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6.1.1895 Erstes Blatt
 
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Die Ausstellung von Alterthömern Butzbachs und seiner Umgebung.

Aber welche wir vor einigen Tagen berichteten, bietet ein recht interesiantes Bild. Bekanntlich ließ der Vorstand des Butzbacher VolksbildungSvereins, vor allem sein rühriger Vorsitzender, Herr Director Jäger, eine Einladung an die Bewohner Butzbachs und der Umgegend ergehen, die vor­handenen Alterrhümer in einer öffentlichen Ausstellung zu vereinigen, bezw. sie zu einem Grundstock für ein noch zu gründendes Museum in Butzbach zu machen. Und vergebens ist ter Ausruf nicht erlassen worden. Eine äußerst reichhaltig beschickte Ausstellung im Gartensaale desHessischen Hofes" ist das Resultat anerkennenSwerther Bemühungen und lobens« werthester Bestrebungen.

In verschicdensachen Gruppirungen treten uns Kunst und Industrie vergangener Tage vor die Augen. Die stummen Zeugen verflossener Perioden lassen uns einen tiefen Blick thun in daS Leben und Treiben unserer Vorsahren- und je mehr wir unS mit ihnen beschäftigen, um so mehr wissen sie »nS zu berichten von den Geschehnissen, von dem Fletße, von dem Kunstsinn unserer Altvordern.

Viel zu weit würde es unS führen, wollten wir alle die Dinge, welche die Ausstellung birgt, nennen und be« schreiben. Nein, wir laden die Leser dieses Blattes nur zu einem kurzen Gange durch den mit Alterthümern reichlichft geschmückten Saal ein.

Gleich rechts von dem Eingänge befinden sich die Zunft­laden der Bäcker, Gerber und Schneider sammt Zunfibüchern wob Gesellenbriefen. Der älteste Zunftbrief aus 1406 möge besondere Erwähnung finden. Verschiedene Formen für das Bedrucken von Kattunen erinnern uns daran, daß die Innung der Färber sich einstens großer Bedeutung in unserem Siädtchen erfreute. Alte Zunfrschttder gemahnen uns an die Zunfkhäuser und an die strengen Regeln, die die Mitglieder einer Gilde an einander fesselte. Ganz sicher wurde neben dem ehrsamen Handwerke dort auch die urdeutsche Gemüth- lichkeir gepflegt, und die ehrwürdigen Fackelhalter mögen hin unb wieder gewiß herabgeschaut haben auf der frohen Jugend ausgelassenes Treiben.

Doch nun weiter. Schöne, mit Malereien und Moscttk- »rbeiten geschmückte Truhen aus den Jahren 1707 und 1771 erinnern uns an den Kunstsinn unserer Vorfahren, ein aus dem Jahre 1555 stammendes Hemd ganz gewiß an die Dauerhaftigkeit und Unverwüstlichkeit früheren Leinengewebes.

Von diesen friedlichen Bildern führen uns die mannig­fachen Waffen, Feuerschloßgewehre, aufgebogene Sensen, Säbel, Pistolen rc. zu den Tagen des Kampfes, die freilich damals nicht so furchtbar gewesen sein mögen als diejenigen des modernen Krieges. Nun folgen alte Bilder, Andachts­bücher, Abendmahlsgefäße, eine Bibel Zwinglis von 1531 rc. und eine äußerst interessante Sammlung römischer, altdeutscher <nb neuerer Münzen und Gedenkmünzen. Als größtes Gold­stück sehen wir ein 100 Francsstück, als kleinstes ein Vsi Nürn­berger Ducaten. In einem Schranke befinden sich Brief­beschwerer und- Porzeüangefäße, in einem anderen seidene Schuhe, Mützen, Hauben, Spitzen rc. Jetzt folgt eine Küche vergangener Tage mit Stemherd, Rauchsang, Zinn- und irdenen Gesäßen- eine Köchin in altmodischer Tracht scheint lbreS hochwichtigen Amtes eifrigst zu walten. In der hübschen Bauernstube, durch deren Butzenscheibenfenster die Helle Wtnter- sonne uns grüßt, ist der Tisch gedeckt und bestellt mit zin­nernen Schüsseln, Tellern und Gesäßen. Das würdige Ehe­paar scheint eben an der reichbesetzten Tafel Platz nehmen zu wollen, während ein Steinofen mit kunstvoller Kachel ge- müthliche Wärme in dem behaglichen Gemache verbreitet. Aber nun treten wir in das Prunkzimmer. Ein mit reicher, Prächtiger Holzmosaik geziertes Buffet, aus dem Schlosse des Landgrafen Philipps von Butzbach stammend, geschmückt mit kunstvollen Basen, macht einen äußerst vornehmen Ein­druck, der durch ein nettes Prunktischchen, einen Tresor, seltene Wachsbilder und wundervolle Spiegel rc. noch erhöht wird. Am Eingänge dieses reich ausgestatteten Raumes ist ein hübscher, messingener Thürklopfer angebracht. Wie manchmal hat er schon den sorglosen Schlummeret aus süßem Schlafe geweckt, wenn ein Hausgenosse, der den Schlüssel vergessen hatte, in später Stunde den sicheren Port des heimischen Herdes aufsuchte.

