Ausgabe 
22.4.1894 Erstes Blatt
 
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,lv X,

Bock.

17.

zu Hungen.

ertaofK.

2

»8- (4 Psd.)

Kg. (6 Psd.) Schwarzbrod

3

Der VkodverlLufer.

Schwarzbrod .

Kg. (6 Psd.

3

Börfe»»oche»beDicht

von

sichtlich, da eS sich lediglich um die Ausprägung der im Staatsschatz lagernden Silberbarren handeln soll. Amerikanische Eisenbahnbonds waren gedrückt auf den

Aus dem Bankenmarkt waren Eredttactien tonangebend, ihren Bewegungen

Berliner Handelsgesellschaft büßten durch den Rückgang der serbischen Werthe

3606

werden.

Gerichtsvollzieher.

5390

Eourse der Frankfurter Börse

3599

Baarzahlung versteigert.

Oonre vom

13./IV. 20./!V.

3579

9 «arUplatz 9

3»/o do. Ergän-ungönch y>/o Nordwestdahn Gold

Sobn, t^duard Joses.

Sohn, Ernst Ludwig.

2

1

Kg. (2 Psd.

Kg. (4 Pfd.

Kg. 2 Psd.

1

2

1

1

2

3

Taselbrod Taselbrod Weißbrod Wrtßbrod

1

2

1

2

Kg. (2 «g. (4 Kg. (2

Geworden«.

August von Klipftein, 92 Jahre alt, Großh.

^MtällfchknLltborll' erlN.RtWintt.dn mit itintm Gewehre borener Elsässer, hatte opse gerichtet. Furcht blung soll -a- Motiv eisen bekannte hiesige lorgen, im triftigsten Schlaganfalles plötzlich eit dem Jahre 1816 ls. Derselbe ersetzte tfftn Bauleitung btt heutige Gestaltung

Staates niemals daS rffecttve Gold ersetzen können. Oesterreichtsche und ungarische Fonds finb wenig verändert. Ebenso hielten sich Rumänier und Türken aus vor-

Verdingung.

Die nachstehend verzeichneten Ar­beiten und Lieferungen zur Erbau­ung von Marktlauben und eines Tteigerthurmes nebst Abort­anlagen nämlich:

(*rb= und Maurer-, Zimmer-, Dachdecker-,Spengler-,Schlos­ser-, Schreiner-, Glaser- und Tnnchcrarbeiten sollen im Wege de» öffentlichen Angebotverfahrens Samstag den 5. Mai d. I,

Vormittags 11 Uhr

auf dem Stadtbauamte verdungen

Depesche auSzubeuten versucht, nach welcher im Repräsentantenhaus in Washington demnächst wiederum eine Bill betreffs Ausprägung von Silber eingebracht werden solle. Welchen Lortheil der Silberrnarkt daraus haben dürste, ist jedoch nicht er-

Gießen, den 21. April 1894.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius.

Abbruchsversteigerung.

Montag den 23. d. Mts., Vormittags IO Uhr, wird Neuen Baue 6 eine Partie alted Bau­holz, zu Brennholz geeignet, gegen

Dartcbt, Land- und Volk-wirthschaft.

iettn, 21. April. Marktbericht Aut dem heutigen Wochenmarkl kostete: Butter pr. Md. X 0,901,00, Hühnereier 1 Stück 5 4, 2 Stück 9-11 X Käse pr. St. 58 X Käfematte pr. 6t. 3 X Erbsen pr. Ater 17 H, Linsen pr. Liter 30 X Tauben

Brodpreise

vom 22. April bis 6. Akai 1894.

Der hiesigen Bäcker.

Psd.) Taselbrod Md.) , .....

Psd.) Weißbrod

Pläne, Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen daselbst, Zimmer Nr. 5, zur Einsicht offen; auch sind Formulare für Angebote, die btfl zum genannten Termin ver­schlossen beim Stadtbauamte einzu- reichen find, dort erhältlich.

