°r 25 ■
rK i&fi
ENä" : 5” «** i
; • Heinrich ß.
M ü 0 Un t Q i n $.. ®alIM. 8,tl
2”*im S™8- «J°k
3!et>ig,543; btzgttmeister M. “n.: Carl N 9/ W. Va.: Sc
?)om 25. K *7 Tttttidee bei abgeiouh Weizen und U nachgaben, hj kein erhöhte LL M nicht untchi^ ) nicht lanzr <a m Wr bit alte 5)h- ft- Pni'Snvüiv? «d Leipzig'. 81 M., haser 126: Qe& pro 1000 8
endet zu sein. Unmittelbar darauf sängt man an, daS Getreide durch Vieh außtieten zu lassen oder die Garben gegen 0 Holzklötze zu schlagen, sodaß die Körner herausspritzen.
Eine andere Art des Dreschens ist weniger in Gebrauch. Da sonach die Erntezeit vorüber und Probedrusche in großem Umfange vorgenommen sind, läßt sich die Ernte schon an« nähernd abschätzen, und so hat daS landwirthschaftliche Ministerium im Simla am 14. Juli d. I. seinen Schluß» ।. bericht an die Regierung erstattet. Aus demselben ist u. A. namentlich die bemerkenswerthe Thatsache der Abnahme der Anbaufläche von 26 780000 Acres in 1893/94 auf 26 032000 Acres hervorzuheben. Wir haben es sonach mit einem Rückgänge zu thun- ist er auch nicht groß, nur etwa
1. 3 pCt., so bleibt er doch immer ein Rückgang, und das ist wichtig. Wichtiger noch, wenn wir uns vergegenwärtigen, * daß Wolf in seinem clasfischen Buche über die indische Con- । currenz die Anbaufläche für 1884 auf 26110 000 bis ; 26 360 000 Acres angab und dies als eine mittlere oder » normale Fläche bezeichnete. Der Weizenbau ist also allen I Erwartungen zuwider in den letzten zehn Jahren nicht größer 0 geworden und erreicht heute kaum die damalige Zahl. Die indische Bevölkerung nimmt zwar keineswegs in dem Maße zn wie die nordamerikanische, zumal die starke Einwanderung fehlt, immerhin nimmt sie um etwa 1/a pCt. zu, was bet 270 Millionen Einwohnern einen jährlichen Zuwachs von ca. V/3 Millionen Menschen bedeutet. Diese Neuangekommenen wollen auch ernährt werden und verzehren ihr gewisies Quantum Weizen. Bet gleichbleibendem Areal und steigender Bevölkerung muß die Ausfuhr abnehmen, die Concurrenz Indiens auf den europäischen Märkten sonach kleiner werden. — Die diesjährige Ernte wird auf 6 278000 Tons gegen 6771 000 in 1893/94 und 7 149 000 in 1892/93 geschätztste ist sonach keineswegs groß und wird nur eine mäßige Ausfuhr gestatten. Diese Anbau - Verminderungen der ge- söhrlichsten Wetzen-Lieferanten, Indiens und Nordamerikas, deinen darauf hin, daß die Getreidepreise bald ihre früher a!S normal bezeichnete Höhe wieder erreichen werden. Die gioße Steigerung des Weizens in diesem Jahre, von 135 Mk. im Februar auf 157 Mk. Mitte Juni, hat sich zwar nicht . voll behaupten können, kehrt indessen vielleicht bald wieder.
