Ausgabe 
5.12.1895 Zweites Blatt
 
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Feuilleton.

ynjtr Garten im Dkrember.

»Wird- wohl nun endlich Winter werden? Ich kriege meine B.Stier gar nicht loS!" sagte der Goldregen zum Schneebeerenstrauch, der mit schneeweißen Beeren völlig überschüttet dastand; fast so kokett wie eine aufblühende SptrLe im Frühsommer.Nun, ich sollte meinen, Zeit wärs, und siehst Du, da droben: Das Rostfüchschen schnüffelt ja fleißig nach Nordosi!" jfojg

Leide bltditn hinauf nach dem bemoosten Ziegeldach deS alten schiefen GerälhehäuSchens. Da knarrte auf der einen Gtebelfeite eine rostige Windfahne, deren in kühnem Zipfel endende Fläche den Ausschnitt eineS munteren Füchsleins trug. DaS sah keck hinaus über dle Gartengrenze, durch das kahle Birk-nwäldchen, über die kleine graue Heide und die leicht grünenden Winterfluren. Nicht so der kühne Zipfel, der wehmüthtg nach der entgegengesetzten Richtung starrte. Dort auf der anderen Glebelspitze stand bloß noch ein verbogener eiserner Stumpf; der furchtbare Nsvember- sturm hatte unlängst die ZwtllingSsahne, die treue Gmsssin eineS halben Jahrhundert«, herzlos heruntergerissen, in den nahen Teich getragen!

Jetzt setzte der Wind kräftiger ein, ein Flüstern lief durch die Sträucher, der Goldregen schwankte befriedigt, und wie in leisen Heisern Aeolstönen zogs klagend über des Häuschens Dach:

Die Heide ist braun, einst blühte sie roth, Die Birke ist kahl, grün war einst ihr Kleid; Einst ging ich zu zwei'n, jetzt geh ich allein; Weh' über den Herbst und die lieblose Zett!

O weh, o weh, Weh' über den Herbst und die lieblose Zeit!"

Der Garten hörte eS, die welken Farne schauerten; still nickte die Heimgegangene, starre Sonnenblume und die düstere Weymuths- ktefer seufzte tief auf.

Da klang es plötzlich ganz fidel, in tausenden silbernen Sttmmchen vom grünen Moosdach:I, Unsinn, jetzt wtrds erst toön! Stoßt an, der Schneefloh soll leben!" Und, wie in lustiger Verwahrung gegen die heisere Elegie der Wetterfahne, schwankte e« auf vielen Hunderten der grünen MooSpolster, die wie prächtig sammtene Nadelkissen dastanden, durcheinander. Wie ein Wald chinesischer Laternen tanzten da im Wind langgesttelte komische Apothekerdüchschen; allenthalben flogen Mützchen in die Höh, und wie im leisen Knall ltltputaner Ziehbonbons streuten sich Millionen winzigster grüner Kügelchen, als Festzuckerwerk, umher. Und der geladene Gast Schneefloh verbeugt sich mit artiger Grandezza, klappt seine Sprunggabel ein und Heidt! führt er, sich dreimal überschlagend, feinen grotesken Luftsprung aus, den ihm kein Harras, kein Ritter von Nenroff, nachmacht.

Und solcheSperenzchen" jetzt im öden Wintergarten?" meint der freundliche Leser, etwas mißtrauisch. Jawohl! und des Jnter- esfanten noch viel mehr, gerade in unserem bisher so milden Winter: freilich nur für den, der sich mit Liebe in das verborgene Treiben der kleinen Wunderwelt unseres Gartens zu vertiefen weiß. Was hier auf dem alten Ziegeldach vor sich ging, das findet an frostfreien, trockenen Tagen in millionenfacher Wiederholung an vielen Mauern, an Stämmen und Arsten der meisten Bäume statt: dieFructifi-

catton" unsererAstmoose", die wir, hinreichend, freilich nur mit dem Mikroskop beobachten können. Fast noch erstaunlicher treibt eS das Ledermoos, die sogen.Baumkräße". Ich kann hier leider nicht näher darauf eingehen; Ich habe an anderem Ort*) diese flehten Wunder deS Garten- mit zahllosm andern, der wißbegierigen deutschen Jugend und den Freunden der Natur zu enthüllen versucht.

Der gefeierteSchneefloh", das müffen wir noch binzusügen, ist ein winziges Jnsect, Degeeria nivalis, da- zu den Podnren oder Springschwänzen gehört, etn harmloses Kerlchen, da- unteren Garten, in vielen Hunderttausenden das ganze Jahr belebt. Selbst in EiS und Schnee, wenn die ganze Jnsectenwelt verschwunden, erstarrt, erichetnt, dawuselt" es in lustiger Gesellschaft auf den Baumrinden einher, als flinker, liebenswürdiger Schwerenölher und bekräftigt feinm unverwüstlichen Humor durch die gewagtesten Luftsprünge.

