Ausgabe 
30.12.1893 Erstes Blatt
 
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sein mögen, mit denen die Völker wie die Individuen, die Gesammtheit wie der Einzelne, dem herangenahten neuen Zeiträume entgegenblicken, Alle und Jeder erhoffen von ihm doch nur das Beste, und so möge denn das Jahr 1894 den alten Spruch wahr machen:(Sin neues Jahr, ein neues Glück!"

Die letzte Woche des alten Jahre - hat au dem Gebiete der innerpolitischen Begebenheiten nichts Be­sonderes von Belang gezeitigt, die kurze Frist zwischen Weih­nachten und Neujahr pflegt ja überhaupt in Bezug auf die innere Politik keine größere Ausbeute zu gewähren. Noch immer herrscht die Frage nach Gestalt und Ausgang der Meinungsverschiedenheiten vor, die nach einer viel­verbreiteten Anschauung aufs Neue in den Berliner maß­gebenden Kreisen aufgetaucht sein sollen. Zwar wird von angeblich unterrichteter Seite das Vorhandensein solcher Differenzen bestritten und im Speziellen den Gerüchten entgegengetreten, denen zufolge es in den jüngsten Sitzungen des preußischen StaatsministeriumS zu lebhaften Auseinander­setzungen gekommen wäre, doch findet dieses Dementi vielfach keinen rechten Glauben. Die Zweifler neigen der Meinung zu, daß vielleicht keine acute Crisis, aber dafür wohl eine latente Crlsis an den leitenden Stellen exiftire, und daß ihr Ausgangspunkt in der Abtrennung des preußischen Minister- Präsidiums vom Reichskanzleramte zu suchen sei. Wenn diese Muthmaßungen richtig sind und schwerlich können sie kurzer Hand zurückgewiescn werden so dürfte das neue Jahr eine abermalige Auflage der bedauerlichen Reibungen innerhalb der Berliner leitenden Kreise bringen.

Berlin, 27. December. Dem Bundesrath ist, wie verlautet, ein Entwurf von Bestimmungen zugegangen, be­treffend Ausnahmen von dem Verbot der SonntagSarbeit in gewerblichen Anlagen. Die nächste Plenarsitzung deS Bundesraths findet voraussichtlich in der kommenden Woche statt. Dem BundeSrath ist die Mittheilung über das unterm 15. November d. I. abgeschlossene und bereits amtlich ver­öffentlichte deutsch-englische Abkommen über die Abgrenzung deS'Hinterlandes von Kamerun zugegangen.

Der Reichstag wird sich noch einmal mit den neuen Handelsverträgen beschäftigen müssen, obwohl diese bekanntlich bereits die parlamentarische Sanction gefunden haben. Die Verträge mit Spanien und Rumänien werden bis zum 1. Januar 1894 voraussichtlich nicht zur Erledigung in den spanischen Cortes, resp. in der rumänischen Deputirten- kammer gelangen, es tritt daher die Nothwendigkeit einer nochmaligen Verlängerung des bislang zwischen Deutschland und den genannten Staaten bestandenen handelspolitischen Provisoriums em. Die Reichsregierung gedenkt daher dem Reichstage unmittelbar nach dessen Wiederzusammentritte die dem Vernehmen nach bis zum 31. Januar 1894 vereinbarte Verlängerung des Zollprovisoriums mit Spanien und Rumänien behufs nachträglicher Genehmigung zu unterbreiten. An letzterer ist wohl nicht zu zweifeln- selbstverständlich würden die Debatten über das Verlangen der Regierung die definitiven Beschlüffe des Reichstages zu den neuen Handelsverträgen völlig unberührt laffen.

Immer wieder taucht in ziemlich bestimmter Form das Gerücht auf, die deutsch-rufsischen Handels­vertrags Unterhandlung en seien entweder schon beendigt, oder stünden doch wenigstens unmittelbar vor ihrem Abschluffe. Freilich haben diese Verhandlungen nun lange genug gedauert, so daß eine Entscheidung endlich angebracht wäre, immerhin muß das erwähnte Gerücht noch mit Vorsicht ausgenommen werden.

