Ausgabe 
6.4.1895 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

bauung eines Treibhauses am Schiffenberger Weg nach­gesucht. -ES wird aus Antrag der Baudeputation beschloffen, daS Gesuch ausnahmsweise $u befürworten und zwar mit Rücksicht darauf, daß bei der Stellung deS Treibhauses durch dasselbe eine spätere Festsetzung der Baufluchtlinie nicht be­einflußt wird, sowie die Möglichkeit bleibt, daS Treibhaus durch ein Vorderhaus zu decken.

DaS zu den Festbauten deS Feuerwehrfestes ver­wendete Holz konnte s. Z. freihändig zum Tarifpreise plus Fuhrlohn verkauft werden- der Erlös hierfür betrug 1107 Mk. 86 Pfg.- die Versammlung gab zu dieser freihändigen Ab- gäbe ihre Genehmigung, desgleichen zu der s. Z. erfolgten Abgabe von Fichten- und Eichenreiseru im GesammterlöS von 61 Mk. 20 Pfg.

An uneinbringlichen Posten und Nachlassen find auS dem Rechnungsjahr 1894/95 5053 Mk. 83 Pfg- zur Niederschlagung beantragt worden. Die Versammlung stimmt den Anträgen zu.

Der Seitens des Herrn Homberger als Vorsitzender der Commission zur Prüfung der Rechnung für 1893/94 erstattete Bericht constatirt, daß sich in den abgehaltenen 5 Sitzungen der Commission Anstände in der Rechnung w,e im Rechenschaftsbericht nicht ergaben. ES wird danach Er- theilung der beantragten Credite, Genehmigung deS Aus­stands- und VorlagenverzeichntsieS beschloflen.

Die nachstehenden Gesuche um Ertheilung der Wirth- schastScoucession werden befürwortet, bezw. die Bedürfniß- frage bejaht, da eS sich um Uebergang bestehender Wirth- schaften auf andere Namen handelt: Wilhelm Albohn, Schützenftraße 1, PH. H. Knoch, Weidengasie 1, Robert Meus er, Dammstraße 39, Anton Koch, Wagengasie 7, Karl Hartmann, Franksurterstraße 2. Verneint wird dagegen die Bedürfntßfrage bezüglich deS Gesuchs des Karl Lenz um Erlaubntß zum Betrieb einer Cantine am Kasernen­bau. Die Commission hat erklärt, daß in allernächster Nähe der Baustelle zwei Wirthschasten sich befinden, und daß sowohl vom Stadtbauamt wie vom Bauunternehmer das Vorhanden­sein eines Bedürfnisses zur Errichtung einer Cantine verneint wurde.

Gieße», den 5. April 1895.

* Ausschlag der direkten Steuern. Nach der eben er­schienenen Bekanntmachung des Ministeriums der Finanzen über den Ausschlag der directen Steuern für daö Etals- jahr 1895/96 soll in Gemäßheit deS Ftnanzgesetzes vom 26. Mai 1894 jährlich an direkten Steuern auf die Mark Gewerbe- und Einkommensteuercapital der Betrag von je 16 Pfennig, auf die Mark Grundfteuercapital der Betrag von 14 Pfennig und auf die Mark Capitalrentensteuercapital der Betrag von 17 Pfennig auSgeschlagen und nach den ge­setzlichen Bestimmungen erhoben werden.

* ErtuueruugSfest an 1870. Die Festhalle aus dem Exerzierplätze ist schon bestimmt für die große ErtnnerungS- feier an 1870, welche im August d. I. in Darmstadt begangen werden wird, gewonnen worden. Außerdem sind noch eine Reihe von Bauten für WirthfchaftSlocalitäten rc. auf-bem Platze vor der Halle in Aussicht genommen. Da die Feier ein Fest im großen Stile zu werden verspricht, an dem sich voraussichtlich viele Tausende auS dem ganzen Groß- herzogthum betheiligen werden, so werden dementsprechend auch die äußeren Räumlichkeiten zur Aufnahme so zahlreicher Fest- genossen geeignet eingerichtet werden.

