Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin. 15. Februar. In der B udget commission Zes Reichstags machte derKriegswinister die Mittheilung, daß der Kaiser heute genehmigt hat, das Jnfanteriegepäck um 7 Kilogramm zu erleichtern.
Berlin. 15. Februar. Der russische Handelsvertrag geht am kommenden Montag dem Reichstage zu.
Berlin, 15. Februar. Wie es heißt, soll der Eisenbahnminister Thielen ein energischer Gegner der Aufhebung der Staffeltarife sein, so daß, wie ein hiesiges Blatt glaubt, die Stellung des Ministers gefährdet ist, falls derselbe an seiner Ansicht gegenüber der Majorität der Minister festhält. Der in einigen Tagen ftaltfindende Kronrath wird die Lage klaren.
Berlin, 15. Februar. Die Nachweisung der Einnahmen an Wechsel st empelsteuer im Deutschen Reiche ergab für Januar 751,184 Mk., ab 1. April 1893 bis 31. Januar 1894 6,855,949 Mk, gegen den gleichen Zeitraum des Vorjahres 6,626,713 Mk., also mehr 229,236 Mk.
Berlin, 15. Februar. Das „Südd. Tabakinteressentenblatt" hat die Meldung gebracht, es werde die Ausarbeitung eines Gesetzentwurfs geplant, welcher die Einführung der Umsatzsteuer für Tabakfabrikate bezweckt. Dem gegenüber versichert heute die „Nordd. Allg. Ztg." auf das Entschiedenste, die Regierung werde an dem System des dem Reichstage gegenwärtig vorliegenden Gesetzentwurfs unter allen Umständen festhalten.
Dresden, - 15. Februar. Der König verbrachte den gestrigen Tag in gutem Wohlsein- die Nacht ist ebenfalls ohne Störung verlaufen.
Wiesbaden, 15. Februar. Nach dem „Wiesbadener Tageblatt" ist der Gesammtbetrieb der fiscalischen Mineral- brunnen zu Nieder Selters, Fachingen und Geilnau auf 22 Jahre an Friedrich Siemens in Dresden gegen einen Pachtpreis von 310,000 Mk. und einen veränderlichen Zuschlag verpachtet worden.
Wilhelmshaven, 15. Februar. Der Capitän zur See Stubenrauch wurde zum Commandanten v-n Helgoland ernannt.
Altona, 15. Februar. Heute Vormittag ging hier ein heftiges Gewitter nieder- der Blitz traf zwei Häuser, ohne jedoch zu zünden.
Wien, 15. Februar. Nach einer Meldung der „Neuen Fr. Pr." versichert man in eingeweihten Kreisen, Minister Giers werde auf seiner Reise nach Italien entweder mit dem Grafen Caprivi oder mit dem Grafen Kalnoky con- seriren. Es hänge dies lediglich von der Reiseroute, welche der Minister nehme, ab.
Belgrad, 15. Februar. Die Haltung der Radicalen, welche zum größten Theile zur Partei Ristics gehören, wird immer drohender. Dre Regierung wird daher nicht umhin können, mit Gewaltmaßregeln gegen die das Volk aufhetzenden Rädelsführer vorzugehen.
Paris, 15. Februar. Gestern Abend fand vor dem Elysöpalaste eine Detonation statt, welche in den angrenzenden Häusern große Erregung hervorrief. Die Untersuchung ergab, daß kein Dynamitattentat vorlag und daß der Knall von einem Gewehrschuß herrührte, den ein Militärposten in selbstmörderischer Absicht auf sich abgegeben hatte.
