bemüht seien.
Die Wahle» znm hessischen Landtage.
mitzuwirken.
Sämmtliche Ansprachen Die Feier nahm einen
Neueste
Wolfis telegraphische- Correspondevz - Bureau.
Prag, 16. September. Während des Abmarsches des 28. Infanterie-Regiments fanden stürmische Tumulte statt. Etwa 10,000 Personen drängten den Truppen bis zum Bahn- Hofe nach und durchbrachen unter höhnenden Rufen den Po- ltzeicordon. Schließlich trieb die Wache und die GenSdar- merie die Menge nach der Stadt zurück, wo dieselbe mittelst aufgepflanztem Bajonett zerstreut wurde. Etwa 10 Verhaftungen wurden vorgenommen.
Saffel, 17. September. Ihre Majestät die Kaiserin ist kurz nach 8 Uhr in WilhelmShöhe eingetroffen und von den kaiserlichen Prinzen am Bahnhofe empfangen worden.
Karl,ruhe, 16. September. Da» erste deutsche Mädchen- Gymnasium wurde heute durch den Verein für Frauen- bildungs-Reform hier eröffnet. Der Feier wohnten Vertreter der Behörden und Schulen und ein sehr zahlreiche» Publikum bei. Ansprachen hielten unter Anderen die Vorsitzende des Vereins Frau Kettler, Oberfchulrarh von Sallwürk und^ UniversitätSprofeffor Haag, wurden sehr beifällig ausgenommen, sehr würdigen Verlaus.
Den Einzelstaaten ist die Ausarbeitung im Einzelnen überlassen, sie haben zu schonen und auf der anderen Seile zu heben, worum daS Reich sich nicht kümmert. Die Förderung der Wohlfahrt des Einzelnen und der einzelnen Theile ist ihr Gebiet. DaS gelammte Volksschulwesen, welch' bedeut- samer Gegenstand! Die Frage der Lehrerorganisation, der Besoldungen, der Schullasten, deren zweckmäßige Bertheilung, daS ganze höhere Schulwesen mit allen feinen Erfordernifsen und stets voranschreitenden Bedürfniffen, die AuSbauung deS directen Steuerwesens, überhaupt die ganze Finanzgebahrung, daS umfangreiche Capitel der StaatSbauten, daS Eisenbahn-, namentlich Nebeneisenbahnwesen, die Uebernahme der Ludwigs- bahn, daS gewaltige Gebiet der inneren Verwaltung, der Kirchenangelegenheiten nach Innen und Außen, kurz ein Reichthum von Einzelgebieten, welche alle bekannt und bewährt, gepflegt und gewartet werden wollen. Und wenn man weiter geht und nur einzelne Gegenstände herauSnimml, wie die Förderung und Hebung der Landwirtbschaft und der Gewerbe, wem sollte nichl klar werden, daß hier nicht Mangel, sondern Ueberreichthum für die Thätigkeit der Einzelregierungen wie der Landttage gegeben ist.
_ Nimmt man hinzu, daß in den Landtagen aber auch die Stimme deS Einzellandes gegenüber seiner Regierung und mittelbar gegenüber dem Reiche zum Ausdrucke kommen kann und soll, dann wird man nicht klagen, daß den Einzellandtagen zu wenig verblieben sei, als daß man ihnen sonderlich Auf- merkiamkeit schenken könne.
Dem Reiche gebührt, was zur Sicherung deS Friedens nach Innen und nach Außen gehört und dem Wohle des GesammtvaterlandeS bient; es muß dabei über manche Landes- eigenthümlichkeiten weggehen und Vieles muß sich dem großen, umfaffenden Gedanken fügen.
— Der Aufstand der Flotte in Brafilien hat nun doch die Bombardirung der Hauptstadt Rio de Janeiro durch die rebellische Flotte im Gefolge gehabt. Einen besonderen militärischen Erfolg scheint aber die Beschießung der Hauptstadt den Aufständischen noch nicht gebracht zu haben- die Punkte Rio de JaneiroS, an den die Insurgenten eine Landung versuchten könnten, sind stark verschanzt, die Landtruppen werden als der Regierung deS Präsidenten Peixoto ergeben geschildert. UebrigenS verlautet, ein etwaiger Sieg der Re- volution würde die Wiederherstellung der Monarchie in Brafilien bedeuten. In der Provinz Rio Grande do Sul schreitet dagegen die Rebellion siegreich vorwärts- bei Bags wurden die RegiernngStruppen unter dem General Eastilho von den Insurgenten geschlagen.