Sisenbahuunfall. Infolge Dammrutsches entgleisten gestern Nachmittag bei G unterSH aus en mehrere Wagen eines Güterzuges, wodurch beide Geleise gesperrt wurden. Don GunterShausen wurden Vorzüge abgelasien. Die hier fälligen Personenzüge kamen nach erheblichen Verspätungen an. Der um 7 Uhr 18 Min. Abends fällige Schnellzug 72 wurde in zwei Thetle gelegt- der erste Theil traf um 8 Uhr 20 Min., der zweite um 9 Uhr 41 Mm. ein. v-Zug 74, 9 Uhr 4 Min. fällig, traf um 10 Uhr 3 Min., Personenzug 104, um 8 Uhr 8 Min. fällig, erst um 11 Uhr 45 Min. hier ein. Die entgleisten Wagen des Erfurter GüterzugeS wurden zertrümmert. Auch in der Beförderung der Nacht- Gürerzüge trat erhebliche Verspätung ein.

Erwischt. Ein hiesiger Kaufmann hatte in letzter Zeit öfters wahrgenommen, daß Geldbeträge aus der Laden kaffe verschwanden. Der Verdacht lenkte sich gegen die Putzfrau, welche jeden Morgen den Laden zu reinigen hatte. Heute Morgen wurde nun dieselbe von dem Ladenbesitzer und einem Schutzmann beobachtet und auf frischer That ertappt. Sie gestand auch verschiedene früher begangene Diebstähle ein.

** Religion«-Statistische?. Im Jahre 1893 sind zur evangelischen Kirche Übergetreten: von der katholischen Kirche 66, von anderen christlichen Confesstonen 89, sonstige 19, zu­sammen 165. Ausgetreten sind: zur katholischen Kirche 12, zu anderen christlichen Confrsfionen 4, zu anderen Religionen 1, zusammen 17. Die Zahlen der Communikanten war: im öffentlichen Gottesdienst 372 277, privatim 6648, zusammen 378 925. Auf 100 bürgerliche Eheschließungen kamen 88,3 kirchliche Trauungen durch evangelische Geistliche, in Starken­burg 89,5, in Oberhesien 97,2 und in Rheinhessen 74,5. Don 100 Lebendgeborenen wurden 87,6 von evangelischen Geistlichen getauft. Die Zahl der von der evangelischen Landeskirche (formell) Getrennten betrug: Alt Lutheraner 1128, Dissidenten 64, Menomten rc. 864, Methodisten 57, Frei­protestanten 3261, zusammen 5374. Am 1. December 1890 »ar die evangelische Bevölkerung des ganzen Großherzog- thumS 658 345 Seelen stark. Die Summe vertheilt sich auf Starkenburg mit 283 689 Seelen, auf Oberhesien mit 238 423 und auf Rheinhessen mit 136 233 Seelen. Unter den fünf großen Städten des GroßherzogthuwS steht Darm­stadt mit 43 949 evangelischen Einwohne n obenan, dann folgt Offenbach mit 21 040, Mainz mit 19 935, Gieße» mit 17 988 und zuletzt WormS mit 15 588.

Die graue» OfKzierI»5»1el. Nach den Erfahrungen, welche bl» jetzt mit den grauen OffizterSmänteln gemacht worden find, dürfte die Möglichkeit nicht auSgeschlosien sein, daß in nächster Zeit eine Aenderung eintritt. Wenn auch die Beibehaltung der grauen Militärmänrel im Princip ausrecht erhalten bleiben dürfte, so scheint doch die blaugraue Färbung deS jetzt getragenen Militärtuches den Anforderungen nicht zu entsprechen. Es sollen deßhalb, wie derGonfectionär* ** * wissen will, Versuche mit einer neuen grünlich grauen Farbe, die man für praktischer hält und die mehr den russischen Militärmänteln ähnelt, angestellt werden.

Bauernregeln für April. Der Marz im Schwanz, der April ganz, der Mai neu, halten selten Treu - April warm, Mai kühl, Juni naß, freut sich Vieh und Bauer baß- Je zeitiger im April die Schlehe blüht, um so früher vor Jacobi 25. Juli die Ernte glüht - Jöenn der April bläst in sein Horn, so steht e» gut um Heu und Korn- Der April kann rasen, der Mai halte hübsch maßen- Der April ist nicht gar gut, er schneit dem Bauer gern auf den Hut, Aprilschnee düngt, Märzenschnee verschlingt, Halten Birke und Weide ihr Gipfellaub lange, ist ein gute» Frühjahr im Gange- Sind die Reben um Georgi 24. April noch blind, soll sich freuen Mann, Weib und Kind - Bringt Sanct Rosamund 2. April Sturm und Wind, so ist Sanct Sibylle 29. April unS gelind - Trägt Sanct BiMcu» 25. April dicke Jacken, wird un» noch viel KNre packen- Charfreitag Regen, bringt ein fruchtbar Jahr -uwegen- Dürrer April, ist nicht deS Bauern Will- Aprtlregen, der ist ihm sehr gelegen.

