Ausgabe 
26.7.1893
 
Einzelbild herunterladen

Verkehr, CattO« und Volkrwirthschaft.

vi- vaar * v.ouv/yj, yupner pr. Dwcr l, '»>1 sn a,*, Pt. 6t X 0.60-1.00, Enten pr. St. X l£0 bt«'2 00 DrfrfSrföS pt. ®fb 56M Ihib* und Rindfleisch pr. Md 3040 A Schweins M S Sfr «Mol %Ä

ndi® pr. Md. 40-68 Kartoffeln pr. 100 JMId 5 00 r,oo m.

I A 16 20 *' ®Btaidet pr- St- 6 4, «önseeter

ein größeres Concert veranstalten. Wir verfehlen nicht, dasselbe nochmals warm zu empfehlen. Der Dresdener Musik­schriftsteller und Kunstreferent Hermann Starcke urtheilte nach einem vom Berliner Domchore in Dresden gegebenen Concerte über die hochbedeutenden Leistungen desselben folgendermaßen: Durch den Besuch Sr. Majestät des Königs und Ihrer König!. Hoheiten des Prinzen Georg und der Prinzessin Mathilde ausgezeichnet, verlief das hochinteressante Concert des DomchorS in wahrhaft glänzender Weise. Der Chor, auS zehn der ersten Mitglieder des berühmten Berliner Dom­chors zusammengestellt, brachte im ersten Theile bcS Programms ausschließlich Gesänge geistlichen Inhaltes, im zweiten welt­liche Chöre zur Aufführung. Welches von den zehn a capella- Gfjören am wirkungsvollsten vorgetragen wurde, ist schwer zu sagen. Sämmtliche Chorwerke übten in der Vollendung, mit der sie auSgesührt wurden, einen gleich packenden und hinreißenden Zauber auS, der sich im Laufe deS Abends mit­unter derart steigerte, daß der überfüllte Saal öfter in be­geisterte Acclamation auSbrach. Die bestrickende Klangschönheit der Stimmen, sowohl der hohen Tenöre wie der tiefen Bässe, die mit Leichtigkeit das C und H unter den Linien intonirten, dte Vollendung der GesangStechnik und die Tadellosigkeit der Gesammtwirkung der Stimmen geben mit einem geradezu zauberhaft wirkenden Piano und Pianissimo und einer fertigen geistigen Durchdringung und Beherrschung deS TomnaterialS einen förmlichen idealen Eindruck eines MännerchorS. Dabei nnponirt die Einfachheit und Natürlichkeit, mit welchem der Chor auftritt und feine Leistungen vollzieht kurz, der -Berliner Domchor erwies sich in seinem Concerte als das, für was er in der.musikalischen Welt seit Langem gilt: als ein Männerchor allerersten Ranges, der die Bewunderung, welche ihm von dem gesammten Auditorium zu Theil wurde, mit vollem Rechte verdient."

f Vorstandes, die am letzten SamStag eine Audienz bei dem- I ®f°6^r$og hatte, wurde die diesbezügliche Zusage gemacht. I Die baulichen Vorarbeiten zu der Ausstellung sind nahezu I vollendet, so daß am Eröffnungstage alles fertig zu sein Der- 'prt$t. Die Voruntersuchung gegen den wegen Majestät*-

I beleidigung inhaftirten Capellmeister Kern vom 118. In­fanterie - Regiment soll nach Mittheilung hiesiger Blätter nunmehr vollendet sein und daS Militärgericht im Lause tiefer Woche die Sache zur Aburtheilung bringen. Von anbercr Seite wird mitgetheilt, Capellmeister Kern würde vorerst zur Untersuchung seines Geisteszustandes in eine Heil- anstalt verbracht.

Mainz. 22. Juli. Die auf die Belagerung der Stadt und Festung Mainz durch die Deutschen, auf die fron, zosische Besatzung und auf die Auslieferung der Stadt an dte Deutschen bezüglichen Schriften, Proklamationen, Pläne, Tagebücher u. f. w. sind in der Stadtbibliothek ausgestellt.