— Schweden und der Dreibund. AuS Petersburg ?f? Ztg." gemeldet: Die gcsammte Residenzpressc
beschäftigt daS Gerücht, Schweden wolle dem Dreibund beitreten. Wenn auch die meisten daS Gerücht anzweifeln, sind sie doch darin einig, daß Schweden einen ungemein wünschens- werthcn Bundesgenossen für den Dreibund abgebe, weil seine Flotte die russische bei Libau im Rücken bedrohe, desgleichen die Küste des bottnisch-finnischen Meerbusens. Die „Nowoje Wremja" warnt den Dreibund vor einer Gegenkundgebung zu der in Toulon, womit die Aufnahme Schwedens in den Dreibund gemeint ist, weil Rußland das ebensowenig ohne j Antwort lassen werde wie die deutschen Zollcrhöhunqcn. Gleichzeitig warnt man Schweden und räth ihm die größte Vorsicht an, da sich sonst Norwegen von ihm trennen und an Rußland freiwillig einen Küstenpunkt zur Erlangung eines russischen AuSgangö ins offene Eismeer abtreten würde.
bringen wird, muß freilich noch bezweifelt werden- die jung» czechifchen ReichSrathSabgeordneten z. B. erwägen den Plan eines parlamentarischen StrikeS als Antwort auf das Bor- gehen der Regierung. Als eine Folge des Ausnahmezustandes ist die Auflösung zahlreicher czechischer Vereine in Prag zu verzeichnen, doch wurden auch deutsche Vereine von dem Schicksal der Auflösung betroffen, u. A. auch der Prager Zweigverein der Grazer deutschnationalen „Germania".
— Bei den vom 18. biS zum 21. d. MtS. dauernden ungarischen Kaisermanövern gelangen förmliche Armeen zur Verwendung, nämlich inSgesammt 130000 Mann. Die Oberleitung der gesummten Manöver liegt in den Händen des Erzherzogs Albrecht, dem der Generalstabschef Freiherr v. Beck beigeordnet ist. Von fremden Fürstlichkeiten wohnen den großartigen Hebungen außer dem Deutschen Kaiser noch der König von Sachsen, Prinz Leopold von Bayern und der Herzog von Eonnaught bet.
Wien, 16. September. Aus neun Bezirken Rieder- Oesterreichs ist wegen der daselbst herrschenden Lungenseuche die Rinderausfuhr nach Deutschland verboten worden.
Prag, 16. September. Gestern Abend versammelten sich große Haufen von Arbeitern vor einer Fabrik. Als die Polizei die Menge zerstreuen wollte, wurde sie von derselben angegriffen, sodaß sie sich genörhigt sah, mit der blanken Waffe vorzugehen.
Prag, 16. September. In der Provinz find weitere jungczechische, socialdemokratische Arbeitervereine auf- gelöst worden.
Wien, 17. September. Der König von Sachsen traf um 10% Uhr hier ein und setzte um 11 Uhr 25 Min. mit dem Herzog von Eonnaught die Fahrt nach GünS fort. — Se. Majestät der Kaiser Wilhelm traf in Begleitung des Militärattaches Obersten v. Deines und des Gefolges um 11 Uhr 28 Min. auf dem Meidlinger Bahnhöfe ein, woselbst sich der Botschafter Prinz Reuß und die Mitglieder der deutschen Botschaft, Prinz von Ratibor, Prinz von LichnowSky und Lieutenant von Goßler zum Empfange eingefunden hatten. Bei dem Eintreffen des Zuges wurden Se. Majestät von dem zahlreich versammelten Publikum auf das Lebhafteste begrüßt. Prinz Reuß und die übrigen Mitglieder der Botschaft be- gaben sich in den Wagen Sr. Majestät, wo auch die Vorstellung des zur Begrüßung erschienenen Präsidenten deS VerwaltungSratheS der Südbahn, des Prinzen Egon zu Hohenlohe und anderer Persönlichkeiten erfolgte. Se. Majestät trug österreichische Uniform. Um 11 Uhr 40 Min. erfolgte die Wetterfahrt nach Güns.
