4 Minuten zu 'spät am Start erschien, fuhr er trotzdem außer Concurrenz die Rennstrecke gegen Zeit und gebrauchte noch einige Secunden weniger als der zuerst angckommene Sieger.
** Regatta. Am verflossenen Samstag war NennungS- schluß für die Gießener Regatta und ergab sich hierbei das erfreuliche Resultat, daß von 23 gemeldeten Booten auch 22 genannt worden sind, so daß deren Erscheinen zur Regatta, abgesehen von unvorherzusehenden Zwischenfällen, demnach gesichert ist. Nur der Meldung der Gießener Ruder-Gesellschaft zum Achter-Rennen konnte die Nennung nicht folgen, weil zu der betreffenden Programmnummer leider keine Concurrenz gemeldet worden war und weil außerdem die abermalige leihweise Beschaffung eines Achters, den Gießen leider noch nicht besitzt, auf Schwierigkeiten gestoßen ist. — Am Montag Abend fand sodann die Sitzung des gesammten Regatta-Comitss im Hotel „zum Rappen" statt und erfreute sich zahlreicher Betheiligung. Das Ehrenpräsidium haben auch in diesem Jahre die Herren Provinzialdircetor Freiherr von Gagern, Oberbürgermeister Gnauth, Rector Profeffor Dr. Pasch, Landgerichtspräfident von Ricou, Oberstund Regimentscommandeur von Rosenberg und der Ehren-I vorsitzende der Gießener Rudrr-Gesellschaft, Herr Jean Kir ch zu übernehmen die Güte gehabt. Der Vorsitzende der Ruder- Gesellschaft, Herr Ehr. Reiber erstattete eingehenden Bericht über die bevorstehende Regatta und kann derselben, Dank der Sympathien und der Unterstützungen, welche dem schönen Rudersport von allen Seiten entgegengebracht werden, auch in diesem Jahre ein gutes Gelingen in Aussicht gestellt werden. DaS Richter-Comitv ist aus Vertretern befreundeter auswärtiger Vereine gebildet, die Ausschüsse für Bau«, Wirthschafts- und Fmanz-Angelegenheiten sind zusammen und in Thätigkeit getreten, Telephonverbindung zwischen Stadt und Ziel, Depeschenannahme am Festplatz, Santtätswache re. werden in bekannter Weise dazu mitverhelfen, der Gießener Regatta ihren guten Namen in sportlicher Beziehung zu bewahren und von Neuem zu bethätigen. Ein Motorboot für den Schiedsrichter zur Begleitung der Rennen wird hoffentlich noch zu beschaffen sein, die Unterhandlungen hierzu sind noch im Gange. Auswärtige Vereine sind gemeldet aus Frankfurt, Mainz, Oberrad, Ludwigshafen, Speyer, Bonn, Heidelberg, Cassel und Wetzlar und werden dieselben ihre Kräfte unter einander und mit der Gießener Ruder-Gesellschaft zu messen haben. Außer den vorhandenen Ehrenpreisen Sr. König!. Hoheit des Großherzogs, der Stadt Gießen und des Deutschen Ruder-DerbandeS ist bereits ein Ehrenpreis von Gießener Damen, eine prächtige Bowle auf silbervergoldetem Untergestell, mit ebensolchem, durch einen Ruderer bekrönten Deckel, dem Regatta-Ausschuß eingehändigt worden. Ebenso werden die passiven Mitglieder es sich nicht nehmen lassen, einen Ehrenpreis in gewohnter Weise zu stiften und auch das Regatta-Comite hat, zum ersten Male für die diesjährige Regatta, die Anschaffung eines Ehrenpreises beschlossen. Das Erscheinen des Heidelberger Ruderclub und des acad. Ruderclub „Rhenus" in Bonn zur hiesigen Regatta dürfte außerdem wohl Veranlaffung gegeben haben, daß Seine Magnificenz, Herr Rector Professor Dr. Pasch in der Comite - Sitzung die Stiftung eines Universitätspretses in Aussicht stellte und werden die Ruderer der genannten Universitätsstädte gegen Caffel und Ludwigshafen um denselben zu kämpfen haben. Die Bonner Mannschaft besteht auS einem Dr. med., zwei cand. und stud. med., ein stud. rer. nat., ein stud. jur. et cam. und schreibt die Fachpresse „Der Wassersport" in vorletzter Nummer bei Besprechung der Meldungen zur Gießener Regatta u. A.: „Vielleicht