Minister Miquel legi die Geschichte des bekannten Briefe« dar. unter dem Eindrücke deS Jahres 1848 habe er sich dem öta« puffe der Schriften von Marx und Engel« nicht entziehen können, spater hätten nattonalöconomtschei und hifiorilche Studien ihn über» zeugt, daß die socialdemokrattschen Ideen falsch feien. 6r werde ein herau-geben, in welchem er seinen CntwtckclungSprozeß dar- legm werde.
Nachdem der StaatSsecrelär v. Hollmann di« Marine «gen den Abgeordneten Bebel vertheidtgt hatte, wird die Debatte auf morgen vertagt.
Neueste 2Iad?r$d^ett»
Devefchen de« Bureau .Herold".
Berlin, 27. November. UoterrichtSminister Bosse ist an Influenza erkrankt, desgleichen Prinz Friedrich Leopold.
Berlin, 27. November. Unter dem 20. November haben diejenigen Äenderunqen der deutschen Wchrordnung die kaiserliche Genehmigung erhalten, welche anläßlich des neuen Militärgesetzes erforderlich werden.
Berlin, 27. November. Die von der Börsenenquete« Commission für statistische Erhebungen eingesetzte Untercommission hat am 25. November ihre Schlußsitzung abge« halten. Die statistischen Arbeiten wurden definitiv genehmigt und eS wurde beschlossen, den Reichskanzler um Fortführung der begonnenen Erhebungen zu bitten.
CocaUs ttnö provinjUacs.
Sieben, den 28. November 1893.
Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben anläßlich Allerhöchst Ihren Geburtstages dem Vicepräsidenten der zweiten hessischen Kammer, Herrn O t t o W o l f s k e h l, daS Ritterkreuz erster Klasse de- Verdienst' ordens Philipp- des Großmüthigen verliehen.
** Die unter dem Protectorat Sr. Majestät des Kaisers Wilhelm und dem Ehrenpräsidenten Sr. König!. Hoheit des Prinzen Heinrich von Preußen stehende Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger hat soeben ihren Jahresbericht veröffentlicht. Danach wurden im Jahre 1892/93 60 Menschenleben gerettet (57 durch Rettungsboote, 3 durch Raketen, apparare). Seit Bestehen der Gesellschaft wurden gerettet: 2021 Menschenleben (1725 durch Rettungsboote, 296 durch Raketenapparate). Vorhanden waren 67 Rettungsstationen an der Ostsee, 49 an der Nordsee. Die Zahl der über ganz Deutschland verbreiteten Bezirksvereine beträgt 59, die der Bertretuschaften 294. Die Gesammteinnahme belief sich auf 241878.16 Mk., die Mitgliederzahl auf 49062 mit einem Beitrag von 143265.27 Mk., der Sammelschiffchen-ErlöS auf 22231.43 Mk. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ist hinsichtlich der Aufbringung der für das RettungSwesen erforderlichen Geldmittel lediglich auf freiwillige Beiträge angewiesen. Anmeldungen zur Mitgliedschaft sind an den Vorstand ober an die Verwaltungen der Bezirksvereine bezw. an die Vertreter der Gesellschaft (in Gießen Herr Jean Kirch) zu richten. Ebendort werden einmalige Gaben in jedem Betrage entgegengenommen.