Paris, 15. Februar. Gestern erklärte der Attentäter Le Breton vor dem Untersuchungsrichter Duchal, daß er Emil Henry heiße und am 26. September 1872 zu Barcelona von französischen Eltern geboren sei. Diese Erklärung wurde sofort dem Polizeipräfecten mitgetheilt, welcher unter den die Anarchisten betreffenden Papieren den Namen Emil Henry vorfand. Im Januar war der Attentäter in anarchistischen Versammlungen gesehen worden- sein Aufenthalt in London hat einige Monate gedauert. Henry hatte sich dorthin be- -geben, um mit seinen Genossen sich über die letzten Ereignisse zu verständigen. — Ueber die Persönlichkeit EmilHenrys wird weiter mitgetheilt, daß er ein Bruder von Fortune Henry ist, der zur Zeit wegen Anstiftung zum Morde eine dreijährige Gefängnißstrafe in Marievaux verbüßt. Emil Henrys Vater war Revolutionär und wurde während der Commune zum Tode verurtheilt. Er flüchtete nach Barcelona, woselbst kurze Zeit darauf Emil geboren wurde.
Rom, 15. Februar. Die Aufhebung des Belagerungszustandes in Sicilten vor dem 20. d. M. ist sicher. — An die Abgeordneten wurden strengere Bestimmungen über die Vertheilung der Karten zu den Kammertribünen erlassen.
Brüssel, 15. Februar. Von der durch das Journal „World" verbreiteten Nachricht, daß der Deutsche Kaiser zur Hochzeit deS Prinzen Carl von Hohenzollern mit der Prinzessin Josephine nach Brüssel kommen werde, ist an maßgebender Stelle nichts bekannt.
London, 15. Februar. Es bestätigt sich, daß 25 hiesige Anarchisten mit der Ausführung verschiedener Attentate beaustragt sind. In politischen Kreisen hofft man, daß die englische Regierung sich mit der französischen über einen Auslieferungsvertrag in Betreff der Anarchisten verständigen werde.
Sitzung fccr Stadtverordneten
am 15. Februar 1894.
Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Beigeordneter Georgi, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Brück, Emmeltus, Faber, Flett, Habenicht, Helfrich, Heyligenstaedt, Homberger, Jughardt, Keller, Löber, Orbig, Petri, Dr. Ploch, Dr. Schäfer, Schwall, Scheel, Simon und Wallenfels.
Herr W. Steinbach beabsichtigt, einen Giebel und den Thurm seines im Bau begriffenen Wohnhauses in der Garten- straße in Holzfachwerk auszuführen, um das Ganze malerischer zu gestalten. Diese Ausführung hat die Dispensation von dem § 18 des OrtSbaustatutS zur Voraussetzung und wird solche auf Antrag der Baudeputation befürwortet.
Das Gesuch des Herrn Fritz Kühn um Erlaubniß zur Errichtung eines in Fachwerkbau auszusührenden Gartenhauses am Nahrungsberg soll ausnahmsweise befürwortet werden.
Das Gesuch des Herrn Joh. Georg Birken stock um Erlaubniß zur Erbauung eines dem Aufenthalt von Back- fteinmachern während des Sommers dienenden Arbeitshäuschens im Neustädterfeld wird mit der Beschränkung auf die Dauer eines Jahres befürwortet.
Das Gesuch des Gießener Braunsteinbergwerks um Verbefferung eines Feldweges wird unter der Bedingung genehmigt, daß eine ordnungsmäßige Wafferabführung hergestellt wird, auch der Stadt keinerlei Verpflichtungen Dritten gegenüber aus der auf Kosten des Gesuchstellers vorzunehmenden Wegherstellung erwachsen.
Herr PH. Lotz hat um Verbesserung des zwischen seiner Lackfabrik und dem Lethgesterner Weg gelegenen Thetles des Aulweges nachgesucht. Nach Bericht des Stadtbauamtes würde den jedenfalls auch Anspruch auf Verbesserung des übrigen Theiles fraglichen Weges erhebenden Interessenten wie dem öffentlichen Verkehr gedient, wenn der Weg in seiner ganzen Länge (400 Meter) auf drei Meter Breite chaussirt würde, was einen Aufwand von ca. 4500 Mk. erfordern dürfte. Es wird der Antrag der Baudeputation, Aussetzen eines Beschlusses darüber, angenommen, bis Voranschlag und Pläne über Herstellung einer Theil- oder der ganzen Strecke vorltegen.
