Bekanntmachung,
Gaspreis betr.
Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß infolge Stadt- Verordneten-Beschlusses vom 18. Januar d. I. für Privatabnehmer auf den Preis für Leuchtgas folgende Rabattsätze vom 1. April 1894 ab widerruflich gewährt werden:
Der Grundpreis für Leuchtgas bleibt 22 Pf. für 1 cbm und wird darauf, wenn der Jahresverbrauch auf einem zusammenhängenden Grundstück und bei einem und demselben Gasverbrauchenden eine Größe erreicht:
von 1001
cbm bis 2 000 cbm ein
Nachlaß von 3
pCt.
„ 2 001
// „ 5 000 „ „
n tt 5
u
5 001
„ ,, 10 000 „ „
„ „ 7V5
r //
„ 10 001
„ und mehr „ „
„ io
u
gewährt.
Die Beträge für den Gasverbrauch sind monatlich zu entrichten und zwar zu dem Grundpreis Von 22 Pf. für 1 cbm. Nach Schluß des vom 1. April bis 1. April laufenden Geschäftsjahres wird
der entsprechende Nachlaß verrechnet.
Der Preis des Gafes zum Betriebe von Gaskraftmaschinen, sowie für alle übrigen, nicht der Beleuchtung dienenden Zwecke (zum Kochen, Heizen und für gewerbliche Zwecke aller Art) wird gleichfalls vom 1. April d. Js. ab, ohne Gewährung von Rabatt, von 16 Pf. auf 15 Pf. für 1 cbm widerruflich ermäßigt, sofern ein besonderer Gasmeffer hierfür aufgestellt und den weiteren, hierauf bezüg- lichen Bedingungen entsprochen wird, nach welchen insbesondere die für solche Zwecke erforderlichen Gasleitungen und Veränderungen nur durch uns gefertigt werden dürfen und die Gaskraftmaschinen außer mit Gummibeuteln noch mit Druckreglern zu versehen sind.
Ferner wurde beschloffen, vom gleichen Zeitpunkte ab die monatliche Miethe für zu leihende Gasmeffer zu ermäßigen, wie folgt:
für 3-flammige Gasmeffer von 35 Pf. auf 25 Pf.
„ 5-
n
„ 50 ,,
,/ 40 //
„ 10-
//
//
„ 70 „
, „ 60 „
„ 20-
n
n
,/ 85 „
" 70 „
Gießen, 26. Februar 1894.
Städtisches Gas- und Wafferwerk Gießen.
1676 Otto Bergen.
Bekanntmachung.
Ermäßigung des Wafferpreifes betr.
Wir machen hierdurch schon jetzt bekannt, daß in der Stadtverord« ueten-Versammlung vom 18. Januar ds. Js. beschloffen worden ist, vom 1. Oktober 1894 ab, soferne bis dahin — wie zu erwarten — die Einführung der Quellwafferleitung von Oueckborn in das Stadtrohrnetz zum Gebrauche fertiggeftellt ist, widerruflich den Preis für 1 cbm Waffer von 30 Pf. zunächst auf 25 Pf. herabznsetzen.
Die Mindestbeträge des jährlichen Verbrauchs bleiben dagegen dieselben, wie seit 1. April 1891 festgesetzt, nämlich:
für ein Gebäude von 1 Familie bewohnt Mk. 15.—
„ „ ,, „ 2 Familien „ ,, 25.—
„ ,, ,, ,, 3 und mehr Familien bewohnt Mk. 35.—.
Familien, welche kein. Wasser beziehen, werden dabei nicht gerechnet.
Bezüglich der Wassermeffermiethe bleibt gleichfalls die seit 1. April 1891 stattgehabte — hier wiederholte — Festsetzung in Kraft:
Der Waffermesser, nach dessen Angabe die Berechnung des Wasserverbrauchs stattfindet, wird dem Abnehmer vom Wasserwerk unentgeltlich geliehen. — Für sog. Controlle-Wassermesser ist jedoch, je nach deren Größe, nach wie vor Miethe zu zahlen. — Hauptwaffermesser von 50 mm und mehr Durchflußweite sind von den Abnehmern auf eigene Kosten anzuschaffen und zu unterhalten.
Gießen, 26. Februar 1894.
Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.
1677 Otto Bergen.
Holzversteigerung
im Gießener Stadtwald.
Montag den 5. März 1894, soll im Gießener Stadtwald nachverzeichnetes Holz versteigert werden. 1. Zm Distrikt Neue Heege, Vor
mittags 9^2 Uhr beginnend: 9 Fichtenstämme mit 3,98 fm, 255 rm Nadelscheit,
4 „ Eichen-Knüppel,
276 „ Nadel ,,
4810 Wellen Nadel-Reisig, 44,5 rm Nadel-Stockholz,
2. Im Distrikt Philosophenwald, zwischen 12 und 1 Uhr beginnend:
94 Kiefernstämme mit 36,79 fm, (darunter Schnittstämme für Schreiner geeignet),
88 Fichtenderbstangen mit 6,44 fm, 56 rm Eichen-Scheit,
15,5 rm Nadel-Scheit,
3 rm Eichen-Knüppel, 18 „ Nadel- „
5110 Wellen Eichen-Reisig,
1330 „ Nadel-Reisig,
9 rm Eichenstöcke, 11 „ Nadelstöcke.
Die Zusammenkunft ist in der Grünbergerstraße am Schützenhaus.
Gießen, 24. Februar 1894.
Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 1654 Gnauth.
Gundersheimer Sanitätskäse.
[34]
Holz-Versteigerung«
Montag den 5. März d. I., von Bormittags 9 Uhr an, sollen in dem Londorfer Gemeindewald District Katzengeheeg, Mckenstall, Hainftruth rc. versteigert werden. [1792
16,47 fm Eichen-, 14,9 fm Buchen-,
93,26 fm Nadel- und 0,87 fm Aspen-Stammholz; 0,45 fm Eichen- und 15,20 fm Nadel-Derbstangen;
5,96 fm Nadel-Reisstangen.
Zusammenkunft im sog. Sauloch vor dem Wald.
Londorf, am 28. Febr. 1894.
Gr. Bürgermeisterei Londorf.
_________Au mann.________
Nutzholz-Versteigerung.
Samstag den 3. k. Mts. 1. Gmemdetoald Groß-Rechtenbach.
Beginn Vormittags 9 Uhr im District 16 „Schirmheck". Eichen: 71 Stämme II., UL und
IV. Klasse == 52,68 fm.
Nadel: 38 Stämme III. u. IV. Klaffe — 10,36 fm, 9 Stangen I. Kl., 18,50 rm Nutzholz.
2. Gememdewald Hörnsheim.
Zusammen kunftMittagsl Uhr auf der großen Straße von hier nach Wetzlar.
Eichen: 13 Stämme I., II., III. und
IV. Klasse ----- 24,26 fm, 13 rm Nutzholz.
Nadel: 23 Stangen L, II. u. III. Kl.
3. SeMindemalb lnbeliinben. Beginn Mittags 2 Uhr am Wetzlarer Weg, District 5 bei der Hörnsheimer Grenze.
Eichen: 5 Stämme I. Kl. —16,36 fm. Nadel: 124 „ III.Kl.----35,77frn.
43 Stangen I.Kl. u,12rm Nutzholz.
Die genannten Waldungen liegen unmittelbar zusammen und gehören zur selben Försterei.
Groß-Rechtenbach, 23. Febr. 1894. 1618 Das Bürgermeister-Amt.
Freitag den 2. März, IBormittagS 10 Uhr, zu Gießen in dem Lager des Spediteurs Herrn Arrg. Schlesfinger (an den Bahnhöfen) werde ich auf Anstehen des Herrn Fr. Amend, Müller in Gr-Linden, gemäß Art. 343 :
50 Sack Roggenmehl
öffentlich, gegen Baarzahlung versteigern.
Versteigerung voraussichtlich bestimmt. Engel,
1774 Gerichtsvollzieher.
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60. Styan Hin Bundesrat u. A.
Dir nsir Dn wird iortgesetzt.
Präsident v.! ausgesprochen wordi zu Ende gebracht w fihung anzuberaume
Abg. i.fyntm siändniß für die Lar die Herrm rechts un sMpathtsch gegenüb, Mlembergischen 2Bi Mtzi. Wir wollen W ton dnÄuidrbr »ls aür Mh wdre t den Landwtrih piobu Wiche Mahregeln, bringt der LeNrag «flöte Namens mei »rtb«. (Wlh ...NN Ä nuhnM handtlsver äugend ttiittü woi M io wirbt üä die | 4m Richter selbst meinen Augen ühei ÄÄfl® desselb, kann Ml jedes belieb J“ bester, den Bertr ist es Md. die
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