Centrumspolitiker dürfte man daS ablehnende Votum der erwähnten maßgebenden Körperschaft schwerlich sonderlich iragisch nehmen. Denn für das Centrum bedeutet es immerhin eine Genugthuung, daß wenigstens die Ordensthätigkeit der als dem Jesuitenorden verwandt geltenden Redemptoristen nunmehr wieder gestattet worden ist, so daß man diesen Bundesrathsbeschluß immerhin als eine erstmalige Durchlöcherung des Jesuitengesetzes betrachten könnte. Uebrigens soll der BundeSrath bet der Gelegenheit beschlossen haben, auch das gegen die „Weißen Väter" gerichtete Verbot wieder aufzuheben. Jedenfalls erscheint mit diesem principiellen Entscheid des Bundesrathes die Jesuitensrage als vorläufig beseitigt.
— Die Aussichten auf eine noch zu erzielende handelspolitische Verständigung zwischen Deutschland und Spanien sind jetzt endgiltig geschwunden. Dieser Tage erschien der spanische Botschafter in Berlin beim Reichskanzler Grafen Caprivi und trug demselben den Wunsch der spanischen Regierung vor, es möchten Deutschland und Spanien ein nochmaliges handelspolitisches Provisorium miteinander ab- schlteßen, welches Anliegen aber Graf Caprivi rundweg ab- gelehnt haben soll. Diese Stellungnahme des leitenden Staatsmannes des Reiches ist eine durchaus correcte und den Verhältnissen entsprechende. Mindestens ein halb Dutzend Mal ist daS schon bislang bestandene handelspolitische Provisorium zwischen Deutschland und Spanien verlängert worden, was deutscherseits stets unter der Voraussetzung geschah, daß es baldigst zu einem Handelsvertrag zwischen beiden Staaten kommen werde. Aber die offenkundige Verschleppungspolitik der schutzzöllnerischen Mehrheit des spanischen Parlaments gegenüber dem vom deutschen Reichstage längst genehmigten Handelsvertrag bewies, daß die spanischen Cortes ein definitives Zustandekommen desselben nicht wünschten, und auf diese Haltung hat jetzt der Reichskanzler die einzig richtige Antwort gegeben. Allerdings wird wohl die entschiedene Verweigerung der nochmaligen Verlängerung des Zollprovisoriums mit Spanien nunmehr den Zollkrieg zwischen Deutschland und Spanien in seiner vollen Schärfe aufleben lassen, indeffen dürfte das deutsche Reich die fatalen Wirkungen eines solchen Zustandes gewiß weit besser aushalten, als das wirthschaftlich viel schwächere Spanien.
— Der 70. Geburtstag Rudolf v. Bennigsens ist am DienStag in Hannover unter zahlreicher Betheiligung der Parteigenossen und Freunde des Führers der nationalliberalen Partei von nah und fern begeistert gefeiert worden. Doch auch sonst hat man an zahlreichen Orten des deutschen Reiches in patriotischen Kreisen den 70. Geburtstag des Mannes festlich begangen, der sich auf alle Fälle zu den Mitbegründern und Förderern des einigen deutschen Reiches rechnen darf. In Hannover ging am Montag der eigentlichen'Festlichkeit eine Vorfeier voran, die den Character eines glänzenden Commerses trug. Zu demselben waren die nationalliberalen Parlamentarier in größerer Zahl erschienen- Abg. Hobrecht feierte in längerer Rede die Verdienste Bennigsens, welcher mit einem Hoch auf die nationalliberale Partei erwiderte.
Arr-land.
Prag. 9. Juli. Wie hierher aus Pilsen gemeldet wird, schreibt man die dort stattgefundene Dynamitexplosion den Anarchisten zu.
