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5.2.1895 Erstes Blatt
 
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minifter, General Zurlinden, die Gedächtnisrede hielt. Der Minister schilderte die Laufbahn CanrobertS, feierte seine Tharen im Krimkriege und im Feldzuge von 1870/71 und dankte dem diplomatischen CorpS für die glänzenden aus dem AuSlande eingegangenen Ehrenbezeugungen. Nach der Rede des KriegsmivisterS defilirten die Truppen vor dem Sarge,- dann wurde dieser in die Gruft versenkt. Das Leichenbegängniß vollzog sich in vollkommener feierlicher Ruhe.

Paris, 9. Februar. Rochefort traf heute Nachmittag gegen 5 Uhr hier ein. Er wurde auf dem Nordbahnhof von den Führern der Socialisten und mehreren Deputationen empfangen und fuhr sodann nach dem Bureau deSJntran- stgeant". Am Bahnhose und auf dem Wege zumJmransigeant" wurde Rochefort von der zahlreich versammelten Volksmenge »it Hochrufen begrüßt. Ein Zwischenfall ereignete sich nicht.

Rom, 3. Februar. Gestern Abend wurden in Piacenza und Porto-Maurizio, heute früh in Pavia und Genua leichte Erdstöße verspürt.

Depeschen deS BureauHerold".

Berlin, 3. Februar. Der Reichstagsabgeordnete On. B ö ck e l hat gestern feinen Austritt aus der deutsch-socialen Reformpartei erklärt. Wie er in einem an den Ab­geordneten Liebermann v. Sonnenberg gerichteten Schreiben mittheilt, hat ihn zu diesem Entschluß die Ausschließung deS Abgeordneten Ahlwardt aus der Fraction sowie die Haltung der Partei zur Umsturzvorlage veranlaßt.

Berlin, 3. Februar. DerPost" zufolge darf jetzt mit ziem­licher Bestimmtheit darauf gerechnet werden, daß die C o m m i s - sion für die 2. Lesung deS bürgerlichen Gesetz­buches mit der materiellen Berathung des Abschnittes über das Erbrecht bis Ostern fertig werden wird. ES erübrigt dann noch, die gefaßten Beschlüsse zu redigiren.

Berlin, 3.Februar. Der Kaiser hat heute Vormittag die städtische Deputation, bestehend auS Oberbürgermeister Zelle, Bürgermeister Kirschner, Stadtverordneten-Vor­steher Dr. LangerhanS und stellvertretendem Vorsteher MichelleS behufs Entgegennahme einer Dankadresie für die Ausschmückung der SiegeSallee empfangen.

A Mainz, 4. Februar. Die Kälte scheint gebrochen, seit einet Stunde herrscht starker Schneefall.

»ealee nno provlttjlcUc». ,

Gießen, den 4. Februar 1895.

** Ernennungen. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädtgft geruht, am 2. Februar den LandgerichtSrath bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen Wilhelm Keller zum OberlandesgerichtSrath bet dem Ober­landesgericht, den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Osthofen Franz Nuß zum Landrichter bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen, den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Alzey AmtsgerichtSrath Friedrich Dahlmann zum OberamtS- rtchter bet dem Amtsgericht Osthofen und den Gerichtsassessor Dr. Heinrich Messer auS Mainz zum Amtsrichter bet dem Amtsgericht Alzey sämmtltch mit Wirkung vom 5. Februar 1895 an zu ernennen.

Juristisches. Dienstag den 5. Februar, Nachmittags 5 Uhr, wird Herr LandgerichtSrath Müller im Plenar­zimmer des Landgerichts für Gerichts-Accessisten und -Assessoren einen Vortrag über Hessisches GrundbuchSr^cht halten.