Auf Ersuchen des Gesammt-Kirchenvorstandes beschließt die Versammlung, die Reinigung des Platzes um die Johanneskirche durch die städtische Kehrmannschaft vornehmen zu lassen, weil genannter Platz als öffentlicher zu betrachten ist. — Weiter beschließt die Versammlung infolge der von dem Ktrchenvorstand als ungenügend bezeichneten Beleuchtung der Treppen am Hauptportal und am Thurmportal die Aufstellung zweier Gaslaternen. Von diesen soll die eine am Thurmportal als gewöhnliche Straßenlaterne von der Stadt unterhalten werden, diejenige am Hauptportal nur während der Abendgotresdienste brennen- auch hat für Bedienung der letzteren der Kirchenvorftand zu sorgen. Das von der Kirche an die Stadt zu entrichtende Aversum wird auf 3 Mk. pro Jahr und Laterne festgesetzt.
Der spectelle Voranschlag über die Herstellung der Verbindungsstraße zwischen Linden- und Brandplatz schließt mit derselben Summe (10040 Mk.) ab wie der bereits früher vorgelegte generelle. Hierbei ist vorgesehen, daß auch die Fahrbahn, die allerdings nur während der Märkte für Fuhrwerk freigegeben wird, asphaltirt wird. Der Voranschlag wurde gutgeheißen.
Auf Grund mehrfacher Vorstellungen Seitens der Anwohner, sowie der durch den Schulneubau an der Nordanlage für nöthig erachteten Herstellung einer besseren Verbindung zwischen der Innenstadt und Oswaldsgarten hatte sich die Stadtverordneten-Versammlung bereits im Frühjahr 1891 mit der Verbreitung des Gäßchens „Auf der Bach", zwischen der Wallenfels'schen Besitzung und dem ehemals Hanttsch'schen Hause beschäftigt. Nachdem das Gebot der Stadt, in Betreff eines zu erwerbenden Geländestreisens vor der Wallenfels'schen Besitzung: 10 Mk. pro Quadratmeter und Versetzung der Mauer auf Kosten der Stadt, nicht angenommen worden war, wurde beschlossen, durch Anlage der Ktrchstraße die gewünschte Verbindung herzustellen. Es ist nun neuerdings Seitens der Interessenten, besonders der Anwohner der Wetzsteinstraße, die Verbreiterung fragt. Gäßchens als Bedürfntß bezeichnet und der Stadtvorstand darum angegangen worden. Nach Verhandlungen zwischen den Interessenten und der Besitzerin des benölhigten Geländes ist es nunmehr zu einer Verständigung gekommen, wonach Letztere gewillt ist, das Gelände (25 Quadratmeter) .zum Preise von 10 Mk. pro Quadratmeter unter der Bedingung an die Stadt abzutreten, daß die Kosten der Versetzung der Mauer von der Stadt übernommen werden. Die Versammlung stimmt diesem Abkommen und dem Anträge auf Verbreiterung des Gäßchens auf 5 Meter zu. Die Kostenvoranschläge sollen der Versammlung später vorgelegt, auch bezüglich der von Herrn Habenicht empfohlenen unterirdischen Wasserabführung, Asphaltirung der Gasse usw. Vorlage gemacht werden.
Den überden Geländeaustausch zwischen der Stadt und dem Staat, wegen des , Geländes zu den neuen Kliniken, der psychiatrischen Klinik, dem alten Hofgerichtsgebäude, der Senckenbergstraße usw. ausgefertigten Verträgen wird, nachdem deren Unterzeichnung Seitens der Vertreter des Staates und der Stadt erfolgt ist, die Genehmigung ertheilt.
Zu dem Gesuch des Herrn Heinrich Jochem um Concession zum Wirthschaflsbetrieb im ehemaligen Hagge- müller'schen Hause an der Frankfurterstraße wird die Be- dürfnißfrage bejaht.
totale* unk Prsvinzielle-.
