Gründen die Abhaltung des auf Ende Juli fallenden, vierzehn Tage umfaffenden Sommermarktes, zu dem 280 Händler und 171 Schausteller angemeldet sind. Man fürchtet, die Ansammlung der Menschenmassen könne in der heißen Jahres« zett Veranlaflung zum AuSbruch epidemischer Krankheiten geben, ferner die Gefahr einer Einschleppung durch Schausteller aus verseuchten Gegenden.
Paris, 11. Juli. Wie der „Figaro" erfährt, wird sich das internationale Uebereinkommen zur Unterdrückung der Anarchisten auf polizeiliche Maßnahmen beschränken. Die Anarchisten sollen ständig überwacht, die ausländischen ausgewiesen und in die Heimathlande abgeschoben werden. Die Schweiz sei diesen Vorschlägen günstig gestimmt, Italien bekämpfe dieselben. Diese Maßregeln würden vor dem October in Kraft treten.
WB. Chicago, 12. Juli. Der allgemeine Strike ist mißlungen, der Verkehr der Züge gebesiert. Den Truppen wird kein Widerstand geleistet. Ein Zug nach San Francisko ist entgleist; er wurde von den Strikenden, welche den Heizer und drei Soldaten erschossen, in den Fluß gestürzt.
WB. Konstantinopel, 12. Juli. Vorgestern Abend fanden zwei neuerliche Erdstöße statt. Man vermuthet gegen 100 Todte und Verwundete. Der Bazar von Stambul ist größtenthells beschädigt, ebenso die Schiffbauschule. Mehrere Minarets und Kirchen sind etngestürzr, unter den Trümmern der Bazars befinden sich mehrere Leichen. Die öffentlichen Etabliffements, die Börse und die Geschäfte sind geschloffen, der directe Telegraphenverkehr unterbrochen.
Devefchen des Bureau .Herold".
Berlin, 11. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." erfährt, nach vorläufiger Ermittelung sei bei dem gestrigen Erdbeben in Konstantinopel kein Deutscher verunglückt.
Berlin, 11, Juli. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht das Gesetz über die Landwirthschaftskammern, ferner eine Verordnung betreffend die Paßpflichtigkeit der aus Rußland kommenden Reisenden.
Hamburg, 11. Juli. Heute früh brach in einem Speicherblock des Freihafens ein riesiges Feuer aus. An 4000 Sack Kaffee, sowie 5000 Ballen Tabak sollen verbrannt fern. Der Schaden beträgt Über 2 Millionen, an denen 20 Affecuranzgesellschaften betheiligt sind.
Wien, 11. Juli. Die „Neue Freie Presse" erfährt, daß die Cabinette Wiens und Berlins internationale Vereinbarungen, sowie den Abschluß von Verträgen zur gemeinsamen Bekämpfung des Anarchismus ablehnen, indem sie von der Anschauung ausgehen, daß es vollständig genüge, wenn jeder Staat auf seinem Gebiete und mit Rücksicht auf die Nachbarstaaten seine Schuldigkeit und sein Möglichstes thue, zumal schon seit längerer Zeit Vereinbarungen zwischen den Polizeibehörden einzelner Staaten bestehen, welche die Aufgabe haben, sich gegenseitig über die Fortschritte und Veränderungen in der Organisation des Anarchismus, sowie über Personen, welche in der anarchistischen Propaganda thätig sind, zu verständigen. Bekanntlich ist auch die Schweiz gegen internationale Vereinbarungen.
Wien, 11. Juli. Das „Amtsblatt" publicirt die Han- delsconvention zwischen Oesterreich-Ungarn und Rußland.
Wien, 11. Juli. In Moldau, in der Nähe von Teplitz, wurde auf Requisition der Chemnitzer Polizei ein Mann verhaftet, bei welchem Revolver, Patronen und Dolche gefunden wurden. Der Verhaftete beabsichtigte nach dem Kurort Eichwald in Böhmen zu reisen, wo demnächst die Königin von Sachsen zu längerer Kur eintrifft.
