Ausgabe 
6.4.1895 Erstes Blatt
 
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kaum eine diese, und Kur noch werden.

befriedigendere Art der WohlthätigkeitSübung als auf diese Weise könnte die Wohlthat einer solchen einer viel größeren Zahl von Kindern zu teil

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270.-

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215.02

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Bon 1.

Summe X 4742.51

Badekuren wurden beinahe 400 X mehr

willigt, als im verflossenen Jahre. Alle übrigen Posten sind gegen 1893 zurückgegangen. Das kommt aber wohl zumeist auf Rechnung des ungewöhnlich günstigen Gesund- heitszuftandeS im Sommer und Herbst v. Js., der unS ganz besonders auch bei der Betrachtung der Krankenpflege entgegentritt.

sind bei einer großen Anzahl von Lindern höchst erfreuliche. Wie manche sind dadurch vor dem Elend eine- siechen Lebens, dem sie sonst unfehlbar entgegengegangen wären, errettet, wie manche mit neuen Kräften ausgerüstet worden. Und auch in den schwersten Fällen wurde doch wenigstens eine Verlangsamung im Fortschritt des Leidens und wesent liche Erleichterung erreicht. Im verflosienen Jahre konnten wir 29 Kinder dorthin schicken, 5 zur Winterkur und 24 zur Sommerkur. Zu den dadurch entstandenen Kosten von 851 X wurden von der städtischen Armendeputation 300 X. von anderer Seite 50 X beigesteuert. Sehr erwünscht wäre es, wenn die Fälle öfter vorkämen, in denen einzelne vermögende Familien sich eines solchen Kindes annehmen und die Kosten für eine Kur ganz oder teilweise bezahlen, und namentlich auch nach vollendeter Kur deren Erfolg durch Gewährung von guter Kost sichern wollten. Wir wüßten

welche sich schon mehrfach von den hl 111 «y»weSftreitew mÄhrtwh nn(«

Auch in den Bezirken fand allerlei Wechsel statt. Herr Buchhändler Ferber legte sein Amt als Bezirks- Vorsteher des I. Bezirks nieder. Für seine langjährige treue Führung dieses Amtes sei ihm auch an dieser Stelle der Dank des Vereins ausgesprochen. An seine Stelle trat Herr Direktor Bansa. Im I. Bezirk schied Fräulein Groos aus, und traten neu ein Frau Direktor Bansa und Herr Dr. Molly. Ferner nahm Fräulein El. Buff, und ebenso im II. Bezirk Fräulein Lips nach längerer Unterbrechung ihre Thätigkeit wieder auf.

In der Kochschul-Kommission wurde Frau Direktor Stammler durch Frau Wilker ersetzt.

Wir haben nun über unsere einzelnen Arbeitsgebiete folgendes zu berichten.

I. Armenpflege.

Es wurden 179 Personen und Familien unterstützt in 877 Fällen (1893 : 187 Personen in 987 Fällen). Dafür wurden aufgewendet 4742 X 51 (1893 : 4960 X 60 ).

Bare Unterstützungen (incl. Stiftungszinsen) . . . . Milchlieferung Brennmaterial Wein

wegen Heschäj

II. Krankenpflege.

Unsere Schwestern pflegten in 637 Familien mit 495 Nachtwachen, 86 ganzen Tagpflegen und 19938 Pflegebesuchen, (1893 : 645 Familien, 603 Nachtwachen, 225 ganze Tag- pflegen, 22710 Pflegebesuche). Eine von uns auf Wunsch der städtischen Armendeputation berufene zehnte Schwester wurde ganz im städtischen Hospital stationirt und übernahm dort die Pflege in der neu eingerichteten Siechen-Abteilung.

III. Kinderpflege.

a. Krippe.

Der Besuch unserer Krippe hat im verflossenen Jahre so zugenommen, daß wir uns entschließen mußten, noch eine zweite Schwester für dieselbe anzustellen. Im ganzen waren darin 33 Kinder in Pflege, die Gesamtzahl der Pflegetage betrug 4061.

b. Ueberwachu ng der Pflegekinder.

