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164 israelitisch (— 13). Die Fortbildungsschulen des Kreises zählen 1082 Schüler gegen 1014 des vorigen Schuljahres, also ein Mehr von 68 Schülern. Ueberfüllte Schulen befinden sich dermalen im Kreise noch 8, worunter 4 mit einer Schülerzahl von mehr als 100. Nach Erschöpfung des geschäftlichen Abschnitts ertheilte Herr Kreisrath v. Grolmann dem ersten Referenten, Herrn Müller-Homberg a. O., das Wort zu seinem Thema: „Soll der naturgeschichtliche Unterricht nach Lebensbildern oder Lebensgemeinschaften ertheilt werden?" Nachdem der Referent die Wichtigkeit des naturgeschichtlichen Unterrichts und seine frühere stiefmütterliche Behandlung einleitend klargelegt, verbreitete er sich in längerer Ausführung über beide Unterrichtsmethoden. Der Dortrag rief eine sehr lebhafte DtScussion hervor, in der mit Uebereinstimmung des Herrn KreiSschulinspector festgefiellt wurde, daß beide Unterrichtsweisen ihre Berechtigungen haben, daß eine die andere ergänzen müsse und daß durch die Concentration deS Unterrichts Lebensbilder und Lebensgemeinschaften von selbst sich miteinander verknüpften. Hieran schloß sich nach einer kurzen Pause der zweite Vortrag : „Wie schützt der Lehrer die ihm anoertraute Jugend vor sittlicher Gefahr?" — Referent Herr Lehrer Dörr-Strebendorf. In seinem, die sccialen Fragen der Gegenwart streifenden, schönen Vortrag zeigte Referent die Mittel zur Bewahrung vor sittlicher Gefahr durch allgemeine und besondere Maßnahmen. Zu ersteren gehören: 1) daS Lesen nützlicher Bücher, Ueberwachen der Lectüre, 2) der Verkehr mit der Natur, namentlich der Thierwelt, Bekämpfung der Thierquälereien, 3) die Weckung des religiösen Gefühles, 4) die Schulfeste und 5) die Spiele mit ihrer Erweckung deS RechtSgesühls und der Rechtseinsicht. Zu den besonderen Maßnahmen sind zu rechnen: 1) Erziehung und Gewöhnung zur Reinlichkeit, 2) Erweiterung und Kräftigung des Mitgefühles für Elende und Arme, 3) Autorität und Liebe des LehrerS als wichtige Hilfsmittel und 4) das eigne sittliche Verhalten des LehrerS als Vorbild. Den Verhandlungen folgte ein gemeinsames Mittagsmahl.
B. Aus dem Kreise Büdingen, 15. September. In der heutigen Nummer 217 (erstes Blatt) Ihrer Zeitung weisen Sie aus die starken Kürbisse hin, welche dieses Jahr erzielt werden. Die Sache hat vollkommen ihre Richtigkeit, wie Einsender aus seiner Praxis bestätigen kann. Nun werden die Kürbisse aber bei weitem nicht so gewürdigt, wie sie es tjerbtenen, ich erlaube mir daher, zu Nutz und Frommen der Acker- und Gartenbesitzer Einiges anzudeuten. — Der Kürbis liebt einen leichten, lockeren, feuchten und fetten Boden in sonniger Lage. Man weicht die Samenkörner vor dem Pflanzen etwas in Wasser ein, legt sie in zwei Zoll tiefe Gruben und bedeckt sie */g Zoll hoch mit Erde. Die Pflanzen gehen bald auf und treiben, wenn man sie ungehindert läßt, drei bis vier Meter lange Ranken. Bald erscheinen die männlichen Blüthen auf langen Stielen- nach einiger Zeit fallen sie ab. Deßhalb sagen die Leute: sie blühen falsch, ähnlich wie bei den Gurken, welche ebenfalls männliche und weibliche Blüthen auf einer Pflanze haben. Aus den weiblichen Blüthen entstehen die Früchte, welche verschiedene Farben, sogar weiß mit rothen Streifen, haben. Meistens sind sie grün, oder grünweiß. In unserer Gegend wird der Kürbis gewöhnlich als Spielerei oder Zierpflanze behandelt- die Knaben höhlen ihn aus, schneiden Augen, Mund und Nase ein, schaben das Fletsch heraus, daß nur noch die äußere, Leberartige Hülle bleibt und stellen ein brennendes Licht [jlnein, was in dunkler Nacht gruselig aussehen soll. Der Kürbis ist aber etwas Besserres werth. Den eßbaren sogen. Speisekürbis, der ein zarteS, weißes Fleisch hat, kann man mit Essig oder Zucker cinmachen wie Gurken. Ferner