Ausgabe 
6.6.1895
 
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Haltung der Versammlung gewählt worden sei. Die Gemeinde­verwaltung habe der Vereinigung an Einfluß und An­regung Vieles zu danken, sie verfolge mit Jntereffe die Reformen der Strafgesetzgebung- besonders sei zu begrüßen das Bestreben der Vereinigung, möglichst aus- zugleichen die Gegensätze zwischen der Strenge der Straf- gesetzparagraphen und den Aufgaben der Rechtspflege nach der socialen Seite hin, in Hinblick auf diese Bestrebungen " seien die Vertreter der Vereinigung doppelt willkommen; er wünsche, daß dieselben aus der Versammlung sowohl wie aus den sonstigen Veranstaltungen reiche Befriedigung finden möchten. Herr Professor Dr. Frank begrüßte die Ver­sammlung Namens der juristischen Facultät der Universität - er hob die verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen derselben und der Vereinigung hervor- die Facultät wisse die hohe, durch das Erscheinen der Vereinigung in' Gießen bethätigte Anerkennung zu würdigen- er wies ferner auf die Ver» gangenheit Gießens in juristisch-wisienschaftlicher Beziehung hin und versicherte die Versammlung des freundlichsten Ent­gegenkommens der Facultät. Herr Profesior Frank schloß mit dem Wunsche, daß die Verhandlungen reiche Anregung für den Juristenstand geben möchten. Nach einer kurzen Geschäfts­ordnungsdebatte wurde in die Verhandlungen, über welche wir noch berichten werden, eingetreten.

** Die landwirthschaftliche Ausstellung in Gießen vom 19. bis 22. September 1895 umfaßt die Abtheilungen 1. Thier- Haltung- 2. Landwirthschaftliche Gewerbe incl. Molkerei- wesen, 3. Producte des Pflanzenbaues, 4. Landwirthschaft- uche Hilfsstoffe, 5. Wissenschaftliches, 6. Landwirthschaft- uche Geräthe und Maschinen, 7. Bienenzucht, 8. Fisch, zücht, 9. Forstwirthschaft. In den Abtheilungen 1 bis 3 und 7 bis 9 werden außer bei den Geräthen in diesen Abtheilungen nur Bewohner des GroßherzogthumS Hesien als Aussteller zugelassen. Anmeldungen zur Ausstellung haben längstens bis IS.Juli bei dem geschäfrsführenden Ausschüsse in Gießen zu erfolgen. Geld- und Ehrenpreise sind int Betrage von über 10 000 Mk. aus­gesetzt, außerdem Medaillen und Ehrendiplome. Das Nähere besagt die Ausstellungs- und Prämtirungs-Ordnung, welche von dem geschäftsführenden Ausschüsse in Gießen, sowie von den Bureaus der landwirthschaftlichen Provinzial- und Be- zrrks Vereine unentgeltlich bezogen werden kann.