Rom, 11. Juli. Die vatikanische Presse spricht sich in erbittertem Tone gegen die Blätter aus, welche in den letzten Tagen allerlei beunruhigende Berichte über den Gesundheitszustand des Papstes verbreitet haben und demenrirt alle diesbezüglichen Behauptungen aufs Entschiedenste. (Demgegenüber bleibt der Correspondent der Londoner „Times" dabei, daß der Papst seiner Auflösung entgegengehe.)
Rom, 11. Juli. Die Radtcalen fahren fort, der Gesetzvorlage gegen die Anarchisten heftigen Widerstand zu leisten. Sie zeigen sich entschlossen, bei jedem einzelnen Artikel ihr Obstructionssystem anzuwenden. Cavalotti erklärte, wenn die Berathung einen Monat dauere, sei soviel Zeit für die Freiheit gewonnen.
Paris, 11. Juli. Der Kammerausschuß zur Prüfung der Gesetzvorlage gegen die Anarchisten ist gestern Nachmittag gewählt worden, von elf Mitgliedern sind acht dem Gesetze günstig, eines dagegen und zwei fordern Aenderungen bezüglich der Oeffentltchkeit der Verhandlungen. Dupuy erklärte im Ausschuß, alle gemachten Vorschläge zu prüfen, da die Regierung bereit sei, denselben wenn möglich Rechnung zu tragen. Der Minister wird heute schon im Ausschuß gehört und der Bericht gegen Ende der Woche eingereicht werden.
Lyon, 11. Juli. Caser io wurde gestern dem Soldaten Leblanc gegenübergestellt. Leblanc bekräftigte, daß Caserio einer Anarchistenbande angehöre und durch das Loos bestimmt gewesen sei, Carnot zu ermorden. Caserio pro- restirte gegen diese Aussage und erklärte, er habe allein gehandelt.
Marseille, 11. Juli. Bei Anarchisten beschlagnahmte Papiere und aus den Departements erhaltene Informationen beweisen, daß Anarchisten aller Länder in steter Verbindung stehen. Die Haussuchungen werden fortgesetzt. Bisher wurden 15 Anarchisten verhaftet.
Brüssel, 11. Juli. In den Centralhallen ist heute früh ein großer Brand aus gebrochen, welcher ungeheuren Schaden anrichtete. Das Vergnügungslocal „Pol du Nord", welches sich in den Centralhallen befindet, ist total ausgebrannt. Auch die naheliegenden Häuser haben starke Beschädigungen erlitten. Die Löscharbeiten waren durch Wassermangel ungemein schwierig.
Petersburg, 11. Juli. Auf Verfügung des Ministeriums wird Juden, welche sich mit Handel und Industrie beschäftigen, bis auf Weiteres der Aufenthalt an ihrem bisherigen Wohnsitz gestattet.
Warschau, II. Juli. Generalgouverneur G urko wird in Kürze nach hier zurückkehren und die Militär- und Civil- verwaltung wieder übernehmen. — Der Zar wird am 15. August hier eintreffen, um der Grundsteinlegung der russischen Kathedrale beizuwohnen. Sein Aufenthalt in Warschau wird nur wenige Stunden währen; alsdann erfolgt die Rückreise.
Koustautiuopel, 11. Juli. Infolge des gestrigen Erdbebens sind die Straßen mit Telegraphenstangen, Drähten, sowie mit Bergen von Steinen bedeckt, verschiedene Minarets sind eingestürzt. Der Polizeiminister ordnete das Forlschaffen der Todten und Verwundeten an. Tausende von Fensterscheiben wurden zertrümmert. Das Erdbeben ist das heftigste seit Menschengedenken.