— Die berühmte „Bierstadt" Pilsen ist am Montag Abend der Schauplatz einer furchtbaren Bombenexplosion gewesen. Gegen 11^ Uhr explodirte vor der Actienbierhalle, in welcher sich die Räumlichkeiten des deutschen Turnvereins und des deutschen Handwerkervereins befinden, eine Dynamit- Patrone mit gewaltigem Knall. Durch die umherffiegenden Bombensplitter wurden mehrere Personen aus dem zahlreich noch den Restaurantsgarten erfüllenden Publikum verwundet. Vor dem Bezirksgericht und vor dem Kreisgericht wurden ferner Bomben mit brennenden Lunten aufgefunden, glücklicher Weise löschten Gendarmen dieselben noch rechtzeitig. Es ist noch nicht ganz aufgeklärt, ob man es in dem nichtswürdigen Bubenstück mit einer rein anarchistischen Unthat, oder mit einem gegen die Deutschen Pilsens gerichteten Unternehmen czechischer Fanatiker zu thun hat, worauf die Wahl der betreffenden Localitätcn hinzudeuten scheint. Die Untersuchung in der Affaire ist Seitens ' der Behörden sofort mit allem Eifer eingeleitet worden, indessen verlautet noch nichts über eine etwaige Ergreifung des muthmaßlichen Attentäters und seiner Genossen, die er vermuthlich gehabt hat.
— Auch in Italien versucht man jetzt dem Unhold Anarchismus durch besondere gesetzgeberische Maßnahmen zu Leibe zu gehen. In der MontagSsitzUng der Deputirten- kammer wurden die von Crispi eingebrachten Vorlagen zur Bekämpfung des anarchistischen Treibens, betr. die Explosivstoffe und betr. die Preßvergehen, mit großer Mehrheit genehmigt. Am Dienstag begann dann die Berathung der dritten zu gleichem Zweck eingebrachten Regierungsvorlage, betr. die Anweisung von Zwangswohnorten für verdächtige Individuen. Die Debatte hierüber dürfte mehrere Tage dauern, da die Socialisten entschlossen sind, die Entscheidung nach Kräften zu Hintertreiben.
— In Frankreich hat die Ermordung Carnots zum Erlasse eines neuen Anarchistengesetzes geführt, nachdem bereits die früheren anarchistischen Verbrechen zur Aufnahme von besonderen Gesetzen gegen den Anarchismus in die französische Gesetzgebung geführt hatten. Das vom Ministerium Dupuy der Deputirtenkammer soeben vorgelegte neue Gesetz zur Bekämpfung der anarchistischen Propaganda durfte in der Kammer trotz des heftigen Widerspruches der socialisten und Radtcalen eine rasche Erledigung finden, da bereits eine Commission zur näheren Berathung der Vorlage gewählt worden ist. Es fehlt aber in der öffentlichen Meinung Frankreichs freilich nicht an Stimmen, welche der Anschauung Ausdruck verleihen, die Deputirtenkammer würde das neue Anarchistengesetz wegen dessen reactionärer Tendenz
entweder erheblich abschwächen oder gar ablehnen. Nachher stände man in Frankreich allerdings vor einer abermaligen Crisis, denn es müßte dann entweder die Demission des Cabinets Dupuy oder aber die Auflösung des Parlaments erfolgen.
Belgrad, 9. Juli. In Risch ist ein bisher für sehr harmlos gehaltener Franzose verhaftet worden, nachdem er sich als gefährlicher Anarchist entpuppt hat.
Sofia, 9. Juli. Der Orientexpreßzug überfuhr unweit Philippopel einen zweispännigen Wagen, in welchem sich drei Personen befanden, die schwer verletzt wurden. Die bulgarischen Behörden nahmen den Locomotivführer, einen Deutschen, in Hast, wogegen der deutsche Consul protestirte, da den Maschinenführer keine Schuld an dem Unfall trifft.
