** Der schon seit einigen Jahren dahier geplante Knabenhort konnte am 15. December d. I. eröffnet werden. Wie nothwendig die Einrichtung eines solchen ist, zeigt die an der Stadrknabenscdule gemachte Erhebung, nach welcher aus 765 Schüler 95 entfallen, deren Eltern den ganzen Tag des Broderwerbes wegen von zu Hause weg sind und ihre Zkinder ohne erziehliche Beaufsichtigung laffen müffen. Von den 95 Knaben nehmen 60 an den Wohlthaten des Hortes Theil, kommen sehr gerne zu demselben und füblen sich wohl darin. Dank der aus der P. Wilson-Stiftung überwiesenen 400 Mk. und Dank des Beitrags von 200 Mk. aus der hiesigen Sparkasse ist es möglich geworden, die Ausgaben vorläufig bestreiten zu können. Die Knaben versammeln sich während der schulfreien Zeit in dem Hort, woselbst sie unter der erziehlichen Beaufsichtigung eines Lehrers stehen. Nachdem die häuslichen Schularbeiten gefertigt sind, wird den Kindern um 4 Uhr ein Vesperbrod, bestebend aus einem Wasserweck (Taigscher) und einem halben Schoppen guter, abgekochter Milch, verabreicht, wofür die Eltern, denen die Zahlung nicht ganz und gar unmöglich ist, wöchentlich 20 Pfg. zu entrichten haben.^ Die weitere Zeit bis 6 Uhr Abends wird mit zwanglosen Spielen im Schulhofe, einem Spaziergange und bei ungünstiger Witterung mit Gesang, Vorlesen oder Erzählen entiprechender Geschichten oder mit Spielen in der Turnhalle ausgesüllt. Sollte das Bestehen des Horts, was dock sehr zu wünschen wäre, auch für die Zukunft gesichert sein, so ist, um nicht zu sehr die Erziehung zur Arbeit in den Hintergrund treten zu lassen, die Einführung des Handfertigkeits Unterrichts und des Gartenbaues beabsichtigt. Wir hoffen, gestützt auf den edlen und wohlthätigen Sinn unserer Mitbürger, daß dieser zum Segen der Schule, des Elternhauses und der Gemeinde eingerichtete Knabenhort auch fernerhin bestehen bleiben und immer mehr und mehr lebenskräftiger werden möge!
-y- Hessischer Fechtverband „Waiseufchutz". Die am Mittwoch auf Lonys Bierkeller veranstaltete Weihnachtsfeier mit Verloosung nahm einen sehr würdigen Verlauf. Nach erfolgter Ansprache des ersten Vorsitzenden, Herrn Polizeisecretär Roth, sorgte der Zitherverein „Alpenröschen" in anerkennender und uneigennützigster Weise für musikalische Unterhaltung. Einzelne Nummern, welche namentlich großen Beifall ernteten, mußten auf allgemeinen Wunsch wiederholt werden. Nach Beendigung der Ausloosung beschloß ein Tänzchen das schöne Fest erst am frühen Morgen. Das Resultat der Ausloosung ist folgendes:
4 (48), 5 (63), 7 (9), 19 (108), 23 ((5), 43 (8), 47 (95), 48 (52), 49 (70), 52 (45), 54 (100, 55 (51), 57 (90), 59 (91), 63 (106), 64 (38), 66 (107), 69 (102), 70 (110), 81 (83), 85 (99), 97 (7), 99 (16), 110 (64). 112 (21), 125 (1), 132 (11), 134 (111),j 139 (112), 145 (56), 146 (32), 153 (47), 158 (76), 160 (103), 161 (4), 166 (18), 175 (86), 177 (42), 180 (68), 183 (25), 184 (80), 195 (69), 202 (31), 207 (65), 208 (94), 220 (72), 221 (2), 225 (54), 226 (85), 241 (71), 248 (84), 250 (53), 253 (67), 262 (41), 268 (88), 270 (22), 271 (34), 279 (98), 282 (29), 283 (113), 293 (87), 302 (27), 305 (74), 319 (33), 320 (20), 330 (77), 332 (9), 335 (79), 338 (60), 339 (50), 340 (61), 344 (101), 347 (58), 348 (55), 350 (78), 352 (57), 353 (19), 354 (36),
358 (13), 366 (43), 373 (66), 376 (40), 379 (75),
386 (104), 390 (10), 394 (96), 395 (59), 399 (17), 401 (49), 404 (28), 407 (24), 424 (73), 435 (14),
440 (44), 442 (92), 451 (46), 452 (12), 459 (37),
464 (3), 465 (39), 467 (62), 468 (35), 473 (82),
474 (81), 481 (15), 484 (97), 486 (26), 490 (105),
491 (30), 494 (93), 498 (109), 499 (89), 500 (23).