Chicago, 11. Juli. Die Organisatoren und Anführer des Strikes wurden unter der Anschuldigung, mehrere Geleise verstellt zu haben, verhaftet. Weitere 10000 Arbeiter schlossen sich dem Strike an. In allen Ausstandsgebieten befinden sich jetzt Truppenabtheilungen.
Chicago, 11. Juli. Falls die Arbeiter dem Befehl des Großmeisters der „Ritter der Arbeit" nachkommen, werden heute Abend ü b er eine Million Arbeiter aus stehen, und den Strike so lange sortsetzen, bis die Forderungen bewilligt sind. — In Sacramento verbarrikadiren sich die Strikenden mit 1500 Flinten und vielen Revolvern bewaffnet, gegen eingerückte Truppen. — In der Nähe New-Aorks versuchten die Strikenden, einen mit Truppen besetzten Zug zur Entgleisung zu bringen. Die Beunruhigung wächst. (S. WB.-Depesche aus Chicago.)
H. Koustautiuopel, 12. Juli. In der vorletzten Nacht wurden weitere schwächere Erdstöße verspürt- die Panik dauert an, viele Familien campiren im Freien und auf Schiffen. Die Zahl der Verunglückten ist noch nicht festzustellen, es wurden über hundert Todte aus den Bazartrümmern hervorgebracht. Viele Häuser und Schulen sind eingestürzt. Aus vielen Städten Kleinasiens und der Prinzeninsel werden große Verheerungen gemeldet.
Zwölftes Mittelrheinisches Mufikfest in Darmstadt.
Ortginalbericht für den „Gießener Anzeiger".
Dr. M. Darmstadt, 11. Juli 1894.
Schlußbetrachtungeu.
Die Festhalle und der mit solchem Aufwand von Mühe und Kosten der Sandebene abgerungene Festplatz müssen nach Kräften ausgenutzt werden; Concerte, gesellige Vereinigungen, Frühschoppen müssen einander in bunter Reihe folgen, damit das Leben und Treiben bis zum 15. Juli ausdauert und die Stätte des Gesanges nicht verödet. Aber das kann uns doch nicht darüber täuschen, daß der Höhepunkt der Stimmung erreicht ist und daß man wieder in das Geleise des Alltagslebens einbiegt. Der Fahnenschmuck ist eingezogen, die Fichten- und Laubguirlanden, arg mitgenommen vom letzten Sturm und Regen, gleiten müde zu Boden und die hellen Kleider der jungen Damen sehnen sich nach dem Bügeleisen.
Standhaft verharren indeß noch auf ihrem Posten in den Erkern der Buchhandlungen die Photographteen der Künstler, die ihre Kräfte dem Musikfest gewidmet haben, die „Erinnerungs-Fächer", die Karten mit „Gruß vom Musikfest" und die „Festschrift".
Der Anblick der letzteren stimmt mich zu pessimistischen Betrachtungen. Die Oeconomie, der man sich in Bezug auf sie hingegeben hat, verdient energischen Tadel. Mit der größten Unverfrorenheit wurde auch hier wieder das von Wilh. Jordan mit so treffender Satire beleuchtete „Leihsystem" geübt.
Mehr als einmal erging während der Proben und Concerte Seitens meiner Nachbarn an mich die mit sanftester Stimme gestellte Bitte: „Ach, Sie sind wohl so gut und leihen mir auch einmal Ihr Buch, damit ich den Text verfolgen kann". Dabei schrieen sich dicht neben uns kleine Jungen mit dem ständigen Angebot der „Festschrift" die Kehlen müde. Man will aber doch bei solcher Gelegenheit mit seinen Nebenmenschen in Harmonie verkehren — und findet nicht den Muth, die höfliche Bitte zu überhören. Zu einigen Damen wagte ich, nachdem sie sich aus meinem Exemplar die gewünschte Information geholt, aber doch die Bemerkung: „Sie werden sich ohne Zweifel die Festschrift als Erinnerung mitnehmen wollen- am Ausgang der Halle, an einem Kiosk auf dem Platz und in den Buch- und Papierhandlungen der Stadt bekommen Sie sie- sie kostet nur 50 Pfennig".
