Angriff auf das Ministerium Giolitti unternehmen und sich hierbei der in Italien vielfach als schwächlich aufgefaßten Haltung des CabinetS in der Affaire von Aigues-MorteS als Vorwand bedienen,- eS verlautet sogar schon, daß CriSpi zum Nachfolger GiolittiS auSersehen sei. Herr Giolitti ist für die Ungeduld seiner politischen Nebenbuhler, der Herren CriSpi, Rudini u. s. w., allerdings schon viel zu lange am Ruder, es ist daher ganz begreiflich, wenn jetzt die OppofitionS- führer die Vorfälle von AigueS-MorteS als eine günstige Gelegenheit benutzen wollen, das Cabinet Giolitti zum Swrz zu bringen.
— Die Lage der brasilianischen Regierung ist zweifellos eine fehr kritische geworden. Im Norden wird die Re« gierung durch daS aufständische Geschwader vor Rio de Janeiro hart bedrängt, im Süden macht die aufständische Bewegung in der Provinz Rio Grande do Sul immer größere Fort« schritte, die Landarmee hält zwar noch zur Regierung, soll aber völlig diSciplinloS sein- der Sturz des Präsidenten Peixoto und seines dictatorischen Regimes scheint also un« vermeidlich zu sein.
Neueste 21ad?rid^ctu
WolffS telegraphisches Korrespondenz - Bureau.
Berlin, 20. September. Im weiteren Verlause der Sitzung des Colonialrathes äußerte sich die heute gewählte Commission zu der Vorlage wegen Errichtung von Privattranfit-Lägern in Togo zustimmend. Endlich wurde die Frage der besonderen Handelsberechtigungen, sogenackiter Monopole, in Kamerun berathen. Ueber die Aufhebung der bestehenden Monopole wünschte der Colonialrath sich der Aeußerung zu enthalten. In der gestrigen Sitzung stimmte der Colonialrath nur der Umrechnung der Werthzölle in GewichtSzölle zu.
Wie», 20. September. Die „Polit. Corresp." meldet auS Rom: Der König von Italien hat die wärmsten telegraphischen Danksagungen für den Empfang deS K r o n p r i n z en an den deutschen Kaiser, den König von Württemberg und den Großherzog von Baden gerichtet.
Güns, 20. September. DaS heutige Manöver, bei dem sämmtliche zwölf Jnfanterietruppen-Divisionen und die beiden Cavallerietruppen-Divisionen zum Kampfe gelangten, bot ein vollständiges Bild eines großen Treffens, in dem die Südpartei durch Umgehung ihres linken Flügels von der Nordpartei geschlagen und zum Rückzüge genöthigt wurde. Das Manöver endete nach 1 Uhr. Die beiden Kaiser und die Fürstlichkeiten kehrten nach Güns um 2*/, Uhr zurück.
Paris, 20. September. Die Lage der Kohlengruben in den Departements Calais und Nord ist unverändert. An den Zugängen zu den Schächten kam es zwischen den Ausständigen und Arbeitern zu Schlägereien - einige Verhaftungen wurden vorgenommen. Ein ernstlicher Zwischenfall ist nicht eingetreten.
Pari«, 20. September. Das „Journal deS DöbatS" schätzt die Gesammtvorräthe der bedeutendsten Kohlencompagnien auf 260000 Tonnen. Die Compagnien wollen insbesondere die Bestellungen der Zuckerfabriken berücksichtigen. Die Dorräthe dürfen 14 Tage auS- reichen. — In dem Kohlenbecken des Departements Herault gewinnt der Strike an Ausdehnung- an 800 Bergleute sind ausständig.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 20. September. Die Sitzung des Colo- nialraths wurde heute fortgesetzt. Zunächst wurde ein Entwurf der Enteignungsverordnung für Deutsch-Ostafrika berathen. Nach der Generaldebatte wurde derselbe einer fünfgliedrigen Commission überwiesen. Sodann wurde die Vorlage betr. Unterbringung, Erziehung und Versorgung der befreiten Sklaven diScutirt.