Sieben, 16. Februar 1894.
** Von der Universität. An der Großh. Landes- universität Gießen promovirten im Rectoratsjahr 1892—93 zu Doctoren der Theologie 2, zu Licentiaten der Theologie 3, zum Doctor der Rechte 1, zu Doctoren der Medicin 18, zu Doctoren der Thierheilkunde 3, zu Doctoren der Philosophie 17, zum 50jährigen Doctorjubiläum wurde 5 Personen das Doctordiplom erneuert.
** Der Motorwagen Kathreiner», welcher gestern unsere Stadt passirte, erhält seine treibende Kraft aus einem im Wagen selbst angebrachten Benzinmotor in Stärke von drei Pferdekrästen. Er hat, wie man uns mittheilte, 4000 Mark gekostet. Die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit beträgt 20 Kilometer pr. Stunde, der Benzinverbrauch für diese Zeit ca. 40 Pfg. Der Wagen hat ein Gesammtgewicht von 13 Ctr., mit ihm können Steigungen bis zu 12% leicht befahren werden.
* * Damhofer-Concerte. Die oberbayrische Concertsänger- Gesellschaft Damhofer, welche Sonntag und Montag hier im „Cafe Leib" concertirt, erfreut sich, wie aus Berichten anderer Städte ersichtlich, bezüglich ihrer Leistungen eines guten Rufes. So schreibt u. A. die „Oberhess. Ztg." zw Marburg: Wenn man für gewöhnlich anderen derartigen Gesellschaften, die in den verschiedensten Prunkhaften Bezeichnungen ihre Reclamen suchen, eine gewisse Gleichgültigkeit entgegenbringt, so mag dies wohl einesthetls in dem Unglauben an die Echtheit der Landsmannschaft, anderentheils aber in der Minderwertigkeit der Leistungen derselben seinen Grund haben. Von der Damhofer'schen Gesellschaft verdient dies nicht gesagt zu werden, da dieselbe mit der Solidheit ihres Auftretens zugleich künstlerische und urwüchsige Leistungen verbindet. Ganz besonders aber ist die Zusammenstellung des Programms, vollständig frei von allem Anstößigen, hervorzuheben, das den Famtlienbesuch empfehlen läßt.
* * Das gestrige Concert der Tyroler Concert Gesellschaft Plouer auf dem „Lahnstein" nahm einen sehr hübschen Verlauf. Die Darbietungen der Gesellschaft können infolge der guten Schule der einzelnen stimmlich recht begabten Mitglieder und der geschmackvollen Auswahl des Programms entschieden künstlerischen Anforderungen genügen. Leider war der Besuch des Concertes nicht so, wie es in Anbetracht des Gebotenen Wünschenswerth gewesen wäre.
* * Ueber den Vortrag des Herrn Professor Falb in Frankfurt a. M. berichtet die „Franks. Zeitung.": Im Verein für Geographie und Statistik sprach am Mittwoch, 8. December, Professor Rudolf Falb aus Berlin über: „Kritische Tage, Sintfluth und Eiszeit". Vor einer zahlreichen Zuhörerschaft trug der Redner die Hauptpunkte seiner seit 1875 von ihm verfochtenen bekannten Theorie der „kritischen Tage" vor. Erwähnt sei von neuen Argumenten Falbs nur, daß die im Jahre 1888 von der nordamerikanischen Regierung veranlaßte Untersuchung des Golfstroms durch Kapitän Btnsburg den auffallenden aber unzweifelhaften Be' weis geliefert habe, daß der Strom an „kritischen Tagen" schneller fließt, serner daß der vom Redner vorhergesagte 28. März 1892 thatsächlich sich als ganz hervorragend kritischer Tag erster Ordnung bewährt habe, weil damals 313mm Regen fielen, während vor und nachher die Regenmenge abnorm gering war, ja nur bis zu 4—8 mm betrug. Als nächsten kritischen Tag allererster Ordnung bezeichnete er den 27. März 1896. Im zweiten Theil seines Vortrags zeigte der Redner die Anwendbarkeit seiner Theorie auf die Frage der Sintfluth und Eiszeit. Mögen auch manche Combinationen des Redners überraschend kühn erscheinen, so machten sie doch auf das Publikum Eindruck, der sich in lautem Beifall äußerte.