Die eingeklammerten Zahlen bedeuten die Gewinnnummern, die anderen die Loosnummern. Die Gewinner werden ersucht, die Gewinne innerhalb acht Tagen bei Geschwister Aron, Seltersweg, abzuholen. Bis dahin nicht eingelöste Gewinne verfallen der Verbandskasse.
** Neojahrsgratulalionskarteu, die in offenem Briefumschlag als Drucksachen für 3 Pfennige von der Post befördert werden sollen, dürfen nach § 15 der Postordnung die Anfangsbuchstaben der üblichen Gratulationsformen, außerdem Ort und Tag der Uebersendung schriftlich enthalten. Es können also außer dem gedruckten Namen des Absenders auf die Karten Bemerkungen, wie „U. G. z. m.", „H. Gl.", ,/p. f-"/ „H. Gl. z. n. I." und außerdem „Gießen, 31. December 1893", oder „Gießen, 31. 12. 93." geschrieben werden. Da diese Bestimmung nicht allgemein bekannt ist, machen wir ausdrücklich auf sie aufmerksam.
O Ruppertenrod, 28. December. Wie alljährlich, so wurden auch am diesjährigen Weihnachtsfeste 18 Ortsarme mit einer Weihnachtsgabe, bestehend in Lebensmitteln und baarem Gelbe, bedacht. Der Grund zu dieser wohl- thätigen Stiftung wurde vor einigen Jahren durch ein hochherziges Vermächtniß des früheren Postoerwalters Philipp i und eines Herrn Allen do rf aus Gebstädt (Thüringen), dessen Sohn auf hiesigem Friedhöfe beerdigt liegt, gelegt. Dieser Sohn befand sich damals mit seiner Schwadron auf dem Durchmärsche in hiesigem Quartier. Ein unglücklicher Hufschlag des Pferdes seines Lieutenants traf ihn dergestalt, daß er bald darauf verschied. Alljährlich macht der Vater die weite Reise, um das Grab seines einzigen Sohnes mit frischen Blumenkränzen zu schmücken. Das Entgegenkommen der Gemeinde veranlaßte den Vater neben anderen hochherzigen Zuwendungen eine solche als Grundkapital zu besagtem Zwecke zu verwilligen. Die Zinsen aus beiden Vermächtnissen, welche noch durch in Gaftwirthschaften befindliche Sammelbüchsen, sowie auch durch Sühnebeträge, geleistet bei Beilegung von Bagatellsachen auf dem Ortsgerichtsbüreau, vermehrt werden, dienen nun dazu, alljährlich den Ortsarmen am Weihnachtsfeste eine Freude durch passende Gaben zu bereiten. i
Babenhausen, 27. December. Ein bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich heute Vormittag um 8 Uhr auf hiesiger Bahnstation, indem einem Schaffner des Schnellzuges Nr. 64 das linke Bein unterhalb des Knies abgefahren wurde. Der Unglückliche war unmittelbar nach dem Abfahren des Zuges, etwa 100 Meter von der Station entfernt, vom Trittbrette gestürzt und kam auf diese Weise unter die Räder. Das Bahnpersonal trug den unglücklichen Mann, der sich vor Schmerz auf den Schienen wälzte und überlaut um Hilfe schrie, nach einem der Wartesäle, wo der rasch herbeigeeilte Bahnarzt, Dr. Michel hier, einen Noth- verband anlegte und die Blutung stillte- das Glied war morsch abgefahren und hing nur noch an der Haut. Der Unglückliche heißt Stahl aus Damm bei Aschaffenburg und 'ft ein lediger Mann von 24 Jahren. Nach Anlegung des Nothverbandes wurde Stahl ein weiches Lagerbett in einem Bahnwagen bereitet und unter Bewachung mit dem bereit- stehenden Güterzug nach Aschaffenburg verbracht und in bas dortige Spital ausgenommen.