Schnärr!"Schnärri" kreischt eS plötzlich durch die kälter werdende Luft. Vom alten Birnbaum streichen ein paar gescheckte Vögel ab, hinüber zu den nahen Birken. DaSJudasohr" ein häßlicher PUz am Hollunderstamm htnterm alten Häuschen hat sie vernommen und schreit ihnen, die Hand am Mund, mit hämischem Spott die alten zoologischen Witzworte nach:Turdue sibi ipse malum cacatl- Frei übersetzt:Die Droffel pflanzt sich selbst ihr Unglück!" Huidteb, Hohüa Credit, Eredit!" schallt der kurze Drosielschlag zu ihm herüber:Nein, alter Blutsauger, daS mag nächstens bet Dir zutreffen auf den Leim gehen wir nicht mehr!" dann werfen sie sich in zänkischem Geflatter in die Btrkenkronen. Ja, aber galt denn das hier:Die Birke ist kahl, grün war einst ihr Kleid!" Alle Wetter! Nein! Da hatten ja, und gerade von den schmächtigsten Bäumen, der und jener, ganze Schöpse und üppige Büsche auf den Zweigen; die prunkten im schönsten, saftigsten Grün, ja trugen sogar Beeren, wie weißliche Perlen!

Sollten denn die Birken, durch den milden November verlockt --Gott bewahre, freche Mistelbüsche find-, die da schmarotzen, und allein ihren Beeren gilt der Besuch der Drofieln. Wie unartige Kinder, die den preisgegebenen Wethnachtsdaum plündern, sollen sie streitsüchtig über die Büsche her, brechen von den ledrtgen Zweigen ab, reißen die Beeren herab, die sie mit hastiger Gefräßigkeit ver­zehren, sodaß ihnen die zähen Leimfäden an den Schnäbeln herunter­hängen. Sie schlucken zwar die ganzen erbsengroßen Früchte, aber nicht aus die Kerne, die sie nicht zu verdauen vermögen, sondern aus das gallertartige Fletsch haben sies abgesehen.O daß sie mir den ganzen Jammer doch mit Stumpf und Stiel heraushackten!" klagt die arme Birke, undVorgesehen, Herrschaften!" bittet ihre gesunde Nebengenossin!

Ach, nun verstehen wir den zoologischen Witz!" sagen gewiß viele Leser:Das ist die Misteldrossel, die den Samen weithin, auf andere Bäume verträgt und au8 der zähen Gallerte der Beeren und Stengel machten, und machen wohl noch, die Vogelfänger den Voaelleim der Letmruthen, womit sie auch die Misteldroffel fingen!" Sehr richtig; so ist eSl Gottsetdank haben dieser Schinderei der Singvögel die Gesetze einigermaßen einen Riegel vorgeschoben.

Die Mistel, dieser frech und blutsaugerisch schmarotzende Gtftbaum" auf dem gesunden Ernährungsleben so vieler deutscher Bäume, Ist wohl überall bekannt und leider noch zu viel geduldet. Sie gehört zu ben Loranthaceen, die in ihrer astatischen Heimath (auch im tropischen Amerika) unter gletßnertschem Prunken mit farben­prächtigsten Blüthen ihr schmähliches Handwerk treiben. Alle diese

*) »Durch des Gartens kleine Wunderwelt", Frankfurt a.D. 1890.

I Parasiten ringen nicht in mühvoll ehrlicher Arbeit dem Boden ihre Nahrung ab, sondern sie mästen sich mühelos, durch schmarotzend«, I Aufsitzen, vom sauer Erworbenen ihrer Opfer, die sie langsam aber sicher, durch Ausiaugen zu Grunde richten.

Die Mistel (vhcum album L.) ist bei un8 die einzige Ver­treterin dieser schamlosen Pflarzenfippe; in Böhmen, selten auch in Sachsen rc., sinken wir noch eine etwas größere Genossin, die Riemenblume (Loranthus europaeas L.), die aus Eichen schmarotzt.