Pest, 17. September. Sämmtliche Blätter begrüßen auf das Wärmste die Ankunft der fremden Monarchen und Fürstlichkeiten zu den Manövern von GünS. Insbesondere eiern sie Se. Majestät den Kaiser Wilhelm als den Hort des europäischen Friedens, indem sie einstimmig betonen, daß man in der Entrevue von GünS keine internationale Demon- I
Man schreibt dem „D. T. A.": Die Bedeutung der Einzellandtage wird vielfach unterschätzt. In weiser Mäßigung und Fürsorge ist für das Reich nur in Beschlag genommen, was zur Erreichung seiner Zwecke und Ziele erforderlich ist. Den Einzelftaaten verblieb die Rechtspflege, die Verwaltung, 5dirche und Schule, birecteß Steuerwesen, Forst- und Domänenverwaltung u. s. w., kurz, eine solche Fülle von Gegenständen, daß wahrlich sür die Einzelregierungen und Landtage Stoff zur Behandlung genug vorhanden ist. Auf allen Gebieten drängt sich das Bestreben der Besserung und Vervollkommnung zusammen, unsere rasche Zeit fordert solches. • Die Ruhe früherer Zeiten ist hin- wie die Kleider und Mode wechseln, so sind die wechselnden Ansichten über die wichtigsten staat- lichen Dinge in Fluß. DaS wirklich Werthvolle in diesem Wechsel festzuhalten und zu beleben, daS ist das Geheimniß der StaatSkunst und die Landstände sind berufen auf allen Gebieten deS öffentlichen Lebens, wie des wirthfchaftlichen
London, 16. September. Im Unterhause soll der Abgeordnete Margan die Regierung fragen, ob die Ab- stimmung deS Oberhauses über die Homerule-Bill giltig sei, da ein irrsinniger Lord daran theilgenommen habe.
Petersburg, 16. September. In der Sitzung der russischen Gesellschaft zur Förderung des Handels und der Industrie verftieg sich der ehemaligen Director der baltischen Werft, Herr Kafi, zu der Behauptung, der Streit mit Deutschland sei nicht zu bedauern. Mit Nachdruck ver- langte er, der Maximaltarif dürfe bei weiteren Verhandlungen nicht ermäßigt werden. Rußlands wirthschaftliche Zukunft liege im Osten, daher solle Rußland sich von Europa in wirthschaftlichen Fragen ebenso trennen, wie es dies schon in der äußeren Politik seit dem Berliner Congreß gcthan.
Madrid, 16. September. Dem spanischen Thron- Prätendenten Don Carlos wird die Absicht zugeschrieben, gänzlich von der politischen Bühne abzutreten. Die Oberleitung der carlistischen Partei will er in die Hände , - .... . u.nmu/urmmcn
feine« jüngeren Bruder« Alfonso niederlegen, seine Thron- I und socialen Aufsicht übend, prüfend, eingreifend und fördernd ansprüche aber will Don Carlo« an seinen jetzt 23jährigen 1 — Sohn Don Jaime abtreten.
tration erblicken könne und dürfe. Die Zusammenkunft sei vielmehr der spontanen Sympathie der naturgemäß ver- 'ündeten Reiche entsprungen, deren Monarchen mit der Ausbildung ihrer Armeen lediglich die Friedenspolitik der
-8.- Lich, 17. September. Heute Nachmittag wneertirte die Regimentsmusik des I. Gr. Hess. Jnfant.^Leibgarde-)
I Regiments Nr. 115 unter Leitung ihres Capeflmetftcrf Herrn Hilge in Heilands Wirthschaft. Da« Coneert war stark besucht. Die von der RegimentScapelle programmgemäß üorgetraqenen Musikstücke fanden allgemein großen Anklang, waS durch daS von dem Publikum der Musik öfter« gewordene Beifallklatschen bezeugt wurde.
