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und ist als Liquidator der mann Ferdinand Hoffmann ernannt worden.

Eintrag im Firmenregister folgt.

Gießen, 10. Juli 1894.

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Lehrer werden den verschiedensten Regimentern eingereiht. Nach einer Verfügung Unseres SchulministeriumS sollen unter allen Umständen die Ferien während dieser UebungS- zett stattfinden, damit der Unterricht nicht allzu lang unter-

Bekanntmachung.

Zwei Keller unter dem Schulhaufe in der Schillerstrabe sind anderweit zu vermielhen. Näheres über Be­dingungen und Preis ist bei der Bürgermeisterei Zimmer Nr. 15 zu erfahren.

Gießen, 10. Juli 1894.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

richtet und zwar nicht bloö dadurch, daß er SDbft herab­schüttelt, sondern auch dadurch, daß er die schwerbeladenen Bäume jämmerlich zerreißt. Am schwersten haben die Steinobft- bäume, Zwetschen, Pstaumen und Mirabellen, zu leiden, welche viel schwächere Aeste als Aepfel- und Birnbäume haben und auch schwerer beladen stnd. Manche Baumstücke bieten einen

Wenn man bas Gutachten des Herrn vr. G.C. Witt, stein in München über das von Carl Retter h-raestellte Haar- wasser lieft, so wird man unwillkürlich zu der Ueberzeugung ge­langen müssen, daß man es hier mit einem Mittel zu thun hat, das nicht nur keine nachtheiligen Folgen auf die Haare sondern einen wohltätigen Einfluß auf da« Wachsthum derselben auSubt^ Diese Beobachtung wird nunmehr feit mehr als 26 Jahren gan» allgemein bestätigt und hat sich das Wasser in FolS- dessen, unter Berücksichtigung des enorm billigen Preises, einer geradezu abnormen Nachfrage zu erfreuen. Dasselbe ist in den durch Anzeigen veröffent­lichten, bekannten Verkaufsstellen jederzeit zu haben.

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der freisinnige erste Beigeordnete Schmitt von WormS, KreiSamtmann G öt t elmann von Friedberg und Amtsrichter Fleitz von hier. Ersterer, Beigeordneter Schmitt WormS, wurde mit 25 Stimmen gewählt. Aus KreiSamtmann Göttel­mann fielen 18 und auf Amtsrichter Fleitz 12 Stimmen.

Hungen, am 10. Juli 1894.

Liftmann, Bez.«Bauaufseher.

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Robert Ttnhl, Neustadt 23.

Arbeitsvergebung.

Die behufs Nenovirung der Kirche zu Ober, örgern erforderlichen Weiß« binderarbeiten,veranschlagt zu 605 Mk. sollen Montag den 16. d. M., Vormittags 9 Uhr, im Pfarr­hause zu Gambach durch schriftliches Angebot vergeben werden. Interes­senten tönnen ihre Forderungen an das Pfarramt zu Gambach, woselbst auch Voranschlag und Bedingungen zur Einsicht offengelegt sind, läng- ftens bis zu oben genanntem Termin

traurigen Anblick dar.

Büdingen, 11. Juli. Zum Morde von Sonntag Nacht tragen wir noch nach, daß noch ein zweiter an der That I Betheiligter auf-efuuden und inhastirt ist. Derselbe ist seine Beihilfe vollauf geständig, während der Hauptthäter eS vor­zieht, zu leugnen, indeß durch die Aussagen seines Com- I plicen vollständig überführt ist. Die Section des Gemordeten fand vorgestern Nachmittag statt und zeigten sich, wie wir I erfahren, 32 Stiche, wovon sechs tödlich waren. Die Bei­setzung der Leiche wurde gestern Abend 7 Uhr vorgenommen, I wozu sich eine große Schaar Neugieriger eingefunden hatte. I Herr Pfarrvicar Schäfer hielt dabei eine ergreifende Rede, die wohl bei allen Anwesenden einen tiefen Eindruck hinter- laffen haben dürfte. ®* A. Anz.

KirchBrowbach, 8. Juli. Wie derM.-B." erfährt, hat der vermißte Kassenrechner Joseph die Reise nach Amerika angetreten. Eine von Großh. KreiSamt Erbach an- geordnete Kassenrevision habe alles in Ordnung gefunden.

Aus Beerfelden wird von einem Heidelbeeren- strike berichtet. Da die Händler nur noch 2530 Pfg. pro Kumpf (16 Schoppen) zahlten, so blieben die Leute allenthalben meistens zu Hause, so daß nun die Händler aus I Norddeutschland wieder auf 50 Pfg. ausschlagen mußten, andernfalls hätten die Leute keine Heidelbeeren mehr gepflückt.

Auerbach, 10. Juli. Den Erstickungstod erlitt heute das 6jährige Söhnchen des Schmiedemeisters Kissel hier. Der Knabe nahm einen Aprikosenstein, in dessen Mitte eine Oeffnung gebohrt war, in den Mund und ver­suchte demselben Töne zu entlocken. Plötzlich gerieth der Stein in die Luftröhre des Kindes und war nicht mehr zu entfernen. Als der Arzt in der elterlichen Wohnung eintraf, war das Kind bereits eine Leiche.

Mainz, 11. Juli. Heute Abend fand durch die Stadt- üerotoneten die Wahl eines besoldeten Bürger­meistereibeigeordneten oder, wie man den Posten neuerdings zu nennen pflegt, des zweiten Bürgermeisters statt. Zu dem Posten hatten sich zahlreiche Bewerber gemeldet, f von denen indeß nur drei in die engere Wahl kamen und zwar

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Gießen, 28 Juni 1894.