v*nn Siebente Wauder Versammluug Deutscher Gewerbe- fchulmäuuer zu Darmstadt am 3. und 4. Juni 1895. Gestern -Morgen um 11 Uhr fand in Anwesenheit der staatlichen und städtischen Behörden im Fürstensalon des städtischen Saal- daues die erste Versammlung des Verbandes Deutscher Gewerbeschulmänner statt, und mehr als 150 Theilnehmer von allen Staaten des Deutschen Reichs haben sich zu dieser Wanderversammlung eingefunden. Seitens des preußischen Ministeriums für Handel und Gewerbe ist Regierungsrath Simon, für Baden Gewerbeschulinspector Gräf und für Schwerin Gewerbeschulinspector Martens erschienen. Ferner entsandte der Magistrat zu Elberfeld Stadtschulrath v'r. Boodstein- Altona Stadtschulrath Wagener- Erfurt Stadtschulrath Dr. Vorbrodt und Magdeburg Stadtschulrath Platen zu dieser Versammlung. Außerdem sind eine große Anzahl Directoren und Lehrer gewerblicher Hochschulen anwesend. Die gestrige Versammlung wurde durch den Direclor der Oberrealschule und Baugewerkschule zu Breslau Dr. Fiedler eröffnet, welcher die Vertreter der Regierung begrüßte und den Dank der erschienenen Festgäste für die vortrefflichen Arrangements des Ortsausschusses durch Erheben von den Sitzen zum Ausdruck brachte. Die officielle Begrüßung der Gäste durch die Regierung und die Stadt wird heute erfolgen. Namens des Ortsausschusses begrüßte Geh. Baurath Sonne die Versammlung und drückte derselbe seine Freude aus, daß es ihm vergönnt sei, diese illustre Ver­sammlung, die Lehrer unserer gewerblichen Jugend in Darm» ftadts Mauern willkommen heißen zu dürfen. Er gedachte dabei des so jähen HinscheidenS des Präsidenten Großh. Centralstelle für die Gewerbe, Regierungsrath Dr. Hesse, der in der Blüthe seiner Jahre, im 47. Lebensjahre, von einer tückischen Krankheit dahin gerafft wurde. Einen weiteren Verlust habe der Ortsausschuß in dem Ableben deö Stadt­verordneten Kinkel erlitten, eines Mannes, der mit Leib und Seele für das Handwerk gewirkt und gestritten habe. Beider Andenken werde uns unvergeßlich sein. Der Vor­sitzende des Ortsgewerbevereins Darmstadt, Herr Secretär Jutzi begrüßte die Erschienenen Namens der Gewerbe­treibenden Darmstadts und wies auf die hohe Bedeutung des gewerblichen Unterrichtswesens für einen tüchtigen Ge­werbestand hin. Er ruft der Versammlung ein herzlich Willkommen in Darmstadt undGlück aus" zum erfolgreichen Handeln und zur Förderung des deutschen Gewerbeschul­wesens zu. Nachdem der Vorsitzende den beiden Rednern für ihre herzliche Begrüßung gedankt hat, erhält Herr Bau­rath Sonne das Wort, um der Versammlung Mittheilungen überdas hessischeGewerbeschulwesen, insbesondere auch über den Landesgewerbeverein zu machen. Der Landesgewerbeverein bestehe auf bewährter Grundlage fest 60 Jahren, und! namentlich in den letzten Jahren sei die Mitgliederzahl erheblich gestiegen, von 3500 auf 5500. Die Großh. Regierung fördere den Verein durch sehr bedeutende Zuwendungen und auch die landesväterliche Fürsorge unseres Großherzogs habe in den letzten Tagen den Beweis geliefert durch Aussetzen von 8 Preisen für das Kunsthandwerk, daß er dem Gewerbestand zugethan ist. Redner geht nunmehr ein­gehend auf die Ziele des Landesgewerbevereins und seiner gewerblichen Schulen ein und giebt mit statistischem Material den Beweis, daß sich Hessen mit seinen gewerblichen Schulen mit jedem anderen Staate messen kann. Wenn man in Hessen auch noch kein Eldorado im Gewerbeschulwesen habe, so könne man sich doch der Hoffnung hingeben, daß die Fundamente, auf welchen in Hessen das gewerbliche Schulwesen ruhe, gesunde und gute seien. Damit war die erste Sitzung beendigt und die Theilnehmer besichtigten nun­mehr die Schüler-Arbeiten der gewerblichen Schulen und

Kunstgewerbeschulen zu Mainz, Offenbach a. M., Darmstadt, Groß-Gerau, Nidda und der Landesbaugewerkschule, sowie der Fachschule für Elfenbein-Schnitzerei zu Erbach i. O. Nach einem gemeinschaftlichen Essen int Saalbau und einem Wald­spaziergang nach dem Herrgottsberg fand als Abschluß des ersten Tages noch Gartenconcert im Saalbaugarten statt, das in schönster Weise verlief.