Bei dem Wort „Fünfzig Pfennige" schlugen sie um wie die Verschworenen im „Fiesko" bei dem Wörtchen „Subordination". Was man sich einigermaßen mit Anstand borgen kann, das kauft man eben nicht! Ein GlaS Bier, eine Festtoilette, einen Regenschirm kann man sich nicht gut leihen. Aber mit Büchern, Noten, Programmen ist das ein ganz ander Ding!
AuS der Gruppe der Schlußfestlichkeiten haben wir nur noch zwei Momente hervorzuheben: den Ball am Montag Abend und den Ausflug in die Bergstraße am Dienstag Nachmittag.
Der „KehrauS", der noch so bis zum Sonntag dauern wird, kann auswärtige Leser nicht sonderlich interessiren. Einen besonders formellen oder Elitecharacter trug der Ball nicht, er war mehr ein gemüthliches Tanzvergnügen. Zwar eröffnete der Festpräsident mit der Solistin Fräulein Joh. Nathan die Polonaise, aber im Uebrigen traten die Paare nach beliebiger Wahl und an keine bestimmte Vorschrift gebunden, an.
Auf dem Podium hatte die Capelle Engel Platz ge
nommen, ein Drittel der Halle war den Tanzenden ebtge« räumt worden, und den übrigen Platz behaupteten diejenigen Herren und Damen, welche sich bei den Klängen einer flotten Tanzmusik den Freuden der Tafel widmen wollten.
Draußen im Freien befand sich auch noch viel Publikum, aber trotzdem ging es da ziemlich still zu — denn keine Musik ergötzte das Ohr, kein Beleuchtungseffect das Auge. Auf Essen, Trinken und Naturkneiperei sahen sich die vom Ball Ausgeschlossenen angewiesen.
Die Betheiligung an der Partie in die Bergstraße war eine außerordentliche. Der Extrazug, welcher 2 Uhr 25 Min. abging, führte 18 Wagen- zur musikalischen Unterhaltung- war dis Militärcapelle des Leib-Dragoner-RegimentS mitgenommen worden, unter deren Vorantritt die Festgenoffen durch den Ort Auerbach zogen.
Im Großen und Ganzen hatte es der Himmel auch mit diesem Tage gut gemeint- er hotte die Wege nur so ein Bischen „gesprengt", um den Staub zu beseitigen, sonst aber keinen Querstrich geleistet.
Aber die Partie — und indem wir das folgende Unheil aussprechen, vollziehen wir nur die Kundgebung einer ziemlich allgemeinen Stimmung, — entbehrte des Programms und der klaren Disposition. In kleine Gruppen löste sich die Gesellschaft auf: Ein Theil machte bereits im Fürstenlager Halt, ließ sich Kaffee kochen, oder stand und saß auch nur gelangweilt herum, ein anderer suchte benachbarte Aussichtspunkte auf, und nur der dritte Theil erstieg das Schloß. Frl. Nathan und Herrn Messchaert, den beiden Solisten, welche die Partie noch mitmachten, (Frl. Huhn und Herr Birrenkoven waren schon Tags zuvor abgereist), blieb es überlasten, wem sie sich anschließen wollten, oder ob sie Gesellschaft fanden. Eine etwas animtrtere Stimmung griff erst Platz, als sich die Theilnehmer gegen Abend im Garten der „Krone" zusammensanden und einige Comitvherren die der Situation und dem Fest entsprechenden Toaste ausbrachten. Am Donnerstag (12. Juli) gedenkt man noch in den Nachmittagsstunden ein „Bankett mit Damen" abzuhalten. Der Zweck dieser Veranstaltung, nachdem die auswärtigen Gäste abgereist, ist uns nicht sehr in die Augen fallend. Man sollte sich wirklich hüten, aus dem Schluß noch ein langsames Verenden zu sehen.
