Ausgabe 
3.11.1895 Erstes Blatt
 
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blieb auf die Provinz Rom beschränkt. ES vertheilte sich auf drei du ch wenige Secunden getrennte Stötze. Der e'ste dauerte vier, die beiden anderen acht Secunden. Am stärksten waren die Stötze in Rocca di Payr und in Rom.

Eine furchtbare Aufregung bemächtigte sich der Gefangenen in Regina Coeli. Sie versuchten die THÜren der Zellen zu sprengen, was auch einigen gelang. Zwischen dielen und den Wächtern entspann sich dann ein heftiger Kampf, wei! ft* auch ihre Mitgefangenen befreien wollten. Eine tele- pbouisch beorderte Compagnie Carabinieri siellte die Ruhe wieder her. Auf dem Monte Ltrorio zeigt noch jetzt die stehen gebliebene Uhr 38 Minuten noch v er.

Pari!, 1. November. Hanotaux hak definitiv die Uebernahme des Portefeuilles des Aeutzeren abgelehnt. CS circulirr nunmrbr folgende Lifte: Bourgeois, Präfidentfchafr und Inneres, Ricard, Justiz- Cava'gaac, Krieg,- Loderoh, Marine- Bertholr, Unterricht- Doumer, Finanzen- Guyot, Arbeiten- Mesurcur, Handel- EombeS, Colonien. Die Portefeuilles für AeuhereS und Ackerbau find noch nicht bel'tzt

tecaUs und

Wiehe», den 2. November 1P96

** Eoocert des Darmstadter HoftheaterS am Montag den 4 November. Wir möchten heule nochmals empfehlend auf das schöne Concertunternehmen Hinweisen. Für Diejenigen, die den künstlerischen Werth der Gasttrenden kennen, ist daS vielleicht nicht nothwendig, da aber wohl dem GroS unseres Concertpublikums die Darmstädter Opernverhältniffe doch fremder sein dürften, so möchten wir hiermit darauf hin- wr sen, datz diese Oper zu den besten gezählt wird und die uns besuchenden Mitglieder erste Kräfte derselben find. e DaS Ccacertprogramm ist ein ungemein reichhaltige- und vor­nehmes, besteht aus Liedern, Arten, Duetten von Loewe, Wagner, Schubert, Schumann, aber auch unsere besseren modernen Mrister sind durch Hofmann, RteS und Meyer- Helmund vertreten. Besonderes Interesse wird jedenfalls der Bortrag des ConcertstllckeS für Harfe von Parish- AloarS erregen, welcher durch Herrn Kammermusiker Wiede' monn in vollendetster Weife dargebracht werden wird.

* Za« ReformatioaSfeft. Morgen, Sonntag, als am RrformationSfest, wird nach 7 Uhr vom Thurme der Stadt« ki'che der Choral:Ein' feste Burg lft unser Gott" geblasen werden.

Laadwirthschastlich S. Der Generalsecretär der land- wirthschaftltchen Vereine deS Großherzo^thumS Hessen, Herr Dr. Rodewald tn Offenbach, wird dieser Tage den Odenwald bereisen, um sich genau über das leider nur noch in geringer Zahl vorhandene Odenwälder Vieh in seiner Heimath zu orientiren. Eine der vornehmsten Aufgaben dieses Herrn soll sein, mit allen Mitteln die Zucht dieses vorzüg« ltchcn ViehschlagS, der leider durch die Kurzsichtigkeit und Unkenntnitz der Viehzuchtverhältnisse des OdenwaldeS und von unpraktischen Theoretikern zurückge.rängt wurde, zu heben.

* Postalisches. In der deutschen Postverwaltung scllen 1896/97 gegen 1900 neue Stellen für Assistenten, 8000 Stellen für Unterbeamte im inneren Dienste der Poft und Tel-graphen Aemter, 800 Stellen für Landbriesträger, endlich 250 neue Postagentureu geschaffen werden. Für baß ostafrtkanische und das Togo Schutzgebiet sollen neue Tele- graphen-Aisistentenstellen geschaffen werden. Der Telegraphen- und Telephondierst soll eine Erweiterung erfahren.

