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Fenilleton.
]Btr gsüischr Hkrornmilus^ond L. Pasteur.
kVon Georg MalkowSky.
(Schluß.)
ASo lange sich Frankreich für die ihm geweihten prac tischen Dienste überschwänglich dankbar erwies, ging unS die Sache nichts an. Sobald die Wohlthat an der Menschheit in Frage kommt, haben wir auch ein Wörtchen mit- zureden und müssen die Verdienste Pasteurs durch bescheidene Erinnerung an seine wissenschaftlichen Vorläufer und Mitarbeiter in daS rechte Licht stellen.
Bekanntlich verdankt Pasteur die Anfänge seines Ruhmes seinen Untersuchungen über GährungS- und Fäulnthproceffe, aus denen sich die Möglichkeit des erwähnten „PasteurtsirenS" ergab. Da finden fich nun in den Annalen der Chemie und Pharmacie 89, Bd. 2, Heft 1853, 109. Bd. 1. Heft 1858 und 117. Bd., 8. Heft, Aufsätze von H. Schröder und Dr. v. Dusch, die seltsamer Weise ungefähr alles enthalten, waS al» Voraussetzung des PasteuristrenS nölhig war. Folgende grundlegende Sätze find dem Texte wörtlich entnommen :
*1. Jede vegetabilische oder animalische Bildung kann nur von lebendigen vegetabilischen oder animalischen Organisationen ihren Ursprung nehmen. Omne vivum ex vivo. 2. Eine Reihe von specifischen GährungS- und Fäulntß- erscheinungen hat ihren Ursprung nur in von der Luft zu- geführten mikroskopischen Keimen. Dahm gehören namentlich mit Bestimmtheit die Schimmelbildung, die Bildung der Weinhefe, deS Milchsäurefermentes, deS Fermentes der Zersetzung des HarneS. 3. Gekochte vegetabilische oder animalische Substanzen, heiß mit Baumwolle verschlossen, bleiben unter derselben gegen jede Art von Gährung, Fäulniß oder Schimmelbildung vollkommen geschützt, wenn alle ent- wickelungsfähigen Keime in demselben durch Kochen getödtet sind, denn die Keime, die aus der Luft zugesührt werden könnten, werden durch die Baumwolle aus derselben ab«, si.trirt. 4. Die Keime der meisten vegetabilischen oder animalischen Substanzen werden durch bloßes Auskochen schon völlig getödtet. Zur Tödtung aller von der Luft zugeführten Keime reicht kurzes Aufkochen bei 100 Grad Celsius ebenfalls bin. 5. Milch, Eigelb und Fleisch enthalten jedoch Keime, welche durch kurzes Aufkochen bei 100 Grad in der Regel noch nicht getödtet find. Kochen bei höherer Temperatur, bei zwei Atmosphären Druck im Digestor, oder fehr lange fortgesetzte» Kochen bei 100 Grad reicht immer hin, auch diese KUrne vollständig zu zerstören."
Daß Pasteur die Schröbei'ichen und Dusch'schen Arbeiten gekannt hat, gibt er selbst gelegentlich in seinen Werken zu. Ju welchem Umfange er sie sich zu Nutze gemacht, hat er und mit ihm die französische Nation mit der Zeit vergeflen.
Ale Pasteur zur Rettung der Seidenindustrie nach Allais berufen wurde, fand er dort die beiden italienischen Gelehrten Filippi und Cornelia, die an den erkrankten Raupen und Schmetterlingen mikroskopische Parasiten gefunden batten. Pasteur hatte nur noch zu constatiren, daß niedere Parasiten an höheren Thieren innere Krankheiten Her
vorrufen, -trennte die gefundru Eier von den ieficirten und erhielt so Frankreich einen wichtigkn Industriezweig.
Während Pasteur auf Grund feiner Forschungen über die Gährung die französische Bierbrauerei fördern wollte, erfand ein Anderer, der Engländer Lister, den antiseptischen Wundverband im Anschluß an die von Pasteur benutzten Arbeiten von Schröder und Dusch und wurde so zum „Wohl- thäter der Menschheit".
1876 erschien Rodert Koch» Abhandlung „Die Aethio- logie der Milzbrandkrankbeit", begründet auf der Ent- wickelungSgeschichte deS Bazillus anthracis, 1880 beobachtete Toussaint an den Milzbrandbactllen, daß unter gewissen Bedingungen künstlich gezüchtete Bakterien ihre lebenzerstöreuden Eigenschaften verlieren, und kurz darauf wurde Pasteur der Begründer der JmmunifirungSmelhode durch Impfung.
Die erfolgreiche Behandlung der Tollwuth durch Pasteur ist eine wissenschaftliche Thal, deren Bedeutung in keiner Weife geschmälert werden soll, aber auch sie stellt fich al» daS Resultat einer langen Reihe von Forschungen dar, an der die wisienschastliche Arbeit anderer Nationen ihren vollwichtigen Antheil hat. Diesen Antheil zu wahren, ohne dem verstorbenen franzöfischen Gelehrten den Ruhm jene» eminent practischen Sinne» abzuspreche n, der die Con- sequenzen grundlegender Theorien zu ziehen weiß, ist der nationalen Selbstschätzung der Franzosen gegenüber eine internationale Pflicht.
Wochendriksr an» der Rrsidrns.
(Originalbericht deS „Gießener Anzeigers").
Z. Darmstadt, 31. Otober.
Die Modelle für da» Denkmal Ludwig IV. Herbstreunen des hessischen Reitervereins. Bom Grohh. tzostheater.