* Die Erbswurst. Bei Beginn des Krieges von 1870/71 bvt der Koch Grünberg in Berlin eine von ihm erfundene Erbswurst der Regierung an und diese Wurst bewährte sich als eines der praktischsten Ernährungsmittel für den Soldaten nach jeder Richtung hin. Die Regierung zahlte dem Erfinder für die Ueberlasiung des Geheimnisses 35,000 Thaler.
ursremdevU: guft l. I. angM d nach voriger! - 8925), toohcr
nb tytx W n c Sw ltgfith
dautz mit Mw ! ferner tonibt K gewählt.
e fand unter über: r EinwohnerW verstorbenen btliel ne war hier 24 s): nd Helfer der iic
er heute hier c nöeraths r. Stimme, £r: I. mit 56 Sv- : mit 46 Stw" o^tnet Nacht st .ein in das §enr.
die Glassplitter» Der Veriiber di!
littelt. ■
Vorsitz des W ifsenschasten, Krtiiu Setreideverka^ Haftpflicht zum Z« insbesondere
luguft fiadet hin
alten •*«*
„ Uten SW’
-ch, u»l
' Mittags 8-, »d
: 500
r.ff d e UIN uy.
!bi! ’etliielH int
tigen- ® Pjg t je» S-°°V t
ten W™ u
M'Ä.11t!
, mü^
Große Fabriken wurden mit massenhafter Anfertigung dieser aus gehacktem Fleisch und Erbsmehl bestehenden Würste für die Armee beschäftigt. Von der Thätigkeit, welche in diesen Fabriken entfaltet wurde, kann man fick auS folgenden Angaben einen Begriff machen. Von früh bis spät waren ununterbrochen beschäftigt mehr als 300 Schlächter, welche über 600 Arbeiter zur Unterstützung hatten, 50 Köche, die an 80 Kesseln arbeiteten, eine große Zahl von Aufsehern, Inspektoren, Feuerleuten usw. Täglich wurden 100,000 Würste fabricirt, von denen jede in 3 Portionen, je 10 Loth ein- getheilt war. Bis Mitte August 1870 waren etwa 1000 Kisten mit je 100 bis 150 Stück Würsten nach dem Kriegsschau- plotz an die zweite Armee, welche bis dahin allein die Erbswurst bezog, abgesandt worden, und zwar erfolgte die Versendung der Wurstmasse theils in Därmen (und dann in fefieß Pergamentpapier gewickelt), theils in Blechbüchsen, die letztere Art der Verpackung wurde hauptsächlich bei den Sendungen an die Marine in Anwendung gebracht. Don der allmählich steinhart werdenden Wurst wurde eine Portion in kaltem Wasser aufgelöst und dann 5 Minuten lang gekocht und gab eine schmackhafte, zur Sättigung für einen Mann vollständig ausreichende Mahlzeit. Trotz der bedeutenden Eiiirichtungskosten der Fabriken, dieselben beliefen sich auf 36,000 Thaler, calculirte sich die Portion auf nur 4 Sgr., während bei der früheren Ernährungsweise, zum Beispiel im Kriege gegen Oesterreich, für die Portion einer Erbswurst an deren Fabrikanten Lachmann 71/2 Sgr. pro Portion gezahlt werden mußte. Herr Grünberg, der Erfinder dieses transportablen Nahrungsmittels, führte selbst Sie Oberleitung in dem interessanten Etablissement, zu dessen Besichtigung das Publikum in Schaaren herbeiströmte.
Literatur und Grinst.
— »Deutscher Goldateuhort", illustrirte Zeitschrift für daß deutsche Heer und die Marine. Herausgeber: General-Lieutenant z. D. H. v. Below. Preis pro Quartal 1.80 Mk. Verlag von Karl Siegismund. Berlin Mauerftraße 68. VI. Jahrgang. Heft 31 7 erschien soeben.
