Berlin, 20. April. Die zur Berathung des Entwurfs von Ausnahmebestimmungen, betreffend die Regelung der Sonntagsruhe in den Betrieben der Gruppe VIII der Gewerbestatistik (Leuchtstoffe, Fette, Oele u. dgl.) einberufene Versammlung von Interessenten trat heute unter dem Vorsitz des Unterstaatssecretärs im Reichsamte des Innern, Dr. von Rottenburg, im Reichstagsgebäude zusammen. An der Besprechung nahmen außer den Vertretern des Reichsamts des Innern und des preußischen Handelsministeriums fünf Gewerbe-Aufsichtsbeamte, fünfzehn Arbeitgeber und dreizehn Arbeitnehmer Theil.
Friedrichsruh, 20. April. 27 nationalliberale Reichs- tagsabgeocdnete kamen heute Mittag zu dem angekündigten Besuche beim Fürsten Bismarck hier an. Dr. Chrysander nahm die Herren in Empfang und geleitete sie zum Fürsten. Professor Haffe (Leipzig) hielt eine Ansprache an den Altreichskanzler, welche dieser mit einer hochpolitischen Rede beantwortete. Nach beendetem Frühstück fuhren die Gäste nach Hamburg.
Friedrichsruh, 20. April. Fürst Bismarck betonte in der Antwort auf die Ansprache Professor Hasses besonders die Nothwendigkeit, die Reichsfinanzen zu ordnen, der Landwirthschast zu helfen, die staatserhaltenden Parteien gegen die Socialdemokratie zusammenzuschließen, wohin schon ein früheres Cartell gestrebt habe. In der Ermunterung der polnischen Bestrebungen und der Trennung des ReichS- kaozleramtes von dem preußischen Ministerpräsidium liege eine große Gefahr. Ohne die Stütze des Letzteren schwebe der Reichskanzler wie ein Seiltänzer in der Luft. Auswärtige Verwickelungen seien nicht wahrscheinlich, da jeder Staat gegenwärtig die neuesten technischen Erfindungen erwerben wolle und sich keiner zum Losschlagen stark genug fühle.
Wiev, 20. April. Die internationale Ausstellung fürVolksernährung und Armeeverpflegung in der Rotunde wurde heute Morgen in Gegenwart des Kaisers eröffnet.
Prag, 20. April. Nach lang anhaltender Trockenheit ist in verschiedenen Gegenden Böhmens in der vergangenen Nacht ausgiebiger Regen gefallen.
Temesvar, 20. April. Bet heftigem Sturme kenterte ein Boot mit einer Gensdarmerie-Abtheilung, welche sich auf der Verfolgung von Schmugglern befand, auf der Donau. Mehrere Gensdarmen sind ertrunken, die anderen wurden mit schwerer Mühe gerettet.
Paris, 20. April. Der ehemalige Deputirte L a u r veröffentlicht eine Broschüre, worin über das mangelhaft beschaffene Eisenbahnmaterial in Frankreich Klage geführt wird. Der Verfasser behauptet, wenn in Berlin die Mobilisirungsordre Nachmittags 4 Uhr ausgegeben werde, könnten die deutschen Heere bereits in der darauffolgenden Nacht auf französischem Boden sein, während man in Frankreich zur Mobilisirung der Armee mindestens einen Monat gebrauche.
Paris, 20. April. Anläßlich einer heute in der Wohnung des Anarchisten Ortiz, in welcher derselbe mit seinen Mit« schuldigen Zusammenkünfte hatte, vorgenommenen Haussuchung wurde eine größere Menge gestohlener Gegenstände und Depositenscheine über 800,000 Frcs. gefunden.
Cocales unb Lrovirrzrellss.
Hießen, den 21. April 1894.
♦* Se. Konigl. Hoheit der Großherzog wurde, wie das Militär - Wochenblatt meldet, zum General-Major befördert.