**nn. Dritte Hauptversammlung des Allgem. Deutschen Lehrerinnenvereins zu Darmstadt. Gestern Nachmittag um 4 Uhr fand im großen Saale der Vereinigten Gesellschaft die Eröffnung der Verhandlungen für die 3. Hauptversamm­lung des Deutschen Lehrerinnenvereins durch die Vorsitzende, Frl. Helene Lange-Berlin statt. Mehr als 300 Lehrer­innen aus allen Thetlen unseres deutschen Reiches und auch von dem Ausland, aus Frankreich, England u. A. haben sich eingefunden, um über wichtige Fragen des Lehrerinnen­standes zu berathen und zu beschließen. Als Ehrengäste waren erschienen, Prinzessin v. Battenberg, Provinzialdirector v. Marquardt, Geh. Oberschulrath Eisenhuth, Cabinetsrath Römheld, sowie eine Anzahl Kammermitglieder. Nach Vor­trag eines herrlichen Damen-Chor-Gesanges unter Leitung von Frau Matz-Langsdorf begrüßte die Vorsitzende Fräulein Lange-Berlin, in der wir eine treffliche Rednerin mit hin- reißender Rhetorik kennen lernten, die zahlreich besuchte Ver­sammlung und gab ein Bild von den Zielen und dem Wirken des Deutschen Lehrerinnen-Vereins. Aus diesem Bericht ist zu entnehmen, daß der Verein vor 5 Jahren zu Friedrichs- roda gegründet worden ist und damals 85 Lehrerinnen zu Mitgliedern zählte. Heute besitzt der Verein mehr als 9000 Mitglieder und seine Zahl ist noch int steten Wachsen, dessen Ziele darin bestehen, die deutschen Lehrerinnen in der Erziehung des Deutschen Volkes und in erster Linie in der Erziehung der Heranwachsenden Mädchen zu schützen und zu stützen. Durch verschiedene Maßnahmen ist der Verein seinem Ziele näher gekommen und seit 1895 ist demselben die Mög­lichkeit gegeben worden, mit mehr Einfluß auf die einzelnen Regierungen zu wirken. Die Möglichkeit zu wirken, genüge aber nicht, man müsse noch weiter streben und das müsse die Aufgabe der Vereinigung sein. Der deutschen Frau würde ohnehin ihre Lebensstellung nicht leicht gemacht. Als ein glückliches Omen betrachtet es die Rednerin, daß die heutige Versammlung in einem Lande abgehalten werde, in dem großes Interesse für die Bildung des Volkes vorhanden sei, und aus welchen auch die erste Kämpferin in der Frauen­bewegung, Louise Büchner hervorgegangen sei. Mit den Mahnworten an die Lehrerinnen, festzuhalten an der Ver­einigung, dennGerechtem und Wahrhaftigem könne Nichts widerstehen", schließt die Vorsitzende unter dem Beifall der Versammlung ihren trefflichen Bericht. Nach Verlesung einer Anzahl Begrüßungstelegramme von Frankfurt a. O., Erfurt, Lübeck u. A. ergreift Oberschulrath Eisenhuth das Wort, um den Dank der Regierung für die Einladung zu den Ver­handlungen des Vereins auszusprechen. Die oberste Schul- behörde verfolge mit großem Interesse und Aufmerksamkeit die gepflogenen Verhandlungen und sie gebe dem Wunsche Ausdruck, daß diese einen solchen Verlauf Lehmen möchten, daß sie dem Stande der deutschen Lehrerinnen und auch der Mädchen-Erziehung zum Heil und Segen ge- reichen möchten. Herr Beigeordneter Köhler begrüßte die Versammlung im Namen der Stadt Darmstadt, und dankt, daß man sie zum Mittelpunkt einer so illustren Versammlung gemacht habe, und heißt die Theilnehmerinnen aufs beste willkommen. Für ihn sei es kein Zweifel mehr, daß der Beruf zum Erziehen und zum Lehren der weiblichen Jugend der Frau gehört, und Deutschlands größter Mann hat gesagt:Willst du erfahren, was sich geziemt, so frage nur bei edlen Frauen an." Als eine bedeutende Er- rungenschaft bezeichnet er, daß die Frauen den nationalen Gedanken in sich ausgenommen haben. Er wünscht den Der- Handlungen glückliches Gedeihen und ersucht die Versammlung, der Stadt Darmstadt ein freundliches Andenken zu bewahren. Nach Erstattung des Rechenschaftsberichts durch Fräulein Frommel-Dtedenhofen und des Kassenberichts durch Fräulein Langerhannß-Berlin, hält noch Frl. Fromme! einen Vortrag über die Arbeit der Lehrerinnen in der Volksschule. Schluß der Versammlung um 7 Uhr.

** Militärdienstuachricht. Kreuter, Pr.-Lt. ä la suite des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116 und Comp. - Führer bei der Unteroff. - Vorschule in Jülich, zum Hauptmann befördert.

Grimberg, 4. Juni. In der verflossenen Nacht hat sich ein hiesiges Dienstmädchen die Pulsadern geöffnet. Der Zustand desselben ist bedenklich.

Laubach, Anfangs Juni. Der Pächter der hiesigen städtischen Jagd, ein Fabrikant aus Rheidt in der Rhein­provinz, ließ im Walde, in Nähe der Stadt, einige Paare wilder Pfauen aussetzen. Ob dieselben aufkommen, ist fraglich, da einerseits der mangelnde sandige Boden, anderseits das hier noch vorkommende Raubzeug ein bedeutendes Hinderniß bieten, wie ja auch der Versuch, der in den gräf­lichen Waldungen mit wilden Truthühnern gemacht wurde, bis jetzt keine ersprießlichen Resultate aufzuweisen hatte.

A Mainz, 4. Juni. Die im Jahre 1897 hier in Mainz stattfindende internationale Wein- und Obstbau­ausstellung beschäftigte die hiesige Handelskammer in ihrer letzten Sitzung. In Anbetracht, daß die geplante Ausstellung dem hiesigen Platze, als einem Emporium des Weinhandels nur nützen könne, beschloß die Handelskammer, bei der Aus­stellung osficiell mitzuwirken und beauftragte ihren Vorsitzenden, in das Ausstellungscomits einzutreten. Einer der ältesten hiesigen Aerzte und mit einer der populärsten Mainzer Bürger, Dr. Carl Gaßner, ist heute Morgen im Alter von 73 Jahren plötzlich infolge eines Hirnschlags gestorben. Der Dahingeschiedene war ehedem einer der gesuchtesten Aerzte von Mainz und verband derselbe mit großem Wissen und eicher Erfahrung eine seltene Uneigennützigkeit, die ihm in

j allen Klassen der hiesigen Bevölkerung die wärmste Sym­pathien entgegenbrachte.