In dem niedlichen Frauengemach sitzt ein altes Mütter­chen über ein Spinnrad gebeugt. Wie viele, viele Fädchen har es schon aus der Spule gezogen! Ueber den runden Tisch ist eine werthvolle, mit äußerst feiner Spitze besetzte Decke gebreitet. Ein kunstvolles Nähkästchen, auf welchem bie Freuden und Leiden des Ehestandes dargestellt sind, ruft unsere besondere Aufmerksamkeit hervor, die dann auf den massiven, mit Holzschnitzereien versehenen Schrank aus dem Jahre 1675, der in dem Reichskammergericht zu Wetzlar gestanden hat, gelenkt wird. Ein mächtiges Himmelbett ist mit starken Leinenvorhängen umgeben. In einer Schaukel­wiege liegt ein glück.icher Säugling. Niedliches Kinder- fpielzeug beweist uns, daß die Kinder früherer Tage auch > nicht allzuspärlich bedacht worden sind.

Doch nun fällt unser Blick auf ein Zifferblatt aus dem Jahre 1628. Es kündigte den Bewohnern des ehemaligen Schlosses Philippseck bei Münster (Kreis Friedberg) in welcher Tageszeit man lebte. Heute können wir kaum «och die Spur entdecken, wo jener stolze Bau gestanden, i $iae einzige Säule, die auch einen Platz in der Ausstellung - zesunden hat, ist noch der traurige Rest einstiger Herr­lichkeit.

Urkunden, Bilder und Beschreibungen belehren uns über Las Ehemals unseres lieben Vaterstädtchens. Wir betrachten such die riesigen Anisformen sammt den verführerischen Ge- bäckeu, ferner die langen Rathsherrnstöcke und die Stockdegeu, das hübsche Schmuckkästchen, worauf die Pagode eines Pre- j bigerö sich befindet, die römischen Alterrhümer und diejenigen j vorgeschichtlicher Zeit, die alten Handschriften, worunter ein Ladebrief der Butzbacher Schützen an die Homburger

auS dem Jahre 1633 befindet, die herrlichen Uhren, Bro­schen, Ohrringe, Schmuckkästchen, Brautsträuße rc. in tem einen Glaskasten und endlich in dem anderen die Silber« schätze (Zuckerdosen, Kelch aus der israelitischen Gemeinde, Schälchen, Thurm, Löffel u. s. w.) und vor allem die Gegen­stände aus Meißener Porzellan, die werthoolle prächtige Terrine, Teller, Täßchen, sowie das auS brauner Masse be« stehende Service, weiches ein russischer General einer hie­sigen Familie während der Zeit der Befreiungskriege spen­dete. Krucifixe, Sargkronen, Rauchutensilien rufen ebenfalls unser Interesse hervor.

Diese kurze Uebersicht, welche keinen Anspruch auf Voll« ständigkeit macht, möge einmal unfern Lesern nur einiger­maßen den Beweis erbringen von der Reichhaltigkeit der Butzbacher Alterthümeraussiellung, die leider am Sonntag den 6. d. M., Abends wieder geschloffen wird. W. Bote.

vermischtes.