Berlin, 20. September. Die sogenannte lex Heinze (Bekämpfung der Unsittlichkeit) wird demnächst den BundeS- rath und den Reichstag aufs Neue beschäftigen, weil die Regierung diesbezüglich möglichst bald zu einem Endergebniß gelangen will.
Berlin, 20. September. Der „Börsenzeitung" zufolge ist die Frage, ob die neuen Steuervorschläge von dem Finanzmintfter oder dem ReichSschatzsecrerär vertreten werden, noch unentschieden. Einstweilen wird dahin gestrebt, die Bor- schlüge soweit zu präcifiren, um die erforderlichen Summen zusammenzubringen. DaS Blatt bezeichnet die neuerdings auftauchende Nachricht, es werden Frachtstempel und Transportsteuern geplant, für absolut falsch.
Berlin, 20. September. Angesichts des WiederaustretenS der Cholera ist es der lebhafte Wunsch der Regierung, daS Reichsseuchengesetz zu verabschieden, da einerseits der bisherige Entwurf für ausreichend gehalten, andererseits eine Verbesserung in weitem Umfange für nöthig erachtet wird.
Berlin, 20. September. In der gestrigen Anarchisten- Versammlung wurde der Redner Schlosser Wiesenthal von der Tribüne weg verhaftet, weil er eine kürzlich erfolgte polizeiliche Auflösung einer Anarchistenversammlung mit den schärfsten Worten tadelte.
Hamburg, 20. September. Amtlich. Zehn Cholera- fälle, wovon zwei tödtlich.
Altona, 20. September. Amtlich. Hier kam heute ein Fall an Cholera vor.
Wien, 20. September. Professor Stricker vom hiesigen pathologischen Institut glaubt durch an mehreren Personen vorgenommene Experimente den Beweis geliefert zu haben, daß die Koch'schen Kommabacillen allein absolut nicht die asiatische Cholera Hervorrufen. Don den mit großen Mengen rein gezüchteter Kommabacillen injicirten Personen ist keine einzige an Cholera erkrankt.
Budapest, 20. September. Don officiöser Seite wird versichert, daß mit den Ansprachen des Kaisers in GünS durchaus keine Beleidigung der Juden beabsichtigt
gewesen sei. In der gegenwärtigen Politik werde nichts geänden werden.
Paris, 20. September. Zu dem Aufruf BaSlyS an die belgischen Bergleute zum MassenauSftande bemerkt die „Autoritv", eme solche Handlungsweise errege Ekel im AuS- lande und verletze den französischen Patriotismus, die Regierung müsse dies zukünftig verhindern. In politischen Shreifen wird die Frage ventilirt, ob nicht gegen BaSly und Lamendin wegen Aufreizung zum Ausstande in PaS de Calais und Nord gerichtlich vorgegangen werden könnte.
Leus, 20. September. Ja der vergangenen Nacht fanden zwei Dynamitattentare gegen die Wohnhäuser des Steigers und der Beamten statt. ES wurde nur Material beschädigt.
Brussel, 20. September. Die radicale Presse schreibt, wegen der voraussichtlich reaktionären Lösung der Wahlrechtsfrage sei eS wahrscheinlich, daß in Belgien neue Wirren wie im April auSbrechen würden.
Cbeffa, 20. September. Der Dampfer „Moskwa" der Odessaer „Freiwilligen Flotte" ist von hier nach Ostsibirien abgegangen mit 17 0 verbannten Frauen und 445 freiwillig ihren deportirten Männern nachreisenden Frauen und Stinbern. _____________
Guus, 21. September. Dem Vernehmen nach sprach Kaiser Wilhelm, welcher erst nachträglich von der schweren Erkrankung des Fürsten Bismarck erfuhr, von hier auS telegraphisch seine Theilnahme aus. Der Kaiser bot BiSmarck in Berücksichtigung des ungünstigen KlimaS in Friedrichsruhe in einem der Kaiserschlösser Wohnung an. Bismarck dankte lebhaft in einem ausführlichen Telegramm, verzichtete jedoch auf die Annahme des Kaiserlichen Anerbietens auf den Rath Prof. SchwenningerS, welcher sich gegen eine Aenderung deS gewohnten Aufenthalts aussprach.
totales rrrrd provinzielles.