| "ck- AlSfeld, 14. September. Gestern tagte im „Deutschen Hauö" dahier unter dem Vorsitz de« Herrn KreiSrath von Grolmann die diesjährige KreiSconferenz der Lehrer des Kreises. Der Vorsitzende hieß die Versammelten mit herzlichen Worten willkommen. Hierauf erstattete Herr Krei - schulinspector Muller Bericht über die Thätigkeit der einzelnen BezirkSconserenzen deS Kreise« im verflossenen Schuljahre, au« welchem ersichtlich, daß der Besuch derselben ein durchaus regelmäßiger gewesen und daß die betreffenden Referenten ihre Ausarbeitung mit vollem Fleiß und Geschick geschaffen. Hieran schloß sich die Minhetlung folgender statistischer Notizen. SS bestehen im «reife 76 Volksschulen und zwar 59 einklassige (seit die iSrael. Schule in Storudorf weg- gefallen nur 58), 13 zweiklassige, 3 dreiklassige und eine mehrklassige. Hierzu kommen noch eine erweiterte Schule in Homberg und eine Privat-Mädchenschule zu Alsfeld. An diesen Schulen wirken seit Beginn de« Schuljahres 74 definitiv angestellte Lehrer, 27 Schuloerwalter und 1 Gehülfe. An der erweiterten Schule zu Homberg befinden sich 2 Lehrer, an der Mädchenschule zu Alsfeld 3 Lehrerinnen. Die Ge- sammtzahl der Schulkinder de« K/eise« betrug zu Anfang be« Schuljahre« 6148 gegen 6358 be« vorigen Jahre«. ES hat sich bemnach eine Abnahme der Schulbevölkerung von 210 Kindern ergeben. Unter dieser Schülerzahl befinden sich 3042 Knaben (— 99) und 3106 Mädchen ( — 111), davon find 5677 evangelisch (— 191), 307 katholisch (— 36) und
Pari», 16. September. Der italienische Vice- consul in Boulogne hat seine Demission eingereicht und zwar führt er al« Grund hierfür die Reife des italienischen Kronprinzen nach dem Elsaß an.
— In Nordfrankreich droht ein Generalftrike der do"igen Bergleute, er soll am Montag beginnen. Die Berg- leute fordern eine Lohnerhöhung, die aber von särnrntlichen Mmengesellschasten abgelehnt worden ist. ES ist nicht unwahrscheinlich, daß die Strikebewegung unter den nordfranzö- fifdjen Bergleuten mit dem noch immer nicht beendigten AuS- tanb der englischen Bergleute im Zusammenhänge steht. Vermuthlich wird nun auch die Strikebewegung unter den belgischen Bergleuten infolge dieser Vorgänge in den benachbarten nordfranzöfischen Kohlenbezirken in Fluß kommen. „ , __________ ... ................
London, 16. September. In Nottingham wurde durch I Tripelallianz zu stützen und den Frieden Europas zu schützen Abstimmung beschlossen, daß die Aus ständischen die Arbeit 1 r-1~
wieder aufnehmen sollen, wenn die Grubenbesitzer 'ihnen die früheren Löhne wieder bewilligen, im anderen Falle aber soll der Ausstand fortgesetzt werden.
London, 16. September. Berichte au« Rio de Ja- netro besagen, daß die Lage dortselbft äußerst kritisch sei. Der durch da« Bombardement bereit« angerichtete Schaden le' sehr bedeutend. Die fremden Kriegsschiffe mußten z«n Schutze des Eigenthums der Ausländer eingreifen. Allem Anscheine nach ist der baldige Umsturz der Regierung PeirotoS
zu erwarten.
totales ttnö provinzielle-.
•tefcei, 18. September 1893.
I ** Gestern Vormittag reiften Ce. König!. Hoheit der Großherzog von Friedberg über Gießen nach Zell-Romrod I Ankuuft hier 10 Uhr 5 Min. Abfahrt 10 Uhr 20 Mm | 2lm Nachmittag um 5 Uhr 25 Mm. trafen Se. König!. Hoben mittelst Sonderzug von Zell-Romrod in Gießen wieder eir unfc reisten um 5 Uhr 57 Min. mit Schnellzug 56 na* Fried- I berg zurück.
| " Milttärdiknünachricht. v. Oppen, Generalmajor und
Eommandeur der 49. Jnfanteve-Brigade (1. Großh. Hess, ein vorn 17. Juni d. I. datiertes Patent seiner Eharae ver- I liehen.
* Militärisches. Stellenbesetzungen au« Anlaß I der Heere-Verstärkungen im Jns^nterie-Reoi. I ment Katfer Wilhelm. a Veränderungen tn Regiment-Hiepe, Major,zum BatS.-Lmdr. ern. Pampe, I Kreuter I., P.-LtS., zu Hauptleuten und Ep.-EhefS, Groß, I *n°nn' P.*Lt. ä 1. s. deS Rgt«., nmer Belast, m seine» I m Eicher bei der Haopt-Cadettmanftalt, in da» 1 Rgt. wiedereinr. Frbr. v. «utenried, Beck, S.-Lt«. I v. CollsS, S.-Lt. L 1. 8. de« Regt«, und MilitSrlelmr bei dem Cadettenhaufe in Wahlstatt, zu P.-LtS., Freiher-.