Gießen, 20. April 1894.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

. I. V. Gc 0 r g i.

26 Mg.

52 ,

24

48

22 ,

44 ,

66 ,

Lukasgemrinde.

Den 17. April. Georg Koch, Ingenieur, ein Wittwer, und Anna Fälling, Tochter des verstorbenen fürstlich« Oberförsters Fried­rich Wilhelm Theodor Fölling von Braunfels.

Johan nesgemetnde.

Den 14. April. Wilhelm Weigand, Babnarbeiter zu Köln- Deutz, und Auguste Elise Otto, Tochter deS Weißbinders Philipp Otto zu Gießen.

Den 18. April. Emil Krämer, Drechsler zu Gießen, und Caroline Bender, Tochter d«S verstorbenen Schneider« Heinrich Bender

Wtttwe von Lehrer Johanne« Schäg dahier. 18. Karl Heberer, 5 Jahre alt, Sobn von Weißbinder Wilhelm Heberer dahier.

19. Emil Kahlen, 31 Jahre alt, Metzger von Krofdorf.

Dienstag den 24. d. M

Bormittags 11 Uhr, »erden auf dem hiesigen Vtehmarkte vier »Ühe gegen Baarzahlung versteigert-

t. P. dahier. 15. Johannes SchänbalS,

Auszug aus -en Kirchenbüchern

Der Stadt (Kietzen.

Evangelische Gemeinde.

GUrante.

MarkuSgemeinde.

Den 14. April. Georg Mootz, Kaufmann zu Gießen, und Helene Stegeletz, Toedter deS Expedienten i. P. Earl Stegeletz zu Gießen.

26 Pig.

52 24 ,

25 , 48 , 50 , 22 ,

44 ,

66 ,

Aeilgeöotenes.

3579] Die besten und elegantesten

Herren-Schuhe und Stiefel,

Herren Zug- und Schnürstiefel in Rind-, Roß- Kolb-, Kid-, Chevreux- u. Lackleder. Herren, Halbschube zum Schnüren, mit Gummizügen,

. Haus, und Rerse-Schuhe,

Zorn» und Belocipeden-Schuhe, , Touristen, und Jagd-Schuhe, Reit- und Schastenstiefel, , Arbeiter-Schuhe- und Stiefel,

tauft man billig nn> g«t bei

4 /, Hessische Obligation. , Bauern .... , Bad«.....

3°/2 Sächsische Rmte. .

8^/,0/0 BremerStaatSanl.

Aug. Deibel von Wieseck . 24

Gg. A.Heuser v. Gr.-Ltndm, Ph. Betten I. v. Gr.-Ltnden 38

F.Schön v.RutierShausen u.

Job. Kd. Belte v. Kirch-GönS 40

Wtlh. Amend v. Lang GönS

W. Stcinmüller v. L -GönS 42

Gust. Jacobi v. Alten-Bufeck

und Aug Deibel v. Wieseck 44

(Ruft. Jacobi v.Alten-Bufeck, Balth. Christ Ww. v. Wieseck 66

April: 15. Dr.

Sigmund Rosenbaum ein rodtgeboreneS Kind weiblichen Geschlechts. 18. Dem Kutscher Georg Heimich Merz ein Sohn, Otto Philipp Heinrich Wilhelm 18. Dem Bierbrauer Eduard Katzparbauer ein 19. Dem Handelsmann Isaak Wolldors ein

, GriechischeMonopol- 4/o Rum^ische Rente . 5»/o Rusi. ConfolS S. m

Sri

Liste ei"