* Neues Theater. Wie aus dem Jnseratentheil ersicht­lich, wird morgen, DienStag Abend,LoloS Vater" von L'Arronge als Benefiz für Frau Ger lach gegeben werden. Diese Dame war, ehe sie nach Gießen kam, stets an großen Bühnen engagirt und hat überall die Anerkennung deS Publi­kums und der Kritik gefunden. In Mainz, wo sie vier Jahre am Stadttheater thätig war und in dieser Zeit ihr 50jähriges Bühnenjubiläum beging, ist sie wie die vorliegenden Kritiken beweisen geradezu gefeiert worden. Ein großes Mainzer Blatt sagt von ihr gelegentlich der Besprechung ihrer Jubiläumsvorstellung:Eine solche komische Alte ist für einen Director ein Juwel", und ein anderes Blatt nennt sie einekünstlerische, für unö sehr schwer zu ersetzende Kraft". Davon, daß die Mainzer nicht übertrieben haben, konnten wir und seither überzeugen. Die Kunst der Frau Gerlach weiß jeder Rolle, die ihr anvertraut wird, die rich­tige Gestalt zu verleihen. Ihr prächtiger Humor, ihr durch­dachtes und fein abgetöntes Spiel, das bei aller Komik nie­mals ausdringlich wirkt, haben uns viele genußreiche Abende bereitet. In dem Stück, das Frau Gerlach zu ihrem Benefiz gewählt hat, wird sie die Mutter Klemm spielen. Die Rigaer Zeitung" vom 19. Juni (1. Juli) 1893 sagt von dieser Leistung:Frau Gerlach bewies uns in der Rolle der Mutter, daß sie nicht nur Talent für komische Rollen habe- ihre Auguste Klemm war eine würdige und zugleich rührende Figur." Wir unsererseits sind überzeugt, daß die Beneficianltn sich morgen Abend wiederum als vortreffliche Künstlerin erweisen werde und sprechen die Hoffnung auS, daß daß Publikum Frau Gerlach gebührend ehren werde.

** Warnung. Gelegentlich der vorjährigen Fastnacht sind mehrere Personen durch daS Erbsenwerfen derart verletzt worden, daß in einzelnen Fällen ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. Um eine Wiederholung derartiger Vorkommnisse zu vermeiden, wird jetzt schon da­raus aufmerksam gemacht, daß diese Unsitte strafbar ist und in Zukunft von der Polizei nicht mehr geduldet werden wird. Jeder, der mit Erbsen ober dergleichen auf der Straße oder auS Wohnungen heran« auf Menschen wirst, macht sich nach dem R. St. G -B. strafbar, und werden derartige lieber, tretungen unnachfichtiich zur Anzeige gebracht, bezw. wird gegen Solche, die dennoch Unfug treiben, nötigenfalls mit Verhaftung vorqegangen werden.

Dem «ilverguügen wurde am gestrigen Sonntag eifrig gehuldigt- denn nicht nur aus der Bahn des <3i|. Herein«, wo Goncert der Militärcapelle stattfand, tummelten

sich hunderte von Schlittschuhläufern, sondern auch auf der Lahn wurde flott gelaufen.

* Falschmünzerei. Die FrauenSperion, welche am 19. v. M. in der Abenddämmerung in mehreren Geschäften dahier falsche Zweimarkstücke zu verausgaben suchte, was ihr auch in einem Falle gelang, wurde mtt H lfe der Polizei zu Darmstadt, woselbst sie auch mehrere Folschstücke veraus­gabte, in der Person der Eheftau deS Former« Leonhard Berres, Maria geborenen Römer von Wieseck ermittelt und zur Haft gebracht. Dieselbe wohnte in Darmstadt und hatte nur zum Zwecke der Verausgabung falscher Zweimarkstücke ihren in Wieseck wohnenden Eltern einen mehrtägigen Besuch abgestattet. Es ist anzunehmen, daß dieselbe noch in weit mehr al« der Polizei bekannten Geschäften falsche Zweimark­stücke verausgabt ober auSzngeben versucht hat, und wäre eS deshalb im Interesse der Untersuchung geboten, solches zur Kenntniß der Polizei gelangen zu lasftn. Die Verhaftete ist hoch in den 20er Jahren, mittelgroß und hat breites Gesicht. Bekleidet war sie zur Zeit der That mit blauem, anschließenden Regenmantel und brauner Kapuze. Sie führte eine Reisetasche von Stoss mit Ledergriss bei sich.