** Von einer freudigen Nachricht wurde gestern unser hessisches Vaterland überrascht. Eng au die Vermählung deS erlauchten Herrscherpaares hat sich angeschloffen die Verlobung des Großfürsten-Thronsolgers von Rußland mit Ihrer Großherzoglichen Hoheit Prinzessin Alix von Hessen. Der hohe Bräutigam Nicolai Alexandrowitsch ist am 6./18. Mai 1868 geboren, während die Braut, Prinzessin Alix, am 6. Juni 1872 als jüngstes Kind unseres unvergeßlichen Großherzogs Ludwig IV. und seiner Gemahlin Alice, Prinzessin von Großbritanien, geboren ist. Die herzlichsten Wünsche aller treuen Hessen begleiten diesen neuen Bund, möge er den hohen Verlobten und dem Vaterlande zum Segen gereichen!
mäßig geringen Aufwand von Mitteln noch die überraschendsten malerischen Wirkungen erzielen.
Die Neuvermählten fuhren in ihrem Galawagen, der wie mit einem Blumenteppich ausgelegt schien, die Hauptstraßen langsam ab. Die junge Großherzogin wurde nicht müde, sich bald rechts, bald links aus dem Wagen zu neigen und in der herzlichsten Weise auf die Hochs, das Tücher- schwenken und die Blumengeschosse, die ihr zu Füßen fielen, zu danken. Mit besonders huldvoller Freundlichkeit nahm sie die drei Bouquets entgegen, die ihr in der Mitte der Rheinstraße von Schülerinnen der Victoriaschule, des Hof- männischen Instituts und des Instituts Ktrschbaum überreicht wurden.
Als die Herrschaften vorüber waren, erfolgte das wahrhaft großartige Defilö der verschiedenen Vereine, Korporationen, Schulen 2C.
Ganz allerliebst hatten die Landschülerinnen für ihren Putz gesorgt. Die Wald- und Feldflora hatte in diesem Falle den kostbaren Bandschmuck nicht nur ersetzt, sondern überflügelt.
Während ich diese Zeilen schreibe, blitzen im Finstern Lichter auf, Glühlampen schimmern durch das dunkele Laub, farbige Lampions und electrische Sonnen werfen ihren Glanz auf Wege und Stege — das große Jlluminationsfest ist im Gange.
(Fortsetzung folgt.)
* ♦ Bei den gestrigen Einzngsfeierlichkeiten in Darmstadt waren von Studirenden der Universität erschienen: Landsmannschaft Darmstadtia, Vertreter der nichtincorporirteu Studenten, die Verbindungen Wingolf, die kath. Verbindung Hasso-Rhenania, die Burschenschaft Arminia, der Verband Wissenschaftliche Vereine (3 Vereine), der naturwissenschaftliche Verein. Ferner die Burschenschaften Adelfia, Germania, Allemannia, die Corps Hasfia, Teutonia und Starkenburgia. Die Huldigung der Akademischen Jugend, deren Vertreter größtentheils in vollem Wichs mit blanken Schlägern erschienen waren, bot einen wirklich herzerfreuenden Anblick.
* * Herr Director Ruffell aus New-York, der im Auftrag der amerikanischen Regierung Deutschland und England bereist, um die UniversitätS- und Schuleinrichtungen zu studiren, nahm während der letzten Woche auch von den Einrichtungen des hiesigen Gymnasiums und des pädagogischen Seminars Kenntniß.
* ♦ Unfall. Ein an dem Neubau in der Schulstraße beschäftigter Maurer fiel vom Gerüst so unglücklich, daß der eine Fuß gebrochen wurde.
