den Kamin war durch Schwemmhölzer und Gerölle gänzlich verschlossen- nach anderthalbstündiger Arbeit mußten die bis an den Hüften im Wasser stehenden und angeseilten Leute ganz ermattet nach dem Dorfe zurückgebracht werden. Endlich trifft ausgiebige militärische Hilfe ein: Pioniere aus Graz und Pettau. Die Frau des etngeschlossenen Forschers Zweier richtete in ihrer Verzweiflung ein Telegramm direct an den Kaiser mit der Bitte um Herbeiführung einer großen Felsenbohrmaschine aus Leoben, was aber kaum durchführbar erscheint.
Lüttich, 4. Mai. Der Zustand des Dr. Ren son ist sehr ernst- das Befinden der beiden anderen Verletzten ist verhältnißmäßig gut. Eine große Menschenmenge bewegt sich vor dem Explosionshause. Die Polizei verhaftete noch in der Nacht 13 Anarchisten. Es herrscht lebhafte Erregung. Man glaubt, das Attentat habe dem AppellationsgerichtSrath Renson gegolten, der in der anderen Straße wohnt.
Depefchen deS Bureau „Herold".
Berlin, 4. Mai. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet die Verleihung des rothen Adlerordens zweiter Klasse mit Eichenlaub an Staatssecretär v. Posadowski.
Berlin, 4. Mai. Das Staatsmini st ertum hält morgen eine Sitzung ab. Vermuthlich wird der Termin für den Landtagsschluß berathen.
Berlin, 4. Mai. Die große Berliner Kunstausstellung ist gestern Mittag um 12 Uhr durch den Cultusminister Dr. Bosse feierlich eröffnet worden.
Berlin, 4. Mai. Der Großindustrielle Rudolph Hertzog von hier ist gestern in Karlsbad an einem Schlaganfalle gestorben.
Karlsruhe, 4. Mai. Der practische Arzt Dr. med. Billig hier eröffnet demnächst ein Inhalatorium, worin ein von ihm erfundenes Verfahren zur Heilung von chronischen Katarrhen der Athmungsorgane, insbesondere des chronischen Lungenkatarrhs und der Lungentuberkulose, zur Anwendung gebracht werden soll. Das Verfahren hat bereits eine Reihe überraschender Erfolge aufzuweisen und ist in allen Eulturländern zum Patent angemeldet worden. Bis zur Paientertherlung wird dasselbe noch geheim gehalten. Zahl- retche Anmeldungen sind bereits zum Besuche des Jnhala« tortums erfolgt.
Wien, 4. Mai. Nach dem „N. W. T." ist hier an maßgebendem Orte über einen bevorstehenden Besuch des Königs Alexander von Serbien nichts bekannt.
Graz, 4. Mai. Ueber die Rett ungs ar beit en an der Lueghöhlc liegen günstige Nachrichten vor. Mehreren Personen gelang es, bis in die Nähe der Höhle vorzudringen. Auf ihr mehrmaliges Klopfen an die Felswand wurde aus dem Raume, in welchem sich die Eingesperrten befinden müssen, Gegenklopsen vernommen. Da man noch rechtzeitig Hilse zu bringen hofft, werden die Rettungsarbeiten mit verdoppelter Kraft und unter unglaublichen Anstrengungen weitergeführt.
Eger, 4. Mai. Zwischen Bergarbeitern des Falkenauer Reviers, welche Ausschreitungen begingen, und Gensdarmen fand ein ernster Zusammen st oß statt, bei dem ein Arbeiter getödter und mehrere verwundet wurden.
Gent, 4. Mai. Gestern fand abermals ein socia- listischer Umzug statt, an welchem sich etwa 4000 Ar- beiter, Frauen und Kinder betheiligten. An der Spitze des Zuges wurde eine Tafel getragen, welche mit der Inschrift: „Platz den Arbeitern!" versehen war. Dann kamen sechs Arbeiter zu Pferde mit rothen Fahnen- in der Mitte des Zuges ging ein Trupp junger Mädchen, mit rothen FreiheitS- mützen geschmückt.