Dermifd^tcs,
* Frankfurt, 27. December. Der seit 6 i/z Jahren von hier flüchtige Bankier Sch wahn, früher Inhaber des Bankhauses Joh. Thom. Schwahn Sohn, ist, wie jetzt nicht mehr außer Zweifel steht, in Johannesburg, Transvaal, verhaftet worden. Ein dort ansässiger Frankfurter, der ihn erkannte, berichtete darüber in mehreren Privatbriefen hierher, wodurch der Aufenthalt Schwahns zur Kenntniß mehre-er Gläubiger und indirect auch des Gerichts kam, das seine Verhaftung veranlaßte. Da der Verhaftete jedoch seine Identität m t Schwahn >n Abrede stellt, so wird sich zur Fest stellung derselben auf Veranlassung des Untersuchungsrichters morgen ein ehemaliger Beamter des Schwahn'schen Bankhauses von hier nach Transvaal begeben. Der Auslieferung des Schwahn dürften alsdann kaum noch Schwierigkeiten im Wege stehen.
Ms. Witzenhauseu, 28. December. Ein Zuchthäusler verbrannt. Durch eigene Schuld verbrannt und erstickt ist ein gefährlicher Verbrecher in der Zelle des Amtsgerichts Großalmerode. Der Strolch war von der Polizei wegen eines abermaligen Verbrechens gefaßt und einqesperrt worden, nachdem er wiederholt im Zuchthause gesessen hat. Dem Menschen war es nun wohl darum zu thun, auf irgend eine Weise zu entspringen. Er legte deshalb Feuer in seiner Zelle an, sicherlich in der Absicht, in der allgemeinen Verwirrung zu entkommen. Indessen, bis man durch die nach außen schlagenden Flammen, Rauch 2c. das Feuer merkte und öffnete, war es zu spät, der Gefangene war bereits erstickt und verbrannt. Er hatte zwecks Legen des Brandes die Ofenvlatte losgeschraubt und dann mit Stroh aus dem Bette das Feuer angezündet, sich aber damit nur seinen eigenen Scheiterhaufen zurecht gemacht, auf dem er lebendig verbrannte.
* Von einer systematischen Beraubung der Poftbriefkasteu wird aus Hannover berichtet: In den letzten Wochen sind bei den dortigen Postbehörden zahlreiche Anzeigen über Verschwinden von Briefen eingegangen, welche dort aufaegeben, aber an ihre Bestimmungsorte nicht gelangt waren. Längere Beobachtungen durch die Criminalpolizei haben nunmehr zur Entdeckung einer vollständig orgawsirten Diebesbande geführt, welche planmäßig allabendlich Briefkästen verschiedener Stadt- theile ausgeplündert hat. Die Thäter, sämmtlich noch in jugendlichem Alter stehend und ausnahmslos als Laufburschen angestellt, haben die Briefkasten theils mittelst Nachschlüssels geöffnet und geleert, theils haben sie die Briefe durch die Einwurfsöffnung herausgezogen. Sie haben sich hauptsächlich an solche Kasten herangemacht, welche in der Geschäftsgegend der Stadt liegen und deshalb gewöhnlich hoch gefüllt waren. Die Plünderungen sind gewöhnlich an den frühen Abendstunden vorgenommen worden, wobei bis 40 und mehr Briefe gestohlen wurden. Letztere wurden geöffnet und, wenn der Inhalt keinen Geldeswerth hatte, der Marken beraubt. Diese klebten die Diebe dann auf diejenigen Briefe, die sie von ihren Geschäftsherren zur Besorgung erhielten, während sie das empfangene Portogeld in ihre Taschen wandern ließen. Fünf der Thäter sind festgenommen.
