•/traute.
Dur 17 November. Hieronymus Äarl Gbriftian Manta Ki, - Sch osser in Gieß«, und P-al.ne Vipp, Tochter des oerfterlel L aali'hnrr« MitH* Ptnn i-
TaglöhnerS Heinrich Ltpp in (Nietzen.
Verkehr, CanO* nn- Volkrwirthschaft«
1893.
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greW Wetzlar. 16. Kathartne Erdmann. 10 Jahre eit ?ca
0«ldelSmann Karl Erdmann $u Lollar. 1». Auautz ei 4 3«^« eit, Sohn von Bergmann Friedrich Schmid! in Ttü elchoach. • <ea
Der »robprrfAufrr.
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Kg. (2 Psd.) Schwarzbrod .
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Kg. (2 Psd.) Weitzbrod
Gießen, den 18. November 1893.
Großherzoglichcs Polizeiamt Gießen. Fresenius.
A«,z«g aus Sen Kirchenbücher«
der Stadt tSietzen.
MarkuSgemetnde.
.Dur 16. November. Philipp Emü Hermann Auftav Dieftmh^
Übertönter ,u Jazersburg, und Anna Sophie Rude, 2oMr u zomanmratbS Wilhelm Rude in Gieß« ”
Brodpreise
vom 19. November bis 3. December Der hiesigen Bäcker.
Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod
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Eichmann genannt; und endlich, um die Reihe voll zu machen, un internationales Hochstaplerpaar, er ein habgieriger Schwindler, sie ein sittenloses, kokettes Weib. — Die Dar- stellung dieser verschiedenen Figuren trforbertc fast daS ganze Personal, jedoch zeigte der Theaterzettel einige Verschieden- pHten von der Wirklichkeit, weshalb die Kritik einzelner Personen unmöglich ist. Im Allgemeinen war die Vorstellung zufriedenstellend und klappte, Dank der ttefflichen Leistungen der Träger der Hauptrollen recht gut. Besonders die Herren Steiff (v. Eichmann), Niemeier (v. Bolinski), Direclor Reiners (Sturzbacher) sind nur zu loben, auch die Damen "cr6 Fräulein Schumann
Misnbeth), Fräulein Grob mann (Clara) und Fräulein Wehn thaten ihr- volle Schuldigkeit. Der iächsiiche Dialec, wurde allerdings weder von HerrmDirector Reiners, noch von Fräulein Wehn getroffen. Die Rolle der „Eftrella" gehört nicht zu dem Besten, was wir von Fraulein Geigler gesehen. Diese Figur erfordert ein viel routinirtereß Spiel und wäre unserer Ansicht nach bester von Fräulein Schumann verkörpert worden. Tadelnd zu erwähnen bleibt noch, daß sich der Souffleur besonders im ersten Acte in einer ganz unnöthigen, aber darum nicht minder störenden Art und Weise bemerklich machte.
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Neues Theater. Fräulein Nu sch a Butze, die be. rühmte „erste Liebhaberin", die populärste und beliebteste Schauspielerin, welche dem „Berliner Theater" Ludwig 6rna»L Jcit fcincr Begründung angehörte und einen großen Thetl zu den Erfolgen dieses Theaters beigetragen, tritt Montag Abend als „Magda" in Sudermanns „Heimath" ÖU& o?UJV dutze ist eine der ersten, wenn nicht die erste Zierde, deren die deutsche Schauspielkunst sich rühmen kann. „Unter bcn jüngeren Talenten ber beutschen Bühne", schrieb ^ub.°V v Gottschall schon Anfangs der achtziger Jahre, ist Nuscha Butze zweifellos bas hervorragendste." Diesem Ausspruch wird Jeder zustimmen, der nur einmal dem bestrickenden Reiz ihres wunderbaren Spieles gelauscht, der nur emmal die markvollen, herzerschütternden Töne ihrer Stimme im Schauspiel oder der Tragödie vernommen hat. Ohne Zweifel wird das Gießener Publikum das Bemühen des Herrn Director Reiners, die berühmte Schauspielerin für em 0e Vorstellungen zu gewinnen, durch recht zahlreichen Besuch dieser Vorstellungen lohnen.
** Diebstahl. In vergangener Nacht wurde das Wetterhäuschen in der Südanlage erbrochen und daraus ein Thermometer entwendet.