I b» ®iUern, S.-Lt., zum P -Lt., vor!, ohne Patent, beför- I bett. b. In das Regiment versetzt: v. Earlshausen, P.-Lt. v. J.-R. 135, Rücker, P.-Lt. v. J.-R. 141, unter Belast, in dem Cmdo. al« Assist, bet der Jnfanterie-Schteß- I 'chule. - Busse I., Pr.-Lt. vom Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm I (2. Großh. Hest.) Nr. 116 unter Beförderung zum Haupt«.
und Comp.-Ehes in daS Jnf.-Regt. Nr. 42 (5. Pommer,che«) | versetzt.
I ** Ter Gesangverein „Heiterkeit" feierte am vergangenen I samStag sein IbjährlgeS StiftckngS fest. In dem I frädjtig becorirtcn Saale be« Casä Leib fanden sich außer dem festgebenden Vereine noch die Vorstandsmitglieder anderer I Gesangvereine ein. Das reichhaltige Programm, welches Go- langsvorträge, Eoncert rc. umfaßte, machten dem Dirigenten des Vereins, Herrn Musiklehrer Gröninger, alle Ehre. Hierauf wurde von Mitgliedern deS Verein« ein Theaterstück aufgeführt, welches mit großem Beifalle aufgenommen wurde. Den Schluß der Feier bildete ein Tänzchen.
** Streit. Arn Samstag Vormittag geriethen zwei Straßenkehrer bei der Arbeit in der Wetzsteingaste in Wortwechsel, wobei der eine seinem Gegner mit der schippe auf den Kopf schlug, daß dieser zwei nicht unbedeutende Verletzungen davontrug.
** Warnung. ES wird zur Mahnung der Eltern und Lehrmeister auf einen Unfug an dieser Stelle hingewiesen, 1 der von Schülern aller Klaffen, Lehrlingen und sonstigen halb- wüchsigen Burschen täglich verübt wird. E« betrifft tue» da« Laufen auf den zur Einfriedigung der Anlagen gespannten Drähten, wodurch letztere, wenn nicht ganz heruntergetreten, verbogen und verunziert werden. Solche Uebelthäter werden in Zukunft wegen Sachbeschädigung zur Anzeige gebracht werden.
•• Im OberpostdirectionSbezirke Darmstadt wurden im Monat August ds. Js. an Wechselstempelftener 12,512 Mark vereinnahmt. Zuzüglich der Einnahme in den Vormonaten (ab 1. April dS. Js.) ergaben sich 60,733.10 Mark ober 47.40 Mark mehr als in dem entsprechenden Zeiträume de« Vorjahres.
Werth der chemischen Untetfudjungen der Nahrung«- unb Gennßmiltel. In Berlin wurden im Monat August d. I. 354 Proben von Nahrungs- und Genußmitteln in öffentlicher Controle und 18 Proben bei geheimen Ankäufen nach vor- heriger Verwarnung chemisch untersucht. Beide Untersuchungen veranlaßten zusammen 59 Beanstandungen verschiedener Maaren, wobei aber bei einzelnen Waarenarten die Zahl der Bcan^ standungen gegen früher erheblich zurücktrat, offenbar wagen die Fälscher von NahrungS- und Genußmitteln ihr Gewerbe Angesicht« der consequent durchgefühnen chemischen Unter, fudjungen nicht mehr in so ausgedehntem Maße zu betreiben.
y xr®oltl 7-n
1
r ^t?
fauit
anxrtr«1«
tAegrw
•nntmt u
1) res 1
2) der 8
-ekä-ff«
g* bei "tt'ide 8ei .ingea jolfl
B.
Sie auf 6i
^jmftnin rriMentn, Ilker- uni licht eine '-tmiger ! f»!anjtit ftrabtn ur geben klb irci bil
feilen sie »tiMfit l sog« rotv grün, chc rcwöhnlllf Rnaben \ em, schab ’.eberartigi aw ift
8p kann man sstrner wii (jxanheid) vnzthn. btan. Atmerge, * aufs 8 «u* tat Ä Mt Perne x N« N Mt V.tft' wt man Ml m 1 nutet gro “f dem bi. unb bot
Ran versa
ein S gefoit Qn| UD‘ Unten ÜM und b*m8 g, "Nofstlacke
btrft
2^'s'* ftiö.
M 1665
*-ne unb r * ,T0T^ unb
b*" "»b $ 6.
in
141,11
lij*” unb