— Ein Golfturnier in Homburg 0. d. H. wird die diesjährige sportliche Neuheit sein, da bisher wohl Lawn - Tennis, aber nicht Golf seine Anhänger in Deutschland zum Wettkampf rief. Das in England weit oerbrätete Spiel ist bei uns noch wenig bekannt, und es ist daher em besonderes Verdienst der trefflichen dalbmonatsschrist „Bom FelS zum «Uet* (Stuttgart, Verlag der Union Deutsche Vertagsgesellschaft, Preis des Heftes 75 Pfennig), dah sie ihren Lesern in dem neuesten Heft (22) einen mit Bildern hübsch tauft irten Aufsatz über „Golf" bietet, der aus der Feder des rühmlichst bekannten Sportschriftstellers Freiherrn von Fichard stammt. Das vorliegende Heft liefert nicht nur diesen Aufsatz, sondern durch einen gmfcen Theil seines sonstigen Inhalts den Beweis, daß vom „Vom Fels zum Meer" unbestritten als die allen wichtigen Zeitereignissen am schnellsten folgende Zeitschrift anzusehen ist, denn wir finden in ihm amüsante und reich illustrirte Plaudereien über den „Nordostseecanal", den „Wiener Blumemorso", „Oester- reichisch - ungarische Staatsmänne!.", »Felice Caoalotti, den Gegner Crispis", sowie eine entzückende farbige Studie von L. Marold „2Uf der Düne", eine elegante Dame in der Erwartung der Rennen da-stellrnd. Daneben wird aber das belehrende, populär-wissenschaftliche Moment keineswegs vernachlässigt, wie ein schön illustrirter Aufsatz „Aus dem Lande der Kakteen" von Professor Dr. K. Goebel beweist. Die „Kunst der Gegenwart" führt dem Leser das künstlerische Schaffen eines der bekanntesten englischen Maler, I Haynes- William», vor, dessen Hauptbild „Vor den Schranken" eine malerische Leistung ersten Ranges ist. Romane von Marie Bernhard, Ernst Wichert und Carl Busse bieten vort- effliche Lectüre, so daß Niemand das Heft unbefriedigt aus der Hand legen wird.
Eingesandt.
Gießen, 3. August 1895.
Schon vor längerer Zeit hat Herr Director Bergen in Bezug auf den Anschluß der Blitzableiter an die Gas- und Wasserleitungen eine sehr ausführliche Arbeit veröffentlicht, die aus umständliche Erhebungen gegründet ist. Ich habe seither nicht die Absicht gehabt, etwas daraus zu entgegnen, aber auf besonder? Aufforderung von wissenschaftlicher Seite entschloß ich mich doch zu einer ganz kurzen Entgegnung. Ich habe behauptet, ein solcher Anschluß sei vom wissenschait'ichen Standpunkt „durchaus erforderlich." Die Gas- und Wasserfachmänner m Stettin und Gießen fragen nach Wissenschaft nichts, fie verwerfen aber den Anschluß aus practischen Gründen, auch sei er kein Bedürfniß. Wissen denn die Herren von der „Blitzcommission" etwas von der ausgedehnten wissenschaftlichen Literatur über diese« Thema? Und wenn, wie können sie noch den Anschluß verwerfen? Herr Bergen hat sich die Mühe gegeben, von einer größeren Anzahl von Städten den Nichtanschluß festzustellen. Wird dadurch die wissenschaftliche Forderung als unbegründet beseitigt? In Brüssel und, irre ich nicht, in ganz Belgien müssen die Blitzableiter an Gas- und Wasserleitung angeschlossen werden. Daß in Darmstadt die Erlaubniß dazu nicht benutzt werde, ist kaum zu glauben, beweist aber auch nichts gegen die wissenschaftliche Berechtigung der Forderung, die Blitzableiter an Gas- und Wasserleitung anzuschließen.________________________________________Buchner.
Zur Erinnerungsfeier an das Jahr 1870,
insbesondere zum 18. August und 2. September!