wirkt dieses Beispiel, daß auch die Musensöhne Gießens sich der edlen Ruderei hingeben und daß hierdurch die vom Deutschen Kaiser bei der Berliner Regatta ausgesprochenen Wünsche, daß die Hörer der Hochschulen das Rudern ernsthafter betreiben mögen, ihrer Erfüllung näher zu kommen." — Möge dieser kaiserliche Wunsch im Interesse des Rudersports sowohl als auch im Interesse der studirenden Jugend immer mehr der Erfüllung näher kommen! — Der Gießener Einwohnerschaft, welche erfreulicher Weise dem Rudersport stets besondere Sympathien entgegengebracht hat, dürfte nach alldem am übernächsten Sonntage ein Sportsfest in Aussicht stehen, welches feinen Vorgängern sich würdig wird zur Seite stellen können. Hoffentlich übertrifft es solche in diesem Jahre noch insofern, als die Ruderer, so gern sie ihr Element, das Wasser, auch haben mögen, mit Spendung desselben von Oben am 22. Juli verschont bleiben, damit der ominöse Satz „Regatta bringt Regen" sich in diesem Jahre einmal nicht verwirklicht.
** Schuldienst - Nachrichten. Am 12. Juni wurde der Schulverwalrer an der Vorschule der Gymnasien zu Darmstadt Philipp Schäfer zum Lehrer an dieser Schule, unter Belastung in der Kategorie der Volksschullehrer, ernannt- — am 15. Juni wurde dem Schullehrer Heinrich Lahr zu Wies-Oppenheim eine Lehrerstelle an der kathol. Schule zu Bensheim, — am 16. Juni wurde dem Schul- amtSaspiranten Carl Adelberger aus Bürgel die Lehrerstelle an der katholischen Schule zu Gundersheim, Kreis Worms, — am 20. Juni wurde dem Schulamtsaspiranten Otto Wenzel aus Leidhecken eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ryunheim, Sh:. Groß-Gerau, übertragen - — am 23. Juni wurde die provisorische Lehrerin an der Victoria- schule zu Darmstadt Emilie Strecker zur Lehrerin an dieser Schule ernannt; — am 26. Juni wurde dem Schulamtsaspiranten Friedrich Conrad Westphal aus Büdesheim die zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wölfersheim, 5kr. Friedberg, übertragen- — am 27. Juni wurde der von dem Herrn Grafen zu Stolberg Roßla-Ortenberg auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Steinberg, Kreis Schotten, präsentirte Schulamtsaspirant Johannes Schmidt aus Hammelbach für diese Stelle bestätigt- — an demselben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Carl Kronenbold aus Kimbach eine Lehrerstelle an der evangelischen Schule zu Groß-Zimmern, Kr. Dieburg, — an demselben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Peter Joseph Weber aus Fürfeld
eine Lehrerstelle an der katholischen Schule zu Groß Zimmern, Kr. Dieburg, — an demselben Tage wurde dem Schullehrer Johann Nepomuk Mayr zu Weiskirchen eine Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Viernheim, Kr. Heppenheim, — an demselben Tage wurde dem Schullehrer Ernst Kadel zu Bonsweiher eine Lehrerstelle an der evangelischen Schule zu Hammelbach, Kr. Heppenheim, übertragen.
r. Großen Liude«, 9. Juli. Bei dem am verflossenen Sonntag auf der Gauturnfahrt im Finsterloh bei Wetzlar abgehaltenen Wettturnen erlangte auch der hiesige Turnverein zwei Preise, nämlich den 15. mit 32 Punkten, Hugo Engel, und den 25. mit 26^ Punkten, Georg Klingelhöfer. Mit dem von letzterem Turner noch auf dem Gaufest in Marburg geholten 39. Preise, 461/3 Punkten, hat es der hiesige Turnverein in diesem Jahre auf drei gebracht, was in Anbetracht des erst anderthalbjährigen Bestehens desselben schon eine annehmbare Leistung ist und sicherlich auch ein gutes Licht auf die turnerische Thätigkeit innerhalb desselben wirft. Möge er nur so weiter der edlen Turnsache obliegen, so wird er späterhin auch noch andere Resultate verzeichnen können. Gut Heil!