Was uns von diesen Tagen im Gedächtniß haften bleiben wird, das sind nicht die Schmausereien und Trinksprüche, es sind die künstlerischen Thaten, an welchen der Sonntag und Montag so reich war, und von welchen wir uns einen starken nachhaltigen Einfluß auf die Weiterbildung musikalischen Verständnistes und musikalischer Interessen für die Folgezeit versprechen.
Cocafc« nnö provinzielle».
Gießen, den 12. Juli 1894.
* * Au8 dem Justizdieuste. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 11. Juli 1) die Landgerichtsräthe bet dem Landgericht der Provinz Starkenburg Otto Jost und Dr. Karl Gtlmer zu Ober- landesgerichtsräthen bei dem Oberlandesgericht, 2) die Oberamtsrichter bet dem Amtsgericht Langen Dr. Heinrich Schneider und bei dem Amtsgericht Beerfelden Heinrich Becker zu Landgerichtsräthen bet dem Landgericht der Provinz Starkenburg und 3) den Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Hungen Johannes Jttmann zum Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Langen, sämmtlich mit Wirkung vom 16. Juli 1894 an, zu ernennen- am 11. Juli den Oberlandesgerichtsrath Wilhelm Pfannmüller auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen mit Treue und Eifer geleisteten Dienste, mit Wirkung vom 16. Juli 1894, in den Ruhestand zu versetzen.
• * Ritterschlag. Der Durchlauchtigste Herrenmeister des Johanniter-Ordens, PrinzAlbrecht von Preußen^ Königl. Hoheit, hat einer größeren Anzahl von Ehrenrittern des Johanniter-Ordens, u. A. dem Landgrafen Alexander Friedrich von Hessen, König!. Hoheit, und dem Obersten und Commandeur des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hessisches) Nr. 116 Johann v. Rosenberg, am 26. Juni d. I. in der Johanniter-Ordens-Kirche zu Sonnenberg den Ritterschlag und öte Investitur ertheilt.
* * Vom Sturm weggeriffeu wurde gestern Vormittag ein Theil der Euler'schen Badeanstalt.
* * Ein Mehgerburfche wurde gestern im Schlachthaus angetroffen, als er aus mehreren geschlachteten Schweinen Fletschtheile unbefugter Weise ausschnitt, um solches für sich zu verwenden. Da die Schweine noch nicht gewogen, wären in diesem Falle die Verkäufer und nicht die Metzgermeister die Geschädigten gewesen.
* * Urlaub für Schulkiuder. Die Großh. Minifterial- abtheilung für Schulangelegenheiten zu Darmstadt hat neuerdings auf einen Bericht der Kreisschulbehörde von Bingen bezüglich der Urlaubsertheilung an Schulkinder auf Grund des Volksschulgesetzes und der Instruction für die Schulvorstände eine generelle Entscheidung getroffen. Demgemäß sind Eltern, welche keinen längeren als zweitägigen Urlaub für ihre schulpflichtigen Kinder begehren, wegen Er- theilung desselben an den betreffenden Klaffenlehrer zu verweisen. Dagegen steht dem Ortsschulvorstande die Befugniß zu, Urlaub über zwei Tage hinaus bis zu 14 Tagen zu ertheilen. Vor einer derartigen Urlaubsertheilung soll indessen der Lehrer mit allenfallsigen Bedenken thunlichst gehört werden.
** Militärische Hebungen der Lehrer. Zur Zeit sind viele Lehrer zu militärischen Hebungen eingezogen. Da sich die Zusammenstellung von eigenen Lehrercompagnien im verflossenen Jahre gut bewährte, so wurden die übungs- pflichtigen Lehrer wiederum zu solchen zusammengezogen. Im Bereiche des 11. Armeecorps sind die zehnwöchenttichen UebungS Compagnien dem 87. Infanterie-Regiment in Mainz, die sechSwöchentltchen dem 83. Infanterie-Regiment in Kassel