* Frankfurt a. M., 1. Januar. DaS wüste Treiben der Neujahrs nacht auf der Zeil, Schießen, Schreien, E'ntreiben und Entreißen der Hüte, Wegnahme der Regen­schirme u. dgl., war diesmal so arg, daß die Polizei sich schließlich entschloß, durch die zahlreich vorhandenen Schutz- mannschasten die Zeil räumen zu lassen, was kurz nach 1 Uhr geschah. Ein Manu, der das Wegnehmeu von Schirmen gewerbsmäßig betrieb, wurde verhaftet- wegen Körper­verletzung wurden drei Individuen verhaftet. Viele Personen wurden (wegen Unfug, Lärm, Schießen u. dgl.) fiftirt, nach Feststellung ihrer Personalien aber wieder freigelassen. Durch Schießen sind mehrere Unglücksfälle vorgekommen, aber keine schweren. Um 21/* Uhr wurde die Feuerwehr nach der Preungesheimer Straße gerufen, es handelte sich aber nur um einen Kalkbrand in einem Neubau, der mit einem Eimer Wasser gelöscht wurde.

* Frankfurt a. M., 3. Januar. Die Untersuchungsacten über den Hau sein stürz, welcher noch jetzt unsere Stadt in Aufregung hält, tragen das Rubrum:In der Strafsache gegen Aron Hertz und drei Genossen wegen fahrlässiger Tödttmg." Mehrere Zeugen sind heute von dem Untersuchungs­richter vernommen worden.

* Berlin, 4. Januar. Heute früh wurden im Hause Gartenstraße 52 eine Wittwe erhängt, ihre beiden Kinder vergiftet vorgefunden.

* Spanbau, 2. Januar. Am Shlvesterabend ver­giftete hier ber Arbeiter Heppner seine zwei Kinder und sich selbst mittels Cyankali. Als die Ehefrau, die zu Verwandten gegangen war, ihre Wohnung wieder betrat, fand sie alle drei leblos vor. Ein Arzt eonstatirte den be­reits eingetretenen Tod bei dem Manne und dem fünfjährigen Mädchen, das andere K nd, ein siebenjähriger Knabe, konnte wieder ins Leben zurückgerufen und wird wahrscheinlich ge« rettet werden. DaS Motiv der That war Noth infolge längerer Arbeitslosigkeit. _______________________

* Der ehemalige Reichstagsabgeordnete Hans Leuß wird, wie man demL. A." aus Hannover meldet, seine Strafe in Lüneburg in dem dortigen Zuchthause abbüßen und als Arbeiter in den Kalkbergen beschäftigt werden. Da nach Lage der Sache von irgend einem Recurs gegen das er­gangene Urtheil nicht gut die Rede sein kann, so dürfte die Abführung des Verurtheilten demnächst erfolgen.

* Aus der Provinz Hannover, 1. Januar. Einem bedauerlichen Versehen ist der Capellmeister Eckhardt zu Osnabrück zum Opfer gefallen. In der Absicht, in der Nacht Hoffmannstropsen zu nehmen, vergriff E. sich und trank einen kräftigen Zug aus einer mit roher Carbolsäure gefüllten Flasche. Als die Frau des CapellmeisterS aus der Küche kam, um ihrem Manne für die Tropfen ein Glas Wasser zu bringen, war dieser dem Tode bereits nahe, der ihn auch nach kurzer Zeit von seinen qualvollen Leiden erlöste.

* Ei« Raubmord wurde am heiligen Abend in der Nähe von Raribor verübt. Auf der Chaussee zwischen dem Ausflugsorte Domshöh und ber Stadt wurde ein Kutscher der Speditionsfirma Cohn, der mit einem beladenen Frucht­wagen von Kätscher zurückkehrte, ermordet. Die Leiche blieb auf dem Wagensitz. Die Pferde langten in der siebenten Stunde mit dem Wagen in Ratibor an unb blieben, schweiß- bedeckt und abgetrieben, auf der Straße stehen. Man hielt zunächst den unbeweglich sitzenden Kutscher für betrunken. Der Wagen wurde deßhalb von einem fremden Kutscher nach dem Grundstück der Speditionsfirma und schließlich zum Krankenhause gelenkt, wo ärztlicherseits der Tod des Kutschers festgestellt wurde. Die Leiche wies am Kopfe schwere Ver­letzungen, die anscheinend von einem Schlagwerkzeuge her­rühren, und Stichwunden auf. Auf der Chaussee zwischen Domshöh unb der Stadt wurde neben einer Blutlache die Peitsche des Ermordeten gefunden. Es liegt ein Raubmord vor - dem Ermordeten wurden nach den bisherigen Er­mittelungen etwa 35 Mk. abgenommen. Der Ermordete hieß Peter Jaschalik, stand im 28. Lebensjahre und hinter­läßt eine Frau und drei Kinder- die Frau sieht ihrer Ent­bindung entgegen. Bei der Beraubung der Leiche scheint der Mörder gestört worden zu sein, denn er ließ die silberne Uhr des Ermordeten in der Tasche zurück.

