Ausgabe 
19.11.1893 Erstes Blatt
 
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Jeikgeöotenes

Lebkuchen. TM

[9629

Mknrvads-Pr« «riiä/ttn.

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102.75

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Stal. Mtttelmeer

113.10

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WaubWtitU»

do.

unkündbar bis 1900

102.50

102.50

Mfrt.

100.80

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Oestr.l860rfl.öw-Loose 118 70

Emil Fischbach.

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122.

131.25

Gießen, Markt 10.

Gießen, Markt 10.

S. Heichelheim.

8619

Cognac und Liqueure.

S63O

J. M. Schulhof.

9608

65.

70.

75. Lebensjahre

Walter.

9620

Zum Chausseehaus

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Adolf Bieler, Gießen, Westanlage 45.

785

83.50

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106.20

83.70

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108 90

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97.

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95.70

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66 55

i. Casseler Brod) . Casseler Brod)

pfälzische Nordbahn .

Lübeck-Büchner . . .

129.80 94.80 951/,

124.90

101.60

109.

134.

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Dresdener Bank. . . Mitteldeutsche Creditb. . Wiener Bank-Verein . Württemb. VeretnSbank Deutsche VereinSbank .

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L, 44, W,

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Mit.

102.60

96.

Conserven u. Früchte.

9608 I M. Schulhof.

1893.

amt Gießen.

101.10

96.

151. 125.60

148.

335.

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163.

146.70

331.

106 20

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107.60

Thee, Cacao, Chocolade

9608 J. ZVI. Schulhof.

40/oDeutscheGrundschld.-

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Hungen, den 18. November 1893.

Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen.

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Hungen für 1894/95 liegt in 20. d. Mts. an zur Einsicht der Jnterefienten auf dem Bürger- «iscerei-Bureau dahier offen.

Bekanntmachung.

Der Vorauschlag der Gemeinde Daubringen pro 1894/95 üfjt vom 23. ds. Mts. bis einfchl. 30. ds. Mts. auf unserem Bureau 3ir Einficht der Betheiligten offen.

Daubringen, 18. November 1893.

Großherzogliche Bürgermeisterei Daubringen.

Coum vom

40/0 Hessische Obligation. , Bauern .... , Boom.....

8°/o Sächsische Rente. .

3V,% BremerStaatSanl.

Hamb.StaatSrente to/lzOestr. Goldrente .

, GriechtscheMonopol- Anlethe . . .

4Vo Rumänische Rente .

4% Ruff. ConsolS S. IH

Bekanntmachung.

Der Voranschlag über Einnahmen und Ausgaben unserer Gemeinde fit das Etatsjahr 1894/95 nebst Beilagen und Berathungsprotokoll liegt p Einsicht aller Interessenten acht Tage lang auf dem Bureau des mierzeichneten I. Vorstehers offen.

Gießen, den 16. November 1893.

Der Vorstand der israel. ReligionS-Gemeinde Gießen.

Blüthenmehl und

Backzuthaten.

Schulhof.

Loose.

119. Braunschweig. 20 Thlr^-

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itn, 18. Slootmbtr des Md-OM-A itttigttäW*' dnSt-dtverordM-»

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Näheres in der Exped. dieses Blattes.

9628] Logis, gleich beziehbar, zu ver- miethen. Neuen Bäue 20.

I Nl-z» gezwungen ist, viel I cMH zu reden oder zu I fingen, wer also Jndis- I Positionen in erhöhtem I Grade ausgesetzt ist;

| Iss «,4» viel in derwarmen I AVll. trocknen

>Zimmerluft ist und I dadurch für die Folgen I des Temperaturwcchscls, I Erkältungen 2t. empfang« i lich gemacht wird;

>rÄMei,tv ItlpMim Brechreizoder AVIV Sodbrennen 1 leidet

TImw gebrauche die Welt« yberühmten Fay* ächte Sodener

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von Mk. 936. 1140. 1426. 1694. jährlich,

welche sich durch die Dividende noch erhöht.

Ferner schließt die Anstalt aufgefchobene, sowie steigende Renten- Versicherungen mit oder ohne Rückgewähr der Einlagen ab.

Prospekte, Drucksachen, sowie jede Auskunft durch den Vertreter:

1 einmal weiß, was an Stelle dieser Moratoriums-Anleihe kommen wird. Den ver- I schiedenen Versionen, welche verbreitet wurden über angebliche Schwierigkeiten auf die Portugal anläßlich der Beschaffung der für den CouponSdienst am 1. Januar erforderlichen Mittel gestoßen sein soll, ist die Regierung durch eine Erklärung ent­gegengetreten, nach welcher sowohl die Steuer als auch die Zolleingänge eine Stei­gerung erfahren haben. Hoffentlich wächst mit dem Einnehmen auch daS Bedülfniß für den Staat, seinen Gläubigern eine gerechtere Behandlung, als seither, willfahren zu lassen.