Bingen, 23. Juli. Nach einer Meldung derFranks. Zeitung' erhielten bei der gestrigen Nachwahl zum Reichstage an Stimmen: Reinh. Schmitt (freif.) 5127, Weicker (Antis.) 1110, Gras (deutsche Resormpartei) 323. Neun Orte stehen noch aus. Schmitt ist als gewählt zu betrachten.

Worms, 22. Juli. Heute Morgen wurden in einem Hause der Speyerer Straße zweiEinbrecher festgenommen. Sie hatten in der Ausübung ihres Gewerbes so stark den Weinvorräthen zugesprochen, daß sie eingeschlafen waren. Emer davon ist ein Metzger aus Frankfurt a. M. Ein dritter Complice ist entkommen.

Worms, 24. Juli. An einem Neubau stürzten heute Morgen mehrere Gerüststangen zusammen, wobei ein siebzehn- jähriger Arbeiter erschlagen wurde.

Dermifcbtcs.

-r.- Marburg, 20. Juli. Herr Geheimrath Professor l)r. Külz gab heute den Vertretern der Studentenschaft eine Erklärung folgenden Inhalts ab: Der Herr Geheimrath bedauert, durch seine Worte und fein Verhalten während seiner Vor­lesungen seine Zuhörer verletzt zu haben. Er erklärt ferner, daß er sich bemühen werde, in Zukunft alles zu vermeiden, was zu neuen Zwistigkeiten Anlaß geben könnte. Die Studentenschaft hat hiermit die von ihr als Ziel erstrebte Genugthuung erlangt und sieht die Angelegenheit als beendet an.

lichen Einnahmen und Ausgaben des Realgymnasiums und der Realschule für 1892/93. 3. Gesuch beS C. W. B. gerate zu Gießen um Erlaubniß zum Bauen am Bergwerk. 4. Gesuch des CorpS Starkenburgia um Bauerlaubniß. 5. Decretur von Kostenrechnungen. 6. Umzäunung beS Schulgartens ber Stabtknabenschule. 7. Vergrößerung beS bestehenden bezw. Anlage eines zweiten Friedhofes. 8. Sonntagsruhe tm HandelSgewerbe. 9. Gesuch des G. Hebstreit um Erlaubniß zum Ausschank von Cognac und Liqueur. 10. Gesuch deS Johann Heinrich Rumpf um Ertheilung der Concefsion zum WirthschaftSdetrieb im Hause KaplanSgasse 10. 11. DeSgl. bcS Heinrich Wilhelm Schrimpf für das HauS Löwengasse 2.

** Domchor Concert. Wie wir bereits mittheilten, wird die Concert-Dereinigung der Mitglieder des Königlichen Dom­chorS zu Berlin am Mittwoch Abend in Steins Saalbau 1

| werden muß. Einzelne feuchte Felder machen wohl eine AuS- I nähme hiervon, eben eine Ausnahme von der Regel. Die I Aehre des Weizens, der Kolben, ist jedoch nicht vollkommen entwickelt. Hafer und Gerste stehen noch grün im Halm, I nur die früh gefäeten bleichen schon - beide Fruchtarten sind I kurz und schlecht bestockt. Ost findet man Gerste- und Hafer- I äcker, namentlich auf trockenem, felsigem Boden, auf denen I diese Frucht nur die Hohe einer Hand hat. Die jetzige aus» I reichende Bodenfeuchtigkeit hat eine Menge Nachwuchs bei ber Sommerfrucht heroorgebracht. Dieser Nachwuchs ist oft reich-

I sicher als bie eigentliche Frucht, ein Beweis, wie viele Korner unaufgegangen im Boden gelagert haben. So sehr bie jetzige unbeftänbige Wetterlage mit ihren öfteren Regengüssen ber Vegetation auch zu Gute kommt, Erntewetter ist eS nicht.

| Ein solches ist aber in ber Zeit ber Ernte am wünschens- 1 werthesten, weil ein schlechtes Heimbringen beS GetreibeS in jeber Hinsicht von Nachtheil ist.