Der deutsch-spanische Handelsvertrag ist derjenige von den sogenannten drei kleineren Verträgen, welcher nach verhältnißmäßig geringem Widerstande Seitens der Agrarier im Sinne der Reichsregierung erledigt werden könnte. Deutscherseits stände also der Einführung der Vertrags­bestimmungen kein Hinderniß im Wege, falls die spanischen CorleS mit ihren Berathungen zu Ende gelangt wären. Nun sind aber die Cortes in diesem Augenblicke nicht versammelt, während das handelspolitische Provisorium mit dem 1. Januar 1894 zu Ende geht. Es würde also die große Gefahr ent­stehen, daß ungeachtet der in Deutschland bereits zum Abschluß gelangten Verhandlungen und ungeachtet der voraussichtlichen Bereitwilligkeit der spanischen CorreS die Vertragsbestimm­ungen gutzuheißen, dennoch in den nächsten Tagen eine Art von zollpolitischem Kriegszustände zwischen Deutschland und Spanien eintreten müßte. Dieser nicht zu unterschätzenden Gefahr sollte, wie daSB. T." meint, mit allen Mitteln vorgebeugl werden und eS wäre am Besten, wenn Deutsch­land alle diejenigen Vortheile annehmen würde, welche die Verträge Spaniens mit der Schweiz, Schottland und Schweden diesen Mächten gewähren, so lange, als die Cortes nicht endgiltig ihre Zustimmung zu dem mit Deutschland bereits abgeschlossenen Vertrag gegeben haben. Sollte nämlich von deutscher Seite die Verlängerung des Provisoriums nicht zu­gestanden werden, sodaß alsdann die Sätze des gegenseitigen Maximaltarifs in der Zwischenzeit in Anwendung kommen müßten, dann wäre allerdings daS Zustandekommen des Ver­trages durch die Zustimmung der CorteS im höchsten Grade gefährdet. Im Jntereffe der Entwickelung unserer Handels- vertragSpolitik läge es daher, daß sich Deutschland bereit erklärte, die provisorischen Bestimmungen nach dem Muster deS schweizer, holländischen und schwedischen Vertrages für die UebergangSzeit anzunehmen.

Xuilauö.

Der politische Mord, welchen die Ermordung deS Handschuhmachers Mrva in Prag durch czechische Fanatiker darstellt, belastet daS Schuldcomo der Jungczechen aus'S Neue in ernster Weise. Denn die sehr rasch ermittelten Thäter haben bei ihrer Vernehmung offen gestanden, daß die Rede deS JungczechenführerS Dr. Herold im Abgeordneten­hause, in welcher Herold den Mrva als einen Verräther an der czechischen Sache und einen Lockspitzel darstellte, in ihnen

den Entschluß hervorgerufen habe, Mrva zu beseitigen. Dermuthlich ist jedoch der Unglückliche gar kein ,agent provo- cateur* gewesen, er scheint vielmehr den socialistisch- czechischen GeheimbündenOmladina" undbaß unterirdische Prag" aus Ueberzeugung oder wenigstens infolge einer Neigung zum Abenteuerlichen angehört zu haben. Offenbar find aber diese geheimen Vereinigungen, die nicht nur be­denkliche politische Zwecke verfolgen, sondern auch geradezu einen anarchistischen Anstrich tragen, mit auf die Rechnung des wüsten, hetzerischen Treibens der Jungczechen zu setzen, und müffen daher die Führer der jungczechischen Gaffenpolitiker schließlich auch für die an Mrva begangene Unthat verant­wortlich gemacht werden. Im Uebrigen dürste der sensattonelle Vorfall dazu beitragen, daß den Prager Geheimbünden behördlicherseits jetzt energisch zu Leibe gegangen wird, zumal die verhafteten Mörder Mrvas ausgesagt haben, daß die Omladina (Bund der Jugend") Anschläge auf hohe Persönlich­keiten vorbereite. Unter diesen Umständen ist es sehr wahr­scheinlich, daß die Prager Ausnahmemaßregeln noch verschärft werden und vielleicht noch in anderen Bezirken Böhmens zur Anwendung gelangen.