wird sein Fleisch, zu Brei gekocht und z. B. in Italien, Frankreich und der Südschweiz fleißig von den Menschen verzehrt. In unserer Gegend wollen die Leute nicht recht dran. Von dem Safte der Kürbisse kann man eine Art Latwerge, (MuS) in Öberhessen Honig genannt, kochen und ihn aufs Brot streichen, wie Butter, Bienen- oder Birnhonig. Aus den Kürbiskcrnen läßt sich Oel pressen- die Rückstände der Kerne geben Oelkuchen, die ein gutes Viehfutter liefern. Sogar Zucker kann aus dem Kürbissafte hergestellt werden. Alle diese Präparate bedingen die KürbiSzucht im Großen, wie man sie bei uns nicht hat. Dagegen kann man sehr wohl im Kleinen ein werthvolles Rindvieh- und Schweinefutter gewinnen. Einsender hatte einen Frühkartoffelacker, auf dem die Saat sehr lückenhaft aufging. Es wurden daher da und dort Speisekürbisse in die Fehlstellen eingelegt, welche riesige Ranken mit prächtigen Früchten trieben. Man darf nicht versäumen, die Ranken zu entspitzen, damit der Fruchtansatz befördert wird. Seit drei Wochen wird jeden Tag ein Kürbis von 15 bis 20 Pfund Schwere geerntet, gekocht und mit dem Viehfutter für Schweine, Gänse, Hühner und Enten vermischt. Maisschrot, Kartoffeln, etwas Fruchtabfall und Kürbis geben ein vortreffliches Futter, welches begierig ausgenommen wird. Auf diese Weise ist der Kartoffelacker mit seinen Fehlstellen gut ausgenützt worden. — In derselben Nr. 217 Ihrer Zeitung wird darauf hinge- wiesen, daß ein strenger Winter prophezeiht wird, weil Buchen, Eichen, Schlehen und Nußbäume schwer mit Früchten beladen sind. Eine 40jährige Praxis sagt dem Schreiber dieser Zeilen, der sich der heißen Jahre 1846, 1857 bis 1859, 1865 und 1868 erinnert: Die Buchen, Eichen, Nüsse und Schlehen haben dieses Jahr um deßwilleu so gut angesetzt, weil der vorhergehende Sommer 1892 schon sehr warm und günstig war, so daß das Tragholz außerordentlich gut auszeitigte, also reiche Früchte tragen konnte. Bei Obst und Wein zeigt sich dieses Jahr der Segen ganz besonders. Es ist möglich, daß wir noch ein drittes warmes Jahr bekommen wie 1857 bis 1859. Das Tragholz bei den Reben ist schon jetzt ganz prachtvoll entwickelt, es kann also wieder in 1894 tragen. Nach unserer Ansicht beweist darum der Segen bei Obst, Wein, Buchen, Eichen, Schlehen rind Nüssen weiter gar nichts als: Es war ein günstiges Vorjahr und ein desgleichen laufendes Jahr für jene Pflanzen!
H. Aus dem südlichen Kreis Büdingen, 17. September. Dor einiger Zeit erschienen in Ihrer Zeitung mehrere Aufsätze über die Verpflegung der Soldaten während der Manöverzeit. ES wurde darauf hingewiesen, daß die Magazinsverpflegung sowohl für die Mannschaften, wie auch für die Quaticrgeber sehr unpractisch und sehr unlucrativ wäre. Die Ansicht hat sich vollkommen bewahrheitet. Wir hatten bereits Einqartierung und erhalten dieser Tage wieder. Die Soldaten brachten Salz, Kaffee, Kartoffeln, Commisbrot und Büchsenfleisch. Unter hundert Quart,erwirthen waren neunundneunzig, die daS Essen schon bereit hatten, ober doch mit dem Kochen beschäftigt waren, als die Soldaten eintrafen- diese konnten sich sehr bald an den Tisch setzen und sich laben. Es wäre noch eine gute Zeit tiergangen, bis die Materialien gefaßt und zubereitet worden waren. Die Soldaten sagen selbst: eine Magazinsverpflegung ist unpractisch für beide Theile. Eine eigenthümliche Erscheinung unter der Landbevölkerung ist die, daß sie eine verschiedene Aversion gegen das Büchsenfleisch hat. Einsevder sand es ganz vortrefflich, zart und wohlschmeckend. Viele Portionen gingen zu Grunde, was sehr schade ist. ES muß den Mannschaften nachgerühmt werden, daß sie die gebotene Gastfreundschaft mit großem Dank anerkannten und annehmen. Die Leute suchten dies durch Mithilfe in den Ställen, beim Grummeteinbringen und durch sonstige Handreichungen zu beweisen.