W ItfflS1

, Drei pW« *

W

17. Karl Philipp Hemrich Martin Becker, Schmied zu mit Marie Margarethe Julhsne Andernach hterfrlbst. ... _____Diehl, Fad»ikarbeiter dadier, mit Maria Rupp«thal

hierfelbst. 17. Johanne» Heinrich Wilhelm Brodt, Juwelier zu Hanau, mit Johannetle Louise Eug.nte Haggenwüller hterselbst. 17. Heinrich Martin Laudon, Drechsler zu Gießen, mit Margarethe Louise Schäfte zu Wieseck. 18. Earl August Ludwig Georg Noll, Goldarbeitcr dahier, mit Bertha Karoline Auguste Wilhelmine Julie Luise Keil hterselbst. 19. Heinrich Deckmann, Fabrikarbeiter dahier, mit Helene Wilhelmine Sieglinger hterselbst 19. Heinrich Kräner, Bäckermeister dahier, mit Johanna Luise Mathilde Rufs hterselbst.

" 3600] Eine Parthie alt-, »och <ut erhaUeae Fenster und zwei Hand­wagen zu verkaufen.

H. Msthltch, Tammstraße 22.

MatthäuSgemelnde.

Den 15. April. Dem Epenplermetster Theodor Waldfchmidt ein Sohn, Karl Emil, geboren den 22. März.

Denselben. Dem JnfttlutSdtener Christian Kühn eine Tochter, Elisabeth Marie Margarethe, geboren den 15. März.

MarkuSgemeinde.

Ten 15 April. Eine uneheliche Tochter, Anna Elisabelhe Karoline, geboren den 1. April.

Denselben. Dem Bremser Heinrich Schneider ein Sohn, Friedrich Leonhard Wilhelm, geboren den 3. Februar.

Denselben. Dem Schuhmacher Ludwig Bernhard eine Tochter, Mathilde Minna Wilhelmine Antonte Lutfe, geboren den 25. März. Lukasgemrinde.

Den 15. April. Dem Wetßzeughändler Johannes Schmidt eine Tochter, Marte Elisabeth, geboren dm 25. Januar.

Denselben. Dem Locomotivsührer Hermann Schindler eine Tochter, Lina Anna, geboren den 4 März.

JohanneSgemetnde.

Den 16. April. Dem Bildhauer Emil Kalbfleisch ein Sohn, Heinrich Wilhelm, geboren den 24. März

Den 18. April. Dem Lehrer Carl Schmidt ein Sohn, Rudols Heinrich Georg Hermann Earl, geboren dm 26. März.

Veerdigre.

Mattbäusgemeinde.

Den 18. April. Luise KraUtng, geb. Kramer, Wittwe deS ver­storbenen SchreinermetsterS Ferdinand Krailtng, all 61 Jahre, ge­storben den 16. April.

LukaSgemetnde.

Den 17. April. Dr. August von Klipftein, ord. UntoersitätS- profeffor t. P., alt 92 Jahre, starb den 15. April.

Den 20. April. Barbara Schäg, geb. Fetck, Wtttwe deS LehrerS Johannes Schäg, alt 73 Jahre, starb den 17. April.

JohanneSgeme tnde.

Den 18. April. Johannes Schönhals, HoSpitaltt, 74 Jahre alt, starb den 15. Aprtl.

yl zu HerrnShrim lanntrnoM^

feVW

1 Victoria Mila von von Hundert Iwitiu' Hrung der vorhandenen fniB entgegenzukonMn. rntiprach, die Arbeuei m »uilsmmevhange w« auf den ötr|d)Wn nde zu baue», s° w lagen und in der ten, dessen LMM

epHrsiO ließ NAH aer.

April: 14. Georg Emil Gustav August Johann Martin Mootz, Kaufmann dahier, mir Hetene Luise Wilhelmine Stegeletz hterselbst. 14. Wilhelm Weigand, Lahnarbettrr zu Köln-Deutz, mit Auguste Elise Otto hterselbst. 17. Georg Koch, Ingenieur Hierselbst, mit Anna Philippine Henriette Fölling hiertelbst. 18. Emil Krämer, Drechsler hierfelbst, mit Karoline Bender hterselbst.

Btnnr*.