Die Engländer haben in ihrem Feldzuge gegen die M a t a b e l e in S ü d a f r i k a just zur Jahreswende eine immerhin empfindliche Schlappe erlitten. Major Wilson, welcher mit seiner Abtheilung von der Hauptmacht des englischen CorpS abgeschnitten worden war, und der ihm mit 40 Mann zu Hilfe gesandte Hauptmann Borrow sind mit allen ihren Leuten von den Matabele niedergemetzelt worden. Jetzt wird den Engländern, wollen sie diese Scharte aus­wetzen, nichts übrig bleiben, als den Krieg gegen die Matabete trotz der eingetretenen ungünstigen Jahreszeit fortzusetzen.

Neueste

Wolffs telegraphisches Korrespondenz - Bureau.

Angoulßme, 28. December. Der Befehlshaber der Gensdarmerie, der heute vernommen wurde, gab eine Schil­derung der Vorgänge, die sich bei den Ruhestörungen in Aigues-Mortes abspielten. Die wüthende Menge habe trotz der Anstrengungen der Gensdarmen, es zu ver­hindern, die Häuser belagert, in die sich die in den Salinen beschäftigten italienischen Arbeiter geflüchtet hatten, und habe dort die Fenster und die Dächer zerstört. Als am anderen Tage die Gensdarmerie die italienischen Arbeiter nach Aigues- Mortes geleitete, habe eine bewaffnete Schaar die Italiener angegriffen, einige Verwundete seien mit Knütteln todtgeschlagen worden.

Angouleme, 28. December. Der Angeklagte Buffat hat eingestanden, verwundete Italiener mit dem Knüttel geschlagen zu haben. Er führt Trunkenheit als Entschul­digung an.

Athen, 28. December. Vergangene Nacht explodirten im Hause des Bankiers Syngros Dynamitpatronen. Der Thäter ist bisher nicht ermittelt. Die Stadt befindet sich in lebhafter Erregung.

Deveschcn deS BureauHerold".

Berlin, 28. December. Der Kaiser empfing heute Vormittag 9 Uhr den Reichskanzler, den Finanzminister und den CultuSminister, sodann den Kriegsminister und den Chef des Militärcabinets General v. Hahnke. Der Finanz- Minister hat genehmigt, daß die Zinsscheine der Reichsanleihen künftig schon vor dem Einlösungstage, vom 21. des dem Fälligkeitstermin voraufgehenden Monats ab, auf Reichssteuern in Zahlung gegeben werden können. Der CultuSminister hat sich dahin ausgesprochen, daß gegen die Be schäf tigung der Candidaten der Theologie an Volks- und Bürgerschulen, sofern die vorschriftsmäßige lehramtliche Prüfung abgelegt ist, keine Bedenken bestehen- dagegen sei es unzulässig, den Candidaten der Theologie, welche die Prüfung nicht bestanden haben, die Lehrthätigkeit an den Volks- und Bürgerschulen zu gestatten. Die Ausnahmebestimmungen betreffs der Sonntagsruhe in den gewerblichen Anlagen werden nach Anhörung der beteiligten Gruppe 3 der Gewerbestatistik demnächst dem Bundesrathe zugehen. Zum Zweck der Entgegennahme diesbezüglicher Wünsche von Industriellen und Arbeitern wird die Gruppe 5 der Gewerbe- tatistik in der zweiten Hälfte des Januar in Berlin Conse- renzen abhalten. DerReichsanzeiger" veröffentlicht die Beschlüffe und den Text des Berichts der Börsenenquete­commission, welche s. Z. dem Reichskanzler, dem BundeS­rath und Reichstag vorgelegt worden find.