Robert Vluw. DerKöln. Zig." wird auS Hom­burg v. d. H. geschrieben: Im Fkbruar dS. IS. stietz in Petterweil (Grotzherzogthum Heffcn) ein Lanbwirth beim Umpflügen einer Wiese auf einen obelißkartigen Granit« stein, der auf der Vorderseite folgende Inschrift auftote»: Hier sprach zum Volk Robert Blum, Mitglied der Nationalversammlung am 8. Juni 1848 geboren zu Köln am 10. November 1807; standrechtlich erschaffen zu Wien am 8. November 1848." Auf der Rückseite stand: Ich sterbe für die Freiheit, für die ich gekämpft- möge mein Volk meiner eingedenk sein!" Der Besitzer der Wiese lietz nun den Stein ausheben und auf einem Gememde- grundstück ausstellen. Hierüber entstand Streit in dem Dorfe, da die Fortschrittler die Aufstellung beschleunigten und der Bürgermeister sie zu verhindern suchte. Der Kampf ist erst durch eine Entschttdung de» hessischen Krei-ami» geschl-ch et worden, die dahin geht, daß daS Denkmal in Anbetracht feine» historischen WertheS auf Gemeindegrund zu errichten sei. Am kommenden Dienstag wird die feierliche Einweihung de» Steines mit großem Pomp vor sich gehen.

eine Neuheit hiesiger Stadt ist die seit Kurzem ein­gerichtete Cacao Ausschank stelle in der Bahnhofstraße, welche verdient, mit Jntereffe beachtet zu werden. Dieselbe ist nach holländischem Muster behaglich eingerichtet und bietet besonder» tn der jetzt kommenden kalten Jahreszeit ein nütz liche» BerkehrSlocal. Für Damen und Kinder, die nicht gerne ohne männliche Begleitung Crfü» oder Restaurant» besuchen, ist ein derartige» Local ein wahre» Bedürfniß. In holländischen Städten bestehen schon seit Jahren Cacao- Lccale, wo Jedermann hingeht. um sich zu billigem Preis an dem nahrhaften geschmackvollen Getränk zu laben. Die vorzügliche Qualität der hier zum Ausschank kommenden Cacao Marke van Houten (zu dem Preise von 10 Pfennig pro Taffe) bürgt für die Güte bet verabreichten Getränkes und wir find der Ueberzeugung, daß ctn solch gemeinnützltcheS Unternehmen einen regen Besuch und die Anerkennung deS Publikum» finden wird.

Zu Amerika tzerftarbeue Hessen. New Kork City: Georg Hauck, 49 Jchre alt, au» König, «llegheny, Pa.: Bernhard Breitwieser, 54 Jahre alt, au» Groß Zimmern. Appleton, W'S. : Die Gattin von Friedrich OechSner, 61 Jahre alt, au» Hessen Darmstadt. Columdu», £). : Michael L'vpert an» Ma>nz. Guttenberg, 91. I.: Louis Weimar, 50 Jahre alt, au» Beuern. Reu« Hau nover bet Bclleville, Jll : Capitän Jacob Fischer, 58 Jahre alt,

auS Hess n-Da'mstadt. Pitt »bürg, Pa.: Anna Ludw'g geb. Reichert, 39 Jahre alt, au« Niedererlenbach Spring« field, O: W ll am Diehl, 76 Jahre alt, au« R-inheim

Der Seireidemarkt. (BerichtSwoche vom 23. October bis 1. November.) Die rückläufige B e w e g u n g der Preise ist auf allen Getreidemärkten zue ner wahren Calamität geworden. Zur Flauheit der europäischen Märkte ist tn dieser Woche noch ein Maffenangebot amerikanischen Weizen» gekommen, da in Amerika die Vorräthe wieder gestiegen find, und bte Folge davon war, daß auch in Deutschland die Preise noch sanken. Ja Berlin und Leipzig wurde gekauft: Weizen per 20 Gentner zu 134 b,S 146 Mk., Roggen zu 116 b>S 122 Mk., Hafer für 112 bi» 148 Mk. und Gerste für 108 bis 170 Mk.

Wrunberg, 29. October. Schmerzhafte Erfahr­ungen machten zwei Studiosen bei einer Excurfion, die sie tn hiesige Wirthfchaften unternommen In einer der letzteren wurde ihnen ihr allzu auSgelaffeneS Benehmen, zu dem wohl eine ausgedehnte Bierreise Veranlassung war, Seitens der Wirihin, einer alten Frau, verwiesen, woraus der eine der Herren sich soll haben htrreißen lassen, der Ge­nannten inS Gesicht zu schlagen. Die Folge davon war, daß einige anwesende und hinzukommende Gäste beiden Studien­beflissenen einen gehörigen Denkzettel zukommen ließen.