Eine merkwürdige Geschichte ist es mit der Keimung der Mistel. Die ehrlichen Pflanzenfamm senden ihr Ketmwürzclchen fiele nach unten, e8 folgt dem Gesetz der Schwere. Beim Mistelsamen ist da« nicht der Fall. Mag dieser auf, unter, oder auf der Seile eine« AsteS rc. kleben: der Keim nimmt stets die Richtung nach aufcen, um sich dann gegen feine Basis zu krümmen. Beim Reimen verlängert sich daS Würzelchen, welches am Ende einen Knopf trägt, gegen de» Ast; erst bann treten auS bem Knopf bie eigentlichen Würzelchen hervor, um mit Gewalt in bie Rinde einzudringen. DaS Blatt- febereben fängt erst nach einem Jahre an sich zu verlängern. Rach Oken ist es nicht baS Leben be§ AsteS, welcher bas Würzelchen an- zieht. Sitzt btr Same auf tobtem Holz, auf Stein, GlaS oder Eifm u. f. w., so beginnt er fe ne Reimbaut genau wie am lebende» Ast, stirbt erst, wenn et absolut nichts mehr zu schmarotzm findet: auch auf bet nahrhaftesten Erbe stirbt er lieber, als die ehrliche Arbeit bet Selbsternährung auS ber Krume zu beginnen. Bei der keimenden Mistel ist eigentlich der Samenlappen befestigt: die Keim­wurzel ist besten Stengel, ber feine eigentliche Wurzeln in die Saft- lettungSgefäße des Opfers sendet. Die Mistel kommt auf etwa 50 Arten deutscher Laub- und Nadelhölzer vor, leider auch raf unseren ObfihSumen, namentlich Apfel- und Birnbäumen. Es ist jetzt die beste Zeil, die nichtswürdigen Blutsauger von diesen Bäume» zu entfernen. Aber ein bloßes Abschneider, nützt gar nicht-; wo <6 immer ausführbar, bleibt nur ein Radicalmtttel, nämlich den be­fallenen Holzt heil zwei Händebrett unterhalb der Mistel gegen bat Stamm gänzlich abzusägen, nicht näher, da die Saugwurzeln der Mistel im Holztheil fast soweit fortlaufen, und jeder bleibende Wurzeltheil neue Sprossen bildet.

Begreiflich ist et, daß sich um diese nichtswürdige Pflanze schon seit dem grauen Alterthum ein Nimbus von Sbente»erl«che«, Phantastischem wob. Schon die Edda raunt davon. Weniger te greiflich tst8, daß die sonst so praclischen Engländer, auf römisch- keltische Gebräuche fußend, dem schändlichen Gewächs die Ehre a»- thun, es zur gefeierten Wethnachttzpflanze zu erbeben, ohne bie et feine echte Weihnachtsfeier giebt; noch mehr, baß es habet gerade etwas verblühte Schönen sind, die sich unter dem Mistelbusch gern aushalten! So schwur eS wenigsten- unlängst ein Renner Albion«.

Sei dem wie es wolle: wir Deutschemtßachien a letz Schmarotzende und loben uns bas treue, ehrliche Fichtenbäumchen. Noch stkhen Tausenbe in Wald und Park, gegenwärtig ihr junges Leben zu laste», das hohe Fest ber Christenheit mit würzigem Dust, umstrahlt vom Lichterglanz zu verschönern, unb burchs trauliche Fenster auch einen ©trabt ber Freube in ben dunklen stillen Decembergarten zu schicke». Er soll bann allen schlafenben Samenkörnlein und schlummernde» Thierchen verkünden: schon hat die Sonne ihre drei Freudensprünge gelhan, daS Zeitenrad rollt, trotz Schnee- nnd Eisgefilde, hinüber auf die neue Bahn, unaufhaltsam durchs Nebeftha', an beste» fernen Horizont ein leise« Rosenrolh flimmert ber Widerschein eineS künftigen Frühling«! Heinrich Freiherr Schilling

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Bekanntmachung.

In dem Firmenregister des unterzeichneten Gerichts wurden folgende Einträge vollzogen:

A. Neue Einträge

1. Kaufmann Georg Herdordt in Gießen betreibt feit dem 11. No­vember 1895 zu Gießen unter der FirmaG. Herbordt" ein Colonialwaarengefchäft;

2. Kaufmann Löb Süß in Gießen betreibt feit dem 15. Juli 1894 zu Gießen unter der FirmaL. Süß" eine Schuhhanblung;

3. Johannes Hillgärtner in Allendorf a. d. Lumda betreibt feit dem Jahre 1892 zu Allendorf a. d. Lumda unter der Firma Johannes Hillgärtner" einen Spezerei- unb Ellenwaaren-Handel.

B. Veränderungen und Löschungen

1. Aus der zu Gießen bestehenden offenen Handelegefellfchaft,Johann Spies & Comp.", ist der Theilhaber Schirmmacher Johannes Spies in Hintermeilingen, Kreis Limburg, mit Wirkung vom 1. September 1895 ausgeschieden. Der alsdann noch verbliebene Gesellschafter, Kaufmann Sally Flörsheim in Gießen, hat den Moses Levi von da als Gesellschafter angenommen. Diese führen da« Geschäft unter der seitherigen Firma weiter und ist jeder derselben zur Zeichnung der Firma berechtigt.

