Ausgabe 
21.8.1894 Zweites Blatt
 
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Flur

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18 g?r 9,4 - 2256 qm Acker

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Acker

Acker

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Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur

selbst, Nr. 11 selbst.

daselbst, Nr. 8,2 2731 qm Acker selbst,

683oj Alle Diejenigen, welche an Trttz Scharmann Wtttwe an die Firma Fritz Schar- ^ann etwas schulden, werden hier- ersucht, innerhalb 14 Tagen - £ an den unterzeichneten «eueralbevoümLchtigten zu leisten, als sonsten das »eitreibuugsver. fahren eiugeleitet werden mützte.

Dienstag den 2 DNober

Nachmittags 3 Uhr, sollen aus dem hiesigen Ortsgertcht die dem Freiherr Victor Hugo von Nordeck zur Rabenau gehörigen in der Ge­markung Gießen gelegenen Immobilien:

«Seitzler, Großh. Gerichtsvollzieher.

18 Nr. 183/ioo 206 qm Acker zwischen dem Mittelweg und der Chaussee,

18 Nr. l,8Vioo - 312 qm Acker da-

Nr. 18 7 6242 qm fei-ft.

Nr. 14 3825 qm selbst,

Nr 21 3400 qm selbst

selbst, 18 Nr. 10

selbst,

Nr. 1.888/,wo _ 41 qm Gras- garlen daselbst,

Nr. 7,6 10 2049 qm Acker da­selbst,

Nr. 9,6i/ico 3398 qm Hofratthe

Nr. 12 1662 selbst,

Nr. 13 - 2494 selbst,

Nr. 16,7 2900 selbst,

Flur 18

Flur 18

Slur 18 Nr. 22'/,o - 2337 qm Ack.r da­selbst,

Flur 18 Nr. 23, s 2082 qm Acker da­selbst,

Flur 18 Nr. 24,S'/o - 1712 qm Acker _ daselbst,

Flur 23 Nr. 149 6825 qm Acker auf o-r nn dem Aulweg. binter dem Weiber, Flur 23 Nr. 157 1950 qm Acker da« selbst,

Flur 23 Nr. 158 - 5088 qm Acker da- selbst,

Flur 24 Nr. 68 3350 qm Acker auf dem Barresgraöen,

Flur 24 Nr. 105 2819 qm Acker am halben Zehnten,

Flur 24 Nr. 106 - 2825 qm Acker selbst,

Flur 25 Nr. 48 3050 qm Acker dem Weiher, Flur 25 Nr. 49 - 3213 qm Acker selbst, Flur 25 Nr. 50 3212 qm Acker selbst, 4

Fl"? 25 Nr. 102,s 1781 qm Acker auf der Warth, Flur 25 Nr. 42 - 3488 qm ___ dem Weiber, Flur 25 Nr.^43 2262 qm Flur 25 Nr. 44 2863 qm _ selbst, Flur 25 Nr. 45 - 2863 qm selbst, 1 Flur 25 Nr. 51 - 3212 qm selbst,

25 Nr 52'/jo - 3199 qm Acker da- Nur 25 Nr. 117 - 1850 qm Acker an « Warthe rechts am Aulweg, Flur 25 Nr. 149 - 1081 qm Acker ' ~ oK J?er Rodhohl, Nur 25 Nr. 159 - 2694 qm Acker Nur 31 Nr. 90 - 2900 qm Acker ctIur qi Jjer Een Sandkaute, ölut 31 Nr. 91 - 9125 qm Wiese der Sandkaule meistbietend versteigert werden. Gießen, 18. August 1894.

Großh. Ortsgericht Gießen.

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Von Decanate October 2

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85 80

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104.70

106 30

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90.85

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48 801

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72 50

101.20

24.70

Preiserhöhung von 6 Procent. Geld ist fortgesetzt billig.

72.50

101.45

25.

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106.20

104.80

91.

100.25

101.10

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Eourse der Frankfurter Börse

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Nebraska 1927 . . 4Vß% California Pacis.

I. M., rückzahlb. 1912 üc/)Pacif.ofMisiourt con- solidateb L M. r. 1920

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<, GriechischeMonopol- Anleihe , .