A Aus Rheinhessen, 4. Juni. Am ersten Pfingstfeiertag sind über die diesseitige Provinz viele schwere Gewitter gezogen, von welchen einige Blitzeinschläge zur Folge hatten. So schlug der Blitz in Erbesbüdesheim in die Behausung eines Wirthes ein, zündete und legte wohlgefüllte Scheunen und Ställe in Asche. Desgleichen schlug der Blitz in eine ausgedehnte Behausung in Dienheim ein und richtete großen Schaden an. In Gensingen hat ein Ackersknecht, Namens Krieg einen Fuhrmann von Alzey ermordet. Einzelheiten über das Motiv zur That fehlen noch.

__ Witterungsbericht vom 4. Juni.

Hoher Druck bedeckt heute ganz Europa. Die Kerne desselben liegen über Scandinavien und im Westen der britischen Inseln, während ein secundäres Maximum noch im äußersten Südosten Europas angedeutet ist. Die zahlreichen Theilminima, welche gestern vorhanden waren, haben sich tbeilweise aufgefüllt, doch lassen sich noch immer einzelne Unregelmäßigkeiten der Luftdruckvertheilung erkennen. Im nördlichen Alpenvorlande haben gestern starke Gewitter stattgefunden. Die Temperaturen sind in Centralfrankreich und Suddeutschland gestiegen.

Borarrsstchttiche Witterung: Keine wesentliche Aenderungen.

Temperatur der Lahn und Lust

nach Reaumur gemesfi n am 5. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags» Wasfir 161/»0, Luft IG1/:0 im Schatten.

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Sommersprossen.

Es ist, gleichviel lür Damen wie für Herren, von besonderer Wichtigkeit, sich über die Entstehung, Art und Natur der Sommer­sprossen eingehend zu ortenttren. Die Sommersprossen sind, wie wissenschaftlich nachgewiesen, Ablagerungen eines bräunlichen Farb­stoffes in den Hautschichten. Meist bilden sich solche dadurch, daß infolge Transpiration auf der Haut Schweißtropfen entstehen, die, betroffen von Sonnenstrahlen, solche concentriren. und so die reinen Brenngläser bilden, wodurch dann chemische Veränderungen des Unterhautgewebes entstehen in Gestalt von braunen Flecken den Sommersprossen. Je zarter die Haut ist, desto rascher und häufiger treten diese chemischen Reacttonen, diese Fleckenbildungen, ein und so kommt es, daß gerade Jene, welche eigentlich die zarteste Haut besitzen, am meisten von Sommersprossen heimgesucht werden. Heimsuchung muß man das nennen: denn ein mit Sommersprossen behaftetes Gesicht wirkt, je nach Größe und Menge dieser Flecken­bildungen, selbst wenn es noch so angenehm ist, immer mehr oder weniger unschön. Es gilt dicserhalb dieser Hautfehler auch birect für einen Schönheitsfehler und Jeder', der Sommersprossen hat, sollte immer dafür bemüht sein, sich von denselben zu befreien. Ob daS möglich ist? Unter Umständen ja, man verfahre nur nach folgenden Vorschriften. In erster Linie muß man darauf achten, daß die Schweißperlen stets rasch vom Gesichte mittels Abtrocknung durch ein Taschentuch entfernt werden und daß das Gesicht während der heißen Jahreszeit möglichst wenig den directen Sonnenstrahlen ausgesetzt ist. Dann reibe man des Abends vor dem Schlafengehen und am Morgen nochmals das Gesicht mit Ereme Iris ein. Dieses Präparat hat sich bei angestellten eingehenden Prüfungen als das beste und wirksamste erwiesen, bietet auch absolute Garantie für Unschädlichkeit selbst bet unausgesetztem Gebrauche, was bet anderen ähnlichen Fabrikaten nicht der Fall ist, ja einzelne der letzteren haben sich sogar als bittet schädlich erwiesen. Die geeignetste Zeit, Maßregeln gegen die Sommersprossenbildung zu treffen, ist jetzt. Während der Wintermonate verschwinden nämlich die Sommer­sprossen, zwar nicht vollständig, aber infolge der zu dieser Zeit stärkeren Oberhaut sind sie wenig oder gar nicht sichtbar. So lange die Sonne nun die Sommerspiossen nicht wieder wachgerufen bat, ist am ehesten Erfolg zu erzielen. Allen, die mit Sommersprossen behaftet sind, sei dteserhalb besonders^empfohlen, nun mit Creme JriS Frottirungen zu beginnen. Nach einigen Wcchen der Anwendung von CrSme Iris wird sich deren vortreffliche Wirkung zeigen.

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