Gießen, 21. September 1893.
* • Die Einstellung der Rekruten wird in diesem Jahre erheblich früher erfolgen. ES sind darüber jetzt endgiltige Feststellungen dahin getroffen worden, daß die Einstellung der Mannschaften bei der Linien-Jnfanterie am 14. October, bei der Cavallerie am 5. October und für daS Winterhalbjahr des TrainS am 2. November erfolgt- bei der Garde werden die Rekruten für die Infanterie am 17. October, für die Cavallerie am 4. October und für den Train am 2. November eingestellt. Bei der Linie erfolgt auch die Einstellung der Jäger, Feld- und Fußartillerie und Pioniere am 14. October. Die Oeconomiehandwerker-Rekruten treten am 2. October ein.
* * In den Ruhestand versetzt wurden am 14. September l. Js. der Bahnwärter bei den Oberhessischen Eisenbahnen, Heinrich Becker zu Zell, auf sein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. October ds. IS. an, der Weichensteller bei den Oberhessischen Eisenbahnen, Georg Etling zu Hungen, auf sein Nachsuchen, — mit Wirkung vom 1. November l. I. an.
* * Psychiatrische Kliniken an den deutschen Universitäten. Der „Frkf. Ztg." wird geschrieben: „Nachdem in Tübingen eine Klinik für Geisteskrankheiten begründet worden ist, deren Leitung Professor Siemerling aus Berlin übernimmt, fehlen an den deutschen Universitäten psychiatrische Kliniken nur noch in Rostock, Gießen und Kiel. In Rostock sollen die Einrichtungen einer derartigen Anstalt in Vorbereitung sein." (Hierzu ist zu bemerken, daß auch Gießen nach Vollendung der eben im Werden begriffenen Bauten in die Reihe derjenigen Universitäten tritt, welche psychiatrische Kliniken besitzen. Red.)
• • Telephonometer. Der deutschen Postverwaltung ist es gelungen, die Zahl der Meßaparate durch einen neuen, den sogenannten Telephonometer zu vermehren. Dieser Messer verzeichnet die Zeit eines jedes Gesprächs vom Anklingeln bis zum Schlußzeichen. Hierdurch wird wohl eine Umwälzung in der Berechnung der Telephongebühren eintreten.
* * Eifenbahnreisende, welche vom 1. October d. I. ab nach den, den neuerlich erlassenen Bestimmungen über den Fahrkartenausweis unterworfenen Stationen (im DirectionS- bezirk Hannover sind dies u. A. GunterShausen, Wilhelms- höhe, Cassel) reisen, haben ihre Fahrkarten bis zum Austritt aus diesen Stationen aufzubewahren und dem am AuSgang befindlichen Bahnsteigschaffner zur Prüfung oder Abnahme vorzuzeigen. — Da infolge dieser Neuerung die Fahrtausweise im Zuge in der Regel nicht mehr geprüft werden, können die einzelnen Reifenden nicht mehr in dem bisherigen Umfange zum AuSsteigen auf den Zielstationen oder zum Umsteigen auf UebergangSstationen aufgefordert werden. Sie haben daher umsomehr auf daS wiederholt vorgeschriebene laute und deutliche Ausrufen der StationSnamen zu achten und beim Anhalten des ZugeS ihre Absicht auSzusteigen durch Anklopsen an daS Fenster oder auf andere Weise zwecks Oeffnen der Wagenthüren bemerklich zu machen, auch dürfen sie, wenn der Zug vollständig still steht, die Wagenthüren selbst öffnen. Um Uebrigen erwachsen den Reisenden durch das neue Verfahren keinerlei Beschränkungen. Namentlich vollzieht sich auf den UebergangSstationen der Uebergang von einer Linie auf die andere wie bisher. Sowohl auf den UebergangS-, als auch auf den Zwischenstationeu können die Reisenden von den Bahnsteigen auS gegen Vorzeigung des Fahrtausweises zu den Wartesälen, Fahrkartenausgaben usw. gelangen. Mit der Einführung des neuen PrüfungSverfahrenS wird hauptsächlich bezweckt, daS Begehen der Wagentrittbretter durch die Schaffner während der Fahrt zu vermeiden und den vielen bedauerlichen Unfällen vorzubeugen, welche durch Abstürzen des Zugpersonals von den Trittbrettern sich ereignen. Auch wird die große Belästigung der Reisenden vermieden, welche durch daS Oeffnen der Wagenthüren oder der Fenster während der Fahrt Seitens der Schaffner verursacht wird.
