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Bitte an alle meine lieben Freunde und Mitbürger, uns Beide in Zukunft nicht mehr aufzureizen, damit wir in Friede leben können. Mit aller Hochachtung Karl Glauber, Uhrmacher."
* Gelehrte Kellnerinnen. Die folgenden Bemerkungen des DirectorS der technischen Schule in Sheffield, Professor Ripp er, welcher soeben von Chicago zurückgekehrt ist, dürften besonders den Freunden der Frauenbewegung von Interesse sein. Profesior Ripper sagt, daß die „Frauen- section" in der Weltausstellung ihn am meisten in Erstaunen setzte. Dieselbe legt Zeugniß von der Thätigkeit der Frauen auf allen Gebieten der Industrie, der Kunst und Wisievschaft ab. — Eine andere interessante Thatsache ist die, daß viele junge Damen, welche Universitätsstudien gemacht, Kellnerinnen In der Ausstellung sind. Sie verdienen dadurch die Mittel, die sie in den Stand setzen werden, im nächsten Jahre ihre Studien an einer der Universitäten sortzusetzen. Die Frauen, welche In Amerika eine höhere Erziehung genießen, sind, wie Profesior Ripper bemerkt, äußerst zahlreich. Diele der einträglichsten Stellen auf dem Gebiete der Erziehung sind in den Händen von Frauen. __________
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dörfern. Ein eigenthümlicher Anblick ist so ein lothringisches Dorf! Die hohen Häuser eng zusammengebaut wie in unseren Städten, mit rothen flachen Ziegeldächern und langgestreckten, beinahe fensterlosen Fayaden, ein HauS wie das andere grau, ohne den bunten lebensftohen Farbenwechsel deutscher Dörfer, kein Garten, nicht einmal ein Bäumchen vor dem Hause, selten ein Blumenstock an dem Fenster, macht eS in seiner Menschenverlassenheit einen unbehaglichen Eindruck. Die Bewohner dieser Häuser stimmen ganz zu ihrem Aeußeren. Nicht freundlich, nicht feindlich, apathisch, fast schlaff stehen sie einem Rede und Antwort. Ein lothringischer Landmann, der sich eine Zeitung hält, gilt als Gelehrter.
• Graf Haeseler, der commandirende General des 16. Armeecorps (das dieser Tage die glänzenden Manöver vor dem Kaiser auSführte), hüt, als er noch Oberst der Perleberger Ulanen war, einen ganz besonderen Werth daraus gelegt, daß der Soldat im Biwak sich sein Essen selbst zubereite. „Haben Sie schon abgekocht, Ulan?" war seine stehende Frage, wenn er sich über das Befinden der Mannschaft vergewisserte, was der schneidige Reiterführer im Manöver als eine der wichtigsten Pflichten ansah. Graf Haeseler ließ sich jedes Mal die Producte der Kochkunst seiner Ulanen vorweisen und las den Leuten ordentlich die Leviten, welche sich im Biwak vom Kochen drückten und „kalte Stullen" aßen. „Selbst müssen Sie kochen, damit Sie im Felde was leisten, denn dort wird Keiner für Sie
kochen können, also heraus mit dem Kochkessel! Deßhalb
gehen wir in das Biwak, damit Sie kochen lernen!" In
diesem Punkte verstand also Gras Haeseler keinen Spaß,
denn er wollte, daß seine Leute etwas Warmes in den Magen bekommen. Hand in Hand mit dieser Vorsorge im Biwak ging seine unablässige Revision der Cantine beim Manöver. Heute noch erzählen seine ehemaligen Untergebenen in dankbarem Gedenken, daß so ein Oberst nicht wiederkomme. So weit nur irgend möglich, revidirte er, noch ehe er sich selbst eine Erfrischung gönnte, die Quartiere, verfocht persönlich die begründeten Forderungen seiner Leute bei den Wirthen und half, wenn es nicht anders ging, mit eigenen Mitteln aus.
* ein gefährlicher Concurrent. Eine in Lübeck erscheinende Zeitung „rühmt" die Fahrgeschwindigkeit dortiger Secundärbahnen in dem nachfolgenden Artikel: „Von sonst unzuverlässiger Seite wird uns mitgetheilt, daß ein Locomotiv führer der Lübeck-Eutiner Bahn mit einem einbeinigen, sechs- undseckziger Jnval den eine Distanzfahrt von Lübeck nach Gleschendorf unternommen habe. Obwohl die Locomotive noch 14 Wagen zu ziehen hatte, schlug sie dennoch den Invaliden, der mit nur einer Schiebkarre am Bahndamm entlang humpelte, in ziemlich guter Condition um l2/3 Puffer- länge. Die Freude des Siegers ist leider nicht ungemischt, da er von der Direction der Bahn ernstlich ermahnt wurde, die Maschine nicht etwa noch einer solchen Strapaze zu unterwerfen. Der Invalide beabsichtigt nun, der Liibeck-Büchener Bahn eine ähnliche Distanzfahrt anzubieten, und zwar (mit Rücksicht auf die Terrainschwierigkeiten) unter Vorgabe von zwei Kilometern.