Berlin, 28. December. Zu dem gestern von einer hiesigen Correspondenz verbreiteten Dementi betreffs der Kanzler- risiS und betreffs der Meinungsverschiedenheiten zwischen Caprivi und dem preußischen Slaatsministerium wird von berufener Seite erklärt, daß eine Kanzlerkrisis überhaupt nie »estanden und daß der preußische Ministerpräsident niemals daran gedacht habe, sich in Gegensatz zur Politik des Königs j u setzen und daß das Staatsministerium die Reichspolitik des Reichskanzlers rückhaltlos unterstütze. Am 12. Januar wird im Grünewald unter Theilnahme des Kaisers eine große Hofjagd abgehalten werden. DaS Elisabeth-Regiment wird zur Absperrung in den Grünewald befohlen werden. DemBerl. Tagebl." wird auS Stuttgart gemeldet, daß aus dem gut verschloffenen Gewölbe eines Steinbruchs bei Dettingen 31 Pfund Dynamitbomben entwendet worden sind. Die Untersuchung ist eingeleitet, der Thäter bisher nicht ermittelt.

Hannover, 28. December. Wie verlautet, hat der Re­gierungspräsident Graf Wilhelm Bismarck einen Drohbrief erhalten, in welchem ein Dynamitattentat auf sein HauS angekündigt wird. Die Wohnung deS Grafen wird infolge deffen polizeilich überwacht.

Köln, 28. December. DerKöln. Ztg." zufolge ist daS GouvernementSgebäude in Kamerun durch meute­rische Polizeisoldaten auSgeplündert worden. Die Be­satzung deS deutschen KriegsschiffesHyäne" hat die erbeuteten Sachen zurückerobert. Man zählt mehrere lobte.

Eisenach, 28. December. Der Großherzog ist unter starkem Fieber an der Influenza erkrankt. Obwohl er sich auf bem Wege der Genesung befindet, ist äußerste Schonung geboten, so daß ber Neujahrsempfang abgesagt würbe.

Wien, 28. December. Heute Vormittag überreichte bic preußische Militardeputation dem Erzherzog Albrecht den Marschalls st ab. Mittags wurde dieselbe vom Kaiser empfangen.

Wien, 28. December. Gestern wurde von einem ge­schloffenen österreichischen Gewerkschaftskongreß fest­gesetzt, daß künftig ArbeitSetnstellungen nur dann eintreten dürfen und unterstützt werden, wenn dieselben vorher der Centralleitung angezeigt und von letzterer gebilligt worden sind. Schließlich wurde eine Resolution betreffend ein energisches Eintreten für die Maifeier und eine Protestresolution gegen die Prager Ausnahmezustände angenommen.

Budapest, 28. December. Der CleruS veranlaßte sieben kirchenfreundliche ungarische Großgrundbesitzer, daß sie auf Grund des Gesetze- unter Vorlegung ihrer Steuer­quittungen die Aufnahme in die Magnatentafel verlangten. Man hofft in clericalen Kreisen, auf diese Weise die Wirk­ungen de- liberalen PairSschub ber Regierung aufzuheben.

Lemberg, 28. December. Der Verkehr in Galizien und den benachbarten russischen Distncten ist infolge der großen Schneeverwehungen gänzlich unterbrochen. Die Höhe deS gefallenen Schnees reicht bis zu 2 Meter.

Rom, 28. December. Bei der gestrigen Erstaufführung von LeoncavallosMedici" im Constanzitheater wurde die Königin durch einen tactlosen Zwischenruf briUquirt. AIS die Königin in ihre Loge trat und vom Publikum ehrfurchtsvoll begrüßt wurde, rief ein stellenloser Kellner von der Gallerte herunter: Es lebe der SocialiSmuS- hoch die ermordeten Sicilianer.

Rom, 28. December. lieber den Aufruhr in Val- guarnera verlautet, daß der Angriff nur gegen die Local- Verwaltung, nicht gegen die Staatsgewalt gerichtet gewesen sei. Eine große Zahl von Arbeitervereinen sandte Ergeben- heitS-Adrcffen an Crispi.