Neueste 2lad?rid^ien»
Wolffs teiegr-phischeS Korrespondenz- Bureau-
Berlin, 10. Juli. Der „Staatsanzeiger" veröffentlicht eine königliche Ordre, wonach bis. zur anderweitigen Regelung des Apothekerwesens denjenigen Apothekern, denen zukünftig eine Concession verliehen wird, die Präsentation eines Geschäftsnachfolgers nicht mehr gestattet ist.
Berlin, 10. Juli. Der Director im Cultusministerium, Kugler, erklärte der „Post" zufolge bei der Ueberreichung einer Petition von Landlehrern, daß ein Lehrerbesoldungsgesetz bestimmt zu erwarten sei, worin die Wünsche der Landlehrer Berücksichtigung finden würden.
Köln, 10. Juli. Der „K. Z." wird aus Petersburg gemeldet: Gegenüber den Meldungen deutscher Blätter verlautet von bester Seite, daß eine Verschiebung der Hochzeit des Thronfolgers bisher nicht in Erwägung gezogen worden ist.
Königsberg i. Pr., 10. Juli. Sämmtliche hiesigen Droschkenkutscher striken wegen eines heute in Kraft getretenen polizeilichen Reglements, welches für das Publikum günstigere Bestimmungen enthält.
Voß, 10. Juli. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin verbrachten den gestrigen Tag in Stalheim. Vormittag machten Allerhöchstdieselben einen Spaziergang nach einem Aussichtspunkte. Bei der Abendtasel brachte Seine Majestät der Kaiser das Wohl der Königin von Schweden anläßlich deren Geburtstags aus- heute Mittag beabsichtigt das Kaiserpaar sich zu Fuß nach Gudvangen zu begeben. Welter andauernd schön.
Paris, 10. Juli. Einer Meldung des „Temps" aus Madrid zufolge wurde in Junquera ein Anarchist verhaftet, der der Theilnahme an einem Complotte gegen Casimir Perier verdächtig erscheint.
Konstantinopel, 11. Juli. (Privatdepesche.) Gestern Mittag 121/3 Uhr fanden hier drei starke Erdstöße statt, wodurch vielfacher Schaden entstand. Mehrere Personen wurden verletzt, einige getödtet. Alle öffentlichen Etablissements sind geschlossen. Es herrscht große Panik.
Depeschen bc8 Bureau „Herold".
Berlin, 10. Juli. Das „Berliner Tagebl." will wiffen, die Verfasser der bekannten Schmähbriefe, welche sich auch neuerdings mit der Gräfin Hohenau befassen, seien ein hochgestellter Cavalier und dessen Geliebte.
Berlin, 10. Jrli. Wie jetzt bekannt wird, hat bei der gestrigen Abstimmung über die Jesuitensrage Reuß ä. L. für die Aufhebung des Gesetzes gestimmt. Baden hat gegen die Wiederzulassung der Redemptoristen gestimmt.
Berlin, 10. Juli. Die „Rordd. Allg. Ztg." erklärt gegenüber den Behauptungen in der Preffe, wonach das Reichsschatzamt versucht habe, den Zweck der Erhebungen über die Tabakindustrie zu verschleiern, dieser Angriff beruhe offenbar auf Preßkundgebungen, welche irrthümlicher Weise auf eine amtliche Urheberschaft zurückgeführt würden.
Leipzig, 10. Juli. Das Reichsgericht beschäftigte sich heute mit einer Revision Ahlwardts gegen das Urtheil des Landgerichts Berlin zu drei Monaten Gefängniß wegen Beamtenbeleidigung. Die Revision wurde verworfen.
Leipzig, 10. Juli. Der Postdieb Ullrich, welcher vor einigen Monaten Werthbriefe in Höhe von 150000 Mk. unterschlug, wurde zu sieben Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust verurtheilt.
Wien, 10. Juli. Wie die „Pol. Corr." aus Sofia meldet, ist die Privatklage gegen Stambulow eingebracht worden. Außerdem soll die Untersuchung in der Mordaffaire Beltschews und wegen der angeblich im Kerker erfolgten Todesmarterung des angeklagten Tusektschiew eingeleitet werden. Jedenfalls wird sich Stambulow zu verantworten haben, sei es auf die Privatklage hin oder bezüglich der in der Sobranje zu beschließenden Erhebung der Anklage.