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A. Gretscher, Ä,.

l besondere verdienen Nationalbank für Deutschland erwähnt zu werden, zu bereit Gunsten sowohl ein schon früher mehrfach besprochenes und neuerdings wieder auf- getauchtes Fusionsproject mit einem Breslauer Creditinstitut wirkte, als auch das geradezu überraschend hohe Gewinnerträgntß im ersten Halbjahr, über welches einige Mtttheilungen in bestimmter Form bekannt gegeben wurden. Die österreichischen Bankactien profitirten nur wenig von der Strömung, indem das Hetmathland tm Hinblick auf die bevorstehende Semestralbilanz-Deröffentlichung der Creditanstalt eine abwartende Haltung einnahm, umsomehr als ein Theil der Wiener Presse den hoch­geschraubten Erwartungen der Speculatton entgegentritt. Daß der Abschluß des ersten Halbjahrs 1894 bei dem genannten Institut im Vergleich mit der gleichen Periode des Vorjahrs niedrigere Gewtnnziffern bringen wird, läßt sich ziemlich be­stimmt ooraussehen, da im Vorjahr Ausnahmsverhällnisse vorgelegen haben, auf deren Wiederkehr innerhalb absehbarer Zeit kaum zu rechnen ist.

Auf dem Rentenmarkt standen Mexicaner im Vordergrund; nach mehr­fachen starken Schwankungen schließen sie etwa 2 Procent höher. Anfänglich lagen sie matt auf den ungünstigeu Ausfall der Zolleinnahmen tm Juli, wodurch die Befürchtung einer Zinsherabsetzung wieder näher gerückt erschien, im Verlaufe kam ihnen dann die Erhöhung zu statten, welche angeblich auf den Mehrbedarf an Silber in den ostasiattschen Ländern zurückzusühren ist. Einer ausgesprochen festen Haltung erfreuten sich auch die italienischen Werthe. Griechen sind unverändert. Die Bereitwilligkeit des Londoner Schutzcomites, sich mit dem engeren Angebot der griechischen Negierung abfinden zu lassen, wird von den englischen Bondsbesitzern nicht getheilt. In der am Dienstag staltgehabten englischen Gläubiger-Versammlung, in welcher das Comitö die Trikupis'schen Anträge zur Annahme empfehlen wollte, hat sich lebhafte Opposition dagegen erhoben, so daß die Etnberufer oorzogen, die Beschlußfassung auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Die Haltung der englischen Gläubiger ist zu begrüßen, da hierdurch einer Zersplitterung der drei Schutzcomitös vorgebeugt wird. Die deutsche Gläubiger-Vereinigung hat nun die Comitös von Paris und London zu einer Besprechung nach Brüssel eingeladen, um darüber 11t berathen, welche weitere Schritte nunmehr unternommen werden sollen. Türken und Spanier wurden den Pariser Notirüngen entsprechend höher bezahlt. Oesterrei- chische und ungarische Fonds waren behauptet. Auf Serben drückten Realisationen. In argentinischen Werthen fanden bei steigenden Coursen lebhafte Umsätze statt, indem die National Regierung die P ooinz Buenos-Ayres unterstützen will, um ein Arrangement mit ihren Gläubigern zu Stande zu bringen. Unsere deutschen Fonds sind wenig verändert.

Unter den Actien der verschiedenen Transport-Gesellschaften waren Schiffahrtsactien, wie Eingangs erwähnt, begehrt. Norddeutsche Lloyd gewannen 4 Procent. Eifenbahnactien erfolgten keine einheitliche Tendenz. Während die deutschen zum Theil auf Verstaatlichungsgerüchte, zum Theil auf günstige Verkehrs­berichte hin ihre steigende Bewegung fortfetzen konnten, waren österreichische ver­nachlässigt, da von Wien keinerlei Anregung dafür gegeben wurde. In schweizerischen Bahnen war das Angebot überwiegend, weil man in Anbetracht der regnerischen Witterung' einen Rückgang der Einnahmen aus dem Personenverkehr befürchtete.