2. Die FirmaW. Schuchard" zu Gießen erhielt mit Wirkung vom 31. October 1895 die neue Bezeichnung W. & G. Schuchard.

3. Adam Scheyba Ehefrau, Auguste geb. Frohnhäuser, in Gießen hat für die FirmaBrühl'sche Universitäts-Buch und Steindruckerei (Pietsch & Scheyda)" zu Gießen Procura erhalten;

. Julius Euler von Gießen, Theilhaber der zu Gießen bestehen- dm offenen HandelsgesellschaftAndreas Euler" ist verstorben.

1 Genehmigung der Erben des Letzteren führt der andere Theil» baber, Philipp Euler zu Gießen, da-Geschäft unter der seit- \ rrigen Firma als Einzelkaufmann weiter. Activen und Passiven des Geschäfts hat Philipp Euler übernommen;

5. Conrad Dietz Ehefrau, Marie geb. Faß, zu Gießen hat für die FirmaConrad Dietz" Procura erhalten;

6. Fritz Scharmann von Gießen, Inhaber der FirmaFritz Scharmann" ist verstorben. Das Handelsgeschäft ist auf den Uhrmacher Carl Stöver in Gießen käuflich übergegangen, welcher es mit Zustimmung der Erben des früheren Inhabers unter der FirmaFritz Scharmann Nachfolger" weiter führt. Activen unb Passiven bes Geschäfts hat der neue Inhaber nicht übernommen.

7. Die zu Gießen unter ber FirmaGebrüber Mayer" betriebene Wetnhanblung ist auf ben Kaufmann Karl Küchel, wohnhaft zu Gießen, mit Wirkung vom 10. October 1895, käuflich über» gegangen. Dieser führt bas Geschäft mit Zustimmung der früheren Inhaber unter ber seitherigen Firma unb zwar als Einzelkaufmann weiter;

8. Die FirmaHeinrich Huhn" zu Gießen ist erloschen;

9. Die FirmaFranz ©erhöbe" zu Gießen ist erloschen;

10. Die FirmaA. Schultheis jun." zu Gießen ist erloschen;

11. Die FirmaTheobor Schmidt" zu Gießen ist erloschen.

Gießen, am 3. December 1895. 10124

Orohherzogliches Amtsgericht _____________________Neuenhagen.

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Spar» und gdfefaffe Gießen.

Bei ber unterzeichneten Kaffe werben im Monat December an jebem Dienstag, Mittwoch, Donnerstag unb Samstag Zahltage abgehalten, mit Ausnahme Dienstags ben 10. December, an welchem Tage ber Zahltag ausfällt.

Die Einleger werden ersucht, an ben oben bezeichneten Tagen bei ber Kaffe zu erscheinen, ihre Bücher vorzulegen unb bie Zinsen in Empfang zu nehmen, ober betreiben zu lassen. Zinsen, welche bis zum 1. Januar d. I. nicht erhoben, oder beigefchrieben sind, werden den Einlegern ohne Weiteres in den Büchern der Kasse zugeschriebeu, und vom 1. Januar an verzinst. Es brauchen hiernach alle diejenigen Einleger bei der Kasse nicht zu erscheine», welche nur Zinsen beischreiben lassen wollen, dieses kann vielmehr ganz gelegentlich im Laufe des nächsten Jahres erfolgen.

Gießen, 29. November 1895.

Spar« unb Leihkaffe Gießen.

10003________________Doering.

Vergebung von Bauarbeiten.

Bekanntmachung.

Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß unsere Ge­richtsschreibereien für bie Rechlsuchen- den täglich mit Ausnahme ber Sonn» unb Feiertage von Vormittags 10 bis 12 Uhr geöffnet sind. Wer dagegen, ohne vorgeladen zu fein, einen Richter sprechen will, hat sich hierzu Mitt­wochs Vormittags einzufinden.

Gießen, ben 2. December 1895. Grobherzogliches Amtsgericht.

__Langermann. 10123

Aufforderung.

Die unbekannt wo abwesenben

1) Emil trenfmann,

2) Hermann Dietz.

3) Anna Peth unb Maria Peth,

4) Peter Schandna, sämmtlich früher in Gießen wohn haft, werben aufgeforbert, etwaigen Widerspruch gegen Löschung ihrer in unserem Firmenregister eingetragenen Firmen

binnen drei Monaten schriftlich ober zu Protocoll ber Ge richtsschreiberei geltenb zu machen, widrigenfalls die Löschung von Amts- wegen erfolgt.

Gießen, den 3. December 1895.

Großherzogliches Amtsgericht. _______Neuenhagen. 10125 Scheuertücher, giue Qual., 90 cm groß IN Psg extra schwere Dualität 28 Pfg 1 C. Röhr & Co.

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im Amtszimmer des Unterzeichneten, woselbst Plan, Voranschlag unb Be- bingungen zur Einsicht offen liegen, einzureichen.

Gießen, am 2. December 1895. Der Kreisingenieur:

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