Aprtl: 7. Dem Raufmann Adolf Welz eine Tochter. 11. Dem Kaufmann Adolf Bieler eine Tochter. 16 Dem Steuer Eommtssa- riatS-Gehilsm Karl Möbus ein Sohn. 16 Dem Schutdtmer Friedrich Becker eine Tochter, Elisabeth Gertrud Emma. 17. Dem Kaufmann

1 Äfot; k .

«Safi Ung btr T?t,Dattn ÄG;

018 r-k ä

40/0 Psälz. LudwigSbahn (Berkmch) - . - , Hessische LudwtgSb. 68/69 garant.

_ Eltsabethv. stmerfrei Gold . . . . ho/y Oeftr. StaatSbahn. 40/z do. do.

9»/« do. do.

L-Vin. Emtsi.

pr. Baar X 0,80-1,00, Hühner pr. Stück X 1,00-1,30, Hahr m pr. St. X 1,40-1,70, «Mm pr. 6t. X 1,80 bis 2,2 ), Ochsmstei'ch pr. Psd 66-72 ch. Kuh- und Rindfleisch pr. ilfb. 60 X Schweine- fleisch pr. Psd. 60-70 X Kalbfleisch pr. Psd. 60--4, Hammel­

fleisch pr. Psd. 5968 X Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00-5,00 x, Wetßkrau' vr Stück 4 10 ch. 8wiebelr pr. «cntnfr 10,0012,00 X. Vttieb pt. Liter 16-20 ch, Entmeter 2 St. 11 X Günseeier 10 X

ihre an den russischen Handelsvertrag geknüpften Hosinungm waren, da die Sttuattonsdericht: der einzelnen Jndustriebezirke noch keinen Aufschwung in Folge russischer Aufträge erkennen lassen. Anfangs der Woche verstimmte ferner dte 'Nachricht von Arbester-Entlassungen in dm Kohlenbergwerken deS Ruhrreviers, obwohl sich diese Erscheinung beim Herannahen der Sommermonate alljährlich zu wiederqolm pflegt und auch diesmal kaum autzbletben konnte, nachdem daS Syndi­kat schon vor einiger Zett eine Förderungs-Emschränkung von 20Proc. angeordnet bat. Dagegen blieb die vom schlesisch-mitteldeutschen Walzwerkoerbanb beschlossene Eisenpreiserhöhung nahezu unbeachtet, weil man befürchtet, daß sie nicht durch starke Nachfrage bedingt wird, sondern nur nomineller Natur sei und durch Ge­währung höherer Bontfikationm an die Zwischenhändler wieder verloren gehen werde. Sus dieser skeptischen Stimmung erklärt sich dte Neigung der Speculation, Alles im trübsten Lichte zu besehen, wenngleich sie sich scheut, ihrer Meinung durch thätigeS Eingreifen nach unten Ausdruck zu geben. Sie war daher umsomehr bei eit, der von den fremden Plätzen gegebenen Dirrctton zu folgen, wobei sich nammtlich der Einfluß des Wtmer Platzes bemerkbar machte. Dort erwartet man In Bälde die Fortsetzung der mit der Valuta-Regulirung zusammenhängenden Finanzgeschäfte und hegt außerdem infolge der Derstaatlichungsabsichtm des Verkehis- minifter» für Etsmbahnpapiere gute Meinung. Allerdings verharrte auch die Wiener Börfe nicht in ihrer anfänglichen, noch oben gerichteten Bewegung, sie bekundete vielmehr gegen Wochenschluß lebhaftes Realisationsbedürfniß, zu dessen Begründung sowohl auf den Saotenstand, als auch auf die unruhigen Zustände an der türkisch montenegrinischen Grmze hingewtesm wurde. Auch war gerüchlsweise davon die Rede, daß in dortigen Regierungskreism dem Beispiele Deutschlands folgend, eine Erhöhung der Slempelabgaben geplant sei; doch dürfte dieser Moment für die Ver­käufer wmtger maßgebend gewesen sein, als dte Zurückhaltung, mit welcher die deutschen Börsm die gebotene Anregung beantwortet hatten.