Am Schlnsie der vergangenen Woche ward in der großen Säulenhalle des Neubaues der Großherzoglichen Centralstelle für die Gewerbe die Ausstellung der Modelle für da- von der Stadt Darmstadt und dem Lande weiland Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog Ludwig IV. zu erbauende Denkmal eröffnet. Es handelt sich gemäß dem durch den DenkmalSauSlchuß Herrn KreiSrath HaaS und Herrn Landtagsabgeordneten Bergsträßer erlassenen Aus- schreiben um ein Reiterstandbild deS hohen Entschlafenen. Als Ausstellungsplatz soll, wie man hört, nunmehr der Paradeplatz und zwar der der Rheinstraße zunächst gelegene Thetl desselben, endgiltig in» Auge gefaßt fein. Eingegangen find im Ganzen vier Modelle und zwar je eines von Schaper,- Berlin und Eberlein-München, zwei hat v. Rümann- München gesandt. Sowohl von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzoge, Ihrer Kön-gl. Hoheit der Großherzogin, Sr. Großh. Hoheit dem Prinzen Wilhelm und den Prinzlich Batten- berg'fchen Herrschaften, die gemeinsam am vergangenen Mittwoch die Ausstellung besuchten, wie auch Seiten» dcS hiesigen Publikum», daS die Entwürfe in großer Anzahl besichtigte, wurde namentlich den Arbeiten de» zuerst und de» letzt- genannten Künstlers das meiste Jntereffe entgegengebracht. Beide, sowohl Schaper wie v. Rümann, geben dem eigentlichen Standbild einen ziemlich hohen massiven Unterbau, der sich auf mehreren Stufen erhebt und im Großen und Ganzen
eine ovale Form hat. Die Stellung des Pferde», eine» Hengstes, ist bei beiden ruhig gedacht, die Borderhufe stehen beinahe auf gleicher Höhe, während der rechte Hinterfuß etwa» vor, der linke zurückgenommen ist. In beiden defonder» in Betracht kommenden Entwürfen gibt der Zügel den Kopf deS Thtere» frei. Bei Rümann» Pferd find Mähne und Schwanz leicht durch den W nd bewegt gedacht. Auch die Figur der Person deS Fürsten zeigt bet beiden Meistern große Aehnlichkeit in der Auffaffung. Sie bilden den hohen Entschlafenen in kleiner Generaluntform, da» Haupt bedtckt mit der Feldmütze. Die rechte Hand ist in die Hüfte gestützt, die linke hält den Zügel. Schaper, beffen Figur hinsichtlich der Porträtähnlichkeit am vollkommensten ist, wendet den Kopf nach recht», der Bl'ck schwelst in die Weite. Rümann hat den Fürsten etwas nach links sehend und ebenfalls den Blick in die Ferne richtend dargestellt. Eine endgiltige Entscheidung für eine der ausgestellten Arbeiten ist diS jetzt noch nicht erfolgt, sobald dies geschehen ist, wird Ihnen Bericht über bereit Ausfall zugehen.
Auf bem Weiterstädter Exerclerplatz, ber in norbwest licher Richtung etwa eine Stunbe von ber Refibenz gelegen ist, hielt ber hessische Reiterverein am letzten Sonntag sein bieSjährigeS Herbst-Meeting ab. Die bebauerlichen Unglücksfälle, die fich bet den Frühjahrsrennen am Kranichsteiner Park ereignet hatten, trugen wohl Schuld an der Verlegung deS Platzes nach diesem weniger angenehm zugänglichen Orte. Dies sowohl, tote die Ungunst der Witterung mögen die Ursache gewesen sein, weshalb fich daS Publikum nicht so zahlreich wie sonst an dem SportSseste beteiligte. Auch die Besetzung der Rennen, woran namentlich Offiziere der beiden hier garnifonirenben Dragoner-Regimenter beteiligt waren, ließ gegen ber ber früheren zu wünschen übrig. Die ganze sportliche Veranstaltung verlief ohne ernstlichen Unfall unb brachte ben Siegern, befonberS ben Herren Lieutenant Freiherr v. Gemmingen, Lieutenant Suermonbt unb Hauptmann v. Schmeling werthvollc Ehrenpreise ein, die ben Gewinnern von ber Hand Ihrer Königlichen Hoheit ber Großherzogin, welche an der Seite ihre- hohen Gemahl» den Rennen bis zum Schluß beiwohnte, überreicht wurden.
Eine an künstlerischen Erfolgen reiche Woche hat baß Großerzogliche Hoftheater zu verzeichnen. Konnte auch btc Wtcbergabe deS „Waffenschmied" zu LortzingS Geburtstag nur schwer ben Vergleich mit ben früheren auShalten, in denen EilerS, daS beliebte Ehrenmitglied unserer Hof- bühne, rauschende Triumphe feierte, so bedeutete die von GoetheS „Iphigenie auf Tauris" für die Träger der Hauptrollen: Fräulein Crllmer (Iphigenie) unb Herrn Hacker (Orest) einen vollen unb unbestrittenen Erfolg. Gerabezu glänzenb verlief inbeffen ber Sonntag-Abenb, wo beS „Tann Häuser" Jubiläumsaufführung stattfanb. Sowohl bie Leistungen ber Sänger unb Sängerinnen, unter btefen namentlich ber Herren Bassermann („Tannhäuser"), Weber („Wolsram") unb Richmann („Landgraf") unb der Damen Borchers („Elisabeth") unb Jüngst („VenuS") fanben beim Publikum und der Preffe eine wirklich schmeichelhafte Kritik, wie auch bie prächtige neue Ausstattung ungeteilte Bewunderung erregte. Heute beginnt Francechina Revosti ihre Gastbarstellungen als „Violetta" in Verdis „La Traviata", worüber im nächsten Briefe berichtet werden wirb.
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