DaS Verfahren ist in anderen Ländern, Belgien, Frankreich und England schon feil langer Zeit, in und bei Berlin auf den dem Stadt- und Vorortverkehr dienenden Strecken feit einigen Jahren eingeführt und soll sich überall, namentlich auch bei Abwickelung deS Massen-Personen verkehr-, auiS Beste bewährt haben.
0. Crttnbcrg. 20. September. Bei unS sind die Obst, preise noch günstiger als in vielen Orten der Umgegend, denn Zwetschen find zu 41/, bis 5 Mk., die Birnen zu dem- selben Preise (anderwärts sind die Birnen diese- Jahr rar) und die Aepfel zu 4 bis 5 Mk. erhältlich, wozu bemerkt wird, daß das Obst in unserem Thale sehr gut ist. Die Reife deS Obstes hat sich in den letzten 10 Tagen, da ei nach der Frostnacht vom 10. auf den 41. d. MtS. stet- mild und sonnig gewesen, sehr vervollkommnet; die Früchte fallen darum leicht ab, wenn der Wind die Bäume bewegt. Für daS Obst und für die Bäume ist eS sehr nützlich, wenn die Früchte tüchtig auflreifen, denn Erstere- hält sich, abgesehen vom feineren Geschmacke, länger durch den Winter und die Bäume werden bei Weitem nicht so brangfalirt, wenn ba< Obst sich leicht von den Zweigen löst. Die Tragästchen bleiben dann an den Bäumen und setzen sie in Stand, ia nächsten Jahre wieder Obst zu erzeugen.
N. Nidda, 20. September. Die Obstpreise sind bv un- ein wemg in- Weichen gerathen. Anfang- hielt man, trotz der guten Au-sichten, sehr hoch. Dadurch haben die Gemeindeverwaltungen, welche frühzeitig versteigerten, z. V. in unserer Nachbarschaft Geiß-Nidda, ganz gute Geschäfte gemacht. Die Leute boten so eifrig, daß man glauben konnte, eö sei nur ganz wenig gewachsen. Jetzt wird die Sache für den Kaufliebhabcr günstiger. So wurden z. B. 57 Bäume versteigert, welche der Herrschaft gehören. Die Aepfel waren per Gentner zu 2 Mk., die Zwetschen zu 2,40 Mk. taprt, welcher Betrag auch erreicht wird, denn die Steigerer nehmen an, daß die auf den Bäumen hängende Quantität größer als das Taxatum ist.