Betrug. Vorigen Samstag hatte ein Butterhändler tn einem hiesigen Geschäft einen Butterweck verkauft, in ttel^eni sich alte, ranzige Butter vorfand. Bei demselben Händler fand sich heute wieder ein schlecht auSsehender Butter- weck vor, von welchem eine polizeiliche Probe entnommen wurde.
•* Milchprobe. Heute Morgen wurde wieder eine Kanne ^wasserte Milch beschlagnahmt; dieselbe stammt von dem Lieferanten der vorgestern beschlagnahmten Milch.
** Militärisches. Nach einer durch die Blätter gehenden Nachricht sollen diejenigen im dritten Jahre dienenden Soldaten, welche sich gut führten und keine Strafe erhielten, am 1. April n. I. entlasten werden.
** Bon hessische» Behörden werbe» steckbrieflich verfolgt: Johann Brand von Jülich, bisher in Straßburg, vom Untersuchsrichter I. in Mainz wegen Diebstahls; Franz Büdiker von Remscheidt-Vieringhausen vom Untersuchungs- richter I. in Darmstadt wegen Erprestungsversuchs; Taglöhner Johann Jakob von Wald-Uelversheim, zuletzt in Mainz, bom Schöffengericht Mainz wegen BettugS; Dienstmagd Marie Weib le von Sandfurth vom Amtsgericht Mainz wegen Diebstahls und Unterschlagung; die Ehefrau des Maschinisten Jacob Müller, Christine, geb. Weber, von Frankfurt (wahrscheinlich falsche NamenSangabe) vom Amtsgericht Mainz wegen desgleichen; Colporteur Karl Kölln er von Plauen, zuletzt in Frankfurt a. M., vom Staatsanwalt in Darmstadt wegen Urkundenfälschung; Philipp Leonhardt III. Wittwe, Franziska, geb. Eichhorn, von Offenbach, vom Staatsanwalt in Darmstadt wegen betrügerischen Bankerutts; Spengler Karl Römmert von Wolfenbüttel vom Staatsanwalt in Gießen wegen Kuppelei; Korbmacher Heinrich Steller von Bruchenbrücken vom Amtsgericht Homberg wegen Diebstahls; Schmied Joseph Wittstadt von Roßbach vom Amtsgericht Büdingen wegen DiebstahlS; Elisabetha Zapf von Rixfeld vom Amtsgericht Grünberg wegen Bettelns.
A Wetlfaafen (Kreis Alsfeld), 17. November. Rasch tritt der Tod den Menschen an. AlS gestern Morgen der 15 jährige Sohn des hiesigen Bahnwärters i. P. Kratz sich nach seiner Arbeit im Bergwerk zu Nieder-Ohmen begeben wollte, fiel er kurz vor dem Dorfe auf ber Straße plötzlich zusammen unb verschied auf ber Stelle. Ein Herzschlag hatte seinem jungen Leben ein Ende gemacht.
Darmstadt, 18. November. Die Wachtmeister Jakob und Lapp vom Garde-Dragoner-Regiment Nr. 23 feierten gestern ihr 25jShrigeS Dienst-Jubiläum als Regiments - Schneider rcsp. Regiments-Schuhmacher und wurden den Jubilaren aus diesem Anlaß zahlreiche Glückwünsche zu Theil, auch brachte die Regiments-Capelle jedem derselben em Ständchen.
△ Mai»j, 17. November. Die Petition des landwinh' schaftlichen Vereins gegen die Reichs weinst eu euer ist ' bon nahezu 160 Gemeinden Rheinhessens unterschrieben worden unb tritt die Agitation gegen die neue Steuer noch immer bemerkbar auf, indem für den nächsten Sonntag von i einer ganzen Reihe rheinhefsischer Gemeinden Protestver- - fammlungen anberaumt sind. In dieser Bewegung gegen ' das Weinsteuergesetz macht nur DormS eine Ausnahme unb Baben eS die dortigen Stadtverordneten abgelehnt, obiger i Petition zuzustimmen, allerdings mit der Motivirung, daß 1 derartig rein politische Fragen nicht vor ihr Forum gehörten. ' — Sobald ber Weinsteuergesetzentwurf den Bundes- \
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ratb passirt hat, wird sich, gemäß dem in der Delegirten- Versammlung der Handelskammer gefaßten Beschluß, eine größere Deputation von Interessenten nach Berlin begeben, um mündlich an den maßgebenden Stellen die Bedenken gegen fcaS Steuerproject vorzutragen. Von hier aus wird sich ber Deputatton der Präsident der hiesigen Handelskammer, Geh. Commerzienrath Michel anschließen, der in ber Agitation gegen die Weinsteuer eine ganz hervorragende Stellung einnimmt.