-i.- Stockheim, 17. September. Voraussichtlich kann die Rübenverarbeitungscampagne in hiesiger Zucker- Hrbrik am 26. dS. Mts. beginnen. Bis dorthin wird auch die Rübenschnitzel - Trockenanstalt ihrer Vollendung entgegen- geführt sein. Die Campagne beginnt beträchtlich später als in vorderen Jahren, weil die Rüben nicht genügend ausgewachsen sind. In Folge der übergroßen Trockenheit im Frühjahre mußten viele Rübenfelder umgepflÜgt und neu bestellt werden, wodurch über ein Monat und mehr an Zeit verloren ging, die den Rüben jetzt abgeht. Die letzteren sind darum an Masse noch verhältnißmäßig zurück, die Ernte würde also dem Producenten, wenn jetzt vorgenommen, empfindlichen Schaden zusügen. Da die Witterung warm und sonnig geworden ist, kann sich das Quantum entschieden verbessern. Aber auch in Betreff der Qualität bleibt, da die Vegetationszeit für die zweiten Saaten eine zu kurze ist, noch Einiges zu wünschen übrig. Die von den Chemikern in der letzten Zeit vorgenommenen Analysen zeigen 10 Procent Zucker, was mit Bezug auf die 1892er Resultate zwischen 13 und 14 Procent recht gering ist. Die übermäßige Hitze und excessive Dürre sind der Zuckerbildung nicht günstig gewesen- das Manco kann durch die gegenwärtige treffliche Septemberwitterung auch noch größtentheils ausgeglichen werden.
Aus Öberhessen, 15. September schreibt man der „D. Ztg.": Die Mauern des Limes-Castells Altenburg bei Arnsburg wurden in der äußerst kurzen Zeit von zehn Tagen durch Herrn Kosler nachgewiesen. Er. folgte dabei nicht alten Aufzeichnungen, sondern eigenen Wahrnehmungen. Die Mauern übertreffen an Schönheit der Ausführung wohl alles am Limes Gefundene. Namentlich läßt sich dies von Theilen des Nordthors und der Nordwestecke des Castells sagen. Dieses selbst bildet ein Rechteck von etwa 180 Meter Länge und 150 Meter Breite, ist also kleiner als die Saalburg. Es enthält, wie die Hunnenburg bei Butzbach, drei Doppelthore und ein einfaches Thor. Die Mauern waren mit Thürmen ersehen, von denen schon die Hülste nachgewiesen ist. In den letzten Tagen der Woche wollte Herr Kofler mit der Aufdeckung des PrätoriumS beginnen. Das Castell erfreut sich zur Zeit eines mehr denn zahlreichen Besuches der im Manöver befindlichen Offiziere und die Ausgrabungen liefern auch ohne Führer und Erklärungen ein prachvollcs Bild römischer Baukunst und eines römischen Lagers.
W. Aus der Wetterau, 17. September. Der O b st - fegen ist dieses Jahr am Mittelrhein noch größer als bei uns. Ein Soldat aus der Gegend bei Caub, der bei dem Einsender im Qartiere liegt, erhielt einen Brief von seinen Angehörigen, worin diese mittheilen, der Obstsegen im heurigen Herbste sei so überaus reich, daß dorten der Gentner Aepfel -u einer Mark verkauft würde. Die Leute machen alle Töpfe voll Latwerge, alle Fässer, die nicht für den Weinsegen bestimmt sind, voll Aepfelwein, dürren an Obst was sie können und behalten immer noch so viel übrig, daß sie den Gentner Aepfel zu einer Mark verkaufen müssen, für welchen Betrag sie das Obst noch an die Eisenbahnstationen ober Schiffe liefern.