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brachen wird.

Zu« diesjährigen Manöver wird aus Fürth i. SD., 8. Juli, geschrieben: Nach der soeben bekannt gegebenen Unterknuftsübersicht wird das diesjährige Herbstmanöver der 25. Division über die höchsten Gebirgszüge des hessischen OdenwaldeS sich auSbreiten. So bekommen z. B. sämmtliche Ortschaften um die hohe Tromm herum Einquartirung. Ebenso müssen beim Ueberrücken aus dem Gersprenzthal, wo die Manöver endigen, die hohen Berge Knoten- und Neunkircherhöhe überschritten werden. Die Truppen dürfen also auf stramme Gebirgsmärsche gefaßt sein.

Friedberg, 10. Juli. Am Samstag Abend ertrank beim Baden am Kingftule ein 19jähriger Taubstummer.

H. Au8 dem tzorloffthale, 11. Juli. D ie Ernte hat btt uns mit dem Schneiden des Roggens begonnen. Durch die hetßen, trockenen Tage vom 5. bis 10. Juli sind alle Halmfrüchte in ihrer Reife bedeutend gefördert worden, so daß sogar die Gerste sehr gelb erscheint. Das Korn breitet sich dicht auf den Gelegen auS und hat ein sehr befriedigendes Gewicht, eS wird daher in den Gebunden, wie in den Maßen ein gutes Ernteresultat liefern. Die Proben, welche wir mit dem Korn in verschiedenen Lagen und Fluren bezüglich des MchlgehalteS und der Schalen gemacht Haden, fielen recht befriedigend auS. Manche Landleute haben daS geschnittene Ko i n schon nach 24 Stunden in Garben gebunden und auf Haufen gesetzt, weil sie befürchten, es könnte eine Regen- periode eintreten und die Qualität verderben, wie es im vorigen Jahre auch geschah. Die Halmfrüchte sehen aus- nahmSwetse gut auS, die neuen Frühkartoffeln werden gelobt, bedürfen aber noch eines Zeitraumes von 8 10 Tagen, um bester auSzureifen. Die Zwiebeleulluren lasten zu wünschen übrig, es zeigt sich, daß die Spitzen der Zwiebelpflanzen gelb und dürr werden, wodurch daS Wochsihum sehr ungünstig beeinflußt wird. Die Gurkenernte ist dieses Jahr fast überall eine mäßige- Einsender hat selten ein so langsames Voran­gehen der Gurkenpflanzen beobachtet wie in diesem Sommer. Die rauhe Witterung in der letzten Mathälfte und den beiden ersten Juniwochen hat der empfindlichen Gurke geschadet. Seit heute Vormittag 11 Uhr tobt ein heftiger Sturm bei

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Die Schrift enthält auf 8u Seiten eine erschöpfende historische und topographische Schilderung der mächtigen alten Burg, dieser herrlichen Zierde des Lahnthals, Mitteilungen über die dankenswerthen neueren Bestrebungen zur Erhaltung und Verschönerung der Burgräume und eine Fülle von woblgetroffenen Ansichten der verschiedenen Teile der Burg und bildet so eine wertvolle freundliche Erinnerung an die jedem Freunde des Lahnthals un» vergeßliche Burg.

In dem Gon cur fe über das Ver­mögen des Goldarbeiters Heinrich Huhn in Gießen wird zur Ver^ Handlung und Beschlußfassung über einen Zwangsvergleich Termin auf Mittwoch, den 25. Juli 1894,

Vormittags 11 Uhr, bestimmt.

Gießen, den 9. Juli 1894. Großh. Amtsgericht.

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Versteigerung einer Badeanstalt.

LamStag de« 14. d». MtS., Vormittags 11 Uhr, wird die unterhalb der Labnbrücke stehende Euler'sche Badeanstalt mit allem Zn- behSr und einigen Nachen und Grön­ländern an Ort «nd Stelle versteigert.

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Vermischtes.

* Frankfurt a. M., 11. Juli. Herr Oberbürgermeister AdickeS roirb nächste Woche einen längeren Urlaub antreten und in der Zwischenzeit durch Herrn Bürgermeister Dr. Hensen- stamm vertreten werden. Der ungemein starke Sturm, bex heute während deS ganzen Vormittags hier wüthele, bat mehrfachen Schaben angerichtet. Wie ein Berichterstatter meldet, wurde» mehrfach Fuhrwerke auf der Landstraße von der Wucht des Windeö umgeworfen, eine Anzahl Nachen von ihrer Fesselung losgerisfin, Bäume entwurzelt, Obstbänme ihrer Frucht beraubt und auch zahlreiche Fenster zertrümmert. Die Allee in der Rhönstraße hinter dem Zoologischen Garten war bedeckt mit Laub und starken Aesten, die bet Sturm abgebrochen- in der Schnurgassc wurde eine Fran von einem herabsallenben Fensterflügel getroffen, jeboch nur leicht ver- letzt, ba bie Glasscheibe, die der Frau platt auf den Kopf sie, glatt durchschlagen wurde und der Rahmen sich bann ausbie Schultern ber Fran senkte._____________ _

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_______Bor«, Gerichtsvollzieher.

Wir beabsichtigen, die in Wehrda, 2 km von Marburg entfernt ge. egene Mahlmühle mit 3 Mahl­gängen und das dazu gehörige 16 ha große Ackergut vom 1. October d. Js. ab auf 8 Jahre zu verpachten. Pacht­bedingungen sind im Secretariat einzusehen.

Termin zur Verpachtung im Rath- Hause am 30. Juli ds. Js., Vormittags 11 Uhr.

Marburg, 22. Juni 1894.

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