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1.3.1895 Erstes Blatt
 
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prftfungen erledigt. Die »2hl de« Abg. o Eaeiu» wurde für ungültig erklärt. (Sine Petitton über die Aufhebung der Verordnungen mehrerer Regierungspräsidenten, betreffend die Religion-Verhältnisse von in Mikchehen erzeugten Sinder» wurde abgelehnt, eine andere, Erlaß eines Gesetzes zur Für­sorge für mittellose und arbeitsuchende Wanderer, der Re- grerung zur Erwägung überwiesen.

verlin, 27. Februar. Gegenüber anderweitigen Meld­ungen kann diePost" versichern, daß eS noch völlig unbestimmt sei, wann der ttatser von Rußland die Grenzen seine- Reiche- zum ersten Male nach seine« Regierungsantritt verlassen wird. Ob und wann eine Begegnung deS (Lzaren mit Kaiser Wilhelm stattfinden werde, könne demnach noch nicht gesagt werden.

Berlin, 27. Februar. DiePost" bezweifelt die von einem Thetle der Preffe gemachte Mitteilung, wonach der Reichskanzler Fürst Hohenlohe sich als Gegner deS Antrages Sanitz erklärt habe.

Berlin, 27. Februar. DaöBerl. Tagebl." meldet aus Kiel. Unter persönlicher Führung deS Prinzen Heinrich durchbrach heute Mittag 1 Uhr baß seit Wochen im Eise sestgesrorene PanzerschiffWörth" mit Bolldampf die mächtige Eisdecke deS KriegShafenS.

Berlin, 27. Februar. In dem Befinden des comman» direnden Admirals Freiherrn von der Goltz ist eine Befferung noch nicht eingetreten. Der Kranke hat zwar in der Nacht drei Stunden Schlaf gefunden, jedoch ist zu der Lungenentzündung noch eine Brustfellentzündung getreten. Der Zustand deß Admirals gilt daher als unverändert be­denklich.

Verlin, 27. Februar. In zwei gestern Abend abge­haltenen öffentlichen Kirchen-Bersammlungen,tnwelchen Pastor Koch und Oberlehrer Dr. Jordan sprachen, gelangte eine Resolution zur Annahme, in welcher sich die Versamm­lungen gegen das Duell in jeder Gestalt erklären und die Hoffnung aussprechen, daß mit dem AuSgang des 19. Jahr­hunderts das Duellgesetz, baß ben Mord für besondere Stände pcivilegire, verschwinde. Der Duellant soll wie jeder andere Verbrecher bestraft werden.

Berlin, 27. Februar. DerKreuzztg." zufolge ist der Entwurf, betr. die Abänderung beß Branntwein- steuergesetzeß bereit- auf bie Tageßorbnung ber morgigen Plenarsitzung deS Bunbesratheß gesetzt worden.

Verlin, 27. Februar. StgmundHaber,der Redacteur desUlk", ist heute früh gestorben.

Freibnrg i. B., 27. Februar. Regierung-resident a. D. Rudoph Schleiden ist im Alter von 80Jahren gestorben. Gr ist bekannt auß der Zeit der Erhebung Schleswig-Holstein- von 1848. Von der preußischen Regierung wurde er als Mi glied deß Vorparlament- nach Frankfurt gesandt. Nach 1850 wurde er hanseatischer Ministerpräsident in Washington, 1865 in London. 1867 bi- 1873 gehörte er atß Reichs- parteiler dem Norddeutschen Bunde und dann dem Deutschen Reichstage an. Auch als Schriftsteller war er bekannt.

Wien, 27. Februar. Kaiser Wilhelm stattete heute Vormittag mehreren fürstlichen Persönlichkeiten, darunter dem Herzog von Aosta Besuche ab und fuhr sodann zur russischen Botschaft, wo er jedoch den Großfürst Wladimir nicht antraf und nur seine Karte abgab. Heute Abend findet in der Hofburg ein Diner statt, welchem Kaiser Wilhelm beiwohnen wird, darauf ist ein Besuch des Hofburg-Theaters in Aussicht genommen.