Butzbach, 4. April. Am Samstag war der Cavallerie- Jnspector Herr Generallieutenant von Grosigk auS Berlin hier anwesend behnfS Besichtigung unserer Garnison. Wie wir hören, hat sich der Herr Jnspector im Beisein deS Regimentsobersten sehr lobend über die Ausbildung der hiesigen Truppen ausgesprochen. Dieses Urtheil aus fach- männischem Munde dürfte zur Genüge beweisen, daß es doch nicht so nothwendig im Jntereffe der militärischen Ausbildung erscheint, die hiesigen DragonereScadronS nach Darmstadt zu verlegen. Hoffen wir, daß nach solchem Urthetl die Auf­hebung unserer Garnison in recht weite Ferne gerückt ist, trotzdem sie von gewisser Seite sehnlichst zu erreichen gesucht wird. Wett. Bote.

n. AuS der Wetterau, 4. April. Der Sonnenschein und der Wind der letzten Tage haben trotz der vorausgegangenen naffen Periode daS Feld stellenweise so abgetrocknet, daß man hier und da schon mit dem Pflügen beginnen konnte. ES wurde auch schon Hafer gesäet. In günstig gelegenen HauS- gärten steht früh gesäeter Salat bereits grün. Erbsen und Gemüsepflänzchen sind am Aufgehen. Seit vorigen Samstag haben wir blühende Veilchen, sodaß wir doch noch März­veilchen bekamen. Die Schnepfen sind bis jetzt sehr rar. In vielen Revieren wurde noch keine einzige geschoffen.

4- RüddingShauseu, 3. April. Nachdem bei un» da» Amt deS Beigeordneten vorzeitig in andere Hände über­gegangen ist, wird nunmehr auch in aller Kürze eine neue Bürgermei st erwähl stattfinden, da der seitherige Bürger­meister Scheer er nach siebenjähriger Thätigkeit ebenfalls freiwillig sein Amt niedergelegt hat. Daß innerhalb eines halben Jahres in einer Gemeinde Bürgermeister und Bei­geordneter in dieser Weise abtreten, kommt nicht oft vor und dürfte den Wählern zu denken geben.

A Au« dem Ohmthal, 4. April.Der April ist nicht so gut, er schneit dem Bauer auf den Hut." Geschneit hat eS am heutigen Tage, aber dem Bauer nicht auf den Hut, weil derselbe bis heute noch nicht die Feldarbeit zu be­ginnen vermochte. Die Feldarbeit ist gegen daS vorige Jahr um volle vier Wochen zurück, damals hatte man um diese Zeit schon den Hafer gesäet. Gleichfalls noch sehr zurück in der KnoSpenentwickelung find die Obstbäume, man vermag noch kaum Trag- von Blattknospen zu unterscheiden. Im vorigen Jahr begannen um diese Zeit Pflaumen- und Kirsch­bäume schon zu blühen. Eine späte EntwickelungSzeit hat man bet den Obstbäumen im Allgemeinen wegen den Mai- frösten recht gern. Doch hat der vorige Jahrgang gelehrt, daß auch auf eine sehr frühe Blüthezeit eine sehr reiche Obsternte folgen kann. Die Überwinterung der Saat läßt sich jetzt sicher beurteilen, sie ist eine recht gute. Korn, Weizen und RapS (Wintersamen) haben recht gut Stand gehalten und sehen üppig auS. Nur der Klee ist da, wo er mastigen Wuchs im Herbste gehabt, unter der langen Schneedecke verfault, sonst aber steht auch er gut. Die Wiesen haben eine so gründliche Bewäsierung erfahren, wie seit Jahren nicht- man hofft deshalb auf eine bessere Heu­ernte wie im vorigen Jahre. UebrigenS wäre jetzt an der Zeit, daß der Winter, der heute Vormittag noch einmal die Dächer mit seiner weißen Decke belegte, enbgilttg abzöge, sonst könnten wir trotz vorgerückter Jahreszeit weiße Ostern bekommen.

§ Grebenhain, 2. April. Gestern Abend wurde auch hier im Gasthaus deS Herrn Andrea» Weitzel der 80. Ge­burtstag unsere» großen Altreichskanzlers Fürst v. Bi»- mord von dem Kriegerverein Grebenhain-Crainfeld begangen. Die Feier OewieS, daß ächter Patriotismus unsere tapferen Krieger von 1870/71 auch hier im Vogelsberg beseelt.

