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6
Namen
Angaben über
Gutachten der Eamvisfion über Nähr-, Se- sundheiiSzustand 1C.
Namen
Angaben über
Gutachten der Pomoriffioa über Nähr-, G«- sundhettSzustaod rc.
der Gemeinden
der Hüter
Art
Raffe
Jahre
Z. der
Q Gemeinden
der
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Art
Raffe
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Simmenth. Bastard
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Heinrich Loch IV
Bulle
Vogelsberger
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o. Scha,ckiv. Wwe. (sber Bert u. Lan'elm Bulle
B'rkshi e Bastard Simmenth Retnzuch
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sehr gut — gut
Heinrich Magrl VI. Heinrich Werner
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EngUscher'Bastard Landraffe
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Bulle
Vogelsberger
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Eber
Bastard
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44
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Landraffe
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Eder
Englischer Bastard
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46
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^Ziegenbock Bulle
Landraffe ^BogelSderger
1
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Bulle
Vogelsberger
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Eder
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Heinrich Krug Ludw. Schmitt L
Eber Ziegenbock
Englische Kreuzung
Landraffe
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47
Münster
Muschenheim mit Hos Gill
WUH. Becker II. PauluS Walter Derielbe
JohS. a>,ß III. Hrch. Eller V. Gilberi Koch Hrch. Eller V. Gilbert Koch Wich. Müller n
Z'egenbock Bulle Erer
Zt genbock Bulle
Eder
Ziegenbock
Landraffe
1 Simmenth. Reinzuchi Englischer Bastard Landraffe Simmenth. Bastard
Bastard
Landraffe
genügend tut — sehr gut । gut
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w
•
ehr gut
gut
65 Stangenrod r w
6- Staufenberg • w
67 Steinbach
Heinr. Weber II. Joh«. Erb II.
Kaep. Theiß JohS. Sommer III. Ka«p. Vogel Frtedr. Schwalb Ludw. Müller IL Gemeinde Dieselbe
Bulle Eber Ziegenbock Bulle
Eber Z'egenbock Bulle
(Shnmtntb. Kreuzung Englische Kreuzung Landraffe Vogelsberger
Bastard Landraffe Vogel« her ger
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Bulle
Simmenth. Kreuzung
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49
50
Nonnenroth
Obbornhofen
Derselbe Konrad Heß Hetnr. NiklaS IL Hetnr. Metz II. Peter Hoppe Frtedr. Reitz Herm. Glockengießer JohS. Lcschhorn
Eber Bulle
Eder Bulle
Eber
Englische Kreuzung Simmenth.Kreuzung
Englischer Bastard
Simmenth. Bastard
Bastard
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genügend — gut
•
gut
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7»1 TraiS Horloff
Han« Hrch. Walb H'ch Schmidt I Wilh. Briten Joh«. Hofmann VII. Kail Engel Heinr. Jochem L Otto Fritz Phil. Hrch Hublitz Hrch Wilh. Böcher Job« Karl Blei
Eber Ziegenbock
Eder Bulle
Bastard Landraffe Simmenth. Bastard
Bastard Vogelsberger Simmenth. Bastard
IV, 3
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recht flut — gut
sehr gut
51
Ober-Bessingen
Kaih Emmel JohS. Schäfer II.
Dei selbe Joh. fflfl Düringer I. Jak Düringer II. Wilh. Schmalz
Z'egenbock Bulle
Landraffe
Simmenth. Kreuzung
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genügend gut
Eber Ziegenbock
Bastard Landrasse
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genügend gut
52
53
Ober-Hegern
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Ziegenbock
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Appenzeller
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sehr gut gut
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Derselbe
Bulle
Eber
Simmenth. Kreuzung w
Englische Kreuzung
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tut (- sehr gut) tut
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54
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Bulle
Eber
Simmenth.Kreuzung Berner Bastard Simmenth. Bastard Bastard
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Ziegenbock Bulle Ziegenbock Bulle
Appenzeller Bastard Simmmth. Bastard Landraffe Simmmthaler
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gut
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56
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Ziegenbock
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1
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3
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Englischer Bastard
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Derselbe FohS. Rahn Jeorg Schuch )etnr. Pfaff Derselbe Zakob Balser D- selbe ZohS. Deibel VIIL Derselbe udw. De bei II.