** Die Weihnachtszeit pocht schon vernehmlich an die Thüren. Die Ladengeschäfte sind im Zug, ihre Ausstellung zü vollenden, Prospeete, KausSofferten und Zeitungsinserate mehren sich, der Bücher- und Btlderverlag beeilt sich, das Neueste und Schönste, was erschienen, auf den Markt zu bringen. Nichts ist natürlicher, als daß diesen Anstrengungen der Geschäftswelt gegenüber, auch in den Familien Pläne und Ueberschläge dessen, was gekauft werden soll und kann, gemacht werden. Soll doch jedes im Hause seine Weihnachts- freude erfahren, dabei aber doch der manchmal knappe Finanzstand der Familienkasse unerschüttert bleiben. Dafür ist allerdings noch Zeit. Nicht zu früh aber erscheint eß, wenn auch Heuer wieder daran gemahnt wird, bet Weihnachtsbestellungen nach auswärts allseits doch vorher zu überlegen, ob die Gegenstände, die Waare, die man wünscht, nicht in derselben Güte und PreiSwürdigkeit am Platze selbst gekauft werden können. Besitzen wir doch in allen BcdarfSzweigen reelle und erprobte Geschäfte. Sehen wir die Besitzer dieser Geschäfte nicht Jahr um Jahr bestrebt, allen Ansprüchen und Wünschen entgegenzukommen, sich mit den besten Bezugs- quellen in Verbindung zu setzen, um die Qualität der Maaren mit Preisfeststellungen in Ueberetnsttmmung zu bringen, wie es die zumeist eingebildeten Bortheile deS directen Bezugs im einzelnen auch nicht besser vermöchten? Es ist bei weitem nicht alles Gold, was von draußen kommt und gleißt. Hier sieht man doch, was man kauft — was man von auswärts erhält, muß man auf Treu und Glauben hinnehmen. Ganz so hohl und verächtlich ist auch nicht da« Gefühl der städtischen und bürgerlichen Gemeinsamkeit, daS uns vereinigt und eS uns zur Pflicht macht, nach besten Kräften den Wohlstand und das Gedeihen unserer Stadt und derer zu fördern, die mit oft erheblichen Opfern bemüht sind, dem Geschmack und der Mode Rechnung zu tragen. Wer daher ein wenig local- patriotischen Sinn hat, der kaufe seinen Weihnachts- bedarf an Ort und Stelle ein.
• * Ein Zeichen, daß die Umgegend von Gießen noch nicht arm an Wild ist, mag daraus hervorgehen, daß auf der vielgeschmähten Jagd bei Wismar auf einem am Freitag stattgehabten Treibjagen, da« nicht einmal den ganzen Bezirk umsaßte, 44 fast nur sehr schwere Hasen erlegt wurden, ob- wohl vorher schon ca. 40 dort geschossen worden waren. Auch 2 prachtvolle Fasanenhähne waren vor einiger Zeit ebenda erbeutet worden.
• • Berichtigung. Ju der gestrigen Theaterkritik ist ein Druckfehler unterlaufen. Gleich am Anfang muß efl heißen „Bedenketi" statt „Andenken".
* * Unerfahren. Das Personal des gestern Abend 8 Uhr aus Deutz biet eintressenden Zuge« berichtete, daß bei Dillen- bürg ein Mann überfahren und g etöbtet wurde, der sich in selbstmörderischer Absicht auf die Schienen gelegt hatte.
Prüfungen im Justiz- und BerNhgltnngßfach. Der 8*9" wird au« dem Großherzogthum Hessen geschrieben : Die in den letzten Iahten abgehaltenen Prüfungen der Candidaten für das Justiz- und Verwa ltungSfach haben ergeben, daß fee Leistungen der Prüflinge den Grad der Mittelmäßigkeit durchschnittlich »ich: überschritten haben. Mag an diesem Resultat' eines thellS die völlig unzureichende und unzweckmäßige Su-blldung her «cceffiften im Vorbereitungsdienst schuld sein, so darf doch andernkheilS nicht verkannt werden, daß 'ber von den Candidaten zu be- wältigende EramenSftoff Im setzten Jahrzehnt gegen frühere Zeiten erheblich zugenummen hat. Wenn man. bedenkt, baß die Staatsprüfung nicht allein daS gesamngc bürgerliche Recht, sonbern auch baS gesamwte Verwaltung-- unb öffentliche Recht wie die neueren schwierigen socialpolitischen Reichs- gesetzt umfaßt, so kann man berechtigtermaßen zweifeln, ob dieser große AtbeitSftoff von dem Einzelnen für das Examen in der erforderten Weise beherrscht zu werden vermag. Hier kann wirksam Remedur dadurch geschafft werden, daß der PrüfungSstoff geeignet geschieden wird und besondere Prüfungen für bte Candidaten des Verwaltungsfaches und für solche deS Justizfaches abgehalten werden, wobei vorausgesetzt wird, daß sich die Candidaten vor der Prüfung bindend darüber zu erklären haben, ob sie sich dem Justizdienft ober dem Verwaltungsdienst widmen wollen. Das in Bälde von deu Land- stänben zu derathenbe Bubget giebt Gelegenheit, der hier angeregten Frage näher zu treten.