«au AlgeSheim, 3. April. Eine mit 322 Unterschriften hiesiger Weinproducenten bedeckte Petition, die vorgestern an den Reichstag abging, beantragt eine Ausführung der Bestimmungen de» Gesetzes von 1892 bezüglich der Kunst- weine. Die rationelle Verbesierung des Weines soll danach nur bi« zur ersten Gärung, also Ende December jeden JahreS, stattfinden- auch soll die Frage d r Communalbesteuerung de» WeineS durch den Reichstag verneint werden.

Darm ft. Ztg.

* flafel, 4. April. Der Provinzialsteuerdirector Ge- heimerath Peine wurde von einem schweren Bierwagen,

dessen Pserde scheuten und durchgingen, überfahren und s» schwer verletzt, daß der Tod auf der Stelle eintrat.

Kernel, 4 April. Wie da»Wemeler Dampfboot* meldet, ist bei dem Sturme in der vergangenen Rächt ei» Fischerboot untergegangen. Bier Fischer seien dabei ertrunken.

Derfebr, Canfc- rrnd PoUswirtbicbaft

«rüuderg, 4. April. Den heutigen ,Dftermarft" be­günstigte nicht da» schöne Weller, da« man noch gestern nach da Wetterlage erwartet batte, der scheidende Winter lieferte dem a»- rückenden Lenze noch Nachgefechte. Dessenungeachtet war der Markt stark mit Vieh befahren und auch gut besucht. Rindvieh-, wie Schweine- und Schasmarkt zeigten sehr starke Auffahrt, doch war da Handel in beiden ersten Piehgallungen gedrückt, sodaß ein flotte Gang vermißt wurde. Beim Rindvieh mag die Der flauung h» Handel durch die zur Steige gegangenen Futtervorräthe verursacht öerben. Der lange und strenge Winter Hal eben ein sehr starke» Futtaquanlum erfordert. Für gute Rübe wurden bezahlt 310 di» 340 Mk., für einjährige Rinder 110 bi« 130 Mk., für Kälber erst« Qualität 80 bi« 100 Mk Auf dem Schweinemarkt übertraf da» Angebot die Nachfrage, daher der flaue Gang im Handel. Da« Paar Ferkel zweiter Qualität galt 253040 Mk., eitler Qualität 50 biß 60 Mk., Läufer kosteten per Paar zweiter Sorte 65 di« 70 Ät, erster Sorte 70 bi« 75 Mk. Im VaHällniß waren mithin Läufa billiger wie Ferkel. Der Ärämermerft zeigte geringe AuSbe-mw».

>tbem, 4. April. Da vorgestern biet adgehalteve zweite diesjährige Viebm arkt war mit Rrndoieb schlecht befahren, wohl infolge da gleichzeitig in Hanau und Schlüchtern stattfindenden Märkte. waren nur etwa 25 Stück Rindvieh aufgetrieben, darunta trachtbare Rinder; die Preise für letztere waren 250 bi« 270 Mk per Stück. E« wurde sehr wenig vnkauft. Besser dagegen war da Handel in Schweinen; angetrieben waren etwa 300 Slück, worunter ce. 200 Stück Einlegeschweine; dieselben wurden meisten« vnkauft, da« Paar zu 50 bis 80 Mk. Junge Ferkel, 6 bi« 8 Wochen alt, kosteten da« Paar 30 biß 45 Mk.; wurde fast alle« abaesetzt. Fette Schweine wurden verkauft zu 46 di« 48 Pfennige per Pfund Schlachtgewicht, die Preise find in letzter Zeit bedeutend herunter: gegangen. Zuchtschweine, von welchen viel unoerfauft blieben, kostet« daß Stück 50 biß 70 Mk.