* * Das Obercoufistorium veröffentlicht in der „Darmst. Zeitung" eine längere Erklärung gegenüber den Auslaffungen des Mainzer bischöflichen Ordinariats in Betreff des Jesuitenordens. Der Beschluß sei weder eine Einmischung in die innersten Angelegenheiten der katholischen Kirche, noch ein Uebergriff und eine Friedensstörung. Das Ober- consistorium und die Landessynode nehmen das Recht in Anspruch, in der Angelegenheit die Regierung und den Großherzog anzurufen.
* * Militärdieustzeit. Nachstehende Bestimmung ist dem „M. T." zufolge neuerdings an die Dienstvorsteher der Eisenbahn-Verwaltungen gerichtet: Um den Bediensteten, welche wegen Ableistung der Militärdienstzeit ausscheiden mü^'en, den späteren Wiedereintritt in den Eisenbahndienst zu erleichtern, ist denselben — zufriedenstellende Dienstführung vorausgesetzt — vor dem Austritt zu eröffnen, daß lle nach Ablauf ihrer Militärdienstzeit auf ihren Wunsch thunlichst wieder angenommen werden würden, daß sie jedoch drer Monate vor Beendigung der Dienstzeit von ihrer Rückkunft Anzeige an die vorgesetzte Behörde zu machen hätten. ES ist diese Bestimmung gewiß lobenswerth und dürfte die gegenwärtig beim Militär dienenden Mannschaften bezw. deren Angehörige interessiren.
* * Die neuen Personenwagen der preutzifcheu Staats» bahnen für die dritte Klasse werden nach einem neuen System gebaut werden und größere Bequemlichkeit bieten. Es ist namentlich die Einrichtung von Seitengängen in den Wagen vorgesehen; die Coupes, die außerdem Seilen- thüren erhalten, sind untereinander verbunden. Die Thüren werden auch von innen, also auch von den Reisenden selbst zu öffnen sein. E——
Grüuberg, 14. Februar. In der heutigen Sitzung des Gemeinderaths wurde Herr Georg Schäfer, der Sohn unseres bisherigen Stadtrechners, nachdem letzterer sein Amt krankheitshalber niedergelegt, als Nachfolger seines Vaters zum hiesigen Stadtrechner gewählt.
Ober - Widdersheim, 14. Februar. Am 13. Februar feierte in Rüstigkeit und Gesundheit in aller Stille der Großherzogliche Bahnmeister bei den Oberhessischen Bahnen, Felg er zu Hungen, seinen 70. Geburtstag. Derselbe war seit dem Jahre 1868 als Bauaufseher und ist seit 1870 als Bahnmeister an den Oberhessischen Eisenbahnen thätig, stets mit Erfolg bemüht, sich die Anerkennung seiner Vorgesetzten und die Liebe seiner Untergebenen zu erringen. Wie wir hören, wird Herr Felger am kommenden 1. März in den wohlverdienten Ruhestand treten. Wir wünschen ihm noch viele gesunde Jahre und sorgenfreie Tage, um sich seines Ruhestandes auch erfreuen zu können. D. Ztg.
BadNauheim, 14. Februar. Zu den zwei hier bestehenden Kriegervereinen, dem dem hessischen Landesverbände angehörigen Vereine „Hassia", und dem ausschließlich aus ehemaligen Combattanten bestehenden Kriegerverein von 1870/71 wird sich ein dritter gesellen, der „Verein ehemaliger kurhessischer Soldaten", deren noch 66 hier leben' Der älteste davon ist 1814, der jüngste 1845 geboren.