Ms. Kastel, 17. November. Ein ungetreuerKassirer. Ein Fall, der vor Monaten großes bered)tigxeß Aussehen erregte, gelangte heute vor ber hiesigen Strafkammer zur gerichtlichen Sühne. Der Kaufmann H e r m. »raufe, Slaffirer ber Ortskrankenkasse des Landkreises Kassel, Verwalter von Concursen, Pflegschaften, Erbschaften, Nachläffen -c., Inhaber eines Colonialwaaren- und eines CigarrengeschäftS, wurde plötzlich flüchtig unter Hinterlassung einer großen L-chuldenlast und nach Verübung einer großen Anzahl von Betrügereien. ES stellte sich heraus, daß er Werthpapiere und Gelder, die ihm anvertraut waren, in größeren Summen veruntreut hatte. Die Geschäfte wurden geschlossen, Krause steckbrieflich verfolgt, auch nach einigen Monaten in feiner Heimath bei Mühlhausen in Sachsen erwischt. Wie aus ber heutigen Verhandlung hervorging, hat er über 13000 Mark unterschlagen. Dabei characterisirt sich ber schwerste Fall als Diebstahl, nicht als Unterschlagung. Krause verwahrte nämlich in seinem Gelbschrank im befonberen Gefach für 5000 Mark Werthpapiere, die ber Krankenkasse gehörten, unb um nun daran zu gelangen, trotzdem die beiden Schlüssel der Kassenvorsitzende besaß, so schickte er zu dem Schlosser, der den Schrank geliefert, und schwindelte ihm vor, er habe bie Schlüssel verloren, er möge ihm bas Schloß öffnen, was denn auch geschah. Außer biefen 5000 Mark unterschlug er jum Nachthell der Krankenkasse noch 5100 Mark baareS Geld. Um die Unterschlagungen zu verdecken, buchte er eine ganze un3a$( Ausgaben, die noch gar sticht gemacht waren, die OuittungSbelege sälschte er, um die Revisoren zu täuschen. Allein für 3595 Mark Rechnungen von Aerzten und Krankenhäusern quittirtc er fälschlich und zwar, indem er einfach oberhalb des unterzeichneten Namens des Ausstellers den Vermerk „Betrag erhalten" hinsetzte. In der Concurssache Brückmann, die er verwaltete, veruntreute er 1542 Mark, aud) buchte er hier eine Reihe Ausgaben, die gar nicht gemacht waren; ferner veruntreute Krause noch zum Nachiheil zweier Mündel, deren Erbschaften er verwaltete, 1600 Mark. Der Angeklagte war ein Mann, dem von Behörden wie Privaten em ungewöhnlich großes Vertrauen entgegen gebracht tourbe. Deshalb nahm ber Gerichtshof mildernde Umstände bei diesem niederträchtigen Vertrauensmißbrauch nicht an unb erkannte auf fünf Jahre Zuchthausstrafe unb zehn Jahre Ehrverlust.
baß ein heule ein gesenkt er Sarg tn dem ToaS darauf auSgeworf«« Grad« oorgesunden, also durch da» Grundwafter hweioge drängt wurde.
Wir halten eS deshalb für geboten, datz die städtische Behörde bei der Wahl eines FriedhofS-PlatzeS Sor-e trage, datz derarttDe Mitzftände vermieden werden, zumal eS in unserer Gemarkung am Seeland« Terrain nicht fehlt. AIS der aeeigneleft« Platz für hefte« Inlage wurde da« Terratn nördlich der Mardurgerftratze tn «orichla, gebracht. In der dortigen Gegend itt d»4 Gelände trocken, dillia, jeberjeit gut iu bearbeiten und werden alle dieie Äoftai und IV t> stände vermieden.
Eingesandt.
Gießen, 18. November 1893.
Die gestrige G.'neraloersammlung de« Nord-Ost-herein» beschäftigte sich mit der Stzrage eine» zweiten jtzriedhofe», welcher für die ganze Stadt von grotzer Bedeutung ist.