Jndustrieactien profitirten von dem Enthusiasmus für die amerikanische Tarifbill, obwohl sich vorläufig noch nicht ermessen läßt, welche Branchen und in welchem Maaße die Einzelnen daraus Vortheil ziehen können. Bevorzugt waren Eisenactien, namentlich Bochumer und Laurahütte. Kohlenpapiere nahmen an der Bewegung nicht Theil. Auch auf verschiedene Nebenpapiere richtete sich die Auf­merksamkeit und erfuhren zum Beispiel Frankenthaler Schnellpressenfabriksactien

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In der heute zu Ende gehenden Berichtswoche wurde die Tendenz der inter- notionaien Effectenmärkte nahezu ausschließlich durch die von Newyork einlaufenden Meldungen bestimmt. Nachdem sich Tags zuvor noch in den Kadelberichten starke Zweifel über das Schicksal der Zolltarifreformbill ausgedrückt hatten, kam deren Annahme fettens der beiden gesetzgebenden Körperschaften am Dienstag recht über­raschend und übte deßhalb eine desto stärkere Wiikung aus. Die nun schon längere Zeit anhaltende Aufwärtsbewegung hat dadurch einen neuen Impuls erhalten, der eomsowohl aus die Course als auch die Umsätze von vortheUhastem Einfluß war. Allgemein ist man der Ansicht, daß jetzt, nachdem die Zollschranken der Mac Kinley- Bill beseitigt sind, für Handel und Industrie in den Vereinigten Staaten eine günstigere Epoche anbrechen und die lange ersehnte Gesundung der wirthschaftlichen Verhältnisse dort bald Fortschritte machen werde. Davon erwartet man auch eine günstige Rückwirkung auf Handel und Verkehr in Europa, und wenn auch über den Umsang dieses Einfluffes in den fpeculatioen Kreisen noch keine einheitliche Auf­fassung Geltung gewonnen hat, so ist in der Steigerung der Course doch schon die hoffnungsvollere Gesammlauffassung der Geschäftslage genügend excomptirt worden. Am intensivstin war die Einwirkung auf die Londoner Börse, welche allerdings in Anbetracht ihres großen Besitzes an amerikanischen Werthen ganz hervorragend an dec Besserung der geschäftlichen Verhältnisfe in den Unionsstaaten interessirt ist. Procentwerse wurden dort die verschiedenen Raibroad-Bonds und Shares höher bezahlt, und im Zusammenhang damit trat auch an den deutschen Börsen lebhafte Nachfrage darnach hervor. Die Kauflust beschränkte sich jedoch nicht auf die amerikanischen Papiere allein, dehnte sich vielmehr auf alle Gebiete aus, die irgend­wie mit den amerikanischen Verhältnissen in Verbindung gebracht werden können. In Schiffsahrtsaciien entwickelte sich eine Hausseströmung wegen der dtrecten Vor­theile, welche den Transportgesellschaften aus einer Verkehrssteigerung erwachsen würden, und für Bankactien bestand gute Meinung, da jede Belebung unserer Handelsbeziehungen auch eine vermehrte Thätigkeit der Creditinstituie mit sich bringt. Selbst die Actien der Eisenwerke wurden mitgerissen, obwohl wenig Wahrscheinlichkeit vorhanden ist, daß der Export dieses Industriezweiges durch die niedrigeren Zölle wesentlich gehoben werden wird. Man begnügte sich mit der Erwägung, daß eine günstige Eonjunctur der amerikanischen Eiienindustrie auf dem Weltmarkt nicht ohne Bedeutung bleibt und deßhalb auch auf die Preisgestaltung unserer heimischen Hütten- producte von Vortheil sein dürste.