Gründ. Anz.

Ruppertenrod, 1. November. Der bei dem bereit» gemeldeten Unfall betheiligte Fuhrmann Loch ist doch nicht ganz mit heiler Haut davongekommen, wie man anfänglich glaubte, sondern hat eine Quetschung der Rippen erlitten, so daß er ebenfalls da« Bett hüten muß.

A Nieder Ohmen, 1. November.Wenn Jemand Un­glück hat, fo fällt er über einen Strohhalm und bricht da» Bein." Die Wahrheit diese» Sprichwortes erfuhr gestern eine hiesige Frau zu ihrem größten Leidwesen. Sie führte ihr Töchterchen an der Hand. Als fie dasselbe einen Augen­blick loSltetz, fiel eS zu Boden und brach den Arm.

n. Frie berg, 1. November. Der hiesige Alice-Frauen- verein für Krankenpflege erhebt, im Falle die von ihm be­rufene Krankenpflegerin gewünscht wird, für die Verpflegung durch dieselbe folgende Vergütung: 1. von den Vereins­mitgliedern in Friedberg für Tag- und Nachtpflege je 1 Mk. ohne Verköstigung, von solchen außerhalb Friedberg den gleichen Betrag mit Verköstigung der Pflegerin, sowie Ersatz der Reisekosten. Nichtmitglieder zahlen 50 Pfg. pro Tag mehr. Nach vorausgegangener Nachtpflege wird der halbe Tag als Schlafzeit gerechnet. Auch zur Stundenpflege ist die Krankenpflegerin bereit und sind dafür je 20 Pfg. Ver­gütung zu entrichten. Gering Bemittelten kann auf Nachsuchen Ermäßigung gewährt werden. Unbemittelte werden unent­geltlich verpflegt. Durch die Fürsorge des genannten Vereins ist mithin eine Gelegenheit geboten, in den schweren Tagen der Krankheit geeignete sachkutidige Pflege zu finden, für die man hier sowohl, wie in den nächsten Orten gewiß recht dankbar sich erweisen wird.

M.W. Au« der mittleren Wetterau, 1. November. Ein Sprichwort fa^t: ein guter Magen kann alles vertragen, eldst Schuhnägel, wenn sie vorgekaut sind. Das hat sich heute bei einem Enterich gezeigt, der geschlachtet wurde. Er hatte nicht blos einen kleinen Schuhnagel im Magen, andern auch eine Stecknadel. Beide hatten sich in die Magenwand eingebohrt und waren fast ganz verkapselt. Die trockene Witterung kommt den Mäusen sehr zu statten, welche sich in unangenehmster Weise bei den Weizensaaten geltend machen. Auch Hamster zeigen sich mehr al« sonst. Man sollte dem Ungeziefer von Gemeinde wegen scharf zu Leibe gehen, ehe es sich im nächsten Frühjahre zahlreich ver­mehren kann.

§ AuS dem Ohmthale, 31. October. Wer gegenwärtig >en Kleef eldern einen Besuch abstattet, der wird mit Staunen die Verwüstung betrachten, die eine Unmasse von Mäusen darauf anrichtet. Der ganze Boden scheint unter; hölt zu sein, so dicht reiht sich Loch an Loch. Dabei sieht man bei jedem Fußtritt Mäuse hin und her huschen. Da die Mäuse die Wurzeln der Kleepflanzen abfressen, so ist für die Kleefelder ein großer Schaden für das nächste Frühjahr zu befürchten. Eine Vergiftung der Mäuse hätte unbedingt vorgenommen werden müssen.

§ Elpenrod (Str. Alsfeld), 1. November. Gestern sind unsere drei neuen Kirchen glocken hier angekommen. Die neuen Glocken toben den Dreiklang h, dis, fis. Da» Gewicht der großen Glocke beträgt 4,5 Gentner, der mittleren 2,5 dentner und der kleinen 1,4 Gentner. Gegossen wurden die Glocken tn der rühmlichst bekannten Glockengießerei von Karl Friedrich Ulrich in Apolda, Thüringen. Künftigen Sonntag wird da« neue Geläute feterlichft eingeweiht.