Diese Frage ist auch bereits von der Stadtverordneten - Ber sammlung in Berathung gebracht und ein dahingehender Beschluß gefaßt worden,
-den neuen Friedhof am Leibgefterner Weg zu erricht«, r* da» dortige Terrain zu untersuchen.-
ES dürfte nun allseitig bekannt sein, datz der dottige Gran» und Boden ein vollständig mit Wasser zerfetzter ist und zwar * noch höherem Matze als auf dem jetzig« Friedhöfe, wo die sehr häufig in« Wasser gestellt werd« muss«. — E« mlbertrÄ allem menschlichen Gefühl, nenn man die letzte Ruhestätta fdne Lieh« in ein halb mit Wasser gefüllte« Grab versink« ficht. — Wenn nun auch nicht zu deftrtttm ist, datz durch T rainage fraglichem Mitzstand bi« zu einem gewsssm Grade Abhülfe gefchanen tsoNcn kann, so ist doch eine derartige Anlage mit sehr bedeutend« Kosten verknüpft. — Wir verweis« hier nur auf unsere Rachbarstadt Wetzlar, welche bet Anlage ihre« zweit« Fttedhosetz nachträglich eine Entwässerung anlegen mutzte, die der Stadt die Kleinigkeit von Mk. <0000 (Vierzig Tausend Mark) kostete. — Io, daselbst ist rt oorgekomm«.
26 Bf« 52 , 24 , 25 , 48 , 50 , 22 , 44 , 66 ,
bei 6. Stern (Schlüchterner u. Kasseler Brod)
2 Kg. (4 PsdI Weißbrot» bei S. Stern (Schlüchterner u. Casseler Brod)
Der auswärtigen Bäcker.
2 Kg. (4 Psd.) Weitzbrod bei Gg. Ant. Heuler o. Gr. Lind« 40
1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrod b. W Steinmüller o.Lang-Göottt
2 Kg. (4 Psd.) „ bet Gg. A.Heuser v. Gr.-Lind« W
„ Joh Kd. Veiteo.Kirch-GönS 40 „ W Steinmüller o. L -Göns,
F. Schön v. Ruttershausen 42 „ Gust. Jacoby o. Alt-Buseck 44
3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bet Balth. ChristWwe. v.Wieseck 68
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- LukaSaemeinde.
~ *-<n 1—November. Ehttstlan Arnold, Sv«gler, und 5
Somitag, Tochter des oerflorbtn« Buchbinders Heinrich < zu isietzen.
m JohanneSgemetnde.
. 3^®** November. Johann (^arl Schön, Schneider zu Weidenhautz, Tochter de- MöbeltranSpott«rS
WttdmhauS zu Gtetz«.
•et au fit.
MattdäuSgemeinde.
r-A*. November. Dem V.chhändler Johannes Bor» w
Sohn, Karl Johannes Ludwig, geboren den 16. September.
mut. ?cP'tlbaV $cm Stdreiner August Böcher eine Tochter, loe* WUHelmine, geboren dm 26 September.
» , Datfelbm. Dem Schuhmachermttster Ehrittian Schönhals * ®°*n, Rudolf Friedrich Conrad, gebot« den 16. October.
m MarkuSgemetnde.
12. November. Dem Schlosser Ludwig Äff ein 6* Äflrl Heinrich Fritz, geboren dm 2. October.
LukaSgemetnde.
Dm 14. November. Dem Schaffner Johannes Sänger eie
Tochter, Maria, geboren dm 7. October.
Kirchliche Zlnzeigeu -er StaOt Giehcn.
Katholische Gemeinde.
Sonntag bnt 11). November r
w ..Dif ^rsie hl. Messe nm «'/, Uhr fällt au»; um ft', uge «nstheUnng der hl. (fommnnion.
18 November. Marktbericht. Au) dem beunge» Wochenmartt toftete: Butter pr- 4Jfb. x 0,95-1,10, Hühnereier per Stück 7—84, 2 Stück — 4, Ääfe pr. St. 4—8 4, ckäicmatte pr. St- 8 «rbf« vr. Liter 17 4, Ltnsm pr. Liter 28 ch tiubm pr. Paar x 0,60-0,70, Hühner pr. Stück x 0,90—1 00, Hahnen pr. Sb Jl 0,60-1.00, Entm pr. St- X 1,40 bi« 1.60, Ochsmsieftch vr. Md 62—68 A- Äub« unb RindsteOch pr. ^Ofb. 50—66 4, Schweins Pr- Sfr ^bfleisch.pr. Pfd. 50-M 4. fSZE
neif J pr. Pfd. 40—60 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 8,50—4 50 x K?™ &??.' »s iSÄr.f»”-'’ -
* Gleiwitz, 17. November. Zwei TodeSurtheile hat das Schwurgericht nach dreitägiger Verhandlung gegen die Brüder Johann und Severin Kocziolek gefällt, die am 15. Februar den Förster Kling erschlugen. Sie waren überführt durch das Gutachten des Gerichtschemikers Jeserch, der an der Axt Blutflecke fand.