Seit Jahren wenden wir uns zum Nationalfest vom 2. September an unsere Mitbürger mit der Bitte um Gaben für die Invaliden und Hinterbliebenen gefallener Soldaten des Kriegs 1870/71. Wir haben hierfür stets williges Gehör gefunden und überall her Beiträge erhalten. Rief doch jenes Fest die Erinnerung an die gewaltigen Ereignisse des Krieges und an das, was er dem deutschen Volke Großes errungen, wach und dankend gedachte man der Brüder, die Leben und Gesundheit geopfert für die großen nationalen Güter, deren wir uns nun erfreuen durften- dankend auch durch Gaben, dazu bestimmt, das LooS der Invaliden und der Hinterbliebenen Gefallener noch über das hinaus zu verbessern, was Reich und Staat für sie thun.
Die fünfundzwarizigste Wiederkehr der Tage von 1870 aber ruft mit ganz besonderer Lebhaftigkeit jene Erinnerungen zurück, redet mit ganz besonderer Kraft zu den Herzen unseres Volks und mahnt ganz besonders laut und mächtig zu Dankbarkeit und deren thatkräftiger Erweisung. Bleibt, was in dieser Hinsicht geschieht, auch bei reichster Gabe, doch nur ein schwacher Ausdruck des Dankes, den wir unseren sieg- und ruhmreichen Kämpfern von 1870/71 schulden?
Gerne möchten wir unseren Pflegebefohlenen, die es besonders bedürfen, diesmal eine besondere Gabe als Jubiläums- gäbe zuwenden. Hierzu bedarf es aber ganz besonders warmer Herzen und offener Hände.
Wir bitten deshalb, man möge überall in den bevorstehenden Erinnerungstagen — wo immer man solche feiert, in den Gotteshäusern und bei sonstigen Vereinigungen oder in privaten Kreisen — reichliche Gaben den Opfern des Kriegs zuwenden. Die Gelegenheit hierzu wird sich diesmal nicht auf das Nationalfest vom 2. September und den bezüglichen Festgottesdienst beschränken- sondern es werden dazu hierueben auch viele örtliche Feiern und die LaudeSfeier tn Darmstadt am 18. August reiche Gelegenheit bieten. Zur kirchlichen Feier des diesmaligen Nationalfestes aber hat Großh. Oberconsistortum den 1. September bestimmt und hierfür die seither schon übliche Kirchencollecte für Invaliden und Hinterbliebene angeordnet.
Wir bitten die evaugelischeu Pfarrämter und Kircheu- vorstande, für Erhebung derselben Sorge zu tragen.
Unsere Zweigvereiue ersuchen wir, wie seither möglichst für die Verbreitung dieser Ansprache und Durchführung unserer Idee zu wirken, insbesondere an geeigneten Orten Sammelbüchsen aufzustellen.
Alle, welche uns demnächst Etnzelgaben oder die Erträgnisse von Sammlungen zu übermitteln haben, bitten wir, dieselben durch Posteinzahlung an unseren Schatzmeister, Herrn RegierungSrath Hechler dahier, einzusenden.
Darmstadt, den 19. Juli 1895, aU am 25. Jahrestag der französischen Kriegserklärung.
Der Vorstand
des HülfvereinS im Großherzogthum Hessen für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde, als Landesverein der Kaiser-Wilhelms-Stiftung
für deutsche Invaliden.
A. Weber, Finanzminister, Vorsitzender.
A. Buchner, Geh. Oberconsistorialrath, Schriftführer.
ANOMg aus den
der Stadt Gießen,
«ufgedote.
Juli: 30. Dr. Johann Baptist Becker, Gerichtsassessor zu Offenbach a. M., mit Johanna Karoline Hartmann hierselbft. 30. Johann Wilhelm Räuber, Glaser dahier, mit Susanna Lepper Hierselbst. 30. Ludwig Wilhelm Papst, Stations-Gehülfe dahier, mit Elisabeth« Kreß Hierselbst. August: 1. Karl Wilhelm Mulch, Lehrer dahier, mit Margarethe Heußel zu Langftadt. 1. Ludwig Neuenhagen, Amtsrichter zu Gießen, mit Bertha Agnes, genannt Elwine Carl zu Köln. 1. Wilhelm Ernst Heil, Dienstknecht zu Wetzlar, mit Philippine Müller zu Wetzlar. 2 Ludwig Martin Zöll, Schlosser dahier, mit Emilie Wacker Hierselbst. 2. Ludwig August Rinn, Lackirer dahier, mit Katharine Christine Elisabethe Lotz zu Bad-Nauheirn.