** Fahrkarten. Infolge der vorgekommenen Fahr- karten-Schwinbeleien auf den Staatsbahnen wirb, wie ein Berliner Blatt melden zu können glaubt, eine Neugestaltung des Fahrkartensystems geplant. Schon jetzt werden die Controllen in den Zügen derart auSgesührt, daß die Schaffner von der Mitfahrt des Controleurs nichts mehr erfahren können unb eine Warnung an Beamte und Fahrgäste unmöglich wird.
** Dem Reichstag ist ein Entwurf eines Gesetze- betreffend die Gewährung von Unterstützungen an Anvaliden auS den Kriegen vor 1870 an deren Hinterbliebene zugegangen. Er lautet: § 1. Denjenigen Personen des Soldatenstandes und Beamten des Heere- und der Marine, welche infolge ihrer Theilnahme an den von deutschen Staaten vor 1870 geführten Kriegen invalide und zur Fortsetzung des actio en Militärdienstes bezw. zur Erfüllung ihrer Amtspflichten unfähig geworden, sind zu den zuständigen Gebührnissen fon- laufende Zuschüsse behufs Erreichung derjenigen Beträge zu gewähren, welche ihnen nach dem Gesetze vom 27. Juni 1871 bezw. nach dem Gesetze vom 31. Mürz 1873 nebst Ab- änderungen und Ergänzungen zusteheu würden. § 2. Die Zuschüsse stehen den Pensionen gleich, welche das Gesetz vom 27. Juni 1871 bezw. das Gesetz vom 31. März 1873 nebst Abänderungen unb Ergänzungen gewährt, und unter- liegen denselben gesetzlichen Bestimmungen. § 3. Den Hinterbliebenen von Theilnehmern an den gedachten Kriegen können, sofern diese letzteren Personen im Kriege, oder infolge von Kriegsverwundungen, ober an ben ihre Invalidität bedingenden Leiden verstorben sind, fortlaufende Unterstützungen oder Zuschüsse zu den gesetzlichen Bewilligungen — in den Grenzen der Sätze, welche die im § 1 angeführten gesetzlichen Bestimmungen vorgesehen — zugewandt werden. § 4. Die vorstehenden Bestimmungen finden auch auf die früheren Angehörigen der schleswig - holsteinischen Armee sowie auf deren Hinterbliebene Anwendung. § 5. Eine Nachzahlung für die vor dem Eintritt der verbindlichen Kraft dieses Gesetzes liegende Zeit ist ausgeschlossen. § 6. Die Prüfung und Entscheidung aller auf Grund dieses Gesetzes gestellten Anträge erfolgt durch die Militärbehörden. Die Entscheidung der obersten Militärverwaltungsbehörde des ContingentS beziehungsweise deS Reichs-Marine - Amts ist bezüglich der Beurtheilung aller in Betracht kommenden Verhältnisse unter Ausschluß des Rechtsweges maßgebend. § 7. Die Bewilligungen nach Maßgabe dieses Gesetzes sind aus dem Reichs » JnvalidenfondS zu bestreiten. Die für die Jahre 1893/94 und 1894/95 erforderlichen Deckungsmittel dürsten auS dessen Capitalbeständen bi« zum Höchstbetrage von je 1 250000 Mk. flüssig gemacht werden. § 8. Dem Königreich Bayern wird zur Bestreitung der gleichartigen Ausgaben | alljährlich eine Summe überwiesen, welche sich nach der Höhe des thatsächlichen Aufwandes für Angehörige deS Reichsheeres und deren Hinterbliebene, im Verhältnisse der Kopfstärke des königlich bayerischen Militärcontingents zu jener der übrigen Theile deS Reichsheeres, bemißt.
Grünberg, 25. November. Die am 2. November d. I. stattgehabte Bürgermeisterwahl ist vom Großh. Kreis- amt Gießen bestätigt worden. Gestern wurde das neugewählte Oberhaupt der Stadt, Herr HeinrichZimmerÜ., von Herrn Provinzialdirector von Gagern in Gegenwart deS gefammlcn Stadtvorstandes verpflichtet und in sein Amt eingewiesen. Darrnst. Ztg.