Alsfeld, 24. Juli. Bei ber vorgenommenen Reich S- tagSnachwahl erhielt Backhaus (natl.) 3221, Binbewalb (Antif.) 3256, Wilbranbt (freif. Ver.) 1415 Stimmen. Stich­wahl zwischen Backhaus unb Binbewalb.

§ Vom oberen Vogelsberg, 23. Juli. Die Korn- Ernte nimmt bereits ihren Anfang. Die Witterung hat I

seit einigen Tagen etwas günstig gestaltet, inbem Regen I unb Sonnenschein abwechseln. Die Staare sieht man schon I in großen Schaaren auf Wiesen unb Felbern versammelt, I ein Zeichen, baß, wie eine Vogelsberger Bauernregel sagt, I bie beste Zeit beS Jahres vorüber ist. Die Viehpreise I sowohl wie Fleischpreise sinb bereits bebeutenb in bie Höhe I gegangen.

§ Bolkartshain (Kreis Schotten), 23. Juli. Der hiesige I Lanbwirth Bernhard Schäfer I. fiel gestern beim Irschen- I pflücfen fo unglücklich von einem Baurn, baß er einige Rippen- I brücfje, Verletzung beS Schulterknochens, sowie einige Ver- I letzungen im Innern erlitt.

Bcjüsii» du ®« t! ük «A W »-

Nicht D

Tn Hnoctbrvniin Dsdtat; -rtne für ba8 0 tu Unittstutzung 6 Leiter.W W (j-ttaw Vulgcr, M t

Ä ^aligknl unb muT. r^ M au

(54 nnb nW all M, ta nur jr »W

Sh bitten and) 6 ba lianbibatm gesehen, Atrtzmer Gewnbe noch e miim, aber es könne mb'tn wir un6 mit ur in drei Zihcm vertröste

* Marburg, 24. Juli. Ertrunken. Aus sehr traurige Weise kam gestern Abenb gegen 6 Uhr der Schriftsetzer Johannes Schäfer auS Cappel umS Leben, indem er beim Baden in der Lahn in der Nähe von Giffelberg wahr- scheinlich von einem Krampf befallen wurde und ertrank, obgleich baS Wasser an ber Stelle nicht befonberS tief ift Westfalen, 23. Juli. In Unna würbe ein 16jährigeS Dienftmäbchen verhaftet, das zweimal bie Be­sitzung ihrer Herrschaft mit Erfolg angezünbet hat. Im zweiten Falle, wo eine schöne Besitzung in Flammen aufging, ist die Verbrecherin ertappt worben.

e München, 24. Juli. Der beutsche Feuerwehr- Ausschuß beschloß nach Antrag FranzmanS, ben nächsten deutschen Feuerwehrtag 1897 in Karlsruhe abzuhalten.

Würzburg, 19. Juli. Eine Frau, bie es versäumt hatte, aus bem Postzug 141 in Veitshöchheim auszusteigen, m heute zwischen Veitshöchheim unb Thüngersheim resolut bte Nothleine, stieg aus unb lies so schnell davon, daß sie daS ZugSpersonal nicht mehr einfangen konnte.

Hamburg, 24. Juli. Auf ber Elbe ist gestern ein Boot, in welchem sich neun Insassen befanben, von einem Dampfer angerannt worden und gekentert. Drei Per­sonen ertranken, die übrigen wurden gerettet.

* Danzig, 22. Juli. Gestern ertranken bei Siedlers- führe in ber Weichsel vier Kinber beim Baden.

* Ragufa, 24. Juli. Heute früh 5 Uhr hat hier ein heftiger verticaler Erdstoß stattgefunden, der mehrere Sekunden andauerte.