Zeitweilig tauchte allerdings auch eine weniger optimistische Auffassung auf und wurde die Besorgniß ausgesprochen, die Vortheile jener Zugeständnisse könnten möglicherweise für die deutsche Industrie ebenso geringfügiger Natur sein als wie die Zollermäßigungen Rußlands. Zudem ist noch zu befürchten, daß die Vereinigten Staaten die schon längst projectirte Goldanleihe im Auslande aufnehmen und da­durch einen starken Goldrückftrom nach Amerika veranlassen würden. Die Flüssigkeit des Geldstandes ist in Wirklichkeit dasjenige Moment, auf welchem die gegenwärtige Hausse aufgebaut ist, und jede Andeutung, daß hierin eine Aenderung wahrscheinlich sei, genügt, um die Unternehmungslust der Speculatton zu beeinträchtigen. Jndetz wurde derartigen Betrachtungen nur vorübergehend Gehör geschenkt, umsomehr als in der zweiten Wochenhälfte die Aufmerksamkeit der Speculatton in eine andere Richtung gedrängt wurde und die nach oben gerichtete Strömung weiter sörderte. ES verlautete, daß China in London eine größere Anleihe aufzunehmen beabsichtige und der Abschluß des Geschäftes mit einem englischen Consortium unter Mitwirkung der hervorragendsten deutschen Banken nahe bevorstände. Durch die Gewißheit, daß an der bevorstehenden Operation die Disconto-Gesellschaft sowie die Deutsche Bank betheiligt fein würden, wurden deren Actien nicht unwesentlich in die Höhe getrieben. Aber auch die übrigen Bankactien schließen die Woche mit Coursgewinne, ins-

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100.15

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102.05

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102.25

102.30

Eisenbahn . .

49 95

49.45

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54 30

53.45

I.VIII. Emiss.

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100.

100.20

30/y do. Ergänzungsnetz 50/0 Nordwestbahv Gold

89.90

109.

90.25

109.20

4o/g Wladikawkas garnt.

4o/o gar. Sardin.Sec.stfr.

100 20

64.

100 20

65.

Ludwigshafen-Bexbach. Hessische Ludwigsbahn. Pfälzische '^ordbahn .

233.80

232.90

Oest. Nordw.-Bahn ßitB.

222.

222 t/a

117.30

115 90

Gotthardt.....

170.65

170 05

12065

119.60

Jtal. Mttelmeer . .

84.70

84 10

Lübeck-Büchner . . .

144.

142.80

Deutsche ReichSbank .

158.65

159 25

DreLdmer Bank. . .

Mitteldeutsche Credttb. .

146.90

144.50

Berlin. HandelSgesellfch.

142 60

140.35

99.50

99.

Deutsche Dank . . .

166.75

163.25

Men er Bank-Verein .

113.

1127/8

DeutscheGenofsenschstsb.

Württemö. VcreinSbank

132.20

130 40

a.Soergel,Parrifiu8LCo.

113.50

113

Deutsche Veretnsbank .

108.30

108 30

Binoing-Brauerei . .

Stern- do.(Obrrrsd)

179.70

177.60

Dmtschc BerlagSanstaU

189.

189.5S

160.

160

Farbwerke,vorm.Meifier,

Bad. Arftlfti- u. Soda-

Lucius & Brüning.

393.50

392 50

fftbttt ...

Hibernia Bergw.-Ges. .

385.

381.50

RiebeckffchrMontanwerke

165.50

160

133 65

134.10

Bochumer Gutzstahl

136.60

135 30

Losks.

Oestr. 1860t fl.500-Loose

125.45

125.35

Braunschweig. 20 Thlr.-

1854t fi. 250=

125.50

12580

Loose ....

103.75

103 70

4% Meininger Prämien-

8% Oldenburger Loose.

3»/,0/0 K2ln-Mürdn.Loose

125.25

124 60

Pfandbr.....

129 25

129.

132.90

133 10

40/Franks. Hyp.-Pfdbr.

40/oDeutscheGrundschld^-

p. 91 fib . . .

104.25

104.20

Bk.-Psarrdbr. I u. II

101.

101.-

31/ /-/üFrnkfHyp.-Pfdbc.

40/ Vreutz.Hvp.-Act.-M--

Pfandbr. XV.-18.

98.40

98.40

SVs-Vo do......

3Vro/o Rhein. Hyp.-Bank-

97 60

97 60

104

103.90

Psandbr. . . . 40/ Meininger Pfandbr.

97.90

97 90

WVp do......

4Vc Preuß. Centr.-Bod.--

98.

98.

101.60

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