* Kirchliche Dienstnachrichten. Am 17. December 1894 wurde dem Pfarrverwalter Stei nacker die katholische Pfarr- stelle zu Ober-Flörsheim, Decanat WormS, am 24. December wurde dem Pfarrer Brückner zu Holzhausen die kathol. Pfarrstelle zu Ober-Wöllstadt, Decanat Friedberg, mit Wirkung vom 1. Januar 1895 an, am 16. Januar 1895 wurde dem Pfarrverwalter Adam Schmitt die katholische Pfarrstelle zu Bechtolsheim, Decanat Alzey, übertragen. Ueber den Besitz der nach Art. 1 und 4 des Gesetzes vom 5. Juli 1887, die Vorbildung und Anstellung der Geist­lichen betreffend, zur Uebernahme eines Kirchenamtes noth- wendigen Eigenschaften ist der Nachweis erbracht worden bezüglich des katholischen Geistlichen Johann Lorenz Brück aus Büdesheim, Kr. Bingen.

Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Der angebliche Schlosser Fritz Decker aus Betzdorf, der sich auch. Schtffstechniker G. Herzog nannte, vom Polizeiamt in Gießen weg?n Diebstahls und Betrugs- Balthasar Möh- ring aus Ober-Seemen vom Amtsgericht Ortenberg wegen Strafvollzugs.

* In Amerika verstorbene Hessen. New-Aork City, N. A.: Margaretha Schile geb. Schäfer, 57 Jahre alt, aus Alzey- Jacob Lehrbach auS Obernheim- Heinrich Eisner aus Ortenberg. Belleville, Jll.: Magdalene Schaaf, Wittwe von Bernhard Schaaf, 68 Jahre alt, aus Bensheim. Chicago, Jll.: Leonhard Forschler, auS Großumstadt. Philadelphia, Pa.: Johann Baptist Winterstein, 56 Jahre alt, aus Nidda. Rochester, N. U.: John Appel, 66 Jahre alt, auS Dieburg. Springfield, O.: Catharine Lohnes, 79 Jahre alt, Wittwe von John Lohne«, auS Winterkaften i. O. New'Vork City. Catharina Muckstatt geb. Schäfer, 72 Jahre alt, aus Pfungstadt- Ernst Balzer, Ctvil Ingenieur, 44 Jahre alt, aus Darmstadt. Fair Haven, Carroll Co., Jll.: Julia Luckard geb. Köhler, 83 Jahre alt, auS Ermenrod. Greenpoint, L. I.: ©ufar.no Staudermann geb. Lang, 74 Jahre alt, aus Wendelsheim. Lima, Carroll Co., Jll.: Maria EltsabeihaPlock geb. Mertz, 67 Jahre alt, auS Schmitten. Mayvtlle, WiS.: John Schröder, 87 Jahre alt, auS SchwabSburg.

0 Aus dem Vogelsberg, 2. Februar. Die wahrhaft sibirische Kälte, die nachgerade zur Plage geworden, ist wieder milderer Temperatur gewichen. Die niedrigste Temperatur herrschte in der Nacht auf den Mittwoch, in der wir 15 Grad R feststellen konnten. Daß man anderwärts, wie z. B. von Romrod auS mitgetheilt wird, sogar 22 Grad R gehabt, will uns etwas gar zu frostig bedünken. Die Arbeit im Freien mußte eingestellt, daS Holzmachen im Walde aufgegeben werden. Die Kälte schlug durch die Vieh­ställe, daß die Wände ^mit Ei« sich bedeckten und mehrfache Erkrankungen des VieheS sich eingestellt haben. AuS den offenen Stellen der fließenden Wasser und aus den Bäumen stieg ein Rauch auf, wie von einem Ofen, ein Zeichen der grimmigen Kälte. In die Keller dagegen vermochte die Kälte weniger einzudringen, weil sie ein hoher Schneewall schützte. Diese Schneewälle haben sich im oberen Gebirge durch den vorgestrigen Schneefall abermals verstärkt. Fast alltäglich ereignen sich hier Verkehrsstörungen. Sv blieb gestern ein Reisender au« Gießen mit feinem Schlitten zwischen Ulrichstein und RebgeShain tm Schnee stecken. DaS Pferd mußte auSgespannt und der Schlitten au« dem Schneewall herauSgeschleppt werden. Dazu fegte ein Sturm­wind auf der Höhe, der die Schlittenfahrt lebensgefährlich machte. Zwei von Schotten kommende Fuhrleute biteben auf der Straße nach Ulrichstein, oberhalb des LudwigSbrunnen, ebenfalls im Schnee stecken. Sie mußten ihre Schlitten verlassen und wurden durch Hilfsmannschaften nach dem Wiesenhofe" mit ihren Pferden geleitet. Erft am anderen Morgen konnten die Schlitten herauögeschippt werden, und nun mußte querfeldein gefahren werden, da die Straße völlig unpassirbar geworden. Wenn man erwägt, daß die aufgeschippten Schneemaffen oft in gleicher Höhe mit den Telegraphenstangen liegen, bann sind solche Verkehrsstörungen erklärlich. Nachträglich werden auch einzelne Fälle bekannt, bei denen Menschen durch die Schneestürme In höchster Lebensgefahr schwebten, indem sie von der rechten Straße abkamen, vollständig sich verirrten und dann nach Hilfe riefen. Nur dadurch, daß diese durch gleichfalls steckengebliebene Fuhrwerke allemal geleistet werden konnte, find keine Menschen­leben zu beklagen.