* Madrid, 22. Juli. AIS die Oberftfämmcrin ber Königin, Gräfin von Sastago, in ber königlichen Kirche ber Barfüßler bie gewohnten Almosen auStheilte unb von zehn bis zwölf Armen umgeben war, würbe ihr unter ben Händen die Geldbörse gestohlen.

* Waubeuge, 24. Juli. Hier unb in der Umgegend sind über 100 Personen durch den Genuß verdorbenen Fleisches erkrankt. Zehn sind bereits gestorben.

Gründliche Kur. Der zur deutschen Oftafrika Linie gehörige DampferAdmiral" mußte in Hamburg einer außerordentlich gründlichen Reinigung unterzogen werden, da es in dem Dampfer von Ratten wimmelte. Die Procedur war eine sehr einfache. Man zündete in den Räumen, in denen die Nager vorzugsweise hausten, Schwefel an, natürlich unter Anwendung der erforderlichen Vorsichtsmaßregeln, ver­schloß dann sämmtliche Eingänge und verstopfte die Üeffnungen, durch die die Ratten vielleicht entwischen konnten. Als man die Räume einige Stunden später öffnete, konnte man Körbe voll tobter Ratten zusammenschaufeln.

Bekamüm, betreffenb die Vergeb' t-juüMen im Gieße pro 1894/1 AGIM Arbeile

29. dieses Moua lagS 10 Uhr, im G Mhauses öffentlich r als:

a. Lieferung von Basal steinen

b. Meßen der Stein c. Chaussirarbeil d. Utbtibtdtnb.^jau rung mit Sand

- Lieferung von Basa, kleinschlag

f. Mrtigung eines Äasserdurchlaffes

g. Ausräumung von Gräben

Tum, am 22. Jul HtOtzh. Bürgemeiste ___ Gnauth öh btm LvMrse i J - d» Agenten tz metzen wird Schluhteri auf