* Madrid, 16. September. Der Anbick, den die Ebene, in der Villacanas liegt, bietet, soll furchtbar sein. Leichen, Hausgeräth, Eisenbahnmaterial und Maaren aller Art treiben auf der Oberfläche des schmutzigen Wassers. Die von den Armen bewohnten Erdhöhlen, etwa 300 an der Zahl, stehen sämmtlich unter Wasser und man befürchtet, daß diese unterirdischen Behausungen noch viele Leichen bergen. Trotz der ungeheuren Bestürzung sind die Behörden und die übrigen Bewohner angestrengt thätig, um noch zu retten, was möglich. Auch viele Häuser drohen dem Einsturz. Die an vielen Stellen und in einer Ausdehnung von 30 km unterbrochene Eisenbahnlinie verschwindet vollständig unter dem Wasser.
• Bitte eines Versöhnten. Aus Mittelfranken, 18. September, schreibt man: Vor wenigen Tagen wurde der Uhrmacher Feichtmeyer in Dinkelsbühl von feinem Schwiegervater durch Messerstiche nicht unerheblich verletzt. Im „Amtsblatt für Dinkelsbühl" ist nunmehr Folgendes zu lesen: „Bitte. Da ich Unterzeichneter mich mit meinem Tochtermann, Herrn Feichtmeyer, Uhrmacher, durch Vermittlung seines Vaters ganz versöhnt habe und glaube, daß für die Zukunft unser Friede n'cht gestört wird, so stelle ich die
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Matchen Besuch im Diaconiffenhause auch an das Bett (.ad schweren Kranken getreten, der hilflos darniederlag. Zn Laufe des Gespräches erfuhr die Kaiserin von dem Kranken, dah deffen Kinder in größter Dürftigkeit sich befänden und ichr dies bei der Krankheit große Sorge bereite, da er nichts verdienen könne, um die Kleinen zu kleiden. Gerührt verließ Zftr Majestät das Krankenzimmer und sandte nach wenigen Somden der Familie deS Krönten neue Kleider für sämmt- Eie Kinder. Die aufrichtige Freude, welche die Kleinen ob taitS Kaiserlichen Geschenkes empfanden, kann sich ein Jeder mhl vorstellen.
• Nordhaufen, 19. September. Zu dem kürzlich aus Sraun schweig gemeldeten kaum glaublichen Kind erlaub durch Zigeuner, wobei auch ein großer bespannter «chauspielwagen mitgenommen wurde, schreibt der Cantor chrrbsl aus Bliederstedt der „Nordh. Ztg.": ,Die gesuchten jiti Kinder, die bei Roclum entführt fein sollen, nebst Aigen, dürften dieselben sein, die ich mit meinen Angehörigen fr Zigeunern vorigen Mittwoch, den 13. September, Nach- rr:tagS, bei dem Dorfe Wenigenehrlich, Kreis Ebeleben, Mrstenlhum Schwarzburg - Sondershausen , wo manöverirt pirde, gesehen habe. Das Auffallende war, daß die Zigeuner noch zum Theil damit beschäftigt waren, den neuen Sagen wieder neu anzustreichen, und zwar schön braun mit hellgelben Verzierungen, besonders in den Ecken. Er war wi einem Pferde kleinerer Rasse bespannt und noch ganz Jg/' — Man sollte doch fast meinen, daß die Zigeuner Wb aufgefunden werden müßten.
• Berlin, 18. September. Ertrunken sind vermuth- lich am Sonntag auf der sturmbewegten Müggel drei Mit- gliebrr des soeialdemokratischen Rudervereins „Vorwärts", ionntag Nachmittag sah man einen Doppelskuller des Ver- dnl mit (Steuermann vorn Gemünde aus in die Müggel hinausrudern, ein Wagniß, das kein anderes Ruderboot bei lern Sturmwetter unternahm. Zwei Stunden später sah mit vom Schiedsrichterdampfer des Segelelubs „Ahoi" aus hi Theerofen, etwa 800 Meter vom Ufer entfernt, ein gekentertes Ruderboot und vier Riemen treiben. Da, wie er» vähitt, kein anderes Boot bemerkt war, das die Fahrt gegen Sturm und Wellen gewagt hatte, nimmt man an, daß das gekenterte Boot das des „Vorwärts" gewesen. Der Dampfer hielt sofort auf das treibende Boot zu, konnte aber Niemand ton der Mannschaft mehr sehen. Da auch am Ufer kein Schiffbrüchiger bemerkt worden ist, werden die drei tollkühnen jungen Leute ihr Wagniß wohl mit dem Tode gebüßt Haden. 6in zweites Boot desselben Vereins, gleichfalls mit drei $utm besetzt, kenterte am Sonntag auf dem Scddinsee. Zum Glück war ein Segelboot in der Nähe, welches mit titlec Mühe die drei Ruderer wieder herausfischte. (Wie telc utet, sind zwei von den vermißten Ruderern wieder in Berlin eingetroffen, der dritte aber ertrunken. Red.)