«heschttessuue»«.
Juli: 30. Carl Friedrich Wagner, Stations-Assistent dahier, mit Johanna Marie Räuber hierselbft. 31. Heinrich Drommershausen, Maurer dahier, mit Wilhelmine Schneider von Niederbiel. 31. Jacob Zimmermann, Maurer dahier, mit Katharina Roß von Wolfgruben.
•t6oteiu.
Juli: 20. Dem Hilfsbremser Wilhelm Köhler eine Tochter. 24. Dem Architect Heinrich Kockerbeck ein Sohn, Heinrich Paul. 25. Dem Schlosser Albert Schnabel ein Sohn, Wilhelm. 26. Dem Gelbgießer Josef Franz Fröhlich eine Tochter. 26. Dem Taglöhner Heinrich Pitz ein Sohn. 27. Dem Eisenbahn-Geometer Valentin I Perschbacher eine Tochter. 27. Dem Taglöhner Friedrich Keller ein
John, Heinrich. 28. Dem Friseur Karl Jacob Wegmann eine Achter, Anna Luise. 28. Dem Fabrikarbeiter Karl Hof dahier eine .lotter,JHofa Jöeth) Gertha. 30. Dem Bahnarbeiter Wilhelm Gelsebach eine Tochter, Anna Katharine. 31. Dem Locomotvführer Hermann Ottmann eine Tochter, Anna Elisabeth.
«eftotbttu.
Juli: 26. Heinrich Walldorf. 3 Monate alt, Sohn von Handelsmann Isaak Walldorf dahier. 26. Johann Karst, 34 Jahre alt, Landwirtb von Hasselbach. 29. Amalie Beck, 77 Jahre alt, Privatin dahier. 30. Georg Mandler, 54 Jahre alt, Fuhrmann dahier.
Auszug aus bett Kirchenbüchern
der Stadt Giessen.
Evangelische Gemeinde.
Getränte.
Mat ihäusgemeinde.
Den 31. Juli. Heinrich Drommershausen, Maurer zu Gießen, und Wilhelmine Schneider, Tochter des verstorbenen Bergm-nntz Heinrich Schneider zu Burgsolms.
Johannesgemeinde.
Den 30. Juli. Carl Friedrich Wagner, Stations-Assisi - t zu Gießen, und Johanna Marie Räuber, Tochter des König!, c üiec- expeditionS-Vorstehers Wilhelm Räuber zu Gießen.
•OtÄttftt.
Mattbausgemeinde.
Den 28. Juli. Dem Lackirer Heinrich BonariuS ein Sohn, Johann Wilhelm, geboren den 31. Mai.
Markusgemeinde.
Den 28. Juli. Dem Bremser Valentin Ruppel eine Tochter, Frieda, geboren den 31. Mai.
Denselben. Dem Taglöhner Heinrich Brück ein Sohn, Friedrich, geboren den 20. Juni.
Lukasgemeinde.
Den 28. Juli. Dem Oberpostassistenten Karl Sehrt eine Tochter, Katharina Clara Elisabeth Paula, geboren den 10. Juni.
Denselben. Dem Locomotivheizer Heinrich Blank eine Tochter, Johanna Anna Maria, geboren den 4 Juli.
Denselben. Dem Fuhrmann Peter Trechsler eine Tochter, Elisabeth, geboren dm 27. Juni.
Johannesgemeinde.
Den 29. Juli. Ein außerehelicher Sohn, Emil, geboren den 4. Juli.