Mittwoch, 23, U Zmittags I

M 1 r

'«qentr in

Ä" ~ § 150 d s - auf

23. y 1

M II ^*109(1'^8 z, -TLibhcrd,

nn. SatmSabt, 23. Juli. 21. Mittelrheinische- j^urnfeft z u 2) arm ft ab t. Begünstigt vorn herrlichsten | Wetter unb getragen Von ber vollen Sympathie ber Ein- I wohnerschaft von Darmstabt nahmen heute bie Festlichkeiten I zum 21. Mittelrheinischen Turnfest mit einer sog.Vorfeier" ih^n Anfang. Schon am Vormittag fanben Proben für bie I musikalischen unb turnerischen Darbietungen in ber Festhalle, I am Abenb von ben Sängern unb Turnern ber brei fest- I gebenben Vereine statt, um bie Akustik ber Festhalle unb bie | getroffenen Arrangements eingehenb zu prüfen. Unb wahrlich I diese Probe ist in vollkommenster Weise gelungen, bie Fest- | Halle, ein Meisterwerk ber ZimmermannSkunst, sie macht ihren I Erbauern, den Herren Zimmermeistern Konrad Mahr> Rahn, I Keller und Spieß alle Ehre. Am Nachmittag punkt 3 Uhr bewegte sich ein imposanter Festzug vom Capellplatz aus nach I dem Festplatze, voran daS Trommler- und Pfeifer-CorpS der I Realschule und beS Realgymnasiums- ihm folgten bie Mittel- I faulen unb Volksschulen für Knaben, gefolgt von ihren Lehrern, sowie bie Mitglieber ber vereinigten Turnerschaft I Darmstadts in ihrer kleibfamen Tracht, auf bem ganzen Weg von ben nach Tausenben zühlenben Zuschauern aufs herzlichste begrüßt. Auf bem Festplatz selbst, welcher kaum 5 Minuten von ber Stabt entfernt liegt, entwickelte sich sehr halb ein echt turnerisches Leben unb Treiben. Zunächst fanden Massen- Freiübungen ber gesammten Volksschulen statt, welche in | musterhafter Weise auSgesührt würben, welchen sich bann Freiübungen unb Riegenturnen an Barren, Reck und Pferb der Turngemeinbe Darmstabt, ber Turngesellschaft unb beS Bessungener Turnvereins anschlossen. Währenb sich tagsüber baS Publikum fast nur auf bem Festplatz bewegte unb mit Juteresse ben von ben Schulen unb ben von ben Turnvereinen gebotenen turnerischen Leistungen folgte, füllte sich am Abenb bie Festhalle so, baß schon um 8 Uhr ber mehr als 400 Sitzplätze bietenbe weite Raum nicht mehr auSreichte, bie Menge zu fassen. Um ^29 Uhr eröffneten bie bereinigten Singmannschaften ber Turnvereine Darmstabt-Bessungen mit einem von Herrn Lehrer Orth componirten Chor ben officiellen Theil des Festabenbs. Hieran reihten sich zunächst Leiter- Pyramiden der Turngemeinde Beffungen, Reckphramiden der Turngesellschaft Darmstabt, sowie prachtvoll zur Darstellung gebrachte Marmorgruppen ber Turngemeinbe Darmstabt. Reicher, nicht enbemooHenber Beifall lohnte bie wackere Turnerschaar, welche mit Freube unb auS Lust zur Turnerei sich heute ganz unb gar in ben Dienst beS TurnauSschusseS gestellt hatten. ES war schon 1 Uhr unb Ihr Berichterstatter trat ben Heimweg an, unb noch war bie Festhalle fast noch so gefüllt wie zu Anfang beS Festabenbs. Ganz befonberS ^erborsubeben sinb noch bie musikalischen Leistungen ber Musikbirectoren Herren Engel unb Hilge unb ihrer Capellen, welche mit zur richtigen Feststimmung beitrugen. Mitglieber s ! frnajWSfauffeS konnten daher nach solchem Andrang d-, Publikum- zu den Festlichkeiten der Turner nach am Abend einigen Vertrauten mittheilen:Mer kämme rau-, di- Fm°nze stehe gut.« Auch wir wünschen, datz e- der o'/'S'? Turn-rschafi van Darmstadt gelingen möge, da- 211 Miitelrheinilche Turnfest zu einem glänzenden zu gefallen, zur Ehre der Turnerei.

Aus bem Großherzogthum Hesse«, 24. Juli. °in in Neu. Nienburg bei Franksurt statt, er x c", zahlreich besuchten Landeskonferenz der ?®ocialdemokraten, welcher sämmtliche he sische Reichs- und Landtagsabgeordnete anwohnten, wurde beschlossen, bei den in Kürze stattfindenden Wahlen zum hessischen Landtag offiziell in ben Wahlkampf einzutreten unb tn folgenben Wahlkreisen eigene (Sanbibaten aufzustellen - ^r Provinz Starkenburg im Kreise Lorsch, Darrnstadt-Land, Groß-Gerau, Ysenburg.Langen unb Seligenstadt, in Ober! Hessen tm Kreise Gießen-Land unb in Rheinhessen im Lanb- helfe Mainz. Die am 12. August nächsten in Mainz begmnenbe internationale Bäckerei- unb Gon, bttorei - ?(uS ite Ilung wirb von dem Großherroa persönlich eröffnet werden. Einer Deputation des AuSstellungS-

25. Juli. Marktbericht. Hut dem beuttgen SBocbemnarft kostete: Butter pr. W JL 1,00-1,25, ßfthnerd« per Stück 5-6 2 Stück - 4, »äse pr. 6t. 5-JRakSSte

pr. St- 8 4, Erbsen pr. Liter 18 4, Linien pr. 8tü<28 4 SS pr. Paar X 0.80-HSO^vühner or. Stück X

.00, Enten pr. St- X IM bis 2,00.