A Unter-Ceiberteurob, 27. November. Die D i p h t h e - ritiS fordert hier unter den Lindern ihre Opfer wie ein Würgengel im wahren Sinne des Wortes. Nachdem ihr schon eine große Zahl Kinder erlegen und die Seuche erloschen schien, tritt sie jetzt wieder von Neuem auf. Zwei Kinder, worunter das dreijährige TöHterchen deS hiesigen Lehrers, liegen gegenwärtig wieder auf'dem Todtenbett. DaS Sigen- thümliche der Krankheit ist, daß fast keinS der von ihr befallenen Kinder mit dem Leben davon kommt. Die Krankheit ist geradezu zu einem Schrecken der Gemeinde geworden. Allerdings ist es auch vielfach nicht die gewöhnliche Diphtherie, sondern eine noch gefährlichere Halskrankheit, die Bräune oder Croup genannt. Die hiesige Schule ist geschlossen.
Epterode (Hessen-Nassau), 26. November. Der hiesige Haltestellen-Vorfteher, Herr Hohmann, ist von einem trau-
[rigen Mißgeschick betroffen worden Nicht weit b8» breiigen Bahnhof ist eine circa einen Meter tiefe welche letzter Tage mit einer dünnen Eisschicht bedeckt I Da« fünfjährige Söhnchen de- H. betrat die dünne Deck? welche sofort embrach. Da 9?iemonb den Vorfall betnnS so ist der Kleine elend ertrunken.
* Leipffg, 26. November. Die hauSwirthschaftlichr zz. rheilung der dauernden Gewerbeausstellung b«*, , jetzt vor Weihnachten besondere« Interesse und zwar | sächlich für Damen. Nicht allein die Rctchhaltigkeit del halte- dieser Abtheilung der Ansstellung im Allgemein i sondern die Mittwoch Nachmittags veranstalteten Borführ^,' hauSwirthschaftlicher Geräthe hat stets einen wesentlich starkem Besuch zur Folge.
* Woher kommt der Zug nach der Stadt? lieber M Jrage schreibt Pfarrer Na um-nn Frankfurt u. A.: h giebt eS nun glkich Menschen, welche «nnvorten: „Da« le'^' fertige Volk will Tanzmusik und Theater haben- tbnen tft # auf dem Dorfe zu langweilig und darum kamen sie hebet c die Stadt, wo es viel Vergnügen giebt." Natürlich taf sich von Rechtswegen über die Vergnügungssucht Anderer mr der aufhakten, der nicht selber vergnügung-süchtig tst. selber daraus auSgeht, sein Leben zu genieße«, der soll r* nicht wundern, wenn e- Andere ebenw machen. Aber Unrc wir diese- bei Seite, nehmen wir an, Diejenigen, welche ta Anwachsen der Städte au- Vergnügungssucht erklären, fern die allergenügsamsteu und ernstesten Menschen. Ohne Weitere« werden wir ihnen dann zugeben: chr habt In vielen einzelner 1 Fällen recht. ES giebt Leute, die im Odenwald oder tn der Pfalz besser fortkommen konnten ai« in Frankfurt, »ec ; ihnen nicht hier die Abwechslung lieber wäre. Aber eint i j gewaltige Erscheinung wie den Zug nach der Stadt im Ganpr durch Tanzmusik und Tingeltangel zu erklären, ist doch alhe oberflächlich. Woher kommt es denn, daß nicht die Bauen die ein eigene« Gut besitzen, au- lauter langer Weile in btt Stadt ziehen? Warum sind eS saft nur Leute ohne Besitz? Sind etwa nur die Besitzlosen vergnügungssüchtig? Diel'uß am abwechselnden Leben mag da unb dort Mitwirken, aber sie ist nicht der Hauptgrund. Der Hauptgrund ist: die Leute wollen Arbeit und Brod haben. Meist ist eS so: die jungen Leute wissen auf dem Dorfe nichts anzufangen. Ql fehlt an dauernder Arbeit. WaS sollen sie thun? Sie denken n der Stadt giebt eS so vielerlei, da wird e« auch für uni etwas geben. Sie ziehen als Tagearbeiter, Handlanger, Diener, Lehrling, Geselle, Dienstmädchen in