HauSwirthschaftliche». Wir erlauben uni, die geehrten Hausfrauen auf ein Waschpiäparat aufmerksam zu machen, daß sich als ein ebenso vorzügliche« al« bequeme« Waschmittel bewährt und sich seit einer Reihe von Jahren in tausenden von Haushaltungen ganz unentbehrlich gemacht bat. ES ist diele« das in unterem Annoncen - Theil awähnte Dr Tvompson'sche ®#4fenpul»<t. Man erzielt damit blendend weiße Wäsche, auch ohne Gleiche, und spart Zeit und Geld bei größter Schonung der Stoffe. Da bei dessen Anwendung das viele Reiben da Wäsche oermteben wird, so ist einleuchtend, daß sie viel länger in gutem Zustande bleibt, a.ß bei j-der anderen Waschmelhode. Auch bekommt die Wäfche einen angenehmen, frischen Geruch, während übet den widerlichen Geruch der Schmierseifen ost geklagt wird. Berschiedene da be­deutendsten Chemiker haben dieses Dr. Thompsonß Seifen - Pulver analysirt, und sich dabin ausgesprochen, daß der Hauptsache nach eine Kernseife bester Qualität fei. wurde ganz frd befunbt» von Wasserglaß und Eolophonium, womit jetzt die Seifen und Wasch-Präparate gewöhnlich gefälscht werden. Diese« reelle Wasch- mittel ist aber nicht nur bequem zum Waschen, sondern auch billig, denn wenn man 1 Theil Dr Thompson« Seifen Pulver mit 5 7 heilen kochendem Wau er vermischt und die Lösung stehen läßt, bl« sie sich abgekühlt hat, so erhält man eine schöne, weiße, weiche Seife, die nur ca. 6 Pf. per Pfund kostet, und mit welcher man wa'chen, reinigen und scheuern kann. Da« ist also wohl einen Versuch werth! Da Preis für Dr. Thompson« Seifen Pulver ist lehr mäßig gestellt und beträgt nur 15 Psg. per */» Pfd. Picket. Dasselbe tfl zu haben in allen besseren Droguen, Eolonialwaaren- und Seife»' Geschäften. Man achte jedoch genau auf Dr. ThompsonS Schutzmark, mit Schwan, da minderwerthige Nachahmungen angeboten w-rde». Alleiniger Fabrikant: Ernst Sieglin in Aachen. 2767

2(ird?lid?c Anzeige« der Stadt Gietze«.

Evangelische Seme lade.

Gottesdienst

Sonntag den 7. April. Palmarum.

Lande»-vuß- unv vetta».

An dar Ltadttirche.

vormittags 9»/, Uhr: Pfarrer Schlosser.

vormittag« 11 Uhr: Mlltlärgoltekdienst, verbunden mit der Feier de« Hl. Abendmahl«: Pfarrer Dingeldey.

Die Kinderkirche fällt au«.

Abend« 6 Uhr: Pfarroerwalter Dr. G rein

Lollecie für HiUßb'dürftige dessische Gemeinden.

Am (Srünbonneißtag und Eharfreitaa wird jedeßmal < Vormtttag«aotte«dienst Beichte und Hell Abendmahl für Matträuß» unb MarcuSgemeinde gemeinsam gehalten werden Anmeldungen werden bet den zuständigen Geistlichen erbeten.

3« der JoHavaeSkirche.

Cormtttagß 9/i Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

vormittags 11 Uhr: KindergotteSdienst für die Iohrmie»- gemeinde. Pfarrer Dr Naumann.

Abend« 6 Uhr: Pfarrer Ding elbep.

Collecte zum Besten hllf«bebürftiger evangelischer Gemeinde» unseres Landes 1ai

Arn Gründonnerstag und Eharsreitag wird im vormittag«- gotteßbienfl Beichte und Heil. Abendmahl, j :be«mal für Luca»- »ad JohanneSgerneinde, gefeiert werden.

Kathsltsche Gemeinde.

Sonntag den 7. April. Palmsonntag.

6em«tag:

Nachmittag« um 4 Uhr und Abend« um 8 Uhr (Beleg en bett zur hl. Beichte. , ee

von 4 biß 6 Uhr wird ein fremder Priester Leicht höre»

Sonntag:

vormittag« von 6 Uhr an Gelegenheit zur bt Beichte;

, um 6*/e Uhr erste hl. Meffe;

um 7«/i Uhr Au«theilung der hl. Communion;

, um 8 Uhr zweite bl Messe.

um 9/i Uhr Hochamt- Bor dem Hochamte Anbei d« Palmwefhe statt

Abend« um 6 Uhr Pledigt; darauf Andacht.

Gottesdienst der iSraelitts-eu ReligionSgesellschaft.

Freitag Abend 6*° Uhr, Sarn«tag vormittag 8" Uhr, Veedl^ Nachmittag 3* Uhr, 6abbalhau«flang 7" Uhr.

dienst Mdrgen» 6* Nachmittag 7*

Verein fftr jüdisch« Geschichte ««d Literat»»»

Steir.straße 15 und Neustadt 10, Nachmittag» 2 Uhr- e»

A Hrelscher. Hießen

empfiehlt Loose aller genehmigten lotterten.

Prompte Zusendung dar ©eminnlifle.__1"*