Ruderfport. Auf dem Regattaplatze herrscht allabend» lich ein reges Treiben. Die verschiedenen Mannschaften der Gießener Ruder-Gesellschaft sinb eifrig an ber Uebung. Zwar v « e?um Gr^ten vierer genannte Senior Mannschaft bei ber Vertheibigung beS WanberpreiseS ber Stabt Gießen einen schweren Stanb haben gegen bie bewährten Kämpen ber Frankfurter Ruber-GesellschaftGermania", boch wird bie ^ebener Mannschaft gewiß ihr Möglichstes thun, um ehren- voll zu bestehen. Die zweite Junior-Mannschaft, welche im Zweiten Vierer gegenGermania", Cassel unb Mainz um ben e^renpreis ber passiven Mitglieber ber Gießener Stuben Gesellschaft starten wirb, erzielt mit ihrem schwungvollen Rubern einen schönen Fortgang beS Bootes unb somit gute Ansicht auf Erfolg. Dte Junior-Mannschaft in Dollen-Vicrer unb bie Achter-Mannfchaft müssen bie Woche noch fleißig be­nutzen, um unter Anleitung ber Jnstructoren sich nach Kräften zu vervollkommnen- namentlich muß unseres Erachtens mehr Gewicht auf einen gleichmäßigen kräftigeren Einsatz gelegt werben - im Uebrigen ist bie Besetzung unb bie Leistung, be­fonberS beS Achters, soweit eine gute und wird ber Ehren- preiS Seiner Königlichen Hoheit beS Großherzogs im Gießener Achter einen scharfen Vertheibiger auf ber Regatta finben. Rübsamen hat im Ersten Einer beim Lahn-Pokal-Rcnnen gegen Hammer Ruberclub gute Aussicht auf Erfolg.

. h- Prüfungen an ber Sroßherzoglicheu Technischen Hoch, schule zu Darmstadt. Im Sommersemester 1893 haben vor drüfnngscommission für Pharmaceuten an ber Großherzoglichen Technischen Hochschule in Darmstadt c4ctc®tQat6prüfun9 bestanden: die Candidaten Paul Hoff aus Neu-Stettin, Franz Lapp ?r?,hf^arD1 tasbtQ. °tt0 Sommer auS Münster, Kreis Rebberg, und Anton Weinmiller aus Aichach.

, a. *ul b«u vhmthale, 24. Juli. Der Korn schnitt =°crÜbcr "Nb bas Koni auch meist schon in die ©djeune gefahren worden. DaS zuletzt geschnittene hat man {ft h, Chli,Cn Felde stehen lassen, da der Landwirth b ÜWet1^^ Ubnbcftänbi9Crn fJB^erung längere Regenzeit , S . re cmcr solchen Eile das Roggenstroh in Auslände in die Scheune kommt, liegt auf der ^Elsach geschieht daS eilige Einernten aber auchder If bie beVt^en.^1 Iricbc// Die Kornernte

öraebnife nn £ aller bleSjahrigen Getreibcarten. Das Fast ke n Pllän^n «Körnern ist recht zufriebenstellend. x,.t ücm Pflänzchen Unkraut befinbet sich in ben Garben und'meblr-tw »' lrlbn^ ®te ßörn,r sind dünnschalig ^markungru zu " ' ' fadlk's.ch"^L' Men Me Ä inS "'"besten' S

bo« feme"letf'teibe. sich da- erfrorene fioen °°n^de andren du/-» -'N dunklere- Au-,eben. U» such uersch,ebene Geme.uden betannt, die durch ben Frost somit arg geschädigt werden darunter besonder» die Gemarkung Atzenhain. Gegenwärtig ist man überall mit dem Schneiden deS Weizens beschättin? «orL» buchst-«.ch"

® d» Weizen so kurz und dünn ,m Stande ge.

ale sin''' mit der Getrechesense

gemäht werden kann, sondern mit der Sichel geschnitten

ZSrtiil"' ®ali8e'6r ES»

£biT «L Bit

JnlTr LchNtlver WA 6iä

i" °ii' k" i.f»r fltlWl