Athen, 4. Mai. Das Erdbeben dauert ununterbrochen fort und nimmt einen immer weiteren Umfang an. Täglich laufen neue, das fortschreitende Elend in den betroffenen Gegenden schildernde Nachrichten ein. Dabei sind die Erderschütterungen von ungeheurem Getöse begleitet.
CocaU» nnd provinzielles,
Gießen, den 5. Mai 1894.
** Der Festact zur Feier des 100jährigen Geburtstages von Friedrich Diez fand heute Mittag 12 Uhr in der Aula der Universität statt. Die Feier wurde -eröffnet mit dem Vortrag des Krönungsmarsches aus den „Folkungern" - die Festrede hielt Herr Professor Dr. Behrens, die Schlußrede Herr Rector Dr. Paasch. Eingehender Bericht folgt in nächster Nummer.
** Das Geburtshaus Diez' in den Neuen Bäuen, das Universitätsgebäude, sowie das Bürgermetstereigebäude waren heute aus Anlaß der 100jährigen Geburtstagsfeier Diez' ge- schmückt.
** Maifrost. Heute Nacht sank die Temperatur auf — 2 Gr. R. Kälte, wodurch Freiculturen, jungen Schößlingen und Blüthen großer Schaven zugesügt wurde.
** Vorsicht! Wie nöthig die größte Vorsicht beim Gebrauch von Spiritusmaschinen ist, zeigt ein gestern Abend in einem Hause in der Neustadt vorgekommener Fall. Eine Frau wollte die Spiritusmaschine anzünden, wobei letztere umfiel und der Spiritus in Brand gerieth. Ein in der Küche liegendes Bündel Wäsche wurde vom Feuer ergriffen und verbrannte.
** Sachbeschädigung. An den letzten Sonntagen wurde im Stadtwalde in den dort befindlichen Steinbrüchen vielfach Unfug getrieben, u. a. ein Rollwagen in einen Bruch geworfen und vollständig zertrümmert. Am Himmelfahrttage wurden die kaum der Schule entwachsenen Uebelthäter abgefaßt und zur Anzeige gebracht.
** Souderzüge auf der Main. Weser - Bahn. Gleich wie in den Vorjahren wird auch in diesem Jahre von Sonntag den 6. d. Mts. ab, und während des Sommerfahrplans an Sonntagen und Feiertagen ein Sonderpersonenzug
1. bis 4 Klasse von Gießen bis Frankfurt a. M. fahren. Abfahrt: Gießen 8 Uhr Abends, Ankunft: Frankfurt a. M., Hauptpersonenbahnhof, 10 Uhr Abends. Bemerkt wird noch, daß der Zug auf allen Stationen uud Haltestellen zum Aufnehmen und Absetzen von Reisenden anhält.
** Der diesjährige Vereiustag des Allgemeinen Verbandes der deutschen laudwirthschastlichen Geuoffenschafteu findet in den Tagen vom 3. bis 6. Juni d. I. in Hannover statt.