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Z'egenbock Bulle
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Appenzeller Bastard Simmenth. Bastard Vogelsberger Vogelsb. Bastard Bastard Landraffe
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Gießen, den 1. November 1895.
®ttr.: Wahlen zum Kreistag durch die Bevollmächtigten der Gemetndevorftände.
Das Grobherzogliche Kreisamt Gietzen
an die Orofiherzoglichen Bürgermeistereien
Albach, Allendorf a. d. Lahn, Allertshausen, Beltershain, Bersrod, Beuern, Birklar, Burkhardsfelden, Climbach, Dorf-Gill, Cberftadt, Cttiugshaufen, Garbeoteich, Gießen, Göbelnrod, Großen Linden, Grüuberg, Gröningen, Harbach, Hattenrod, Hausen, Holzheim, Klein-Linden, ^"llgöus. Lauter, Leihgestern, Lich, Lindeustruth, Münster, Muschenheim, Nieder-Bessingen, Ober- Hörgern, Qneckboro, Reinhardshain, Reiskirchen, Saasen, Stangenrod, Stockhausen, Steinbach, Wayenborn-Steiuberg,Weickartshain,Winnerod.
Nachdem gegen die Bekanntmachung vom 6. August l. I. (Gießener Anzeiger Nr. 185) innerhalb der vordestlmmten Frist Einwendungen nicht erhoben worden sind, beauftragen wir Sie, die daselbst angegebene Zahl von Bevollmächtigten zur KreiStagSwahl aus dem Gemrtndevorstaod in einer Sitzung des Gemeinderaths wählen zu lassen, hierüber ein Protokoll nach untenstehendem Muster aufzunehmen und dieses binnen 8 Tagen hierher einzusenden.
Wir bemerken hierbei, daß als Bevollmächtigte der Gemetndevorftände solche Personen nicht gewählt werden dürfen, welche zu den 50 Höchstbesteuerten gehören, und verweisen deshalb auf das verzetchotß derselben im Anzeiger dom 2. November 1895 Nr. 258.
v. Ga gern.
Protokoll über die Ernennung von Bevollmächtigten zur Wahl des Kreistag«.
Geschehen den.......
Anwesende:
Da die Gemeinde . . . Seelen zählt, dem Gemeinde-Borstand also nach Artikel 20 de« Ersetze« vom 12. Juni 1874 zukommt, behufs der obenbemerklen Wahl. . . Bevollmächtigte tu« seiner Mute zu ernennen, so sind de«halb auf die anliegende, von Großh. «reiSamt erlassene Auf. forderung lämmlltche Mitglieder de« Gemeinde- Vorstände« zur heutigen Versammlung etngeladeu worden und die zur Seite bemerkten erschienen.
ES wurde beschlossen, daß......
zur Abstimmung für die Wahl de« Kreistag« in
oben bemerktem Wahlbezirk von dem Gemeinde- Vorstände hiermit bevollmächtigt sein sollen.
Unterschriften:
Der Krieg von 1870|71,
geschildert durch Ausschnitte tu8 Zeitung« - Nummern jener Zett.
(Nachdruck verbbotm.) 3. November.
Versailles, 3. November. Infolge der gestrigen Verhandlungen hat Graf Bismarck dem Herrn ThterS zur Vornahme allgemeiner Wahlen in Frankreich einen 25tägigen Waffenstillstand auf der Basis des am Tage der Unter- zetchnung bestehenden militärischen statua quo angeboten, das heißt natürlich, unter fernerer Absperrung von Parts gegen alle Zufuhren, denn sollte den Parisern Gelegenheit geboten werden, sich neu zu verprovianttren, so hätten unsere Sol- baten sieben Wochen lang umsonst die Fort« angegafft. Nun weiß aber Jedermann, Graf Bismarck so gut wie ThterS, daß ganz Parts nach 25 Tagen bereits verhungert sein würde. Folglich ist Bismarck« Angebot wohl mehr eine scharfe Nölhtgung des Gegners, das verzweifelte seiner Lage ein« zugestehen, als ein mit Aussicht auf Erfolg gemachter vor- schlag. ES ist ein kluger und richtiger Grundsatz, den Feind selbst da« bekennen zu laffen, wa« er, würde jeS ihm von unserer Seite vorgehalteu, noch immer tu Abrede zu stellen geneigt sein dürfte.
4. November.
In Lyon hat man die Lügennachricht verbreitet, die französische Flotte habe in der Nordsee Wunder ge- than, habe die norddeutsche Flotte im Jahdebusen vernichtet, Hamburg bombardtrt und eingenommen und sei nahe daran, sämmtliche Küstenstädte für Frankreich in Besitz zu nehmen und die gefangenen Franzosen zu befreien.
Amsterdam, 4. November. AuS Paris vom 1. November wird über TourS gemeldet: Am 31. October tanb vor dem Rathhause eine bewaffnete Kundgebung statt. Dle RegierungSmitglieder wurden im Rathhause gefangen gehalten. Sin Wohlfahrtsausschuß, darin Ledrun Rolltn, Victor Hugo, Flouren«, wurde gebildet. — Abends 8 Uhr wurden Trochu, «rago und Ferry den Aufständischen durch d,e Nationalgarde entrissen, Morgens 3 Uhr wurden auch andere RegterungSmitglieder durch dieselbe befreit.
Ueber dieTapitulation vonSchlettftadt erfährt die ,@tTo66. Poft* die folgenden Einzelheiten, die für di- Zucht der neuen Elemente der französischen Armee bezeichnend find: ,Um 9 Uhr Morgen« stellte die Festung da« Feuer 1
ein und zog die weiße Fahne auf. AlSdann begab fich der | GeneralstabSchef der deutschen Truppen über die äußerftea
Vorposten hinaus zu den französischen Vorposten und trat mit mehrern höheren Offizieren in Unterhandlung über die Bedingungen. Mittlerweile bemerkte man, daß in der Stadt neue Rauchwolken aufstiegen, die, wie sich später ergab, von einem Brande herrührten, den die Mobilgarden auf die Nachricht von der Uebergabe angelegt hatten. Nach den münd- lichen Verhandlungen ging der GeneralstabSchef in Begleitung zweier Offiziere und der französischen Unterhändler in die Stadt hinein, wo der Vertrag zum Abschluß gelangen sollte. Während der Aufnahme deS Protokolls aber vernahm man plötzlich einen heftigen Knall und ein französischer Offizier stürzte bleichen Antlitzes mit der Nachricht herein, daß die Mobilgarden das Pulvermagazin gesprengt hätten. Die deutschen O'fiziere fragten nun, ob bei solchen Umständen ihre persönliche Sicherheit bis zum Abschluß der Verhandlungen gewährleistet werden könne, die Franzosen zuckten die Achsel, und erklärten eS für zweckmäßiger, wenn die Unterhandlungen außerhalb der Festung zu Ende geführt würden und sie Haben selbst den Rath, daß sofort, also noch vor dem Abschluß ter Eopitulation, ein preußisches Bataillon einrücke, um die ii voller Unordnung befindlichen Mobilgarden im Zaume zn halteo. Das geschah deon auch, und so ward die Cap'- tulation vollzogen. Da« Ansehen der Offiziere aber mar in dem Grade erschüttert, daß die EapitularionSbedinguagen über Ablieferung der Waffen nicht auSgesührr werden konnten, weil die Soldaten und Mobilgarden ihre Gewehre zerbrachen."
• Die tiefste Stelle ie Weltmeer. AuS Londou wird berichtet: Die tiefste Stelle im Weltmeer, die bisher ermittelt worden ist, wurde kürzlich vou dem königl. briti- scheu Vermessungsschiff ^Penauin" unter de« 23. Grad 40 Min. südl. Breite und 175. Grad 10 Min. westl. Länge entdeckt. SS wurde eiu Bruch in dem Kabel conftatitt, al« dies 4900 Fadeu abgelaufen war, ohne den Grund erreicht zu haben. Die Stelle ist 60 Meilen nördlich von der mit dem Senkblei auf 4428 Faden festgestellten Tiefe, die Kapitän Altrich im Jahre 1888 ermittelte. Die bisher für die tiefste Stelle im Ocean angesehene Stelle war die bei Japan gelegene mit 4655 Faden.
kein Bescheid. Herr: .Also Dein Meister ist plötzlich gestorben?** — Lehrbub: .Ja, sein Herz und feine Hand Ijaben seit gestern aufgehvrr zu schlageu.