Friedberg. 20. September. Samstag den 16. September fand dahier die Prüfung und Entlassung der au- den verschiedenen Kreisen der Provinz hierher geschickten Baum- Wärter, 28 an der Zahl, statt, in Gegenwart von dem Vertreter der Großh. Oberen landw. Behörde, Oeconomiermh Müller, Geh. Reg.-Rath Dr. Braden, Schulrath Schmidt, Bürgermeister Steinhäußer rc. Sämmtliche Theilnehmer, meist reiferen Alters, legten praktisch wie theoretisch recht schöne Kenntnisse an den Tag, wie allgemein anerkannt wurde, und hatten sich vor Allem meisterhaft geführt und fleißig gearbeitet. Der Geist der Arbeitsamkeit und de- begeisterten Eifers für den Beruf, den sie hier kennen gelernt, wird hoffentlich den Leuten verbleiben und sie stets zu RepetitionS- cursen, theils zu kürzerem Besuch der Anstalt immer wieder zurückführen. Dieselbe hat in diesem Jahre wieder 70 Theilnehmer an den Sommercursen gehabt und präfentirt sich auch nach außen der Neubau der Ackerbauschule, die bi» auf den Thurm unter Dad) gebracht ist, al» etwa- Vollkommene» und Ganze-. Die Glocke zum Thurm stiftete Graf Orwla in bekannter Freigebigkeit und opferwilligem Interesse für alle landwirthfchaftlichen Unternehmungen, ebenso stiftete Fabrikant Roßbach einen Beitrag zu einer DecorationSgruppe. Die Baumwärter hatten auch noch Gelegenheit, die Obstsammlung wahrhaft prachtvoller Obstsortimente au» den verschiedensten Theilen der Provinz, für die BreSlauer Ausstellung eilige» schickt, zu sehen, welche demnächst nach BreSlau abgehen wird, woselbst der Oberhessische Obstbauverein zum ersten Mal außerhalb seiner Heimath in die Erscheinung tritt. Zur Vertretung der Interessen deS Obstbauvereins und de- Obstbaues in Hessen, zur Theilnahme an den Verhandlungen de» deutschen PomologenvereinS und zum Studium der dortigen Ausstellung sind von der Großh. Regierung der Director der Geschäftsstelle des Oberhessischen Obstbauvereins Dr. v. Peter und der 1. Secretär desselben und Vorsteher der pomologischen Gärten, C. Reichest, nach BreSlau entsendet mit dem Auftrage, Berichte über die Verhandlungen de» deutschen Pomologen-Congresse» und die Ausstellung in BreSlv zu erstatten.
Friedberg, 20. September. Wie von coloffalen Kürbissen gemeldet, so gibt c» auch abnorme Aepfel btefe» Jahr. In dem Theobald'schen Garten wurden solche geerntet von •/< Pfd. bis zu 1 Psd. schwer.
Darmstadt, 21. September. Am Dien-lag wurden im hiesigen Schlachthofe 4 Schweine, welche ein Bauer aus der Umgegend gemästet und an einen hiesigen Metzger verkauft hatte, wegen Tuberculofe auf die Freibank verwiesen. Wie es sich herauSftellte, hatte der Bauer die Schweine mit Milch gefüttert, die von einer Kuh flammte, welche vor. einiger Zeit geschlachtet, sich al» hochgradig tuberculoö erwiesen hatte. Hatte nun schon vor einiger Zelt der bekannte Fall in Gießen die Uebertragbarkett von JnfectiouSkrankheitelt durch ungekochte Milch erwiesen, so bildet diese» Vorkommnis einen neuen Beweis dafür, wie gefährlich der Genuß unge- kochter Milch ist. Die Regierung würde sich ein große» Verdienst erwerben, wenn sie diesen Verhältnissen ihre Aufmerksamkeit schenken und die Untersuchung der Milch auf KrankheitSkeime anordnen wollte, um so mehr al» diese Untersuchung ein wirksame» Mittel zur Bekämpfung der Tuber- culose bilden dürfte. ES nimmt fein Wunder, daß diese Seuche eine so erschreckende Verbreitung unter dem Rindvieh gesunden hat, wenn die Kälber schon mit der Milch den Krankheit-stoff einsaugen. Die Untersuchung aller Milch und das Abschlachten der sich al» angesteckt erweisenden Thiere dürste daS einzige Mittel sein, der Verbreitung der Tuber- culose Einhalt zu thun.
Vermißtes.
• Kassel. 20. September. Einen Zug echt Kai'erlicher Milde und Wohlthätigkeit Ihrer Majestät der Kaiserin erfahren wir nachträglich. Die hohe Frau war bet ihre«
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