* * Sonntagsruhe im Güterverkehr. Die von der Preußischen Staatsbahn-Verwaltung schon seit Jahren angestrebte und im Bezirk der Königlichen Eisenbahn- Direction zu Hannover schon seit längerer Zeit mit günstigem Erfolge eingesührte Sonntagsruhe für den Güterverkehr wird nunmehr allgemein zur Einführung gelangen. Bekanntlich hatte der Minister der öffentlichen Arbeiten vor drei Jahren eine besondere Commission eingesetzt mit dem Auftrage, die Frage der Sonntagsruhe auf ihre Durchführbarkeit in allen Directionsbezirken der preußischen Staatsbahnen eingehend zu prüfen. Nachdem diese Commission vor einiger Zett dem Minister einen im Sinne der Sonntagsruhe günstigen Bericht erstattet hat, sind nunmehr die Eisenbahn-Directionen angewiesen worden, auf Grund der von der Commission gemachten Vorschläge das Weitere wegen Einführung der Sonntagsruhe zu veranlassen. Dieselben haben, wie uns mitgetheilt wird, auf einer gemeinsamen Konferenz zu Hannover beschlossen, die Sonntagsruhe im Güterverkehr im gcsammten Bereiche der preußischen Staatsbahnen am 1. Mai d. I. allgemein zur Einführung zu bringen, soweit es die Verkehrs-Interessen gestatten. Für die Zeit des regsten Verkehrs im Frühjahr und Herbst wird z. B. eine Beschränkung der Sonntagsruhe insoweit eintreten, daß jeder Verzögerung in der rechtzeitigen Stellung der angeforderten Wagen thunlichst vorgebeugt wird. Die Sonntagsruhe wird sich auch auf die Beförderung von Stückgütern im Localverkehr erstrecken, für dessen Aufrechterhaltung um so weniger ein Bedürfniß vorliegen dürfte, als die Aufgabe und Ausgabe der Stückgüter überhaupt an Sonntagen ruht. Stückgutladungen von den großen Versand- und Umladestationen werden indessen mit geeigneten Zügen soweit vorgeschoben, daß Verzögerungen thunlichst vermieden werden. Die Beförderung von Eilgut- und Viehzügen wird dagegen im bisherigen Umfange auch ferner Sonntags stattfinden. Für das verkehrtreibende Publikum wird diese Einrichtung insoweit von Bedeutung sein, als dasselbe daraus Bedacht nehmen muß, im Interesse der Beförderung seiner Frachten, soweit sie von der Sonntagsruhe berührt werden, diese für die Folge mehr zu Anfang der Woche als, wie dies jetzt üblich ist, in der Hauptsache an den letzten Tagen derselben bei der Eisenbahn aufzugeben.
** Vertilgt die Wefpea! Schon jetzt sieht man hier und da Wespen umherfliegen, einzelne Weibchen vom Vorjahre, welche sich den Winter hindurch erhalten haben und nun darauf ausgehen, neue Kolonien zu gründen. Von einer einzigen Wespe giebt es bis zum Nachsommer einen ganzen Schwarm, dessen Volk oft zu Tausenden zählt. Wer die Belästigungen kennt, welche uns dieses Jnsect verursacht, den Schaden, den es dem Obst- und Weinzüchter anrichtet, indem es die edelsten Früchte benagt, abgesehen von den mit dem Genüsse des benagten Obstes verbundenen Gefahren, der wird bestrebt sein, die Wespen möglichst auszurotten. Es ist deshalb zu empfehlen, die jetzt erscheinenden einzelnen Exemplare zu vertilgen, da man eben mit einer einzigen Wespe eine große Nachkommenschaft tödtet. Ebenso ist es gerathen, die jetzt zur Mittagszeit häufig fliegenden Kohlweißlinge, welche den Grund für die erste Generation der im Nachsommer oft massenhaft auftretenden Gemüseraupen legen, abzusangen.
** Zu den Aufgaben, welche die neuere Zeit immer dringender fordert, gehört mit in erster Linie die Schaffung von Wohuhäuferu zu eignem Besitz für Leute, die sonst genötigt sind, Mietwohnungen zu beziehen, deren Preis weder zu ihrem Umfang noch zu dem Einkommen der Miether in richtigem Verhältniß steht. „Eigner Herd ist Goldes werth", das gilt ganz besonders auch für die Arbeiter. Wie wir hören, beabsichtigt der hiesige evangelische Arbeiter-Verein die Gründung einer Baugenossenschaft zu obigem Zweck. In der That würde derselbe damit eine Aufgabe in Angriff nehmen, bei deren Lösung er des Interesses und der opferbereiten Mithilfe vieler Volksfreunde gewiß sein dürste. In der am nächsten Montag stattfindenden Versammlung steht die Frage zur Berathung.
** Zur Weinsteuer in Hessen. Der Zweiten Kammer ist die Vorlage wegen der Wtedererhebung der Weinsteuer zugegangen. Die Steuer soll aber insofern abgeändert werden, als die Steuer mit 5 Pfg. pro Liter von Wirthen und Privaten erhoben werden soll. Als steuerpflichtig ist danach anzusehen der erste Uebergang a. vom Producenten an den Wirth- b. vom Händler an den Wirth - c. vom Producenten an den Privaten- d. vom Händler an den Privaten. Steuerfrei soll dagegen bleiben der
Uebergang a. vom Producenten an den Händler- b. botv einem Händler an den anderen - c. von einem Wirth an einen anderen Wirth oder einen Privaten- d. von einem Privaten an einen anderen Privaten. Zur Vermeidung der Transportcontrolle und Bezettelungspflicht ist die Declarationspflicht vorgesehen und als Regel die Verpflichtung zur Zahlung der Steuer dem Empfänger unter Zulassung mehrfacher Erleichterungen auferlegt. Käufer und Verkäufer haben Weinsendungen anzumelden, auch ist eine Buchcontrolle vorgesehen. Die Entrichtung der Steuer geschieht durch Stempel mark en. Bei der Ausfuhr aus Hessen bleibt der Wein steuerfrei.
A Darmstadt, 19. April. Auf der Fahrt des Groß- herzogltchen Paares durch das Frankenland nach Kranichstein, welche Ihr Vertreter Dank der Zuvorkommenheit des Hofmarschalls General v. Westerweller in dem Extrazug des Hofes begleitete, waren die Neuvermählten vielfach Gegenstand lebhafter Sympathiekundgebungen. In den Ortschaften zunächst Koburg hatte sich der größte Theil der Bewohnerschaft auf den Bahnhöfen und längs den Bahnhöfen aufgestellt und begrüßte auf weite Ferne mit Tücherschwenken und Zurufen das junge Paar. In Bamberg, der ersten bayrischen Stadt, in welcher der Extrazug anhielt, war der langgestreckte Bahnhof und dessen Umgebung trotz strömenden Regens von einer dichten Menge umlagert, die bei der Ein« und Ausfahrt des Zuges laute Zeichen der Sympathie erschallen ließ. Auf dem Bahnhof in Bamberg war auch zur Begrüßung das Offiziercorps der dortigen Garnison anwesend. Aehnliche Sympathiekundgebungen wiederholten sich auf den Bahnhöfen in Schweinfurt, Gemünden und Aschaffenburg. In der Station Kranichstein lief der Zug gegen */-9 Uhr Abends bei heftigem Regen ein. Am Bahnhof herrschte die gewöhnliche Dunkelheit, einige Schritte davon gewahrte man eine einfache Hofchaise- das junge Paar stieg aus, rasche Verabschiedung von dem nächsten Gefolge und in sausendem Galopp jagten die Pferde in der Dunkelheit der Nacht durch die dortigen Forsten nach dem Jagdschloß Kranichstein, der ersten Ruh- und Heimstätte des jugendlichen neuvermählten Herrscherpaares.