Brüffel, 27. Februar.Le Peuple" veröffentlicht einen Artikel, in welchem er die Congoverwaltung der Un­menschlichkeit beschuldigt und durch Au-züge au- dem Reglement nachzuwetsen sucht, daß bei den körperlichen Strafen wahre Grausamkeiten obwalten.

Brüffel, 27. Februar. Gestern Abend haben sich die parlamentarischen Fractionen versammelt, um baß von ber Regierung eingebrachte Gesetz zu prüfen, woburch der Congo- Eisenbahn'Gesellschaft weitere 10 Millionen Franc­gegeben werden sollen. Die Socialisten bekämpfen da- Gesetz mit großer Energie, wie denn auch die Opposition in den meisten Fractionen gegen baß Gesetz sehr groß ist.

Pari-, 27. Februar. Die von Kaiser Wilhelm an Frankreich ergangene Etnlabung zur Eröffnung des Nordostsee-Canal- wird von der Preffe und dem Publikum eifrig besprochen. Man ist allgemein der Ansicht, Frankreich müsse diese ehrenvolle Einladung annehmen, da bestimmt zu erwarten sei, daß der Kaiser die französischen Admirale und Seeleute durch herzlichen Empfang au-zeichnen werde und vielleicht sogar ein Geschwader deutscher Schiffe in Erwiderung de- Besuch- nach französischen Häfen schicken werde. Leider werde da- Alle- jedoch nicht die durch den Krieg von 1870 geschlagenen Wunden vergessen machen.

Paris, 27. Februar. Eine von über 15000 italienischen Arbeitern unterzeichnete Adresse ist gestern an den König Humbert abgegangen. In derselben wird gebeten, gelegentlich der Geburt-tag-feier der Königin den französischen'Haupt­mann Romani zu begnadigen, um so die Beziehungen zwischen Frankreich und Italien, besonder- in Paris, beffer zu gepalten.

Pari-, 27. Februar. Der nach den Salutinseln ver­bannte Ex-Capitän Dreyfu- hat dem Minister eine Bittschrift überreichen laffen, in welcher Drehfuß verlangt, nach einer Insel verbracht zu werden, auf welcher sich noch sein Gefangener befindet. Frau Drcyfuß hat von der Re- gierung die Erlaubntß erbeten, ihrem Manne bald nachfolgen zu dürfen.

London, 27. Februar. Aus officiöser russischer Quelle verlautet, daß der russische Botschafter Staal zum Minister beß Aeußern auSersehen sei. Englische Blätter sprechen hierüber ihre Befriebtgung auß.

«ewyork, 27. Februar. DaßRathhauß in Brooklyn ist theilweise ntebcrgcbrannt. Die Kuppel mit ber mehrere Tonnen schweren Glocke stürzte ein und zertrümmerte die 25 Fuß hohe Statue der Gerechtigkeit. Das ganze

Gebäude ist durch ben Einsturz der Kuppel mit der Glocke stark beschädigt.

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CocttUs nnö prot>itt$U£Us.

Gieße», den 28. Februar 1895

** lieber den Antrag Sanitz wird in einer auf Mittwoch den 6. Mäz auf LonyS Bterkeller hier einberufenen Haupt­versammlung beß lanbwirthschaftlichen Verein- für bie Pro­vinz Oberheffen berathen.