Den 30. Juli. Dem Postaushilssboten Georg Heinrich Lenz Zwillingssöhne, Heinrich und Carl, geboren den 1. Juni.
embigte»
Markusgemeinde.
Den 30. Juli. Amalie Beck, Tochter des zu Darmstadt verstorbenen Rentamtmanns Beck, 77 Jahre alt, starb den 29. Juli.
Den 1. August. Georg Mandler, Fuhrmann, 54 Jahre alt, starb den 30. Juli.
Auswärtige aus den Kliniken.
Den 27. Juli. Karl Schäfer, Maurer in Berzhain, Kreis Westerburg, 45 Jahre alt, starb den 25. Juli.
Den 28. Juli. Otto Stork, Sohn von Zugführer Anton Stork zu Schotten, 20 Jahre alt, starb den 25. Juli.
kirchliche Anzeigen der Stadt «Siesten.
Katholische Gemeinde.
Sonntag, den 4. August. 9. Sonntag nach Pfingsten.
Samstag:
Nachmittags um 4‘/z Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.
Sonntag:
Vormittags von 6</r Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;
„ um 6V, Uhr erste hl. Messe;
„ um 71/« Uhr Austheilung der hl. Communion;
„ um 8 Uhr zweite hl. Messe;
„ um 91/, Uhr Hochamt mit Predigt;
Nachmittags um 2 Uhr Christenlehre; darauf Andacht.
Verkehr, Land- nnd Vottsrvirthschaft.
GießM, 3. August. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Psd. JL 1,00—1,10, Hühnereier pr. St. 00 ,4, 2 St. 12—13 H, Enteneier pr. St. 7 4, Gänseeier pr. St. 00—00 fS), Käse pr. St. 5—8 Käsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 15 Linsen pr. Liter 26 H, Tauben pr. Paar M. 0,60 bis 0,80, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,10, Hahnen pr. Stück JL. 0,50-0,80, Enten pr. Stück M 1,40-1,70, Ochsenfleisch pr. Pfd. 72-76 H, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 66-68,3), Schweinefleisch pr. Pfd. 60 bis 70 3), Kalbfleisch pr. Pfd. 64-00^, Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 3), Kartoffeln pr. 100 Kilo 7,00-10,00 JL, Weißkraut pr. Stück —.— H, Zwiebeln pr. Centner 7,50—8,00 Mk., Milch pr. Liier 16-20 3), Kirschen pr. Pfund 14-20 H.
Witterungsbericht vom 2. August.
Zwischen zwei Drpressionsgebleten, einem tiefen im Nordwesten und einem flachen im Südosten des Erdtheils verlauft von der spanischen Halbinsel durch den ganzen Kontinent ein Rücken hohen Druckes zu einem Maximum im Innern Rußlands, doch ist indem Gebiete hohen Barometerstandes bei allerdings nur geringen Unterschieden die Vertheilung des Luftdruckes nicht sehr gleichmäßig, sodaß vielfach wolkiges oder trübes Wetter herrscht. Auch hält, begünstigt durch das Vorhandensein solcher flacher Theilminima, die Neigung -zu Gewittern an und haben im südlichen und östlichen Deutschland neuerdings eleclrische Entladungen stattgefunden. Die Temperaturen haben sich, abgesehen von einer Zunahme über Centralfrankreich, im Allgemeinen wenig verändert.
Voraussichtliche Witterung»
Zunächst keine wesentlichen Aenderungen.
witternngsansftcht«
am 3. August Mittags 12 Uhr (Wetterhäuschen in der Südanlage).
Barometerstand.
Thermometer: min. 4- 12J R., max. + 16° R.
Hygrometer:
Regen.
Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 3. August, zwischen 11 und 12 Uhr Mittag-. Wasser 17°, Luft 16° im Schatten.
Rübs-rrnen'sche Bqde- und Schwimmanstalt.
OCIUöll^ sää
von Elten & Keussen, Seidenwaaren-Fabrik, CreieKL