Rom, 10. Juli. Die Polizei überraschte in der vorletzten Nacht sieben eben zur Berathung versammelte Anhänger der Propaganda der jThat. Im Clublocal war das Bild Caserios über einem mit rothem Tuch bedeckten Altar aufgehängt.
Nom, 10. Juli. Hier, in Florenz und Civita Vecchia sollen an 600 Anarchisten eingekerkert sein.
Paris, 10. Juli. Großfürst Alexis von Rußland wird Mitte August einige Zeit nach Paris kommen und sich von hier nach Biarritz begeben.
Paris, 10. Juli. Die französische Kammer genehmigte das Abkommen mit Deutschland wegen der Abgrenzung des Hinterlandes von Kamerun.
Paris, 10. Juli. Der Präsident Casimir Perier hat fünf Generale zu Divisionsgeneralen ernannt. General Negrier erhielt das Großkrcuz der Ehrenlegion.
Madrid, 10. Juli. Nach Meldungen aus Barcelona wurde Morull, welcher s. Z. einen Attentatsversuch gegen den Civilgouverneur machte, zu 17 Jahren Zuchthaus verurtheilt.
Chicago, 10. Juli. Heute ist der Ausstand der drr> kündeten Syndicate ausgebrochen. Die Truppen der Regierung blieben jedoch Herr der Situation. Die Eisenbahn- gesellschaft hat das Schiedsgericht der Repräsentantenkammer abgelehnt. Die Kammer hält Berathungen über Heeres- verftärkungen ab.
Chicago, 10. Juli. In Michigan versuchten gestern Abend Ausständige, Eisenbahnmaterial anzuzünden. Die Truppen feuerten, worauf die Ausständigen sich zurückzogen. Die Ruhe wurde wieder hergestellt. In Toledo sind sämmtliche Eisenbahnbeamten dem Strike beigetreten. In Chicago nimmt die Auswanderung in Folge der letzten Ereignisse einen Besorgntß erregenden Character an. Man fürchtet, daß wegen der Unterbrechung des Verkehrs ein Mangel an Lebensmitteln eintreten könnte. Die Behörden treffen diesbezügliche Maßregeln.
San Francisco, 10. Juli. Die Ausständischen beschäftigen sich täglich in der Handhabung derWinchester- gewehre. — Der Kriegsminister hat Marine- Gruppen nach San Francisco beordert, um mit den dort' stationirten Truppen gemeinsam gegen die Aufwiegler vorzugehen.
Konstantinopel, 11. Juli. (Privatdepesche.) Gestern Mittag fand hier ein heftiges Erdbeben statt. Drei starke Erdstöße folgten aufeinander, viele Häuser sind eingestürzt, viele Verwundete und Todte unter den Trümmern begraben. Die Aufregung unter der Bevölkerung ist groß^ alle Geschäfte sind geschlossen.
Cocolt* rrrrd provinzielles
Gießen, den 11. Juli 1894.
* * Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 9. Juli dem Hofcapellmetster Willem de Haan in Darmstadt die goldene Verdienst-Medaille für Wissenschaft, Kunst rc. zu verleihen.
* * Ernennung. Am 7. Juli wurde AlphonS Janke zu Friedberg zum Hauptlehrer an der erweiterten Handwerkerschule daselbst ernannt.'