Sehr überraschend kam am Montag dte Meldung, daß schon in nächster Woche dte Subscrtptton auf 160 Millionen dretprocenttger Reichsanlethe stattsinden werde. Wird man auch schon heute tn Anbetracht deS flüssigen Geldftandes ein befriedigendes Resultat Voraussagen können, fo muß doch der geforderte Preis von 87.70 gegenüber dem Tagescourse alS nicht billig bezeichnet werden , und die Be- theiltguug an der Zeichnung dürfte deshalb nicht so glänzend, wie in den früheren Fällen werden, sondern sich hauptsächlich wohl nur auf ernste Kapitalanlagen beschränken. Dte Speculation bat bet der vorjährigen Anleihe keine angenehmen Erfahrungen gemacht und sie wird deßhalb kaum gewillt fein, jene Enttäuschungen von Neuem zu erleben. Daraus erklärt sich auch dte eher verstimmende Wirkung der Ankündigung: man erwartet eben nicht, daß damit eine lebhaftere Gestaltung des Geschäftes verbunden jd. Der Cours der alten dreiprocentigen Titel hatte sogar schon sehr empfindlich darunter zu leiden, während dte höher verzinslichen Anleihen sich voll behaupteten.

Unter den fremden Renten find mehrfach kleinere Bewegungen zu verzeich­nen. Griechen wurden höher bezahlt, weil dte Handelsausweise entschieden ein freundlicheres Bild der dorttgm Lage gaben, als es der Ministerpräsident fdner Zett zur Rechtfertigung der den Staatsgläubigern zugemutheien ZinS^Verkurzung entworfen hat. Dte von ihm als vollständig unmöglich htngestellte Ausfuhr von Cortnlhcn weist sogar dem Vorjahr gegenüber dne ganz erhebliche Zunahme aus. Angesichts dieses Umstandes ist ein energisches Zusammenhalten der verschie­denen Schutzcomtt-'s doppelt noihwendig, um Gnechenland zur Leistung Otijen zu zwingen, was sdne Kräfte thatsächlich erlauben. Serben fttztm ihren Rück­gang weiter fort, da zwischen den Delegirten der Banken und den Vertretern der Regierung bis jetzt noch kein Etnverständntß 'n der Eontrolsrage zu erzielen war. Auf die Nachricht, daß die Deckung für den Mat-Eoupon der Tabakrente im Laufe der nächsten Woche complett werde, trat eine leicht Erholung ein; immerhin schließen die einzelnen Anleihen noch bis zu 3 Procent unter dem vorwöchentlichen Stand. Die Umsätze in italienischen Renten warm sehr eingeschränkt. Augenblicklich steht im dorttgm Parlament der Militär-Etat in Be- rathung, mit dessen Schicksal dasjenige der Rentensteuer-Erhohung eng verbundm ist, und in Erwartung der baldigen Entschddung nimmt die Speculation eine ab- wartmde HaUung ein. An dm staltentschen Börsm, namentlich in Genua herrscht große Verstimmung darüber, daß sich dte brei Notmbanken nfolge des auf sie cmS- geübten Druckes berdt erklärt habm, der Negierung 200 Millionen Lire von ihrer Goldreserve gegen Cassmfcheine zur Verfügung iu stellen, sofern dte spätere Rück­zahlung ausdrücklich in Gold zugesichert wird. Trotz bttltr Bedingung verlieren die Zettelünken an innerem Werth, rodl bei einer Krisis die Zwangscaisenfcheme des