△ Aus dem Ohmthal, 4. Mai. Die Aussichten für die Landwirthschaft haben sich mit Beginn des Mai ganz bedeutend gebessert. Der Eintritt nassen Wetters hat endlich die Schwarzseherei von einem ähnlich trockenen Jahrgang tote dem vorjährigen aufgehoben. Trotz riesiger Sonnenflecken und trotz dem Ausbleiben der Eisberge in den nordischen Gewässern, wie „Wetterkundige" berichteten, haben wir ein Wachswetter, wie es nicht besser zu wünschen ist und wie es selbst Schulze Hoppe nicht besser machen könnte, hätte er auch den Wind nicht vergessen. Der GraswuchS ist soweit gediehen, daß mit der Grünfütterung begonnen werden kann. Da das Vieh aber sehr begierig das grüne Futter verschlingt, so ist dringend eine Vermengung desselben mit kurz ge- i schnittenem Stroh (Häcksel) zu empfehlen, sollen andernfalls nicht allerlei unangenehme Umstände eintreten. — Die Winterfrucht, Korn wie Weizen, hat durch den Regen sehr viel gewonnen und zeigt jetzt üppiges Wachsthum. Die Sommerfrucht, Haier und Gerste, geht nach Wunsch auf und wächst rasch. Auch den Kartoffeln kommt der Regen, wie Allem, sehr gelegen. Wohl ist die Temperatur etwas niedriger geworden, dessenungeachtet schreitet das Wachsthum voran. — Die ausgeblühten Obstbäume, nur einige Apfel- sorten blühen noch, zeigen einen ganz ungewöhnlich reichen Fruchtansatz. Derselbe ist auch schon soweit entwickelt, daß ihm die drei gefürchteten „Eisheiligen" des 11., 12. und 13. Mai, sollten sie streng Regiment führen, schwerlich noch zu schädigen vermögen. — Die vortrefflichen Aussichten haben bereits ein abermaliges Anziehen der Preise für das Rindvieh bewirkt, die durch das trockene Frühjahr nach ihrem Aufschwung wieder bemerkenswerth gesunken waren. — Massenhaft treten die Maikäfer in unserem Thale auf. In den jungen Buchenheegen der Wälder hängt alles Gesträuch schwarzvoll, so daß ihr Einsammeln in manchen Gemeinden veranlaßt wird. * * Für das Laer Maikäfer werden 5 Pfennig bezahlt. Nicht selten sieht man Kinder, denen eben das Einsammeln der gefräßigen Käfer
Vergnügen bereitet, ganze Simmern voll abliefern. Hoffentlich bewahrheitet sich die Kalenderregel: Maikäferjahr — ein gutes Jahr.
Bad Nauheim, 1. Mai. Am 27. April wurde die erste Kur liste ausgegeben, nachdem Bäder schon Ende März erhältlich waren. Heute beginnt die offizielle Sai Fremdenstand: 220 Personen, 17 Aerzte, darunter vier zugezogen.
* Frankfurt a. M., 5. Mai. Der erste Renn des Vereins für Hindernißrennen in Frankfurt a. M. ve trotz des regnerischen Wetters sehr animirt und war Besuch ganz vorzüglich. Das Programm für näc Sonntag übertrifft noch dasjenige vom Donnerstag verlohnt es sich schon wegen der mit 5500 Mark bot Großen Orcadian - Steeple - Chase, worin 9 Pferde lc dürften, und des Mutyi-Hürdenrennen einen Ausflug der Frankfurter Rennbahn zu machen. Anfang der Re ist um 3 Uhr.
* Cassel, 3. Mai. Ein Handwerker Hierselbst hatte seiner Tochter, die die Unterstufe einer Bürgerschule besuchte und sitzen geblieben war, ins Zeugniß hinter den Vermerk der Klassenlehrerin: „Wird nicht versetzt!" die Worte geschrieben: „Weil Fräulein R. — ihr nichts gelernt hat." Die Lehrerin reichte das Zeugnißheft der Schuldeputation ein und kürzlich verurtheilte das Gericht den schreibsetigen Handwerker zu 8 Tagen Gefängniß! Als strafverschärfend kam in Betracht, daß der Verklagte schon wiederholt sich gegen die Schule vergangen hatte.
* Leipzig, 3. Mai. Eine angenehme Ueberraschung wurde dieser Tage einem hiesigen Beamten zu Theil, der lange Zeit hindurch mit einem alten alleinstehenden Herrn in einem Cafö gespielt hatte. Der Alle hat dem treuen Mitspieler in seinem Testament eine Summe von 50000 Mark ausgesetzt.