* Kiel, 28. December. Wegen Unregelmäßigkeit mit Fleischlieferanten hat heute der Marine-Zahlmeister-Aspirant Compart einen Selbstmordversuch begangen. Die Kugel verfehlte ihr Ziel und drang ihm in die Augen.
* Oldenburg, 28. December. Bei Blexen sind durch Kentern eines Bootes drei Arbeiter ertrunken. Einer davon hinterläßt neun Kinder.
• Posen, 28. December. Große Aufregung verursacht hier die Verhaftung des Maurers Walieski, welcher, um seine vier Kinder zu tödten, denselben mit Gewalt Brenn- spiritus in den Hals goß. Die Kinder haben schwere Verletzungen davongetragen.
* Leipzig, 27. December. Biel besprochen wird neuerdings in unserer Stadt eine Scandalgeschichte, über welche die „Leipz. Gerichtsztg." Folgendes zu melden weiß: Im Laufe dieses Jahres wurde bei dem hiesigen Polizeiamt ein vormaliger Sttaßburger Offizier St., der Sohn des Bürgermeisters in einer thüringischen Stadt, als Polizeilieutenant angestellt, obwohl er in Straßburg in kurzer Zeit eine horrende Summe, man spricht von 80,000 Mk., durchgebracht haben soll. Jetzt hat dieser Polizeilieutenant auch unserem Leipzig den Rücken gekehrt, um seinen Gläubigern zu entgehen, denn auch hier hat er angeblich innerhalb weniger Monate eine Schuldenlast, von 10,000 Mk. angehäuft. Angepumpt hat er nach der „Gerichtsztg." alle Welt, wer ihm nur immer unter die Hände kam, u. A. auch einen Kegeljungen. Nach seinem Verschwinden fand man in seiner Wohnung bei Oeffnung eines Schreibpultes eine große Menge von Klagen und Zahlungsbefehlen. All das viele Geld soll der Herr Polizeilieutenant im Dienste der Liebe verpraßt haben. Neben einer Invalidenrente von jährlich 1080 Mk., die er in Folge einer Verunglückung beim Radfahren erhielt,
bezog der noch jugendliche Herr Lieutenant ein Jahresgehalt von ca. 3000 Mk.
• Nürnberg, 28. December. Auf dem Bahnhofe Lichten- fels wurde der OberstationSmeister Wentzel von einem Bahnzuge üb erfahren und sofort getöbtet.
* Ludwigshafen, 28. December. Auf dem Schifferstadter Babnhofe ist in der letzten Nacht eine Postcassette mit 11 000 Mk. Inhalt gestohlen worden. Der Thäter ist unbekannt.
* Wien, 28. December. Am 25. December unternahmen drei Wiener Touristen, der AdvocaturSconcipient Dr. Ludwig Kohn, Piez und Dr. Passauer einen Ausflug nach Heiligenblut zum Aufstieg auf den Großglockner. Heute wurde auf dem Großglockner pr. Kohn von Bergführern alS Leiche aufgefunden- die beiden anderen Touristen, die zweifellos gleichfalls infolge des Schneesturmes ihren Tod fanden, konnten bisher nicht oufgefunden werden.
* Die erste Haremsiirztin ist in Konstantin opel zu- gelassen worden. Man meldet hierüber auS Stambul: Ein Decret des türkischen Ministers des Innern gestattet der amerikanischen Frauenärztin Dr. Miß Mary Pearson-Eddy, hier zu practiziren. DaS Fränlein Doctor wurde auch schon in den kaifersschen Harem gerufen.
Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle in Gießen.