Darmstadt, 2. Februar. Vergangene Nacht starb der seit 23 Jahren der Zweiten Kammer und der öentrumfi* fraction angehörige Abgeordnete Bürgermeister Wolz« Seligenstadt.

Mainz, 3. Februar. Hessische Ludwigsbahn. Mtt Rücksicht auf die Einladung der hessischen Regierung zu commissanschen Verhandlungen über die Verstaatlichung

der Bahn fand am verflossenen Freitag Nachmittag eine Sitzung del VerwaltungSrath« der Bahngesellschaft statt. Da die Einladung der Regierung keinerlei Anhaltspunkte über die Absichten der Staatsregierung bot, so beschränkte man sich neben allgemeinen Erörterungen lediglich darauf, die Herren Bankdtrector Hedderich und Specialbirector Geh. Rath Reinhard als diesseitige Commiffare für die in den Tagen zwischen dem 10. nnb 17. Februar ftaitfxnbenben Verhand­lungen zu bestimmen.

vermischtes.

Karlsruhe, 2. Januar. In voriger Nacht wurde ein Student der hiesigen technischen Hochschule, Ernst Lukas auS Gotha, von einem HandlungSreisenden überfallen und durch einen Dolchstich schwer verletzt.

Ter Untergang derElbe". Don Herrn Emil Frank au« Ncwhork, zur Zeit in Frankfurt, erhielt dieFranks. Zeitung" zur Charactcristik de« Capitän« derElbe" folgende Zeilen:Es ist nun gerade acht Tage her, al« ich mich von Herrn Capitän Curt von Gössell, sowie von den anderen Offizieren derElbe" verabschiedete, um dann frohen Muthe« nach Bremen und von da nach Frankfurt zu reifen. Al« ich feine Cajüte passirte, rief der Capitän mir au« dem Kreise feiner Familie, die Freitag Nacht schon an Bord derElbe" gekommen war, nochmal« ein herzliches Lebewohl zu. Und nun ist mein thenrer Freund nicht mehr. Es war die« meine dritte Reife mit derElbe", und fo habe ich reichlich Gelegenheit gehabt, diesen vortrefflichen Mann kennen zu lernen. Ueber sechs Fuß groß, mit großen, blauen Augen, blonden Haaren und blondem Dollbart, war Curt von Gössell wirklich der Typu« eine« richtigen Teutonen. Liebenswürdig und aufmerksam gegen Alle, war er stet« auf da« Wohl der Passagiere bedacht. Gegen seine Untergebenen war er wie ein Vater, und mußte er einmal gegen einen derselben wegen eine« Vergehen« einschreiten, fo that eS ihm leid, eS thun zu müssen. Besonders gegen Frauen und Kinder war er stets fo freundlich, daß eS keine Seltenheit war, ihn mit 12 Kindern auf feinen Knieen spielend auf Deck zu sehen. Kam Capitän v. Gössell nach Newyork, so war er immer ein beliebter Gesellschafter, und eS war mir oft vergönnt, mit ihm manch fröhliche Stunde zu verbringen. Sein Tagebuch enthielt viele hübsche Berfe, die ihm von Passagieren aus aller Herren Länder in allen möglichen Sprachen gewidmet waren. Leider ist auch dieses Buch, daS er fo hoch und theuer hielt, mit ihm auf den Grund des Meere« gegangen. Auf der Commandobrücke stehend, hat er tapfer dem Tode inS Auge gesehen und sein letzter Befehl galt der Rettung der Frauen und Kinder. Wer, wie ich da« Glück gehabt, diesen Mann näher kennen zu lernen, wird ihn nie vergessen." Wie wir erfahren, sollte Capitän v. Gössell demnächst das Commando über ein größere« Schiff erhalten, und der erste Obersteward I. Pschunder machte seine letzte Reise mit derElbe", da er nach derTrave" versetzt war, waS eine Beförderung bedeutet. Ec hinterläßt 14 Kinder die Geburt de« letzten wurde ihm während seiner Fahrt nach Bremen In der vorigen Woche gemeldet l