* Seinen eignen Sarg gezimmert hat sich ein Tischlergeselle aus Neustadtel (Schlesien). Derselbe hatte eben aus- gelernt und als sogenanntes „Gesellenstück" einen Sarg zu verfertigen gehabt. DaS Werk war gelungen, die Prüfungscommission äußerte ihre volle Zufriedenheit, der Lehrling wurde zum Gesellen gesprochen, erkrankte aber gleich nach der „Lossprechung" und starb. In seinem Gesellenstück wurde er zur ewigen Ruhe getragen.
* Eine böse That auS Eifersucht und Rache hat ein wegen Verdachts der Brandstiftung in Petersdorf verhaftetes Dienstmädchen cingestanden. Bei dem Feuer war ein Kind verbrannt und als man der Verhafteten vorhielt, daß sie den Tod des verbrannten Kindes auf ihrem Gewissen habe, antwortete sie, sie habe nicht die Absicht gehabt, das Kind, sondern (aus Eifersucht) den in dem Hause wohnenden Wittwer und dessen Braut zu verbrennen, die am Tag nach dem Brande ihre Verlobung feiern wollten.
* Der Warschauer Maler Wlabyslam Podkowinski hat vor Kurzem sein Bild „Rausch der Leidenschaften" ausgestellt. Das Gemälde gefiel allgemein und wurde sehr günstig kritisirt- es soll sich sogar ein Käufer gesunden haben, der es für 5000 Rubel erwerben wollte. Dieser Tage erschien Podkowinski wieder in der Ausstellung, erstieg eine kleine Leiter und zerschnitt mit einem scharfen Messer sein
Bild von oben nach unten in kleine Streifen. Man weiss nicht, was den Maler zu jenem Schritt veranlaßt hatte, da er sich nach den „M. N. N." sehr zufrieden mit der Anerkennung gezeigt hatte, die seinem Bilde zu Theil geworden war. Bekanntlich ereignete sich vor zwei Jahren in Warschau derselbe Fall. Damals hatte der Bildhauer Kurzama seine Statue zertrümmert. Doch war diese Statue von der Kritik abfällig beurtheilt worden.
* Aus der Schwedenzeit. Bei Baggerarbeiten im Mainbett in der Nähe von Höchst wurden verschiedene Waffen, Radschlösser, Ketten, Pferdezäume rc. gefunden, die vermuthlich vom Main-Uebergang der Schweden und aus der von ihnen gegen Tilly gelieferten Schlacht bei Höchst herrühren. Die Funde gingen in den Besitz des H«rn Geyer über und wurden von diesem dem Städtischen historischen Museum zum Geschenk gemacht.
* Als der Herzog von Braunschweig — so erzählt die „Braunschweiger Landeszeitungg" — auf seine Kosten eine Telegraphenverbindung zwischen BreSlau und feinem Schlosse Sibyllenort Herstellen ließ und als er zum ersten Male das im Schlosse eingerichtete Telegraphenzimmer besuchte, erklärte ihm bet Telegraphist ben Apparat unb telegraphirte schließlich zum besseren Verstänbniß mit Erlaubniß bes Herzogs an bie Station Breslau: „Durchlaucht besuchen eben zum ersten Mal bas Telegraphenbureau und befinden sich in erwünschtem Wohlsein." Nach einigen Minuten meldete die Glocke eine Antwort. Der Telegraphist wickelte den Streifen ab unb las bann laut: „Beides ist mir ganz —", bann stockte er. „Nun?" fragte ber Herzog. „Durchlaucht--"
„Lesen Sie, ich befehle es!" „Beibes ist mir ganz schnuppe", stotterte ber Telegraphist.
* Der ansgehobene Turnverein. Das Dorf Hambach hatte zur letzten Musterung 24 junge Leute gestellt, von denen 19 als tauglich ausgehoben wurden, und diese 19 sind merkwürdiger Weise die sämmtlichen activen Mitglieder deS dortigen Turnvereins. Der Verein muß darum mit dem Spätjahre seine Thätigkeit eickstelleu.
Schiffsnachvichten.