* Berlin, 20. September. Zu einer Besprechung über l-ö weitere Verhalten gegenüber der neuen Polizeiverordnung, lhressend die frühzeitige Schließung der Cafss hatten sich eine Anzahl Besitzer derartiger Etablissements gkliein Nachmittag im Westminster Hotel Unter den Linden tie'iiigt. Nachdem man sich darüber beklagt hatte, daß die (ni ahmen Überall bis auf zwei Drittel, stellenweise bis zur l ilfte der früheren Lösung zurückgegangen seien und die uito-Einnahmen nicht mehr die Gesammtkosten des Tages litten, wurde beschloffen, eine Nachttagspetition persönlich on len Minister des Innern zu überreichen, in welcher unter Hinweis auf das inzwischen erlassene Polizeiverbot und die himit verbundene Schädigung sowohl der Kaffeehausbesitzer, elf. auch aller mit diesen in Verbindung stehenden Geschäftsleute um schleunige Rücknahme der Polizeiverordnung ge- leteit wird.
* Lothringische Landwirthe. Anläßlich der Manöver ist lit Thatsache ausgefallen, daß die lothringische Landbevölke- ning in ihrer ganzen Culturentwickelung dort stehen geblieben ist, wo sie vor dreihundert Jahren angelangt war. Man gebe in diese von Schmutz und Unbehaglichkeit starrenden Sauernfyäufer draußen im Lande, man besehe diese primitive Anordnung der Wohn und Wirthschaftsräume, das Vor» fnisluthliche ihrer Einrichtungen und Fahrniffe, man rede mit diesem stumpf und intereffeloS dahinlebenden Volke und ziehe sodann Vergleiche mit den ärmsten deutschen Bauern-
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MMcht eiWntiu Bekanntmachung.
Die GemeindeBützs-ld beabsichtigt .HCUCtfUlttlUVCU reÄÄfi die bei Büßseld liegende Mühle, mit «orräthig bei U "
Schiftsnach richten.
- Der Postdarnpfer „Wcfternland" der „Red Star Linie" In Antwerpen ist laut Telegramm am 19. September wohlbehalten in Newyork angekommen.
Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft.
Postdampfer „Polynesia" ist am 19. September 8 Uhr Morgens von Hamburg in Baltimore angekommen. Postdampfer "AlMngia , von Westindien kommend, hat am 19. September 5 Uhr Nachmittags von Havre die Reife nach Hamburg fortgesetzt. Postdampfer „Slavonia" ist am 19. September 1 Uhr Nachmittags von Montreal nach Hamburg abgegangen.
V-v-ehi-, Caite. tittb Volk»«>irthschaft.
Limburg, 20. September. Fruchtmarkt. Rother Weizer- (alter) JL 13.80, neuer v* 13.25, weißer Weizen JL Korn JL 10.60, Gerste A 9.40, Hafer (alter) «N. —, neuer v4L Erbsm X —.
Bremen, 19. September. Der Norddeutsche Lloyd macht bekannt: Von der Amerikanischen Einwanderungs-Behörde ist auf Grund des Gesetzes vom 3 März d. I. durch das hiesige Amer ka- nische Consulat angeordnet worden, daß alle Zwischenvecks-Passag ere nach Newyork und Baltimore — wie in allen anderen Einschiffungshäfen — auch hier in Bremen vor der Einfchifiung sich fünf Tage aufhalten müssen. Den Zwifchendecks-Pafsagi-ren wird daher empfohlen, so frühzeitig hier.etnzutreffen. daß sie: fünf Tage vor Abfahrt hier anwesend sind. Die Kosten dieses Aufenthalts betragen 2 Mark per Tag. Die Passagiere können frier in jedem beliebigen Gasthause wohnen und sich hier in jeder SBelfe frei bewegen, sind also keinerlei Belästigungen unterworfen. Das Gepäck wird in unserer eigenen Desinsections-Anstalt kostenfrei in vorsichtiger Weife desinficirt. Betten und Bettstücke dürfen nicht nach hier mit gebracht werden.____________________
«rtttBöitnn der israelitischen Keligim»gesellschast.
Freitag Abend 5°° Uhr, Samstag Sormlttag 8» Uhr, Samstag Nachmittag 4°° Uhr, Samstag Abend 7« Uhr.
ireitten. ,
Gießen, den 19. September 1893.
9)38 Großherzogliche Direction.
Freitag, 29. September,
Nachmittags 2'/, Ufrr,
Men auf dem hiesigen Ortsgericht die zum Zicchlaß der Statt sslett Witiwe in gießen gehörigen Grundstücke:
Aar 3 Nr. 12 — 88 qm Acker, Gewann- Lappen am Wismarer Weg,
Flar 3 Nr. 33 — 2087 qm Acker an der alten Leimenkaute am Wismarer Weg,
Slur 36 Nr. 249 — 1587 qm Wiese am Gänseacker
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Großh- OrtSgericht Gießen.
I, A.: »ogt. 7877
Donnerstag «vend treffen prima Schellfische bi Eispackung ein, per Pfd. 20 Pfg. ^51] 6 mH Ordig.