Oesterretchische und ungarische Anleihen sind etwas höher bezahlt worden. Serben verloren V, Proccnt. An Rumäniern ist die später dementtrte Nachricht, daß für nächstes Jahr wieder eine Anleihe von 50 Millionen Franken in Aussicht genommen sei, spurlos vorübergegangen.

Der Verkehr in deutschen Bankactien war äußerst gering und die Course sind nur wenig verändert. Für österreichische trat das Heimathland als Käufer auf. Creditactien sind zwei Gulden und Länderbank vier Gulden höher, letztere wieder einmal unter Hinweis auf ein neues Project zur Finanztrung der Wiener Stadtbahn. Bangue Ottomane waren fest, angeblich auf günstige Veräußerung älterer Bestände.

In deutschen Eisenbahnen vollzogen sich die Umsätze recht schleppend; österreichischen kam die gute Laune des Heimathlandes zu statten und die schweizerischen und italienischen waren billiger angeboten. Es wird befürchtet, daß durch die von Italien decretirte Goldzahlung für Einfuhrzölle der Import von Waaren eingeschränkt werden wird, woraus sich für die Eisenbahnen ein geringerer Güterverkehr ergeben würde. Bei den Actten der schweizerischen Nordostbahn kamen außerdem noch die Differenzen in Betracht, welche zwischen einigen Großactionären und der Verwaltung aus­gebrochen waren, welche jedoch durch die am Donnerstag stattgehabte General­versammlung beigelegt worden sind.

Course der Frankfurter Börse.

e&taaWaeleiOttu

Die Tendenz der auswärtigen Märkte war im Allgemeinen günstiger als bet unä, allerdings zum größten Thetl aus Gründen localer Natur. Für Wien war (labet die Beilegung der Mintsterkrisis maßgebend, die von der dortigen Geschästs- nelt insofern mit besonderem Beifall ausgenommen worden ist, als sie der Persön- h'i des neuen Ftnanzletters recht sympathisch gegenübersieht; Parts zeigt bereits ainlnirte Stimmung in Erwartung der in Aussicht genommenen Eonversion der s'/jvrocentigen französischen Rente, welche sich auf ein Kapital von mehreren Milliarden crftreJcn wurde, und für Petersburg bildete die nunmehr perfect gewordene Ver- ftaallichung der großen Russischen Eisenbahngesellschaft das treibende Moment. Nicht Ei) so lauter ist das Motiv für die feste Haltung der Amsterdamer Börse; dort ui man sich über die deutschen Steuergesetze, weil man mit Recht annimmt, daß ier Platz durch die Schädigung unserer Märkte an Größe und Bedeutung sowohl «13 auch an Einfluß auf den Weltmarkt gewinnen würde.

An die- Flnanzmisöre in Italien wurde man durch die Zahlungsstockungen da Florentiner Firma Wagniöre & Co., welche zu den angesehensten deS Platzes ßezählt hat, von Steuern erinnert, und außerdem trug das Ministerium noch sein Echerflein dazu bei, die Mißstimmung zu verstärken, indem es sich nach langem Schwanken doch noch entschloffen hat, die Erhebung der Einfuhrzölle in Metall an­zuordnen. Der Umstand, daß die gegen Depontrung von Schatzbonds ausgestellten, 61 Deutschland zahlbaren Tratten, welche dieser Tage fällig waren, seitens des <6toates nicht mehr erneuert worden sind, sondern in baar zur Rückzahlung ge­hißten, vermochte keinen Eindruck zu machen, weil daS Goldagio eine weitere Hleigerung erfahren hat, was zwar mit dieser Goldbescbaffung zusammen hängen M Den französischen Baissiers boten die ungünstigen Vtomente eine willkommene Hrlegenhett, sich durch einen neuen Angriff auf die italienische Rente für die 1-rkasttschen Bemerkungen zu revanchiren, welche der italienische Gesandte in London über den französischen Russen Eultus in einer öffentlichen Rede gemacht hatte.

Gegen Schluß der Woche trat auch an den deutschen Börsen eine leichte Ltijerung ein, da der Geldstand wieder etwas flüssiger zu werden beginnt und die Thronrede bei Eröffnung des Reichstages guten Eindruck machte. Aus dem Passus, M der Kaiser von den deutsch-russischen Handelsvertrags-Verhandlungen Erfolgs Hoffe, wurde der gewagte Schluß gezogen, daß für daS Zustandekommen des Ver­trags schon gewisse Garantieen vorhanden feien. Insbesondere gereichte diese Auf- ßisfung den Montanwerthen zum Voitheil, nachdem sie die ganze Woche über in'olge der nicht mehr zweifelhaften Auflösung des Walzwerksoerbandes matt gelegen Hatten, doch war Ile Erholung nicht kräftig genug, um den Actten des Bochumer AnemS und der Laurahülte ihren ganzen Verlust wieder etnzubrtnaen. Auf Dorl- Mir>er Union wirkte immer noch der schlechte Geschäftsbericht nach. Für Kohlen- Mieie wurde die sehr wahrscheinliche Beilegung des englischen Kohlenstrikes ins Srtffen geführt. Ein Nachtheil dürfte unseren Zechen jedoch nicht daraus erwachsen; lonnitn sie doch trotz der viermonatlichen Dauer auch keinen Vortheil daraus ziehen. N?tl,aiflrd)ener, Harpener und Hibernia verloren mehrere Procente, letztere waren hauptsächlich angeboten, weil sich die äußerst niedrigen Dividenden-Schähungen m;eachtet des Dementis der Verwaltung mit großer Hartnäckigkeit erhalten haben. Loste»reichische Alpine-Montan-Gesellschafts-Actien büßten weitere zwei Gulden ein, dd.ln eine Zusammenlegung deS Actiencapitals geplant sein soll. Eine Ausnahme «achten nur Hugo-Actten, für welche fortgesetzt gute Nachfrage besteht.