Paris, 28. December. DieLanterne" meldet von einem verunglückten Attentat in der hiesigen Oper. Nach dem allerdings nicht ganz glaubwürdigen Blatte waren am Sonntag Abend die Tragketten des großen Kronleuchter- angesagt worben. Ein Herabstürzen be- LustreS hätte ein furchtbare- Blutbab im Parterre anrichten müffen.

Petersburg, 28. December. In Moskau unb Kiew fanden neuerdings Verhaftungen von Studenten wegen an­geblicher anarchistischer Umtriebe statt.

Sofia, 28. December. Im Laufe des Januar soll ber Prozeß gegen bte Gebrüber Jwanoff wegen deS versuchten Attentates auf den Fürsten zur Verhandlung gelangen.

totale# und provinzielle#.

Metzen, 29. December 1898

** Von ber Universität. Seine Königliche Hoheit ber Großherzog haben Allergnäbigst geruht: am 20. December ben charactertsirten außerordentlichen Professor Dr. Johann Baptist Braun in Gießen zum außerordentlichen Profeffor bei der juristischen Facultät der Landes Universität zu er­nennen.

** Der Etat ber Lande« Universität schließt in Ausgabe mit 766 980. Mk.

unb in Einnahme mit...... 212 400

ast, so baß ein Staatszuschuß erforberlich

wirb von jährlich....... 554 580. Mk.

ober 73 816 Mk. mehr als solcher in der Finanzperiode 1891/94 veranschlagt war.

Die persönlichen Ausgaben sind zu inSgesammt

311 613.93 Mk. veranschlagt, die sachlichen zu ... . 455 766.07

Unter letzteren erscheinen die Kliniken mit folgenden Ziffern:

A. Medicinische und Frauenklinik:

a. Allgemeine Kosten.... 50000. Mk.

b. Medicinische Klinik ... 63 000.

c. Frauenklinik..... 53 000.

B. Chirurgische u. ophtalmologische Klinik:

a. Allgemeine Kosten .... 36 500.

b. Chirurgische Klinik . . . 68 000.

c. Ophtalmologische Klinik . . 35 500.

C. Klinische Apotheke..... 9 000.

Zusammen 324 000. Mk.

Der Betrieb dieser Kliniken veranlaßt zum überwiegenden Theil jenes Mehrerfordermß von jährlich 73 816Mk. und ist deshalb, sodann aber auch mit Rücksicht darauf, daß an den Kliniken aller anderen deutschen Universitäten, insbesondere an der Klinik der Nachbar-Universität Marburg die Pfleggelder beträchtlich höher sind als in Gießen, in Aussicht genommen, mit Wirkung vom 1. April 1894 ab eine Erhöhung der bis­herigen, im Verhältniß zu dem effectiven Kostenaufwand sehr geringen Pfleggeldsätze bezw. eine Neuregulierung dieser Sätze eintreten zu laffen. Die beabsichtigte anderweite Regulierung der Pfleggeldsätze, von der man eine Mehreinnahme von 33 590 Mk. zu erzielen hofft, soll jedoch zunächst nur ver­suchsweise eintreten und die Regierung ermächtigt sein, für. den Fall sich hierdurch eine wesentliche Abnahme der Kranken- zahl ergeben sollte, die bisherigen Sätze wieder in Wirksamkeit zu setzen. Den Directoren der Kliniken bleibt nach wie vor da- Recht Vorbehalten, in denjenigen Fällen Kranke unent­geltlich aufzunehmen, wo die Art der Erkrankung eine seltene und daher zur Jnstructton und Belehrung der Studierenden besonders geeignete ist.

** Postalisches. Am Sonntag den 31. December werden die Poftschalter für den Berkans von Poftwerthteichen wie an den Wochentagen geöffnet gehalten. Die Brief­bestellung findet nach Bedürfniß gleichfalls wie an den Wochen, tagen statt.