Da die in früheren Berichten geschilderten schwierigen Verhältnisse auf diesem Gebiete fortbestehen, so hat die städtische Armenpflege sich entfchlosicn, die Ueberwachung der Pflegekinder zu übernehmen, und wird sie unter die Leitung der Hospitalschwester stellen.

c. Fürsorge für schwächliche Kinder.

Diesem Zweig unserer Thätigkeit legen wir eine ganz besondere Wichtigkeit bei. Wir haben es nun feit Jahren erprobt, was für eine Wohlthat es für schwächliche, namentlich auch scrophulöse Kinder ist, wenn man ihnen bei Zeiten, und wenn nötig, mehrere Jahre hintereinander, eine Badekur in Bad-Nauheim gewährt Die damit erzielten Erfolge

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5. Kostgeld an die Kleinkinder­schule unb Knabenhort . .

b) Kinder An Darlehen . . Verschiedenes . .

IV. Das Mietspatronat.

Zu den zwei in unserem Besitz besindlichen Häusern (Kirchenplatz 2 und Lindengasie 14), unb dem der Stadt abgemieteten (Brandplatz 14) ist im verflosienen Jahre kein neues hinzugekommen. Jedoch wurde mit der städtischen Armen Deputation die Uebernahme der Verwaltung eines von dieser angekauften Hauses (Neustadt 37) für den Anfang des neuen Jahres verabredet und der Umbau dieses Hauses nach unseren Vorschlägen begonnen. An Wechsel unter den Mietern hat es nicht gefehlt. Am stetigsten sind die Ver hältnisse in den Häusern Kirchenplatz 2 und Brandplatz 14, besonders stark ist der Wechsel immer noch in der Linden gasse 14, da dort durch die größere Zahl der Mietpartcien und deren engeres Zusammenwohnen die Schwierigkeiten ganz besonders groß sind. In der Verwaltung der Häuser ist kein Wechsel eiugetreten, unb wir sind den Herren und Damen, die sich dieser Mühe auch im vorigen Jahre un­verdrossen unterzogen haben, für ihr treues Ausharren ganz besonders dankbar. In die Häuser Kommlifion ist als Mitglied neu eingetreten Herr Direktor Bansa.

V. Haushaltungsschule.

a. Die Näh- und Flickschule wurde den ganzen Winter 1893/94 über, jeden Freitag Abend in zwei Abteilungen im Saale des alten Rathauses abgehalten. Der Zudrang zu diesen Abenden ist noch immer im Wachsen begriffen, dementsprechend auch die Ausgaben, die sich auf 377 X 49 <£ beliefen, wozu aus unserer Vereinskasie 233 X 74 zugeschosien wurde, während der Rest durch eine besondere Sammlung gedeckt wurde.

Man hört nicht selten die Meinung äußern, daß der starke Besuch dieser Abende roeniget der dort gegebenen Anleitung zum Nähen und Flicken, als vielmehr den reichlich gespendeten Flicklappen zu verdanken sei, unb baß bamu nicht selten Mißbrauch getrieben werbe. Daran mag etwas Wahres fein. Wir werben unS dadurch aber unsere Freude an dieser Veranstaltung nicht trüben lassen. Wo wäre eine Act der WohlthätigkeitSübung, die nicht dem Mißbrauch ausgesetzt ist? Und wenn cs durch unsere Flickabende weit über hundert Familien, die zu den ärmsten in unserer Stadt gehören, erleichtert wird, ihre Kleidung, ihre Wäsche, ihr Bettzeug rein unb ganz zu erhalten, wenn dadurch gewiß auch bei Manchen das Bedürfnis nach Sauberkeit und Ordnung geweckt wird, so ist bas eine so große Woblthat, daß dadurch ein etwa je unb dann vorkommenber Mißbrauch weit ausgewogen wirb. Wir wollen solchen Mißbrauch aewiß nicht rechtfertigen und unsere Damen sind ernstlich bemüht, dergleichen durch möglichste Aufmerksamkeit zu ver hüten. Aber wir sollten diesen, mit der Not deS Lebens schwer genug kämpfenden Leuten gegenüber überhaupt keine

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