2 Procent ein.

Ebenso wie die Bergwerkspapiere dte etgentltchen Träger der voraus­gegangenen Aufwärtsbewegung waren, kommt jetzt tn ihren Courscn die Ernüchterung am deutlichsten zum Ausdruck. Die üble Wirkung der Eingang« erwähnten Arbeiter- entlassungm beschränkte sich nicht nur auf Kohlenwerthe, sondern übertrug sich auch auf Eifenactten. Nachdem die an den russischen Handelsvertrag geknüpften Hoffnungen etwas herabgrstimmt sind, erscheint das heutige CourSniveau einer Reihe industrieeller Unternehmungen für zu hoch. Auf Bochumer Gußstahlactten brückte außerdem noch die Mitthdlung einer BerUver Zeitung, nach welcher der bekannte Agiosteuer-Proceß in letzter Instanz zu Ungunsten der Gesellschaft entschieden worden sei.

Dte freundlichste Haftung bewahrten TranSportwerthe. Bon deutschen Actten waren Hessische LudwigSbahn auf dte Auslassungen des hessischen Ftnanz- mtntsters begehrt, denen zufolge sich dte wegen Verstaatltchung der Bahn mtt Preußrn geführten Verhandlungm zum Besseren gewendet haben. Für die verschtedenrn österrerchtschen Linien Stimmung zu machen, war die Wiener Speculation recht ge­schäftig. Bet StaatSbahnactten setzte sie auch eine Steigerung von 5 fl durch, indem sie bald von Ablösung des Domänenbesitzes, bald von der Eonverttrung der bptoc. Prioritäten zu bertchtm wußte. Bezüglich der letzterm Nachricht wollte sie wissen, daß für dte neuen Obligationen ein Zinsfuß unter 4 Procent gewählt worden sei. Aehnltche Motive wurden auch für Lombarden geltend gemacht, indeß mit weit geringerem Erfolg, weil derm Piiorttätm-Converston von der Regte:uog zwar ge- nehmtgt ist, jedoch unter Bedingungen, welche den Dorthetl lediglich dem Slaats- säckd zuflteßen und dm Acktonären nur die Schwierigkeiten der Durchführung über­lassen wurden. Durch Verösientlichung deS März-AuSwetfeS entstand rege Ätach- frage nach Gotthardt-Actten, so daß diese eine Steigerung von annähernd 4 Procent erfuhren. Auch dte übrigen fchweizertschen Bahnm lassen tn ihren Betriebseinnahmen eine stetig sortschrdtende Entwickelung erkennen. Jtalimtsche Trantportwerthe wurden mtsprechend der matten Haftung an den heimatlichen Börsen billiger an- gedoten.

AuS gleichem Grunde sind von SchifffahrtSactien La Veloce 3 Procent niedriger. Auch Norddeutsche Lloyd erlitten eine starke Einbuße, weil die Aufnahme einer neam Priortiäten-Schuld noihwendig gewordm ist.

Der Geld stand ist nur wmig verändert.

ttMihnldhtii

Coare mraNlS./IV. 20VIV.

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-"«s an?6 ta&Mai mltTüchers^^rn lambtr9, der trfttn Ntft, war der mn6 strömendea eit' b'tl der Em- otr tyqty lx$ mber0 war m ;ur !n Garnison antöiftnli polten sich auf btn 1 ""d Aschasietiburg. Zug gegen i/29 llhr ^huhof herrschte die davon gewahrte man ar stieg aus, rasche lge und in sausendem elheit der Nacht durch loß Kranichftein, der ilichen Neuvermählten

Kg. (4 Psd.) Weißbrot» bei Gg. Ant. Heuser v. Gr.'Linden 40

Kg. (2 Psd.) Schwarzbrod b. W. Htdnmüller v.Lang-Gön-21 bei W. Amend von Lang-GönS 22

Universttäts Professor ,

74 Jahre alt, HoSpitaltt dahier. 16. Louise Krailtng, geb. Kramer, 60 Jahre alt, Wtttwe von Echreinermeister Ferdtnand Krailtng dahier. 17. Konrad Huber, 65 Jahre alt, Landwtrth von Steinfurth. 17. Elifabethe Leiltch, 7 Monate all. Tochter von Schneider Johann Beter Leiltch bpblcr. 17. Barbara Schäg, ged. Fetck, 73 Jahre alt,

W f K] Mrett au» der gabrik also au» erster H-md v

von Elten L Keussen, Crefeld,

V/I I III |l II U ll L t" iedem Maah zu be^kben. Man verlang« V »V Muller mit Anaabe bc» Gewünschten-

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bd E. Stern (Schlüchterner u.Easieler Brod)

Kg. (4 Psd.) Wdßbrod......

bet S. Stern (Schlüchterner u.Casf rler Brod)

Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod......