-e. Neu«Ulrichstein, 1. November. Monatsbericht der Arbeiter-Colonie pro October 1895. Ende Octob-r 1895 sind in der Colonie stellen-, resp. arbeitslos )8 Mann. Dieselben verthellen sich auf das Groß- «erzogthum Hessen 13- Königreich Preußen: Regierungsbezirk Dassel 5,. Regierungsbezirk Wiesbaden 7, Provinz Rhein« lande 10, Provinz Westfalen 2, Provinz Hannover 2, Pro vinz Sachsen 2, Provinz Brandenburg 2, Provinz Schlesien 4, Köntgretch Sachsen 4- Großherzogthum Baden 1 - Thüringische ©taaten 3, Freie Städte: Hamburg 1, Bremen 1; Aus­land: Oesterreich 1. Hiervon waren: Arbeiter 28, An- treicher 2, Bäcker 4, D.chd-cker 1, Former 1 Gärtner 1. Kaufleute 2, Kellner 1, K-ffelschmiede 1, Kürschner und «appenmacher 1, Laudwirthe 1, Maurer 3, Messerschmiede «1, Stein, rucker 1, Schuhmacher 3, Schneider 2, Tuchscheerer 1, Top--i"er 1, Tischler 1, We ßbinder 1, Zimmerleute 1 Gearbeitet wurde an 1326 Tagen. Verpflegt hat die Colonie an 1466 Tagen. Im Monat Octoder 1895 wurden entlassen 11 Mann, und zwar in Stellung durch die Colonie'1, in Stellung auf eigene« Bemüheu 2, auf eigenen Wunsch*8. Sei: Bestehen der Colonie sind ausgenommen worden im Ganzen 2908, dagegen abgegangen im Ganzen 2850 Mann, bleibt Bestand am 31. Oktober 1895: 58 Mann.

Darmstadt, 1. November. Die gestern in Kranichstei» abgehaltene Hofjagd, an welcher sich Se. Kgl. Hoheir der Herzog von Coburg als Gast Sr. Kgl. Hoheit de» Großherzogs beteiligte, nahm bei dem schönen Wetter einen günstigen Verlauf und warm bet Schluß der Jagd 3 Hirsche und 43 Sauen zur Strecke. Se. Kgl. Hoheit der Herzog hatte davon 15 Sauen und Se. Kgl. Hoheit der Großh rzog 10 Sauen und 1 Hirsch erlegt. N. H. V.

Mainz 31. October. Im Eenlralbadnhof stand beute früh halb 7 Uhr ein Bahnbekiensteter in der Pockwagenthkre eine» zur Avfahrt bereiten Zuge». Durch Heranstoßen eine» weiteren Wagens flog die Schiebthüre de» Packwagens zu und zerquetschte dem Mann den Kopf.

Wöllstein i. Rh., 31. Oktober. Heute Mittag wurde der 13jährige Sohn de» G öckner» Fr. Leu hier von feinem eigenen künftigen Schwager, der sich mit Spatze»- lchicßen beschäftigte, au« Unvorsichtigkeit erschossen. Der Schuh ging mitten in» H«rz.

Dermifdpte*»

Eine französische Stimme über den Kaiserdefnch in Metz Der PanierSolei!" läßt sich au» Metz über de» Besuch deS Kaiserpaares berichten, und sagt von de» Kaiser, er gebe sich sichtlich Mühe, die Sympathie der ein­heimischen Bevölkerung zu gewinnen, von der Kaiserin Auguste Victoria, fie habe da» Aussehen voller Jugendfrische und fei dabei entzückend einfach und liebenswürdig. Die hohe Dame unterhielt fich mit den Schwestern der Charite maternelle i» reinsten Französisch, lobte ihre Hingebung, ließ sich die älteste der Schwestern vorstellen, küßte ihr die Hände,die so oft die Armen bedient haben," rich etc liebevolle Worte an die armen Wöchnerinnen, hätschelte die Säuglinge und ließ fich zeigen, wie die Kleinen in Metz gere gelt werden. Sie hat so den günftigftm Eindruck hinterlassen.