R. Stockheim, 26. Februar. Sie haben zwar bereit* eine kurze Notiz über ben Schluß der Zuckerrüben­campagne in ber hiesigen Fabrik gebracht, bie nachftehenben Mtttheilungen werben aber boch auch noch Jntereffe für viele freunbl. Leser be-Gießener Anzeigers" haben. Die Cam- pagne ber Rübenverarbeitung pro 1894/95 begann bei uns am 18. September 1894 auf einen Dienstag, wozu bemerkt wirb, baß sich dieser Wochentag als AnfangStag der Cam­pagne einer besonderen Beliebtheit erfreut. Wir glauben uns nicht zu irren, trenn rott behaupten: Sämmtliche Cam­pagnen begannen, seit bie Fabrik besteht, auf einen Dienstag. Ob bteß anberwärtS auch so ist, wissen wir nicht. Die Campagne würbe am 12. Februar 1895 geschloffen, waS zufällig auch ein Dienstag ist. Für bie Fabrik waren runb 4500 Morgen Rübenareal bestellt; ber Morgen lieferte etwa 190 biß 200 Centner Rüben im Durchschnitt, wozu bemerkt wirb, baß gute Lagen auch wesentlich höhereXSrträge, biß zu 230 Centner unb mehr erbrachten. Die Zucker- procente unb bie Füllmasse ber Rüben waren recht defrie- btgenb unb gaben denjenigen im Friedberger Bezirke wenig heran-. Der Rohzucker ging meistens nach Mannheim, Frankenthal und auch nach England. Die Arbeitslöhne find denjenigen der vorhergegangenen Campagne ziemlich gleich geblieben. Die Rübenschnitzel wurden von ben Lanbwirthen fleißig abgeholt. Da burch ben starken Frost in ben Monaten Januar unb Februar an Dickwurzeln und weißen Rüben in den Gruden auf den Feldern nicht geringer Schaden an- gerichtet wurde, sind die Rübenschnitzel ein willkommener Er­satz für viele Ausfälle. Auch über baß Faulen der Kartof­feln, besonders von solchen, bie im Herbste naß und schmutzig eingebracht werden mußten, klagt man in unsrer Gegend. Die Preise derselben haben insolgedeffen angezogen und nottren gegenwärtig 3 Mk., 3 Mk. 50 Psg. pro Doppelcentner. Feine Speisekartoffeln stehen wesentlich höher, je nach Qua­lität. Die lanbwirthschaftlichen Brennereien in unserem Be­zirke sind sämmtlich in Thätigkeit, soweit sie contlngentß- berechtigt sind. Die Brenner befreunden sich immer mehr mit ber Anlegung vor. Sammelgefäßen unb ber staatlichen Abfertigung, denn badurch wirb ihr Jntereffe am Besten ge» wahrt. Ihre Wirtschaftsbücher beweisen zur Evibenz, baß burch biese Einrichtungen bei weitem nicht soviel neben hin- au-grht, als ohne Sammelgefäße und staatliche Abfertigung. Was wurde noch vor wenigen Jahren gegen diese wohl­tätigen Einrichtungen als Vergewaltigungen, unerträgliche Belästigungen u. bgl. m. geredet und geschrieben unb wie sehr erkennt man jetzt ben Werth betreiben. Freilich kommt babei auch auf bas Aussichtspersonal an, baß in jeber Be­ziehung seine Schuldigkeit thun muß, ohne baß werthlose Gamaschenknöpferei zu treiben braucht. Unsere Winterfelder konnten im Herbste noch größtenteils, wenn auch mit vieler Mühe, bestellt werden. Die Saaten gingen befriedigend auf, unb haben sich, soweit bieß biß jetzt beurteilt werden kann, unter ber schützenben Schneebecke gut gehalten.

Lauterbach, 22. Februar. Dieser Tage rückten bie Mieth-leute eineß hiesigen Häuserbesitzerß auß, ohne vorher ihren Verpflichtungen bezüglich der Miethe nachzukommen. Aus eindringlicheß Mahnen deß Miethßherrn sollen aber nur einige Ohrfeigen dabei abgefallen sein. L. Anz.

Mainz, 26. Februar. Unter ber SpitzmarkeDi e Kehrseite ber Mebai11e" schreibt baßMainzer.Tgbl.": Während der beiden verfloffenen Carnevalßtage sind weit über ein Dutzend Personen in daß Hospital verbracht worden oder selbst dahin gegangen, die bei irgend einer Schlägerei Ver­letzungen erhalten haben.