* * Sitzung Großh. Handelskammer vom 6. Juli 1894. Anwesend die Herren Koch, Scheel, Gail,Homberger, Klingspor und Wortmann. Von der Handels- und Gewerbekammer für Unterfranken und Aschaffenburg lief eine an den Herrn Reichskanzler gerichtete Petition ein, betr. die Neufassung des Artikels Wein im deutschen Arzneibuch, mit dem Ersuchen, dieselbe diesseits zu unterstützen. Die Kammer hat die Petition hiesigen Interessenten zur Begutachtung vorgelegt und sodann beschlossen, sich der Petition anzuschließen. — Die Handelskammer in Hagen erstrebt eine Reformirung des § 136 der Gewerbeordnung, betr. die Einthei lung der Arbeitsstunden und Ruhepausen für jugendliche Arbeiter und hebt unter Anführung von Beispielen die Mißstände hervor, zu denen die stricte Anwendung des genannten Paragraphen seither geführt hat. Erwähnte Kammer will den Wortlaut der Bestimmung dahin geändert haben, daß nur bei einer, eine bestimmte Zeit von etwa 3i/2 oder 4 Stunden überschreitenden Arbeitszeit eine Pause gesetzlich vorgeschrieben wird. Man schloß sich den gedachten Bestrebungen der Handelskammer Hagen an und autorisirte dieselbe, sich bei diesbezüglichen Eingaben an competente Behörden auf unsere Zustimmung berufen zu dürfen. — Die Handelskammer für das Herzogthum Braunschweig beabsichtigt, bei dem Ausschuß des deutschen Handelstags einen Antrag dahin einzubringen, daß die Frage der „Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs" auf die Tagesordnung des Ausschusses bezw. des Plenums des deutschen Handelstages gesetzt und dadurch zur Verhandlung unter den deutschen Handelskammern und Korporationen gebracht werde. Die Kammer steht dem Antrag sympathisch gegenüber und wird demselben seine Unterstützung zu Theil werden lassen. — Von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz ging der Kammer zwecks Benachrichtigung der Interessentenkreise die Mittheilung zu, daß nach einer dem Kaiserl. Consul zu Bukarest Seitens des rumänischen Finanzministeriums ertheilten Auskunft von deff rumänischen Zollbehörden bei Sendungen aus Deutschland die Beibringung von Ursprungszeugnissen nicht verlangt wird. — Zur Sitzung des Eisenbahnbeiraths in Darmstadt im August l. I. sind von uns nachstehende eingehend motivirte Anträge gestellt worden: 1. Einstellung von Frühzügen für den Sommerfahrplan 1895, event. nur bis Hungen und Grünberg. 2. Gewährung von Sonntags-Fahrkarten, einfache Taxe zur Rückreise an gleichem Tage berechtigend. 3. Gewährung von 25 Kilo Freigepäck auf Retour-Fahrkarten, resp. freie Beförderung von Fahrrädern. — Schließlich schritt die Kammer zur Wahl eines Vertreters und Stellvertreters zu den Bezirkseisenbahnräthen Hannover, Frankfurt a. M. und Köln. Die seitherigen Mitglieder, die Herren F. C. B. Koch und A. Katz wurden einstimmig wiedergewählt.
* * Sachbeschädigung. In der Nacht vom Montag auf Dienstag wurde in der Bleichstraße grober Unfug dadurch verübt, daß einer Bewohnerin die Blumentöpfe von den Fenstern weggenommen und theilweise zerstört wurden. Ver- muthet wird, daß die Thäter in demselben Hause wohnen.
* * Diebstahl. Gestern Abend konnte ein Handwerksbursche auf der Herberge keine Ausnahme finden, weil ex unrein war. Ec entfernte sich und merkte man bald nachher, daß er einen Berliner, der einem anderen Handwerks- burschcn gehörte, hatte mitgehen heißen.
* * Eine hervorragende Leistung eines Gießener Radfahrers, welcher zur Zeit in Hanau wohnt, möchten wir nicht unerwähnt lassen. Derselbe, Herr Ludwig Hamel, fuhr gelegentlich des am Sonntag in Alsfeld abgehaltenen Straßenrennens die Strecke Gießen—Alsfeld (60 Kilometer) per Rad und betheiligte sich noch an dem Rennen. Da er