][ Rockenberg, 10. Juli. Der Lehrer am Landeszuchthaus Marienschloß, Herr Valentin Funk, wurde auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste mit Wirkung vom Dienstantritt seines Dienstnachfolgers an in den Ruhestand versetzt.
§ Salz (Kreis Lauterbach), 9. Juli. Einen sonderbaren Zufluchtsort hatte sich vorgestern hier ein Bienenschwarm ausgesucht, nämlich — ein lebendes Pferd. Der Handelsmann Weinberg von Lichenroth kam in Geschäften hierher und band sein Pferd an den Gartenzaun des Landwirths Herchenröder. Der Mann erstaunte nicht wenig, als er bei der Rückkehr sein Pferd sich wie wahnsinnig geberden sah, bemerkte aber bald die Ursache. Es bedurfte energischen Eingreifens einer Anzahl Bewohner, ehe eS unter Zuhilfenahme nasser Tücher u. s. w. gelang, das Pferd von dem Schwarm zu befreien. Das Thier, welches zahlreiche Bienenstiche erhielt, ist für einige Tage zum Fuhrwerk unbrauchbar.
§ Lauterbach, 10. Juli. Am vergangenen Sonnabend wurde auf dem Waldwege zwischen Angersbach und Rudlos die Leiche eines gutgekleideten Mannes aufgefunden.
§ Vom oberen Vogelsberg, 7. Juli. Seit einigen Jahren haben sich im Oberwald Wildschweine angesiedelt und mußte in den letzten Jahren öfter Schadenersatz an Landwirthe in Siechenhausen u. s. w. von den Jagdpächtern bezahlt werden. Nachdem man vor Kurzem (wie bereits in diesem Blatte gemeldet) ein Mutterschwein nebst zwei Frischlingen erlegt, wurde gestern wieder durch Forstwart Dillemuth aus Bermuthshain ein einjähriger Eber geschossen.
ff Darmstadt, 10. Juli. In ähnlicher Weise wie im vorigen Sommer werden auch in diesem Jahre von den Großh. Dragoner-Regimentern Nr. 23 und 24 auf dem Wooge Ruder- und Segel-Uebungen mit Lein- wand-Falt-Booten abgehalten werden. Die Falt-Boote sollen bekanntlich dazu dienen, im Ernstfälle den Kavallerie- Truppentheilen das rasche Uebersetzen von Flußläusen zu erleichtern. ML ns
A Mainz, 10. Juli. Im bischöflichen Palais hier weilt gegenwärtig zum Besuche des Bischofs Haffner der Erzbischof Roos von Freiburg sowie der designirte Bischof Komp von Fulda. — Mit dem 1. October d. I. tritt eine Aenderung in der hiesigen Garnison ein, indem die 5., 6., 7. und 8. Compagnie des Nassauischen Infanterie- Regiments Nr. 88 von hier nach Diez verlegt wird. — Die auf Drängen der Regierung und der Stände in Aussicht genommene Gehaltserhöhung der niederen Beamten der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn soll jetzt binnen Kurzem zur Wirklichkeit werden. Gegenwärtig ist man mit den nöthigen Aufstellungen und Berechnungen beschäftigt, so daß die Gehaltserhöhungen wohl mit Beginn des nächsten Quartals eintreten dürsten. Die Gehaltsaufbesserungen erfordern einen ziemlichen Betrag, der bei der Dtvidentenvertheilung nicht ganz unbemerkt bleibt.
A Aus Rheinhessen, 10. Juli. In Sachen der von den beiden Kammern längst beschlossenen, bis jetzt aber immer noch nicht begonnenen rheinhessischen Nebenbahnen hat vorgestern in Dittelsheim bei Worms eine zahlreich besuchte Versammlung von Jntereffenten stattgefunden, in welcher die Absendung einer Deputation an den Großherzog beschlossen wurde. Da alle Schritte bei dem Ministerium erfolglos geblieben sind, soll der Landesfürst gebeten werden, zu veranlassen, daß den gesetzlichen Bestimmungen gemäß alle für die Provinz Rheinhessen genehmigten Bahnlinien baldigst in Angriff genommen werden möchten.
A Vom Rhein, 10. Juli. Der Wasserstand ist schon wieder so weit zurückgegangen, daß sich für die Schifffahrt bereits schon Schwierigkeiten zeigen.
* Frankfurt a. M., 10. Juli. Still und in der Oeffent- lichkeit unbemerkt ist hier ein Ereigniß eingetreten, das Frankfurt nunmehr in die kurze Reihe deutscher Städte mit über 200000 Einwohner einrangirt. Nach Mtttheilung des statistischen Amtes nämlich kann die Einwohnerzahl hiesiger Stadt unter Berücksichtigung der poltzeilich gemeldeten Zu- und Abwanderungen, sowie des Ueberschuffes der Geburten über die Sterbefälle am 1. Juli d. Js. auf 201,000 Seelen geschätzt werden. Für Mitte vorigen Jahres war die Ein- wohnerzahl mit 195,000 angenommen worden. Ueber den Zeitpunkt und die Persönlichkeit dessen, der als zweihunderttausendster Einwohner in Frankfurt feinen Einzug hielt, dürfte kaum eine Feststellung vorliegen.
* Wilhelmshaven, 8. Juli. Die Räubereien be.r englischen Fischer an den deutschen Küstengewässern nehmen immer mehr überhand. Kaum ist von der Straf- kammer in Aurich der letzte Fall dieser Art abgeurthetlt, da
wird schon gemeldet, daß das mit dem Schutz der deutschen Hochsee-Fischerei beauftragte Kanonenboot „Brummer" abermals einen englischen Fischkutter eingebracht hat, der unberechtigt im Bann der deutschen Hochsee-Fischerei seine Netze auSgeworfen hatte. „Brummer" hat den Kutter nach Helgoland gebracht, wo der Fischer und Führer in Haft genommen und die Fanggeräthschaften mit Beschlag belegt wurden.
* Maximilian Robespierre. Aus Paris wird der „Köln. Ztg." vom 7. ds. Mts. geschrieben: Eine Gestalt aus dem Schattenreiche zog dieser Tage durch die 9. Kammer deS hiesigen Zuchtpolizeigerichts. Der Fuhrmann eines Kohlenhändlers hatte durch unvernünftiges Fahren einen Vorübergehenden verwundet und stand nun vor den Schranken und sein Arbeitgeber war als civilrechtlich haftbar ebenfalls vorgeladen. „Wie heißen Sie?" fragte der Vorsitzende den letzteren. „De Robespierre", war die Antwort. „Maximilian?" „Allerdings, Herr Präsident!" ,,Vielleicht verwandt mit Maximilian Robespierre?" „Jawohl, Herr Präsident, sein Urgroßnefse". Die übrigens uninteressante Verhandlung nahm ihren geschäftsmäßigen Verlauf, aber immer wieder blickten Präsident wie Beisitzer prüfend den ehrsamen Kohlenhändler an, der mit dem Manne verwandt war und dessen Namen trug, der vor 100 Jahren einen so breiten Raum in der Geschichte Frankreichs eingenommen.
* Andenken Carnots. In einem Pariser Blatte wird der Gedanke angeregt, das Beispiel der Vereinigten Staaten nachzuahmen und Briefmarken mit dem Bildnisse Carnots auszugeben, um seinem Andenken eine verdiente Huldigung zu Theil werden zu laffen.
* Die Stadt Dijon, Carnots Heimathsort, wird dem ermordeten Präsidenten der Republik ein Denkmal setzen. Der Stadtrath hat bereits 10,000 Francs für das Denkmal bewilligt.
* Lakonisch. Ein wegen seiner drastischen Kürze bekannter Landpfarrer wird gefragt, wie feine drei Söhne heißen und was sie ftubiren. Ec antwortete lakonisch: theo-bor, phil-ipp und jus-tab. —
verkehr, Land- und volkrwirlhichaft.
Oitfteil, 11. Juli- Marktbericht, «ui hem gestrigen WochemnarN kostete: Butter pr. Pfd. X 1,00—1,15, 1 Stück — 4, 2 Stück 11—12 4, «äse pr. St. 5—8 4, Käsematte pr. St. 8 4, Erbsen pr. Liter 17 4, Linsen pr. Liter 28 4, Tauben pr. Baar X 0,80—1,00, Hühner pr. Stück X 1,10—1,50, Hahnen pr. 6t X 0,50-1,20, Enten pr. St- X 1,70 bis 1,90, «jjbfenfleifä pr. Wb- 72-76 4, Kuh- u. Rindfleisch pr. Psd. --66 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 60-70 4, Kalbfleisch pr. Pfd-60-66 4, byj fleisch pr. Pfd. 56—68 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,50-7,00 X, Weißkraut pr. Stück--4, Zwiebeln pr- Eentver 9,00—10,00 X,
Milch pr. Lite 16-20 4, Enteneier 2 St- 11 4, GLnfeeier 10 4, Kirschen pr. Pfd. 7—10 4-
Der Gemüsemarkt (früher Lindenplatz) befindet fich vom GamStag den 14. ds». MtS. ans dem »randplatz «nd Kanzleiberg.
- Allgemeine Rentenanstalt r« Stuttgart. Die Ge- schäftsergebnifse dieser Anstalt tm Jahre 1893 find laut Rechenschaftsbericht durchaus günstige. Der Reingewinn betrug UJit 478 956 gegen Mk. 429 937 im Vorjahr und das Gesammtvermögen, von welchem 87,71 o/o tn bestgesicherten Hypotheken angelegt sind, ist auf Mk. 72 009 598 gestiegen, während die Sicherheitsfonos (Extrareserven) sich auf Mk. 4 877 695 erhöhten. Der Dersicherungsstand betrug am 31. December v. I. 40 785 Policen über Mk. 59 332 573 oersich. Capital und Mk. 1 756 557 verstch. Rente. Die Prämienreserven dieser Versicherungen beziffern sich auf Mk- 35 880 738. Der Verwaltungsaufwand belief sich auf nur 0,62 % des Gesamintoermogens. Als Dividende kommen zur Vertheilung 30% der Prämien bei der Lebensversicherung und 2% der Rente bei der Rentenversicherung.
Wöchentliche Neberficht der Todesfälle tu Gieße».
27. Woche. Vom 1. Juli bis 7. Juli 1894.
Einwohnerzahl: angenommen zu 22 100 (tncl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 25,88°/«>berw. 16,47 nach Ausschl. der Ortsfremden. Kinder
Es starben an: Zusammen
vom
1 (1)
3 (2)
3 (2)
1
2
1 (1)
3 (1)
1
2
1
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr:
1 (1)
Dtphtheritis
Chronischer Lungen- tuberculose
Acute Miliartuberkulose
Darmcatarrh Altersschwäche Sonstige benannte
Krankheiten
: Erwachsene: im
Summa: 11 (4) 6 (3) 4 1 (1)
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, rou viele der Todesfälle in der betreffenben Krankheit auf von auswärts nach (Steffen gebrachte Kranke kommen.
S ch iffs Nachrichten.
Hamburg, 10. Juli. Der Hamburger Dampfer ,,Prufsia", Capitän Karlowa, von der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt- Actien-Gesellschaft, ist am 8. Juli, 1 Uhr Morgens, von Hamburg in Newyork angekommen.
Briefkasten.
8. G. Wette. Der Dichter ist em 13. Juli 1816 in Kreuzburg in Schlesien geboren und lebt unseres Wissens noch in Wiesbaden.
Temperatur der Lahn und der Luft nach Reaurnur gemessen am 11. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 16%, Lust 13».
Rübsamen'sche Badeanstalt.
Brief - und Packet-Siegelmarken
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