* Schneidemühl, 17. November. Die Aufschüttung von Kies ist 1 y3 Meter in den Erdboden gesunken. Es dürfte noch geraume Zeit währen, ehe sich die durch das Bohrloch geschütteten Erdmassen gedichtet haben; man führt zur Be- schleunigung der Verdichtung noch neuen Kies in die Oeff- nung. Durch einen im Sande hervorgebrochenen Quell werden große Thonstücke an die Oberfläche gebracht. Zur Verstopfung dieser neuen Quelle hat Brunnenmacher Beyer wieder mit eifrigen Arbeiten beginnen lassen.
* ^raz, 17. November. Es ift, rote die „Rottenbacher Tagespost" hervorhebt, ein merkwürdiges Spiel des Zufalls, daß Graf Hartenau, der frühere Fürst von Bulgarien, an dem Jahrestage der Schlacht bei Sliwnitza, in derselben Stunde, in welcher vor acht Jahren die Schlacht am heftigsten tobte, gestorben ist. Die Kämpfe bei Sliwnitza dauerten zwar drei Tage, aber bereits um 5 Uhr am Nachmittag des 17. November waren die Serben so weit zurückgedrängt, daß Sofia, welches noch um 10 Uhr Vormittags, als der Kampf durch einen Vorstoß der Bulgaren begann, ernstlich bedroht erschien, als gesichert angesehen werden konnte. Um Mittag hatte Fürst Alexander wiederholt persönlich eingegriffen.
Atztzsrmg aus den StandexmibHgifimi
der Stadt Bietzen.
Öttfgebote.
November: 13. Georg Jolepd Kächelein, Buchhalter zu Frank- urt M., mit Wilhelmine Marie Phtlipptne .Emilie Rinn hier- 2ßebcr' Knecht dahier, mit Margarethe Pitz hierselbst. 13. Friedrich Juliu» Jeschke, Fuhrmann dahier, mit Emma Kell hierselbst. 14. Balthaser Häuser, Taglöhner zu Watz«- born, mit Katharine Burger daselbst.
Ehefchlietzan-e«.
Novemberr 11. Friedrich Adolf Kolb, Grotzh Amtsrichter zu Lorsch, mit Louise Hmriette Friederike Johanna Zimmermann hier- selbst. 11. Johann Carl Schön, Schneider dahier, mit Katharine WeidenhauS hierselbst. 15. Philipp Emil Hermann Gustav Diessenbach übertönter zu JägerSburg, mit Anna Sophie Rabe hierselbst' 17. Heinrich Heinz, Eteinhauer dahier, mit Marie Margarethe Friederike Schneider hierselbst. 17. Hieronymu« Karl Christian Martin Alt, Schlosser dahier, mit Pauline Lipp hierselbst.
Rooember: 7.^ Dem Schuhmacher Karl Ammd ein Sohn, Hermann Anton. 7. Dem Gendarm« Franz Dietz eine Tochter «ßatbe Regine Helme Margarethe. 10. Dem Glasermeister Heinrich Arnold III. eine Tochter. 17. Dem Rechtsanwalt Dr. Ludwig Jung ein öobn.
«eflorbeiu.
November: 10 Heinrich Jakob, 67 Jahre alt, AckerSmim von ^afen. 11. Carl Albert Ernst 6hnmer, 4 Monate alt, Sohn von Wirth Franz Simmer dahier. 13. Kathartne Eckhardt, geb. -Lteftan, 65 Jah,e all, Wittwe von AckerSmann Friednch (»ckhardt zu Quernheim, KreiS Büdmg«. 15. Friedrich Kräuter, l>/< Iahe alt, Sohn von Schreinermttster Friedrich Kräuter zu Ehringtzhauf«,
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2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod .
3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod .


