Ausgabe 
6.9.1894 Erstes Blatt
 
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gelten ebenfalls vorstehende Bedingungen, jedoch sollen aus diesen Mitteln auch nicht im Kreise Gießen woh­nende Züchter bei Vorführung von preiswürdigem Vieh mit Prämie bedacht werden. ''''-WWßÄ

III. Es bleibt dem Ermessen der Prämiirungs-Commission überlassen, die bestimmten Preise innerhalb des Gesammt- betrages je nach der Güte der ausgestellten Thiere jeder Gattung auch zu übertragen.

Gießen, den 9. August 1894.

Der Vorstand des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen.

Carl Jost, Rechtsanwalt.

Bekanntmachung.

Nach Beschluß des Ausschusses des landwirthschaftl. Bezirks­vereins soll in diesem Herbst der Bezug von Beselers Weizen durch den landwirthschaftl. Bezirksverein vermittelt werden.

Von diesem Weizen sind von Herrn O. Beseler auf Klostergut Weende dem landwirthschaftl. Bezirksverein

100 Kilogramm. . . . zu 23 Mk.

1000 Kilogramm. ... zu 200 Mk. angeboten und bei Bestellung von 5000 Kilogramm eine weitere Preisermäßigung in Aussicht gestellt werden.

Es wird dies unter dem ergebenen Anfügen zur Kenntniß der Herren Landwirthe gebracht:

1. daß in dem Voranschlags des landwirthschaftl. Bezirks­vereins 1894/95 200 Mark zur Deckung der Transportkosten für Saatfrucht in Ausgabe vorgesehen sind und daß bei Bestellungen von Mitgliedern des landwirthschaftl. Bezirksvereins die Kosten des Trans­portes der Saatfrucht bis zur Eisenbahnstation Gießen, Lang-Göns, Hungen und Grünberg auf die Bezirks- vereinskaffe übernommen werden;

2. daß Bestellungen vpn Landwirthen, welche nicht Mit­glieder des landwirthschaftl. Bezirksvereins sind, eben­falls ausgeführt werden.. - .^>A

Dieselben haben aber, wenn sie nicht vorher noch Mitglieder des landwirthschaftl. Bezirksvereins werden und sich zu diesem Behufe bei dem Unterzeichneten anmelden sollten, den vollen Kostenbetrag für Ausführung ihrer Bestellungen zu vergüten;

3. daß die Herrn Landwirthe, welche diesen Weizen durch Vermittlung des landwirthschaftl. Vereins zu beziehen wünschen, ihre Anmeldungen längstens bis zum 20. d. M. bei dem Unterzeichneten einzureichen haben;

4. daß die Zahlung des Kaufpreises bei Empfang der Saatfrucht alsbald zu erfolgen hat;

5. daß irgend eine Garantie von Seiten des landwirthschaftl. Bezirksvereins selbstverständlich nicht übernommen wird. Die Angebote der Saatstelle der deutschen Landwirth- schafts'Gesellschaft zu Berlin sind ebenfalls eingelaufen und können bei dem Unterzeichneten von den Herren Landwirthen eingesehen werden.

Die Herren Bürgermeister werden ergebenst ersucht, vor­stehende Bekanntmachung in Ihren Gemeinden veröffentlichen zu lassen, Anmeldungen entgegenzunehmen und solche bis zum 20. d. M. einzusenden.

Gießen, den 3. September 1894.

Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins. ________ Carl Jost.

Gießen, den 4. September 1894.

Betr.: Die Abhaltung landwirthschaftl. Vorträge in den Gemeinden des Kreises Gießen.

Der Director des landw. Bezirkstiereins Gießen

an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises.

In dem Voranschläge des landwirthschaftl. Bezirksvereins Greßen für 1894/95 sind 200 Mark zur Bestreitung der Kosten der Abhaltung landwirthschaftlicher Vorträge in den Ezelnen Gemeinden des Kreises in Ausgabe vorgesehen

Die Diäten der Herren Wanderlehrer, sowie die Transportkosten derselben auf der Bahn werden auf die Bezirksvereinskasse übernommen.

Gemeinden, welche nicht an einer Eisenbahnstation liegen, haben den Herrn Wanderlehrer auf ihre Kosten von der nächsten Bahnstation per Wagen abholen und dahin zurück- bringen zu laffen.

Ach ersuche Sie um baldgefällige Mittheilung, ob Sie Enschen, daß in Ihrer Gemeinde Vorträge über landwirth- schaftliche Fragen gehalten werden und zwar:

1. an welchen Tagen (Sonntagen oder Werktagen);

zu welcher Stunde;

3. in welchen Localen und

4. über welche Themata?

Carl Jost.

Deutscher Reich.

Darmstadt, 4. September. Seine Königliche Hoheit der Großherzog begaben sich gestern Nachmittag in Begleitung des Großh. Oberstallmeisters Fretherrn b. Rtedesel nach Homburg und kehrten am Abend wieder nach Wolfsgarten zurück. Seine Majestät der Kaiser haben dem General- lteutenant z. D. Patrunkh zu Lindhetm in Oberhessen, zu- letzt Commandant von Metz, die Erlaubniß zur Anlegung des Großcomthurkreuzes des königl. bayerischen Militär-Verdienst- ordens allergnädtgst zu ertheilen geruht.

nrafcöeran' September. Die Zett der alljährlichen Herbstübungen der deutschen Armee ^wte erum angebrochen und in den verschiedensten Theilen «L3*1?' c??? 1" Bereiche der einzelnen Armeecorps der tnfccntrL Am meisten ziehen die Stuf» Arm -^»- bU Katsermanöver des 1. (ostpreußtschen) rJ?6 baß 17' (westpreußische) Armeecorps auf sich, welche in der Gegend von Königsberg nächster Tage unter den Augen des Kaisers und seiner hochsürstltchen Manövergäste stattfinden werden. Aus diesem Anlaß traf bcr Kaiser, begleitet von der Kaiserin, am Dienstag Vor-

> mittag in Königsberg ein, wo dem erlauchten Herrscherpaare seitens der Bevölkerung der festlich geschmückten Hauptstadt Ostpreußens ein begeisterter Empfang bereitet wurde. Im weiteren Verlaufe des Dienstag traf auch der König von Sachsen in Königsberg ein. Am Mittwoch sollte die Be­sichtigung des 1. Armeecorps durch den Kaiser bet Königs­berg erfolgen, während die bei Elbing stattfindende In- spictrung des 17. Armeecorps seitens des allerhöchsten Kriegsherrn auf den 7. September festgesetzt ist. Alsdann manöverirt zunächst jedes Armeecorps für sich, worauf am 10., 11. und 12. September die eigentlichen Kaisermanöver der zwei Corps gegeneinander folgen.

Auf die Kaisermanöver in Ostpreußen werden dann in Anwesenheit des Kaisers unmittelbar die großen Flottenmanöver in den Gewässern vor Swinemünde folgen, in den Tagen des 13. bis 15. September. Die bevorstehenden Herbstmanöver der deutschen Flotte versprechen ein besonders imposantes Schauspiel zu gewähren, denn im Ganzen werden an denSwinemündenerGewässern52Krtegsschtffe, 17 größere und 35 kleinere, mit insgesammt 470 Offizieren, 200 Seecadetten und ca. 9000 Mann an Bord, theilnehmen, eine Flottenmacht, wie sie in solcher gewaltigen Größe in deutschen Gewäffern seit dem Bestehen der kaiserlichen Marine noch niemals zusammengezogen worden ist. Diese ganze Flotte ist in zwei Geschwader zu je zwei Divisionen etngetheilt, das Obercommando über sie führt der commandirende Admiral v. d. Goltz, unter ihm befehligen noch ein Viceadmiral und drei Contreadmirale als Geschwaderchefs, resp. als Divifions- chefs. An die Beendigung der Katsermanöver der Flotte am 15. September werden sich in den nächstfolgenden Tagen noch größere Uebungen in der freien Ostsee anrethen.

Prinz Georg von Sachsen, General-Jn- specteur btt 2. Ärmee-Jnspection, ist behufs Theilnahme an den Manövern des 5. Armeecorps in Posen eingetroffen.

Allseitige Beachtung findet die Conferenz, welche Kaiser Wilhelm am Sonntag Nachmittag mit dem Ministerpräsidenten Grafen Eulenburg gepflogen hat. All­gemein nimmt man an, daß sich der Monarch hierbei vom Grafen Eulenburg über die schwebende Frage der Ver- I schärfung des Vereins- und Versammlungsgesetzes habe Vor­trag halten laffen, über irgend welche Entschließungen des hohen Herrn in dieser so viel erörterten Angelegenheit ist indeffen noch nichts bekannt geworden. Weiter taucht das Gerücht auf, in der Audienz des Ministerpräsidenten sei auch die Frage der Wiedervereinigung des Reichskanzleramtes mit s dem preußischen Ministerpräfidium zur eingehenden Erörterung gelangt und bekunde der Kaiser in dieser Angelegenheit An­schauungen, die auf einen mehrfachen Personenwechsel in hohen Aemtern schließen ließen. Vorerst handelt es sich bei dem erwähnten Gerücht offenbar nur um bloße Vermuthungen.

Neueste

Depeschen des Bureau »Herold*.

Berlin, 4. September. Sämmtliche Linienregi­menter, welche seit dem 20. August in Berlin garnisonirt haben, verließen heute früh .wieder die Stadt, um theils mittelst Bahn, theilS in Fußmärschen das für das dritte Armeecorps in der Mark bestimmte Manöverterrain zu erreichen.

Berlin, 4. September. DieLiberale Correspondenz" hält daran fest, daß der ReichSfchstzsecretär Gras v. Pofa- dowsky an den Finanzmintster Miquel einen Bries geschrieben hat, der dessen großes Mißfallen erregte. Allen Ableugnungen gegenüber bleibt dieLtb. Corr." bei der Behauptung, daß diese Angelegenheit in den verschiedenen Ministerien großes Aufsehen erregt hat.

Berlin, 4. September. Prof. Schweninger, welcher gestern in Varzin etntraf, hat sich über den Zustand des Fürsten Bismarck befriedigend ausgesprochen.

Berlin, 4. September. DerLocalanzeiger" behauptet, daß von einer für Herrn von Kotze ungünstigen Wendung in der Untersuchung betr. die Briesaffatre, wie dieVoff. Ztg." gestern mttgetheilt hat, nichts bekannt ist. Die Untersuchung geht nach wie vor ihren Gang.

Königsberg, 4. September. Der Kaiser und die Kaiserin .trafen mit Gefolge heute Vormittag gegen IO'/, Uhr hier ein. Der Kaiser begab sich zu Pferde, die Kaiserin tm Wagen, begleitet von einer Cavallerie-Escorte, und unter dem Geläute aller Glocken vom Bahnhofe nach dem Denkmalsplatze. An der dort erbauten Ehrenpforte wurde daö Herrfcherpaar von den städtischen Behörden begrüßt. Oberbürgermeister Hoffmann hielt die Festansprache. Auf dem Altstädtischen Ktrchplatze fand dann, kurz nach 11 Uhr, die Enthüllung des Denkmals Kaiser Wilhelms I. statt, der der Kaiser und seine Gemahlin beiwohnten. Der Ober­marschall im Königreich Preußen, Graf Richard zu Eulenburg- Prassen,' hielt eine längere Rede, auf welche der Kaiser erwiderte, es habe ihn gefreut, wieder einmal nach Königsberg zu kommen, denn er besuche die Hauptstadt Ostpreußens gern, deren winhschastliche Lage er stets mit hohem Interesse versolgt habe. Es gereiche ihm zur Freude, daß jetzt die wirthschastlichen Verhältnisse der Provinz einer Besserung entgegengehen, lieber den Denkmalsbau äußerte sich der Monarch anerkennend.

Oppeln, 4. September. Infolge der drohenden Cholera- gefahr würden die Ablaßfeste und Wallfahrten für* den Regierungsbezirk Oppeln Seitens der Regierung verboten. Alle Händler aus choleraverseuchten Orten sind von den Märkten ausgeschlossen. Auf den Grenzbahnhöfen findet eine : strenge ärztliche Untersuchung der aus Rußland und Oesterreich kommenden Reisenden statt.

Karlsruhe, 4. September. Aus allen Theilen des badischen Oberlandes laufen Nachrichten über furchtbare Hagelwetter ein. Großer Schaden wurde vornehmlich den Weinbergen und dem Tabak zugefügt. Die Ernte wurde 1 thetlweise vernichtet.

Paris, 4. September. Der Auflösung des Grasen ! von Paris wird mit Sicherheit entgegengesehen. Heber

die Hoffnungslosigkeit seines Zustandes kann auch der Umstand- | nicht hinwegtäuschen, daß der Kranke jetzt etwas Nahrung bei sich behält. Seinem Sohne, dem Herzog Philipp von Orleans, gab er in einer längeren Unterredung eingehende Instructionen.

Loudon, 4. September. DieTimes" melden tele­graphisch aus Chefoo, daß die japanische Flotte in einem Hasen im südlichen Korea versammelt sei, deffen Ein­fahrt durch Torpedos geschützt werde. Im Petschili-Golf kreuze die chinesische Flotte von Hasen zu Hafen. Die feind­lichen Truppen in Ping-Yang verhalten sich vollständig ruhig. In Chemulpo landete der japanische Marquis Saionje, um den König von Korea zur Erlangung seiner Unabhängigkeit zu beglückwünschen. Die Provinzen Söul und Wanghai, sowie die Gebiete in der Umgebung der Vertragshäfen be­finden sich im Besitz der Japaner. Der übrige Theil von Korea ist im Besitz bewaffneter Koreaner und Chinesen. Auf ganz Korea wird die Stimmung gegen die Japaner im höchsten Grade feindselig. Ein Guerillakrieg ist im Entstehen.

Petersburg, 4. September. DieNowoje Wremja" meldet, in Sofia würde ein Memorandum an sämmtliche Großmächte ausgearbeitet, welches die Anerkennung des Fürsten Ferdinand als gesetzlich regierenden Fürsten anbahnen soll. Das Memorandum wird vorher der Skupschtina vorgelegt. Nach Petersburg wolle man eine besondere Depu­tation senden.

Newyork, 4. September. Im Staate Tenneffee wurden sechs Neger, welche von zwei Polizisten zu Wagen zum Gesängniß gebracht werden sollten, von einer Volksmenge mit Flintenschüffen getödtet. Die Neger erhielten dreißig Kugeln. Die Polizisten, welche den Wagen vorher verlaffen und die Neger der Volksmenge preisgegeben hatten, wurden verhaftet.

Newyork, 4. September. In den Staaten Wisconsin und Minnesota wüthen seit zwei Tagen schreckliche Wald- brände. Bereits mehr als 600 Personen sind umgekommen. Der Schaden beträgt ca. 12 Millionen Dollars. Truppen sind abgesandt, um das Feuer einzuschränken. DerTribüne" zufolge wurden 20 Städte zerstört.________________________

Ceeale* und provinzielles.

Gießen, den 5. September 1894.