Langen, 14. Saptember. Zum Nachfolger des von hier nach Isenburg versetzten Herrn Pfarrer Gros ist Herr Gerlach von Steinbach bei Gießen ernannt worden.
Mainz, 16. September. Das 11. Deuts ch e Bundes- schießen ist unter Vorbehalt der Genehmigung durch den Bundesvorstand auf den 17. bis 24. Juni 1894 dahier anberaumt.
' Vertnischte-.
• Ueber den interessanten Uebergang des 14. Armeecorps über den Rhein bei den badischen Kaisermanövern entnehmen wir einer Schilderung folgende Angaben: Um den Uebergang in's Werk zu setzen, hatte man die Stelle bei Lauter b ur g gewählt, und zwar den Platz, an dem sonst eine sog. fliegende Führe die Verbindung zwischen beiden Ufern aufrecht erhält. Das zum 14. Armeecorps gehörende Pionierbataillon hatte bereits als Vorübung verschiedentlich derartige Pontonbrücken in letzter Zeit gebaut. Zum Legen der Drücke gebrauchte es nur zwei Stunden, und zwar verwandte man 38 lose anein- anber gekoppelte Pontons, die einzeln im Strom verankert waren. Den Ufern zunächst wurden solche aus Eisenblech verwandt, während die Pontons in der Mitte der Brücke aus Holz waren. Um V29 Uhr betraten die ersten zum 14, Armeecorps gehörenden Truppen die Brücke- um 11 Uhr
hatte der letzte zum Corps gehörende Soldat diese überschritten und befand sich auf elsässischem Boden. Der Uebergang über die doch immerhin nur lose aneinandergesügte Laufbrücke fand in aufgelösten Golonnen statt, die Artillerie und Cavallerie saß beim Uebergang ab. Die KriegSbrücke wird bis zum 16. September Nachmittags stehen bleiben und auch vom Publikum benutzt werden dürfen. Don gleich großem Interesse war, dem Legen einer KriegStelegraphen- leitung beiwohnen zu können, die mit bewunderungswürdiger Schnelligkeit auf viele Kilometer in kurzer Zeit hergestellt wurde. Um dies bewirken zu können, ließ man einen Train- wagen, auf dem die aufgerollten LeiiungSdrähte lagen, in der Richtung der geplanten Leitung fahren. Während deS Fahrens wurden die Rollen abgewickelt und die nachschleifenden Drahtseile, die zur Jsolirung mit Haufwerk überspannen sind, vermittels Stangen auf die am Wege stehenden Bäume von Mannschaften des Pionierbataillons gelegt.
• In den Kaisermanövern am Rhein hatte man verschiedentlich Gelegenheit, bei den Jägerbataillonen sog. Vorpostenhunde zu sehen. Diese scheinen sich in ihre Rolle gut eingelebt zu haben, wenigstens sollen sie, wie eS heißt, jeden Mann der ihnen zugehörenden Truppe kennen.
* Lübeck, 16. September. InBünningsstedt bei Oldesloe wurde das Arbeiterhaus deS Grafen v. Schimmelmann c i n- geäschert. Ein achtjähriges Mäbchen und ein dreijähriger Knabe fanden ihren Tod in den Flammen.
• Bremerhaven, 16. September. Die Strafkammer Bremen verurtheilte einen hiesigen Maschinenöl - Fabrikanten wegen großartiger Zollhinterziehung zu 19 990 Mk. Geldstrafe, 23993 Mk. Werthersatz und den Kosten des Verfahrens.
* Hamburg, 15. September. Die Hamburger Polizei meldet, ein gewisser Francis Weeks sei nach einem Diebstahl von einer Million Dollars auS Columbia geflüchtet.
* Rudolstadt, 14. September. In Paulinzelle wurde gestern der dort beim Bahnbau beschäftigte Eisenbahnarbeiter JacobRoßberger aus Ränkam v e r h a f t e t, der dringend verdächtig ist, im März d. I. in Salmdorf bei München die Wittwe Reitsberger mit ihren drei Töchtern ermordet, beraubt und hierauf das Anwesen niebergebrannt zu haben. R. wurde in das hiesige Landgerichtsgefängniß eingeliefert. Der heutigen Voruntersuchung wohnte ein höherer Polizeibeamter auS München bei.
* Saarlouis, 14. September. Dieser Tage sand th der lothringischen Gemeinde Porcelette ein heftiger Kampf zwischen einem auf dem Pürschgang befindlichen Of ft zier aus St. Avold und einem Wilderer statt, wobei dieser erschossen und der Offizier durch sieben Schrotkörner am Oberarm und im Rücken nicht unerheblich verletzt wurde. Als der Wilderer den Jäger auf sich zuschreiten sah, legte er auf ihn an, und ehe dieser die Gefahr, in der er schwebte, erkannte, krachte der Schuß und brachte dem Offizier die erwähnten Verwundungen bei. Er richtete nun den Gewehrlauf auf seinen Gegner und traf ihn ins Herz, so daß der Tod sofort erfolgte. Der Erschossene, ein gefürchteter Wilderer, ist 46 Jahre alt und hinterläßt eine Wittwe mit fünf Kindern.
* Bonn, 15. September. Ein Elephant hat dieser Tage auf dem Pützchens- Markte gute Vorspanndienste geleistet. Fünf schwere Pferde konnten einen mit den Rädern eingesunkenen, schwer beladenen Lastwagen nicht weiterbringen. Alles Antreiben der Thiere war umsonst, der Wagen rührte sich nicht vom Fleck. Man bat nun einen auf dem Markte anwesenden Bubenbesitzer, mit einem Elephanten auszuhelfen. Kaum zog der Dickhäuter an, da setzte sich auch schon der Wagen in Bewegung. Der Elephant ging dabei so gemüthlich weiter, als wenn er sich auf einem Spaziergang bewege. Mit dem Rüssel suchte er im Vorwärtsgehen noch den Boden ab, ob sich nichts Eßbares vorfinde.
* Würzburg,, 16. September. In dem fünf Kilometer von Würzburg gelegenen Dorfe Veitshöchheim drang in voriger Nacht ein Strolch in ein Haus, welches von zwei einzelstehenden Damen bewohnt wird, knebelte sie und raubte das Haus aus- hierauf setzte er das HauS von oben und unten in Brand. Durch die herbeigerufene Feuerwehr konnten die Damen gerettet werden.
* Bastia, 15. September. Auf dem von Bonifacio kommenden französchen Torpedoboote Nr. 97 zersprang ein Kesselrohr, wodurch zwei Personen getöbtet unb brei verwundet wurden.
verkehr, Land, «nd volkrwirthschaft.
Grünberg, 16.September. Frachtpreise. Sieben X 15.20, Äom X 14.60, Gerste X Hafer X 16.50, Erbsen X 00.00, Linsen X 00.00, Wicken X--. Lein X 00.00, Kartoffeln X
Samen X —.
Spulplan der vereinigten frankfurter Liadttheatn.
Opernhaus.
Dienstag den 19. September: Flick und Flock. Mlltwoch den 20. September: Lohengrin. Donnerstag ben 21. September: Der Barbier von Sevilla. Cavalleria rueticana. Freitag ben 22 September: Flick und Flock. Samstag den 23. September: Flick und Flock. Sonntag den24.September: Abschiedsvorstellung dks Herrn Kapellmeister Goltermann. Hans Heilrng. Montag den 25. September: Flick und Flock.
SehaUsPlellhauS.
Dienstag den 19. Seplember: Der Sohn der Wildniß. Mittwoch den 20. September: Die neue Zeit. Donnerstag den 21. September: Der Mikado. Kurmärker und Piccarde. Freitag den 22. September- Die Ehre. Samstag den Seplember: Dora. Sonntag den 24. September: Dora. Montag den 25. September: Der Räuber.
Gottesdienst in der Synagoge.
Mittwoch den 20. September: VersöhnungStag:
Vorabend 6« Uhr, Morgens 7* Uhr, Festesausgang 7" Uhr.
Gottesdienst der irraelittschen KeligionsgeseUschast.
VersöhnungStag, Mittwoch den 20. Geptember:
Vorabend 6" Uhr, Mittwoch Vormittag 7« Uhr, Schluß 7« Uhr.


