitäU-IIauemeister zu haben. lom
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Erklärung.
Die Nummer 283 der „Hessischen Landeszeitung" in Marburg vom 3. er. enthält aus der letzten Seite rin Inserat, welches sich mit meiner Person, beziehungsweise mit den meinerseits ans der „Landwirthschaftlichen Ausstellung" in Gießen ausgestellten Objecten beschäftigt.
Ich bin dem Einsender sehr dankbar sür die Liebenswürdigkeit, aus seine Kosten die Aufmerksamkeit aus meine industrielle Thättgkett zu lenken und somit indirect sür mich Reclame zu machen.
Obgleich sich nun derartige öffentliche Aeutzerungen, zumal wenn sie im Inseratentheile erscheinen, selbst richten, denn jedem denkenden Menschen kann doch Wohl kaum die wahre Absicht entgangen sein, beziehungsweise um was für eine Persönlichkeit eS sich hier handelt, ist cs dennoch nöthtg, nachsolgende Thatsachen hier scstzustellen, um evcnt. trrthümlichcn Auffaffungen von Seiten mir sern- stehender Kreise vorzubeugen.
Aus die Sache selbst näher einzugchen, habe ich vorerst keine Veranlassung, denn die von Seiten meines Concur- rcnten referirten Thatsachcn sind meinerseits innerhalb und auszcrhalb der Ausstellung mitgetheilt und werden auch fernerhin jedem Intercffenten rückhaltlos mitgetheilt werden.
z^ür diesmal hatte eben meine Ausstellung lediglich den ^jweck, die Qualität und Bermendungsfähigkeit meiner Mohprodncte zu veranschaulichen. Die mir zu Dheil gewordene höchste Auszeichnung und zwar
einzige stlöerne Medaille
in der betreffenden Abtheilung ist sür mich ein Sporn, durch bereits in der Aussührung begriffene Vetriebserweiterungen meines Etabliffements die Verfeinerung meiner von Seiten des Preisrtchteramts als vorzüglich anerkannten Mohpro- ducte selbst in die Hand zu nehmen.
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