— Der Postdampfer „Noordland" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 2. Mai wohlbehalten in Newyork angekommen.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos unb I. M. Schulhof.
Bremen, 4. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.! Der Schnelldampfer Trave, Capt. R. Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 24. April von Bremen und am 25. April von Southampton abgegangen war, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bremen, 4. Mai. (Per transatlantischen Telegraph-! Der Postdampscr Dre-dcn, Capt. A» v. Collen, vom Nord- ' — *- ' m----- . ia -Sfeirli. nnn Bremen
— Da» ifcaronffti tn ver xtfither »««.»»
effanten Nachklang zu dem großartigen Feste, das sich vorige Woche in den prachtvollen Räumen der Wiener Hofreitschule abgespielt hat, bringt die »Wiener Mode* eine große Anzahl künstlerisch ausgeführter Ansichten bes Zuges und der bemerkeaswerthesten Costüme. Die „Wiener Mode" war in der Lage, diesbezüglich Authentisches zu bieten, da ihr von Seite des Comites die Herstellung sämmtlicher Costüme (über 250) übertragen war, welcher Aufgabe sie, nach dem übereinstimmenden Urtheil der Zuschauer und bet gesammten Presse, in ausgezeichneter Weise enisprochm hat.
— Fortschritt ««d Berbeffernngen aller Art können nur gedeihen, wenn sie zum Gemeingut Aller gemacht werden, wenn das Wissen um ihr Vorhandensein, der Glaube an ihren Bestand in alle Schichten des Volkes eindringt. Fortschritt und Verbesseiung in der Hauswirthschaft können nur erreicht werden und fortleben, wenn sie von allen Frauen gemeinsam gepflegt werden, wenn die Kenntnisse und erweiterten Erfahrungen der Einzelnen Allen mitge- theilt werden. Ein Derdandsorgan ber deutschen Hausfrauen in diesem Sinne ist die practische Wochenschrift »Fürs HauS*, welche vierteljährlich nur 1 Mk. kostet und auf jedem Gebiete der HauS- wirthschast und des Familienlebens fördernd wirkt. Probenummern sind in jeder Buchhandlung, fowie durch die Geschäftsstelle „Fürs Haus", Berlin SW , zu beziehen, welche dieselben zederzeit auf Wunfch kostenlos überall hin versendet.
<ms den Standss««rsve-1ßtO*iH
der Stadt Siede«.
«nssebote.
April: 30. Adam Kramer II., Schuhmacher zu Pfungstadt, mit Elifabethe Linker zu Gießen. Mai: 1. Adolf Friedlich August Martin Schwan zu Gießen mit Anna Marie Etifabeth Steinhauer zu Frankfurt a. M.
Sheschliessunge«.
Mai: 2. Adolf Schmidt, Kaufmann zu Breslau, mit Emma Abraham zu Lützellinden. 2. Johann Heinrich Berg, Bahnarbeiter dahier, mit Katharine Gerlach, geb. Schupp, Wittwe des Schlossers Philipp Gerlach hierfeldst. 4 Heinrich Diehl, Fabrikarbeiter dahier, mit Maria Ruppenthal Hierselbst. 4. Justus Wenzel, Taglöhner dahier, mit Anna Margaretha Grau Hierselbst.
Otbottni«
April: 22. Dem Bremser bei der Main-Weser-Bahn Philipp Reuschling ein Sobn, Philipp Georg Ludwig. 27. Dem Taglöhner Konrad Schmidt III. ein Sohn. 29 Dem Schneidermeister Nikolaus Biesdorf ein Sohn. 30. Dem Kaufmann Alfred Freund eine Tochter. 30. Dem Schlosser Karl Alt ein Sohn, Fritz Ludwig Heinrich Friedrich Karl Robert. Mai : 1. Dem Restaurateur Hermann Frech ein Sohn.
Gestorbene.
April: 27. Elisabethe Strack von Launsbach. 27. Robert Künkeler, 14 Jahre alt, von Daaden. 28. Carl Franz, 58 Jahre