Auf dem Rentenmarkt waren außer Italienern, auf welche die schon Ein­gangs desprochenm Vorkommniffe wirkten, noch Mexikaner und Griechen lebhaften ettmanhingen unterworfen. Ueber Erstere wurden Nachrichten verbreitet, welche eint Zinsreduction auf 41/9% in Aussicht stellten. Da sich später zeigte, daß diese Vttüchte eines positiven Hintergrundes entbehrten, so schlug der CourS der sechs- pro entigen Anleihe wieder eine steigende Richtung ein, welche ihn annähernd auf oat-vöchentlichen Stand zurückkehren ließ. Das Schlußresultat für Griechische Fands ist nicht ganz so günstig. Obwohl man dem Cabinet Trikupis mehr Geschick let Regelung der Finanzen zutraut, als seinem Vorgänger, so wurde doch am Mitwoch durch den dem Hause Hambro in London telegraphisch ertheillen Auftrag kw FundirungSbonds mehr auszugeben, eine lebhafte Beunruhigung unter die Lksitzer griechischer Werthe gebracht, bis durch spätere Mittheilungen bekannt wurde, daß sich diese Ordre nur auf die erst fällig werdenden Coupons beziehe, während dl-für die Juli- und October-Coupons ausgegebenen Antbellscheine der funbtrten Siultr auch fernerhin Giltigkeit haben sollen. Ein Urtheil über diesen ersten Stritt des neuen Ministeriums läßt sich natürlich erst bann bilden, wenn manl

Börferrwoche«berrcht

rott E. W®N8er#ehleben, Bankgeschäft.

Auch in der abgelaufenen Woche wurden die deutschen Börsen noch vollständig oen dem Druck beherrscht, welcher durch die geplanten ©teue-projecte hervorgerufen □irfcen ist, angesichts deren die ohnehin schon schwache Unternehmungslust der g^culatlon vollends gänzlich untergraben wird. Die Umsätze schrumpfen demgemä } lizlich mehr und mehr zusammen, und die Course werden durch relativ ganz kleine Aufführungen bald nach oben, bald nach unten bewegt, ohne daß sich dabei eine einheiUtche Tendenz herausbtlden kann. Bet dem heutigen Aussehen der Börse kann mit jetzt schon mit aller Bestimmtheit voraussagen, daß Herr Miquel mit seinen EüuerplSnen lange nicht denjenigen finanziellen Erfolg erzielen wird, den er sich d-oon verspricht. In immer weiteren Kreisen bricht sich die Erkenntniß Bahn, daß oul dem Mehrbluten der Börse eine ernstliche Schädigung des gelammten Erwerbs- ltxas Hand in Hand geht und allenthalben werden nunmehr Stimmen laut, die sih tinmülhig gegen die bevorstehende Neubesteuerung aussprechen. Von dieser Er- Imulniß geleitet, hat sich nunmehr auch die Verwaltung der Stadt Frankfurt ent- ftloffen, gegen die inblrect auch sie schädigenden Regierungsvorschtäge Front zu suchen. Man kann im Interesse der Allgemeinheit nur wünschen, daß die Vor­stillungen von dieser Seite roentger tauben Ohren begegnen, als die seitherigen Dünungen au6 den Fachkreisen; denn wenn das Beispiel eines der ersten Frank- furur Häuser Nachahmung findet, droht den Communalverwaltungen ein erheblicher Ausfall ihrer seitherigen Einnahmen, und in Börsenkreisen gilt es als zweifellos, bis durch das neue Gesetz noch viele Bankgeschäfte gezwungen sein werden, ihren Stirieb einzustellen.

Die Anfangs der Woche veröffentlichte Begründung der Steuernovelle hat trinr neuen Gesichtspunkte zu Tage gefördert, welche die Gesetzesvorlage als sichtlich aaechtfertigt erscheinen lassen würden. Das etgmtliche Motto für dte höhere Be­steuerung der Börse liegt in der Zusammensetzung des aegenwärtigen Reichstags, ntldje der Regierung eine ziemlich feste Gewähr bietet, daß jeder dahin zielende Antrag eine Mehrheit finden wird.

mit abknöpfbarer Pelleri

XjflljPl OIS wieder in großer Answc ö angekommen. 91

D Äug'. Montanas Nacht«

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79.60

79.80

3Vi% Egypt. priv. Anl.

96.60

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