Mainz, 26. Februar. Ein schreckliches Unglück hat sich gestern Nachmittag gegen halb 6 Uhr auf der großen Bleiche ereignet. Ein 9 jähriger Sohn ber in ber Lothar- ftraße wohnenden Wittwe Portugal trieb sich um diese Zeit, in Mädchenmaßke, zwischen den Schienen herum, als ein Zug bet Straßenbahn ankam, beffen Warnungssignale ber Kleine überhörte. Er würbe von der Maschine ersaßt unb mitten durchschnitten. Trotzdem der Maschinensührer sofort Contredamps gab, konnte doch nur die Leiche des Kinde- aus den mit Fleischstücken unb Darmtheilen bebeeften Schienen ausgenommen unb nach ber mütterlichen Wohnung gebracht werden. Da- Zugpersonal trifft keine Schuld an dem Un­glück, da alle- geschehen ist, roaß Instruction unb Polizei­ordnung vorschreiben. Der Verunglückte ist ein Sohn de- erst kürzlich verstorbenen Gepäckträgers Portugal von ber Köln-Düffelborfer Dampfschifffahrt- Gesellschaft. Von anderer Seite vernimmt berMainzer Anz.", daß da- überfahrene Kind auf bisher noch unaufgeklärte Weise zwischen die Räder gekommen war unb baß bie-Leute sahen. Man rief also bem Lokomotivführer zu, er möge nicht fahren - aber biefer glaubte, e- läge Jemanb vor der Locomotive unb fuhr also zurück, woburch da- Unglück herbeigeführt wurde.

Vermischte».

* Berlin, 25. Februar. Der Grundstücksmakler Guido Loewy wurde wegen schwerer Urkundenfälschung und Unter­schlagung zu drei Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurtheilt.

* Berlin, 25. Februar. Der Rechtsanwalt Abgeord­neter Träger halte baß Vermögen eines zu sechs Jahren Zuchthaus verurtheilteu Rentners Johanne- zu verwalten. Sin Bureau beamt er des Herrn Träger hatte sich auf

rafflnirte Weise in ben Besitz von Briefbogen beß Zucht- han'eS Halle gebracht unb auf biefen Anweisungen zur Aus­zahlung von Gelb au einen angeblichen Berwanbten beß Johanne- gefälscht. Herr Träger hatte daraufhin i«

1 Ganzen etwa 7000 Mk. auSgezahlt, alß bie Fälschungen

entbeckt würben. Johanne- forderte bann tm Wege der

Blage von Herrn Träger bie 7000 Mk. nebst Zinsen zurück, wurde aber vom hiesigen Landgericht I abgewieien, baß den

Verklagten, weil er bei ber Prüfung ber Legitimation den

erforderlichen Grad von Aufmerksamkeit und Vorsicht an­gewandt habe, nicht alß verantwortlich für den Schaden erachtet. Daß Kammergericht aber, an welche- die Sache in der Berufungßinstanz gelangte, hielt gestern den Verklagten für haftbar, hob die Borentsche'dung auf und verurteilte Herrn 2.läget zum Ersatz der 7000 Mk.

* Neuwied, 25. Febr ar. Der Fabrikarbeiter Heß von HedbeSdorf wurde heute Morgen von dem Posteleven Matt ne r burch einen Revoloerschuß getöbtet.

Köln, 25. Februar. Der Rosenmontag-.Fest- zug ist glänzend verlaufen. Da- Wetter war mild unb trocken, ber Fremdenverkehr gewaltig.

* Trier, 23. Februar. Wegen Giftmorde-, be­gangen an ihrem Manne, wurden die Wittwe Schneider und ihr Geliebter Meurer au- Stipshausen zum Tode verurthetlr.

* Dresden, 24. Februar. Zu Ehren de- Geheimen Baurah- Wallot sand Nachmittag- auf dem Königlichen Belvedere die ehrenvolle Begrüßung feiten- de- Dresdener Architecteuvereins, des Verein- ber Leipziger Architecteu und beß Localvereinß ber allgemeinen deutschen Kunstgenoffenschaft in Dteßden statt.

* Die Eröffnung der Papier- unb Echreibwaareu-Metz- auSstellaug deß Mitteldeutschen Papieroereinß findet am Diens­tag den 5. März, Vormittag- 10 Uhr, im Kaufmännischen Verein-Hause zu Leipzig statt. Der Eintritt ist während der ganzen Ausstellungsbauer, vom 5.-7. März für Jeden, der ein geschäftliche- Jntereffe am Besuch haben kann, kosten­frei. Auch der AußstellungSführer wird allen Besuchenden unberechnet eingehändigt.

* Meiningen, 23. Februar. Der Landwirth Malter von Meschenbach wurde wegen Raubmords an dem Boten- ' fuhrmann Bayer von Rauenstein vom Schwurgericht zum Tobe verurtheilt. Er hat beharrlich bie That geleugnet; bie Geschworenen sprachen ihn aus Grunb beß Jndicirn- beweise- schuldig.

* Sondershausen, 21. Februar. Amtlich wirb bekannt ' gemacht, baßHöchster Entschließung zufolge ber vormalige I Oberförster Ferdinanb Gerlach auf fein Rachsuchen unter Wegfall beß TitelßOberförster" auß dem Fürstlichen 1 Staatsdienst entlasten worden ist". Der Fall Gerlach dürfte * ben Lesern noch erinnerlich sein.

* Hamburg. 27. Februar. Der Doctor ber Mebicin, Samuelson, ber sich wegen eineß Sittlichkett-verbrechens ' in Untersuchungshaft befand, hat sich gestern im Gesängniß j erschossen. Wie dieH B. H." erfährt. hat die Unter- - suchung ergeben, daß der Verthetdiger de- Dr Samuelsan demselben einen Revolver in baß Gesängniß gebracht hat.

* Karlsruhe, 26. Februar. In Walb-Hut hat baß unvorsichtige Schließen der Ofenklappe zwei Menschen­leben geforbert. Bierbrauer Jcnter war sofort tobt, seine Frau starb nach zwei Tagen. Da- Ehepaar war ein Halde- Jahr verheiratet.

* Karlsruhe, 25. Februar. Eine außerordentlich erfreu­liche Fürsorge für bie lebigen Töchter ber Gemeinde­bürger entfaltet der Gemeinberath beß benachbarten Teutsch- neuroth. Er hat in seiner letzten Sitzung mit großer Mehrheit beschloffen, jeber junge Mann müsse mit 25 Jahre» verheiratet sein, wenn er in bett rechtmäßigen Genuß feiner bürgerlichen Rechte treten will. Ob dieser geniale Be­schluß freilich gesetzliche Sanction erhält, ist boch etwas zweifelhaft.

* Mannheim, 24. Februar. Die Summe von 40 000 M. überwlcß ber hiesige Rentier Lubwig Mayer ber Stabt mit ber Bestimmung, baß mit ben Zinsen in Noth geratene arbeitßlofe Familienväter unterstützt werben sollen. Der Stadtrath nahm bie Stiftung dankend an.

Straßburg i, 6., 21. Februar. Daß Sanbeßcomhe ber reichßlänbtschen vereine vom Rothen Kreuz wird im Anschluß an bie Industrie- unb Gewerbe-Außstellung eine Soub er - Anßftellun g veranstalten. Daß Protectorat über bitfelbc hat Ihre Durchlaucht bie Fürstin zu Hohenlohe- Schilling-fürst, bie Gemahlin deß Reichskanzler-, übernommen. Ihrer Anregung unb steten Fürsorge ist ja in erster Linie da- Aufblühen deß Rothen Kreuzes unb bie Entwickelung seiner Vereine im Reichßlanbe zu banken. Für biese Sonder- AuSstellung haben zahlreiche Aussteller ersten Ranges zu- gesagt, so baß ein vollstänbigeß Gelingen gesichert ist. Dem Besucher wird ein erschöpfendes Bild des in der freiwillige» KriegS-Krankenpfiege erforderlichen SanitätSmaterialß geboten. Ein Hauptgewicht wirb auf bie zur guten Durchführung der Asepsis im Felde uöthigen Maßnahmen gelegt werden.

Bern, 25. Februar. Notar Zoß, gewesener Friedens­richter der Stadt Bern, wurde wegen leichtsinnigen Bankerottes und Unterschlagung von FrS. 65,000 zu 31/, Jahren Zucht­haus verurtheilt.

Triest, 27. Februar. Ein a(ß Frau verkleideter Anstretchermetster, welcher sich bei dem gestrigen Faschings- scherz einigen Frauen gegenüber Freiheiten erlaubte, erhielt von einer Maske auf offener Straße einen Stich ins Herz, der ihn sofort töbiete.* DeS Thäters ist man nicht habhaft geworben.

Kostbare Briefmarke». AuS Kopenhagen schreibt man derFranks. Ztg." : Ein Bankier in Frankfurt a. IX. hat einen Agenten nach Kopenhagen geschickt, »m mit einem hiesigen Arzte Iber den Ankauf feiner Sammlung australischer Briefmarken zu verhandeln. Der Agent bot für die Samm-

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