Das Testament der Exkaiserin Eugen,e. Ein Pariser Blatt w'll authentische Mtttheilungen über daS Testament der Exkaiserin Eugenie erhalten baden. Kaiserin Eugenie hinter- lägt hiernach jedem ihrer 3834 Pathevkinder oder beit» Erben ein Andenken- sie ist Pathin aller männlichen Sinder, die am selben Tage wie der kaiserliche Prinz in Frankreich zur Welt kamen. Ein ansehnlicher Tbeik ihre« Vermögen» geht an die Kinder der Ptinzessin Beatrice, der jüngste» Tochter der Königin Victoria, Gemahlin deS Prinzen Hein­rich von Battenberg, über.

Surrogat. Arzt:Sie müssen fich mehr Bewegung verschaffen, Holz sägen ober dergleichen." Baron:Hm, ich werde den Diener cnilaffen und meine Gläubiger selbst hinauSwersen?"

* Umschrieben. Richter.Sie sind schon vorbestraft - weßhalb?" Angeklagter:Ich hatte Nacht» auf einem fremden Kartoffelacker b o t anifirt."

Schiff-nuch richten.

Norddeutscher Lloyd, tn Gießen vertreten durch die ÄgenU» Carl Loo« und I. M. Schulhof.

Bremen, 31. October. (Per ttanbatlanttschen Telegraph.^ Der Schnelldampfer Lahn, Capi. H Hellmers vom Rorddentsche» Lloyd tn Bremen, ist gestern 11 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen.

Brodpreisc

vom 3. November bi» 17. November 18-5.

Der bieflgm väcker.

1 Kg. (2 Psd.) Taselbrod zz tu.

2 Kg. (4 Pid.) Taielbrod 50

1 Kg. (2 Psd.) Weißbrod 23

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod «

1 Ka. (2 Pid.) Schwarzbrot) 21 * Roggen-Schwarzbrot) bei Ernst Muth . . . 20 *

2 Kg. (4 Pid ) Schwär,brod 42 * Roggen-Schwarzdred bei Ernst Muthu.W «mend . 40 *

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot) gz

Der auswärtigen väcker.

1 Kg. (2 Psd.) Weißbrod bei W. Weitz-l von Lang-GSn» 21 »f«. WUH. Fabel von W'esrck Aug. Deivel von Wirseck 23

2 Kg. (4 Psd.) Weißbrod bei Gg Ant. Heuler von Gr.-Ltndeu 40

W. Weitzel von Lang-GdnS

G. Jacoby o. Aiten-Buseck

Aug. Deibel o. Wi.scck 42

2 Kg. (4 Pfd.) Echwarzbrod bei Gg.A.Heuser v.Sr. Linde»

W. Weitzel o. Lang-GSn« 38 Pf, W.Sieinmüller o.Lang GSn» 40 , Aug. Deibel von Wiefeck 42 Job. «d.Belte o.Klrch-GSn«, 36 PI.

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot) bei Balih.Ehrtst Ww. o.Wieseck Wiih. Fabel von Wieseck

u. G. Jacoby -v. Aiten-Buseck 63 , Der VrodverkLufer.

Dieselben Preise wie bei den hiefigen Bäckern.

Gießen, den 2. November 1895.

Grobherzogliches Polizeiamt Gießen.

I. E.: v. Bechtold, Regierungs-Affessrr.

Auszug aus den Stan-esamtsregiftev«

der Stadt Gieße».

October: 30. Theodor Philipp KlöS, JnftitutSdiener ,n Gietze», mit Margarethe Katharine Elisabeth Sann zu Gießen. 30. Flietzrich Diehl, Schlosser zu Benrath, mit Anna Schmidt zu MlSdsef. 30 August Heßler, Weißbinder zu Hungen, mit Karoline Feifck dafeldii. 31. Johanne« Erb, Kutscher zu G'eßen, mit Kathariim Pfeiffer hierieldst November: 1. Ludwig Haa«, Schlosser dahier, mit Helena Henkelmann von Htauienberg. 1. J<'b Christoph Marti, Balser, Spcngler dahier, mit Karoline Marie Justine Pttzer bafrier.

öHaitrtnn««.

Oktober: 26. Johanne« Keil, Kutscher dahier, mit Maria Hamel von Vadenrod. 28. Heinrich Wilb-lm G'öninger, Station« DILI« *u Bebra, mit Anna Christine Emilie Rau hierseldst. 30 Ä Met, Marmorarbeiter dadier. mit Anna Elisabeth Johanna Henrietta Müller von 8Übel. 31. Eberhard Benedict Fortnagel, BezirkSseß^ wedel dahier, mit Auguste Eamm Hierselbst.