* Auszeichnung. Dem wissenschaftlichen Schriftsteller Prof. L. Barthels in Bonn, der einen in Fachgelehrten- Kreisen bekannten Namen hat, wurde von der Kunst-Gewerbe- und Industrie - Ausstellung zu Neapel für ein speciell für i Techniker, Ingenieure und Kunstgewerbetreibende verfaßtes mathematisches Lehrbuch einAnerkennungs - Diplom" nebst bergoldenen Medaille" zuerkannt.

* Aachen, 3. Januer. Am Adalbertsteinweg ist heute früh ein dreistöckiger Neubau eingestürzt. Personen find nicht verunglückt.

* Leipzig, 1. Januar. Wie rasch und erfolgreich sich « Institute bewähren, die einem wirklichen Bedürfniß ent- > sprechen, davon liefert bie vor einigen Jahren gegründete

Stelle« - Vermittelung des Allgemeinen Deutsche« Lehreriunen-Vereins, dessen Vorsitz Helene Lange führt, einen Beweis. Die Stellen-Vermittelung, deren Centralburean sich in Leipzig, Pfaffmdorfer Straße 17, befindet, hat im verflossenen Jahre über 400 Stellen besetzt. Al- besonderer Erfolg wird bezeichnet, daß nicht allein viele Familien sich um Privatlehrerinnen, sondern auch viele Magistrate unb Behörden um tüchtige Kräfte an das Centralbureau wende«. Der Allgemeine Deutsche Lehrerinnenverein arbeitet mit den Vereinen Deutscher Lehrerinnen im Auslands.

* Lübeck, 4. Januar. Ein starker Nordostwind trieb das Oftseewasser die Trave auswärts. Die Bewohner wurden auf ein Hochwasser durch Kanonenschüsse auf­merksam gemacht.

* Leipzig, 4. Januar. Im Union-Hotel erschoß bet 25 Jahre alte Kaufmann Wigand aus Halle sich unb eine junge unbekannte Dame.

* Laut einem Dermächlniß sollen die Zinsen vo« 10000 Mark alljährlich an drei Söhne Leipziger Hand- werkermeister vergeben werden, die zur Erlernung eine« Handwerks und tüchtiger Ausbildung bie städtische Gewerbe­schule besuchen wollen. Nach der vor Kurzem erfolgten Aus­schreibung hat sich nicht ein Bewerber gemeldet, sodaß der 3tnfenhetrag für 1895 zurückgestellt werden muß!

* München, 4. Januar. Aus der Kunstausstellung find zwei kleine Landschaften Bürgels gestohlen.

Schiffsnachvichten.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof.

Bremen, 2. Januar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hohenzollern, Capttän R chter, vom Nordd Lloyd in Bremen, ist am 3l.December 1894, 10 Uhr Abends, wohlbehalten in Newyork angekommen.

Der PostdampferWesternland" derRed Star Line" in Anl- wetpen ist laut Telegramm am 1. Januar wohlbehalten in New­york angekommen.

Verkehr, £anO< unö Volkswirthschaft.

©testet, 5. Januar. Marktbericht Aut dem heutigen Wochenurarkt kostete: Butter pr Pfd. X 0.75-0,85, Hühnereir' vr. Stück 79 A> 2 Stück A. Käse pr. Et. 48 A, Jtilfemdle pr- 6t 8 A, Erbsen vr. Mer 16 A, Linsen pr. Mer 28 A, Taubes pr. Baar 0,70 -0,90, Hübner pr. Stück * 0 85 -1 00, Hahnen pr. ®t. A 0,70 -1 20, Enten pr. St. jl 1,40-1 80 Gävs> pr.Pfd. 55-65 schienst. pr.M». 74- 78 H,Kuh-u Rindfl pr.Pfd. 66-70 H, Schweine­fleisch pr. Md. 66-76 A, KoLsteisch pr. Pfd 60 66 S, Hammel, stets b pr. Pfd. 6070 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,605,00 Jt, Weißkraut pr Stück---A, Zwiebeln pr- (Keitiner 3,003,50

M ich pr. Liter 16 20 A, Enteneier 2 <5t A, Gänseeier A-

Jtassug aus den Standesamtseegisteim

der Stadt Sieben.

Sufgedote»

December: 29. Johs. Heß, Gärtner dahier, mit Marie Merz von Dirlammen. Januar: 2 Bernhard Baumann, Hütt, nar bettet zu Burasolms, mit Juliane Müller, D'enstmagd dahier. 2. Heinrich Kabl, Schreiner dahier, mit Juliane Elisabtthe Nassauer bierselbft. 2. Julius Max Retzloff, Kaufmann zu Hamburg, mit Emilie Mathilde Marie Dietz, geb. Block, Wittwe des Arztes Dr. Jobann Heinrich Christian Carl Dietz dahier. 2. Conrad Sauer, Taglöhner dahier, mit Maria Anna Becker, geb. Scherer, Wittwe des Taglöhners Peter Becker II. hierselbst. 2. Richard Maria Emil Bornmeit, Buchdruckerei- besttzer dahier, mit nna Maria Rosine Netzel zu Frankfurt a. M. 3. Johann Karl'flein, Taglöhner zu Groß-Steinheim, mit Elisabethe Bastian, Köchin dahier.

«desevltebnnqen.

Januar: 4. Joseph Schumann, Fuhrmann dahier, mit Anna Elisabeths Johanna Zahrt hierselbst.

OebortttC«

December: 24. Dem Hilfsheizer bei den Oberhesstschen Eisen­bahnen Ludwig Aff eine Tochter. 25. Dem Bremser bei der Main- Weser-Babn Balthaser Dapper eine Tochter. 25. Dem Feldwebel Wilhelm Thönges eine Tochter, Emma Margarethe. 28. Dem Wteseu- wärter Wilhelm Bellof III. eine Tochter, Elisa. 30. Dem Taglöhner Peter Jakob ein Sohn, Friedrich Peter Ferdinand. Januar: 1. Dem Bäckermeister Wilhelm Slößinger ein todtgeborenes Kind weiblichen Geschlechts.

Gestorbene.

December: 29. Marie Mattbei, geb. Franz, 69 Jahre alt, dahier, Wittwe von Güter-Expedient Carl Matthei. 29 Lina Bormuth, 23 Jahre alt, Tochter deS Lebrers Konrad Bormuth zu Schwalheim, Kreis Friedberg. 30. Auguste Haas, geb. Müller, 46 Jahre alt, Ehefrau von Hüttenarbeiter Ferdinand Haas II. zu Ntester-Möhreu- dorf. 30. Wilhelm Müller, Wagner, 21 Jahre alt, Sohn von Wagner Georg Müller III. zu Saasen. 31. Margarethe Greb, 9 Monate alt, Tochter von Taglobner Johannes Greb dahier. Januar: 1. Heinrich Philipp Z'pp, 37 Jahre alt, Restaurateur dahier. 4. Richard F.lkeneyer, 31 Jabre alt, Kürschner von Kraukehmm. 4. Philipp Hardt, 65 Jahre alt, von Weilmünster bei W ilburg.

Auszug aus -en Kird?enX>üd?ern

der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

»etaufU.

Matthäus gemeinde.

Den 30. December.. Dem Bahnarbetter Karl Nslte ein Gtfr, Karl, geboren den 5. December.

Den 4. Januar. Eine uneheliche Tochter, Katharine, gebot« den 30. November.

Markusgemetnde.

Den 1. Januar. Dem Fuhrunternehmer Heinrich Herzberger eine Tochter, Mathilde Emilie Katharine Rosa, geboren den ^.No­vember.

Denselben. Dem Taglöhner Justus Wenzel eine Tochter, Lina Katharine Anna, geboren den 3. December.

Denselben. Dem Oeconom Wilhelm Lindenstruth etve.Tochter, Susanne Wilhelmine, geboren den 28. November.

Lnkasgemeind e.

Den 30. December. Dem Schlöffet Christian Schneko ei« Sohn, Karl Christian, geboren den 19. November.

veerbiare.

Matthäusgemelnde.

Den 3. Januar. Heinrich Zipp, Gastwirth, 38 Iahte att, ge­storben den 1. Januar.

Markusgemeinde.

Den 30. December. Ernst Euler, Schreiber, 51 Iahte attr gestorben den 27. December.

Lnkasgemeind e.

De» 1. Januar. Maria Matthei, a-b. Fraxz, Wittwe btf Güterexpedienten Karl Matthei zu Cassrl, 69 Jahre alt, starb den 29. December.