die Stadt. Sinem Theil gelingt es, sich durchs städtische Leben hindurchznfinden, ein anderer Theil bricht zusammen und fällt schkießl'ch der städtischen Armenpflege zur Last. — Aber wie stimmt denn daS zusammen: auf dem Dorfe soll keine Arbeit sein und doch | rufen die Landwirthe nach Arbeitern? Wir denken darüber : so: durch Einführung der Maschinen ist auch die Landwind- schäft theilweise Saisonarbeit geworden. Der Landmanu fir- läßl im Herbst viele Arbeiter. Gerade im Winter Haden da» i die Leute keinen Verdienst. Wer kann da- au-halten? Sir hörten von einer Gemeinde in Holstein, wo sammtliche Tagelöhner im Winter von der Gemeindekasse erhaltev werden, weil sie eben nichts zu thun finden. Andere Gemeinden können nicht so freigebig fein und sind daher nicht im Stande, ihre Arbeiter bei sich zu behalten. Dazu kommt, daß durch die starke Verschuldung deS ländlichen Grundbesitze« auf de» Lande der Betrieb meist sehr knapp gehalten wird. Man rohfb* schäftet mit möglichst wenig Leuten." AuS diesen Darlegung,' geht hervor, daß der „Zng nach der Stadt", welcher beute in den meisten Gegenden unseres Vaterlandes ein Grur.t zu großer Klage ist, nicht gebessert werden kann durch Predigten und Vorträge über die Genußsucht der Menschen, sondern durch eine ernste sociulpolitische Arbeit, die daraus aulgeht, den beruflosen Dorfbewohnern neben ihrer Arbeit in der rat* wirthschaft, die sie nur einen Theil deS Jahre« beschäftigt, eine industrielle Arbeit zu verschaffen, die ihnen Arbeit uni Brod für daS ganze Jahr schafft.
* Wie man der Berliner „Post" mittheilt, ist die „Aluminium-Hochzeit" die neueste Errungenschaft auf dem Gebiete der Jubiläen und Familienfeste. Sie rangiert pvi'chen der silbernen und goldenen Hochzeit, feiert also ein 38t/,jähriges Eheleben. Eine Hochzeitsfeier dieser Att in am letzten SamStag in einer märkischen Stadt begangen worden. Dem nichtsahnenden Jubelpaare wurden au« bttlnn Anlasse reizende Präsente von Aluminium dargcbracht.
• Die meisten Bienenstöcke In Europa hat Ceftcmit und zwar rund 1,550,000. Dann kommen von den Cientn- cultur treibenden Ländern Deutschland mit rund 1,450,000, Frankreich mit 950,000, die Niederlande mit 240,000, Belgien mit 200,000, Rußland mit 110,000, Dänemark tmt 90,000 und Griechenland mit 30,000 Bienenkörben.
* Genau gezahlt. Dorfschullehrer (vor dem Beginn der Ferien scherzend zur Schuljugend): ,6o, Jungen«, jetzt bekommt Ihr nun vierzehn Tage Ferien- damit Euch aber die Langeweile nicht zu sehr plagt, könnt Ihr mir während der Ferienzeit zählen, wie viel Sterne am Himmel stehen, öltmi und Geschwister können Euch dabei Helsen.- — Nach ckd/aZi der Ferien fragt der Lehrer bann: „Nun, habt Ibr d»e Sterne gezählt?" — Da erhebt sich auf der untersten 8ant ein kleiner Knirp- unb sagt: „Ick, Herr Lehrer, aderst blot be- 44 tällen können, äwerscht min Pad der bitt fe läßt, er sägt, bet sind grab so ville, wie unser Ziegendock Haare hätt und wenn- »ich glöwen wulle, bann könn bet nachtällen."
• Ein „AollentUechfei". Newyorker Blätter melden Der Bariton Mare-caichi tritt vom Theater zurück, um sich einem „nahrhaften Gewerbe", dem — Wursthaudel, zu widmen.
Der voftdampfer „RhouUmd" der .Red Star L'üu* to mcvpen ist laut Telegramm am 23. November wohldchatte» tn .^em- Dort «mgekommen.
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