** Schwurgericht. Liste der Hauptgeschworenen für die am 25. September beginnende Sitzungsperiode: 1. Wilhelm Schudt in Rockenberg. 2. Wilhelm Schwenk III., Nteder- Eschbach. 3. Johannes Göbel II. in Pfordt. 4. August Trapp in Friedberg. 5. Simon Bieber in Nieder-Eschbach. 6. Wilhelm Grieb II. in Holzheim. 7. Anton Rompf VIII. in Lang-Göns. 8. Dr. Eugen Netto in Gießen. 9. Karl Flach III. in Butzbach. 10. Emanuel Löb in Friedberg. 11. Peter Jacob Möbs III. in Nieder-Mörlen. 12. Karl Heil II. in Butzbach. 13. Hermann Kratz in Laubach. 14. Jacob Wilhelm Lemp in Altenstadt. 15. Johann Heinrich Ortwein in Angersbach. 16. Heinrich Schudt in Fauerbach bei Friedberg. 17. Oberförster Bücking in Romrod. 18. Wilhelm Raab in Selters. 19. Heinrich Emil Schneider in Alsfeld. 20. Heinrich Schmalbach IV. in Crainfeld. 21. Tobias Schlunk in Gambach. 22. Hermann Reitz in Butzbach. 23. Wilhelm Reichert I. in EckartShausen. 24. Philipp Blecher II. in Ober-Rosbach. 25. Heinrich Keutzer III. in Frischborn. 26. Caspar Kalbfleisch II. in Altenburg. 27. Ludwig Friedrich Harth in Nieder-Mockstadt. 28. Johann Heinrich Jhring in Sich. 29. Philipp Kreiling IV. in Heuchelheim. 30. Emil Fischbach in Gießen.

** Die sechs Handelskammern im Großherzogthum wurden gegründet, bezw. traten inS Leben: Mainz am 24. December 1802, Offenbach am 21. Juli 1821, Worms am 1. Sep­tember 1842, Bingen am 24. Januar 1862, Darmstadt am 11. Juni 1862 und Gießen am 2 0. September 18 72. Diese Datas geben ein Bild der Entwickelung von Handel und Industrie mnerhalb unseres Landes nach Raum und Zeit.

** Turnfahrt. Der Turnverein Gießen wird am kommenden Sonntag eine Turnfahrt durch den Taunus, über Bad Homburg nach Bockenheim, bei günstiger Witterung unternehmen. Näheres über Abfahrt rc. werden wir in einer der nächsten Nummern berichten.

** Die Sperrung der Lahnbadeaustalteu ist für den Kreis Wetzlar verfügt worden; auch soll Seitens der Wetzlarer Kreisbehörde eine Verfügung ergangen sein, wonach in den an der Lahn gelegenen Ortschaften für dieses Jahr die Kirmeßfestlichkeiten untersagt sind.

** Manöver. Die Regimenter Nr. 115 und 116 manöveriren vom 7. bis 11. September im Bezirk Babenhausen, Eggartshausen, Eberstadt, Ober-Beerbach, Ernsthofen, Lichtenberg, Bremsbach, Mümling - Grumbach, Bayerische Grenze. Die Truppen werden am 11. in der Gegend von GundernhausenEberstadtErbach untergebracht. Dom 11. bis 13. September beginnt das Divisionsmanöver zwischen Reinheim und Reichelsheim mit Biwaks und dauert bis zum 19. September.

** Die Herbstzeitlose blüht jetzt auf den Wiesen. Sie ist eines unserer giftigsten Gewächse. Frisch wird das Kraut vom Weidevieh nicht gefreffen und muß bei der Grummet­ernte auSgelesen werden.

** Zn Amerika verstorbene Heffeu. Newyork City, N.-Y.: Anna Klotzbüchler, geb. Keßler, 60 Jahre alt, aus Reinheim. Buffalo, N.-Y.: I- Adam Lautz, 54 Jahre alt, aus Dieburg. Hecker, Jll.: Michael Krämer, 73 Jahre alt, aus Michelstadt. Newport, R. I.: Carl Ph. Färber, 36 Jahre alt, auS Alzey.

** Das Eisenbahn Alter der Kinder. Ein Gericht ber- urtheilte kürzlich einen Reisenden wegen Betruges zu einer längeren Gesängnißstrafe, weil er das Alter eines mitfahrenden KindeS niedriger, als es in Wirklichkeit war, angegeben hatte. Es erscheint daher nicht ganz überflüssig, auf die Bestimm­ungen desDeutschen Eisenbahn-Personen- und GcpäcktarifS" über die Fahrpreisermäßigung für Kinder auf­merksam zu machen. Die Bestimmungen lauten: Kinder bom