Kg. (4 Pfd.) ......

Kg. (6 Psd.) , .....

Der auswärtigen Bäcker.

Je näher dte gestern endlich erfolgte dritte Lesung des BörsmstempelgeseheS heranrückte, desto mehr verlor sich in der abgelaufenen Bertchispertode dte frühere zuversichtliche Haltung der deutschen Effecienmärkie, um einer ziemlich starken Ent- mulhtgung Platz zu machen, ''tahezu auf allen Gebieten trat der Mangel an Unter- fich"^, da eS sich lediglich um die Ausprägung der im Staatsschatz lagernden nt6mun96lufi noch Ich»,« beroor, Ql3 In b<r L°,w°ch-, S-°lur,-mSH M. ÄÄ 6

apathische Haltung zur Lösung bestehender Engagements und wenn dte Verkaufe Zwischen denl Paclsic Linien auSgebrochenen ^.artsstreit. . auch keinen solchen Umfang annehmen, daß von einem gänzlichen Tendenzwechsel f die Rede sein kann, fo bewirken sie doch ein langfameS Abbröckeln der Courfe^ schlossen sich sowohl die anderen Lsterrdchischen als auch die deutschen 21 dien an, D°iu t-mmt, d-h ftch bie Speculation na» unb nach bcmubt °i,d, wt- üb-Nrt-b-n doch ooll.agm fich bI- Schwankungm b-r II.dtmn- inn-rbotb ,n,.r G--nj-n Nur

Kg. (4 Pfd.,

1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrod .

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod .

rtrttt U? wöchentlichem ^tiveau. Russische Orimtanlcihe dagegen lag matt auf Gerüchte

0UH ex* ww UHN" 1 bevorstehender Convertirung. Zu Gunstm von Mexicanern wurde eine Ikewyorker

105.85

105.85

4l/^/oPortug.-A. 88 u.89

32 10

32.30

107 55

107.40

5°/« emort Serb. Go^d-

104 75

104.85

Rmte ....

61.

63 30

87 60

87.45

5% SerbtscheEtsenbahn-

98.25

98.50

Hyv.-Obl. L. A. .

66

66,20

99.35

99.45

4o/oSchwed.Oblig.l880r

104.

108.80

97.75

97 70

l°/o Türken conv. Ltt. D. b8,-) Argmt. Gold - Anl.

23.80

23,75

34 95

35.50

d. 1887 ...

48 90

49-

84L5

84.45

3Vi°/o Egypt. prtv. ÄnI.

102.25

102.35

MMMtwfkiMiiAtaL

6% Südbahn Lomdardm

103 25

103.45

104.

104.15

4o/o do. do.

98.70

98.05

3% do. do.

62.30

62.20

103.20

103.15

4% Prag-Duxcr Gold .

101.05

101.

, Rudolf Gold (Salzk.)

101.90

102.

102.20

102.40

, Franz-Josef Silber

79 80

79.60

109.

109.70

3»/o fiaall. garant. Jtal.

48.60

101.90

102.05

Etsmbahn . .

9°/o Ltvorneser . . .

48 75 51.95

51.70

87.30

87.45

4°'vNufl.Südw ^mb.

99.75

99.85

84.65

84.90

40/0 Wladikawkas ßtrnt

99 45

99.70

108.

108.15

40/0 gar. Sardtn.Sec.stft.

64.85

64.60