* Bon erschütternder Wirkung ist der Inhalt eines Zettels, welcher In vergangener Woche bei einem nur wenige Tage alten, in dem Hausflur eine« Hause« zu Ebersbach- Oberdorf (Sachsen) ausgesetzten Kiude gesunden wurde und welcher folgendermaßen lautet:Habt Erbarmen, gute Christenleute, mit diesem kleinen Wesen, nehmt eS auf. dies kleine Waisenkind, Gott wird eS Euch lohnen- ich werde Tag und Nacht Gott bitten, daß er Euch und das Kind erhalte und behüte. Das blutende Herz einer unglücklichen Mutter. Gute Nacht, mein Herzenskind. Behüt Dich Gott zu tausend guter Nacht!" Der kleine Findling wurde der Poltzel über­geben, welche bisher vergeblich nach der Mutter desselben Nachforschungen hielt.

Jagd auf dem Friedhöfe. Karlsruhe wird wohl die einzige Stadt im Reiche sein, welche die Ausübung der Jagd auf dem Friedhöfe verpachtet hat, angeblich wegen UeberhandnehmenS der Hasen, welche von dem angrenzenden Großherzoglichen Wildparke in Hellen Schauren herüber« kommen und Blumen, Sträucher u. s. w. auf den Gräbern sehr beschädigen.

Spidpleti her vereinigten frankfurter Stuftttgeater

Opernhaus.

Dienstag den 5. Februar: Margarethe. Mittwoch den 6. Februar geschlossen. Donner 4'ag den 7. Februar: Lohengrin. Freitag den 8. Februar: Gastspiel de« Herrn Konrad Dreher. Der Verschwender. SamStag den 9. Februar: Rosamunda. Vorher: Baftten undBastienne. Zum Schluß: Teufel im Pensionat. Sonntag den 10. Januar, Nachmittag« 3>, Uhr: Obersteiger. Abend« 7 Uhr: Mtgnon Montag den 11. Februar: Cyclus deutscher Dramen, dritter Abend: Die Her mannfchlacht.

Gchauspielvaus.

DienStag den 5 Februar: Fatale Geschichten. Mittwoch den 6. Februar: Gastspiel de« Kgl. bayr. Hosschauspielers Herr« Conrad Dreher. Die beiden Retchenmüller Donnerstag den 7. Februar: Da« Recht aus Giück. Freitag den 8. F druar geschlossen. Sam-tag den 9. Februar: Gansp el de« Herrn Conrad Dreher. Die beiden Reichenmüller. Sonntag den 10. Februar, Nichmittag« 37t Uhr: Madat^e Sans-Gdne. Abend« 7 Uhr: Wie die Alten sungen.

kirchliche Anzeigen -er evang. Gemeinde.

Montag den 4. Februar, Abend« 8 Ubr «idelstunde im Confirmandensaal der Johanne« ktrche. Erster Bries des Johanne« Cap 4 von Ber« 19 an: Gotte-liebe und Bruderliebe in ihrer Einheit. Pfarrer Dr. Naumann.

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