51. Woche. Vom 17. December bis 23. December 1893. Einwohnerzahl: angenommen zu 21100 (incl. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 36,96°/«bezw. 19,71 nachAuSschl. der Ortsfremden
Kinder
ES starben an: Zusammen: Erwachsene: hn vom
Diphtheritis 6 (5)
Lungentuberkulose 1
Acute Miliartuberkulose 1
Entzündliche Erkrank- ungenderAthmungs- Organe, davon ein SterbfallanInfluenza 2
Gehirnschlagfluß 1 (1)
Acute Entzündung des
Herzens 1
Darmcatmrh 1
Lebensschwäche 1 (1)
Neubildung 1
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: 6 (5)
1 — —
1 —
2 —
1 (1)
1 —
— 1
- 1 (1)
Summa: 15 (7) 6 (1) 3 (1) 6 (5)
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenben Krankheit auf von auSwärtS nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
kirchliche Anzeigern der Stadt Gietzen.
Soaugelifche Gemeinde.
Gottesdienst.
Sonntag den 31. December:
An der «tadttirche.
Vormittags 91/» Uhr: Pfarrverwalter Dr, Grein.
Nachmittags 5 Uhr: Sylvesterandacht Pfarrer Schlosser.
Montag den 1. Januar 1894, Neujahrstag:
Vormittags 9Vr Uhr: Pfarrverwalter Dr. Grein-
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Collecte für die Armen.
Bibelstunde im Turnsaale der Stadtknabenschule: Donnerstag den 4. Januar, Abends 8 Uhr: Pfarroerwalter vr. Grein. (Das Gleichniß vom Senfkorn und vom Sauerteig). Matth- 13, 31—36).
Sonntag den 7 Januar wird im Abendgottesdienst Beichte und heiliges Abendmahl für die Markus gemeinde gehalten, wozu unter anderen auch die Neuconfirmtrlen aus der Markus- gemeindeeingeladen werden Anmeldungen dazu werden Samstag den 6 Januar, Vormittags zwischen 11 und 1 Uhr, in der Wohnung des Pfarrers, und vor der Abendmahlsfeter selbst von 4‘/e Uhr an in der Sacristei entgegengenommen.
Zn der JohanneSktrche.
Sonntag nach Weihnachten, 31. December:
Vormittags 9>/r Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Abends 6 Uhr: Syloeftergottesdienst. Pfarrer Dr. Naumann.
Neujahr, 1. Januar 1894:
Vormittags 9‘/s Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Nachmittagsgottesdienst fällt aus.
Collecte für die Armen.
Am Sonntag den 7. Januar findet im Abendgottesdienst Beichte und heiliges Abendmahl statt für die Lukas- gemeinde- Am Sonntag den 14. Januar desgleichen für die Johannesgemeinde.
Im neuen Jahre soll auch in der JohanneSktrche Kindergottesdienst abwechselnd für die LukaS- und die Johannesgemeinde gehalten werden. Am Sonntag den 7. Januar, Vormittags 11 Uhr, findet Kinderktrche statt für die Johannesgemeinde, am Sonntag darauf für die Lukasgemeinde. Nähere Mittheilung bleibt Vorbehalten
Katholische Gemeinde.
Sonntag den 31. Decembe r:
SamStag: Nachmittags um 4V> Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl- Beichte-
Sonntag: Vormittags von 6‘/i Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6>/i Uhr erste hl. Messe; um 71/« Uhr AuStheilung der hl. Communion; um 8 Uhr zweite hl- Messe; um 9'/, Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 4V» Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte; Nachmittags um 5Vs Uhr Sylvester-Andacht; Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl- Beichte.
Anmerkung: Die Predigt, welche sonst am Sylvester-Abend gehalten wurde, wird des Morgens im Hochamt gehalten.
Montag den 1. Januar, Neujahr, Fest derBeschnei- dung Christi.
Vormittags von 6Vs Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6Vs Uhr erste hl- Messe; um 7Vs Uhr Austheilung der hl- Communion; um 8 Uhr zweite hl. Messe; MilitärgotteSdtenst mit Predigt; um 9Vs Uhr Hochamt; Nachmittags um 5Vs Uhr Festandacht mit Segen.
Gottesdienst in der Synagoge.
Siamstag den 30. December:
Vorabend 4« Uhr, Morgens 9« Uhr, Nachmittags 3« Uhr, Sabbathausgang 5ie Uhr.
aller genehmigten Lotterien stets vorräthig. Prompt. Ueber- send.d. Gewinn!. Albin Gretscher,Gießen,Wallthorstr-2. sE