A Mainz, 20. April. Vor dem hiesigen militärischen Laboratorium hat sich heute Morgen ein Soldat des 117. Regiments, der dort Posten stand, durch einen Schuß mit seinem Gewehre entleibt. Der Selbstmörder, ein geborener Elsässer, hatte den Lauf des Gewehres nach seinem Kopfe gerichtet. Furcht vor Strafe wegen begangener Mißhandlung soll das Motiv zur That sein. — Der in weiten Kreisen bekannte hiesige Dombaumeister Lucas ist heute Morgen, im kräftigsten Mannesalter stehend, in Folge eines Schlaganfalles plötzlich verschieden. Der Verschiedene war seit dem Jahre 1876 Baumeister des hiesigen Domcapitels. Derselbe ersetzte den Dombaumeister Eypeß, unter dessen Bauleitung der Ostthurm des hiesigen Domes seine heutige Gestaltung erhielt.
Worms, 19. April. Freiherr Heyl zu Herrnsheim hat seinen Arbeitern heute folgende Bekanntmachung zugehen lassen: „Aus Anlaß der am heutigen Tage stattfindenden Vermählung Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs Ernst Ludwig mit Ihrer Kgl. Hoheit der Prinzessin Victoria Melita von Sachsen-Eoburg setze ich ein Kapital von Hundert Tausend Mark aus, um damit dem nach Vermehrung d-r vorhandenen Arbeiterwohnungen bestehenden Bedürfniß entgegenzukommen. Wenn es seither meinem Grundsätze entsprach, die Arbeiterwohnungen entweder in unmittelbarem Zusqmmenhange mit meinen Industrie-Anlagen oder aber auf den verschiedenen umliegenden Ortschaften auf dem Lande zu bauen, so will ich dieses Mal einen Mittelweg einschlagen und in der Nähe der Stadt ein besonderes Heim errichten, dessen Benennung ich mir noch Vorbehalte."
Vermischtes.
* Neiffe, 20. April. Gestern stürzte der Hauptmann v. Zimmermann vom 23. Infanterie-Regiment auf einem Ritt nach den Schießständen vom Pferde und blieb sofort tobt.
* Stettin, 19. April. Das Dorf Rehwinkel im Kreise Saatzig ist gestern Nacht zur Hälfte eingeäschert worden. 25 Häuser sind rauchende Trümmer. Nur wenige der Abgebrannten hatten versichert.
* Aus Westpreußeu, 19. April. Drei Offiziere des Allensteiner Dragoner-Regiments unternehmen etnen Dauer- ritt nach Dresden, um König Albert, dem Chef des Regt- ments, zum Geburtstage die Glückwünsche des Regiments zu überbringen._______ __
Schiffsnachrichten.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Karl Loos und I. M. Schulhof.
Bremen, 20. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampser Gera, Capt. W. v. Schuckmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 5. April von Bremen und am 17 April von Newyork abgegangen war, ist gestern, 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Baltimore angekommen.
— Der Postdampfer „Rhynland" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 18. April wohlbehalten in Newyork angekommen.
Hamburg, 20. April. Neueste Nachrichten über die Bewegungen der Dampfer der Hamburg-Amertka-Linie. Dampfer Stubbenhuk" ist am 19. April, 9 Uhr Morgens, von Hamburg in Newnork angekommen. Postdampfer „Australia", von St. Thomas nach Hamburg zurückkehrend, hat am 19. April, 12 Uhr Mittags, Chart) passtrt. Postdampser „Hungaria" hat am 19. April, 7 Uhr Morgens, von Boston die Reise nach Baltimore fortgesetzt. Doppel- schrauben-Schnelldampfer „Columbia" ist am 19. April, 6 Uhr Nachmittags, von Newyork via Southampton nach Hamburg abgegangen. DoppeUchrauben-Schnelldampfer „Fürst Bismarck" ist am 20. sAprtl, 4 Uhr 55 Mtn. Morgens, von Newyork in Southampton angekommen und hat nach Landung von Post und Passagieren 5 Uhr 35 Min- Morgens die Reise nach Hamburg fortgesetzt.


